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90 Episoden
59 Minuten
Bilder vermitteln Gefühle: Warum Fotos uns emotional berühren

Warum wirken manche Fotos sofort – während andere trotz perfekter Technik leer bleiben? In dieser Episode spricht Thomas Seidl darüber, warum wir Bilder nicht nur sehen, sondern vor allem fühlen.

Im Fokus stehen Wahrnehmung, emotionale Bildsprache und die Frage, wie Fotografie echte Wirkung erzeugt – jenseits von Technik, Perfektion oder Effekten.

Kapitel

00:05 – Bilder fühlen lernen

09:56 – Gehirn & Emotion

15:45 – Gefühl vs. Kitsch

20:10 – People & Beziehung

25:24 – Schwarzweiß & Licht

30:41 – Komposition & Punctum

35:33 – Lernen von Meister:innen

45:44 – Serien & Sequencing

49:30 – Emotion gestalten

53:32 – Editing & Verantwortung

Research & Hintergründe

Emotion beeinflusst Wahrnehmung bereits beim Sehen selbst – relevante Inhalte werden stärker verarbeitet:

https://www.mrc-cbu.cam.ac.uk/bibliography/articles/6558/

Bilder mit „Impact“ aktivieren das emotionale Zentrum stärker – nicht nur wegen Intensität, sondern wegen Bedeutung:

https://pmc.ncbi.nlm.nih.gov/articles/PMC2686226/

Weitere Studie zur Aufmerksamkeit: Emotionale Bilder bekommen mehr kognitive Priorität als neutrale Inhalte:

https://www.academia.edu/15099469/Paying_attention_to_emotional_images_with_impact

Roland Barthes: Punctum – das Detail, das uns „trifft“ und Bilder persönlich macht:

https://aestheticsofphotography.com/camera-lucida-roland-barthes/

https://www.enotes.com/topics/camera-lucida

Diese Folge zeigt: Wirkung entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch Nähe, Wahrhaftigkeit und Beobachtung. Fotografie ist weniger Technik – sondern Haltung.

Du lernst, warum starke Bilder oft leise sind, wie Licht als emotionale Sprache funktioniert und weshalb Beziehung wichtiger ist als Auslösung.

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Fragen oder Feedback?

Schickt mir gerne eine ⁠⁠Audionachricht⁠⁠:

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Schreib mir gerne: tse-photography@gmx.de

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1 Stunde 36 Minuten
Was bedeutet Sterbebegleitung in Deutschland wirklich – und welchen Platz kann Fotografie am Lebensende einnehmen?

In dieser intensiven TSP‑Talk Episode spreche ich mit Sabine Stelzer (Sterbebegleiterin & End‑of‑Life Doula) über eine der sensibelsten Phasen unseres Lebens: das Sterben – und die Frage, wie Erinnerungen auch in den letzten Tagen eines Menschen entstehen können.

Sabine gibt ehrliche Einblicke in ihre Arbeit und zeigt, dass Sterbebegleitung vor allem eines bedeutet: Zeit schenken, Stille aushalten und Raum für Abschied schaffen. Wir sprechen über Rituale, Angehörige, Vorsorge, Entscheidungen und warum es so wichtig ist, sich frühzeitig mit dem eigenen Lebensende auseinanderzusetzen.

Ein zentraler Gedanke dieser Folge ist die Rolle von Fotografie als stille Form der Erinnerung. Warum hören wir oft auf zu fotografieren, sobald das Leben schwer wird? Und wie können Bilder – sensibel, dokumentarisch und würdevoll – helfen, Trauer zu verarbeiten und Nähe sichtbar zu machen?

Diese Episode verbindet zwei Perspektiven:

Menschliche Begleitung am Lebensende

Fotografie als Ausdruck von Erinnerung, Würde und Vergänglichkeit

Eine ruhige, ehrliche und wichtige Folge über Abschied, Erinnerung und das, was bleibt.

️ Kapitel

00:13 – Abschied mit Würde

01:38 – Begleitung am Lebensende

05:42 – Was Sterbebegleitung lehrt

13:09 – Vorsorge und Entscheidungen

21:02 – Ruhe, Stille, Präsenz

26:26 – Fotos als Erinnerungen

29:44 – Bilder für die Ewigkeit

35:57 – Ein letztes Fest

39:15 – Würdevoller Abschied

41:36 – Bilder in den letzten Tagen

44:15 – Sternenkinder & Erinnerung

51:47 – Würdige Bildsprache

59:33 – Tabus und Grenzen

1:04:33 – Fotos organisieren

1:13:06 – Übergabe mit Zeit

1:19:26 – Emotionen & Selbstfürsorge

1:26:51 – Über Tod sprechen

1:29:39 – Wertvolle Erinnerungen

1:32:09 – Hilfe finden

Links & Ressourcen

Sabine Stelzer (Sterbebegleitung & End‑of‑Life Doula)

https://www.sabinestelzer-wellnessoase.com

TSP‑Talk / Thomas Seidl

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️ Endcredits

Wenn dir diese Episode gefallen hat, lass gern eine Bewertung da und teile den Podcast mit Menschen, für die dieses Thema wichtig sein könnte.

Wenn du Fragen hast oder deine Gedanken teilen möchtest, schreib mir jederzeit gerne.

Lasst euch inspirieren, genießt den Austausch, bleibt kreativ und Allzeit gut Licht!

Euer Thomas – TSP‑Talk
31 Minuten
In dieser Soloepisode von TSP‑Talk tauchen wir tief in das Werk von Garry Winogrand ein – einem der prägendsten Namen der Streetfotografie und Dokumentarfotografie.Aber: Das hier ist keine „5 Tipps“-Folge. Es geht um Zweifel, Unsicherheit und um die Idee, dass Fotografie nicht nur abbildet, sondern verändert:Wie sieht die Welt aus, wenn wir ihr vier Kanten geben? Und was passiert, wenn wir Kontrolle bewusst loslassen?

