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Lobo – Der Debatten-Podcast Archiv

179 Episoden
51 Minuten
CSU-geführtes Innenministerium: Supersicher im Superüberwachungsstaat by DER SPIEGEL

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57 Minuten
Kryptowährungen sollten den Geldverkehr von staatlicher Regulierung abkoppeln. Doch staatliche Digitalwährungen könnten zur totalen Kontrolle des Geldflusses führen. Venezuela macht jetzt mit dem Petro den Anfang. Die Technologie, die ursprünglich größere Unabhängigkeit vom Staat bringen sollte - wird ins Gegenteil verkehrt.

Das ist die These von Sascha Lobo. Doch er selbst ist der Meinung, dass er in seiner Kolumne viel zu viele einzelne Ideen verarbeiten wollte und sie deshalb etwas fahrig geworden sei. Lobo nimmt die Kommentare und die Kritik zu seinem Text zum Anlass, darüber zu sprechen, welche Kolumne er eigentlich hätte schreiben müssen.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

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1 Stunde 2 Minuten
Die Kundennachfrage nach Highspeed-Internetanschlüssen ist gering, erklärte CSU-Politikerin Dorothee Bär zu den Digitalplänen der kommenden Bundesregierung. Die Aussage ist erstaunlich, da 100 Mbit/s in der Regel gar nicht verfügbar sind. Sie passt aber auf traurige Weise ins Schema deutscher Digitalpolitik und ihr Lobbyismus-Problem - sagt Sascha Lobo.

In dieser Episode des Debattenpodcast nimmt Lobo gemeinsam mit seinen Lesern, die Breitbandpolitik der vergangenen Bundesregierungen auseinander. Dabei geht es um Lobbyprobleme, was ein Gegenlobbyismus leisten könnte, ob ide Politik in Sachen Digitalisierung wirklich so unfähig ist und welche Rolle Dorothee Bär bei spielt.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

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1 Stunde
Der Normalzustand sozialer Medien ist heute nicht mehr öffentlich. Es findet ein großer digitaler Rückzug ins Private statt. "Dark Social" - das, was von außen unsichtbar stattfindet, gewinnt an Bedeutung. Austausch und Debatten finden zunehmend in privaten Messengern und Gruppenchats statt, als auf der öffentlichen Bühne der sozialen Medien.

Jene Entwicklung illustriert das Versagen der öffentlichen sozialen Medien, die sich eher als Bedürniserfüller der Werbetreibenden gerieren, als für gesellschaftliche Belange einzutreten. Da erscheint die Flucht ins Private für viele Menschen als vorläufig beste Lösung.

In dieser Episode stellt Sascha Lobo fest, dass vor der Diskussion über den “Rückzug ins Private”, noch eine andere zu führen ist. Die Begriffe privat, öffentlich, Privatsphäre und Öffentlichkeit werden im digitalen Kontext und vor allem vor dem Hintergrund der digitalen Überwachung ganz anders interpretiert.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

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56 Minuten
Plötzlich ist die Digitalisierung für Unionsfraktionschef Kauder "das Megathema der kommenden Jahre". Dabei hatten sich CDU und CSU zwölf Jahre lang taub gestellt, analysiert Sascha Lobo in seiner aktuellen SPON-Kolumne.

Lobo erteilt Volker Kauder infolgedessen einen “Digitalrat”: Man schicke als erstes diejenigen zum Teufel, die zwölf Jahre lang alles verhinderten und sich jetzt ohne jedes Schuldeingeständnis über die Zustände beklagen. Zusätzlich schlägt er vor, das Wort "kauderhaft" einzuführen, als sinnhafte Ergänzung zwischen den Begriffen frech, realitätsavers und schamlos.

Die Reaktionen auf diese Kolumne sind fast durchweg zustimmend. Dennoch zeigen sich Differenzierungen darin, wie das Problem anzugehen sei und bei wem neben unfähigen Politikern noch die Schuld für die verschlafene Digitalisierung zu suchen sei - und Sascha Lobo ist mitten in der Debatte.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

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59 Minuten
In dieser Woche wurde viel über Kevin Kühnert gesprochen. Unter anderem ging es dabei auch um den Umgang von Politikern und Medien mit dem Juso-Vorsitzenden. Denn hier konnte man den Eindruck gewinnen, dass junge Menschen nur wenig ernst genommen werden. Sascha Lobo stellt in seiner Kolumne die These auf, dass die Generationenverächtlichkeit auch mit dem Wandel der Arbeitswelt zusammenhängen: Früher hat man sein Leben um die Arbeit herum organisiert. Heute organisiert man die Arbeit um sein Leben herum.

In dieser Podcast-Episode greift Lobo nun die Kommentare zu seiner aktuellen Kolumne auf. Ging es früheren Generationen wirklich nur um die Karriere? Inwiefern sind die Jungen nur an egoistischer Selbstverwirklichung interessiert und welche Rolle spielen dabei digitale Medien?

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

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55 Minuten
Die SPD stürzt von einer Krise in die nächste. Vielleicht sollte sie sich auf eine ihrer Grundideen besinnen: die Folgen der Maschine gesellschaftlich zu bewältigen. Das ist Sascha Lobos Empfehlung an die kränkelnde Volkspartei. Konkret meint er damit, dass die SPD sich den Herausforderungen der Digitalisierung stellen müsse und den Menschen wieder eine Vision geben sollte, die Hoffnung auf eine bessere Zukunft macht.

