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146 Episoden
37 Minuten
Der Ozean bedeckt mehr als 70 Prozent unseres Planeten – und trotzdem wissen wir erstaunlich wenig über ihn. Warum ist der Zustand der Meere für uns alle entscheidend und wie wird aus Wissen über den Ozean tatsächlich politisches und gesellschaftliches Handeln?

In dieser Folge von UNhörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit Frank Schweikert, Biologe, Journalist und Mitgründer der Deutschen Meeresstiftung, über das 14. UN-Nachhaltigkeitsziel: Leben unter Wasser (SDG 14). Im Gespräch geht es um Mikroplastik, Klimawandel und die wirtschaftliche Nutzung des Ozeans, aber auch um Meeresforschung, Ocean Literacy und die Frage, wie wir eine stärkere Verbindung zum Meer schaffen können.

 

Inhalt

Wie die Aldebaran zum Forschungs- und Medienschiff wurde (02:38)

Menschen für das Meer begeistern (08:11)

Mikroplastik und die unsichtbare Verschmutzung der Meere (10:28)

Die Zukunft der Ozeanwirtschaft (14:22)

Chemikalien, Biodiversität und das Unbekannte (18:39)

Ocean Literacy: Warum wir das Meer verstehen müssen (23:33)

Junge Menschen für den Meeresschutz begeistern (26:06)

Weiterführende Informationen

Deutsche Meeresstiftung: ⁠https://www.meeresstiftung.de⁠

Vereinte Nationen, Dekade der Ozeanforschung: ⁠https://oceandecade.org⁠

Meereswettbewerb "Forschen auf See": ⁠https://www.meereswettbewerb.de⁠

Aldebaran Marine Research & Media: ⁠https://www.aldebaran.org⁠ 

UNESCO-Ocean Literacy: ⁠https://oceanliteracy.unesco.org⁠

Eine-Welt-Presse der DGVN zum Thema Nachhaltige Ozeane: https://dgvn.de/veroeffentlichungen/publikation/einzel/nachhaltige-ozeane

 

Moderation: Sophie Fasshauer

Redaktion: Leonardo Pereira und der DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit

Postproduktion: Erwin Eisenhardt, ⁠DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit⁠
9 Minuten
Was machen die UN eigentlich, wenn es um den Schutz unserer Umwelt geht? Wer behält den weltweiten Zustand von Klima, Natur und Ökosystemen im Blick? Und kann eine UN-Organisation überhaupt etwas bewirken, wenn sie selbst keine Gesetze erlassen kann?

Diesen Fragen gehen wir in dieser Folge von UNhörbar Basics auf den Grund. Im Mittelpunkt steht das Umweltprogramm der Vereinten Nationen, kurz UNEP. Wir schauen uns an, warum es gegründet wurde, was von seinem Hauptsitz in Nairobi aus passiert und wie UNEP versucht, aus wissenschaftlichen Erkenntnissen internationale Umweltpolitik zu machen.

Dabei geht es nicht nur um große Berichte und Klimazahlen, sondern auch darum, wie Staaten beim Aufbau von Umweltrecht unterstützt werden, weshalb der World Environment Day eine Rolle spielt und wo die Möglichkeiten, aber auch die Grenzen, des UNEP liegen.

Weiterführende Informationen

Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), Über uns: https://www.unep.org/who-we-are/about-us

Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), Global Environment Outlook (GEO): https://www.google.com/search?client=safari&rls=en&q=%C2%B7+Umweltprogramm+der+Vereinten+Nationen+(UNEP)%2C+Global+Environment+Outlook+(GEO)%3A&ie=UTF-8&oe=UTF-8

Umweltbundesamt, UNEP – Die Vereinten Nationen als Umweltorganisation: https://www.umweltbundesamt.de/tags/unep 

Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), Emissions Gap Report: https://www.unep.org/resources/emissions-gap-report

Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), Strengthening Institutional Capacity of Countries in Environmental Law: https://www.unep.org/explore-topics/environmental-rights-and-governance/what-we-do/strengthening-institutions-0

Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), World Environment Day: https://www.unep.org/events/un-day/world-environment-day 

