KUNZES KOSMOS. Archiv
137 Episoden
42 Minuten
Es ist ja so: Für Janine gibt es ein Leben vor dem 29. Januar 2021 und eines danach. Von diesem Tag an ist vieles anders. Von diesem Tag an wird sie nicht mehr nur geliebt, sondern auch gehasst, beschimpft und bedroht. Hintergrund: sie war zu Gast bei der WDR-Sendung „Die letzte Instanz“, eine Talk-Runde mit diversen Promis, die mit offenem Herzen und noch offenerer Klappe über verschiedene Alltagsthemen diskutieren. Am besagten Tag u.a. über Alltagsrassismus in Deutschland. Mit-Schnacker Micky Beisenherz hat es im Nachhinein gut auf den Punkt gebracht: „Eine Sendung, in der vier Kartoffeln sitzen und mittels Karten über Rassismus abstimmen, hat ein Problem.“ - Nicht nur die Sendung, auch Janine hat im Nachhinein ein gewaltiges Problem. Die Hasswelle, die nach Ausstrahlung der Show über sie hinweg brach, hat ihr „komplett den Boden unter den Füßen weggezogen.“
32 Minuten
Ein Mann, 22 Frauen und am Ende nur eine Rose - die „Reise“, wie man bei RTL ja heute so „hübsch“ sagt, ist vorbei. Bachelor Niko hat den letzten Dornenstängel verteilt und nicht nur seine Michelles in Leid, Elend und Erstaunen versetzt, sondern auch die halbe Nation und damit auch Janine und Lili. Noch nie hat ein „Bäh-d-schelle-r“ die zwei Trash-Ladies derart in Redebedarf gestürzt. Daher muss das Thema heute nochmals bei Kunzes Kosmos auf den Tisch. Oberste Frage: Wieso kann der gute Mann sich bis zum Schluss und darüber hinaus nicht entscheiden? Ist eine hübsche Dame zu wenig? Oder doch zu viel für sein eingefleischtes Single-Leben? Apropos „Fleisch“: Gut sieht er ja immer noch aus, findet Janine. Aber das nur am Rande. Viel wichtiger ist doch zu analysieren, ob der liebe Niko vielleicht auf Poly-amorie steht? Oder (etwa) Lili? Die monogame Janine ist heute mächtig irritiert - und Lili ordentlich in Fahrt: Ist die Ein-Partner-Beziehung wirklich der einzige Weg? Muss eine Heirat heutzutage eigentlich noch sein? Liebe geht doch auch so, oder etwa nicht? Auch hier sei nebenbei erwähnt, dass Lili immer noch nicht verliebt ist. Schade aber auch… Umso verliebter scheint dagegen die „Bachelor“-Kandidatin/-Favoritin/-On-Off-Liebelei/-Verlassene/-Zurückgeholte/-ins-Unglück-gestoßene Michèle de Roos oder auch „Michèle aus Köln“ zu sein. Was hat sie nicht alles mitgemacht und vor allem: mit sich machen lassen. Warum nur? Was ist los - nicht nur mit ihr, sondern mit so vielen Frauen? Wo ist die Selbstliebe und -Achtung? Fest steht, laut einer aktuellen britischen Studie, dass Frauen rund 36 Mal am Tag negativ über ihr Aussehen denken. Das sind ganze 252 Mal pro Woche. Woher kommt das schon wieder? Es gibt diese Folge also viel zu klären. Vor allem eins: Wer hat eigentlich das „Körbe kassieren“ erfunden? Der Filmtipp von Lili und Janine zu dieser Folge: „Professor Marston & The Wonder Woman“. - Es lebe das Anderssein!