Wir sprechen über Winogrands Biografie als kreativen Motor, über New Documents als Wendepunkt, über seine großen Werkblöcke(The Animals, Women Are Beautiful, Public Relations, Stock Photographs)und über die große Kontroverse: den Nachlass – und was Autorenschaft bedeutet, wenn Editieren plötzlich bei anderen liegt.Am Ende bekommst du zwölf Thesen (statt Tipps) und eine Beobachtungsübung, die dich zurück zu deinem eigenen Blick bringt.

In dieser Episode lernst du (ohne Rezept-Küche):

warum Winogrand Street nicht als Genre, sondern als Haltung versteht

wie Zweifel zu einem kreativen Werkzeug werden kann

was „New Documents“ für die Fotografie verändert hat

wie Ethik in der Streetfotografie ohne Moralkeule gedacht werden kann

warum Auswahl (Edit) ein Teil von Autorenschaft ist

Linkliste (episodenwichtig & klickbar):

MoMA – Garry Winogrand (Künstlerprofil)

ICP – Garry Winogrand (Archiv/Übersicht)

Britannica – Garry Winogrand (Biografie)

MoMA – Press Release (1988) / Retrospektive & Nachlass

Fraenkel Gallery – Garry Winogrand (Werküberblick)

Fraenkel Gallery – Public Relations (Projektkontext)

Wikipedia – Garry Winogrand (Überblick)

PBS – „Public Relations“ (American Masters Clip)

Kapitelmarken:

00:00:03.326 Ein Blick auf Garry Winogrand

00:01:54.285 Zweifel und Unsicherheit in der Fotografie

00:07:10.175 Biografie als Motor der Kreativität

00:11:19.213 New Documents: Ein Wendepunkt in der Fotografie

00:13:28.033 Technik als Werkzeug zur Wahrnehmung

00:15:52.089 Werkblöcke: Ein Blick auf Winogrands Bücher

00:18:07.953 Women are Beautiful: Provokation und Ethik

00:20:04.066 Public Relations: Inszenierung und Medien

00:21:40.933 Stock Photographs: Identität und Verhalten

00:22:55.713 Zwischenfazit: Zustände und soziale Situationen

00:25:11.166 Nachlass und Verantwortung der Autorenschaft

00:27:09.773 Zwölf Thesen aus Winogrands Werk

00:28:46.206 Eine Beobachtungsübung zur Selbstreflexion

Deine 7‑Tage‑Mini‑Challenge (kompakt):

Jeden Tag 20 Minuten raus – ohne Ziel, ohne Projekt.

Fotografiere nicht „für ein gutes Bild“, sondern für eine gute Frage.

Nach jeder Session: 1 Satz über dich (nicht über das Foto).

Feedback & Kontakt:

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Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich über eine Bewertung bei Spotify/Apple Podcasts und wenn du TSP‑Talk abonnierst.Danke, dass du dabei bist – und: bleib kreativ. Allzeit gut Licht!

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34 Minuten
Artemis II: Warum die NASA mit einer Nikon D5 (2016!) den Mond fotografiert

Kameras, Fototechnik & Workflow an Bord von Orion

Artemis II ist geflogen – und damit sind erstmals seit über 50 Jahren wieder Menschen am Mond vorbeigeflogen.

In dieser ausführlichen Solo‑Episode des TSP‑Talk schauen wir nicht nur auf die Mission selbst, sondern auf die Bilder, die dabei entstanden sind – und auf die überraschende Technik dahinter.

Denn statt ausschließlich modernster Mirrorless‑Kameras setzte die NASA auf eine Nikon D5, eine DSLR aus dem Jahr 2016. Warum greift man im Jahr 2026 zu einer „alten“ Kamera? Was bedeutet flight‑qualified wirklich? Und wie entstehen diese ikonischen Bilder technisch – durch Orion‑Fenster, gegen Reflexionen, bei extremem Kontrast und brutalem Space‑Light?

Eine Episode über Fotografie als Zeitgeschichte – Technik als Werkzeug, nicht als Selbstzweck.

Kapitelmarken

00:00 – Vorspann: Warum macht die NASA das?

01:20 – Artemis II: Ein historischer Flug

03:53 – Mission, Kontext & Flugprofil

06:59 – Bildkultur: Warum Raumfahrt Bilder braucht

10:14 – Der Kamera‑Plot‑Twist: Warum die Nikon D5?

13:46 – Werkzeugkasten an Bord: Wer fotografiert womit?

17:45 – Fotografische Herausforderungen im All

21:40 – Licht im Weltraum: Terminator, Earthset, Eclipse

26:25 – Workflow & Datenmanagement

29:18 – Lektionen für Fotografen: 10 Takeaways

32:10 – Community‑Frage & Outro

Linkliste zur Episode (für die Lauschis)

NASA – Artemis II Mission (offiziell)

https://www.nasa.gov/mission/artemis-ii/

NASA – Artemis II Multimedia (Bilder & Galerien)

https://www.nasa.gov/artemis-ii-multimedia/

Inside Artemis II: Kameras, Shroud & Linsen (JSC / Flight Ops)

https://www.click2houston.com/news/local/2026/04/08/inside-artemis-ii-the-cameras-capturing-those-stunning-new-close-ups-of-the-moon/

Warum die NASA eine Nikon D5 nutzt (flight‑qualified, Low‑Light, Strahlung)

https://petapixel.com/2026/02/24/artemis-ii-astronauts-will-bring-10-year-old-dslrs-with-them-to-the-moon/

ISO‑Praxis & Bildbeispiele mit der Nikon D5

https://petapixel.com/2026/04/06/the-10-year-old-nikon-d5-dslr-really-is-the-best-camera-for-artemis-ii/

10.000 Fotos in rund sieben Stunden – Einordnung & Auswahl

https://www.dpreview.com/articles/8108830485/artemis-ii-moon-mission-in-photos

Flyby‑Timeline: Earthset, Funk‑Blackout & Eclipse

https://skyandtelescope.org/astronomy-news/artemis-ii-lunar-flyby-key-moments/

Nikon x NASA: Z9 als Basis der HULC‑Kamera

https://www.nikon.com.sg/articles/press-release/mirrorless-goes-to-the-moon-nikon-enters-into-a-space-act-agreement-with-nasa-for-artemis-mission-support-with-the-nikon-z-9-camera

Orion Camera System (Artemis I als Referenz)

https://rdw.com/newsroom/redwires-camera-technology-enabling-stunning-imagery-during-artemis-i-mission/

TSP‑Talk – Credits & Links

TSP‑Talk – Podcast von Thomas Seidl

https://podcasters.spotify.com/pod/show/tsp-talk

Fotografie & Portfolio

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14 Minuten
Wir tauchen ein in die Welt von Lisette Model – von Wien über Paris nach New York: Nähe als Haltung, Spiegelungen als Membran und zentrale Werkgruppen wie Promenade des Anglais, Running Legs, Reflections und Coney Island Bather. Außerdem: Ausstellungstipp München – Kunstfoyer der Versicherungskammer Kulturstiftung (18.03.–05.07.2026).