Moderation: Sophia Meusel

Redaktion und Postproduktion: Erwin Eisenhardt, ⁠⁠DGVN-Arbeitskreis⁠⁠⁠⁠ Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit⁠⁠⁠⁠⁠
1 Stunde 17 Minuten
Kurt Waldheim aus Österreich war der vierte Generalsekretär der Vereinten Nationen (1972 bis 1981 ). Doch wer war dieser Mann, der die UN zehn Jahre lang nach seinen Vorgängern ⁠Trygve Lie, ⁠Dag Hammarskjöld⁠ und U Thant durch die Wirren des Kalten Krieges führte? Welche Krisen, Konflikte und politischen Umbrüche prägten seine Amtszeit? Welchen Einfluss hatte er auf die Entwicklung der Weltorganisation und was verbirgt sich hinter der "Waldheim-Affäre"? Antworten darauf suchen Patrick und Steve in seiner Biografie, seinem Umgang mit Herausforderungen und in den Entscheidungen, die er an der Spitze der UN getroffen hat.

Zu Beginn der Folge gibt Patrick zusätzlich einen Überblick über den aktuellen Stand der Generalsekretärswahl, da neue Probeabstimmungen durchgeführt wurden und sich das Bewerberfeld erweitert hat.

Zu den aktuellen Entwicklungen der Generalsekretärsauswahl: Michelle Bachelet hat mittlerweile ihre Bewerbung am 21. September 2026 zurückgezogen. Am 18. und 29. September 2026 fanden weitere Probeabstimmungen statt. Rebeca Grynspan führt weiterhin das Kandidatenfeld an.

Inhalt

Überblick: Aktuelles zur Auswahl des UN-Generalsekretärs (01:52)

Die Person Kurt Waldheim (10:54)

Kurt Waldheim als UN-Generalsekretär (16:19)

Lehren und Implikationen für die Gegenwart (54:23)

Shownotes (01:15:02)

Weiterführende Informationen 

DGVN-Meldung, Wer führt künftig die UN? Wahl der nächsten Generalsekretärin oder des nächsten Generalsekretärs: https://dgvn.de/meldung/wer-fuehrt-kuenftig-die-un-wahl-der-naechsten-generalsekretaerin-oder-des-naechsten-generalsekretaers

Zeitschrift VEREINTE NATIONEN, Heft 4/2026, Wer führt künftig die Vereinten Nationen? ⁠https://zeitschrift-vereinte-nationen.de/suche/zvn/heft/vereinte-nationen-heft-4-2026

Gita Bauer, Der unterschätzte Generalsekretär: Zur Amtszeit Kurt Waldheims (1972-1981), in: Zeitschrift VEREINTE NATIONEN, Heft 1/1982: ⁠https://zeitschrift-vereinte-nationen.de/suche/zvn/artikel/der-unterschaetzte-generalsekretaer⁠

James Daniel Ryan, The United Nations under Kurt Waldheim, 1972-1981, Lanham 2001.

Kurt Waldheim, Im Glaspalast der Weltpolitik, Düsseldorf 1985.

UNhörbar #38, Im Dienst der UN: Ein persönlicher Rückblick mit Ingrid Lehmann: ⁠https://open.spotify.com/episode/10SClXmBjsamcYEJWy0sSj⁠

Ruth Beckermann, “Waldheims Walzer” (Dokumentation), 2018: https://www.thewaldheimwaltz.com/de/

Redaktion & Moderation: Steve Biedermann, Vorstandsmitglied des DGVN-Landesverbands Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen & Dr. Patrick Rosenow, Leitender Redakteur der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN

Postproduktion: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠mucks audio: Die Audio und Podcast Agentur
7 Minuten
Nachhaltige Entwicklung – oder kurz Nachhaltigkeit – ist ein Begriff, der inflationär verwendet wird. Häufig bleibt jedoch unklar, woher er stammt und was er genau bedeutet. Diese Fragen werden wir in diesem Podcast klären.

Auch besprechen wir, welche drei Dimensionen oder Säulen eine nachhaltige Entwicklung ausmachen und welche Bedeutung sie für uns heute und vor allem für die Zukunft haben.