39 Minuten
Wie hat es Jack Nicholson gleich noch so schön formuliert? -„Älter werden heißt auch besser werden.“ Was und wieviel ist wohl dran an dem Spruch? In der heutigen Folge kann das sogleich überprüft werden. Janine hatte nämlich gerade Geburtstag; ob sie nun zur Höchstform aufläuft? Die erste Bestandsaufnahme im neuen Lebensjahr läuft schon mal gut. Vom Aussehen wie ein Shar Pei Hund ist sie weit entfernt - also „Fuck the Falten“ - und das Mundwerk läuft auch noch wie geschmiert. Vermutlich von der ganzen feinen Butter in der Schokoladencreme-Torte, die Lili auch dieses Jahr für sie gebacken und morgens am Bett serviert hat. Also: alles gesund und putzmunter im Kunze-Kosmos. Und dafür ist Janine mehr als dankbar. Ganz besonders dieser Tage… Das Leben - es einfach zu leben, zu feiern, zu genießen - das bleibt einer Frau auf dieser Welt seit dem 3. März verwehrt: Sarah Everard. Die 33-jährige Britin wurde von einem Polizisten nachts auf dem Heimweg entführt und ermordet. Sie war eine Frau wie alle, eine Frau, die einfach nur allein nach Hause gehen wollte. Und die hätte nach Hause gehen dürfen. Warum müssen Frauen so sehr in Angst leben? Durch dunkle Straßen rennen, den Schlüssel zwischen den Fingern? Über Fluchtwege nachdenken? Dabei Telefonge-spräche führen - echte und unechte? Die Haare in die Mäntel stecken? Lieber Sneaker als High Heels tragen? Den Minirock am besten aus dem Kleiderschrank verbannen? #TextMeWhenYouGetHome heißt der virale Hashtag dieser Tage. Der Aufschrei der Frauen ist groß. Fast jede hat ihre Geschichte dazu. Janine und Lili diskutieren mit: Was läuft falsch in der Gesellschaft? Wie macht man Frauen stark? Wie könnte #ReclaimTheStreets funktionieren? - Ein emotionales Thema, das besonders Lili gepackt hat. Und Janine steht wie jede Mutter einer Tochter da und fragt sich: Was gebe ich ihr mit? Soll ich (wie unsere Mütter und Großmütter) die Angst schüren oder dagegen an gehen? Eine 2-in-1-Folge also. Wie Yin und Yan. Wie das Leben an sich. #TextMeWhenYouGetHome - der Instagram-Post von Lucy Mountain: „(…) Wir alle haben Live-Standorte geteilt. Wir alle haben unsere Schuhe gewechselt. Wir alle haben die Schlüssel zwischen unsere Finger gesteckt. Wir alle haben telefoniert, beides: echte und falsche Telefonate. Wir alle haben unsere Haare in unsere Mäntel gesteckt. Wir alle sind dunkle Straßen entlang gerannt. Wir alle haben uns theoretische Fluchtwege ausgemalt. (…) Einer Frau hätte es erlaubt sein müssen, nach Hause zu gehen.“
43 Minuten
Heute gibt’s mal wieder einen Dreier! Weil es letzte Woche mit „Gala-“ und „Vogue“-Journalist Alexander Nebe so wundervoll war, haben Lili und Janine den guten Mann nochmal an ihr Mikrophon gebeten, um aus erster Hand allerhand ‚Celebrity Gossip‘ zu erfahren. Madonna, Cher, Angelina Jolie - Alex hatte sie alle, und Lili und Janine hätten gerne was mit Harry Styles (Lili) oder Luke Evans (Janine); vielleicht kann der Nebe da mal was klar machen…(?) Oder zumindest ein Praktikum für Lili, die will ja demnächst sowieso nach Hamburg ziehen; da wäre der Dienstweg zur „Gala“ nicht mehr weit. Allerdings müsste sie die Promis dann schon besser (er-)kennen. Wer Leonardo DiCaprio am Strand von Ibiza nicht wahrnimmt, wenn er im Wasser vor einem herumturnt… nun ja. Diese Wunde sitzt bei Lili tief. Selbst Taylor Swift konnte sie nicht ganz flicken. Liegt aber anscheinend in der Familie. Vater Dirk wurde ja auch schon mal von „The Body“ Elle Macpherson angegraben, ohne dass der einen blassen Schimmer und Lust auf sie hatte. Dabei hätte Janine ihm das Durchbrennen sogar nachgesehen. Apropos Luke Evans: Warum outen sich eigentlich nicht noch mehr Schauspie-ler:innen? Ist Homosexualität in unserer Gesellschaft wirklich immer noch so ein großes Thema? Wie heißt es eigentlich richtig? LGBTQ? LGBTQ+? Und: Wie erlebt Lili das? Wieviel lockerer und aufgeklärter ist die Generation Z? - Mehr als die Eltern auf jeden Fall. Bei der Nachricht, dass ein Bekannter von Lii im Heim lebt, weil seine Eltern ihn wegen seiner Homosexualität verstoßen haben, wird nicht nur Janine sprachlos. „Love is Love“… oder nicht?
