Bahnhofskino – Der Filmpodcast von A bis Sleaze Archiv
361 Episoden
1 Stunde 23 Minuten
Ein Colt im Gürtel, ein As im Ärmel. kicher! Ein Colt im Gürtel, ein As im Ärmel. Ein Colt-- wiederholt es so oft, wie ihr nur könnt! Nach dem dreizehnten Mal ist es erst richtig komisch. Aber Patrick ist nicht von allem in Maverick (1994) so begeistert wie von dessen deutschsprachigem Zusatztitel. Dafür aber James-Garner-Fanboy Daniel, der angesichts Richard Donners Westernkomödie regelrecht ins Schwärmen gerät. Ach, wäre dies doch auch der Fall hinsichtlich The Saint (1997), der zwar viel Val Kilmer bietet, ansonsten aber wenig bis nichts in punkto guter Unterhaltung. Die beiden Herren versuchen, ihre Kritikpunkte am eher dummen, eher langweiligen Actionthriller zwischen sehr viel Zähneknirschen nachvollziehbar zu formulieren. Seufz!
1 Stunde 22 Minuten
Wir zünden zwei dicke Kerzen für Jean-Paul Belmondo (1933-2021) und Peter Baumgartner (1939-2021) an, die sich kürzlich beide für immer aus dem Diesseits verabschiedet haben. Vor allem mit Blick auf die Karriere von 'Bébel' war die Auswahl für das heutige Podcastprogramm groß, ist diese doch prall gefüllt mit Klassikern des Action- und Spannungskinos. Am Ende entschied sich der Münzwurf für George Lautners Der Profi (Le Professionnel, 1981) und wir könnten kaum glücklicher darüber sein. Die größere Überraschung des Abends ist vielleicht gar Kommando Leopard (1985), der nach Geheimcode: Wildgänse (1984) zweite Teil der Söldnertrilogie von Antonio Margheriti, bei dem natürlich wiederum Lewis Collins, Manfred Lehmann und Klaus Kinski alles geben dürfen. Und was Herr Baumgartner, die langjährige rechte Hand von Produzent und Schmuddelpapst Erwin C. Dietrich damit zu tun hatte, verraten wir in dieser enthusiastischen Podcastfolge ebenfalls.
34 Minuten
U wie Um Haaresbreite (The Narrow Margin) (USA 1952) & Upstream Color (USA 2013) Michael findest du bei Twitter unter @DasABCdesFilms und bei Letterboxd. Patrick treibt sich ebenfalls bei Letterboxd herum. Seinen Podcast Bahnhofskino findest du unter @bahnhofskino. Patricks Buch Columbo, Columbo ist ab sofort unter www.Bahnhofskino.com und in jedem gut sortierten Buchhandel sowie online erhältlich. Musik: "Bad Ideas (distressed)" and "Dark Hallway (distressed)" Kevin MacLeod (incompetech.com) Licensed under Creative Commons: By Attribution 4.0 License http://creativecommons.org/licenses/by/4.0/
13 Minuten
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1 Stunde 30 Minuten
Der #SummerofKusama endet leider bereits nach Episode 2 dieser Miniserie, hat uns Regisseurin Karyn Kusama doch bislang nur fünf Filme beschert. Aber was für Filme! Kleineren Schwächen zum Trotz gruseln sich Dennis und Patrick begeistert durch den Low-Budget-Horror The Invitation (2015). Und auch Destroyer (2018) mit Nicole Kidman sorgt für mittelgroßen Enthusiasmus --und ja, zugegeben, auch für die ein oder andere Meinungsverschiedenheit. Als kleinen Bonus äußert Patrick auch noch drei Minuten seine kritische Meinung zu Kusamas Kurzfilm "Her Only Living Son" (2017).
1 Stunde 39 Minuten
Über die entzückende Mittelmäßigkeit des Teenie-Slashers Düstere Legenden (Urban Legend, 1998) sind sich die Bahnhofskino-Herren noch weitgehend einig - und in ihrer Begeisterung für die enthusiastischen Darsteller, die das teils miserable Script erstaunlich gut in den Griff bekommen, ebenfalls. Doch diese harmonische Eintracht kann nicht lange halten, steht mit Gnadenlos schön (Drop Dead Gorgeous, 1999) doch eine Mockumentary ins Haus, die Herr Gramsch über alle Maßen schätzt und beim ollen Lohmi eine fast allergische Reaktion hervorruft. Na das kann ja heiter werden. Oder eben auch nicht…?!
1 Stunde 27 Minuten
Alright, alright, alright. Patrick und sein gar nicht langhaariger und zugedröhnter Gast Fynn Benkert reisen via die 90er zurück in die 70er Jahre. Zu Verdanken haben wir dies Richard Linklater, der in Dazed and Confused (1993) auf maximal unterhaltsame Weise mit seiner Kindheit und Jugend abrechnet. Ach ja, Dosenbier und (gute) Musik spielen auch wichtige Rollen. Viel Spaß!
1 Stunde 16 Minuten
Erwähnte Daniel bereits, dass er in diesem Leben nicht mehr zu einem Michael Mann Fan wird? Ach doch, das tat er. Dafür ist Herr Gramsch deutlich wohlwollender, wenn es um effektreichen Geisterbahnhorror der frühen 2000er geht, mit dem wiederum Patrick wenig bis noch weniger anfangen kann. Diplomatisch, wie sie sind, einigen sich die beiden Herren schlussendlich darauf, dass keiner der Mitwirkenden an Die unheimliche Macht (The Keep, 1983) und 13 Geister (Thir13en Ghosts, 2001) uneingeschränktes Lob verdient hat. Außer vielleicht den Menschen, die für die Ausstattung dieser beiden Geistergeschichten zuständig sind. Denn die ist in jedem Fall delikat.