Weiterführende Informationen

United Nations Department of Economic and Social Affairs (UNDESA), Sustainable Development Goals: https://sdgs.un.org/goals

Bundesministeriums für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMBFSFJ), Bildung für nachhaltige Entwicklung: https://www.bne-portal.de/bne/de/einstieg/was-ist-bne/was-ist-bne_node.html

Engagement Global, die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung (SDGs): https://17ziele.de/ https://17ziele.de/

Umweltbundesamt, Der Ratgeber für mehr Nachhaltigkeit im Alltag: https://www.umweltbundesamt.de/uba-umwelttipps

Moderation: Mariam Souseh

Redaktion und Postproduktion: Erwin Eisenhardt, ⁠DGVN-Arbeitskreis⁠⁠ Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit⁠⁠⁠⁠
31 Minuten
Ein Parkplatz, eine Schule, ein Park, eine Buslinie – Stadtentwicklung entscheidet oft ganz konkret darüber, wie wir unseren Alltag erleben. Aber was passiert, wenn Wohnraum, Mobilität, Grünflächen und die Interessen verschiedener Bevölkerungsgruppen auf denselben begrenzten Raum treffen?

In dieser Folge von UNhörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit René Zieprich von der Stadt Leipzig über das 11. UN-Nachhaltigkeitsziel: Nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG 11). Er gibt uns Einblicke in die kommunale Stadtentwicklung, den Leipziger Parkbogen Ost und die Frage, wie öffentliche Räume nachhaltiger, inklusiver, gerechter und klimaresilienter gestaltet werden können. Dabei geht es auch um Bürgerbeteiligung, Verdrängung, gendergerechte Stadtplanung und den internationalen Austausch.

 

Inhalt

Was bedeutet nachhaltige Stadtentwicklung auf kommunaler Ebene? (02:53)

Zielkonflikte zwischen Wohnraum, Mobilität und Grünflächen (08:30)

Gendergerechte und inklusive Stadtplanung (12:47)

Der Parkbogen Ost: Stadtentwicklung aus der Bürgerschaft (13:47)

Warum Bürgerbeteiligung so schwierig, aber wichtig ist (15:49)

Housing First und das Recht auf öffentlichen Raum (20:32)

Smart City oder mehr Lebensqualität? (23:30)

Was Städte voneinander lernen können (24:35)

Wie können Städte zu SDG 11 beitragen? (27:30) 

 

Weiterführende Informationen

Stadt Leipzig – Stadtentwicklung: https://www.leipzig.de/bauen-und-wohnen/stadtentwicklung 

Projekt Parkbogen Ost – Stadt Leipzig: https://www.leipzig.de/leipzig-strategie/stadtentwicklung/stadterneuerung/stadterneuerungsprojekte/parkbogen-ost 

Moderation: Natalia Rudenko

Redaktion: Leonardo Pereira und der DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit

Postproduktion: Erwin Eisenhardt, ⁠⁠DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
43 Minuten
Wie fühlt es sich an, internationale Institutionen nicht nur aus Vorlesungen und Nachrichten zu kennen, sondern plötzlich selbst vor Ort zu sein? Was bleibt von einer Studienreise nach Den Haag wirklich hängen, jenseits von Programmpunkten und Besucherausweisen? Und wie kann junges Engagement für die Vereinten Nationen ganz konkret aussehen?

In dieser Sonderfolge von UNhörbar sprechen wir mit Gesal und Sabrina, die an einer Studienreise des Arbeitskreises Junge DGVN nach Den Haag teilgenommen haben. Gemeinsam blicken wir auf ihre persönlichen Eindrücke, Begegnungen und die Frage, was man aus solchen Erfahrungen mitnimmt, wenn internationale Politik auf einmal ganz nah wird.

Während der Reise besuchte die Gruppe unter anderem den Friedenspalast, den Permanent Court of Arbitration, die Peace Palace Library, die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) und den Internationalen Strafgerichtshof. Außerdem gab es Gespräche mit World Youth for Climate Justice sowie weitere Einblicke in die internationale Justiz, die Diplomatie und die multilaterale Zusammenarbeit.

Dabei geht es in der Folge jedoch nicht nur um Den Haag selbst. Wir sprechen auch darüber, welche Rolle die Junge DGVN für junge Menschen spielt, die sich für die Vereinten Nationen und die internationale Politik interessieren. Der Arbeitskreis schafft Räume für Austausch, Veranstaltungen, Projekte und Begegnungen, und zeigt, dass Engagement rund um die UN nicht erst irgendwann nach dem Studium beginnen muss.