42 Minuten
Heute gibt’s von Janine ein großes „Extra“ auf die Ohren: Alexander Nebe, „Gala“-Journalist und Host der „Alexander Nebe Show“ hat sie jüngst interviewt - und die-sen tiefen Einblick in ihr (Gefühls-)Leben will sie uns nicht vorenthalten. Hautnah, mittendrin statt nur dabei, fast live und direkt und ohne Filter sprechen Alex und Janine über ihre (Erfolgs-)Story, Leidenschaften und Kraftpole - über ganz besondere Familiendynamiken (wenn Lili sie mal wieder so richtig triggert und die Türen knallen), über Cybermobbing (wie gerade passiert) und Lebensbrüche (jawohl, kein reines Leben auf der Überholspur und immer nur Eitel Sonnenschein!). Deep Talk vom Feinsten also: mit ordentlich Tiefgang, gewohnt derbem (Selbst-)Humor und einer guten Portion Selbstreflexion. Mit ganz viel Wahrheit ohne Pflicht: Reichen fünf Stunden Schlaf wirklich aus? Wieviele Alphatierchen hat Kunzes Kos-mos genau? Wie dolle knallen im Streit die Türen denn so? Wie laut kann Janine dabei schreien? Bringt Ehemann Dirk wirklich jeden Morgen den Kaffee ans Bett? Wie waren eigentlich die sieben Jahre als Krankenschwester? Wie ihr Fernsehkarrie-renstart? Inwiefern tut Regen auch mal gut im Leben? Wie schafft Janine es, im Schlechten immer wieder etwas Gutes zu erkennen? (Bei jeder Zitrone nach Salz und Tequila fragen!) Und: Wie hat Janine die Welle des Online-Hasses erlebt, die Anfang des Jahres über sie hereinbrach? Und vor allem: Dachte ihre (Pflege-)Mutter anfangs wirklich, ihr eingeschlagener Lebensweg wäre ein unausweichliches „Ab-rutschen auf Vorprogramm“? -„Ey, es wär' schön blöd, nicht an Wunder zu glauben!“ (würde Wincent Weiß dazu bestimmt sagen)… Mehr zu Janine Kunze, Tochter Lili und Alexander Nebe gibt es hier: www.janine-kunze.de www.instagram.com/janinekunzeofficial www.instagram.com/lilbku https://alexander-nebe.com https://www.buzzsprout.com/1288103
33 Minuten
Erzieherin oder lieber beste Freundin? - Wie sieht wohl die optimale Mutter-Tochter-Beziehung aus? Was kann sie? Wie ist sie? Was macht sie - mit beiden? Der Familie? Der Welt? Fest steht Folgendes, zumindest laut neuester Forschung: Sie ist die „Mutter aller Beziehungen“ - die stärkste, intensivste und prägendste von allen! Mehr als die von Mutter und Sohn, Vater und Tochter oder Vater und Sohn. Der hel-le Wahnsinn also. Aber: wieviel Wahn und wieviel Wirklichkeit steckt darin? In dieser Folge gehen Janine und Lili sich und ihrer Verbindung zueinander einmal so richtig tief auf den Grund. Wie ist ihr Beziehungsstatus? BFFs (Lili kommt es hier beinahe hoch - wie „ooooooold school“!!!) oder vielleicht doch eher die alte Bart-und-Homer-Simpson-Dynamik vom gegenseitigen An-die-Gurgel-gehen)?… Naja, manchmal vielleicht. Beim Thema „Klamotten“ herrscht schon mal Friede, Freude Eierkuchen. Selber Geschmack, und Janines Kleiderschrank ist für Lili immer bes-tens gefüllt. Und sonst? Manchmal hat Janine ja das Gefühl, als wäre Lili gar nicht ihre Tochter. Wer zum Lachen öfter in den Keller geht, kann doch keine echten Kunze-Gene haben, oder? Wie immer: „Seeeeeeehr witzig, Mama.“ Ach, was waren das noch für selige Zeiten, als Janine Lilis Ein und Alles war. Mutti war die Beste, vom Baby zum Kleinkind - Mama über alles. Und dann kam die Pubertät. Nun ja. Abgrenzung muss ja irgendwie erfolgen. Was so nah war, braucht Abstand. Das untermauern auch die Studierten. Und dann will Lili es heute richtig wissen: Wie ist eigentlich die Beziehung von Jani-ne zu ihren beiden Müttern? Zur leiblichen und zur Adoptivmama? So richtig nach-vollziehen kann Lili das nicht. Wie ist das wohl jetzt mit dem Bonding, dem Urver-trauen? - Janine geht noch einmal zurück zu ihren Wurzeln. Ein paar Narben sind schon da. Aber die dicken Pflaster halten gut… Janines ganze Geschichte gibt es dann hier zu lesen: Janine Kunze: „Geschenkte Wurzeln“, Piper Taschenbuch
