Elektroauto-News Podcast: Einordnung zur Elektromobilität Archiv
467 Episoden
18 Minuten
ChargeOne ist Spezialist für E-Mobility-Ladelösungen und gehört zum Münchner Elektrofachbetrieb Heinemann Elektroanlagen. Im Gespräch mit Simon Roth, Leiter der technischen Abteilung bei ChargeOne, erfahren wir, wie das Unternehmen den Aufbau der Ladeinfrastruktur im Autokino DriveIn von Axel Wahmke angegangen ist. Dabei handelt es sich um eines von fünf Autokinos, die Axel betreibt und in die Elektrifizierung gestartet ist. Er selbst profitiert hierbei von der Tatsache, dass ChargeOne als End-to-End-Anbieter für B2B-Ladepunkte agiert. Sprich, diese planen, bauen und betreiben die Ladelösungen und rechnen diese auch entsprechend ab. Durch deren Mietmodell ist es Unternehmen möglich zu monatlich planbaren Kosten, ohne Anfangsinvestition und Verwaltungsaufwand, wie Reparatur oder Abrechnung für Kunden, Ladeinfrastruktur anzubieten. Im Gespräch selbst erläutern Simon und Axel noch, wieso das Projekt gerade im Umfeld eines Autokino sehr fordern war. Klar ist wohl jedem, dass auf keinen Fall mitten im Film die Projektoren schlapp machen sollte. Auch der Strom für das Bürogebäude und die Kantine müssen vorhanden bleiben. Selbst bei Vollauslastung. Deswegen ist die softwareseitige Installation der Stationen genauso wichtig wie die Berücksichtigung der baulichen Anforderungen einer Liegenschaft, wie Simon ausführt. Ein intelligentes Lastmanagementsystem und die Steuerung über das Backend sind hier die relevanten Stellschrauben. Im Detail werden das die beiden Herren jedoch besser zu vermitteln wissen. Daher gehen wir direkt rein ins Gespräch. Viel Freude damit.
9 Minuten
Auch 2023 heißt es, kein reines Elektroauto von Mitsubishi in Sicht. Doch es gibt Licht am Ende des Tunnels, wenn man Christian Andersen, General Manager Marketing & PR bei Mitsubishi Motors in Deutschland, Glauben schenken darf. Denn die "Road to 2030" - Mitsubishis Strategie in Richtung Elektromobilität steht. Und das nicht gerade auf instabilen Säulen, da man erneut seine Allianz-Partner Renault und Nissan an der Seite weiß, wie Christian in dieser Podcast-Folge zu verstehen gibt.
22 Minuten
Wie schaut es eigentlich aus mit den Plänen von XPeng Motors für Europa? Welche Modelle kommen zu uns, wann und in welcher Ausstattung? Dazu habe ich mich mit Natascha Giannakopoulos, Senior Manager Business Development & Partnerships Europe, und Marc Hagmeister, Head of Business Development and Partnerships Europe, von XPeng Motors ausgetauscht. Die beiden geben uns hierbei ein Stück weit einen Einblick auf die Entwicklung der chinesischen Marke, wie diese auch langsam hier nach Europa voranprescht, mit welchen Modellen das der Fall sein wird und was die Pläne für die Zukunft sind. Eine entscheidende Rolle wird hierbei der Elektro-SUV G9 spielen, welcher entgegen der Aussage von Marc in der aktuellen Folge, vorerst nur als 5-Sitzer hier nach Europa kommt. Der 7-Sitzer ist noch nicht geplant. Erstmals wurde auf der eCar Expo in Stockholm bekannt, dass das SUV-Flaggschiff G9 und die neue Sportlimousine P7 rein elektrisch nach Europa kommen. Ab sofort können die beiden Modelle in Dänemark, Norwegen, den Niederlanden und Schweden bestellt werden. Für den deutschen Markt wird es noch ein wenig dauern. Auch, wenn die Fakten für die Fahrzeuge an sich bereits feststehen. Aber lass uns doch direkt ins Gespräch starten, erfahre mehr über die Marke und über die Fahrzeuge von XPeng. Viel Spaß damit.
