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Mord To Go Archiv

34 Episoden
30 Minuten
„Wenn ich sie nicht haben kann, dann auch kein anderer“ – Auf Grund diesen Mottos werden jährlich Tausende Frauen umgebracht. Es handelt sich dabei nicht, wie häufig angenommen, um ein eskaliertes Beziehungsdrama, sondern um einen Femizid. Arabella und Saskia sprechen darüber, wieso in Deutschland mehr als jeden dritten Tag eine Frau von ihrem (Ex-)Partner umgebracht wird und welche Rolle Femizide in der deutschen Gesetzgebung spielen.

Saskias Fall (ab 14:30) zeigt, was passieren kann, wenn ein junger Mann mit Liebeskummer rotsieht. Handelte es sich um eine Kurzschlussreaktion oder war es ein kaltblütiger Mord? 

Und auch in Arabellas Fall (ab 21:58) geht es nicht weniger dramatisch zu: Sein unermüdlicher Wunsch nach Rache und Bestrafung endet tödlich. Doch die Schuld sieht er nicht bei sich.

Fühlt ihr euch nicht mehr sicher in euren eigenen vier Wänden? Dann haben wir hier einige Informationsquellen für euch. Aber vergesst nicht: Ihr seid nicht allein! 

Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen: 08000 116 016  bzw. https://www.hilfetelefon.de/

Hilfetelefon Sexueller Missbrauch: 0800 22 55 530

https://www.polizei-beratung.de/opferinformationen/haeusliche-gewalt/#:~:text=Setzen%20Sie%20sich%20mit%20einer,Uhr%20und%20in%20vielen%20Sprachen
48 Minuten
Eine Frau, ein Motiv und mindestens drei Opfer! In diesem Monat liegt der Fokus ganz auf der Frau, denn am 8. März ist Internationaler Frauentag! Im heutigen Fall zeigt sich, dass Habgier und kaltblütiges Morden auch Frauensache sein kann und das ist in diesem Fall keineswegs anerkennend gemeint! Aufgrund ihrer emphatie- und emotionslosen Taten ist die Serienmörderin Tuba S. eine der wenigen Frauen in Deutschland, für die eine Sicherungsverwahrung angeordnet wurde. Saskia erklärt, was genau diese Maßregel bedeutet, wann sie angeordnet wird und welche kritischen Stimmen es dabei gibt. 

Handelt es sich lediglich um eine Beruhigungspille für die Öffentlichkeit oder ist die Verwahrung eine sinnvolle Maßnahme für unbelehrbare Straftäter?
41 Minuten
Diese Folge ließ Arabella und Saskia ungläubig die Köpfe schütteln, denn es geht um ein Thema, welches schon fast unwirklich scheint, so grausam ist es: Fetale Entführungen.

Saskia erklärt die psychologischen Hintergründe der Täterinnen und wie mit solchen Fällen in den USA von polizeilicher Seite aus umgegangen wird.

In Arabellas Fall (ab 16:24) geht es um die Hintergründe von Elijah Evans Geburt im November 1995. Er wird den Großteil seiner Familie leider nie kennenlernen. Der Grund dafür ist, dass sich damals drei Menschen zusammenfanden, die alles für ein eigenes Baby tun würden. Sogar das Leben anderer opfern.

Auch bei Saskias Fall (ab 28:50) aus dem Jahr 2019 geht es nicht weniger furchterregend zu. Marlen Ochoa-Lopez dachte sich nichts dabei als sie der Facebook Gruppe „Help a mother out“ beitrat, um sich mit anderen werdenden Müttern auszutauschen. Doch genau dieser eine Klick sollte ihr zum Verhängnis werden.

Triggerwarnung für Schwangere: Es geht um die Entführung von Föten während der Schwangerschaft.

