FrauenFunk.at! Archiv
84 Episoden
23 Minuten
Silvie Aigner studierte Kunstgeschichte an der Universität Wien und hat an der Universität für Angewandte Kunst promoviert. Sie ist Spezialistin für zeitgenössische Kunst des 20. Jahrhunderts. Seit 2014 ist sie Chefredakteurin des Kunstmagazins „Parnass“. Sie ist Mitglieder des Frauennetzwerks-Medien seit der ersten Stunde. Silvie Aigner ist verheiratet und hat eine Tochter und einen Sohn. Silvie Aigner hat mich schon als Schriftführerin im Frauennetzwerks-Medien beeindruckt, weil sie sich mit Vereinstätigkeit gut auskannte. Sie hatte schon eine private Kindergruppe gegründet, daneben ein Studium hingelegt und promoviert und immer schon neben dem Studium im Kunstbereich gearbeitet. Sie war und ist ein Multitalent, die mehrere Dinge gleichzeitig machen kann, ohne dass es nach außen anstrengend aussah. Wirklich angestrengt erlebte ich sie nur als Schwangere, weil ihre Schwangerschaften sehr problematisch verlaufen sind. Mit einem Wort: ich hatte vor dieser Frau immer absoluten Respekt!
23 Minuten
Manuela Vollmann ist seit fast 30 Jahren DAS Gesicht von ABZ*AUSTRIA, dem Zentrum für Arbeit, Bildung, Zukunft. Sie ist Vorstandsvorsitzende, Geschäftsführerin und Gründerin dieses „Social Business“, das die Chancen von Frauen am Arbeitsmarkt durch Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen erhöhen will. Manuela Vollmann hat in Graz und Wien Pädagogik studiert und sich auf die Fächerkombination Feministische Wissenschaft und Frauenforschung konzentriert. Nach ihrer wissenschaftlichen Assistenzzeit am Interdisziplinären Institut für Forschung und Frauenbildung in Wien, gründete sie schließlich 1992 das Non-Profit-Unternehmen ABZ*AUSTRIA. Als Geschäftsführerin ist sie für die strategische und operative Führung der Organisation zuständig, ebenso wie für Kooperationen mit Wirtschaftsunternehmen, Lobbying und Networking. In den Anfangsjahren konzentrierte sich das ABZ*AUSTRIA auf sogenannte Wiedereinsteigerinnen. Später waren vor allem Migrantinnen die Zielgruppe des ABZ*AUSTRIA. Teil dieser Fortbildung war und ist auch eine Praktikumsstelle in einem Wirtschaftsunternehmen, die vom Arbeitsmarktservice finanziert wird.
25 Minuten
Kathrin Zechner ist Programmdirektorin des ORF und hat in der Geschäftsperiode von 2012 bis 2016 zusätzlich zum Unterhaltungs- und Kulturprogramm des öffentlichen rechtlichen Senders auch die Informationsabteilung geleitet. Davor war sie künstlerische Leiterin der Vereinigten Bühnen Wien, zu der die Musicalbühnen Ronacher und Raimundtheater gehören. Etliche Uraufführungen wurden unter ihrer Leitung realisiert, darunter „The Infernal Comedy“ mit dem US-Star John Malkovich und „Die Weberischen“. Von 1995 - 2002 war die studierte Juristin schon einmal Fernsehintendantin unter den damaligen Generalintendanten Gerhard Zeiler und dann Gerhard Weiss. Zeiler holte Zechner damals von der holländischen Produktionsfirma „Endemol“, deren deutsche Niederlassung Zechner aufbaute. Kathrin Zechner ist eine leidenschaftliche Kämpferin für das Programm des ORF. Unter ihr entstanden zahlreiche neue Formate (z.b. „Die Wahlfahrt“ auf ORF, „Mittag in Österreich“, ein mittägliches Info- Magazin auf ORF2 und erfolgreiche Serien wie „Die Vorstadtweiber“. Aber auch TV-Reihen wie „Der Landkrimi“ gehen auf ihr Konto. Kathrin Zechner ist Mutter von 2 Söhnen. Als die erste österreichische Realtime-Soap „Taxi Orange“ im ORF startete, hielten viele Kathrin Zechner für verrückt und glaubten nicht wirklich an das Format. Wie so oft hat sie sie eines Besseren belehrt. „Taxi Orange“ war ein großer Erfolg. Solche Beispiele gibt es noch viele in ihrer Fernsehproduktionskarriere.
