Holger ruft an Archiv
264 Episoden
18 Minuten
Zweimal jährlich erscheint die Media Analyse Audio. Privatsender aber auch öffentlich-rechtliche Radiostationen feiern sich danach gerne selbst. Aber wie aussagekräftig und zeitgemäß ist die Befragung eigentlich? Anruf bei Anna Schnauber-Stockmann von der Uni Mainz.
17 Minuten
Zwei Musikjournalisten sind enttäuscht: vom öffentlich-rechtlichen Musikradio in Deutschland. Zu glatt, zu gleichförmig, zu viel Mainstream. Aber warum? Die beiden sprechen für ihr Projekt "Wo ist hier der Krach?" mit Hörfunkern in Europa und Australien darüber, wie gutes Musikradio klingt. Und welche Voraussetzungen es dafür braucht. Was er und seine Kollegin Melanie Gollin dabei gelernt haben, erzählt Martin Hommel im Übermedien-Podcast mit Holger Klein.
27 Minuten
Der „Stern“ zeigt Alice Weidel auf seinem Cover und fragt die AfD-Politikerin im Interview nach den Plänen ihrer Partei, käme sie an die Regierung. Die „Spiegel“-Redakteurin Ann-Katrin Müller findet das „schräg“. Im Podcast mit Holger Klein spricht sie über den Umgang der Medien mit der AfD.
25 Minuten
Bei Axel Springer sollen zahlreiche Journalisten gehen - unter anderem weil KI ihre Aufgaben ersetzen werde. Die Digitaljournalismus-Expertin Christina Elmer hält die Begründung für zweifelhaft. Sie sieht in dem Einsatz von KI-Systemen ein großes Potential, das Publikum besser zu erreichen und mehr Zeit für Recherche zu haben, aber auch eine Herausforderung.
27 Minuten
Sobald Donald Trump zuckt, gehen Fernsehsender live. Berichten über jede kleinste Regung. Schicken sogar Helikopter, um ihn zu verfolgen. Ist das nicht irre? Und spielt das Trump nicht in die Karten? Über den medialen Umgang mit dem manipulativen Ex-Präsidenten spricht Holger Klein mit "Tagesthemen"-Moderator Ingo Zamperoni.
23 Minuten
Ist es zulässig, dass Medien die schweren Vorwürfe gegen Rammstein-Sänger Till Lindemann veröffentlichen, obwohl es noch keine Anklage und keinen Prozess gibt? Anruf bei der Investigativjournalistin Lena Kampf.
25 Minuten
Radikal subjektiv, der Osten und ländliche Räume deutlich unterrepräsentiert: Der Medienwissenschaftler Janis Brinkmann hat untersucht, wie und worüber die Reporter-Formate von "Funk" berichten.
24 Minuten
Die Bundesregierung will einen raschen Abschied von Öl- und Gasheizungen in einem neuen Gesetz festlegen. Doch die Debatte ist geprägt von Irrtümern und Sorgen. Fallen Medien da auf eine Kampagne rein? Anruf bei Malte Kreutzfeldt.
23 Minuten
Laut, respektlos, grenzüberschreitend: Das ist "Vice", schon immer. Aber nun hat der Konzern dahinter Insolvenz angemeldet. Warum? Und wie geht's weiter? Holger ruft an bei Felix Dachsel, dem früheren Chefredakteur der deutschsprachigen "Vice"-Ausgaben.
36 Minuten
Wieviel Offenheit und Ehrlichkeit könnten sich Politiker erlauben, ohne dass es ihnen schadet? Wie viel müssen sie sich erlauben, um das Vertrauen der Menschen nicht zu verlieren? Wie könnte sich die Fehlerkultur bessern und welche Rolle spielen die Medien dabei? FAZ-Redakteurin Helene Bubrowski hat ein Buch darüber geschrieben.
25 Minuten
Das Medienvertrauen in Deutschland ist höher, als viele vielleicht annehmen. Woran liegt das? Und wie kann man das überhaupt erheben? Anruf bei Journalistik-Professor Tanjev Schultz in Mainz.
35 Minuten
Die "Bild" ist besonders gut darin, einzelne Anekdoten groß aufzublasen und eine angebliche Cancel Culture anzuprangern. Wie funktionieren diese Geschichten? Und wo hat das alles seinen Ursprung? Anruf bei Literaturwissenschaftler Adrian Daub in Stanford.
23 Minuten
Die „Zeit“ veröffentlicht interne Nachrichten des Springer-Chefs und wird dafür kritisiert. Aber sind Döpfners Äußerungen wirklich privat? Darüber spricht Holger Klein mit den beiden „Zeit“-Journalisten Holger Stark und Cathrin Gilbert.
29 Minuten
Ein halbes Jahr nach der Musk-Übernahme siecht der Dienst dahin. Warum will kaum jemand so richtig gehen? Und was passiert jetzt? Anruf bei Podcaster Gavin Karlmeier.
18 Minuten
Der amerikanischer Reporter Evan Gershkovich wurde in Russland festgenommen, wegen angeblicher Spionage. Das soll ein Signal sein an alle Journalisten, bestimmte Linien nicht zu übertreten, sagt Moskau-Korrespondentin Ina Ruck im Podcast. Wie frei kann man in dem Land überhaupt noch arbeiten?