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FWC - Der Musikreview Podcast Archiv

209 Episoden
47 Minuten
Wer sich nicht erst seit gestern mit dem Deutschrap-Untergrund beschäftigt und sich vielleicht auch regelmäßig beim Durchforsten der HHV-Verkaufscharts erwischt, dem sollten die Namen Eloquent und Torky Tork definitiv ein Begriff sein. Nachdem sich beide in den letzten Jahren einen jeweils beachtlichen Release-Katalog aufgebaut haben, treffen der Sichtexot-Member und die Hälfte vom T9-Duo nun auf "Modus Minus" aufeinander. Wir machen von vornherein keinen Hehl daraus, dass es uns dieses Album mächtig angetan hat. Also bevor ihr diesen Satz (und die Review generell) halbherzig überspringt, lasst euch gesagt sein, dass ihr - selbst wenn euch all diese Namen nichts sagen sollten - eine Menge verpasst! Ob es ein Eloquent ist, der auf "Modus Minus" das Text- und Flow-Niveau permanent hochhält, die Produktionen von Torky, die einen abwechselnd zum Kopfnicken und ungläubigen Kopfschütteln bringen oder die exzellente Featureliste - vollgepackt mit dem "Who's Who?" des Untergrunds. Woraus wir ebenfalls keinen Hehl machen, ist, dass in dieser Folge wieder das allseits beliebte Erfahrungs-Gefälle aus langjährigem Fan beider Künstler und absolutem Neueinsteiger besteht, was beim Besprechen des Albums immer wieder für einen kleinen Perspektivwechsel sorgt. Wir würden uns also sehr freuen, wenn ihr in die Review reinhört, aber an allererster Stelle gilt: Tut euch einen Gefallen und gebt "Modus Minus" eine Chance, wenn ihr auch nur irgendetwas mit deutschsprachiger Rap-Musik am Hut habt! Viel Spaß!
36 Minuten
Erst vor ein paar Monaten haben wir über das neueste BHZ-Album "Kiezromantik" gesprochen und schon ballert die Crew aus Berlin-Schöneberg mit "Hellwach" das nächste Release hinterher. Die ganze Crew? Eigentlich nicht. Aber obwohl "Monk" draufsteht und das Album seine zweite Solo-Veröffentlichung nach der selbstbetitelten EP von 2018 darstellt, steckt auch hier wieder sehr viel BHZ drin. Nicht nur stammen die Instrumentals wieder aus der Crew und ihrem gewohnten Umfeld, auch alle rappenden BHZ-Member tauchen mindestens einmal als Feature-Gast auf dem Album auf. Über diese großen Parallelen zum letzten gemeinsamen Release, aber auch den starken Kontrast der Album-Tracks zwischen zelebriertem druggy Lifestyle und dem Verarbeiten des BHZ-Erfolgs sprechen wir in der Review. Viel Spaß beim Hören!
46 Minuten
In der heutigen Folge begeben wir uns mit Rapper Weekend auf einen Trip "von Gelsenkirchen in die Welt". Unterwegs erzählt uns der "Lightwolf" auf seinem gleichnamigen Album von Filterblasen und Hate im Internet-Zeitalter, den Freuden des Vaterwerdens und wie völlig selbstverständlich es sein kann, in einer Beziehung zu leben, bei der sich beide Seiten auf Augenhöhe befinden. Doch neben all den herzerwärmenden Momenten kommt auch der altbekannte Battlerap-Weekend nicht zu kurz. So wird auf dem Track "Hallo" (inkl. Fatoni-Feature) vor allem mit problematischen Rappern und ihren Backstage-Machenschaften abgerechnet, während auf "Geh Weg" mit Pimf gegen alles geschossen wird, was auch nur irgendwie schlechte Laune macht. Was uns beiden auf dem Album wiederum schlechte (und auch gute) Laune bereitet hat, erfahrt ihr in der Folge! Neben unserer üblichen Analyse des Albums haben es auch 1-2 Anekdoten über eigene Erfahrungen mit dem Thema Mobbing und das Pendeln zwischen grauem NRW und BaWü-Idylle in die Review geschafft - es lohnt sich also reinzuhören!
