Deutsche Börse Sentiment-Analyse Archiv
150 Episoden
5 Minuten
Über den Sentiment-Index
Jeden Mittwoch erhebt die Börse Frankfurt am Vormittag die Marktstimmung von etwa 1.200 deutschen Investoren. Der bekannte Verhaltensökonom Joachim Goldberg interpretiert die Ergebnisse. Die Analyse können Sie auf boerse-frankfurt.de/sentiment nachlesen.
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Alle interessierten Anlegerinnen und Anleger sind aufgerufen mitzumachen. Es dauert nur 15 Sekunden. Du bekommst jeden Dienstag eine E-Mail mit einem Umfrage-Link. Ein Klick und fertig. Dafür erhältst du die Ergebnisse der Analyse sofort per E-Mail zugesandt. Möchtest du teilnehmen? Dann schreibe einfach eine E-Mail an sentiment@deutsche-boerse.com.
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Die Gewöhnung aller an die Wechselbäder von Übersee scheint anzuhalten. Deutsche Bluechips haben mit ähnlichen Bewegungen in vergleichsweise kleiner Spanne reagiert wie schon in der Vorwoche. Was etwa ein Drittel eben erst short gegangenen Profis zum Schließen ihrer Engagements bewegt hat. Nach Ansicht von Joachim Goldberg waren die Kursverluste im Verlauf nicht groß genug. Immerhin 9 Prozent sind long gegangen. Der Sentiment-Index steigt auf -15 Punkte. Von den Privaten haben sich 4 Prozent zu den Bären gesellt. Ihre Stimmung liegt bei -9 Punkten.
Der Verhaltensökonom sieht Unterstützung an der Unterseite bei 23.750/800 Punkten. Nach oben ist die Möglichkeit einer Short-Squeeze zwar geringer, aber weiterhin präsent. Goldbergs Fazit: Die Situation für den DAX bleibt günstig.
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Anders als ihre internationalen Kollegen, die weiter sehr bullish positioniert sind, reagieren die hiesigen Investorinnen und Investoren auf die neue Nachrichtenlage mit Short-Engagements. 17 Prozent der Profis haben von Long auf Short gedreht. Auch das Bärenlager der Privaten ist um 11 Prozent gewachsen.
Joachim Goldberg sieht dahinter nicht nur Absicherungen, sondern auch Gewinnmitnahmen. Immerhin ist der DAX im Verlauf von einem Rekordstand auf unter 24.000 Punkte gefallen. Der Verhaltensökonom vermutet auch steigenden Gefallen an kurzfristiger Spekulation. Also die Absicht, auf niedrigerem Niveau wieder als Nachfrager zurückzukommen. Er erwartet ab 23.750/23.800 Punkte Käufe. Sollte der DAX weiter steigen, müssten die Bären die Gewinne anfeuern.
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Während die Preise deutscher Bluechips steigen, hält die geopolitische Anspannung an. Von zwei verschiedenen Bühnen spricht Joachim Goldberg. An dem Plus auf Wochensicht waren die hiesigen Anlegerinnen und Anleger nur zum Teil beteiligt. 4 Prozent der Profis haben gekauft, 1 Prozent ist short gegangen. Von den Privaten ist niemand eingestiegen, stattdessen haben 5 Prozent Short-Positionen geschlossen und sich an die Seite gestellt.
Der Verhaltensökonom sieht die unveränderte Anzahl an Bären auf Buchverlusten sitzen. Mit Nachfrage aus dieser Gruppe rechnet er ab 23.700/750 Punkten. Doch trotz der Stimmungsverbesserung sieht er in den Sentiment-Indizes keinen Kontraindikator. Der Optimismus reiche nicht für nennenswerten Widerstand nach oben aus. “Unter dem Strich bleibt die Sentiment-technische Situation für den DAX also günstig.”