2 Stunden 6 Minuten
Die Euphorie bei der Aussicht auf zwei abendfüllende Gespräche über das Schaffen von Karyn Kusama ist ungleich zwischen den Herren Lohmi und Bastian verteilt. Aber auch der Kusama-Skeptiker unter den beiden Co-Hosts kann sich nach einiger Zeit für das Schaffen der amerikanischen Regisseurin begeistern. Nun gut, Æon Flux (2005) einmal ausgenommen, auf den sich wohl niemand einen Reim machen kann. Dafür gibt es reichlich Schwärmereien zum Spielfilmdebüt Girlfight (2000) und dessen Hauptdarstellerin Michelle Rodriguez. Highlight ist aber das Gespräch zum vermutlich am Kontroversesten diskutierten Film der heutigen Runde, Jennifer's Body (2009). Zum Glück ist mit Cheryl a.k.a. Milkteawitch ein veritables Fangirl des Films anwesend, die den beiden großen Jungs einmal erklärt, warum die von Shootingstar Diablo Cody konzipierte Teen-Horrorkomödie so viel mehr bietet als Gags und Gewalt. Spoiler: Gags und Gewalt mag Cheryl auch sehr gern.
1 Stunde 43 Minuten
Das Ende ist nah, doch die Sopranos und das Autoren-Team rund um Showrunner David Chase haben es gar nicht so eilig, wie man es vermuten könnte. Wie sonst lässt es sich erklären, dass wir in Staffel 6.1 (oder einfach nur Sechs - such euch etwas aus!) der bahnbrechenden HBO-Serie noch mehr Zeit mit Figuren an der Peripherie des Geschehens verbringen? Klar, von Tony und Christopher gibt es immer noch reichlich zu sehen, aber Carmela, Paulie, Sil und Co. ziehen den deutlich Kürzeren im Vergleich zu Vito, dessen Flucht in die vermeintlich heilbringende Provinz der bedeutendste Handlungsstrang in diesem vorletzten Akt der Mafia-Saga ist. Ach ja, und Tony Soprano liegt nach einem beinahe tödlichen Attentat seitens seines dementen Onkel Juniors im Koma. Vielleicht ist das auch nicht ganz unwichtig. Hmm--
15 Minuten
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1 Stunde 12 Minuten
Im Fall der Fälle ist das Kino des großen John Frankenheimer (meist) eine verlässliche Nummer. Und auch in den Credits von Der Mann, der zweimal lebte (Seconds, 1966) steht sein Name. Aber nicht nur seiner, sondern auch die von Superstar Rock Hudson, Kamerakünstler James Wong Howe, Maestro Jerry Goldsmith und Designkünstler Saul Bass. Zu viel Kunstfertigkeit, um sie ganz alleine zu genießen. Deswegen hat Patrick einen seiner liebsten Gäste, André Wentzel, ins virtuelle Studio gezerrt, um über dieses oft übersehene Meisterwerk des schwarzweißen Paranoiakinos zu sprechen. Hach!
1 Stunde 29 Minuten
Große Bauchpinselei in Sachen Filmauswahl im Bahnhofskino, und das ausgerechnet am bisher heißesten Tag des Jahres 2021. Sorgt dies für wohlige Schauer oder plötzliche Schweißausbrüche? Jedenfalls wollten sich die Herren Lohmi und Gramsch mal wieder selbst eine Freude machen und haben sich für ein besonders lockig-flockiges Double Feature entschieden. Doch im Gespräch offenbart sich schnell, dass sowohl das zuckersüße Krieg der Sterne Ripoff Kampf um die 5. Galaxis (L'umanoide, 1979) von Aldo Lada als auch John Badhams Familienfilm Nummer 5 lebt! (Short Circuit, 1986) ganz abgründige Seiten zu bieten haben. Und dass zumindest einer der vermeintlich bombensichereren Gutelaune-Granaten so gar nicht gezündet hat. Uh-huh!
1 Stunde 47 Minuten
Wer hätte das kommen sehen? Dennis vielleicht. Patrick bestimmt. So oder so zeigen sich die beiden Co-Hosts besonders erfreut über gerade den Titel im heutigen Filmtriumvirat, von dem die meisten Hörer*innen möglicherweise am wenigsten erwarten. Ob es sich dabei um den zeitlos soliden Crowdpleaser DER CLUB DER TOTEN DICHTER (DEAD POETS SOCIETY, 1989), die zuckersüße Rom-com GREEN CARD (1990) oder das packende Psychodrama FEARLESS - JENSEITS DER ANGST (1993) handelt, verraten euch die beiden Herren in dieser vorletzten Etappe durch das Werk von Aussie-Ausnahmeregisseur Peter Weir.
1 Stunde 33 Minuten
Auweia! Da gucken die Herren Gramsch und Lohmi nach vielen Jahren mal wieder in einen Lieblingsfilm aus Kindertagen hinein und landen mit ihren Meinungen an gegenüberliegenden Ende des Gefühlsspektrums. Während Daniel einer erneuten Welle der Wertschätzung für Die Reise ins Ich (Innerspace, 1987) entgegenfiebert, ist Patricks kindliche Begeisterung für den Film von Joe Dante fast gänzlich erloschen. Immerhin sind sich die beiden Streithähne hinsichtlich Don Siegels Die Dämonischen (Invasion of the Body Snatchers, 1956) einig, der ebenfalls mit Hauptdarsteller Kevin McCarthy glänzt und eine gleichermaßen erschreckende wie zeitlos relevante Geschichte zu erzählen hat.