41 Minuten
Aufgepasst, liebes (größtenteils) Hip-Hop-sozialisiertes Publikum! Heute wagen wir uns mit dem Giant Rooks Debüt-Album "Rookery" gemeinsam vor in fremde Indie-Pop-Gewässer! Wobei, so ganz stimmt das natürlich auch nicht. Wer bis jetzt keine einzige der Singles zum Album mitbekommen hat, muss vor allem "Wild Stare" und "Watershed" schon sehr aktiv umschifft haben. Zumal "Wild Stare" mitsamt der gleichnamigen EP bereits im letzten Jahr in unseren Top-Releases 2019 gelandet ist und spätestens seit diesem unfassbaren Ritterschlag in aller Munde war. Und wenn sich eine junge, gehypte Band wie die Giant Rooks mit ihrem Debüt ganze sechs Jahre seit der Gründung und drei EPs lang Zeit lässt, kann das doch eigentlich nur für die Qualität des Albums sprechen, oder? Wir würden uns jedenfalls sehr freuen, wenn ihr in die Review reinhört und ungeachtet eurer Genre-Präferenzen auch dem Album eine Chance gebt! (...wenn nicht, schickt ihr diese Folge einfach an eure Normie-Friends, die den ganzen Tag 1LIVE hören, abgemacht?)
25 Minuten
The saga continues! Nachdem mortens "Escape The City"-Reihe mit Level 5 für uns einen neuen Höhepunkt erreicht hatte, geht es nun mit Level 6 und komplett neu gemischten Karten los in die zweite Hälfte der insgesamt zehn geplanten Releases. Während im letzten Teil auf weitestgehend positive Art und Weise der Aufbruch aus der Stadt und das Leben unter Palmen zelebriert wurde, geht "One Man Punk Band" wesentlich düsterere Wege. Durch alle Songs zieht sich das Auf und Ab einer sehr instabilen und zerbrechlichen Beziehung, von der sich jedoch beide Parteien offensichtlich nicht längerfristig lösen können. Und nicht nur die beiden Hauptfiguren des Tapes sind sich uneinig. Auch wir lagen was unsere Meinungen angeht lang nicht mehr so weit auseinander wie bei dieser Review. Umso gespannter sind wir darauf, was ihr vom neuen Level haltet! Viel Spaß mit unserer Review zu "One Man Punk Band"!
46 Minuten
Das große Teaser-Mysterium, ob wir das besprochene Album nun gefeiert haben oder nicht, ersparen wir euch (und uns) heute ausnahmsweise mal. Denn: Diese Review ist ein sehr eindeutiges Loblied auf das neue Der Plot-Album "Biedermann & Brandstifter" geworden. Warum genau? Das arbeiten wir in gewohnter Detailverliebtheit Song für Song in der Folge auf, daher nur so viel: Wem politische Inhalte in deutschen Rap-Texten sonst immer etwas zu oberflächlich und parolenhaft in die 16er gepresst wurden, wird von diesem Album wahrscheinlich eher abgeholt. Selten trafen so vielschichtige Aufarbeitungen gesellschaftlicher Themen auf eine so hochwertige und zeitgemäße Produktion - ohne dabei die Waage zwischen "vermitteltem Inhalt" und "Spaß an der Musik" aus dem Gleichgewicht geraten zu lassen. Ach, und... Wie es Jan geschafft hat, schonmal als Voract von Der Plot aufzutreten, das erfahrt ihr auch EXKLUSIV (!!!) in dieser Folge! Viel Spaß mit der Review!
1 Stunde 15 Minuten
Da ist sie endlich! Unsere 50. Folge und zugleich erste Classic Review zum "Spielverderber"-Album von Mauli. Wir sind sehr stolz auf unsere ersten 50 Episoden und jede einzelne Person, die wir damit erreichen konnten - aber auf diese Folge nochmal ganz besonders. Zum einen weil wir erstmals wunderbare Gastbeiträge von Nelle, nikx vom LISTEN2-Podcast sowie aus unserer Community bekommen haben, aber auch, weil inhaltlich alles abgedeckt wird, wofür wir mit unserem Format stehen und stehen wollen: Ehrliche Schwärmerei über Songs, die uns nach wie vor unfassbar viel Spaß machen, aber auch ehrliche Kritik an Stellen, wo sie sein muss. Außerdem erfahrt ihr neben dem gewohnten musikalischen Deeptalk rund um Samples, leicht überstrapazierte Effekte und alternative Live-Versionen auch wie wir uns überhaupt kennengelernt haben - und wie das wiederum mit dem Mauli-Album zusammenhängt. Nochmals vielen Dank für die lieben Gastbeiträge und an alle, die uns bis jetzt supportet haben! Auf die nächsten 50(.000) Folgen!
