Bayerisches Feuilleton Archiv
346 Episoden
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Gerald Huber beschreibt in seinem Beitrag zum Gedenkjahr "500 Jahre Reformation" die fundamentalen kulturgeschichtlichen Umbrüche jener Wendezeit und das Lebensgefühl der Menschen in Bayern auf dem Weg in die Neuzeit.
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nix und ebbs. Sein und Nicht-Sein sind vielleicht bei Shakespeare ein Widerspruch, nicht jedoch in Bayern. Hierzulande ist das Nichts kein Gegner, sondern ein Amigo des Seins. - Thomas Kernert fragt: Wie anders darf Bayern sein?
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Wie kann es eigentlich sein, dass ein Volksstamm, der die weibliche Brust mit Begriffen aus der Forst- und Landwirtschaft belegt - mit Ausdrücken wie "Holz vor der Hütte" oder "Milchgeschirr" -, nicht längst ausgestorben ist? Hören Sie ein Feuilleton über Liebe und Lust im alten Baiern von Thomas Grasberger.
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Thomas Kernert erforscht - pünktlich zum Wiesn-Anfang - bayerische Bier-Schaumschlägereien. Ganz nach dem Motto: Die einzig wahre Krone Bayerns ist die Schaumkrone.
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In der letzten Folge unserer Sommerreihe "Bayerische Berufungen und Instanzen" beschäftigt sich Justina Schreiber mit dem Berufsbild Senn und Sennerin. Bei ihren Besuchen auf der Laubensteinalm und der Alpe Hochried bei Immenstadt erlebte sie sowohl das perfekte Berg-Idyll als auch die harte Realität der täglichen Arbeit.
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Der Schmied - eine Institution. Aber wie es mit Institutionen halt so ist - sie müssen da sein. Auch wenn sie eigentlich schon nicht mehr da sind. - Thomas Grasberger folgt dem schwefligen Geruch von Schmiedekohle und den Klängen der Hämmer, die bis heute aus den Werkstätten zu vernehmen sind.
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Es sind die Metzger, die im Allgemeinen das Besondere erkennen und kunstvoll separieren. Metzger sind, wie viele Bayern, in ihrem Innersten Separatisten. Ähnlich wie Friseure, Zahnärzte oder Parteisekretäre nehmen sie darüber hinaus gesellschaftlich wichtige Vertrauenspositionen ein. Nur ein vertrauenswürdiger Metzger kann den Vormarsch von Vegetarismus und Veganismus noch stoppen.
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Merkurs weiß-blaue Geschwister - bayerische Briefträger früher und heute. - Ulrich Zwack heftet sich an die Fersen eines traditionellen Dienstleister- Berufs, dem inzwischen UPS, DPD, Hermes und Co. ernsthaft Konkurrenz machen.
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In der Reihe "Bayerische Berufungen und Instanzen" geht es um Menschen, die quasi "von Berufs wegen" prägende Persönlichkeiten unserer Alltagskultur sind - und deshalb besonderes Ansehen genießen. Ulrike Zöller beschäftigt sich mit Vergangenheit und Gegenwart des Kellnerinnen-Berufes.
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Der Friseursalon gehört zu den wunderlichsten Einrichtungen des täglichen Lebens. Hier geht es um viel mehr als nur um eine gewöhnliche Dienstleistung am Kunden. Friseure sind Vertrauenspersonen, idealistische "Kopfarbeiter", die uns - und damit die Welt - ein wenig schöner machen wollen. - Betreten Sie mit Justina Schreiber die wunderliche Welt bayerischer Frisiersalons!
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"Wos braucht ma aufm Bauerndorf?" fragt ein Kinderlied um 1850. "An Pfarrer, der schön singt, / a Glockn, die hell klingt." Doch nur mit Singen ist es noch lange nicht getan. Andreas Pehl hat sich mit den vielfältigen Aufgaben und der Geschichte des klassischen bayerischen Dorfpfarrers beschäftigt.
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Am 26. Juni 2016 jährt sich zum zehnten Mal der Todestag eines Vierbeiners, der in Bayern als putziger Petz zunächst willkommen geheißen, am Ende jedoch als Problembär in die ewigen Jagdgründe befördert wurde. Hören Sie eine moralzoologische Problemanalyse "in memoriam Bruno".
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Am 24. Juni 1966, spielten die Beatles im Circus Krone in München. Ein sensationelles Ereignis, das Geschichte geschrieben hat. Tom Fleckenstein hat Zeitzeugen zu ihren Eindrücke von diesem nur 15 Minuten dauernden Blitz-Konzert befragt.
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Christoph Krix und Hermann Scherm haben sich im Metropoltheater in Freimann umgesehen, das seit seiner Gründung im Jahr 1998 immer mehr Theaterfans aus München und dem Umland anzieht. 2015 wurde das "Metropol" zum besten Off-Theater im deutschsprachigen Raum gekürt.
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Eine akustische Steuererklärung von Thomas Kernert, entlang der Fährte, die der bayerische Fiskus im Lauf der Jahrhunderte hinterlassen hat.