#11 Code Pink

47 Minuten
Diese Folge wäre fast nicht zustande gekommen, denn Arabella und Saskia verzweifelten an diesem Fall! Kann sich die Entführung des extremen Frühchens Chaneta in den 50ern wirklich so zugetragen haben, wie es die Nachrichten schildern? Ist ein Baby mit knapp einem Kilo lebensfähig? Und wer in aller Welt würde es wagen ein so zartes Leben aus den schützenden Händen der Eltern und Ärzte zu reißen? Die Antwort ist: eine Frau, die sich selbst in ihrem Leben nichts mehr wünschte als ein eigenes Kind. Für diesen Wunsch wurde die Entführerin des kleinen Mädchens zu einer Erfinderin, die entgegen aller Wahrscheinlichkeiten das Unmögliche möglich machte! So unmöglich, dass Arabella und Saskia es selbst nicht fassen konnten und wollten... doch bildet euch selbst ein Urteil und erfahrt dazu auch noch wie heute mit einer Säuglingsentführung umgegangen wird!
52 Minuten
In diesem Extrashot geht es nur um eins: Money, Money, Money. Für Lösegeldverhandlungen gibt es von der Polizei speziell ausgebildete Verhandlungsgruppen. Doch wie laufen solche Verhandlungen überhaupt ab? Und wie sollte man sich im Falle einer Entführung möglichst verhalten? Zu diesen Fragen haben Arabella und Saskia diese Folge die Antworten. Außerdem gibt es wie immer noch zwei kleine Fälle: 

Saskia (ab 18:49) berichtet über die Entführung der Schlecker-Kinder und zeigt, was für ein guter Geschäftsmann ihr Vater war. Viele Jahre bleiben die Täter ungefasst, was war ihr Geheimnis? 

In Arabellas Fall (ab 39:28) geht es um Maria Bögerl, die am helllichten Tag aus ihrer eigenen Wohnung entführt wurde. Noch heute ermittelt die SoKo Flagge und versucht Licht ins Dunkle zu bringen. 

Triggerwarnung: Von 46:19 bis 47:21 geht es um Suizid. 

#10 466 Tage

1 Stunde 2 Minuten
Triggerwarnung: In dieser Folge geht es um sexuelle und häusliche Gewalt, Suizidversuche sowie Drogenmissbrauch. Hören auf eigene Gefahr! (17:40-24:00)

Neuer Monat, neues Thema: Dieses Mal dreht sich alles um Entführungen.

Dabei knüpfen sich Arabella und Saskia einen Fall vor, der den Blutdruck der beiden steigen ließ. Es geht um Silvia K. und wie sie immer wieder in ihrem Leben neue Hoffnung schöpfte, die dann zerstört wurde. 15 Monate wurde sie in ein Kellerverließ gesperrt und gefoltert, doch in den Augen der Berichterstattung scheint sie trotzdem kein Opfer zu sein. Wie kann man sich geistig so gefangen fühlen, wenn man doch schon lange wieder in Freiheit lebt?

Außerdem reden die beiden Freundinnen darüber, wie aus ärztlicher und psychologischer Sicht nach einer Vergewaltigung vorgegangen wird. 

Unter folgendem Link findet ihr als betroffene oder angehörige Person Hilfsangebote:

https://www.frauen-gegen-gewalt.de/de/hilfe-beratung.html
40 Minuten
Bereit für einen #Extrashot? In dieser Folge geht es in die Tiefen der menschlichen Psychologie, vor allem aber in die Tiefen des Krankheitsbildes der Schizophrenie. Was genau bedeutet das und wie bemerkt man, ob man selbst betroffen ist? Unter anderem diesen Fragen gehen Saskia und Arabella diese Woche auf die Spur.

Leider wird klar, dass diese Krankheit nicht nur in der Theorie dem Betroffenen und ihrem Umfeld die Seele zerreißt. In beiden Fällen dieser Woche nimmt die paranoide Schizophrenie überhand und lässt Menschen zu eiskalten Tätern werden. Diese Folge zeigt, warum die psychische Gesundheit nicht auf die leichte Schulter genommen werden sollte und man aufmerksamer gegenüber seinen Mitmenschen sein sollte.