50 Minuten
Der Volksmund sagt ja: „Blut ist dicker als Wasser.“ Diesen Satz würde Janine nie und nimmer unterschreiben. Und ihr ‚Special Guest‘ der heutigen Folge auch nicht. Shary Reeves, die Schlaubischlumpfine aus „Wissen macht Ah!“ und Janines ziemlich beste Freundin ist heute bei Kunzes Kosmos zu Gast (die Homeschooling gebeutelte Lili lernt daheim fürs Abitur). Das Thema dieser Folge geht tief, geht weit zurück und hinein in Janines und Sharys Leben - bis hin zu deren Wurzeln, die ihnen teils genommen und neu geschenkt wurden - es geht um Pflegekinder. Janine war 9 Tage alt, Shary 11 Monate als sie aus den Händen der leiblichen Mut-ter heraus in Pflegefamilien gegeben wurden. Ein ganz anderer Start ins Leben als bei den meisten Kindern. Die Freundinnen erzählen: Was hat das mit ihnen gemacht? Was haben sie erlebt? Wovon geträumt? Was geliebt, was gehasst? Und wen? Ein Leben zwischen „Mutti“, „Oma“ und „Mama“. Nicht immer ein leichtes, aber ein sehr prägendes und am Ende sehr dankbares. Janine und Shary zeigen wie es war und immer noch ist, wenn die leibliche Mutter sich nicht kümmern kann, dafür aber fremde Menschen einem die Hand und alle Liebe reichen. Bei dem Talk sind alle (Gefühls-)Farben mit dabei, von fröhlich leuchtend bis Trauer-tiefschwarz - es gibt heute also ordentlich was auf die Ohren. Und bestimmt muss der eine oder die andere Zuhörer*in auch mal schlucken, z.B. wenn Janine berichtet, dass sie damals regelmäßig vor den Treffen mit ihrer leiblichen Mutter krank wurde, weil sie gar nicht hin wollte? Oder Shary am Tag ihrer Einschulung der geliebten Pflegefamilie entrissen und von der biologischen Mom in ein Internat gesteckt wurde… Puh. Wer noch mehr wissen will, kann hier weiterlesen: Janine Kunze: „Geschenkte Wurzeln“, Piper Taschenbuch Shary Reeves: „Ich bin nicht farbig“, Orell Füssli
40 Minuten
Love ist in the air! In dieser Folge und generell. Gestern erst wieder am Valentinstag, das einzig wahre „Fest der Liebe“ - allein der Name treibt Millionen von Männern den puren Angstschweiß ins Gesicht und Frauen wahlweise Freuden- oder Wuttränen. Was ging da wohl im Hause Kunze-Budach? Hat Gatte Dirk liefern können? Oder wollen? Alles kann, nichts muss? Oder wie steht Janine zu dem „Freudentag“? Single Lady Lili freut sich zumindest, dass sie am 14.2. wieder einmal keinen Teddybären mit roten Rosen bekommen hat. Ach ja, die kleinen Dinge des Lebens und so weiter… Apropos rote Rosen: ER ist wieder da! Mit blitzweißen Zähnen, zarten Klavierhänden und 20 willigen Frauen im Schlepptau - der Bachelor! Und was für einer! Also, Janine gefällt er, der Niko; Lili natürlich nicht. Zu nett, zu aufmerksam; zu anschmiegsam. Könnte langweilig werden. Dann lieber„young, wild & free“. Oder vielleicht doch selbst mal richtig fieberhaft auf die Pirsch gehen? Einmal mehr kommt Lili der Gedanke, die nächste „Bachelorette“ zu werden. Allein des Reisens wegen. Aber vor laufender Kamera rummachen? Dann lieber ein Spin-off von „50 Shades of Grey“ drehen. Oder noch besser: „Die Schwiegerette“ - die logische Podcast-Fortsetzung. Da könnte Janine dann für Lili die Jungs aussuchen. Wir werden da mal bei RTL anklopfen. Bei dem ganzen Liebesgedankenkarussell kommt es unweigerlich zu DER Frauenfrage: Wie wichtig sind Männer? Für Lili, für Janine, fürs Leben und für sonst weiß noch was - und wen? Hat Cher Recht oder Unrecht, wenn sie sagt: „Männer sind wie Dessert. Schmeckt gut, aber braucht man nicht fürs Leben.“…?