Wenn ihr euch also schon einmal gefragt habt, wie man selbst einen Einstieg in die DGVN finden kann, was eine Studienreise leisten kann, was ein Seminar nicht schafft, und warum solche Formate für junge Menschen besonders wertvoll sein können, dann ist diese Folge genau für euch.

Inhalt

Was ist die Junge DGVN? (03:21)

Motivation und Erwartungen an die Studienreise (05:44)

Prägende Momente der Reise (14:16)

Institutionen in Den Haag und ihre Wirksamkeit (22:29)

Dank und Ausblick (31:30)

Weiterführende Informationen

Arbeitskreis Junge DGVN: https://dgvn.de/ueber-uns/arbeitskreise/ak-junge-dgvn

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen: https://dgvn.de 

International Court of Justice / Peace Palace: https://www.icj-cij.org 

Permanent Court of Arbitration: https://pca-cpa.org

Peace Palace Library: https://peacepalacelibrary.nl 

Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW): https://www.opcw.org 

Internationaler Strafgerichtshof (ICC): https://www.icc-cpi.int 

World Youth for Climate Justice: https://www.wy4cj.org 

 

Redaktion: Sophia Meusel

Moderation: Sophie Fasshauer

Postproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit⁠⁠⁠⁠
8 Minuten
Warum braucht es gleich drei Säulen für Nachhaltigkeit? Was hat es mit diesen Säulen auf sich? Und was beinhalten die einzelnen Säulen?

Diese Fragen wollen wir in dieser Folge von UNhörbar Basics klären. Dabei können wir ganz viel aus der Physik lernen oder diese als Beispiel nehmen.

Weiterführende Informationen

Brundtland-Bericht, Kapitel 2, Towards Sustainable Development: ⁠https://sustainabledevelopment.un.org/milestones/rio1992⁠ 

UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung, Agenda 21: ⁠https://sustainabledevelopment.un.org/milestones/rio1992⁠ 

Weltklimarat, Berichte: ⁠https://www.ipcc.ch/

Vereinte Nationen, Definition nachhaltiger Entwicklung: ⁠https://sdgs.un.org/goals⁠ 

Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Leitlinien für nachhaltiges Wirtschaften: ⁠https://www.oecd.org/environment/⁠ 

Europäische Union, Strategie für nachhaltige Finanzen: ⁠https://finance.ec.europa.eu/sustainable-finance_de⁠ 

Vereinte Nationen, Millenniumziele (2000–2015): ⁠https://www.un.org/millenniumgoals/⁠ 

Vereinte Nationen, Nachhaltigkeitsziele (SDGs): https://sdgs.un.org/goals  2015–2030)

Internationale Arbeitsorganisation: ⁠https://www.ilo.org/global/lang--en/index.htm⁠ 

Moderation: Mariam Souseh

Redaktion: Mariam Souseh, Sophie Fasshauer, Laura Stettner

Postproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit⁠⁠⁠
1 Stunde 4 Minuten
In dieser Folge führen Patrick und Steve die Reihe zu den UN-Generalsekretären fort. Nach Trygve Lie und Dag Hammarskjöld steht diesmal U Thant im Zentrum. Dieser übernahm nach dem Tod Hammarskjölds zunächst das Amt als Übergangskandidat, hatte den Posten jedoch nach ersten Bewährungsproben von 1961 bis 1971 inne. Bis heute gilt er als eine fast vergessene Person, obwohl seine Amtszeit von prägenden Ereignissen wie der Dekolonisierung, der Kubakrise, dem Vietnamkrieg sowie dem Sechstagekrieg geprägt war und er die UN in einem konsolidierten Zustand verließ. Warum das so ist und wie er sein Amt ausübte, besprechen Patrick und Steve im Laufe der Folge.

Zu Beginn der Folge gibt Patrick zusätzlich einen Überblick über den aktuellen Stand zur Generalsekretärswahl, da am 23. Juli eine sogenannte Townhall mit den Kandidatinnen und Kandidaten durchgeführt wurde und sich mit María Fernanda Espinosa Garcés aus Ecuador und Carolyn Rodrigues-Birkett aus Guyana zwei neue Kandidatinnen auf das Amt beworben haben. Nur einen Tag später bewarb sich zudem der neue Kandidat Olara Otunnu aus Uganda.

