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Jagdzeit Archiv

116 Episoden
46 Minuten
Rowland gehört zu den Pionieren der Berufsjägerei in Afrika. Aufgewachsen im Norden Namibias auf einer Farm, hat er von Kindesbeinen an gejagt. Später, als lizensierter Berufsjäger, hat Rowland in fünf Ländern des südlichen Afrikas Gäste auf alles jagdbare Wild geführt, vom Dik-Dik bis zum Elefant. Immer nach dem Credo: Zurück zur Natur! Im Gespräch mit Carolin erläutert er, was sich im Laufe der Jahrzehnte verändert hat, warum er sich für das „Erongo Verzeichnis“ stark macht und wie sein Verständnis dessen ist, wenn man ein Stück Wild tötet. Darf man sagen "I like to kill“?
36 Minuten
Als neuer Leiter der deutschen Delegation des CIC (Internationaler Rat für die Erhaltung des Wildes und der Jagd) ist Steffen Koch angetreten, um sich für eben die Belange einzusetzen, denen sich der CIC verpflichtet hat. Er schildert eindringlich, warum es wichtig ist, sich für die Jagd öffentlich einzusetzen – und verrät auch, was er an Namibia liebt und wie ihn der namibische Berufsjäger Kai-Uwe Denker inspiriert hat.
33 Minuten
Michael Schneider ist Berufsjäger in Kanada und hat sein eigenes Outfit in Britisch-Kolumbien. In diesem Beitrag berichtet er von seinem Leben und der Jagd in der Wildnis, über angewachsene Bestände an Bären und Wölfen, aber auch darüber, wie er junge Indianer aus seiner Region ausbildet, sodass sie eines Tages selbst Jagdgäste aus Übersee professionell betreuen können.
37 Minuten
Dr. Klaus Depner arbeitet am Friedrich-Löffler-Institut im Fachbereich der Internationalen Tiergesundheit und ist auf die ASP, die Afrikanische Schweinepest, spezialisiert. Im Gespräch mit Jagdzeit-Redakteurin Carolin Binder erzählt er, wie die ASP von Afrika in die EU und später bis nach Mitteleuropa gekommen ist. Depner erklärt die häufigsten Infektionswege und gibt wertvolle Hinweise, wie man als Jäger mit dem Thema ASP umgehen sollte, was man beachten muss – und dass man durchaus auf den gesunden Menschenverstand hören sollte.
40 Minuten
… geben Ludwig Siege und sein Bruder Hannes in ihrem neuen Buch „Die Sache mit der Auslandsjagd“. Für dieses umfangreiche Werk haben die Siege-Brüder wissenschaftlich recherchiert, welche Vorurteile es gegen die Jagd gibt, wie es um das heutige Naturverständnis steht und wie sich daran internationaler Artenschutz ausrichtet. In dieser Episode ist Ludwig Siege derjenige, der Jagdzeit-Redakteurin Carolin Rede und Antwort steht und erklärt, warum und wie die Jagd oft bewusst in ein falsches Licht gestellt wird. Denn die Fakten sprechen eine ganz andere Sprache. Erkenntnisreich!
28 Minuten
Der deutsche Berufsjäger Peter Dafner arbeitet seit 1992 in Afrika, dort vor allem in Tansania. In all den Jahren hat er viele Abenteuer er- und so manche brenzlige Situation überlebt. Denn die Jagd auf die Big Five ist nun mal von Natur aus gefährlich. Warum es für Peter trotzdem der schönste Beruf der Welt ist und wie er die Zukunft der internationalen Jagd, auch hinsichtlich der momentan herrschenden Corona Pandemie sieht, das verrät er in dieser mit vielen Anekdoten angereicherten Episode. Getreu seinem Motto: Happy Days!
30 Minuten
Wenn es mal wieder brennt und medial eine Hetzkampagne gegen die Jagd angezettelt wird, dann tritt Stephan Wunderlich auf den Plan: Er ist dafür verantwortlich, dass Journalisten und Medienvertreter aller Richtungen mit Fakten versorgt werden und nicht jagdfeindlichen Fehlinformationen aufsitzen. Als Schnittstelle zwischen DJV und CIC hat er eine große Bühne zu bespielen und muss so manches Feuer löschen, bevor es zum Flächenbrand kommt. Ob und wie ihm das gelingt, verrät der passionierte Jäger und Falkner in dieser Episode.
36 Minuten
Sophia Tegel hat früh die Welt der Jagd für sich entdeckt. Als Kind begleitete sie ihren Vater, machte dann den Jugendjagdschein. Doch es blieb nicht beim Jagen allein, denn die Faszination für das Präparieren von erbeutetem Wild kam noch hinzu. Heute arbeitet sie als Präparatorin und hat ihre eigene Sicht der Dinge. Wichtig sind ihr der verantwortungsvolle Umgang mit Tieren, sie begreift sich als Teil der Natur, die es zu bewahren gilt. Wie und was sie präpariert – und was nicht! –, das verrät sie in diesem spannenden Beitrag.
32 Minuten
Wenn man Arten wie Kiebitz, Großer Brachvogel, Rebhuhn und und andere Bodenbrüter erhalten will, dann ist Fangjagd ein entscheidender Faktor. Paul Rößler ist Berufsjäger und hat sich auf die Prädatorenjagd spezialisiert. Er berichtet aus der Praxis, wieso die selektive Fangjagd so wichtig ist und wie er auf Fuchs, Waschbär und Marderartige jagt. Dabei verrät er nicht nur Grundsätzliches zu allen Fallenarten, sondern gibt auch wertvolle Tipps, wie man zum erfolgreichen Fangjäger werden kann. Rössler erklärt, was der moderne Fallenjäger braucht, etwa elektronische Fangmelder und welche Fallen heute nicht mehr eingesetzt werden sollten.
