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CEO2-neutral - Der Interview-Podcast für mehr Nachhaltigkeit im Unternehmen Archiv

210 Episoden
40 Minuten
Über unser Vorhaben, unseren Handabdruck zu vergrößern, haben wir ja schon oft gesprochen. Um noch mehr zu erfahren, haben wir heute Stefan Rostock von Germanwatch eingeladen. Er ist ein echter Experte für das Konzept des Handabdrucks und hatte sogar die Entstehungsgeschichte parat. Schnell kamen wir im Gespräch aber auch auf das Bildungssystem in Deutschland zu sprechen. Denn das bereitet in seiner jetzigen Form die Kinder und Jugendlichen nicht auf die Herausforderungen der Klimakrise vor. Das spricht auch Nils und Meike aus der Seele, denn die Unternehmen müssen Berufseinsteiger:innen nicht selten erst mal einige Verhaltensweisen aus der Schulzeit abtrainieren.
41 Minuten
Viele Unternehmen sind auf der Suche nach Möglichkeiten ihre Mitarbeitenden stärker an sich zu binden, während Mitarbeitende immer mehr nach sinnstiftenden Tätigkeiten suchen. Warum sollte man diese zwei Bedürfnisse nicht verbinden, dachten sich Marie Wysk und Alexander Kahlmann und gründeten I’M(P)ACTING. Auf der digitalen Plattform können NGOs und Start-ups nach Ehrenamtlichen suchen und wiederum Mitarbeitende können nach passenden nebenberuflichen Jobs im Klimaschutz suchen. Der Clou: Die eingesetzte Arbeitszeit wird ganz normal bezahlt. Denn I’M(P)ACTING kümmert sich auch um die Finanzierung. Hier gibt es unterschiedliche Möglichkeiten, die gerade an der ein oder anderen Stelle haken. Denn es gibt einen ganz klaren Appell auch in Richtung Politik: Klimaschutz sollte auch der Staat als seine Aufgabe verstehen und dazu gehört auch eine Unterstützung von Engagement, z.B. in Form von steuerlicher Entlastung.
40 Minuten
Heute geht es um einen sehr kleinen Teil der Bevölkerung, der aber einen großen Hebel haben kann. Denn dieser kleine Teil verfügt über immenses Kapital und häufig auch über eigenen Unternehmen. Udo Siemers kümmert sich um diese Vermögen und hilft seinen Kund:innen ihr Kapital sinnvoll zu gestalten. Nicht für jeden heißt dies auch Nachhaltigkeit oder Gemeinnützigkeit, aber Udo erkennt eine klare Tendenz, dass sich seine Kund:innen vermehrt darauf einlassen, mit ihrem Vermögen Gutes zu tun. Dabei wirbt er auch für eine offene Haltung gegenüber allen Parteien. Denn am wichtigsten ist es, dass man im Gespräch bleibt, sich über potenzielle Lösungen austauscht und auch jedem einzelnen Raum und Zeit gibt seine Entscheidungen zu treffen. Dann finden häufig gute Ideen auch den Weg in die Köpfe der Menschen.
32 Minuten
Heute haben wir Silke Quathamer vom Klimasofa zu Gast. Silke erzählt uns von ihrer ganz persönlichen Reise zur Nachhaltigkeit, die erst mal mit Scham und Schuldgefühlen begann. Anschließend versuchte Silke mithilfe von Gruppen, wie den Parents4Future oder Extinction Rebellion, selbstwirksam zu werden. Doch sie merkte, dass das nicht ihr Weg ist. Sie wollte sich weiter einbringen, und lud in ihr eigenes Wohnzimmer. Die Idee zum Klimasofa war geboren. Durch dieses intime und persönliche Format, das sowohl Wissensvermittlung als auch Geselligkeit in den Mittelpunkt stellt, hat sich ein kleines Business ergeben. Denn der Raum, den das Klimasofa für Nachhaltigkeit schafft, eignet sich nicht nur im privaten Umfeld, sondern bietet auch tolle Chancen im Unternehmen.
34 Minuten
Aus der Textilbranche zu den Stadtwerken. Ein Schritt, den sich Juliane Michel gut überlegt hat. Denn ihr kamen Zweifel, wie stark der Veränderungswille und die Geschwindigkeit in so einem ehrwürdigen Umfeld ist. Doch ein Gespräch mit ihrem neuen Chef und alle Bedenken waren wie weggeblasen. Denn bei den Stadtwerken Neumünster fand sie genau den Spielraum, den sie gesucht hat und sie konnte nun auch an brennenden Themen, wie Energiewende oder Verkehrswende, konkret mitarbeiten. Juliane ist zum zweiten Mal zu Gast. Beim letzten Mal noch zum Thema nachhaltige Lieferketten, konnten wir dieses Mal mit ihr in die komplexe Welt der Stadtwerke eintauchen, die einen großen Hebel auf kommunaler Ebene haben und durch ihre Bürger:innen-Nähe ein wichtiger Baustein zu mehr Nachhaltigkeit auf allen Ebenen sind.