59 Minuten
Während die Pessimismus-Anfänger unter uns sich immer noch permanent über das Jahr 2020 abfucken, vertreten Zugezogen Maskulin auf ihrem neuen Album eine wesentlich realistischere Einschätzung: Die gesamten letzten 10 Jahre waren schon Abfuck genug. Um diese These zu begründen, ziehen grim104 und Testo im Laufe des Albums immer wieder Parallelen zwischen der gemeinsamen Musik-Karriere und den gesellschaftlichen Entwicklungen der letzten Jahre. Garniert wird der riesige Müllhaufen aus mangelhafter NSU-Aufklärung, Sarrazin-Hype und dem "plötzlichen" Wiedererstarken rechter Terror-Netzwerke mit persönlichen Krisen und einem schwindenden Interesse am Rap-Zirkus. Ob das Album so viel gesammelten Abfuck überhaupt verträgt und wie die (von außen betrachtet) überraschende Zusammenarbeit mit Ahzumjot als Executive Producer funktioniert hat, das erfahrt ihr in unserer Review "10 Jahre Abfuck"! Viel Spaß beim Hören!
36 Minuten
Wenn es nur eine einzige Single deines Debüt-Albums NICHT direkt an die Chartspitze geschafft hat (sondern "nur" auf Platz 2) und auch das komplette Album nach Release auf der Eins einsteigt, kann man schon von einem "kleinen Erfolg" sprechen. Wirklich überraschend ist dieser Erfolg des Apache 207-Debüts "Treppenhaus" jedoch nicht, sondern nur die logische Folge seines raketenhaften Aufstiegs in den letzten zwei Jahren. Ob hinter den Streaming-Rekorden aber auch durchgängig gute Musik steckt und "Treppenhaus" uns abseits der großen Vorab-Singles zu überzeugen weiß - das ist eine andere Frage, die es in dieser Review zu klären galt. Und lasst euch sagen: Besonders gegen Ende des Albums ging es heiß her und es fielen unter anderem die beiden Worte "Wolfgang" & "Petry". Mehr wird nicht verraten! Viel Spaß mit unserer Review zu "Treppenhaus"!
21 Minuten
Mit dem fünften Teil seiner "Escape The City"-Reihe hat der Moabiter Rapper und Produzent morten die erste Hälfte des insgesamt zehn Tapes umfassenden Projekts abgeschlossen. Und obwohl man sich mittlerweile an das Konzept und den regelmäßigen Output gewöhnt hat, gab es mit Level 5 "Debajo de las Palmeras" nochmal einige Änderungen: Das Tape enthält fünf anstatt der "üblichen" zehn Songs und kommt auf insgesamt 12 statt der bisherigen 21 Minuten Laufzeit. Eine Ankündigung, die laut ein paar kurzen Social Media-Äußerungen von morten nicht bei allen Fans gut angekommen ist. Doch Spekulationen bevor das eigentlich Wichtige (nämlich die Musik) veröffentlicht wurde, bringen natürlich relativ wenig. Wir haben uns nach dem Release gewohnt ausführlich mit Level 5 auseinandergesetzt und u.a. darüber gesprochen, ob diese Reduzierung dem Gesamt-Konzept gut getan hat. Viel Spaß mit unserer Review zu "Debajo de las Palmeras"!
43 Minuten
Oops, they did it again! Nachdem Die Orsons im letzten Jahr mit "Orsons Island" ein Album veröffentlicht haben, das zum Großteil auf ihren gemeinsamen Reisen von Insel zu Insel entstanden ist, erschien nun mit "Tourlife4Life" der unmittelbare Nachfolger. Doch die beiden Alben liegen nicht nur zeitlich nah beieinander. Auf der Tour zu "Orsons Island" wurden die Inseln lediglich durch die besuchten Städte ausgetauscht - das Prinzip blieb das gleiche: Unterwegs Musik machen und schauen was dabei rumkommt. Dabei rumgekommen ist neben dem üblichen, vorprogrammierten Wahnsinn auch einer der politischsten Songs der Bandgeschichte und genau solche starken, emotionalen Momente, die uns bereits auf "Orsons Island" begeistert hatten. Ob diese sehr unterschiedlichen Ansätze auf Albumlänge miteinander harmonieren und welche Auswirkungen das ganze auf unsere Harmonie zwischen Orsons-Fanboy und -Skeptiker hat - all das erfahrt ihr in der Review zu "Tourlife4Life"! Viel Spaß!
