Bahnhofskino – Der Filmpodcast von A bis Sleaze Archiv
361 Episoden
1 Stunde 20 Minuten
Na gut, wir geben es zu: Die beiden heute rezensierten Italowestern haben weniger gemeinsam als es ihre Titel vermuten lassen. Schon gar nicht den Protagonisten Django, der in TÖTE, DJANGO (Se sei vivo spara, 1967) nicht einmal "Django" heißt. Und ein Sequel zum Klassiker DJANGO (1966) von Sergio Corbucci ist der zynische Streifen schon mal gar nicht. Aber im Grunde ist dies auch egal, denn eines eint die beiden fetzigen Filme mit Franco Nero und Tomás Milián: Sie gehören zum Besten, was das das italienische Kino in den Sechzigern zu bieten hatte. Und viel geschossen und massakriert wird auch. Yee-Haw!
1 Stunde 26 Minuten
Pssst! Hier ein kleiner Blick hinter die Kulissen: Manchmal geht es ganz schnell … und manchmal dauert es Wochen und Monate, bis wir uns hier eingeklemmt zwischen Mikro und Filmregal auf einen Titel zur Besprechung im Podcast geeinigt haben. Bei meinem heutigen Gast Heiko Hartmann liegt es tatsächlich daran, dass unsere Wunschliste für Filmgespräche mittlerweile hoffnungslos eskaliert ist und wir gar nicht mehr wissen, wo wir denn anfangen (oder aufhören) sollen. Als Heiko dann aber ganz autroritär RED ROCK WEST (1993) des maßlos unterschätzten John Dahl zeigte, war alles klar: Der muss es sein! Und selbst wenn irgendjemandem da draußen bei der Aussicht auf ein doppelbödiges Noir-Roadmovie nicht bereits die Hose feucht wird, sollte zumindest die Besetzung für selbiges sorgen: Nicolas Cage in seinen besten Jahre, Lara Flynn Boyle frisch aus Twin Peaks zugereist, und Dennis Hopper darf freidrehen. Außerdem dabei: Lieblings-Baddie J.T. Walsh. Also worauf wartet ihr noch? Steigt ein!
1 Stunde 4 Minuten
Hallo, Patrick hier! Am 11. Juli 2024 starb eine meiner liebsten Hollywood-Schauspielerinnen, die großartige Shelley Duvall (1949-2024). Deswegen lade ich euch herzlich ein, noch einmal in unser Filmgespräch über THE SHINING (1980) aus dem Jahre 2018 reinzuhören. Wir sprechen viel zu wenig über Miss Duvall und viel zu viel über Stephen King … aber es ist ja die Geste, die zählt. Oder? Ruhe in Frieden, Shelley!
1 Stunde 48 Minuten
1 Stunde 20 Minuten
Meinen Wunsch nach mehr skandalös sudeligen Filmen im Bahnhofskino habe ich mir diese Woche einmal selbst erfüllt – und zwar mit dem ehemaligen "Video Nasty" THE DRILLER KILLER (1979) von und mit Abel Ferrara und dem kontrovers diskutierten THE FAN (1982) von Eckhardt Schmidt mit Désirée Nosbusch in ihrer legendärsten (und nacktesten) Rolle. Na das kann ja heiter werden!
1 Stunde 22 Minuten
Autsch, das tat weh! Damit meinen wir natürlich die harten Handkantenschläge und tödlichen Teufelskrallengriffe, die die Stars unseres heutigen Double-Features ertragen müssen. Angesichts der Qualität der Filme sind Daniel und ich aber schmerzfrei, obwohl es an inszenatorischer und schauspielerischer Güte hier und da mangelt. Aber das kann ja auch ein Pluspunkt sein. Also dann: Viel Spaß mit einem meiner liebsten Rothrock-Actioner UNDEFEATABLE - DIE UNBESIEGBARE (1993) und der kontroversen Videospiel-Adaption STREET FIGHTER - DIE ENTSCHEIDENDE SCHLACHT (1994), zu der insbesondere Herr Gramsch starke Gefühle hat.
1 Stunde 10 Minuten
Egal, wie mittelmäßig oder mies die beiden heute rezensierten Filme auch sein mögen, in Sachen Kreativität bei der deutschen Titelwahl macht ihnen so schnell keiner etwas vor. Daniel und ich kehren nach gut zwei Jahren zurück zu Amando de Ossorios Reitende-Leichen-Reihe und treffen auch diesmal auf tote Kuttenträger, kreischende Damen und notgeile Männers. Vor allem fällt dann aber doch auf, wie entschleunigt DAS GEISTERSCHIFF DER SCHWIMMENDEN LEICHEN (El buque maldito, 1974) ist. Ganz anders als die "wilden Zombies" a.k.a. RETURN OF THE LIVING DEAD II (1988), der ab der ersten Minute voll auf Tempo setzt. Aber war es auch eine so gute Idee, das späte Sequel noch mehr auf albernen Humor zu bürsten als den hübschen ersten Teil?