6 Minuten
Im Nachspiel zur hitzigen „Sex, Drugs & Teenager“-Folge sprechen Lili und Oskar hier noch einmal ganz alleine, ohne Janine und völlig ohne Filter und Schnörkel über das Teenager-Dasein dieser Tage. Kein Weichzeichner, dafür klare Kante - und mit einigen Tipps für Eltern, die meinen, Verbote führen (stets) nur zum Besten. In diesem Kurz-Talk gibt’s für Erwachsene mal richtig was auf die Ohren…
30 Minuten
Der Titel der heutigen Folge klingt nach einem rauschenden Exzess. Und genauso ist es. Die geneigten Zuhörer:innen dürfen sich ordentlich auf was gefasst machen. Erstens auf Oskar, Lilis Freund, nein, nicht DER, sondern EIN Freund…natürlich… und zweitens auf eine Menge guter Antworten - auf die Frage, die nicht nur Janine bewegt: Was ist los mit der Jugend? - Alles Spießer und Streber statt Rebellen und Revolutionäre? Die Teenies von heute sind oft so ernst, so leistungsstark, so ernährungsbewusst und was sonst noch alles Braves. Kein Vergleich mehr zu Janines wilden Zeiten in den 90ern. Waren wir damals alle nur doof, sexlustig und feierwütig? Haben wir einfach immer nur hübsch laufen lassen und ordentlich Druck betankt und abgelassen? Am Ende ist ja doch was aus uns geworden. War doch alles super so. Woher kommt jetzt also die neue Biedermeier-Arie? Und: lieber Sex oder Politik? Kann Dr. Sommer eigentlich bald einpacken?, fragt Janine. Und Lili und Oskar antworten - ohne Filter, ohne Schnörkel. Aufklärung mal andersrum. Hier und heute erfährt die amtierende Muddi- und Vaddi-Generation, was das alles so soll mit dem angesagten „CleanEating-HealthyLiving-PicturePerfect“-Zeitgeist der neuen Jugend und wie es dazu kommt. Wie clean ist der „Teenage Dirtbag“ dieser Tage wirklich? Alles wie es scheint oder scheint nur alles wie es soll? Oder wie war das gleich nochmal im australischen Austauschjahr von Oskar, als der Buddy dort dem Vater das Koks klaute? „The Kids Are Allright“ oder „The Kids Aren’t Allright“?
