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Ich bin hier und du bist tot. Der Trauerpodcast. Archiv

44 Episoden
30 Minuten
“Ernsthaft? Du wohnst noch in eurer gemeinsamen Wohnung?” Wie oft haben wir in ungläubige Gesichter geschaut, wenn wir, Stephi und Jenni, erklärt haben, dass unsere Partner zwar verstorben sind, wir uns in den Wohnungen aber wohl fühlen. Viele außenstehende Menschen haben die Vorstellung, man müsse so schnell wie möglich ausziehen, umziehen, wegziehen, weiterziehen. Wir sehen das anders und stellen in dieser Folge wieder einmal fest, dass es auch für einen möglichen Umzug nicht den richtigen Zeitpunkt gibt. Vielleicht willst Du nie umziehen, vielleicht willst Du so schnell weg, wie es geht - alles möglich, am Ende kannst das nur Du selbst bestimmen. Jenni wollte eigentlich nie ausziehen, hat fast 3 Jahre nach dem Tod ihres Partners in der gemeinsamen Wohnung gewohnt, sich da zuhause und ihrem Freund verbunden gefühlt, doch jetzt steht plötzlich spontan ihr Umzug an. Wie es dazu kam, welche Emotionen das in ihr auslöst und welche Erfahrungen Stephi gemacht hat, die ihren Umzug aus beruflichen Gründen schon hinter sich gebracht hat, erfahrt ihr in dieser Folge. Und ein kleiner Hinweis: Der Podcast ist im Fernsehen. Morgen (am 4.11.) ab 19:00 Uhr im Bayerischen Fernsehen. Schaltet gerne ein. Wir sind aufgeregt und freuen uns sehr! Liebe Grüße, Stephi und Jenni
31 Minuten
Werden all meine Liebsten um mich herum jetzt auch sterben? Das ist wahrscheinlich eine der größten Ängste, die Trauernde haben! Einmal das Schlimmste erlebt, ist es schwierig seine Ängste, so irrational oder realitätsfern sie auch sein mögen, in den Griff zu kriegen. Plötzlich lauert Gefahr hinter jeder Ecke! Warum wir oft das Schlimmste befürchten, wenn wir trauern und wie wir uns aus dem Panikmodus rausholen können, besprechen wir in dieser Folge. Genannte Quellen: https://www.mdr.de/wissen/ab-wann-ist-angst-ungesund-100.html https://elifesciences.org/articles/55028 Wie gehst Du mit Deiner Angst um? Welche Tricks verwendest Du, um Dich in panischen Momenten wieder zu beruhigen? Schreib uns gerne, damit wir Deine Tipps weitergeben können: ichbinhierunddubisttot@gmail.com oder auch hier https://www.instagram.com/ichbinhierunddubisttot Noch ein Hinweis: Wir sind keine Psychologinnen und sprechen hier nur über unsere persönlichen Erfahrungen zum Thema Angst und Trauer. Wenn Du starke Angstzustände hast und die Panik deinen Alltag bestimmt, dann tut uns das sehr sehr leid, aber wir können Dir mit unserer fehlenden Expertise nicht genügend unter die Arme greifen! Bitte wende Dich an eine Psychologin oder einen Psychologen in Deiner Nähe. Wir haben Dir auch eine Anleitung dazu geschrieben, wie das geht, falls Dich die Suche überfordert: www.dubisttot.de/hilfe Wenn Du dazu noch Fragen hast, wende Dich gerne an uns. Alles Gute, Stephi & Jenni ----------- Dieser Podcast entsteht in Eigenregie, Inhalt und Produktion Stephi & Jenni, Musik Alex S. (danke!!)
31 Minuten
In dieser Folge soll es um einen Tag gehen, um den man sich als trauernde Person wahrscheinlich schon lange im Voraus Gedanken macht. Man fragt sich, wie man diesen schrecklichen Tag “verbringen” oder “überstehen” soll?! Es geht um den ersten Todestag. Der schlimmste Tag im Leben jährt sich! Wir schauen uns an, wie man ihn verbringen kann, was den ersten Todestag besonders schwierig macht und welche Emotionen er in uns ausgelöst hat. Wir erzählen euch in dieser Folge, wie wir uns gefühlt haben und was auch der zweite Todestag in uns auslöst bzw. ausgelöst hat. Wann auch immer der erste oder der nächste Todestag bei Dir ansteht, wir hoffen, dass Du ihn so verbringen kannst, wie Du es dir wünscht. Deine Stephi & Jenni ---------------------- Podcast in Eigenproduktion durch Stephi und Jenni, Musik Alex S. (thx!!!)
26 Minuten
Unsere ersten Wutausbrüche hatten wir, Stephi und Jenni, unmittelbar nachdem unsere beiden Partner gestorben sind. Wir haben Jacken und Wasserflaschen auf den Boden geschmissen, weil wir einfach nicht fassen konnten, was gerade passiert ist. Die Welt war einfach in tausend Teile zersprungen und plötzlich war da nur noch dieses gewaltige Gefühl: Wut! Wut auf das Universum! Wut auf Freunde und Familie! Wut auf den geliebten Menschen, der gestorben ist! Wut auf sich selbst! Noch bevor wir nicht Teil des „Clubs in dem wir niemals sein wollten“ waren, war uns nicht klar, wie stark wütend sein und trauern miteinander zusammen hängen. Aber warum eigentlich? Genau das klären wir in dieser Folge, erzählen auch, wann wir das letzte Mal wütend waren und geben euch am Ende noch Tipps, wo man am besten richtig laut reinschreien kann, ohne, dass die Nachbarn klingeln. Wütende Grüße, Stephi und Jenni
42 Minuten
Viele Leute um einen herum denken, dass man "drüber hinweg" ist, wenn man wieder anfängt auf Dates zu gehen. Der Tod des Partners ist "überwunden" und man kann sich wieder einer neuen Person öffnen und alles andere hinter sich lassen. In dieser Folge räumen wir mit genau diesem Vorurteil auf! Wir fragen uns auch, wann der richtige Zeitpunkt ist, um nach dem Tod des Partners wieder auf Dates zu gehen und ob es den überhaupt gibt.