In dieser Episode des Lobocast beschäftigt sich Lobo noch einmal tiefer mit den Ursachen für die Krise der Sozialdemokraten. Und damit wie eine solche hoffnungsvolle Vision gestaltet sein könnte - angeregt durch die Kommentare seiner Leserinnen und Leser.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

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56 Minuten
2017 war das Jahr der Sprachassistenten. Die kleinen Lautsprecher mit künstlicher Intelligenz haben immense Marktzuwächse erlebt. In Deutschland dürfte seit Weihnachten 2017 die Millionengrenze von Geräten in den Haushalten überschritten worden sein.

Doch die Smart Speaker sind nur eine Brückentechnologie. Bald werden die Mikrofone überall in der Wohnung eingebaut sein. Diese Entwicklung wird vor allem befeuert werden, weil Sprache eine besonders einfache, niederschwellige Art ist mit Computern zu kommunizieren. Und einfacher Zugang erschafft schnell neue Märkte.

Und der Markt ist das, worum es den Anbietern der intelligenten Assistenten geht. Amazon möchte vor allem Produkte verkaufen, Google werben, also Werbung verkaufen. Dabei werden die Kunden täglich die smarten Assistenten weiter durch ihre Spracheingaben trainieren, so dass diese ihnen immer bessere Vorschläge machen können. Die algorithmische Vorauswahl wird so immer essenzieller und für den Nutzer immer mehr zum Standard des Suchen und Findens im Netz.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

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53 Minuten
Debakel um Hassrede-Gesetz: Die stumpfe Pracht des NetzDG by DER SPIEGEL

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49 Minuten
Viele haben sich in sozialen Medien über Stickereien auf den Sitzen des sächsischen Polizeifahrzeugs “Survivor R” aufgeregt. Das hat zwar dafür gesorgt, dass die Verzierung entfernt wird - doch die wichtigeren Fragen bleiben offen. Zum Beispiel: Wie steht es um rechte Strukturen bei ostdeutschen Behörden?

Sascha Lobo zeigt in seiner letzten Kolumne im Jahr 2017 auf, wie die verfehlte Empörung in sozialen Medien, sich in drei ineinandergreifende Sphären unterteilen lässt: Entlarvungslust, Symbolwut, Bewältigungshumor. Interessant ist, dass die Kommentare sich diesmal viel weniger um den Inhalt der Kolumne drehen, als um deren Anlass. Wie ist der Schriftzug zu bewerten? Welche Verantwortung tragen Medien bei der Aufdeckung von Skandalen? Warum braucht Sachsen Polizeipanzer?

Bonus: Lobo zieht ein persönliches Fazit zu den ersten neunzehn Podcastfolgen und gibt einen Ausblick auf das Jahr 2018.

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50 Minuten
Ob im Web oder in sozialen Netzwerken, digitaler Judenhass ist keine Seltenheit. So neu die Medien sein mögen: Meist nutzen Antisemiten auch online altbekannte Rechtfertigungsmuster.

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52 Minuten
In seiner letzten Kolumne schreibt Sascha Lobo über die Bitcoin-Blase und kommt zu dem Schluss: Bitcoin ist nur deshalb so viel wert, weil so viele Menschen daran glauben, dass Bitcoin so viel wert ist. Die Krypto-Währung ist nichts anderes als das jüngste, digitale Gesicht des Kapitalismus.

Ist der Bitcoin eine echte Währung? Welche Zukunftspotentiale bietet die Blockchain-Technologie? Und welche Rolle spielen chinesische Finanzwächter und große Investmentbanken bei der Entwicklung des Bitcoins? Mit diesen und weiteren Fragen aus den SPON-Kommentaren beschäftigt sich Sascha Lobo in dieser Podcast-Episode.

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

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50 Minuten
Sascha Lobo schreibt: Der uralte Mechanismus der Umkehr von Täter und Opfer hat im Netz eine neue Dimension erreicht. Diejenigen, die keine Kritik akzeptieren möchten, schaffen sich verbogene Schutzbegriffe. Und das ist erst der Anfang.

In dieser Podcast-Episode setzt sich Lobo nun mit der Leser-Kritik zum Thema “Hexenjagd” auseinander. Wie gut kann man Täter und Opfer voneinander unterscheiden? Wer benutzt den Begriff der Hexenjagd für seine Zwecke? Steuern wir in eine gesellschaftliche Katastrophe, wenn alle Seiten sich ständig als Opfer sehen, das sich zur Wehr setzen muss?

Musik: Chris Zabriskie - Air Hockey Saloon, CC-BY

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52 Minuten
Mit dem Spruch "Lieber nicht regieren als falsch" hat die FDP im Internet ein Mem geschaffen. Es ist extrem erfolgreich - und offenbart ein so hypermodernes wie problematisches Politikverständnis. Nämlich, dass Kompromisse falsch und ablehnungswürdig seien. Aber der Kompromiss gehört zur liberalen Demokratie dazu.

Sind unter den derzeitigen Bedingungen überhaupt noch Kompromisse durchsetzbar? Was können die digitale Gesellschaft und die Internetkultur einer solchen Polarisierung entgegensetzen? Und sind Kompromisse immer gut? An diesen und weiteren Fragen arbeitet sich Sascha Lobo in dieser Folge des Debatten-Podcasts ab.

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34 Minuten
In den USA ist eine Tablette zugelassen worden, die per Sensor meldet, dass sie eingenommen wurde. Solche Innovationen zeigen: Die Digitalisierung wird jetzt auch körperlich. Sascha Lobo wirft in seiner aktuellen Kolumne die Frage auf, wie viel Kontrolle samt Information und Handlungsmöglichkeit dem Individuum in Zukunft noch bleiben wird.

Die Kommentare dazu gehen dabei in ganz unterschiedliche Richtungen: Die einen sehen eine düstere Zukunft vor uns liegen, andere sehen große Chancen. Sascha Lobo versucht einzuordnen.

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