Kapitelmarken

00:00 – Cold Open / Intro

00:30 – Einführung in Lisette Model

01:43 – Wer war Lisette Model? (Wien Paris New York)

02:27 – Vom Musiker zur Fotografin (Emigration, PM’s Weekly & Harper’s Bazaar, MoMA 1940)

03:31 – Die Kunst der Nähe

03:41 – Werkgruppen I: Promenade des Anglais (Nizza 1934–37)

05:24 – Werkgruppen II: Running Legs (MoMA‑Schlüsselblatt)

05:56 – Werkgruppen III: Reflections (Schaufenster als Bühne)

06:23 – Werkgruppen IV: Coney Island Bather (Würde, Präsenz, Humor)

08:05 – Methode & Haltung: „Never photograph…“ / „Shoot from the gut“

08:33 – Lehrerin & Mentorin (New School; Diane Arbus, Larry Fink)

10:12 – Was wir heute lernen können (Praxis‑Ableitungen)

10:35 – Ausstellung München: Daten, Ort, Öffnungszeiten, Eintritt

11:26 – Warum hingehen? (Kernwerkgruppen 1932–1959)

11:47 – Weitersehen/Weiterlesen (ICP, Moderna, MoMA, Britannica)

12:38 – Outro & Call‑to‑Action (Feedback, Insta, SpeakPipe)

Ausstellung – München (Kunstfoyer)

„Lisette Model“, 18.03.–05.07.2026 – Kunstfoyer der Versicherungskammer Kulturstiftung (Thierschplatz 6, 80538 München) – https://www.versicherungskammer-kulturstiftung.de/kunstfoyer/ausstellungen/lisette-model/Infos zur Ausstellung

https://www.versicherungskammer-kulturstiftung.de/kunstfoyer/Kunstfoyer – Übersicht/Programm

https://muenchen-ausstellungen.de/bayerische-versicherungskammer-ausstellungen-kunstfoyer/Öffnungszeiten & Eintritt (täglich 10–18 Uhr, Mi geschlossen, Fr bis 20 Uhr, Eintritt frei)

Weitersehen & Weiterlesen

Biografie/Archive

https://www.icp.org/browse/archive/constituents/lisette-modelInternational Center of Photography – Künstlerprofil

https://www.modernamuseet.se/stockholm/en/exhibitions/arbus-model-stromholm/lisette-model/Moderna Museet – Chronologie (Arbus/Model/Strömholm)

https://www.britannica.com/biography/Lisette-ModelBritannica – Überblick

Werkgruppen & Einzelwerke

Promenade des Anglais: https://www.metmuseum.org/art/collection/search/265240Metropolitan Museum of Art · https://www.nga.gov/artworks/71871-promenade-des-anglais.htmlNational Gallery of Art · https://www.gallery.ca/collection/artwork/promenade-des-anglais-nice-1National Gallery of Canada

Running Legs (1940–41): https://www.moma.org/collection/works/83851MoMA – Werkdatensatz

Coney Island Bather: https://www.fundacionmapfre.org/en/art-and-culture/collections/lisette-model/coney-island-bather-new-york/Fundación MAPFRE · https://www.clevelandart.org/art/1987.219Cleveland Museum of Art

Call‑to‑Action & Kontakt

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mailto:tse-photography@gmx.deE‑Mail: tse‑photography@gmx.de

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3 Minuten
In dieser kompakten Zwischenfolge stelle ich FOTO‑RADAR vor – mein wöchentliches 15‑Minuten‑Briefing mit 5 kuratierten Foto‑News & Trends ohne Hype, aber mit Einordnung für deinen Workflow. Neben globalen Themen setze ich Schwerpunkte in Deutschland und regional – besonders München & Regensburg (Ausstellungen, Eröffnungen, „Last Chance“). Dazu gibt’s jede Woche einen Bildband der Woche mit Lesestrategie & direktem Praxistransfer. FOTO‑RADAR ergänzt TSP‑Talk: Hier bleibt es tief & persönlich, dort bekommst du die Essenz der Woche – strukturiert, mit Shownotes & Sprungmarken. 

Kapitelmarken

00:00 – Intro & Kontext 

00:08 – Einführung in FOTO‑RADAR (Was, warum, für wen) 

00:18 – Konzept & Struktur (5 News/Trends; global national regional; Bildband der Woche; klare Shownotes) 

01:31 – Ergänzung zu TSP‑Talk (Deep‑Dive bleibt; Weekly‑Essenz via FOTO‑RADAR) 

01:46 – TSP‑Talk Podcast ist zurück (neue Staffel) 

01:54 – Interaktion & Community (SpeakPipe‑Audios, E‑Mails, Ausstellungs‑Tipps/Fragen) 

02:49 – Schluss & Ausblick (sonntags TSP‑Talk, montags FOTO‑RADAR) 

Link Foto-Radar:

https://podcasts.apple.com/sg/podcast/foto-radar/id1883193084

https://open.spotify.com/show/5bk0GmAEjuNkKMb9cCu56J?si=bcd6c3e2d92e44b4

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30 Minuten
Heute nehme ich dich mit in die Badewanne – als kreativen Raum für Fotografie‑Gedanken: Wasser als Lichtspur in Schwarz‑Weiß, Haltung zu KI zwischen Aufnahme und „digitaler Dunkelkammer“, Drohnen als Fine‑Art‑Werkzeug und die Wucht großformatiger Porträts (u. a. Bruce Gilden). Ich kommentiere meine O‑Töne, ordne ein und gebe dir konkrete Denkanstöße für Bildidee, Workflow und Präsentation.