24 Minuten
Nio hat in Frankfurt am Main, das zweite Nio House Deutschlands eröffnet. Wir waren zugegen, haben nicht nur dem Nio House einen Besuch abgestattet. Sondern uns auch mit Ralph Kranz, General Manager Nio Germany, über das Unternehmen, deren Vision, Expansionspläne, Batteriewechsel-Technologie und nicht zuletzt über die Nio House ausgetauscht. Wer möchte, kann künftig, zentral gelegen im pulsierenden Herzen der Kultur- und Finanzmetropole, direkt am Eschenheimer Turm, ebendiesem Nio House einen Besuch abstatten. Erwarten darf man hierbei eine neue Szene-"Off-Location" für Kunst, Kultur, Musik und mehr. Auch unseren Podcast kann man dort hören, während man einen Kaffee oder einen Skylime genießt. Letzterer ist der City Drink für das Nio House Frankfurt. Inspiriert von der berühmten Frankfurter Grünen Soße hat Nio einen Cocktail entwickelt, der fruchtig schmeckt und gleichzeitig an die berühmte Frankfurter „Grie-Soß“ erinnert. Mit dem Nio ET7, Nio ET5 und Nio EL7 sind dort aber auch alle Elektroautos vertreten, die wir fortan in Deutschland auf der Straße sehen werden. Aber auch der Nio EP9, welcher 2017 auf der Nürburgring-Nordschleife den Rundenrekord für Elektrofahrzeuge aufstellte, ist zu Gast. Sowie Nio EVE, welche die Vision des autonomen Fahrens der Zukunft verkörpert, ist dort zu sehen. Da wir Ralph Kranz im Podcast zu Gast haben, soll er aber am besten selbst ein paar Worte zum Nio House Frankfurt verlieren. Wir gehen direkt rein in die Folge. Viel Freude damit.
12 Minuten
In der aktuellen Podcast-Folge geht es um einen Elektro-Hochdach-Kombi, den Renault Kangoo E-Tech Electric, also die rein elektrische Variante des Kangoo, der 2021 neu aufgelegt wurde, jetzt 2023 rein elektrisch daherkommt in zwei unterschiedlichen Ausstattungslinien. Einmal für Kommunen, einmal für Familien, die mit dem Stromer unterwegs sein wollen. Ich konnte ihn in der Nähe von Köln Probefahren, habe mich danach mit dem Produktmanager Simon Scherzer an einen Tisch gesetzt und mich mit diesem über den Kangoo E-Tech Electric ausgetauscht. Entschuldigt die Störgeräusche im Hintergrund, wie das eben so ist, wenn viele Kolleg:innen zusammenkommen, um das Fahrzeug kennenzulernen, geht es nicht so ganz leise zu, aber die Inhalte kommen, glaube ich, relativ gut rüber. Wir gehen rein ins Gespräch mit Simon. Viel Freude damit. Im Portal gibt's das Transkript, mit allen Informationen, zum Nachlesen.
24 Minuten
TWAICE ist entstanden als Ausgründung aus der TU-München und widmet sich der erheblichen Lebensdauerverlängerung von Lithium-Ionen-Akkus durch Echtzeitanalyse und Optimierung entsprechender Parameter. Gemeinsam mit Lennart Hinrichs, VP Marketing, Partnerships & Industry Strategy von TWAICE, habe ich mich über die Arbeit des Start-ups unterhalten. Und welchen Einfluss diese auf den Akku ausüben. Das Unternehmen unterstützt industrieübergreifend Hersteller, Zulieferer, usw. mit einer smarten prädiktiven Analytiksoftware, die sowohl die Entwicklung als auch den Betrieb von Lithium-Ionen-Batterien optimiert. Die Kerntechnologie von TWAICE sind sogenannte digitale Zwillinge, die mithilfe von künstlicher Intelligenz Abbilder des Zustandes sowie präzise Vorhersagen zum Alterungsverhalten von Batterien erstellen. Durch die gewonnenen Daten ist es TWAICE möglich, komplexe Batteriesysteme effizienter und nachhaltiger zu entwickeln. Als auch dazu beizutragen, deren Zuverlässigkeit, Leistung und Lebensdauer im Betrieb zu steigern. Ferner kann die vorausschauende Wartung von Akkus, welche beispielsweise in E-Bussen im Einsatz sind, durchgeführt werden. Ebenfalls ist der Restwert der Batterie präzise bestimmbar. Bislang muss er noch recht ungenau geschätzt werden. Ist aber bekannt, wie sehr die Batterie tatsächlich beansprucht wurde, lässt sich deren weitere Lebensdauer genauer berechnen. Sowohl im gewerblichen Sektor als auch im privaten Bereich. Hier durch das Zusammenspiel mit dem TÜV Rheinland. Mehr Details nun von Lennart.