41 Minuten
Eine ganz persönliche Folge wartet auf euch! Nils und Meike reflektieren gemeinsam, was sie aus den vergangenen 100 Folgen mitnehmen konnten. Wir sprechen über ehemalige Gäste und welche Themen besonders im Gedächtnis geblieben sind. Außerdem bekommt ihr einen exklusiven Einblick über den Status Quo der Nachhaltigkeit bei PHAT CONSULTING und wie sich diese in den letzten Jahren weiterentwickelt haben. Eine tolle Folge für echte CEO2-neutral Fans, gleichzeitig aber auch mit vielen Praxistipps aus der Nachhaltigkeitsreise einer IT-Beratung.
41 Minuten
Verantwortungseigentum findet als Konzept immer wieder in unseren Gesprächen statt. Denn auch wir bei PHAT CONSULTING sind immer noch auf der Suche nach einer Unternehmensform, die das Unternehmen und die Mitarbeitenden in den Mittelpunkt rückt. Höchste Zeit also für ein Update mit Achim Hensen von der Purpose Economy, der regelmäßig Unternehmen auf der Reise begleitet und auch die politische Entwicklung der Gesellschaft mit gebundenem Vermögen beobachtet. Die Nachfrage nach einer alternativen Rechtsform, die sich neu mit dem Thema Eigenturm beschäftigt, ist groß. Das zeigt sich auch in einem Zusammenschluss von verschiedenen Verbänden aus ganz unterschiedlichen Branchen, wie Landwirtschaft bis Blockchain.
35 Minuten
Vor rund zwei Jahren hatten wir Kompensations-Expertin Ruth von Heusinger zu Gast. Höchste Zeit für ein Update! Wir widmen uns mal wieder den Herausforderungen des Kompensationsgeschäfts. Ruth erklärt uns noch mal ganz genau, wo die Schwierigkeiten liegen und was man als Unternehmen und auch als Privatperson idealerweise machen kann. Für Ruth ist das Thema CO₂ Kompensation immer noch ein wichtiger Einstieg. Denn Studien zeigen, dass Unternehmen, die ihre Emissionen kompensieren auch ihren CO₂ Ausstoß reduzieren. Und diese Entwicklung ist immens wichtig für den Klimaschutz.
36 Minuten
Adrian Schmidt ist angetreten, um die Mobilitäts- und Transportbranche nachhaltiger zu gestalten. Aber schnell merkt er, dass die Mühlen im Automobilkonzern sehr langsam mahlen und er zu ungeduldig ist, um zu warten. Also zieht er weiter zur nachhaltigen Luftfahrt und kombiniert schnell seine Erfahrungen, als ihm sein Mitgründer von einem großen Problem berichtet: In Indien sterben Menschen, weil der Rettungswagen nicht durch den Verkehr kommt. Die Idee zu ant mobility ist geboren und das Team macht sich an den Plan einen kleineren Rettungswagen zu entwickeln, das aber trotzdem genauso leistungsstark ist. Herausgekommen ist ein effizienter Rettungswagen, der dank Elektroantrieb und niedrigerem Gewicht auch noch nachhaltiger ist. Die Plattform der Rettungswagen soll in Zukunft dank weiterer Module auch noch für weitere Nutzfahrzeuge genutzt werden, um mehr Effizienz und Nachhaltigkeit in dem Bereich voranzutreiben.
39 Minuten
Klimaneutralität ist Jörg Sommer von der Deutschen Umweltstiftung ein Dorn im Augen. Er setzt sich dafür ein, dass es Unternehmen nicht darum geht, ihr Verhalten zu kompensieren, um damit vermeintlich klimaneutral zu werden, sondern er fördert das Konzept von Klimabewusstsein. Denn am Ende geht es darum, CO₂ Emissionen signifikant zu reduzieren und gleichzeitig auch die Natur zu schützen, damit sie selbst für die Kompensation sorgen kann. Und das gelingt, in dem man die Natur in Ruhe lässt, keine Lebensräume zerstört oder in sie eingreift. Klingt trivial, doch ist in der Umsetzung alles andere als einfach.