Inhalt

Überblick: Aktuelles zur Auswahl des UN-Generalsekretärs (02:05)

Die Person U Thant (11:56)

U Thant als UN-Generalsekretär (21:20)

Lehren und Implikationen für die Gegenwart (59:57)

Shownotes (01:02:56)

Weiterführende Informationen 

DGVN-Meldung, Wer führt künftig die UN? Wahl der nächsten Generalsekretärin oder des nächsten Generalsekretärs: https://dgvn.de/meldung/wer-fuehrt-kuenftig-die-un-wahl-der-naechsten-generalsekretaerin-oder-des-naechsten-generalsekretaers

Edgar Gerwin, Zehn Jahre U Thant, in: Zeitschrift VEREINTE NATIONEN, Heft 1/1972: https://zeitschrift-vereinte-nationen.de/suche/zvn/artikel/zehn-jahre-u-thant

Thant Myint-U, Peacemaker: U Thant, The United Nations and the Untold Story of The 1960s, London 2025.

Bernard Firestone, The United Nations under U Thant, 1961-1971, Lanham 2001.

Sithu U Thant, View from the UN, Newton Abbot 1978.

Roger Donaldson, Thirteen Days (Film), 2000: https://www.imdb.com/de/title/tt0146309/

Redaktion & Moderation: Steve Biedermann, Vorstandsmitglied des DGVN-Landesverbands Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen & Dr. Patrick Rosenow, Leitender Redakteur der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN

Postproduktion: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠mucks audio: Die Audio und Podcast Agentur
41 Minuten
In dieser Folge von UNhörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit Dr. Simone Sandholz vom Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit der Universität der Vereinten Nationen (United Nations University - UNU) über das elfte UN-Nachhaltigkeitsziel: Nachhaltige Städte und Gemeinden (SDG 11). Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Städte lebenswerter, klimaresilienter und gerechter werden können und warum urbane Transformation weit mehr bedeutet als neue Technologien oder mehr Grünflächen.

Im Gespräch geht es um Klimaanpassung, soziale Gerechtigkeit und das Recht auf Stadt. Außerdem sprechen wir darüber, weshalb nachhaltige Stadtentwicklung immer Zielkonflikte mit sich bringt, warum Bürgerbeteiligung entscheidend ist und wie internationale Beispiele zeigen, dass lebenswerte Städte nur gemeinsam entstehen können.

Inhalt

Was bedeutet urbane Transformation? (03:30)

Warum SDG 11 mehr ist als Klimaschutz (05:30)

Gendergerechte Stadtplanung und Angsträume (12:15)

Klimawandel im Alltag von Städten (14:30)

Die Bonner Klimabefragung (16:10)

Das Recht auf Stadt und soziale Gerechtigkeit (24:15)

Das Projekt Transformative Urban Coalitions (29:00)

Weiterführende Informationen

Universität der Vereinten Nationen (UNU), Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit: https://unu.edu/ehs

Universität der Vereinten Nationen (UNU), Institut für Umwelt und menschliche Sicherheit, Urban Futures & Sustainability Transformation Programme: https://unu.edu/ehs/our-work/transformation/urban-transformation

Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt, Nachhaltige Städte und Regionen: https://www.bmftr.bund.de/DE/Forschung/EnergieKlimaUndNachhaltigkeit/UmweltUndGesellschaft/NachhaltigeStaedteUndRegionen/nachhaltigestaedteundregionen_node.html

Moderation: Natalia Rudenko

Redaktion: Leonardo Pereira & ⁠DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit

Postproduktion: Erwin Eisenhardt, ⁠DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
26 Minuten
In dieser Folge von UNhörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit Melissa Scharwey von Ärzte ohne Grenzen über das dritte Nachhaltigkeitsziel: Gesundheit und Wohlergehen (SDG 3). Dabei geht es um globale Gesundheitsgerechtigkeit, vernachlässigte Krankheiten und die Folgen internationaler Mittelkürzungen. Außerdem sprechen wir über den Zugang zu lebensrettenden Medikamenten, die Lehren aus der COVID-19-Pandemie und darüber, warum Gesundheit ein Menschenrecht und keine Frage des Geburtsortes sein sollte.