19 Minuten
Jan Rabe, Gründer und Geschäftsführer von Rabot Charge, gibt im Elektroauto-News.net Podcast zu verstehen, dass man die Energie- und Mobilitätswende smart miteinander verknüpfen wolle. Ziel sei es, die eigenen Kunden durch (finanzielle) Vorteile für diese vom eigenen Angebot zu überzeugen. Und gleichzeitig etwas Gutes zu tun. Aus seiner Sicht wird es notwendig sein, sich die Batterie der E-Autos auf der Straße zu nutzen zu machen, um Energie zu puffern. Analog Silke Bagschik gilt es auch laut seiner Denke auf eine gewisse Schwarmintelligenz zu setzen, um Energie dann zu laden, wenn sie günstig ist - in der Regel dann, wenn genügend Energie erzeugt wird. Diese dann aber auch wieder einzuspeisen, wenn die Erzeugung zu teuer ist. Schon heute sei es möglich, in speziellen Fällen die eigenen Stromkosten um bis zu 50 Prozent zu reduzieren, so der Gründer von Rabot Charge. Im Mittelpunkt des eigenen geschäftlichen Treibens steht ein Stromliefervertrag, welcher seine Preise zeitlich variabel gestaltet. Im engen Minutentakt sei es möglich auf Schwankungen im Stromnetz zu reagieren. Die Preiserhöhungen und -verringerungen an die eigenen Kund:innen weiterzugeben. Trotz der aktuellen Strompreislage würde man mit dem Angebot von Rabot Charge günstiger fahren als mit dem bekannter Energiekonzerne. Geladen wird zur günstigsten Zeit für den E-Auto-Besitzer. Die Integration einer PV-Anlage, von Batteriespeicher und Wärmepumpen in das System von Rabot Charge werde zeitnah folgen, wie Jan ausführt. Im Detail ist es aber ohnehin am besten, wenn er dir das System erläutert. Viel Spaß mit der aktuellen Folge.
28 Minuten
In der aktuellen Folge beschäftigen wir uns mit dem Thema Ladeinfrastruktur, Ladeinfrastrukturausbau hier in Deutschland. Zu Gast habe ich Mathias Knauer, seines Zeichens Head of Sales & Solutions bei der TotalEnergies Charging Solutions Deutschland GmbH, die 2022 gegründet wurde. Gemeinsam unterhalten wir uns über die Entwicklung hin zur Multienergietankstelle und darüber hinaus. Denn genau damit beschäftigt sich Matthias, mit den Ladeaktivitäten außerhalb von Tankstellen. Das heißt zum einen Ladaktivitäten beim Arbeitgeber, zu Hause, in Städten, im urbanen Alltag. Und da tauchen wir direkt rein ins Gespräch mit Mathias – viel Spaß damit.
28 Minuten
Christian Walter, New OEM Expert und Managing Director Sales bei einem weltweit tätigen Werkzeug- und Formenbauer, hat sich die Zeit genommen, um mit mir auf die Herausforderungen des deutschen Mittelstands in der Automobilindustrie zu blicken. Aus seiner Sicht und seiner Erfahrung hat dieser mit Herausforderungen zu kämpfen, die es zu meistern gilt, wenn man mit neuen Automobilhersteller (OEMs) aus China und den USA Geschäfte machen möchte. Statt bestehen auf Pflichtheften und Dienst nach Vorschrift solle man sich darauf konzentrieren die Probleme von den neuen OEMs zu lösen. Dabei geht es, wie Christian ausführt, künftig nicht immer nach Schema F. Probleme und Herausforderungen gilt es teilweise selbst zu erkennen. Was schon dadurch begründet ist, dass die Teams bei Hersteller in China oder aus den Vereinigten Staaten kleiner ausfallen. Dort können schon zwei Mann für gesamte Baugruppen die Leitung innehaben. Lapidar gesagt würden 30 Jahre alte Teams, die sich auf etablierte Hersteller eingespielt haben, nicht mehr bestehen können. Es wird eine andere Denkweise vom Markt gefordert, auf welche man sich einstellen muss. Unternehmen müssen dies verstehen und auf einen Wandel setzen. Oder eben auf den Mix aus erfahrenen Mitarbeiter und dynamischen, jungen Kolleg:innen, die bereit sind für neue Strukturen. Klingt ein wenig dramatisch, ist aber von Christian nicht so extrem gemeint. Im Detail darf dies aber nun Christian ausführen. Viel Spaß mit der aktuellen Folge.
