Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche

WDR 5 Erlebte Geschichten Archiv

619 Episoden
24 Minuten
Wer in der Nachkriegszeit aufgewachsen ist, kennt sie noch: Polio-Kinder. In jeder Klasse gab es jemanden, oft an Krücken, im Rollstuhl oder mit Beinschienen. Sie hatten die Kinderlähmung überstanden, jenen heimtückische Viren-Erkrankung, gegen die es Anfang der 50er Jahre zwar eine Schutzimpfung gab, die aber nur wenige nutzten. Hans-Joachim Wöbbeking war einer von ihnen. Autor: Martin Herzog Von Martin Herzog.
24 Minuten
Dieter Süverkrüp hat bei den Ostermärschen gesungen, bei Demonstrationen gegen die Notstandgesetze, gegen den Vietnamkrieg, bei Demonstrationen von Arbeitern und auf eigenen Konzerten. Sein bekanntestes Stück ist ein Kinderlied: "Der Baggerführer Willibald". Heute tritt er nur noch selten auf, stattdessen hat er sich einer alten Passion gewidmet: der Malerei. Autor: Albert Wiedenhöfer Von Albert Wiedenhöfer.
23 Minuten
Als Sohn eines Tierarztes stand für ihn fest: Ich will Tiermedizin studieren. Doch so einfach war das für den 1946 in Leipzig geborenen Jörg Adler nicht. Sein Abitur war mäßig, die Eltern nicht in der SED, und er nicht bereit, sich den Studienplatz durch drei Jahre Dienst in der Nationalen Volksarmee zu "verdienen". Er wurde dem Studiengang "Hochbau" zugeteilt, quälte sich, brach ab, um Hilfs-Tierpfleger im Leipziger Zoo zu werden. Autorin: Andrea Lieblang Von Andrea Lieblang.
23 Minuten
Der Kinderarzt Joachim Gardemann aus Münster ist seit mehr als 25Jahren für das Internationale Rote Kreuz dort unterwegs, wo dringend humanitäre Hilfe gebraucht wird. Seine Einsätze in Kriegs,- und Krisengebiete führten ihn unter anderem nach Tansania, in den Iran und den Sudan, nach Sri Lanka, Haiti, Jordanien und nach Sierra Leone. Angst hatte er dabei fast nie, sagt Joachim Gardemann. Autorin: Martina Meißner Von Martina Meißner.
23 Minuten
Ihr Leben lang hat sich Susann Schmid-Giovannini, 1928 in Wien geboren, aktiv darum gekümmert, dass hörgeschädigte Kinder von klein auf hören und sprechen lernen. Durch ihren Onkel, einen bekannten Gehörlosen-Pädagogen, wurde Susann Schmid-Giovannini früh für das Schicksal tauber Kinder sensibilisiert. Im ersten Sonderkindergarten für Hörgeschädigte im deutschen Sprachraum leistete sie in Wien von 1949-1963 Pionierarbeit. Autorin: Rebecca Hillauer Von Rebecca Hillauer.
24 Minuten
Die Nation stand Kopf: Eine Fraktionsspitze nur mit Frauen besetzt! 1983 sorgte das "Feminat" der Grünen im Bundestag für Schlagzeilen und machte Christa Nickels bundesweit bekannt. Die gelernte Krankenschwester aus Geilenkirchen bei Aachen gehört zu den Gründungsmitgliedern der NRW-Grünen, kommt aber nicht aus dem linken Spektrum. Als Tochter eines Bauern und gläubige Katholikin gehört sie zum wertkonservativen Flügel der Partei. Autor: Martin Herzog Von Martin Herzog.
24 Minuten
Seit 1955 war er im Diplomatischen Dienst, und aufgrund seiner Sprachkenntnisse schickte ihn das Auswärtige Amt immer wieder nach Moskau, zuletzt wieder für drei Jahre als Botschafter: Andreas Meyer-Landrut ist einer der dienstältesten deutschen Diplomaten. Meyer-Landrut war damit nicht nur Zeitzeuge, sondern aktiv involviert in die Annäherung Deutschlands unter Kanzler Kohl an den russischen Präsidenten Gorbatschow. Autor: Hermann Krause Von Hermann Krause.