18 Minuten
Was passiert eigentlich in unserem Kopf und in unserem Körper, wenn wir trauern? Diese Frage steht in der heutigen Folge im Fokus. Neben Trauerdemenz geht es auch um Appetitlosigkeit und Alpträume. Wir gucken uns in dieser Folge die Auswirkungen der Trauer auf unsere kognitiven Fähigkeiten genauer an und wollen auch herausfinden, was auf körperlicher Ebene so passieren kann.
27 Minuten
Wie sieht Trauer aus? Durch was wird sie ausgelöst? Und wie lange spielen Trigger im Alltag eigentlich eine Rolle? Alles Fragen, auf die es wahrscheinlich tausend Antworten gibt, denn jede und jeder von euch hat dazu seine individuellen Erfahrungen gemacht. Wie uns unsere Trauer im Alltag begleitet, wann Trigger uns eiskalt erwischen und wozu wir To-Do-Listen schreiben, erfahrt ihr in dieser Folge.
33 Minuten
Trauern Männer anders als Frauen und wenn ja, wie eigentlich? Ufuk ist unser erster Gast, der mit uns ganz offen über diese Frage spricht. Seine Freundin ist erst vor Kurzem gestorben und Ufuk erzählt uns, wie es ihm damit geht. Wir reden über die Beziehung der beiden, erfahren auch, wie seine Familie und Freunde mit seiner Trauer umgehen und warum Corona für Ufuk auch einen positiven Effekt hat. Das und mehr hört ihr in dieser Folge.
46 Minuten
Kennt ihr das? Der Mensch, den ihr liebt ist gerade gestorben und die Menschen um euch herum fangen plötzlich an, die seltsamsten Dinge zu euch zu sagen. Dinge, die euch wütend machen, fassungslos oder die bewirken, dass ihr euch noch einsamer fühlt. Wir wären definitiv manchmal am Liebsten für immer zu Hause geblieben und hätten die Rollläden runtergelassen und die Tür verriegelt, um von den vielleicht gut gemeinten Ratschlägen unserer ahnungslosen Mitmenschen verschont zu bleiben. In dieser Folge teilen wir sie mit euch: die beschissensten Dinge die wir zu hören bekommen haben. Vielleicht wäre es manchmal besser, nicht an Dingen festzuhalten, die einen wütend machen, und Menschen einfach so zu vergeben. Aber vielleicht ist heute nicht dieser Tag.
44 Minuten
Wenn einem selbst die Worte fehlen, tut es manchmal gut, sich die Worte von jemand anderem zu leihen. Von jemandem, der auch Mitglied im Club ist. Von jemandem der weiß wie es ist, einen Menschen zu verlieren, den man liebt. Das wissen wir nur zu gut. Deshalb wollen wir sie hier in dieser Folge mit euch teilen - unsere liebsten Trauerbücher, Filme und Serien.
46 Minuten
Trauer und Corona ist eine ziemlich herausfordernde Kombi. Die Situation bringt viele Probleme mit sich, die gerade für Trauernde besonders schwierig ist. Menschen, die trauern, haben keine überschüssigen Kapazitäten oder Energiereserven, um sich zusätzlich noch großartig mit der Corona-Pandemie beschäftigen zu können. Das ist eine emotionale Tortur und bringt durch viele Bestimmungen Menschen in Trauer an ihre Grenzen. Wir wollen in dieser Folge auf die verschiedenen Aspekte gucken, die Trauernde gerade umtreiben können und auch schauen, wie man die Situation, für Menschen wie uns, gerade ein bisschen erträglicher machen kann.
20 Minuten
Die Sonne geht auf, die Sonne geht unter. Wieder ist ein Tag vergangen, ohne den Menschen an deiner Seite, den du liebst. Einfach so. Die Zeit vergeht. Manchmal verfliegt sie wie im Flug, manchmal ziehen sich Minuten zäh wie Kaugummi. Die Zeit in Zeiten von Trauer scheint irgendwie verrückt zu spielen, so wie alles um einen herum auch. Wir nehmen uns heute die Zeit, um mit euch darüber nachzudenken, warum Trauer keine Frage der Zeit ist und warum die Zeit eben nicht alle Wunden heilt.
19 Minuten
Weinen, nicht weinen, lachen, gar nichts fühlen, überfordert sein, still sein, laut sein, in Gesellschaft oder lieber alleine sein wollen - Trauer ist kompliziert. Gerade am Anfang haben wir, Stephi und Jenni, uns oft die Fragen gestellt, “trauern, wie geht das? Mache ich das hier eigentlich alles richtig?” Kommt euch das bekannt vor? Euer geliebter Mensch ist gerade erst gestorben und ihr fragt euch, ob ihr “richtig” trauert? Wir wollen zeigen, dass alles normal sein kann, wenn sich plötzlich Nichts mehr normal anfühlt.
86 Sekunden
Willkommen im Club in dem du niemals sein wolltest. Es tut uns sehr leid, dass du einen Grund dafür hast, hier zu sein. Trotzdem freuen wir uns sehr darüber, dass du da bist. Wir reden offen & ehrlich über das Thema Trauer. Mehr dazu hörst du bald in unserem neuen Podcast. Deine Stephi und Jenni