Inhalt

Was macht Ärzte ohne Grenzen? (01:45)

Globale Kürzungen in der Entwicklungszusammenarbeit (05:18)

Gesundheit hängt von mehr als Medizin ab (09:28)

Zugang zu Medikamenten (10:22)

Vernachlässigte Krankheiten und Profitlogik in der Forschung (11:52)

Was die Corona-Pandemie offengelegt hat (15:47)

Der neue Pandemievertrag der WHO (17:22)

Wie globale Gesundheit gerechter werden kann (21:46)

Weiterführende Informationen

Ärzte ohne Grenzen: https://www.aerzte-ohne-grenzen.de

Ärzte ohne Grenzen, Spenden: https://www.aerzte-ohne-grenzen.de/spenden

Ärzte ohne Grenzen, Medikamentenzugang: https://www.msf.ch/de/ueber-uns/medikamentenkampagne

Weltgesundheitsorganisation, WHO Pandemic Agreement: https://www.who.int/health-topics/who-pandemic-agreement

Moderation: Natalia Rudenko

Redaktion: Leonardo Pereira & DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit

Postproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
43 Minuten
Das Klimagutachten des Internationalen Gerichtshofs (IGH) war das größte Verfahren, das je vor dem Gericht in Den Haag verhandelt wurde. Es stellt eine wegweisende Entscheidung im Kampf gegen den Klimawandel dar. Auf Grundlage des Gutachtens verabschiedete die UN-Generalversammlung im Mai 2026 mit überwältigender Mehrheit eine Resolution, die die Staaten verpflichtet, noch stärker gegen den menschengemachten Klimawandel vorzugehen.

Angesichts des einjährigen Jubiläums des Gutachtens sprechen wir in dieser Folge mit Christina Voigt von der University of Oslo, die unter anderem als leitende Rechtsberaterin für die Internationale Union zur Bewahrung der Natur (IUCN) an diesem IGH-Verfahren beteiligt war, über die rechtliche Tragweite und Bedeutung des Gutachtens sowie die (potenziellen) Auswirkungen auf einzelne Staaten und auf die internationale Klimapolitik.

Inhalt

Die rechtlichen Konsequenzen des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaschutzabkommens (2:47)

Bestehende Klimaschutzverpflichtungen im Völkerrecht (9:00)

Die Auswirkungen der Einbeziehung des Völkergewohnheitsrechts (14:45)

Die Rolle der Menschenrechte beim Klimaschutz (20:35)

Bedeutung und Folgen des IGH-Gutachtens (27:15)

Das Gutachten als gelungener „Balance-Akt“ und abschließende Einschätzung (37:22)

Weiterführende Informationen

International Court of Justice, Obligations of States in respect of Climate Change, Advisory Opinion of 23 July 2025: https://www.icj-cij.org/case/187

International Court of Justice, THE HAGUE – The International Court of Justice (ICJ) delivers its Advisory Opinion on the Obligations of States in respect of Climate Change: https://webtv.un.org/en/asset/k1c/k1cg72yf19

UNhörbar Recht #27 – Der IGH als Wahrer des Völkerrechts: https://open.spotify.com/episode/1euXhQYkwdk5IZoi4OQPnI?si=NqvcskNKS8ap9b8V4CZbWQ

Christina Voigt, Der größte Rechtsfall der Welt, in: Zeitschrift VEREINTE NATIONEN, Heft 3/2025: https://zeitschrift-vereinte-nationen.de/suche/zvn/artikel/der-groesste-rechtsfall-der-welt

Michael Lysander Fremuth, Klimawandel vor Gericht, in: Zeitschrift VEREINTE NATIONEN, Heft 5/2025: https://zeitschrift-vereinte-nationen.de/suche/zvn/artikel/klimawandel-vor-gericht

Felix Ekardt, IGH-Gutachten: Auswirkungen und Spielräume für die deutsche und europäische Klimapolitik, in: Natur und Recht Heft 4/2026: https://link.springer.com/article/10.1007/s10357-026-4649-y

Verfassungsblog, Debate, The ICJ’s Advisory Opinion on Climate Change: https://verfassungsblog.de/category/debates/the-icjs-advisory-opinion-on-climate-change-debates/

Moderation: Nils Witte

Redaktion: Luise Hoffbauer, Laura Stettner und Nils Witte

Postproduktion: Erwin Eisenhardt, ⁠DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
30 Minuten
In der heutigen Folge von UNhörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit Michael Schmidt von UNIDO, der Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung, über SDG 7: bezahlbare und saubere Energien. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Energie weit mehr ist als Strom aus der Steckdose – nämlich eine Voraussetzung für Entwicklung, Industrie, Ernährungssicherheit und gesellschaftliche Teilhabe. Außerdem sprechen wir darüber, warum Länder im Globalen Süden nicht denselben Transformationspfad wie Europa einschlagen können – und welche Rolle Technologie, Investitionen und lokale Wertschöpfung dabei spielen.

