Politik auf den Punkt gebracht. Archiv
307 Episoden
33 Minuten
Wie verändern politische Polarisierung, Digitalisierung, Säkularisierung und der Wandel von Institutionen unsere Gesellschaft? Wolfgang Bach spricht über seinen Roman „Ins zierliche Land“, seine Erfahrungen aus Schule, Ministerialverwaltung und Politik sowie über Wertkonservatismus, deutsch-französische Beziehungen und die Zukunft der Kirche. Im Zentrum steht die Frage, wie gesellschaftlicher Zusammenhalt und demokratische Stabilität in einer komplexer werdenden Welt bewahrt werden können.
25 Minuten
Die Landtagswahlen im Osten könnten das deutsche Parteiensystem deutlich verändern. Parteienforscher Prof. Dr. Karl-Rudolf Korte erklärt, warum die AfD in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern so stark ist, was das für Regierungsbildungen und die Brandmauer bedeutet und ob die politische Mitte unter Druck gerät.
26 Minuten
Wie sicher ist Deutschland noch – und wie sehr haben sich Kriminalität, Gewalt und das persönliche Sicherheitsempfinden verändert? Bundespolizist Manuel Ostermann spricht über Messerkriminalität, Migration, Islamismus und Gewalt gegen Einsatzkräfte und erklärt, welche politischen und gesellschaftlichen Konsequenzen er für notwendig hält.
29 Minuten
Donald Trumps Wirtschaftspolitik sorgt weltweit für Unsicherheit – doch welche Folgen hat seine Zollpolitik konkret für Deutschland? Prof. Dr. Heribert Dieter ordnet ein, wer die Kosten von Handelskonflikten trägt, warum Europa seine Handelsstrategie überdenken muss und welche Herausforderungen auf den Wirtschaftsstandort Deutschland zukommen.
29 Minuten
Ist Deutschlands Energie- und Wärmewende wirtschaftlich und klimapolitisch gescheitert? Der Unternehmer Prof. h.c. Edwin Kohl kritisiert hohe Strompreise, den Atomausstieg und die einseitige Förderung von Windkraft, Photovoltaik und Luft-Wasser-Wärmepumpen. Im Gespräch erklärt er, welche Folgen die Energiepolitik für Industrie und Verbraucher hat und warum er Solarthermie und oberflächennahe Geothermie für eine tragfähige Alternative hält.
41 Minuten
Wie unabhängig sind NGOs, wenn sie von staatlichen Stellen, Stiftungen oder Unternehmen finanziert werden? Prof. Dr. Andre Schmidt spricht über politische Netzwerke, wirtschaftliche Interessen und die wachsende Rolle von NGOs in Energie-, Klima- und Gesellschaftspolitik. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob fehlende Transparenz und demokratische Kontrolle politisches Versagen begünstigen.
30 Minuten
Deutschlands Schuldenquote wirkt im internationalen Vergleich solide – doch demografischer Wandel, Rentenlasten und europäische Gemeinschaftsschulden erhöhen den Druck auf die Staatsfinanzen. Der Ökonom Friedrich Heinemann erklärt, wann neue Schulden sinnvoll sind, warum Sondervermögen nicht automatisch Zukunftsinvestitionen schaffen und welche Reformen bei Rente, Arbeit und Wachstum notwendig werden.
35 Minuten
Zum 250. Jubiläum der amerikanischen Unabhängigkeit ordnet der Historiker Prof. Dr. Manfred Berg ein, warum die USA heute zwischen demokratischem Selbstverständnis, extremer Polarisierung und autoritären Tendenzen stehen. Im Gespräch geht es um Trump, die MAGA-Bewegung, den Zustand der Republikanischen Partei, die Zukunft freier Wahlen und die Frage, was Europas Blick auf Amerika heute bedeutet.
29 Minuten
Ferdinand Knauß spricht über den Zustand des Westens, den Streit um Meinungsfreiheit, den Wandel von Patriotismus und Wehrhaftigkeit seit dem Ukraine-Krieg und die Frage, ob westliche Gesellschaften innerlich instabiler werden. Im Zentrum steht sein Buch „Der gelähmte Westen“ und die These, dass Selbstverachtung, kulturelle Hegemonie und politische Polarisierung die liberale Demokratie unter Druck setzen.
28 Minuten
Deutschland verliert Industriearbeitsplätze, kämpft mit Fachkräftemangel und steht unter dem Druck von China, US-Zöllen und hohen Energiekosten. In dieser Folge analysiert Ökonom Prof. Dr. Jens Südekum, welche Reformen jetzt notwendig sind, warum die wirtschaftliche Lage differenzierter ist als oft dargestellt wird und welche Chancen Deutschland trotz aller Herausforderungen hat.
41 Minuten
Seit dem Terrorangriff der Hamas am 7. Oktober 2023 erlebt Deutschland einen massiven Anstieg antisemitischer Vorfälle. Die Aktivistin und FDP-Politikerin Caroline Preisler berichtet von ihren Erfahrungen auf Demonstrationen, spricht über Gewalt, gesellschaftliche Doppelstandards und die Frage, warum Antisemitismus, Islamismus und sexualisierte Gewalt ihrer Ansicht nach nicht konsequent benannt werden. Ein Gespräch über Demokratie, Zivilcourage und die Grenzen der Toleranz.
23 Minuten
Die Brandmauer zur AfD gilt für viele als demokratische Notwendigkeit. Politikwissenschaftler Christian Stecker argumentiert jedoch, dass sie der AfD politisch genutzt und das Parteiensystem zusätzlich unter Druck gesetzt haben könnte. Im Gespräch geht es um flexible Mehrheiten, die Zukunft der CDU, die Repräsentation von AfD-Wählern und die Frage, ob die bisherige Strategie gegen den Aufstieg der AfD noch trägt.
40 Minuten
Die AfD erreicht in Ostdeutschland historische Umfragewerte, während die CDU unter Druck gerät und die Debatte über die Brandmauer neu aufflammt. In dieser Folge analysiert Werner Patzelt die Gründe für den Aufstieg der AfD, die strategischen Fehler der Union und die Frage, welche politischen Folgen eine mögliche AfD-Regierungsbeteiligung hätte.
40 Minuten
Steht Deutschland vor einem strukturellen Niedergang? Der ehemalige Präsident des Deutschen Lehrerverbandes Josef Kraus spricht über Bildungsabbau, Migration an Schulen, Leistungsprinzip, Digitalisierung, Medienvertrauen und den Zustand der politischen Debatte. Dabei geht es um die Frage, warum gesellschaftlicher Zusammenhalt, wirtschaftliche Stärke und demokratische Kultur aus seiner Sicht zunehmend unter Druck geraten.
40 Minuten
Deutschland steckt wirtschaftlich fest: Schwache Exporte, hohe Energiepreise, Druck auf Industrie, Kommunen und Sozialstaat. Wirtschaftsweiser Achim Truger erklärt, warum die Krise nicht allein mit Bürokratie oder Fachkräftemangel zu erklären ist und welche Rolle Schulden, Steuern und staatliche Investitionen jetzt spielen.