Zitate:

• „Keine große Dramaturgie, kein Studio – nur Wasser, Zeit und Fotografie.“

• „Wasserflächen werden zu Tonwertbändern: Sie ziehen den Blick und strukturieren die Szene.“

• „Der Top‑Down‑Blick abstrahiert – Flüsse werden Kalligrafie, Felder Geometrie.“

Takeaways:

• Wasser bewusst als führende Tonwert‑„Straße“ in SW‑Kompositionen einsetzen.

• KI klar trennen: keine Content‑Erfindung in Reportage, aber smarte Masken/Denoise als Handwerk.

• Drohnen nur als Werkzeug – Fine Art entsteht aus Idee, Serie und Printqualität.

• Print wirkt im Raum anders als on‑screen: Größe, Papier und Abstand entscheiden.

Kapitelmarker:

(00:00) Cold Open – Wasser, Zeit & Fotografie

(00:25) Begrüßung aus der Badewanne

(02:52) Einleitung & fünf Stationen

(03:55) Wasser als Lichtspur (SW‑Komposition)

(07:30) KI: Aufnahme, Authentizität, Transparenz

(10:06) Postproduktion & Ethik („digitale Dunkelkammer“)

(12:24) Masking & AI‑Denoise im Workflow

(14:16) Drohnen: Perspektive von oben

(17:37) Fine‑Art‑Gedanke & Wettbewerbe

(19:12) Bruce Gilden: Nähe, Blitz, „Faces“

(25:09) Emotionen in großen Prints

(27:13) Abschluss & Hörerfragen

(28:36) Outro

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• Blogbeitrag zur Episode:

https://open.substack.com/pub/tsptalk/p/kreative-gedanken-in-der-badewanne?r=dcgrr&utm_campaign=post&utm_medium=web&showWelcomeOnShare=true

• Schicke mir gerne Audionachrichten für künftige Folgen: https://www.speakpipe.com/TSP_TALK

Credits:

Host & Produktion: Thomas Seidl – TSP‑Talk.

Call‑to‑Action:

Wenn dir die Folge geholfen hat, abonniere TSP‑Talk, teile sie mit Freund*innen aus der Fotografie und hinterlasse mir deine Gedanken – besonders zu Wasser als Leitmotiv, Drohnen‑Fine‑Art und Printformaten.
1 Stunde 49 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Olaf Schatta über seine Reise vom Hobbyfotografen zur Gründung eines Streetfotografie‑Kollektivs. Wir reden über die Magie des Moments, den Einfluss der Leica M (Haptik, Messsucher, Werteerhalt), bewusste Reduktion von Technik und warum Bildbesprechungen & Community die eigene Fotografie massiv nach vorne bringen. Dazu: ehrliche Einblicke in 28 mm vs. 35/50 mm, Zone‑Fokus, Jagen vs. Fischen in der Street und ein realistischer Blick auf Social Media.

Wenn dich Streetfotografie, Leica‑Look und gelebte Praxis interessieren – diese Episode ist für dich.

Kapitelmarker:

(00:00) Intro & Teaser

(00:07) Vom ersten Klick bis zum Kollektiv

(00:41) Olafs Weg in die Fotografie

(03:57) Erster Wettbewerb & der „Jetzt‑erst‑recht“-Effekt

(07:31) „Fotografie beginnt im Kopf“ – Warm‑schießen & Denken in Licht

(12:27) Von Produkt‑ zu Streetfotografie

(17:59) Technische Reise: Canon R‑System Leica

(28:17) Leica M: Haptik, Monochrom & Messsucher‑Mindset

(34:15) Persönliche Herausforderung: Fokus, Brille, Ruhe finden

(43:07) Werteerhalt & Objektivwahl: Summicron vs. Summilux

(50:50) Sony A7CII: Familien‑ & Alltagskamera

(54:10) 35 mm vs. 50 mm – was wann funktioniert

(57:56) Befreiung durch Reduktion: ein Setup, ein Look

(01:07:59) Streetfotografie: Der Moment zählt (nicht die Perfektion)

(01:15:57) Strategien: Jagen vs. Fischen in der Street

(01:16:48) 28 mm Komfort vs. 50 mm Nähe

(01:17:38) Begegnungen, Etikette & Datenschutz auf der Straße

(01:21:17) Kollektiv gründen: Motivation, Walks, erste Ausstellungen

(01:23:36) Instagram als Impulsgeber – warum echte Betrachtung offline passiert

(01:37:31) Bildbesprechungen: Lernen durch ehrliche Kritik

(01:40:42) Gruppendynamik, Freundschaft & gemeinsame Projekte

(01:48:22) Schlusswort & Verabschiedung

Zitate:

„Fotografie beginnt im Kopf, bevor man die Kamera in die Hand nimmt.“ – Thomas Seidl

„Für mich ist der Weg manchmal wichtiger als das Foto.“ – Olaf Schatta

„Mit der Leica gehe ich bewusst fotografieren.“ – Olaf Schatta

Takeaways:

Moment > Perfektion: Street lebt vom Augenblick.

Reduktion befreit: Ein Body, ein Objektiv.

Leica-Mindset: Achtsamkeit statt Autofokus.

Community schlägt Algorithmus: Kollektiv & Walks.

Social Media = Impulsgeber, echte Betrachtung offline.

Links:

Blogpost zu dieser Episode:

https://open.substack.com/pub/tsptalk/p/olaf-schatta-uber-streetfotografie?r=dcgrr&utm_campaign=post&utm_medium=web&showWelcomeOnShare=true

Olaf Schatta:

https://www.instagram.com/olaf.street/

Podcast: https://open.spotify.com/show/6ReYc0LEnFya47AJXh851G

Instagram:

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Audio-Nachricht: https://www.speakpipe.com/TSP_TALK

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Bleib kreativ – und allzeit gutes Licht!
1 Stunde 16 Minuten
In dieser Folge von TSP-Talk spricht Host Thomas Seidl mit der Streetfotografin Christina Förster aus Aachen. Christina teilt ihre persönliche Reise von den ersten Schritten in der Fotografie bis hin zu ihrem unverwechselbaren Stil, der durch Minimalismus, grafische Elemente und den sensiblen Umgang mit Persönlichkeitsrechten geprägt ist.