Inhalt

Was macht UNIDO? (01:40)

Warum Energiezugang grundlegend für Entwicklung ist (03:38)

Fossile Entwicklungspfade und globale Gerechtigkeit (07:34)

UNIDO-Projekte zu Industrie, Energieeffizienz und Technologietransfer (09:30)

Lokale Wertschöpfung statt neuer Abhängigkeiten (12:35)

Suffizienz, Wohlstand und Energieverbrauch in Deutschland (20:22)

Weiterführende Informationen

Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung, About Us: https://www.unido.org

Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung, The Investment and Technology Promotion Office Germany: https://itpo-germany.unido.org

Organisation der Vereinten Nationen für industrielle Entwicklung, Solutions Platform: https://www.unido.org/solutions/accelerating-energy-inclusion-rural-africa

Moderation: Natalia Rudenko

Redaktion: Leonardo Pereira & DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit

Postproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
51 Minuten
Informationssicherheit ist ein Politikfeld, in dem sich die UN seit vielen Jahren engagieren. Bedrohungen aus dem Cyberraum können für nahezu alle Bereiche, in denen sich die Weltorganisation engagiert, zum Problem werden. Auch die UN selbst werden immer wieder zum Ziel von Cyberattacken. Gleichzeitig ist die politische Lage äußerst komplex. Die “digitalen“ Machtverhältnisse zwischen Staaten sind äußerst ungleich verteilt, ebenso wie ihre Interessen. Hinzu kommt, dass die bedeutende Position großer Tech-Unternehmen sowie die hohe Geschwindigkeit, mit der sich dieser Bereich weiterentwickelt.

Für einen besseren Überblick über diese komplexe Gemengelage sprechen Steve und Patrick mit Dr. Lena Herbst, Postdoktorandin im Projekt International Cybersecurity am Institut für Friedensforschung und Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg (IFSH) über die Rolle der UN im Bereich der Informationssicherheit.

Inhalt

Überblick: Das Engagement der UN im Bereich der Informationssicherheit (02:53)

Informationssicherheit als internationale Sicherheitsbedrohung (06:06)

Relevante Akteure, Entwicklungen und Prozesse innerhalb der UN (13:33)

Die UN-Konvention gegen Cyberkriminalität (22:22)

Die Rolle und Maßnahmen der UN im Bereich der Informationssicherheit (37:13)

Auswirkungen der gegenwärtigen UN-Reformen (42:58)

Shownotes (49:13)

Weiterführende Informationen

Anja P. Jakobi und Lena Herbst, Between a Rock and a Hard Place: The UN Cybercrime Convention, in: PRIF Blog: https://blog.prif.org/2024/12/09/between-a-rock-and-a-hard-place-the-un-cybercrime-convention/ 

Wolfgang Kleinwächter, Cybersicherheitsarchitektur: Virtuelle Baustellen, in: Zeitschrift VEREINTE NATIONEN, Heft 2/2023: https://zeitschrift-vereinte-nationen.de/suche/zvn/artikel/cybersicherheitsarchitektur-virtuelle-baustellen

Zeitschrift VEREINTE NATIONEN, Heft 6/2025, Vernetztes Verbrechen: https://zeitschrift-vereinte-nationen.de/suche/zvn/heft/vereinte-nationen-heft-6-2025-vernetztes-verbrechenhttps://zeitschrift-vereinte-nationen.de/suche/zvn/artikel/die-bekaempfung-von-cyberkriminalitaet

Ian Tennant, Wohin steuert das UNODC?, in: Zeitschrift VEREINTE NATIONEN, Heft 6/2025: https://zeitschrift-vereinte-nationen.de/suche/zvn/artikel/standpunkt-wohin-steuert-das-unod

Martin Wählisch, Neue Ansätze in der Konfliktbearbeitung, in: Zeitschrift VEREINTE NATIONEN, Heft 2/2022: https://zeitschrift-vereinte-nationen.de/suche/zvn/artikel/neue-ansaetze-in-der-konfliktbearbeitung

