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Kulturleben Archiv

551 Episoden
18 Minuten
Im Münchner Residenztheater ist er etwa als schauspielversessener Handwerker in Shakespeares "Sommernachtstraum" zu erleben. Ebenso ist Delschad Numan Khorschid Schriftsteller, Fotograf und Maler - und erzählt die ungehörten Geschichten. Ein Porträt.
20 Minuten
Gastbeiträge von Milliardären und Social-Media-Dynamik - ein Gespräch mit Harald Stocker vom Bayerischen Journalistenverband über Presseethos und Sorgfaltspflicht. Außerdem: Kleine Geschichte des Film-Schnees / Rückblick auf Mode und Stil 2024
31 Minuten
Die Täter sind verurteilt, der Fall damit aber nicht abgeschlossen. Auch nach dem Urteil im Vergewaltigungsprozess von Avignon bleibt das Problem misogyner Gewalt virulent. Das BKA berichtet seit Jahren von steigenden Fallzahlen. Gerade hat der NDR eine Recherche veröffentlicht, die von Telegram-Gruppen berichtet, in den sich zehntausende Männer über Vergewaltigungs-Fantasien austauschen, sie planen und mutmaßlich auch durchführen. - Angesichts all dessen: Wie "normal" ist Gewalt gegen Frauen in unserer Gesellschaft? Wie entsteht Frauenhass? Und was können Staat und Zivilgesellschaft dagegen tun? Das fragen wir in dieser Sendung den Sozialpsychologen Rolf Pohl und die Juristin Asha Hedayati. Lektüreempfehlungen: "Die stille Gewalt. Wie der Staat Frauen alleinelässt" von Asha Hedayati, erschienen im Rowohlt Verlag. "Feindbild Frau. Männliche Sexualität, Gewalt und die Abwehr des Weiblichen" von Rolf Pohl, erschienen im Offizin Verlag. Zur Recherche des NDR zu Vergewaltiger-Netzwerken auf Telegram: https://www.youtube.com/watch?v=GLrzyOLJUtk
27 Minuten
Diese starken Männer mit ihren Allmachtsphantasien heißen Erdogan, Bolsonaro und Orban, Putin und Trump. Wieso sind sie so erfolgreich? Das diskutieren der Soziologe Ulrich Bröckling und die Medienwissenschaftlerin Dorna Safaian.
50 Minuten
Spätestens seit dem 7. Oktober, dem Hamas-Massaker in Israel und der folgenden Bombardierung Gazas sowie der daraus resultierenden humanitären Katastrophe, finden Menschen in allen Teilen der deutschen Gesellschaft sich wieder in einer neuen Isolation oder gar Angst. Es häufen sich offene Briefe, Veranstaltungsabsagen und Begriffsstreitereien in einem Ton der Endgültigkeit. Langgehegte Allianzen werden gelöst, Gespräche versiegen. "Trotzdem sprechen" heißt ein Buch, das nicht aufgeben will und den Dialog sucht. Auf der Münchner Bücherschau wurde es vor wenigen Tagen präsentiert, bei einem Gespräch mit den Herausgeberinnen, der Schriftstellerin Lena Gorelik und der Leiterin des NS-Dokumentationszentrums München Mirjam Zadoff, sowie der Soziologin Paula-Irene Villa Braslavsky. Hier ein gekürzter Mitschnitt der Live-Veranstaltung, moderiert von ARD-Korrespondent in Tel Aviv Jan-Christoph Kitzler.
51 Minuten
"Wolf Bierman re:imagined. Lieder für jetzt" heißt ein Album mit Cover-Versionen berühmter Songs des Liedermachers. Ein Gespräch über berühmte Songs, die Zeit ihrer Entstehung, neue Interpretationen und das Kölner Konzert 1976.
29 Minuten
In ihrem Buch "Junge aus Westberlin" erzählen der Schriftsteller und die Illustratorin von einer Liebe zwischen West und Ost, kurz vor dem Mauerfall. Ein Gespräch über einen denkwürdigen Sommer und einen welthistorischen Herbst.
32 Minuten
Das Publikum liebt weiterhin Live-Musik in Clubs und auf Bühnen. Aber die Kosten für Personal und Energie steigen und steigen. Für viele Veranstalter wird es zunehmend eng. Wie soll es weitergehen? Darüber diskutieren Claus Berninger vom "Colos-Saal" in Aschaffenburg und Bernd Strieder vom Verband für Popkultur in Bayern e.V.