Wir beleuchten nicht nur die Definition von Streetfotografie, sondern auch die Frage: Kunst oder Dokumentation?Außerdem geht es um Technik, Workflow, Community und die Herausforderungen, die entstehen, wenn man den perfekten Moment sucht.

Catch

Was macht Streetfotografie so faszinierend? Ist es der spontane Moment, das Spiel von Licht und Schatten oder die künstlerische Freiheit, die sich zwischen Linien und Formen entfaltet? In dieser Episode tauchen wir mit Christina Förster tief in die Welt der Streetfotografie ein – und entdecken, warum sie mehr ist als nur das schnelle Drücken des Auslösers.

Takeaways

Christinas Werdegang – Vom Lockdown zur Leidenschaft für Streetfotografie

Stil & Philosophie – Warum Minimalismus, Licht und Schatten ihre Bildsprache prägen

Technik & Ausrüstung – Fuji X-T5, Festbrennweiten und warum sie Automatik meidet

Workflow & Nachbearbeitung – Bildauswahl, Cropping und der Weg zur Harmonie

Community & Sichtbarkeit – Instagram, Ausstellungen und Limited Prints

Ethik & Persönlichkeitsrechte – Wie Christina Grenzen setzt und trotzdem kreativ bleibt

Zukunft der Streetfotografie – Trends, Experimente und die Rolle von KI

Kapitelmarken

(00:00) Teaser & Intro – Warum Streetfotografie mehr ist als ein Schnappschuss

(01:01) Christinas fotografische Reise – Vom Lockdown zur Leidenschaft

(06:41) Das erste bewusste Foto – Ein Bächleboot und ein Aha-Moment

(10:06) Definition von Streetfotografie – Zufall, Instinkt und öffentlicher Raum

(13:12) Kunst oder Dokumentation? – Christinas Sichtweise

(14:33) Grenzen & Persönlichkeitsrechte – Ethik in der Streetfotografie

(20:57) Spontan oder inszeniert? – Wie viel Planung erlaubt ist

(22:28) Humor in Bildern – Absicht oder Zufall?

(27:22) Christinas Stil – Minimalismus, Harmonie und der perfekte Moment

(31:12) Schwarz-Weiß oder Farbe? – Wann welche Entscheidung fällt

(33:31) Wiederkehrende Motive & Licht – Linien, Formen und Experimente

(38:09) Experimentieren mit Licht & Schatten – Herausforderungen und Ideen

(41:39) Technik & Ausrüstung – Fuji X-T5, Festbrennweiten und Objektivwahl

(52:22) Bildzuschnitt & künstlerische Freiheit – Regeln und Ausnahmen

(56:39) Community & Instagram – Sichtbarkeit, Austausch und Motivation

(1:01:46) Der Weg zur Anerkennung – Ausstellungen, Magazine und Limited Prints

(1:07:17) Perfekte Drucke & Präsentation – Papier, Rahmen und Ästhetik

(1:13:44) Fazit & Ausblick – Tipps für Einsteiger und Christinas Zukunftspläne

Warum du reinhören solltest

Diese Episode ist ein Muss für alle, die Streetfotografie lieben, sich für kreative Prozesse interessieren oder einfach Inspiration für den eigenen fotografischen Weg suchen. Christina zeigt, wie man mit Respekt, Intuition und TechnikBilder schafft, die Geschichten erzählen – ohne laut zu sein.

 Jetzt reinhören und inspirieren lassen!

Christina auf Instagram: @xiefoe

Blogbeitrag zu dieser Episode:

https://open.substack.com/pub/tsptalk/p/christina-forster-uber-stereofotografie?r=dcgrr&utm_campaign=post&utm_medium=web&showWelcomeOnShare=true

#Streetfotografie #ChristinaFörster #FotografiePodcast #TSPTalk #FujiX #FotografieTipps #KreativeProzesse #PeopleFotografie #Reportagefotografie #FotografieCommunity #FotografieInspiration #LichtUndSchatten #MinimalismusInDerFotografie #Fujifilm #Leica #LeicaM11

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1 Stunde 36 Minuten
Festivalfilm, Backstage‑Emotionen & Social‑Media‑Strategie: Mit Maximilian Jecker sprechen wir über seinen Weg vom Partyfotografen zum Festivalfilmer, Storytelling statt Perfektion, DaVinci Resolve & Blackmagic‑Workflows, DJI‑Setups, Sichtbarkeit auf Social Media, Fehlerkultur und warum seine Kinodoku auf der größten IMAX‑Leinwand lief.

Maximilian Jecker ist Fotograf, Videograf und Social‑Media‑Stratege – und jemand, der die deutschsprachige Festival‑ und Ballermann‑Szene über Jahre von innen begleitet hat. In dieser Episode sprechen wir über seinen Weg vom Partyfotografen zum Festivalfilmer, über Storytelling statt Perfektion, Fehlerkultur, Sichtbarkeit im Netz und darüber, warum Nähe zum Menschen die stärksten Bilder ermöglicht. Max erzählt, wie Clubhouse und Instagram‑Filter während der Corona‑Zeit zur beruflichen Wende führten, warum er DaVinci Resolve und Blackmagicnutzt, wo DJI‑Lösungen für ihn Sinn ergeben und wie seine erste Kinodoku ausgerechnet auf der größten IMAX‑Leinwand der Welt in Leonberg lief.

Wir gehen tief rein in Eventfotografie & Künstlerbegleitung: von Backstage‑Emotionen und langen Wartestrecken auf Tour bis zu Postproduktion, Datenmengen und Social‑Media‑Formaten, die wirklich funktionieren. Außerdem: Analog vs. Digital, Leica‑Look, Mittelformat‑Gedanken, Fisheye‑Experimente im Wahlkampf und die Frage, wie man zwischen Nähe und Nicht‑Stören die Balance hält.

