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Arbeitswelt Podcast | DGB-Region Stuttgart Archiv

210 Episoden
44 Minuten
Nur wenige Wochen nach Kriegsbeginn wurde das Schloss Grafeneck auf der Schwäbischen Alb – 60 Kilometer südlich von Stuttgart – beschlagnahmt und im Januar 1940 begann eines der beispiellosen Verbrechen der NS-Zeit. 10.654 Menschen mehrheitlich mit psychischen Erkrankungen oder geistigen Behinderungen wurden dorthin deportiert und in einer Gaskammer auf dem Gelände des Schlosses ermordet. Der Historiker und Leiter des dortigen Dokumentationszentrums Thomas Stöckle geht auf die Hintergründe und Vorgänge dieser Verbrechen ein und beschreibt die (Nach-)Geschichte des Vergessens und der Erinnerung nach 1945
33 Minuten
Passend zur aktuellen Ausstellung im Stuttgarter Willi-Bleicher-Haus haben wir Gez Zirkelbach und Wolfgang Neumann im Studio und sprechen mit Ihnen über ihre gemeinsamen Bilderschau, was ihre Werke ausmacht und wo sie Unterschiede sehen. Gez Zirkelbach ist Maler, Zeichner, Musiker, Dozent und Gewerkschafter in verdi im Landes- und Bundesvorstand für die Bildenden Künstler*innen. In seiner bildnerischen Arbeit ist er dekonstruktiv arbeitend mit Malerei, Übermalung, Zeichnung und Collage. Er zeigt unter anderem seine in der Corona-Zeit entstandenen Werke der „Quarantäne“. Wolfgang Neumann ist Maler, Zeichner und Musiker. Seine gegenständlichen Bilder sind voller Versatzstücke der sicht- und erlebbaren Welt voller absurder Spannungen und Gegensätzlichkeiten. Inhalte und Titel sind eng verbunden mit seinen Songtexten
22 Minuten
Der öffentliche Dienst ist im Tarifkampf. Dazu gehören bekannter Weise z. B. die Krankenhäuser, die Müllabfuhr, Kita, Pflegebereiche und aktuell sogar der Öffentliche Personennahverkehr. Und dann gibt es noch die Beamten, für die eigentlich alles anders ist. Ein Gespräch mit Dominik Gaugler, dem Abteilungsleiter beim DGB-Landesbezirk für den Bereich Beamte
21 Minuten
Bevor Mona nach Stuttgart kam, hat sie gemeinsam mit anderen Antifaschist*in dafür gekämpft, dass ein Nazi-Zentrum auf dem Land in der Nähe von Karlsruhe verboten wurde. Diese Kämpfe haben Mona gelehrt, Proteste gegen Rechte sind notwendig und legitim. Warum und wie solche Proteste aussehen können, bespricht Anja Lange von der DGB-Jugend mit Mona in unserer neuen Podcast-Folge „Ich bin Antifaschist*in“
18 Minuten
Antifaschismus und Punkrock ergänzen sich sehr gut. Das beweist auch die junge Punkrockband „Kornblumenblau“ aus Saale-Orla-Kreis/Thüringen. Unsere DGB-Jugendbildungsreferentin Anja Lange interviewte die Band für unsere Podcastreihe „Ich bin Antifaschist*in“ und sprach mit Kornblumenblau darüber, wie es ist in Thüringen Punkrock gegen Nazis zu machen.
13 Minuten
Seit Kurzem laufen die Gespräche über Tarife in einigen Branchen. Unter anderem auch im Bereich des ÖPNV, des öffentlichen Personennahverkehrs. Bundesweite Verhandlungen dazu wurden am Wochenende von den Arbeitgeberverbänden abgelehnt. Das DGB-Arbeitsweltradio spricht darüber mit Andreas Schackert, ver.di-Verhandlungsführer für die Verkehrsbetriebe in Baden-Württemberg
42 Minuten
Wir, die DGB Hochschulgruppe Heidelberg, haben ein Gespräch mit Paula geführt. Sie studiert an der Universität Heidelberg und macht gerade ihr Staatsexamen. Wie wollten von ihr wissen, wie sie die Coronakrise aus ihrer Sicht wahrgenommen und welche Probleme sie als arbeitende Studentin zu dieser Zeit hat. Mit dieser Podcastreihe möchten wir Studierenden aus Heidelberg die Möglichkeit geben, die Erfahrungen in der (Corona)-Krise aus ihrer Sicht zu schildern. Gewerk-schaf(f)t Gehör!
15 Minuten
In dieser Reihe unterhält sich Anja Lange (DGB) mit verschiedenen Gästen darüber, was für diese Antifaschisms ist. Warum sind Menschen Antifaschist*innen? Was bedeutet es für Sie und welche Reaktionen bekommen sie für diese klare Haltung. Heute sprechen wir mit Alberto Rietig. Er ist ehrenamtlicher Vorsitzender der DGB-Jugend in Sachsen und lebt in Dresden, wo er sich für die Bündnisarbeit gegen Rassismus engagiert.