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Auf die Kursgewinne im Verlauf, von denen unterm Strich wenig übrig geblieben ist, haben 14 Prozent der Profis und 8 Prozent der Privaten mit Aktienverkäufen reagiert. Gewinnmitnahmen, denkt Joachim Goldberg. Ein Teil ist direkt short gegangen, der Rest an die Seitenlinie. Der Verhaltensökonom sieht das Halbjahresultimo als Auslöser der neutralen Positionierung, das zumindest für die Profis Relevanz hat. Beide Sentiment-Indizes stehen nun bei 0 bzw. +8 Punkten.
Goldberg erwartet, dass die neuen Short-Engagements bald wieder eingedeckt werden könnten. Außerdem warteten recht viele Anlegerinnen und Anleger an der Seite auf einen günstigen Einstieg. Er rechnet ab 23.450 und 23.500 Punkten mit Käufen. Per Saldo habe sich die sentimenttechnische Lage für den DAX gegenüber der Vorwoche verbessert.
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Trotz der beachtlichen Risiken wie Nahost- und Zollkonflikt reagieren Anlegerinnen und Anleger eher unbeeindruckt und steigen breitflächig in Aktien ein, 23 Prozent der Profis und 10 Prozent der Privaten haben ihre Short-Engagements geschlossen. Nahezu alle Profis und alle Privaten sind in die Aktien eingestiegen, Die Sentiment-Indizes schießen auf +45 und +20 Punkte in die Höhe. Für Joachim Goldberg ein sehr bemerkenswerter Stimmungswechsel, den deutliche Gewinne erleichtert haben dürften.
Der Verhaltensökonom sieht noch keine gefährliche Euphorie, rechnet ab 24.050/24.100 Punkten allerdings mit Gewinnmitnahmen. Und warnt vor allzuviel Sorglosigkeit.
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Der Verhaltensökonom sieht noch keine gefährliche Euphorie, rechnet ab 24.050/24.100 Punkten allerdings mit Gewinnmitnahmen. Und warnt vor allzuviel Sorglosigkeit.
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Mit den gut 2 Prozent Verlust der DAX-Aktien seit vergangenen Mittwoch geht auch ein Stimmungseinbruch der hiesigen Anlegerinnen und Anleger einher. Von den Profis haben 8 Prozent Aktien verkauft und nur 2 Prozent Short-Engagements aufgemacht. Der Sentiment-Index fällt auf -25 Punkte. Joachim Goldberg sieht dahinter geopolitische Sorgen als Auslöser. Anders die Privaten, von denen 8 Prozent jetzt short sind und 5 Prozent Aktien verkauft haben. Der Sentiment-Index fällt auf null. Der Verhaltensökonom verweist auf den hohen Ausgangspunkt an Optimismus in dieser Gruppe.
Für Goldberg sind die heimischen Investorinnen und Investoren Auslöser der DAX-Schwäche. An der internationalen Haltung hätte sich wenig geändert. Bemerkenswerterweise seien kaum Gewinne mitgenommen worden. Unterm Strich eine positive Ausgangslage, da das Nachfragepotenzial nun deutlich höher sei. “Sobald die ersten Gewöhnungseffekte an die Ängste eingetreten sind”.
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Für Goldberg sind die heimischen Investorinnen und Investoren Auslöser der DAX-Schwäche. An der internationalen Haltung hätte sich wenig geändert. Bemerkenswerterweise seien kaum Gewinne mitgenommen worden. Unterm Strich eine positive Ausgangslage, da das Nachfragepotenzial nun deutlich höher sei. “Sobald die ersten Gewöhnungseffekte an die Ängste eingetreten sind”.
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Der DAX hat seine lange Serie im Plus unterbrochen und nach dem letzten Rekordstand wieder etwas nachgegeben. Die von uns befragten professionellen Investoren haben diese Bewegung mit neuen Short-Engagements und Aktienverkäufen begleitet. 15 Prozent sind auf die Bärenseite gezogen, davon kamen 9 Prozent von der Seitenlinie. Joachim Goldberg sieht dahinter aber weniger den anhaltenden Strom schlechter Nachrichten als Ursache, sondern eher Gewinnmitnahmen und den Versuch, von Rücksetzern zu profitieren. Der Sentiment-Index fällt auf -15 Punkte.