24 Minuten
Er kam aus der Provinz: Einen Fußballverein im niedersächsischen Garbsen, den TSV Havelse, hatte der Lehrer für Sport und Geschichte in die zweite Fußballbundesliga geführt. Da wurde ein bis dahin wenig in der bundesdeutschen Öffentlichkeit stehende Verein aus Süddeutschland auf ihn aufmerksam. Volker Finke ging als Trainer zum SC Freiburg, führte ihn in die erste Bundesliga, stieg ab und wieder auf. 16 Jahre lang blieb er in dem Job. Autorin: Irene Dänzer-Vanotti Von Irene Dänzer-Vanotti.
23 Minuten
Peter Stockinger prägte maßgeblich das 1975 gestartete Programm SWF3 und leitete die südwestdeutsche Hörfunk-"Kultwelle" als Programmchef bis zum letzten Sendetag. In seiner Ideenschmiede wurden ständig neue Konzepte für das Radio der Zukunft ausgebrütet. Während dieser Zeit spürte Stockinger auch zahllose Talente auf, unter ihnen Claus Kleber, Christine Westermann und Frank Plasberg. Von Melahat Simsek.
24 Minuten
Wenn es nach dem Vater gegangen wäre, dann sollte er Anstreicher werden. Aber Paul Greven wurde Maler, später Bildhauer und Projektkünstler. 1934 in Eschweiler geboren, in Aachen, Berlin und Köln an Kunstschulen studiert, war er immer auf der Suche nach der Erweiterung des Horizonts. Von Irene Geuer.
22 Minuten
Sein Vater, der Physiker und Philosoph Carl Friedrich von Weizsäcker, galt als einer der letzten Universalgelehrten Deutschlands, sein Onkel Richard von Weizsäcker war einer der beliebtesten Bundespräsidenten. Doch auch Ernst Ulrich von Weizsäcker, Jahrgang 1939, muss sich nicht verstecken: Als Wissenschaftler, Gründer des "Wuppertal-Instituts für Umwelt und Energie" und Vater der Öko-Steuer hat er gesellschaftlich viel bewirkt. Von Melahat Simsek.
23 Minuten
Erwin-Josef Speckmann, 1939 in Münster geboren, ist ein vielfach ausgezeichneter Neuro-Physiologe. Er beschäftigte sich vor allem mit der Epilepsie: wo exakt im Gehirn durch einen Eingriff die Erkrankung gelindert werden kann. Der schlanke, zierliche Herr mit dem schulterlangen weißen Haar ist seit seiner Jugend auch Künstler. "Um kreativ zu sein", sagt er, "braucht unser Gehirn freie Nervenzellen." Autorin: Andrea Lieblang Von Andrea Lieblang.
24 Minuten
Sie lebt weit draußen auf einer Anhöhe zwischen Bramsche und Cloppenburg: Maria Anna Leenen ist Eremitin, sie hat ihr Leben Gott geweiht. "Ich lebe allein, aber nicht einsam, die Tür meiner Klause ist immer geöffnet", erklärt die kleine, quirlige Frau mit dem grauen Kurzhaarschnitt. Sie hat das, was gestressten Seelsorgern fehlt: Zeit. Autorin: Andrea Lieblang Von Andrea Lieblang.
20 Minuten
Hans Traxlers Wunsch, Zeichner zu werden, ist ihm schon mit zehn Jahren klar. Bereits der Großvater hatte ein Märchenbuch illustriert, und auch sein Onkel Hans war ein sehr guter Zeichner. Hans Traxler verkauft mit 17 Jahren seine erste Karikatur. 1951 schließt er an der Städelschule in Frankfurt sein Studium der freien Malerei ab, wird Gründungsmitglied der "Neuen Frankfurter Schule" um die Satirezeitschrift "Pardon". Autorin: Melahat Simsek Von Melahat Simsek.
21 Minuten
Fritz Lubahn war 46 Jahre lang Schuhmachermeister in Münster. 1954, als sein Vater plötzlich starb, war es selbstverständlich, dass er die Werkstatt übernehmen musste. Für Fritz Lubahn war es ein Traumberuf. Denn er reparierte nicht nur Sohlen, sondern fertigte auch Schuhe für das Theater-Ensemble in Münster. Autorin: Andrea Lieblang Von Andrea Lieblang.