24 Minuten
Wolfgang Pfafferott, Geschäftsführer bei WeVee Deutschland, hat sich mit mir im Elektroauto-News.net Podcast darüber unterhalten, wie WeVee anderen Unternehmen helfen möchte nachhaltige Mobilität zu etablieren. Dabei soll das Ganze die Unternehmen und deren Mitarbeiter nichts kosten. Im Gegenteil, man spart bares Geld. Bis zu 40 Prozent seien E-Autos über das WeVee-Modell günstiger als im Privat-Leasing. WeVee will zu einem globalen Marktplatz für E-Mobilität werden, um Unternehmen und Einzelpersonen dabei zu unterstützen, Katalysatoren für eine nachhaltigere Zukunft zu werden. Dies sei aus Sicht des Cleantech-Start-Ups notwendig, damit der Umstieg auf Elektromobilität nicht weiter ins Stocken gerät, wie es aktuell aufgrund langer Lieferzeiten, hoher Preise sowie sich schnell entwickelnder Technologie als auch immer noch fragmentierter Ladeinfrastruktur, der Fall sei. Um die E-Mobilität wirklich massentauglich zu machen, können mit WeVee auch Mitarbeitende, die sonst einen Privatwagen fahren, auf einen Firmenwagen umsteigen. Ohne extra Kosten für das Unternehmen. Denn das Angebot von WeVee sei kostenfrei. Unternehmen profitieren gar von sinkendem CO2-Fußabdruck nach Scope-3-Betrachtung. WeVee finanziert sich seinerseits über entsprechende Vermittlungsprovisionen im Umfeld des eigenen Angebots. Dabei stets im Blick die Win-Win-Situation für alle Seiten. Ähnlich verhält es sich mit der günstigeren Leasing-Rate der E-Fahrzeuge für Mitarbeiter, welche Wolfgang im Detail, im Podcast selbst, zu erklären vermag.
16 Minuten
Kaum ein Hersteller in Europa, der derzeit nicht nahezu alles auf die Elektromobilität setzt. Dacia geht derweil einen völlig anderen Weg. Die Franzosen setzen auf ebenso solide wie bezahlbare Technik und sind damit überaus erfolgreich. E-Mobilität spielt derzeit noch keine allzu große Rolle. Auch, wenn man für die Zukunft gut gerüstet sei, wie Thilo Schmidt, Managing Director Deutschland, im Gespräch zu verstehen gab. 18 Jahre sei die Marke am Markt. Wird langsam erwachsen, findet noch ihren Weg und ist erste Schritte konsequent in Richtung neues Branding und Auftreten gegangen. Man verstehe sich als "Essential but cool", "Robust & Outdoor" sowie "Eco-Smart", wie sich die Marke selbst einordnet. All dies spiegle sich auch in den derzeitigen vier und in den nächsten zwei Jahren folgenden zwei Modellen wider. Ebenfalls wieder mit starken Fokus auf den Privatkundenmarkt. Seit Sommer 2021 (Q3) hat die Marke mit dem Dacia Spring ihr erstes und einziges E-Auto auf den Markt gebracht. Der Spring ist eine europäische Version des asiatischen Renault City K-ZE, gefertigt vom chinesischen Anbieter Dongfeng. Um es vorweg zu nehmen, in den nächsten Jahren sind hier auch keine weiteren reinen E-Autos geplant. Bereits im April 2021 konnten wir einen ersten Blick auf den Stromer riskieren. Haben dies im Frühjahr 2023 wiederholt. Geändert hat sich wenig. Seit Mitte Januar dieses Jahres gibt es lediglich ein wenig mehr Leistung für den Dacia Spring sowie ein aufgefrischtes Design. 48 kW (65 PS) leistet der SUV im A-Segment. Allerdings nur in Verbindung mit der neuen Ausstattung „Extreme“. Diese soll dem Spring eine markante Outdoor-Optik verleihen, die künftig übrigens ebenfalls für die Modelle Sandero, Duster und Jogger erhältlich sein wird. Und was bietet die Zukunft sonst so bei Dacia? Nur Neuauflagen alter Bekannter sowie den Dacia Bigster. Allerdings auch nur als Verbrenner, dafür ziemlich nah am Konzept dran. Ansonsten steht heute schon fest, man hält bis zum Ende am Verbrenner fest. Renault plant, bis 2030 vollständig auf den E-Antrieb zu setzen. Für Dacia behält man sich seinerseits vor, den Umstieg erst 2035 final zu vollziehen, wenn Motoren mit fossilen Brennstoffen in Europa verboten werden.