Der Verhaltensökonom sieht in den Profis auf der Short-Seite eine gute Unterstützung, die spätestens ab 23.610/60 Punkten in Gang kommen sollte. Nach oben könnten eben diese weitere Kursgewinne befeuern.
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Die Halbwertszeit von Zoll-Drohungen des US Präsidenten Donald Trump scheint zu schrumpfen. Zumindest haben institutionelle Investoren von dem kurzfristigen DAX-Rücksetzer um mehr als 3 Prozent am vergangenen Freitag vermutlich profitiert und neue bullishe Engagements eröffnet. Zu Wochenbeginn war dann alles wieder beim Alten und der DAX reagierte auf die dann wieder aufgeschobene Einführung von Zöllen gegenüber der EU mit zwei neuen Allzeithochs. Insgesamt hat sich während der vergangenen zwei Wochen eine deutliche Polarisierung zwischen Optimisten und Pessimisten herausgebildet, die, so die Einschätzung von Joachim Goldberg, das Spielfeld momentan den langfristigen Investoren, vornehmlich aus dem Ausland, überlassen.
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Auf die weiter steigenden Aktienpreise reagieren hiesige Anlegerinnen und Anleger mit Shortpositionen. 7 Prozent der Profis sind von der Seitenlinie ins Bärenlager gewechselt. Von den Privaten sind 3 Prozent von long auf short gedreht. Einen Versuch, kurzfristig Gewinn zu machen, sieht Joachim Goldberg dahinter. Für die DAX-Rekorde seien wohl Geldströme aus dem Ausland verantwortlich. Verständlicherweise zögerten die von uns befragten Investoren, nahe der Allzeithochs noch einzusteigen.
Der Verhaltensökonom sieht hinter den Short-Engagements keinen echten Pessimismus. Sein Fazit: Nach unten könnten diese Positionen schon zwischen 23.450 und 23.500 Punkten mit Nachfrage stützen. Also grünes Licht, solange die langfristigen Kapitalzuflüsse anhalten.
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DIe fünfte Woche in Folge mit steigenden DAX-Preisen schlägt sich auch in steigendem Optimismus nieder. Der Sentiment-Index der Profis steigt um 8 Punkte auf die Nulllinie. Weil 6 Prozent ihre Short-Positionen schließen mussten, vermutet Goldberg. Schließlich erreichten deutsche Bluechips im Verlauf sogar einen neuen Rekordstand. Private Investorinne nund Investoren haben sich dagegen kaum bewegt. Deren Sentiment-Index steht mit +21 Punkten weiter deutlich höher.
Insgesamt wertet der Verhaltensökonom die Marktstimmung als ausgeglichen. Die Investoren warteten wohl auf einen deutlichen Impuls nach oben oder nach unten. Er weist darauf hin, dass internationale Investoren weiter den Markt prägen würden. Von den heimischen Anlegern erwartet Goldberg erst unter 23.000 DAX-Punkten Nachfrage.
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Insgesamt wertet der Verhaltensökonom die Marktstimmung als ausgeglichen. Die Investoren warteten wohl auf einen deutlichen Impuls nach oben oder nach unten. Er weist darauf hin, dass internationale Investoren weiter den Markt prägen würden. Von den heimischen Anlegern erwartet Goldberg erst unter 23.000 DAX-Punkten Nachfrage.
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Auf die erstaunliche Erholung des DAX mit der vierten Woche im Plus reagieren professionelle Anlegerinnen und Anleger mit Short-Positionen. 12 Prozent sind auf die Bärenseite gewechselt seit vergangenem Mittwoch. Der Sentiment-Index fällt auf -8 Punkte. Goldberg erinnert an das nahe Allzeithoch und bemerkt, dass zwischen einer ähnlichen Stimmungslage vor drei Wochen 2.000 DAX-Punkte liegen. Für viele scheine die eindrucksvolle DAX-Erholung vorbei zu sein. Private haben sich dagegen kaum bewegt und behaupten sich auf dem bullishen Stand von +23 Punkten.