Matthias Schulze, Konflikte im Cyberspace (UN-Basis-Informationen 61): https://dgvn.de/veroeffentlichungen/publikation/einzel/konflikte-im-cyberspace

Redaktion & Moderation: Steve Biedermann, Vorstandsmitglied des DGVN-Landesverbands Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen & Dr. Patrick Rosenow, Leitender Redakteur der Zeitschrift VEREINTE NATIONEN

Postproduktion: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠mucks audio: Die Audio und Podcast Agentur⁠
37 Minuten
In dieser Folge von UNhörbar sprechen wir mit den UN-Jugenddelegierten Sahra Rezaie und Dania Schulze über die Rolle der Jugend in internationalen Organisationen und in der politischen Arbeit. Im Fokus stehen die Themen Jugendpartizipation, 80 Jahre UN und die Rolle von Social Media.

Im Gespräch geht es zudem auch um das Amt der Jugenddelegierten, die strukturellen Voraussetzungen für Jugendbeteiligung und die Möglichkeit, junge Stimmen in den UN hörbar zu machen.

Inhalt

Die Rolle der Jugend in der Gesellschaft (02:00)

Das Amt der Jugenddelegierten (07:00)

Highlights und Learnings von der Deutschlandtour (09:00)

Wie kann die Jugend konkret mitbestimmen (10:30)

Jugenddelegierte anderer Nationen (15:30)

Akteure in der Jugendarbeit (17:00)

New-York-Reisen der Jugenddelegierten (21:00)

Social Media und das Amt der Jugenddelegierten (29:00)

Weiterführende Links

UN Youth Office: https://www.un.org/youthaffairs/en

United Nations, The Power of Youth in Peacebuilding: https://www.youtube.com/watch?v=Y9ffZOCH5fw&t=2s 

UN-Jugenddelegierte, Kontakt: https://www.jugenddelegierte.de/kontakt/

UN-Jugenddelegierte, Instagram: https://www.instagram.com/p/DYSOl6Vqo4-/ 

Moderation: Sophie Fasshauer und Leonie Petzoldt

Redaktion: Leonie Petzoldt und Sophie Fasshauer 

Postproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
44 Minuten
In dieser Folge von UNhörbar Nachhaltigkeit sprechen wir mit Jan Kowalzig von Oxfam über das SDG 13: Maßnahmen zum Klimaschutz (SDG 13). Im Mittelpunkt steht die Frage, warum die Klimakrise nicht nur eine ökologische, sondern vor allem eine globale Gerechtigkeitskrise ist.

Im Gespräch geht es um Verantwortung, Klimafinanzierung und die Machtverhältnisse in internationalen Klimaverhandlungen. Außerdem sprechen wir darüber, warum Klimaschutz oft als Belastung dargestellt wird, welche Interessen den Ausstieg aus fossilen Energien bremsen und weshalb reiche Länder stärker in die Pflicht genommen werden müssen.

Inhalt

Warum Klima eine Gerechtigkeitsfrage ist (02:30)

Was Oxfam zu Klimapolitik und globaler Ungleichheit macht (07:00)

Wer die Klimakrise verursacht – und wer besonders betroffen ist (09:50)

Warum Klimaschutz politisch unter Druck geraten ist (17:50)

Mythen und Missverständnisse über Klimaschutz (23:00)

UN-Klimaverhandlungen und ihre Grenzen (29:20)

Was sich sofort ändern müsste (41:20)

Weiterführende Links

Oxfam, Klima und Klimagerechtigkeit: https://www.oxfam.de/themen/klimakrise-klimagerechtigkeit

UNFCCC, Das Pariser Klimaabkommen: https://unfccc.int/process-and-meetings/the-paris-agreement

Oxfam, Pressemitteilung zu UNFCCC-Vorverhandlungen: https://www.oxfam.de/presse/pressemitteilungen/2026-06-03-90-prozent-finanzierungsluecke-thema-bonner-klima-gespraeche

Moderation: Sophie Fasshauer

Redaktion: Leonardo Pereira & DGVN-Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit

Postproduktion: Erwin Eisenhardt, DGVN Arbeitskreis Nachhaltigkeit und Klimagerechtigkeit
UNhörbar

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