Hier findet ihr weitere Informationen als Betroffene/r oder aber auch Angehörige/r von Schizophrenie: https://www.caritas.de/glossare/schizophrenie und https://www.psychenet.de/de/psychische-gesundheit/informationen/psychosen.html
53 Minuten
In dieser Folge von Mord to Go finden sich Arabella und Saskia an einem Tatort wieder, den sie nur zu gut kennen: die Alster im Herzen Hamburgs. Ein Ort, der es normalerweise schafft mitten in der Stadt ein Gefühl von Urlaub zu vermitteln, wird in der Nacht des 16. Oktobers 2016 zum Tatort eines heimtückischen Verbrechens. Was genau geschah in dieser Nacht mit dem jungen Paar, das eigentlich nur ein romantisches Date im Sinn hatte? Warum musste Victor sterben und seine Freundin nicht?

Zwischen unaussagekräftigen Phantombildern, paranoider Schizophrenie und IS-Bekanntgebungen, wird scheinbar keine Theorie ausgelassen. Doch gibt es wirklich noch Hoffnungen den Mörder von Victor und sein Motiv hinter dieser entsetzlichen Tat zu ermitteln? 

Seid auch diese Woche wieder dabei, wenn es um misslungene Fahndungsbilder und die Frage geht, ob die Angehörigen von Victor jemals Ruhe finden werden. 

Für Kaffeekritiker: der Fall beginnt bei 09:40
42 Minuten
In diesem Extrashot aus der Heimatstadt der besten Freundinnen dreht sich alles um die heiklen Themen Beziehungstaten und Eifersucht. Dabei stellen Arabella und Saskia sich die Frage, ob sie überhaupt selbst eifersüchtig oder vielleicht doch eher neidisch sind. 

Graue Tage für Hamburg: In Saskias Fall kommt es im unterirdischen Labyrinth des Jungfernstiegs zu einem, von den Medien häufig als plakativ und demonstrativ beschriebenen, Doppelmord. Ein ausgearteter Sorgerechtsstreit lässt einen jungen Vater aus Rache und Eifersucht zum brutalen Mörder werden. Auch in Arabellas Fall verliert ein Vater im Eifersuchtswahn die Kontrolle und geht für seine Beziehung über Leichen, selbst über die seiner eigenen Tochter. Überraschend kam diese Tat jedoch nicht, denn neben Wut macht bekanntlich ja auch die Liebe blind...
58 Minuten
Hummel, Hummel -Mord, Mord. Diesen Monat dreht sich alles um die Heimatstadt von Arabella und Saskia! 

Tatort Hamburg-Harburg:  Um 04:30 Uhr wird eine Leiche mit 28 Stichwunden aufgefunden. Doch um 3:58 Uhr war das Opfer noch alleine in seiner Wohnung am Telefonieren. Was geschah in den letzten 30 Minuten von Mustafa T.‘s Leben? Wer konnte ihn so grausam und dennoch so kontrolliert zurichten? Diese Fragen sollten in der Hamburger Mordkommission 12 Jahre ungeklärt bleiben.

War es Mord oder Totschlag im Affekt? Um das zu beantworten, taucht Saskia in das Strafgesetzbuch ein und erklärt, was einen heimtückischen Mord charakterisiert und wieso man nie alleine ins Bett geht. 
49 Minuten
Die letzte Folge des Jahres beschäftigt sich nochmal mit einem extremen Fall der Kindesvernachlässigung. Es handelt sich um ein dunkles Kapitel der rumänischen Geschichte, welches mehr als 137 Opfer forderte. Das Kinderheim „Cighid“ war ein Ort, wo Kinder zum Sterben zurückgelassen wurden, um sie nicht eigenhändig töten zu müssen. Die, die den Normvorstellungen der damaligen Gesellschaft und vor allem denen des gewaltsamen Diktators Nicolae Ceaușescus nicht standhalten konnten, galten als die “Unwiederbringlichen”. Doch das einzige Unwiederbringliche sind die verlorenen Jahre der betroffenen Kinder, die fehlende Liebe und die vergossenen Tränen der Todesangst. 