20 Minuten
Beate Maly hat eine Ausbildung als Kindergartenpädagogin und arbeitet neben dem Schreiben noch immer in der Frühpadagogik mit Kindern. Zunächst veröffentlichte sie Kinderbücher und pädagogische Fachbücher. 2007 erhielt sie das Wiener Autorenstipendium für den Entwurf ihres ersten historischen Romas „Die Hebamme von Wien“. Das Stipendium ermöglichte ihr eine Auszeit vom Kindergarten, die sie aber nicht nur zum Schreiben nutzte , sondern auch um eine Zusatzausbildung zur mobilen Frühförderin von Kindern zu absolvieren. Vor kurzem hat sie auch ihr Masterstudium beendet. Und daneben zahlreiche Romane veröffentlich. Sie lebt in der Donaustadt mit ihrem Mann und sie haben zusammen drei Kinder.
24 Minuten
Sabine Derflinger ist eine der bekanntesten österreichischen Regisseurinnen. Die 57-jährige aus Wels in Oberösterreich hat an der Wiener Filmakademie studiert und sich auch als Drehbuchautorin einen Namen gemacht. Sie hat inzwischen eine eigene Produktionsfirma und arbeitet viel fürs Fernsehen. Im Vorjahr hat ihr Film über die österreichische Frauenministerin Johanna Dohnal für Furore gesorgt.
18 Minuten
Sie hätte noch gerne mehr geforscht im Bereich sexuelle Gewalt gegen Frauen, Mädchen und Kinder: Die Psychotherapeutin und promovierte Psychologin Sonja Wohlatz sagt von sich selbst, sie sei nur „im Machbaren“ geblieben. Dennoch haben sie und ihr Team bei TAMAR, der Wiener Beratungsstelle für misshandelte und sexuell missbrauchte Frauen Mädchen und Kinder viel erreicht. Die Intellektuelle aus Hannover mit Berufserfahrung in Berlin im autonomen Frauenbereich landete vor mehr als 30 Jahren in Wien. Zuerst arbeitet sie bei der Ombudsstelle der Erdiözese Wien als das Thema Missbrauch besonders virulent wird. Aus einer Initiative von katholischer Frauenbewegung und evangelischer Frauenarbeit entsteht schließlich TAMAR, deren Geschäftsführerin sie später wird. Derzeit arbeitet Sonja Wohlatz als Psychotherapeutin und Supervisorin in der Praxis wie in der Lehre.
18 Minuten
Sie hat zuletzt zwei Mandantinnen erfolgreich im Missbrauchsfall Peter Seisenbacher vertreten. Sie war die Anwältin der Opfer im Fall Fritzl. Sie hat hohe Entschädigungen erstritten für Opfer von sexuellen Übergriffen und sexuellem Missbrauch: Eva Plaz ist seit mehr als 25 Jahren als Rechtsanwältin in diesem -- aber nicht nur in diesem -- Bereich tätig. Früh politisch bei der Alternativen Liste und den Grünen politisch engagiert, hat sie sich nach Machtkämpfen in der Partei gegen ein Leben in der Politik und für das Engagement als Juristin entschieden.
20 Minuten
Margot Scherl hat 1980 die Frauenberatung in Wien mit gegründet. Damals gab es bereits das erste Frauenhaus, aber es war mehr notwendig, befand eine Gruppe von Feministinnen. Ein Ort, an dem Frauen Ideen und Projekte entwickeln konnten und wo sie sich Rat holten, wenn sie nicht mehr weiterwußten.
18 Minuten
Auf feministischer Spurensuche in Wien: Diesmal spricht Brigitte Handlos im Frauenfunk mit der Journalistin und Managerin Lydia Ninz über ihre Arbeit und Erfahrungen in und mit Medien sowie als Chefin in einem männerlastigen Unternehmen.