Der Verhaltensökonom macht vor allem langfristige Kapitalströme, auch aus dem Ausland, für die gute Nachfrage aus. Die Pessimisten von heute sieht er ab 22.550/600 DAX-Punkten wieder als Käufer. Insgesamt ein positives Szenario.
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Der Verhaltensökonom macht vor allem langfristige Kapitalströme, auch aus dem Ausland, für die gute Nachfrage aus. Die Pessimisten von heute sieht er ab 22.550/600 DAX-Punkten wieder als Käufer. Insgesamt ein positives Szenario.
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Es waren vor allen Dingen die institutionellen Investoren, die mit der heutigen Befragung einen kräftigen Meinungsschwenk vollzogen haben. Dabei wurden häufig bearishe Positionen direkt auf die Bullenseite gedreht, als ob es sich um die letzte Kaufgelegenheit in diesem Jahr handelte. Unser Börse Frankfurt Sentiment-Index steigt kräftig um 36 Punkte auf einen neuen Stand von +25. Offenbar und unter Inkaufnahme von realisierten Verlusten sind die institutionellen Investoren nun ein hohes Commitment eingegangen. Interessanterweise haben sich die zuvor viel bullisheren Privatanleger vergleichsweise ruhig gezeigt. Eine Belastung für den DAX, findet Joachim Goldberg.
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4 Minuten
Es waren vor allen Dingen die institutionellen Investoren, die mit tatkräftiger Hilfe von US-Präsident Donald Trump und seinem plötzlichen Schwenk in der Zollpolitik für ihren Mut mit erheblichen Kursgewinnen beim DAX belohnt wurden. Allerdings scheint man dieser Erholung nicht so recht zu trauen, weswegen oftmals schnelle Gewinne mitgenommen wurden – seitdem wartet man lieber erstmal ab. Anders die Privatanleger, die sich unter dem Strich nicht von ihrer optimistischen Haltung abbringen ließen. Gut möglich, so Joachim Goldberg, dass viele über einen mittelfristigen Handelshorizont hinausgehen.
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Das Minus von unterm Strich 10 Prozent des DAX seit vergangenem Mittwoch hat hiesige Anlegerinnen und Anleger zu Käufen verleitet. Unter dem Motto „genug ist genug“ wie Joachim Goldberg vermutet. 17 Prozent der Profis und 10 Prozent der Privaten haben Aktien gekauft. 8 Prozent bzw. 2 Prozent kamen von der Bärsenseite. Wegen der hohen Volatilität kann der Verhaltensökonom kaum Rückschlüsse auf die Einstiegspreise ziehen. Die beiden Sentiment-Indizes stehen mit 15 und +18 Punkten im optimistischen Bereich.
Goldberg sieht längerfristig angelegte Dip-Käufe und Schnäppchenjagd dahinter, letztere können schnell wieder weg sein. Nach oben stellten Gewinnmitnahmen eine nahe Barriere da. Nach unten könnten diese Long-Positionen weiteren Verlusten zusätzliches Momentum geben. wenn sie zur Verlustbegrenzung verkauft werden müssen. Insgesamt nach seiner Wertung eine ungemütliche Lage für den DAX.
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Goldberg sieht längerfristig angelegte Dip-Käufe und Schnäppchenjagd dahinter, letztere können schnell wieder weg sein. Nach oben stellten Gewinnmitnahmen eine nahe Barriere da. Nach unten könnten diese Long-Positionen weiteren Verlusten zusätzliches Momentum geben. wenn sie zur Verlustbegrenzung verkauft werden müssen. Insgesamt nach seiner Wertung eine ungemütliche Lage für den DAX.
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