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Bahnhofskino – Der Filmpodcast von A bis Sleaze Archiv

361 Episoden
1 Stunde 9 Minuten
André Wentzel ist ein großer Fan der Serien und Filme rund um den Meisterdieb Lupin III und seiner actionreichen Abenteuer. Und fast hätte er Patrick auch zu einem solchen gemacht, wäre nicht The Mystery of Mamo (1978) am Ende so ein Clusterfuck und Das Schloss des Cagliostro (1979) vielleicht einen Tick zu brav. Aber ganz ehrlich: völlig irre und grandios animiert sind sie beide – und sexy!
2 Stunden 4 Minuten
News Alert: Michael Mann mag zwar in die Jahre gekommen sein, seine Filme gucken sich aber immer noch so rough und packend wie die aus seinen jugendlicheren Tagen. Das liegt in PUBLIC ENEMIES (2009) nicht zuletzt an einem frischen Ensemble, gespickt mit up 'n coming Stars wie Jason Clark, Stephen Graham und Channing Tatum – nur Hauptdarsteller Johnny Depp kann da nicht ganz mithalten. Das gilt übrigens auch für BLACKHAT (2015), dessen Besetzung hier und da für Stirnrunzeln sorgt. Und dabei sprechen wir nicht nur von Hacker Hunk Thor. Dafür gehört aber die Action zum Besten, was Maestro Mann im Laufe seiner Karriere auf die Leinwand gezaubert hat. Und zum il grande Finale beweist der Regisseur mit FERRARI (2024), dass er sogar in der Lage ist, eine richtig gute Frauenrolle zu schreiben und diese mit Penélope Cruz auch noch kongenial zu besetzen. Und ja, die Autorennen ballern ebenso. Vrrrooom!!!
1 Stunde 16 Minuten
Mit einem eiskalten Klassiker gibt Steffen Anton seinen Einstand im Bahnhofskino. Und der gute Mann sieht nicht nur Doogie Howser und Barney Stinson zum Verwechseln ähnlich, sondern erweist sich zudem als Filmgeek Deluxe – insbesondere, wenn es um DER OMEGA-MANN (1971) nach dem legendären Roman von Richard Matheson geht. Wir sprechen über kuriose Kuttenträger, die kostengünstig inszenierte Postapokalypse, Hollywood-Genrekost in den frühen 70ern und Charlton Heston als Christusfigur. Gepriesen sei Moses und seine Knarre!
1 Stunde 27 Minuten
Am 3. Juli 2025 starb Schauspieler Michael Madsen (Reservoir Dogs). Aus diesem traurigen Anlass machen wir unsere Bonusfolge zu KILL BILL Vol. 2 (2004) öffentlich und hoffen, ihr habt Spaß daran. Ruhe in Frieden, Mikey! Mehr Bahnhofskino-Bonusfolgen findet ihr unter https://www.patreon.com/bahnhofskino.com. Danke für euren Support!
1 Stunde 59 Minuten
Im dritten Kapitel unserer Michael-Mann-Retrospektive arbeiten wir uns gleich an drei Superlativen ab. Denn sein Boxer-Biopic ALI (2001) gilt vielen als unwahrscheinlichstes Werk im Oeuvre des Filmemachers. COLLATERAL (2004) hingegen wird neben HEAT (1994) oft als seine beste Regiearbeit benannt und ist nicht zuletzt Dank der Cruise'schen Starpower Manns bis dato kommerziell erfolgreichster Film. Und dann wäre da noch der gehassliebte MIAMI VICE (2006), der manchen Menschen wie ein Verrat an der schwitzigen und heißgeliebten TV-Serie vorkommt - und von anderen als heimliches Meisterwerk abgefeiert wird. Warum das alles stimmt und dann doch so gar nicht, darüber palavern wir in Spielfilm(en)länge.
2 Stunden 6 Minuten
Michael Mann beweist wieder einmal, dass er in allen Filmgenres ein Meister ist – und dass er keine gute Frauenrolle schreiben könnte, wenn sein Leben davon abhinge. Dafür sind aber die Herren in DER LETZTE MOHIKANER (The Last of the Mohicans, 1992), HEAT (1995) und INSIDER (The Insider, 1999) umso heroischer und aufregender. Und ja, tolles Haar haben sie auch allesamt. Vor allem Al Pacino. Hach!
1 Stunde 2 Minuten
Unverschämt lange drei Jahre ist es nun schon wieder her, dass sich der hauptamtliche Cineast Stefan Jung in die heiligen Hallen des Bahnhofskinos verirrte. Verständlicherweise, denn immerhin hat der nimmermüde Autor seit seinem letzten Besuch ungefähr drölfzig Blu-ray-Booklets, Audiokommentare, Filmkritiken und Sachbuchtexte veröffentlicht. Umso wunderbarer, dass ich Stefan nun wieder begrüßen darf, um über John Frankenheimers 52 Pick-Up (1986) zu palavern. Der bietet nicht nur gemeinsame Lieblinge wie Roy Scheider, Ann-Margret und John Glover in den Hauptrollen, sondern vergüldet den typischen 80s-Sleaze von Cannon Films auch noch mit einem exquisiten Drehbuch von Elmore Leonard (Mr. Majestyk, Out of Sight). Ach ja, und dann wären da noch Ron Jeremy, Amber Lynn und die anderen US-Pornolegenden– aber dazu dann mehr im Gespräch.