21 Minuten
Ein paar Monate ist es jetzt her, dass katlix (mitsamt seines Spotify-Links) in unsere DMs geslidet ist. Wir waren ehrlich gesagt ziemlich überrascht davon, wie rund das Soundbild des Newcomers bereits klingt. Dass er sich dann auch noch zum Großteil selbst produziert, hat uns von seinem Potenzial nur noch mehr überzeugt. Nachdem es seine Single "Phonelove" dann in unseren Release Radar geschafft hatte, war es eigentlich nur konsequent, sein nächstes Projekt - in diesem Fall die Debüt-EP "Kill My Vibe" - auch ausführlicher zu besprechen. Wir haben also mit katlix zum ersten Mal einen Newcomer reviewt, der noch ganz am Anfang steht - sind dabei aber natürlich gewohnt kritisch geblieben. In dieser Folge sollte dennoch rüberkommen, wieviel ehrliches Potenzial wir in dem jungen Künstler sehen und warum ihr der EP unbedingt eine Chance geben solltet! Viel Spaß mit der Folge!
37 Minuten
Wer zu Beginn des vierten Levels schon "1000 Leben" angesammelt hat, der muss in den drei vorhergehenden Videospiel-Welten ordentlich abgeliefert haben. So geht es zumindest IMMER.READY-Member und -Mastermind morten, der sich nach einem starken Auftakt nun langsam auf die Mitte seiner "Escape The City"-Saga zubewegt. Auf dem neuen Tape begegnet man einigen bereits freigeschalteten Charakteren wie Holy Modee, Lugatti & Opti Mane, aber auch neuen (und sehr jungen) Gesichtern, die auf ihre Weise zur Erweiterung des ETC-Universums beitragen. Inwiefern der neueste Teil der Reihe an den überzeugenden Vorgänger "a moabit tale" anknüpfen kann oder ob sich bei mittlerweile 41 Songs (und dem bereits angekündigten fünften Level) langsam eine gewisse Übersättigung einstellt - das und vieles mehr diskutieren wir in unserer Review zu "1000 Leben". Viel Spaß mit der Folge!
54 Minuten
Wer sich auf "600 Tage" einlässt, erlebt nicht nur einen vielseitigen, wahnsinnig selbstreflektierten Sierra Kidd in Topform, sondern merkt auch unweigerlich, warum es dem 23-Jährigen gelungen ist, sich mit dem "TeamFuckSleep"-Movement eine so starke und engagierte Fanbase aufzubauen. Er schafft auf dem Album den Spagat zwischen der Verarbeitung eines schon jetzt sehr bewegten Lebens und einer äußerst sympathischen und unkitschigen Weise, die daraus gewonnene Motivation an seine Fans weiterzugeben. Ob der Funke auch bei uns übergesprungen ist (schlechter Teaser - offensichtlich JA), warum Niko Backspin für den größten Lacher des Albums sorgt und was das alles mit Shindys koksweißem Mercedes zu tun hat, das erfahrt ihr in unserer neuen Folge. Viel Spaß mit der Review zu "600 Tage"!
59 Minuten
Ganze sechs Jahre ist es her, dass Haftbefehl mit seinem letzten Solo-Album "Russisch Roulette" die deutsche Rap-Szene, das Feuilleton und auch uns beide begeistert hat. Schon "damals" zeigte der Offenbacher, dass sich Straßenrap nicht immer von seiner harten, unantastbaren Seite zeigen muss, sondern ebenso die eigenen Schwächen und Depressionen thematisieren kann. Diese beiden Seiten finden sich auch auf dem neuen "Weissen Album" wieder, das neben einigen der härtesten Rap-Songs des Jahres auch Raum für Depressionen, Schmerz und dunkle Hotelzimmer bietet. Zusammengehalten werden diese beiden (Klang-)Welten von Bazzazian, der wie schon auf "Russisch Roulette" den Großteil des Albums produziert hat. Ob dieses Duo erneut einen modernen Deutschrap-Klassiker rausgehauen hat, welche Songs uns am meisten gepackt haben und wie es Jan hinbekommen hat, doch noch über James Blake reden zu können - all das erfahrt ihr in unserer neuen Folge! Viel Spaß mit der Review zu "D.W.A"!