35 Minuten
„Was?! Ihr habt sie jetzt schon impfen lassen?“, „Stillst du etwa nicht?“, „Mit zehn Monaten in die Kita ist aber ganz schön früh!“, "Ich würde ja keine Fotos von meinen Kindern ins Netz stellen!“, „Wie?! Du lässt den Kleinen nicht mehr ins gemeinsame Bett? Das würde ich ja nicht übers Herz bringen!“ Hände hoch: Welche Mutter hat solche Sätze nicht schon einmal gehört, gesagt oder geposted? Janine wettet: Alle Hände bleiben unten. Oder? Fest steht: Wer heutzutage Mutter ist, bekommt Druck oder macht ihn sich selbst. "Mom Shaming“, „Mom-Bashing“ oder "Mommy Wars" heißt das Phänomen, das aus Müttern wahlweise Furien oder Nervenbündel macht. „Mache ich alles richtig?“, „Bin ich gut genug als Mutter?“, „Tauge ich was oder nichts?“, kurzum: in den eigenen Reihen herrscht wenig Zusammenhalt. Einen Best-Mom-Pokal gewinnt damit wohl keine. Wieso ist das so?, fragen sich Lili und Janine heute. Warum darf man nicht einfach nur Mutter sein, sondern nur noch perfekt? Müssen Highheels auf dem Spielplatz wirklich sein? Wie hat Victoria Beckham das bloß immer hinbekommen? Wie hat sich Janine als „Working Mom“ geschlagen? Wie schlägt sie sich heute noch? Und: Sind die Supermoms auf Insta wirklich so super oder tun sie nur so? Was ist eigentlich eine Supermom? Und vor allem: was ist eine Bad Mom? Und ab wann ist man eine? Vor allem Lili fragt sich, was die überambitionierten Muddis auf TikTok seit neuestem für einen Auftrag haben…? Schnitzen die wirklich den ganzen Tag Disney-Landschaften aus Gemüse? Vor allem: wieso hat Janine das noch nie gemacht? „Bad Mom“ oder „Good Mom“? Das ist heute die Frage bei den Kunze-Ladies - mit Janine auf dem heißen Stuhl… OMG!! Hat sie etwa nur ein Salatblatt aufs Brot getan?!!
40 Minuten
Freunde der gepflegten Podcast-Unterhaltung, hier kommt es - viel erbeten, lange erwünscht: das hauseigene „Coronavirus-Update“. Zwar ohne Drosten & Ciesek, dafür mit vielen eigenen und ehrlichen Gedanken von Janine & Lili zur häuslichen Lage der Kunze-Budach-Nation. Monatelanger Freundes- und Party-Entzug, Shoppingwahn und Lagerkoller - was macht das alles mit Mutter und Tochter und dem Rest der Familie? Wie viele Türen knallen, wie viele Tränen fließen? Alles fährt weiter runter, doch das Innenleben aller fährt mächtig hoch. So viel Schokolade zur Kompensation gibt es gar nicht. Lili hadert vor allem mit der Schulpolitik und Janines Witzen - wer kann da nicht mal aus der Haut fahren?! Janine erfreut sich dagegen an jeder banalen Kleinigkeit oder versucht es zumindest sowie am neuesten Trend der Frau: aufbrezeln für den Gang zum Supermarkt. Endlich mal raus aus der Jogginghose, rein in die High Heels. Was würde Karl nur posthum von uns allen denken? - Die Kontrolle über das eigene Leben ist schon ein Stück weit verloren gegangen. Die Frage ist nur: wie weit? Und: wie weit ist noch gut? Vor allem fragt man sich: Was ist bei all dem aus Lilis Leitsatz geworden - „Stay negative in testing, but positive in thinking!“? Wie viel positives Denken steckt noch drin im Mutter-Tochter-Kosmos? Janine zumindest glaubt fest an einen Sommer voller Clubbesuche und Trinkeskapaden. Und bis dahin geht sie ihrer ganz eigenen Corona-Teststudie nach: Kann Serien suchten wirklich glücklich(er) machen? Endorphine stärken schließlich auch das Immunsystem…
38 Minuten