1 Stunde 18 Minuten
Wir reisen erneut nach Japan, um unserer liebsten Echse die Klauen zu schütteln – und diesmal hat sie mit Mothra, Rodan und Ghidorah ein veritables Best of Toho Monsters im Gepäck. Woo-hoo! Natürlich auch wieder mit dabei: Der sympathischste Godzilla-Fanboy des Internets: André Wentzel. Roaarrr!
1 Stunde 10 Minuten
Mit Fynn Benkert geht es vom Filmset in den Dschungel und die Hölle des Krieges. Aber ist ja alles Spaß! Oder etwa nicht? Tropic Thunder ist zwar immer noch sehr lustig, aber so 2008 wie eine Hollywoodkomödie mit Mega-Budget und Mega-Stars (Stiller! Cruise! Downey Jr.! Der Typ aus dem Minecraft-Film!) eben nur sein kann. Aber auch das hat sein Gutes …
2 Stunden 14 Minuten
Mann-o-Mann! Mit ihrer neuen Miniserie zu allen Kinofilmen vom Michael Mann erfüllen sich die Herren Bastian und Lohmeier einen großen Wunsch, denn der großartige Regisseur stand von Beginn dieses Podcastformats ganz oben auf der to-do-Liste. Und das aus gutem Grund, denn kaum jemand hat über weite Strecken seines kreativen Schaffens eine derart makellose Bilanz vorzuweisen wie Mr. Mann. Das beginnt schon mit seinem Kinodebüt Thief – Der Einzelgänger (1981) mit James Caan, das zu Patricks all-time-Lieblingsfilmen gehört. Und dass der Fantasyhorror Die unheimliche Macht (The Keep, 1983) eher in die Kategorie kurioser Unfall fällt, ist zumindest nicht die Schuld von Maestro Mann – oder etwa doch? Aber schon mit dem eiskalten Meisterwerk Blutmond (Manhunter, 1986) wenige Jahre später konnte sich der Regisseur vollumfänglich rehabilitieren. Dieser Überzeugung ist nicht zuletzt Manhunter-Überfan Max Roth (Wiederaufführung), der das Spielfilmen-Duo mit einem Gastspiel beglückt.
1 Stunde 23 Minuten
Das Action-Abenteuer High Road to China (1983) mit Ober-Schnauzbart Tom Selleck kann zwar nicht mit Originalität punkten, wohl aber mit einem grandiosen Score von Bond-Maestro John Barry. An Hard Ticket to Hawaii (1987) hingegen stimmt einfach alles — zumindest, wenn man auf Raketenwerfer und Killerschlangen steht.
1 Stunde 23 Minuten
Sammo Hung (Die Todesfaust des kleinen Drachen) und Martin Campbell (Casino Royale) lassen es krachen — zu Land, zu Wasser und in der Luft. Bamm!!
1 Stunde 9 Minuten
Spionage! Dunkle Machenschaften! Lange Mäntel und ins Gesicht gezogene Hüte! Und natürlich: Die Siebziger Jahre! Klar, das ist ein unwiderstehlicher Mix, weswegen ich auch gleich aus lauter Vorfreude mit allen Extremitäten klatschte, als Freund des Hauses Fynn mit dem Filmwunsch Die Akte Odessa (The Odessa File, 1974) um die Ecke kam. Und was soll ich sagen: Der Schnack mit Fynn erfüllte alle meine blumigen Erwartungen. Der Film allerdings … nun, es ist kompliziert.
1 Stunde 22 Minuten
Don't– go in the house! Don't– watch House II: The Second Story! Don't– listen to this podcast! Nein, wir scherzen natürlich nur. Ihr solltet auf jeden Fall reinhören. Zumindest, wenn ihr wissen wollte, ob die Sleaze-Granate Das Haus der lebenden Leichen (Don't go in the House, 1979) so fies ist wie ihr Ruf. Und, ob der familienfreundliche Horrorspaß House 2: Das Unerwartete (House II: The Second Story, 1987) das Zeug hat, auch erwachsene Podcaster zu begeistern. Die Antworten lauten übrigens: Ja … und nein … und ja.
2 Stunden
Im letzten Kapitel unserer Reise durch das Hyams'sche Schaffen hat man D'Artagnan einfach seine drei Mitstreiter weggenommen – und das mit unerfreulichen Folgen sowohl für THE MUSKETEER (2001) wie auch das Kinopublikum. Und auch für A SOUND OF THUNDER (2005) setzte man weniger auf (pixelige) Dinosaurier und stattdessen auf das nicht vorhandene Charisma von Hauptdarsteller Edward Burns. So oder so, beide Filme hatten zumindest konzeptionell eine Chance, unterhaltsam zu sein und gut auszusehen. Beim Gerichtsthriller GEGEN JEDEN ZWEIFEL (2009) ist nicht einmal dies der Fall, denn alles hieran stinkt nach 08/15-Drehbuch-Resterampe und einem schnellen Gehaltsscheck für Michael Douglas. Umso erfreulicher, dass Peter Hyams Dank der Unterstützung von Jean-Claude Van Damme und Sohneman John mit ENEMIES CLOSER (2013) zum Karriereende noch die Kurve kriegt und ein hübsches Actionbrett auf unsere Bildschirme zaubert. Phew!
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