41 Minuten
Geschlechterungerechtigkeit und Klimawandel bedingen einander. Das lernen wir heute von Annika Degen, Host des Podcasts "Gender & Climate". Sie erläutert uns den Zusammenhang und gibt praktische Tipps, wie wir auch in unseren Unternehmen dazu beitragen können, Geschlechterungleichheiten zu bekämpfen. Der zentrale Fokus liegt dabei auf den Ländern des globalen Südens, wo die Auswirkungen noch stärker zu spüren sind. Doch auch vor unserer Haustür können wir beginnen, uns für mehr Geschlechtergerechtigkeit einzusetzen und so für mehr Nachhaltigkeit zu sorgen. Wie das funktioniert, erfahren wir heute von Annika.
39 Minuten
Janina Peter hat ihr bisheriges Berufsleben in unterschiedlichen Non-Governmental-Organizations (NGOs) verbracht und ist ein echter Profi. Dabei ist ihr aufgefallen, dass Nahrungsmittel zum Teil als Währung benutzt werden, anstatt wirklich der Ernährung von Menschen zu Gute zu kommen. Denn oft fehlt es an alternativen Einnahmequellen, die die Menschen benötigen, um Alltagsgegenstände zu erwerben. So kam ihr die Idee zu Bridging Gaps, ihrer NGO, die Mikrokredite an angehende Entrepreneure im globalen Süden verteilt, um dort gezielt Unternehmertum zu stärken. Janina Peter hat ihr bisheriges Berufsleben in verschiedenen NGOs verbracht und ist eine echte Expertin. Dabei ist ihr aufgefallen, dass Nahrungsmittel oft als Währung benutzt werden, anstatt tatsächlich zur Ernährung von Menschen beizutragen. Oftmals fehlt es an alternativen Einkommensquellen, die notwendig sind, um Alltagsgegenstände zu erwerben. Dies führte sie zur Gründung von Bridging Gaps, einer NGO, die Mikrokredite an aufstrebende Unternehmer im globalen Süden vergibt, um gezielt Unternehmertum zu fördern. Janinas Ansatz geht über die reine Kreditvergabe hinaus, da es auch gezielte Workshops und Trainings für die Teilnehmer:innen gibt. Hier können auch Unternehmen ihr Wissen und ihre Erfahrungen einbringen. Neben tiefen Einblicken in ihre Arbeit lernen wir an einem konkreten Praxisbeispiel, wie man eine NGO gründen kann. Ein toller Anstoß für alle, die selbst mit dem Gedanken spielen.
44 Minuten
Die Finanzierungsmöglichkeit über Crowdinvesting über WIWIN haben wir schon kennengelernt. Heute möchten wir einen tieferen Einblick in das Impact Scoring von WIWIN bekommen, mit dem alle Investments auf der Plattform bewertet werden. Denn anhand dieser Bewertung bekommen potenzielle Investor:innen einen transparenten Überblick über den Status Quo der Nachhaltigkeit der Projekte. Das hilft den Investor:innen ihr Kapital wirklich dort einzusetzen, wo sie selbst einen Impact haben wollen. Wie sich der Prozess für ein Unternehmen anfühlt und was passiert, wenn man nicht direkt die volle Punktzahl erreicht, hat uns Vytal als Beispielcase verraten.
34 Minuten
Crowdinvesting ist nicht nur eine Finanzierungsmöglichkeit für Unternehmen, es ist auch eine direkte Investitionsgelegenheit für Unternehmen und Privatpersonen. Um hier eine maximale Transparenz herzustellen, damit sich die Investoren, wirklich orientieren und die Unternehmen mit ihren eigenen Werten abgleichen können, hat WIWIN ein Impact Scoring entwickelt, das auf einen Blick aufzeigt, an welcher Stelle das entsprechende Unternehmen den eigenen Nachhaltigkeitskriterien entspricht. Grundsätzlich kann man sich aber als Investor schon mal sicher sein, dass bei WIWIN nur nachhaltige Projekte auf die Plattform. Wir haben mit Felix Auspurg über die Kraft des Geldes im Hinblick auf Nachhaltigkeit gesprochen.
33 Minuten
Vermutlich hat sich jeder von uns schon mal nach einem gemütlichen Lieferessen gefragt, wie man mit der Ressourcenverschwendung bei Einwegverpackungen umgehen soll, die man tütenweise nach dem Essen wegwirft. Das neue Mehrwegangebotsgesetz ist ein Schritt in die richtige Richtung, damit dieses Thema auch in der breiten Masse angegangen wird. Zum Glück gibt es hier bereits seit ein paar Jahren eine charmante Lösung: Vytal, das digitales pfandfreies Mehrwegsystem ist angetreten, um Lieferessen und To-Go Konsum nachhaltiger zu gestalten. Gründer Dr. Tim Breker zeigt anschaulich, dass Impact und Wirtschaftlichkeit Hand in Hand gehen können. Ein großartiges Beispiel dafür, wie Unternehmen der Zukunft aussehen können.