29 Minuten
Der Schriftsteller Ingo Schulze, seit dem vergangenen Jahr Präsident der Akademie, im Gespräch über die Geschichte dieser bedeutenden kulturellen Institution und wichtige Aufgaben der Gegenwart. Gerade wird das Jubiläum gefeiert.
35 Minuten
True Crime-Podcasts erreichen seit Jahren ein Millionenpublikum. Man findet sie regelmäßig auf den oberen Plätzen der Podcast-Charts. Aber was macht ihre Faszination aus? Woher kommt diese Mords-Lust auf True Crime? Welche Motive stecken dahinter, solche Podcasts zu hören? Darüber sprechen wir mit der Journalistin Sabine Rückert von "Zeit Verbrechen", der Kriminalpsychologin Elena Yundina und dem BR-Netzexperten Christian Schiffer.
53 Minuten
Die Mutter des Autors stirbt nach monatelanger Krankheit. Obwohl sie schon über 90 Jahre alt ist, kein leichter Abschied. Es hilft, dass sie in ihrem eigenen Haus bleiben kann, aber es macht die medizinische Versorgung auch schwieriger. Und auch wenn alle in der Familie wissen, dass Menschen sterblich sind, wünschen sie sich doch, dass es in diesem Fall mehr als nur einen Aufschub gibt.
53 Minuten
Er war ein Mittler zwischen Antike und Neuzeit. Und eine historische Figur, ohne deren Handeln die europäische Geschichte wohl ganz anders verlaufen wäre: Karl der Große, einer der bedeutendsten Herrscher des Mittelalters, vielleicht sogar der bedeutendste, erst fränkischer König, dann Kaiser, gekrönt am Weihnachtstag des Jahres 800 in Rom durch Papst Leo III. Er konnte unerbittlich und brutal gegen die Gegner seiner Politik vorgehen. Und er war doch nicht nur ein Machtmensch, sondern auch ein Regent, der sich für die Naturwissenschaften interessierte und seine Untertanen wie sich selbst wieder und wieder zu einem gottesfürchtigen Leben ermahnte. In einem für die damaligen Verhältnisse großen Reich, in weiten Teilen Westeuropas, wurde, unter der Herrschaft Karls des Großen, die Kultur der Antike wieder entdeckt. Das angeblich so finstere Mittelalter wurde hell. Sogar sehr hell. Insofern gilt Karl der Große zu Recht als ein Vater Europas. Und das ungeachtet der Tatsache, dass es in der Geschichte seines Lebens große Leerstellen gibt, seine wirkliche Person also an vielen Stellen im Dunkel einer uns fremden Welt und Zeit verborgen liegt - so sehr, dass es Zweifel gibt, ob man eine Biographie dieses Herrschers überhaupt erzählen kann. Niels Beintker begibt sich auf eine Spurensuche in die Welt des frühen Mittelalters. Wichtige Historiker, darunter die Biographen Johannes Fried und Stefan Weinfurter, erzählen vom Leben Karls des Großen und von seiner Epoche. Und auch davon, wie modern und wegweisend manche der großen Fragen gewesen sind, die diesen König und Kaiser beschäftigt haben. Vielleicht ist das frühe Mittelalter unserer Zeit am Ende näher, als wir denken.
53 Minuten
Deutschland müsse "kriegstüchtig" werden, sagt der Verteidigungsminister. Kehrt gerade eine Rhetorik und ein Weltbild zurück, die wir längst hinter uns geglaubt hatten? Verlieren wir damit nicht die Perspektive auf eine friedliche Welt?
51 Minuten
Was ist dran am Trend der Liebesromane (oder englisch Romance), der gerade weltweit Rekordumsätze verzeichnet? Geschichten, in denen es um Bauchkribbeln, intensive Blickwechsel und zufällige Berührungen geht, werden begeistert bei TikTok in die Kamera gehalten und ziehen scharenweise junge Leserinnen in die Buchhandlungen. Denn ja, es sind vor allem Frauen, die Liebesromane kaufen und lesen.
51 Minuten
Wie nach der Vertreibung wieder Fuß fassen im Nachkriegsdeutschland? Und ist das überhaupt eine Option? Hannah Arendt hatte schon in den 30er Jahren in Zeitungen publiziert. Eine erste Arbeit für das Radio setzten die Nationalsozialisten ab. Und nach 45? Einen großen Anteil, die in New York lebende Emigrantin wieder in Deutschland bekannt zu machen, hatten die Rundfunkanstalten, darunter auch das Nachtstudio im Bayerischen Rundfunk. Hinweis: In diesem Podcast wurde eine KI eingesetzt, die einige Artikel- und Briefpassagen von Arendt spricht.
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