22 Minuten
Wolfgang Paul und Stefan Schwunk haben das Buch German Reichweitenangst veröffentlicht. Wie der Name vermuten lässt, geht es um Elektromobilität und die Herausforderungen, die diese bietet. Wolfgang und Stefan nähren sich dem Thema mit Humor und betreiben gleichzeitig Aufklärung. Im Elektroauto-News.net Podcast hat Wolfang sich über das Buch, die Reaktionen darauf und seine ersten Schritte in die E-Mobilität geäußert. Er selbst kam über die Schiene Photovoltaik-Anlage, Batteriespeicher und Wärmepumpe mit E-Autos in Berührung. Und zwar, als er sich die Frage stellte, was man noch mit der Leistung aus seiner 10-kW-Peak-PV-Anlage betreiben könnte. 2018 stand dann zunächst ein Smart EQ vor der Haustür, mit dem Reichweitenangst durchaus ein Thema war, wenn man nicht vernünftig geplant hat. Wurde dann auch durch einen Opel Corsa-e ersetzt, bevor er nun erst vor kurzem beim Tesla Model 3 gelandet ist. Wolfgang stellt schon nach den ersten Schritten in die E-Mobilität fest, dass ihn diese gefesselt hat. Trotz Kommentare aus dem Freundeskreis und dem Versuch schlechte Witze auf E-Autos zu reißen. Am besten hat mir hier die Geschichte einer geschenkten 50 Meter Kabeltrommel gefallen, um zumindest Mal 50 Meter mit dem E-Auto fahren zu können. Hier sah er sich berufen ein wenig Aufklärung zu betreiben. Das Buch German Reichweitenangst selbst richte sich bewusst an Menschen außerhalb der Elektromobilität-Bubble, um ein wenig Aufklärung zu betreiben. Und aufzuzeigen, dass das gar nicht so schwierig ist mit dem E-Auto. Unterstützung hat man sich dennoch direkt aus der Szene geholt. Alexander Bloch (Autor/Motor/Sport), Christopher Karatsonyi (Car Maniac; Sport 1), Ove Kröger (Doc Tesla; bekannt aus RTL II, Kabel 1) und die Elektromobilitätsberaterinnen Lisa Bohm, Mitglied der "Electrified Women" und Julia Maulhardt sind mit eigenen Beiträgen im Buch am Start. Im Podcast äußert sich Wolfgang dazu wie das Buch angekommen ist, welche Rückmeldungen er bereits erhalten hat und ob er der Meinung ist die E-Mobilität ein wenig in die Welt hinausgetragen zu haben. Also reinhören. Es lohnt sich auch dieses Mal!
20 Minuten
Maren von Heereman, Head of Commercial Operations, von Anfang an bei Polestar dabei, leitet in ihrer Funktion alles rund ums Thema Auslieferungen, Customer Care. Kurz gesagt, sorgt dafür, dass die Kunden ihre Autos bekommen. Im gemeinsamen Gespräch gibt sie uns im Elektroauto-News.net Podcast spannende Einblicke darauf, was sich hinter den Kulissen der chinesisch-schwedischen Marke bewegt. Und das ist einiges, wie sie aufzuzeigen vermag. Zu Beginn der Folge wagen wir zunächst den Blick zurück. Den Blick zurück auf ein recht erfolgreiches Jahr 2022, welches die eigenen Erwartungen deutlich übertroffen hat. Nicht minder spannend erscheint der Blick auf das Jahr 2023. Während der vollelektrische Polestar 2 momentan noch das wichtigste Modell der schwedisch-chinesischen Marke darstellt, sind gleich mehrere neue Modelle in der Pipeline: Die erste Neuheit wird der Performance-SUV Polestar 3, der in Volvos US-Werk in Ridgeville (South Carolina) hergestellt wird. Im Jahr 2023 rechnet Polestar mit einem Anstieg des weltweiten Absatzes um fast 60 % auf etwa 80.000 Fahrzeuge, angetrieben durch den starken Verkauf des Polestar 2 und später im Jahr durch die ersten Auslieferungen des Polestar 3. Damit der steigende Absatz und die Nachfrage bedient werden kann, setzt man auf sogenannte Polestar Spaces, zum Kennenlernen der Marke. Auch dient es als Touchpoint des Unternehmens zu potenziellen Kund:innen. 2023 stehe aber vor allem in Deutschland im Fokus der Eröffnung der "Hand-Over-Center" - Übergabezentren - in denen Kund:innen ihr Auto in Empfang nehmen, entsprechend geschult werden und eine ausführliche Fahreinweisung erhalten. Dies habe man bewusst von den Spaces abgetrennt, da diese zu einem meist im Stadtkern liegen und logistisch zur Abwicklung gar nicht in der Lage wären. Zu anderem eine andere Art von Mitarbeiter-Expertise benötigt wird. Im Detail darf dir dies nun aber Maren selbst erläutern.