Zitate aus der Folge:

„Bilder sind für mich mehr Emotionen als gesehen zu werden.“

„Nicht die Perfektion zählt – sondern, ob das Gefühl ankommt.“

„Storytelling entsteht im Davor und Danach – nicht nur im Peak‑Moment.“

Takeaways:

Authentizität schlägt Perfektion

Nähe & Vertrauen sind Schlüssel für echte Emotionen

Social Media ist Fluch & Segen – aber unverzichtbar

Fehler sind Chancen, wenn man offen damit umgeht

Kapitel:

(00:00) Intro: Vom Partyfotografen zum Festivalfilmer

(00:05) Ein kreativer Weg zum Festivalfilmer

(00:15) Die Anfänge der Fotografie

(07:29) Der Wendepunkt während Corona

(08:35) Wie Clubhouse & Instagram‑Filter Türen öffneten

(12:24) Tour‑Leben: 3000 km‑Wochenenden, Backstage & Alltag

(15:44) Emotionen hinter der Kamera: Nähe als Schlüssel

(18:39) Eventfotografie: Druck, Dauerbereitschaft & Warten

(22:28) Persönlicher Bezug zu Künstler:innen – warum er zählt

(26:25) Storytelling in Serie: Rituale, Details & „Schnürsenkel‑Momente“

(29:43) Nähe vs. Nicht‑Stören: die Balance im Team

(30:51) Kreative Handschrift & Technik: Leica‑Look, Fisheye‑Ideen

(33:48) Canon + Blackmagic: Optiken, EF‑Mount & Workflows

(35:49) Tools im Einsatz: Gyro‑Stabi, 360‑Kamera, Drohnen‑Ersatz

(41:43) Der Weg zur Kinoproduktion

(43:53) Emotionen auf der großen Leinwand (IMAX)

(47:26) Interviews führen: Chancen & Fallstricke

(47:32) Fotografie vs. Filmmaking: Blick schärfen, Aufbau/Abbau

(49:49) Social Media: Formate, Redaktionspläne & Kennzahlen

(51:26) Analog vs. Digital: Erfahrung, Look & Praxis

(54:38) Analoge Entwicklung – Erlebnis statt Geschwindigkeit

(59:10) Fehlerkultur: offen bleiben, lernen, besser werden

(01:19:28) Unwiederbringliche Momente – und wie man sie absichert

(01:27:00) Ausblick: Agentur, Strategie & weniger Wochenenden

(01:34:32) Abschluss & persönliche Reflexionen

Zur Person:

Maximilian Jecker – https://maximilianj.de

Tags:

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1 Stunde 24 Minuten
In dieser Folge treffe ich Kerstin Döring – Street‑ und Dokumentarfotografin aus Regensburg – zu einem tiefen, ehrlichen Gespräch über ihre 30‑jährige Reise in die Fotografie, den Einfluss des Architekturstudiums auf Bildaufbau und Proportionen, den bewussten Einsatz von Technik (Fuji X‑T30 II, X100V, TTArtisan/Manuellfokus) und darüber, warum Street für sie „Meditation in Bewegung“ ist.

Wir sprechen über das Warten auf den flüchtigen Augenblick, mutige Begegnungen auf der Straße, den Unterschied zwischen Street‑Porträt und Porträt, die Rolle von Community (Fotoclub Regenstauf), das haptische Erlebnis von Prints und Ausstellungen – bis hin zu Sichtbarkeit, Philosophie & Zielen. Ein Gespräch voller Praxis, Klarheit und Gefühl – für alle, die Bilder nicht nur machen, sondern erzählen wollen.

Key Takeaways

​Architektur schärft den Blick: Proportionen & Komposition als Fundament.

​Street als „Meditation in Bewegung“: Manuelles Fokussieren für bewusste Momente.

​Technik als Werkzeug, nicht als Selbstzweck – Fuji, TTArtisan & Co.

​Porträt vs. Street‑Porträt: Austausch vs. flüchtiger Moment.

​Community & Sichtbarkeit: Warum Clubs, Ausstellungen & Prints wichtig sind.

​Workflow: Weniger Vorgaben, mehr Beobachtung, konsequente Auswahl.

​Tipp für Einsteiger:innen: „Fotografieren, fotografieren, fotografieren.“

Zitate

„Fotografie ist für mich wie Malerei, nur dass das Bild schneller fertig ist.“ – Kerstin Döring„Fotografie ist so eine Art Meditation in Bewegung.“ – Kerstin Döring„Ich lasse meine Bilder für mich sprechen.“ – Kerstin Döring„Fotografieren, fotografieren, fotografieren. Die Kamera ist immer dabei.“ – Kerstin Döring„Das Bild macht der Mensch – die Kamera hilft nur, die Vision umzusetzen.“ – Thomas Seidl

Kapitelmarker

​(00:06) Einführung in die Fotografie

​(00:54) Kerstins Weg zur Fotografie

​(02:14) Architektur und Fotografie vereint

​(05:57) Fotografie als Kunstform

​(07:07) Technik & Kamerawahl

​(09:49) Manuelles Fokussieren & Kreativität

​(11:43) Die Meditation der Fotografie

​(17:52) Was ist Street‑Fotografie?

​(19:44) Momentaufnahmen in der Stadt

​(24:38) Begegnungen auf der Straße

​(31:03) Debatte über Street‑Fotografie

​(32:39) Der flüchtige Moment

​(38:48) Unterschied: Porträts vs. Street‑Porträts

​(40:55) Menschen aktiv ansprechen

​(54:20) Bedeutung von Community

​(54:31) Die Kunst des Druckens

​(59:22) Ausstellung in der Zahnarztpraxis

​(61:31) Philosophie der Fotografie

​(67:37) Ein kreativer Tag im Leben

​(75:15) Post‑Processing

​(75:28) Kunst oder Dokumentation?