2 Stunden 2 Minuten
Die Sonne spiegelt sich in den Pilotenbrillen kühner Militärasse und bringt den Asphalt in L.A. zum Schmelzen … und Dennis und Patrick sitzen derweil in ihren Aufnahmekabuffs und sprechen hitzegeschützt über einen der erfolgreichsten und zugleich am wenigsten geschätzten Hollywoodregisseure der 80er und 90er Jahre: Schon Tony Scotts Debütspielfilm **The Hunger - Begierde (1983) **kann ordentlich begeistern – zumindest einen der beiden Herren am Mikrofon. Und Top Gun - Sie fürchten weder Tod noch Teufel (1986) ist ja schon aufgrund seines Blockbusterstatus unkritisierbar. Oder? Außerdem: Der vermutlich unpopulärste Take, den ihr diese Woche in einem Filmpodcast hören werdet: Beverly Hills Cop II (1987) ist in fast jeder Hinsicht besser als das Original. Say what?!?
1 Stunde 16 Minuten
Mehr als fünf Jahre ist es her, dass André Wentzel und ich über einen seiner Lieblingsfilme aus der Godzilla-Reihe sprachen. Und da es mir seitdem immer wieder unter den Nägeln brannte, mehr über die ebenso langlebige wie legendäre Toho-Reihe zu erfahren, hat sich André erbarmt, um mit mir ganz weit zurück an die Anfänge des Godzilla-Mythos zu reisen. Und ja, der Trip hat sich allemal gelohnt. Godzilla (1954) kommt so frisch, actionreich und politisch pointiert daher, dass man ihm seine 70 Jahre kaum anmerkt. Selbiges kann man von Godzilla kehrt zurück (1955) leider nicht behaupten, wobei auch dieses Schnellschuss-Sequel ein paar kleine Freuden bietet.
1 Stunde 30 Minuten
Man sollte keine Angst vor Höhen oder dummen Sprüchen haben, wenn man unsere aktuelle Folge ohne Abstriche genießen will. Aber Genuss ist das richtige Stichwort ... denn nur bei einem der heute rezensierten Filme kommt so richtig große Filmleidenschaft auf. Während vor allem meine Wenigkeit größere Lobhudeleien auf ÄRGER ÜBER DER STADT (1975) mit le trés coole Sau Belmondo anstimmt, macht sich beim Wiedersehen mit dem sympathischen Plappermaul Eddie Murphy in BEVERLY HILLS COP (1984) wohlwollende Ernüchterung breit. Aber vielleicht haben wir da etwas falsch verstanden...
1 Stunde 37 Minuten
KHAAAAAAAAN! Womit ja eigentlich fast alles gesagt wäre. Fast! Denn da gäbe es ja noch das von Roger Corman produzierte Star Wars Ripoff, äh, Fantasyspektakel SADOR - HERRSCHER IM WELTRAUM (Battle Beyond the Stars, 1980), über das es zu reden gilt. Und auch, wenn über den zweiten und legendärsten STAR TREK-Film alles gesagt zu sein scheint – wir haben da auch noch unseren persönlichen (und sehr lobhudeligen) Senf dazu.
1 Stunde 20 Minuten
Oha, da haben wir uns aber ein Insektenei gelegt! In einer Neuauflage unseres Gesprächs über THE CROW und LORD OF ILLUSIONS von vor wenigen Wochen sind Daniel und ich uns wiederum so gar nicht einig über die Qualität der rezensierten Streifen. Dabei könnten die Voraussetzungen kaum besser sein: King, Del Toro, Sorvino … aber eben auch durchwachsene Drehbücher und zwei Storys, die an ihrer eigenen Ambition scheitern. Wir haben dennoch Spaß. Aber das wisst ihr ja.
1 Stunde 5 Minuten
Der eigentliche Plan von Dennis und Patrick war, ihre jeweiligen Spielberg-Rankings in einer viertelstündigen Minisode zum Besten zu geben. Letztendlich hat es doch ein wenig länger gedauert.
59 Minuten
Daniel gönnt sich eine Woche Auszeit und damit euch (und mir!) das Wochenende nicht zu lang und langweilig wird, spreche ich mit Freund des Hauses Fynn Benkert über einen meiner Lieblingsfilme der letzten Jahre: David Robert "Ich werde für immer der IT FOLLOWS-Typ sein" Mitchells Under the Silver Lake (2018) zeigt Los Angeles als Höllenschlund und Sehnsuchtsort zugleich – und ich versuche, in Worte zu fassen, warum mich das so begeistert. Fynn ist da schon kritischer … aber hört selbst!
2 Stunden 44 Minuten
We dit it! Knapp ein Jahr nach Beginn unserer Steven-Spielberg-Reihe haben wir uns durch jeden Kinofilm des erfolgreichsten Filmemachers der letzten 50 Jahre geguckt. Und das Fazit? Tja, die Magie von einst ist längst verflogen, aber noch immer ist auf den Meisterregisseur Verlass, wenn es darum geht, große Stars, große Budgets und zuweilen auch mal große Geschichten auf die Leinwand zu bringen. Von einer journalistischen Großtat erzählt Die Verlegerin (The Post, 2017), bevor wir uns mit der Verfilmung des gehassliebten Bestsellers Ready Player One (2018) in eher seichtere Gefilde begeben. Pandemie-bedingt mit einiger Verzögerung wagen wir uns an der Seite Spielbergs dann auf die Straßen New Yorks für seine Neuverfilmung des legendären Musicals West Side Story, 2021). Und welcher Abschluss könnte treffender für unsere Retrospektive sein als sein quasi-autobiographisches Familiendrama The Fabelmans (2022)? Aber vielleicht klingt das nur wie eine rhetorische Frage, denn die Antwort steht zur Debatte, wie unser Gespräch zeigt …