Janine und Lili sind heute in geheimer Mission unterwegs … zu sich selbst. Durchschnittlich 13 Geheimnisse soll Forschungen zufolge jeder Mensch im Leben mit sich herumtragen, fünf davon verrät er nie. Sei es nun „das beste Tiramisu-Rezept aller Zeiten“ oder ein mysteriöses Doppelleben. Wie sieht es da in Kunzes Kosmos aus? Wieviele Heimlichkeiten gibt es innerhalb der Familie, vor allem zwischen Mutter und Tochter? - Alles kann, nichts muss? Was geht? Was nicht? Wieviel darf oder sollte man voreinander verbergen? Wieviel Offenheit ist gut? Will man als Mutter-Tochter-Gespann wirklich alles voneinander wissen? Muss man das? Darf man das? Oder auch: Sind ein paar Heimlichkeiten nicht gerade wichtig für ein „Pubertier“ wie Lili? - Abgrenzung im Teenageralter muss ja schließlich irgendwie erfolgen. Hosen runter, Janine und Lili ziehen blank! - „Wahrheit oder Pflicht“?! Nur ohne knutschen… Wird Janine es schaffen, Lili das ein oder andere Geheimnis zu entlocken? Wie war das nochmal mit dem abfotografierten Burger als Alibi für ein harmloses Essen statt heißer Party am Weiher? Wieviele schlaflose Nächte hat Janine ihrer Mutter eigentlich mit heimlichen Eskapaden beschert? Was ist, wenn der Freund der besten Freundin einem hinterrücks Avancen macht? Oder die Freundin mit dem Ex abzieht? Und: Was tun, wenn vergebene Männer sich heimlich auf Tinder herumtreiben? Antwort kommt …
34 Minuten
Heute gibt es bei Kunzes Kosmos einen ‚Special Guest’: Lola! Sie ist Janines Zweitgeborene und Lilis jüngere Schwester - in der Familie auch besser bekannt als die fleischgewordene Lotta aus Astrid Lindgrens „Krachmacherstraße“. Frech und wild und wunderbar wirbelt sie das Leben im Hause Kunze mächtig auf, im Speziellen bei Schwester Lili, die Lola gerne mit ihren vielen entwendeten Jeanshosen ans Stuhlbein fesseln und ihr vielleicht gerne noch einmal ungefragt zehn Zentimeter Haare abschnippeln würde. Dabei ist Lola ganz lieb. Oder etwa nicht? Oder bezahlt Janine ihre zweite Tochter heute dafür, dass sie hier so nett und rehäugig am Mikro sitzt? Lili wittert wüste Verschwörungen und Janine fragt sich: Liebe oder nicht Liebe? - Was verbindet die Schwestern? Wie unterschiedlich sind sie? Und: Wie gut ist es für Lili, immer die ‚Große‘ zu sein? Oder auch: wie schlecht? Was macht Lola aus ihrer ‚Sandwichkind‘-Position? Und wie klappt’s eigentlich bei Janine so als ‚Working Mom‘? Der Fragenkatalog ist dick; die Antworten ohne Filter. „Knives Out“ heißt es in der heutigen Folge, zwar ohne Daniel Craig und Jamie Lee Curtis, dafür aber mit genauso viel schwarzem Humor. Allerdings ohne „tiefsinnige“ Sprüche wie: „Manchmal ist es sogar besser eine Schwester zu sein als eine Prinzessin“, „Freundschaften wechseln. Liebhaber auch. Aber Schwestern bleiben für immer“ oder auch „ „Geschwister sind unterschiedliche Blumen aus demselben Garten“. Hach, ja…
40 Minuten
Morgens um 7 mal kurz die Welt gerettet und sich selbst, zuvor natürlich die Sportchallenge oder Yoga absolviert und nebenbei Körner fürs Superfood-Frühstück eingelegt, Healthy Tea zubereitet und das Mittagessen vorgekocht, megagesund versteht sich, den nächsten Spanischkurs online gebucht und obendrein im Anschluss noch das ganze Haus renoviert. Und Janine liegt noch im Bett und denkt: „Verdammte Hacke, was bin ich für eine Versagerin?! Die anderen haben sich Zentimeter für Zentimeter zur perfekten Version ihrer Selbst herangearbeitet und ich liege mit meinem Hintern immer noch im Bett und mache nichts oder nicht genug…“ Zumindest geht sie immer so aus dem Haus, dass sich die Leute im Vorbeigehen nicht übergeben müssen; Lili hingegen pfeift auf den Gesellschaftsdruck und geht mit Pickelcreme im Gesicht zur Schule, ärgert sich dennoch über kloßgleiches Aussehen nach dem Aufstehen. Dennoch: der Trend ist da und wird immer größer - Born to perform. Nahezu die ganze Nation scheint im Vollrausch, gerade jetzt, am Jahresanfang: höher, schneller, weiter; vom Verlierer zum Gewinner vom Versager zum Macher, übersetzt in Erfolgssprache: vom „Low Lifer“ zum „High Performer“, das Leben - ein einziges Workout. In Kunzes Kosmos fragt man sich da: Läuft man bei dem ganzen „Überperformen“ nicht eher Gefahr, sich selbst zu verlieren? Selbstoptimierung als Selbstbetrug? Mutter und Tochter laufen heute mächtig warm, ganz ohne Schrittmesser. - Will Janine nicht doch miteifern und sollte sich Lili doch mal mehr bemühen? Und immer schön daran denken: Man muss den Topf rausstellen, solange es regnet.