​(78:37) Träume & Ziele in der Fotografie

Linksammlung

Homepage Kerstin Döring:

https://kerstin-doering.jimdosite.com

Kerstin Instagram:

https://www.instagram.com/fotografie.und.art/

Blogbeitrag zu dieser Episode

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18 Minuten
In dieser Sonderfolge von TSP-Talk widmen wir uns dem Vermächtnis von Robert Redford, der am 16. September 2025 im Alter von 89 Jahren verstorben ist. Doch dies ist kein klassischer Nachruf – es ist eine Hommage an einen Mann, der das visuelle Erzählen geprägt hat wie kaum ein anderer.

Wir sprechen darüber, was Redford für Kreative, Fotograf:innen und Storyteller bedeutet, warum seine Philosophie des Sehens und seine Liebe zum natürlichen Licht auch für die Peoplefotografie relevant sind – und warum der Film „Spy Game – Der finale Countdown“ für Leica-Fans ein echtes Highlight ist.

Du erfährst:

Wie Redford mit dem Sundance Institute eine Schule des Sehens geschaffen hat

Warum seine Regiearbeit (A River Runs Through It, The Horse Whisperer) ein Lehrbuch für Lichtführung ist

Welche 5 Lehren Peoplefotograf:innen aus seinem Werk ziehen können

Und wie Brad Pitt mit einer Leica M6 in Spy Game undercover Geschichte schreibt

Diese Episode ist ein Aufruf, die eigene Bildsprache zu reflektieren, Vertrauen in den kreativen Prozess zu setzen und Fotografie als Brücke zwischen Menschen zu verstehen.

Takeaways

 Story vor Stil – Redford ordnete die Form der Geschichte unter

 Natürliches Licht als Charakter – Vertrauen ins vorhandene Licht

 Mentorship & Vertrauen – Ohne Beziehung kein authentisches Bild

 Leica-Momente in „Spy Game“ – Haltung schlägt Hardware

 Ökologie des Blicks – Bilder tragen Verantwortung

Zitate aus der Episode

„Robert Redford hat gezeigt, dass Bilder Brücken sind – zwischen Menschen, Orten und Zeiten.“

„Wir rahmen nicht nur, wir schaffen Begegnungen.“

„Die Leica ist hier nicht Fetisch, sie ist Werkzeug. Und der Mensch bleibt im Mittelpunkt.“

Kapitelmarker

(00:00) Robert Redford: Ein Name, der für Licht und Geschichten steht

(00:42) Intro – Warum diese Folge mehr ist als ein Nachruf

(01:55) Kontext & Anlass – Redfords Einfluss auf Kino und Kreativität

(04:05) Sundance: Schule des Sehens – Authentizität statt Glanz

(06:15) Regieblick: Licht, Natur & Gesichter – A River Runs Through It & The Horse Whisperer

(08:16) Schauspiel & visuelle Öffentlichkeit – Available Light & Integrität

(09:43) Case Study: Spy Game – Leica-Momente & visuelle Glaubwürdigkeit

(11:57) All about Peoplefotografie – 5 Lehren für deine Fotopraxis

(13:38) Mini-Toolbox – Übungen für Licht, Pacing & Story

(14:56) Bildkultur & Aktivismus – Sundance & Umweltengagement

(15:48) Community & Call to Action – Deine Redford-Momente

(16:30) Outro – Danke, Robert

Linkliste für die Shownotes

Film-Tipp: Spy Game – Der finale Countdown (2001)

https://www.imdb.com/title/tt0266987/

Sundance Institute & Festival:

https://www.sundance.org

Redford Center (Umwelt-Engagement):

https://redfordcenter.org

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44 Minuten
️ Island mit der Kamera entdecken – Laura Kopold über Natur, Begegnungen & kreative Freiheit

TSP-Talk – EP#056

> „Ich glaube, man bereut eher, dass man es nicht getan hat, als dass man es getan hat.“ – Laura Kopold

In dieser Folge nimmt dich Thomas Seidl gemeinsam mit Fotografin Laura Kopold mit auf eine emotionale und kreative Reise durch Island. Laura erzählt von ihrer tiefen Verbindung zur Natur, den Herausforderungen beim Fotografieren in rauer Landschaft und den bewegenden Begegnungen mit den Menschen vor Ort. Sie teilt ihre Erfahrungen, wie man Island mit der Kamera erleben kann – jenseits der Touristenpfade, mit offenen Augen und offenem Herzen.

Ob du selbst eine Reise nach Island planst oder dich einfach inspirieren lassen möchtest – diese Episode ist ein Plädoyer für Spontaneität, kreative Freiheit und das bewusste Erleben.

Kapitelmarken

(00:00) Intro

(00:31) Willkommen im TSP Talk Podcast

(01:10) Islands Magie entdecken

(09:09) Reiseplanung und Fotografie

(11:40) Kameratechnik und Ausrüstung

(18:30) Herausforderungen und Improvisation

(22:34) Der Blick durch die Kamera

(29:36) Menschen und Begegnungen

(31:34) Kreative Prozesse und Notizen

(33:08) Veränderungen im fotografischen Stil

(33:55) Tipps für Islandreisende

(37:01) Geheimtipps und persönliche Erlebnisse

(38:28) Lektionen aus Island

(39:35) Erinnerungen und Gefühle

(41:23) Abschließende Gedanken und Empfehlungen

Takeaways

- Warum Island mehr ist als spektakuläre Landschaften – und wie man seine stille Magie entdeckt

- Wie man mit minimalistischer Ausrüstung starke Bilder macht

- Warum Spontaneität und Intuition oft die besten Reisebegleiter sind

- Wie echte Begegnungen mit Menschen den fotografischen Blick verändern

- Was Laura über sich selbst gelernt hat – und was sie anderen mit auf den Weg gibt

Call to Action

Hat dich diese Folge inspiriert?

Teile deine Gedanken, Fragen oder Island-Erlebnisse mit uns auf Instagram: @tsephotolife

Neugierig auf Lauras Bildband „Iceland: Living with the Elements“? Schau vorbei auf www.laurakopold.de

Folge Laura auf Instagram: @laurakopold

Mehr von Laura? Hör auch in Folge #027, #028, #029 und #055 rein!

Bleibt kreativ – und allzeit gut Licht.