Arabella und Saskia sehen in diesem Fall hin, wo andere lieber wegschauten. Außerdem klären sie, warum das Urvertrauen in der Kindesentwicklung eine so tragende Rolle spielt. Eine Art des Vertrauens, welche die Kinder von Cighid nie erleben durften.
42 Minuten
Ist das etwa ein neues Format? - JA! 

In der neuen Folgenreihe von Mord To Go wird das Überthema des Monats nochmal genauer unter die Lupe genommen. So dreht sich dieses Mal alles um das Jugendamt in Deutschland mit zwei passenden Fällen zum Thema. Wieso musste die kleine Michelle aus Hamburg schon mit 2,5 Jahren sterben? Wie lange musste Mia alleine und im Dunkeln in ihrem Bettchen liegen, ehe sie vom Jugendamt gerettet wurde? Und was hat es mit Kaspar Hauser auf sich? 

Diese Fragen klären Saskia und Arabella mit einem Espresso in der Hand, denn diese Folge ist rabenschwarz und extra stark: Wie mit einem extra Shot Espresso.
1 Stunde 16 Minuten
Achtung: In der neusten und bis jetzt emotionalsten Folge von Mord To Go geht es um Kindesmissbrauch und dessen Folgen (Triggerwarnung!). Familie Hart ist die Definition einer modernen, glücklichen Familie: Sechs Adoptivkinder wachsen bei Sarah und Jennifer Hart auf und erhalten die Chance eines besseren Lebens in einer heilen Familienstruktur. Doch wie so häufig, bröckelt die Fassade ziemlich schnell, wenn man nur genauer hinsieht. Das Problem ist nur, dass genau dies keiner tut. 

Außerdem erklärt Saskia den Unterschied zwischen Mangel- und Unterernährung und zeigt, dass Arabellas „Klausurenphasen-Brotdiät“ keine Dauerlösung ist.

Fällt euch etwas auf oder seid ihr gar selbst betroffen, aber wisst nicht was ihr tun sollt?

„Nummer gegen Kummer“ Elterntelefon: 0800 – 111 0 05 50

Kinder- Jugendtelefon: 116 111

Telefon Seelsorge: 111 123 oder www.telefonseelsorge.de
1 Stunde 29 Minuten
In diesem Fall sollte ein neues Leben vier andere fordern. Chris und Shanann Watts lernten sich über Facebook kennen. Aus einem Kuss, wurde ein Antrag und daraus entstanden zwei zuckersüße Töchter: Bella und CeCe. Dann erwartete Shanann auch noch einen kleinen Jungen, der Nico heißen sollte. Eigentlich müsste die Familie überglücklich sein und damit beginnen sich ihr kleines Nest in Colorado aufzubauen. Doch stattdessen führte eine Lüge zur nächsten und endete in einer grausamen Tragödie. 

Nicht nur die Polizei und ein Lügendetektortest versuchen in diesem Fall das WARUM zu beantworten, sondern auch Arabella und Saskia stellen Theorien auf. Woran erkennt man eine narzisstische Persönlichkeitsstörung? Und kann ein krankhafter Narzissmus der Grund für das Schicksal der Watts gewesen sein?
1 Stunde 25 Minuten
Dieses Mal geht es im True Crime Café um Polizeiermittlungen mit dem Schwerpunkt der Vernehmung. Saskia gibt einen Einblick hinter die Kulissen der Polizeiarbeit und zeigt, wieso man sich im Zweifelsfall immer einen Anwalt nehmen sollte. Außerdem knüpfen sich die beiden den Fall von Jennifer Pan vor. Sie war bereit alles dafür zu tun, um ihre Eltern im Glauben zu lassen, dass sie die perfekte Vorzeigetochter sei. Doch was passiert, wenn das Kartenhaus der Lügen langsam zusammenbricht?
Mord To Go

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