18 Minuten
Sebastian Krieg, der Gründer von „Krieg Classic Cars“ in 2013 sowie Inhaber des Unternehmens, hat sich die Zeit für den Austausch im Elektroauto-News Podcast genommen. Üblicherweise kümmert sich das Unternehmen des Autoliebhabers um die Restauration, Aufbereitung und TÜV-Abnahme alter Klassiker - in diesem Fall dem Ford Mustang. Seit 2023 steht allerdings auch die vollständige Elektrifizierung des Ford Mustang zur Wahl. Als Kunde hat man zwei Möglichkeiten, entweder man bringt seinen eigenen Ford Mustang vorbei und lässt diesen elektrifizieren. Oder Krieg Classic Cars begibt sich auf die Suche, restauriert ein entsprechendes Modell und übergibt dies entsprechend voll elektrifiziert. Vorausgesetzt, dass der eigene Ford Mustang keine weiteren Baustellen mit sich bringt, kostet die Elektrifizierung 75.000 Euro. Der Umbau dauert ca. ein bis zwei Monate. Bei vollständiger Restaurierung und Umbau zum Elektro-Mustang dauert es gut anderthalb bis zwei Jahre. Je nachdem was zu machen ist. Auch kostet das Zusammenspiel aus Restaurierung und Elektrifizierung in Summe mehr. Hauptsächlich getrieben durch den Restaurierungspart. Das Elektro-Upgrade wird anteilsmäßig günstiger. Spezialisiert habe man sich auf den Ford Mustang der Jahrgänge 1064 bis 1970, da dies die Jahrgänge mit der höchsten Auflage sein. Auf diese Jahrgänge habe man auch das Elektro-Update passgenau im CAD entwickelt. Der Antrieb ist kräftiger, sicherer und effizienter als bei vergleichbaren Verbrenner. Wirtschaftlich macht das Ganze auch Sinn, da künftig einfach weniger Teile fehleranfällig sind und damit nicht gewartet werden müssen. Durch den Elektro-Antrieb wird der Ford Elektro-Mustang auch zum Einsatz für Kurzstrecken interessant. Im Detail versteht dies Sebastian besser zu vermitteln. Daher geht's direkt rein in die Folge. Viel Freude damit.
21 Minuten
Stefanie und Annika, beides Mitglieder der Electrified Women e. V., haben sich die Zeit genommen, um gemeinsam mit mir einen Blick auf den Genesis EV60 zu wagen. Alle drei sind wir den Stromer von Genesis bereits Probe gefahren. Stefanie und Annika beim letztjährigen E-Cannonball - zwei Tage unter herausfordernden Bedingungen. Meine Person Mitte/ Ende Januar 2023 für zwei Wochen im urbanen Alltag. Man hat recht schnell gemerkt, dass wir uns allesamt sympathisch sind. Beim São Paulo Lime Farbton durchaus anderer Meinung sein können. Hingegen vom Gesamtauftritt des Elektroautos durchaus überzeugt waren. Die unterschiedliche Betrachtung eines E-Autos war dabei ebenso Thema, wie der Austausch über Sinn oder Unsinn der digitalen Außenspiegel. Spannend war aus meiner Sicht aus auch der Vergleich zwischen dem GV60 von Genesis und dem IONIQ5 von Hyundai, welchen sowohl Annika als auch Stefanie beide fahren. Dabei hat der GV60 als klarer Sieger das Feld verlassen. Wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Beim Laden waren die beiden vor allem von der Schnellladeleistung des Genesis GV60 überzeugt. Im Schnitt eine stabile Ladekurve, auf 192 kW Leistung nach nur 90 Sekunden sowie einem Peak von 268 kW. Nicht schlecht. Nun aber genug der Vorworte. Hört direkt rein in die Folge. Und schaut dann noch gerne in unserem Testbericht vorbei.
Elektroauto-News Podcast: Einordnung zur Elektromobilität
Aktuelle Entwicklungen, Diskussionen, Interviews und mehr