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16 Minuten
In dieser Episode von TSP-Talk tauchen wir tief in die Welt der neuen Leica Cine Hektor Objektive ein. Diese Linsen sind inspiriert von der Leica-Tradition der 30er- und 50er-Jahre und bringen den Vintage-Look zurück – kombiniert mit moderner Präzision. Ursprünglich für Filmemacher entwickelt, eröffnen sie auch Fotografen völlig neue kreative Möglichkeiten.

Wir sprechen über:

Historischer Kontext: Warum der Name „Hektor“ eine Leica-Legende ist

Technische Details: Sechs Festbrennweiten (18, 25, 35, 50, 73, 100 mm), T2.1 Lichtstärke, austauschbare Mounts (L, E, RF, Z)

Der Look: Sanfter Schärfeverlauf, cineastische Flares, Farbtreue

Warum spannend für Fotografen: Vintage-Charakter ohne die Nachteile alter Linsen

Preis & Positionierung: Rund 7.500 € pro Linse – lohnt sich das?

Praktische Tipps: Kreative Setups für Porträt, Reportage, FineArt und Street

Fazit: Leica schlägt die Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft

Wenn du wissen willst, wie du mit diesen Linsen authentische, zeitlose Bilder erschaffen kannst, ist diese Episode ein Muss!

 Key Takeaways aus der Episode

Leica bringt mit der Cine Hektor Serie sechs neue Festbrennweiten (18, 25, 35, 50, 73, 100 mm) – alle mit konstanter Lichtstärke T2.1 und austauschbarem Mount-System (L, E, RF, Z).

Vintage-Look trifft moderne Technik: Sanfter Schärfeverlauf, subtile Aberrationen und cineastische Flares – kombiniert mit moderner Vergütung für Farbtreue und weniger optische Fehler.

Warum spannend für Fotografen?

Konsistente Farbcharakteristik über alle Brennweiten

Servicefreundlich (Frontlinsen tauschbar)

Adaptierbar für verschiedene Systeme

Ideal für bewusste, entschleunigte Fotografie

Preis & Positionierung: Rund 7.500 € pro Linse – günstiger als klassische Cine-Linsen, aber Premium im Fotobereich. Zielgruppe: Profis, FineArt-Fotografen, Hybrid-Shooter.

Kreative Einsatzmöglichkeiten:

Porträt: 50 mm für harmonisches Bokeh

Reportage: 35 mm für Storytelling

Flares: 73 mm für cineastische Lichtspiele

FineArt: 100 mm für abstrakte Kompositionen

Workflow-Tipps: Fokus Peaking nutzen, feste ISO/Belichtungszeiten für Konsistenz, natürliches Licht bevorzugen, bei Kunstlicht warmes Dauerlicht oder LED mit Diffusor.

Fazit: Leica schlägt mit der Hektor-Serie eine Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft – für Fotografen, die Charakter und Handwerk schätzen.

Kapitelmarker:

(00:00) Intro & Teaser – Warum Leica Cine Hektor ein Gamechanger ist

(00:50) Einführung & Historischer Kontext – Die Leica-DNA und der Name „Hektor“

(03:46) Technische Basis – Sechs Brennweiten, T2.1, austauschbare Mounts

(05:52) Der Look – Vintage trifft Moderne: Schärfeverlauf, Flares, Farbtreue

(07:58) Warum spannend für Fotografen – Vorteile und kreative Freiheit

(08:56) Preis & Positionierung – Für wen lohnt sich die Investition?

(09:44) Praktische Tipps & kreative Ideen – Porträt, Reportage, FineArt

(13:25) Fazit & Ausblick – Leica als Brücke zwischen Vergangenheit und Zukunft

Weiterführende Links (Klartext):

Leica Cine Hektor Produktseite:

https://leitz-cine.com

Leica SL-System:

https://leica-camera.com/de-DE/fotografie/sl#

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54 Minuten
In dieser Episode von TSP-Talk spreche ich mit der Fotografin Laura Kopold über ihren neuen Bildband „Iceland – Living with the Elements“. Der Band ist eine Hommage an die Verbindung zwischen Mensch und Natur in Island – erzählt durch eine sehr persönliche Bildsprache, die Emotionen statt Klischees transportiert.

Laura gibt tiefe Einblicke in ihren kreativen Prozess, die Herausforderungen der Bildauswahl, die gestalterischen Entscheidungen und die Bedeutung des Mediums Buch in einer digitalen Welt. Wir sprechen über die Balance zwischen dokumentarischer Genauigkeit und künstlerischer Freiheit, über die Rolle von Schwarz-Weiß-Fotografie und über die Kraft von Zitaten als zusätzliche Erzählebene.

Diese Folge ist ein Muss für alle, die sich für Peoplefotografie, Dokumentarfotografie, Reportage, Fotografiekulturund den kreativen Prozess hinter einem Bildband interessieren.

„Ich hatte beim Durchblättern das Gefühl, als würde mir der isländische Wind über den Nacken wehen. Lauras Bildband ist nicht nur visuell stark, sondern auch emotional tief – genau das macht ihn so besonders.“ - Thomas Seidl

 Takeaways:

Wie aus einem Herzenswunsch ein Bildband wurde – ganz ohne konkreten Auslöser

Warum Island nicht nur Landschaft, sondern auch Mensch bedeutet

Wie man Klischees vermeidet und stattdessen eine persönliche Bildsprache entwickelt

Der lange Weg der Bildauswahl – zwischen Konzept, Intuition und emotionaler Bindung

Warum Schwarz-Weiß-Fotografie als Stilmittel für Begegnungen funktioniert

Die Bedeutung von Haptik, Papierwahl und Gestaltung für ein ganzheitliches Bucherlebnis

Warum ein Bildband auch ohne Text funktionieren sollte – und wie Zitate eine zusätzliche Ebene schaffen

Tipps für angehende Bildbandmacher: Konzept, Durchhaltevermögen und persönliche Botschaft

 Lauras Bildband „Iceland – Living with the Elements“ ist erhältlich auf: https://www.laurakopold.de

 Folgt Laura auf Instagram: @laurakopold

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