Das starke Stück - Musiker erklären Meisterwerke Archiv
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6 Minuten
Es gibt wohl kaum eine Musik, die in so vielen filmischen Liebesszenen vorkommt wie der zweite Satz aus Mozarts Klarinettenkonzert. An Filmmusik hat Mozart damals sicher nicht gedacht, als er das Konzert 1791, weniger als zwei Monate vor seinem Tod, vollendete.
7 Minuten
Susanna Felix stellt das Starke Stück zusammen mit dem Violinisten Ingolf Turban vor.
5 Minuten
Ludwig van Beethoven war ein ausgezeichneter Pianist und Meister der Improvisation. Es verwundert daher nicht, dass er bei den Aufführungen seiner Klavierwerke oft selbst als Solist am Flügel saß. So auch bei der Uraufführung seines Klavierkonzerts in c-moll am 5. April 1803 in Wien. Sylvia Schreiber stellt mit Pianist Till Fellner das Starke Stück vor.
6 Minuten
Dass Schubert die C-Dur-Tonart wählt, ist verwunderlich - schließlich geht es dem 31-Jährigen schlecht: noch immer tief betroffen vom Tod seines Vorbilds Beethoven, außerdem selbst krank, arm und unbekannt. All die gedankliche Tiefe und Melancholie gehen ein in dieses Werk - eines der bedeutendsten der Kammermusik überhaupt.
5 Minuten
Voll innovativer Klangfarben und harmonischer Mehrdeutigkeiten sind in diesem Werk Violine und Klavier als Kontraste gegeneinander gesetzt. In ihrer Polarität finden sie aber immer wieder zueinander und klingen dabei mal nostalgisch-traurig, mal verspielt-heiter.
8 Minuten
Ein bisschen im Schatten steht die Gattung Streichtrio ohnehin. Fest etablierte Trio-Besetzungen sind die Ausnahme.
7 Minuten
Es ist eines der bekanntesten Klaviertrios überhaupt. "Dumka" heißt auf Ukrainisch "Gedanke" oder "Nachsinnen" - und so bezieht sich der Name "Dumky" auf die schwermütigen, balladenartigen slawischen Gesänge, die der Komponist Antonín Dvorák darin verarbeitet hat. Julia Smilga stellt das Werk gemeinsam mit dem Pianisten Menahem Pressler vom Beaux Arts Trio vor.
7 Minuten
Katharina Neuschaefer stellt das Starke Stück gemeinsam mit Eduard Brunner, dem ehemaligen Solo-Klarinettisten des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks, vor.
8 Minuten
Auf seinem "Weg zur Sinfonie" beschäftigte sich Schubert vor allem mit Kammermusik und Klaviermusik. Zu den späten Werken gehört die Sonate G-Dur. Agnieszka Schneider hat mit der polnischen Pianistin Ewa Kupiec über diese Sonate op. 78 gesprochen.
8 Minuten
Im Oktober 1850 schreibt Robert Schumann an seinen Leipziger Verleger Bartholf Senff: "Sie empfangen hier die Waldszenen - ein lang und viel von mir gehegtes Stück.
7 Minuten
Das frühe Klavierschaffen des russischen Komponisten Alexander Skrjabin zeigt eine starke Ähnlichkeit zum Schaffen Frédéric Chopins. Da ist die kleine und große Form und später ein ausgeprägter Personalstil. Aurelia Weiser stellt Skrjabins zehnte und letzte Klaviersonate zusammen mit dem Pianisten Bernd Glemser vor.
6 Minuten
"Wenn es ein Wunder in Mozarts Schaffen gibt, so ist es die Entstehung dieses Konzerts", schrieb der Mozart-Biograph Alfred Einstein über das dritte Violinkonzert, KV 216, bekannt als das "Straßbourger Konzert". Sylvia Schreiber hat mit dem Geiger Christian Tetzlaff über dieses Konzert gesprochen.
7 Minuten
Der notorisch selbstkritische Tschaikowsky ließ an seiner Fünften Symphonie kaum ein gutes Haar. Das Publikum jedoch hat die Meinung des Komponisten nie geteilt. Auch für den Dirigenten Andris Nelsons ist diese Symphonie ein "Starkes Stück", wie Katharina Neuschaefer im Gespräch mit ihm herausgefunden hat.
7 Minuten
B-A-C-H. Anfang und Ende aller Musik. Es war ein Experimentieren mit vier Tönen, ein symbolisch aufgeladenes Buchstabenspiel, an dem sich das geistreiche Kontrapunktieren des Thomaskantors in Leipzig entzündete.
7 Minuten
Dieses Konzert löste schon vor der Premiere heftigen Streit aus: Einer der Orchestermusiker nannte es eine "Dilettantenarbeit". Daraufhin wurde er von den anderen fast verprügelt. Heute erntet dieses Werk allgemeine Anerkennung, gerade die Klarinettisten schätzen es sehr - es ist das erste Klarinettenkonzert von Carl Maria von Weber.