36 Minuten
Da das Thema Afrikajagd komplex und für Außenstehende widersprüchlich ist, haben wir Wilfried Pabst ein zweites Mal interviewt. Pabst berichtet, was er in den vergangenen Jahrzehnten erlebt, was er mit nachhaltiger Jagd erreicht hat und was es bedeuten würde, wenn die Jagd in Afrika nicht mehr ausgeübt werden würde. Mit profundem Wissen, aus eigener Praxis gewonnen, erklärt Pabst anschaulich, warum Jagd unersetzlich ist, wenn man Wildtiere und vor allem deren Lebensräume erhalten möchte. Und er berichtet auch davon, warum viele nicht jagdlich ausgerichtete Naturschutzorganisationen gar nicht darauf aus sind, gute Nachrichten zu produzieren. Denn sie verdienen mit schlechten Nachrichten ihr Geld. Auch deswegen geht Pabst in die Offensive, er versucht, die gute Nachricht ordentlicher Jagd in die öffentlichen Medien zu bringen. Und dies ist ein echter Kampf!
30 Minuten
Es begann 2015 mit einem Projekt zweier Studienfreunde, die zu Weihnachten erfolgreich heimisches Wildbret vermarktet haben. Aus diesem Saisongeschäft wurde aber viel mehr, denn heute ist die Firma „Wilder Heinrich“ kein kleines Ladengeschäft, sondern mit ihren Produkten deutschlandweit in Supermärkten vertreten. Wie sich das alles entwickelte, warum ihre Wildbratwürste kein zusätzliches Schweinefett brauchen und warum Wild auf Grill und in der Pfanne das ganze Jahr Saison haben sollte, verraten die Firmenbetreiber Falk Trompeter und Falk Fieseler in dieser Episode.
34 Minuten
Die Deutsche Wildtierstiftung setzt sich für zahlreiche Arten- und Naturschutzthemen ein und hat mit dem Gut Klepelshagen auch ein eigenes Hochwildrevier in Vorpommern. Insbesondere das Rotwild und dessen Schutz hat seit Beginn der Stiftung eine große Rolle gespielt. Passt da die jüngst von der Stiftung geforderte straffe Kahlwildbejagung im August zu den bisherigen Bemühungen? Dr. Andreas Kinser, Stellvertretender Leiter Natur- und Artenschutz, erläutert in dieser Episode, warum man gerade im August auf Kahlwild jagen sollte – und warum einzeln gehende Alttiere auf Drückjagden fast immer tabu sein müssten!
45 Minuten
Wilfried Pabst ist ein deutscher Unternehmer, der in jungen Jahren seine Liebe zum afrikanischen Kontinent entdeckte. 1993 kaufte er in Simbabwe eine heruntergekommene Rinderfarm und verwandelte sie nach und nach in das Sango genannte Wildparadies mit angeschlossenem Luxus-Resort für Foto-Touristen. Er siedelte etliche heimische Wildarten wieder an und etablierte das „Sango Wildlife Conservancy Zimbabwe“. Sein Konzept, um die hohen Kosten im Rahmen zu halten: High-End Tourismus. Doch die Foto-Touristen blieben größtenteils aus, die Jäger kamen. Warum nachhaltig betriebene Jagd in Afrika so wichtig ist zum Erhalt von Natur und Wildtieren, wie man gegen ein korruptes politisches System kämpft und warum „Aufgeben“ keine Option ist, davon kann Pabst aus eigener Erfahrung berichten. Hörenswert! BK
26 Minuten
Schon in jungen Jahren hatte Carlo Wiese die Jagdleidenschaft ordentlich am Wickel. In seiner Heimat im Odenwald verbrachte Carlo so viel Zeit wie möglich im Revier, alles drehte sich um die Jagd. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Ganz im Gegenteil: Das Fernweh, die Sehnsucht nach Wild und und Weite zog ihn nach Nordamerika. Dort lebt er seit einigen Jahren und arbeitet mittlerweile als Jagdführer in Britisch-Kolumbien. Nur wenige Deutsche haben es geschafft, sich in der rauen Jagdwelt Kanadas zu etablieren. Warum Carlo Wiese auf dem besten Weg dorthin ist, erfahren Sie in unserem Podcast mit ihm. Hunting rules! 
47 Minuten
Jagd ist der bestimmende Faktor im Leben von Alexander Busch, sowohl beruflich als auch privat. Insbesondere durch die Lockjagd – hier wiederum vor allem auf Krähen – hat er sich deutschlandweit einen Namen gemacht. Schon als Junge hatte er Interesse an aktiver Jagd und irgendwann fragte sich Alexander Busch, ob der "Fasanenfeder getunte Uhu bei der Hüttenjagd“ wirklich das Optimum sei und begann seine eigenen Lockvögel zu beflocken – eine Erfolgsgeschichte nahm ihren Lauf!

In diesem Beitrag verrät Busch zahlreiche Kniffe und Tricks zur erfolgreichen Lockjagd auf Krähen und beschreibt, worauf es bei der Ausrüstung ankommt, was man braucht – und was nicht.

Wichtig ist ihm aber auch die grundsätzliche Reflexion des eigenen Handelns. Und so macht er sich Gedanken darüber, wie wir Jäger mit dem Thema Wildbret umgehen, wie es mit der Fairness in Sachen Jagd aussieht und was wir unseren Kindern und unserem nichtjagendem Umfeld vermitteln können, damit die Jagd in einem besseren Licht dasteht.
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