42 Minuten
Friedrich Engels wurde am 29. November 1820 in Barmen geboren. Zeit seines Lebens war er unter anderem Soldat, Journalist, Historiker, Ökonom, Kapitalist und kommunistischer Revolutionär. Über sein Leben gibt es viel zu berichten: Wie war sein Liebes- sowie Arbeitsverhältnis zu den beiden Schwestern Lydia und Mary Burns? Wie arbeitete er zusammen mit dem ewig schnorrenden Marx? Wie organisierte er sein Doppelleben zwischen Fuchsjagden mit der herrschenden Klasse Englands und seinem Leben mit proletarischen irischen Frauen, für das er zeitweise bis zu drei verschiedene Wohnsitze parallel nutze? Wer sich für derart menschlich-allzumenschliches Interessiert, mag an entsprechender Stelle danach suche. In diesem Podcast, der unsere Ausstellung im DGB-Gewerkschaftshaus ab dem 25. November ankündigt, widmen wir uns Argumenten von Friedrich Engels zur Kritik an Staat und Kapital, frei nach Brecht: "Privates interessiert mich nicht". Kuratoren der Ausstellung im Gewerkschaftshaus sind Jörg Munder und Peter Schadt
18 Minuten
In dieser Reihe unterhält sich Anja Lange (DGB) mit verschieden Gästen darüber, was für diese Antifaschismus ist. Warum sind Menschen Antifaschist*innen? Was bedeutet es für Sie? Den Anfang macht heute im Gespräch David Maaß, Landesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei (GdP) im Saarland.
41 Minuten
Zwei Flüchtlinge treffen sich im Exil und reden über ihre Erlebnisse und die politische Lage. Eine szenische Lesung. Ziffel wird gesprochen von Peter Schadt, Kalle von Markus Moskau
46 Minuten
Vom 8. Juli 2020 (Jahrestag des UN-Beschlusses zum Atomwaffenverbotsvertrag) bis zum 6. August 2020 (Jahrestag des Abwurfes der Hiroshimabombe) ist im Willi-Bleicher-Haus, dem Stuttgarter Gewerkschaftshaus die Ausstellung „Die Würde des Lebens beschützen. Für eine Welt ohne Atomwaffen“ zu sehen. Die Tafeln klären über die Gefahren im historischen Kontext auf, informiert über die vielfältigen Möglichkeiten zur wirkungsvollen Abrüstung und motiviert, die Bestrebungen für den Frieden zu unterstützen. Warum das Thema atomare Bedrohung heute noch wichtig ist und wie junge Menschen damit umgehen, darüber sprachen wir mit Leonie Wanner sowie Arailym Kubayeva und Carola Moser von der Friedenswerkstatt Mutlangen e. V.
41 Minuten
Im Jahr 2014 ist das Arbeiterlied in die Liste des immateriellen Weltkulturerbes aufgenommen worden. In der Begründung für die Aufnahme in die UNESCO-Liste heißt es: „Die Lieder weisen häufig einen positiven Bezug zur grenzüberschreitenden Solidarität und zum Streben nach Frieden zwischen den Völkern auf. [...] Die Lieder der deutschen Arbeiterbewegung zeigen auch heute noch eine große Lebendigkeit, die, von den Medien weitgehend unbeachtet, etwa in der Neuentstehung von Liedern im Kontext von Streiks oder Auseinandersetzungen um Werksschließungen zum Ausdruck kommt.“ Wir reden über das neue Album und Arbeitlieder heute mit zwei Mitgliedern der MARBACHER. Gast im Studio sind Silke Ortwein und Bernhard Löffler.
16 Minuten
Am 5.6. demonstrierten mehr als dreihundert Menschen vor dem Willi-Bleicher-Haus für die Demokratie und gegen Rechtsextremismus. In dieser Folge dokumentieren wir die Reden von Martin Kunzmann (DGB BaWü), Roman Zitzelsberger (IG Metall BaWü) und Martin Gross (ver.di BaWü).
1 Stunde 15 Minuten
Gute Arbeit in der Transformation. Über eingreifende Politik im digitalen Kapitalismus Wie lässt sich gewerkschaftliche Arbeitspolitik zur Demokratisierung der Wirtschaft nutzen? Wie umgehen mit den neuen sozialen und auch ökologischen Herausforderungen? Dr. Hans-Jürgen Urban, IG Metall, liefert strategische Antworten für die Transformation der Arbeitswelt in seinem neuen Buch. Im Feld der Arbeit finden rasante Umbruchprozesse statt – angestoßen durch global vernetzte Wertschöpfungsketten, die Digitalisierungsprozesse einer Smart Factory, aber auch die dringenden Erfordernisse umweltschonender Produktion und Konsumtion. Damit wird Arbeitspolitik zu einer Schlüsselressource gewerkschaftlicher Strategien.