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Einfach Politik Archiv

50 Episoden
26 Minuten
In sozialen Medien erfolgreich sein und mit seinen Inhalten möglichst viele Menschen erreichen: Die Schweizer Politik tut sich damit schwer. Bei «Einfach Politik» fragen wir nach den Gründen. Und wir schauen uns an, warum Politiker:innen neben Instagram nach wie vor auf klassische Werbung setzen. In dieser Folge von «Einfach Politik» zu hören: * Flavien Gousset, Campaigner bei der SP und erfolgreicher Videoblogger * Marcel Schuler, ehem. Kampagnenleiter FDP, Gründer Campaigneers AG * Cloé Jans, Politologin gfs.bern «Einfach Politik» ist ein Podcast von SRF – wenn ihr uns etwas mitteilen wollt: Schickt uns eine Sprachnachricht auf 079 859 87 57 oder schreibt uns auf einfachpolitik@srf.ch. Inhalt & Recherche: Noëmi Ackermann, Reena Thelly Produktion: Silvan Zemp
28 Minuten
Nie sassen mehr Frauen im Parlament als jetzt. Wie prägen sie die Schweizer Politik? Stimmen Frauen feministischer ab als ihre männlichen Parteikollegen? «Einfach Politik» hat zusammen mit «SRF Data» knapp 5000 Nationalratsabstimmungen nach Geschlechtern ausgewertet. Die wichtigsten Erkenntnisse der Analyse: * Im Parlament zeigen sich Geschlechtergräben weniger stark als in der Bevölkerung. * Bei Vorlagen zur Gleichberechtigung gibt es die grössten Unterschiede zwischen den Geschlechtern im Parlament. Mitte- und FDP-Frauen stimmen hier öfter mal anders als die Männer ihrer Partei. * Frauen spannen zunehmend zusammen, um ihre Anliegen durchzubringen - über Parteigrenzen hinweg.  Im dieser Folge von «Einfach Politik» zu hören: * Isabelle Stadelmann-Steffen, Professorin für Vergleichende Politik am Institut für Politikwissenschaft der Universität Bern * Elisabeth Schneider-Schneiter, Nationalrätin Mitte/BL * Barbara Steinemann, Nationalrätin SVP/ZH * Edith Graf-Litscher, Nationalrätin SP/TG «Einfach Politik» ist ein Podcast von SRF – wenn ihr uns etwas mitteilen wollt: Schickt uns eine Sprachnachricht auf 079 859 87 57 oder schreibt uns auf einfachpolitik@srf.ch. Inhalt & Recherche: Eliane Leiser, Reena Thelly Datenauswertung: Niclas Bodenmann Produktion: Silvan Zemp
27 Minuten
Sie bilden nach den Deutschen und den Italienern die drittgrösste Diaspora in der Schweiz: Die albanischstämmigen Menschen mit Wurzeln in Albanien, Nordmazedonien, Kosovo, Serbien, Montenegro oder Italien. Wie beteiligen sie sich am politischen Prozess hierzulande?  Inlandredaktor Iwan Santoro taucht für diese Folge in die albanischstämmige Diaspora in der Schweiz ein. Und hat dafür etwa den FC Albania in Zürich besucht. Dort kandidierten gerade erst zwei albanisch-schweizerische Doppelbürger für den Zürcher Kantonsrat.  Im dieser Folge von «Einfach Politik» zu hören: * Ylli Doko, Politiker, Präsident FDP Bassersdorf, Vorstandsmitglied FC Albania Zürich * Agron Beqiri, Politiker, SP Urdorf * Hilmi Gashi, Politiker, Mitglied Grosser Gemeinderat von Muri-Gümligen / Grüne * Arife Asipi, Rechtsanwältin, Politikerin FDP Schlieren * Nenad Stojanovic, Politologe «Einfach Politik» ist ein Podcast von SRF – wenn ihr uns etwas mitteilen wollt: Schickt uns eine Sprachnachricht auf 079 859 87 57 oder schreibt uns auf einfachpolitik@srf.ch. Inhalt und Recherche dieser Folge: Iwan Santoro, Raphaël Günther Produktion: Silvan Zemp
2 Minuten
Kommende Woche startet die neue Staffel im Zeichen des Wahljahrs. Den Auftakt machen Reena Thelly und Iwan Santoro. Sie fragen: Wie prägt die albanischsprachige Community, eine der grössten Einwanderungsgruppen eigentlich die Schweizer Politik?  Antworten liefert unter anderem ein Besuch beim FC Albanien in Zürich. Anregungen und Ideen aus der Einfach Politik Community sind höchst willkommen. Meldet euch bei uns via einfachpolitik@srf.ch
26 Minuten
Welches sind die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine für die Schweiz? Wie hat sie sich deshalb politisch verändert? Das beantworten wir im SRF-Podcast «Einfach Politik» und schauen auf das bewegte Jahr zurück. Begriffe wie «Sonderstatus», «Strommangel» und «Sanktionen» sind plötzlich in aller Munde und wurden auch in der Inlandredaktion von SRF rege diskutiert. Überrascht vom Krieg in der Ukraine hat die Schweiz in diesem Jahr politisch viel in Bewegung gesetzt, um mit den Auswirkungen des Krieges klarzukommen. Wir haben für die Flüchtlinge aus der Ukraine einen Sonderstatus eingeführt, der ihnen ein schnelles Bleiberecht gewährt, haben beschlossen, die EU-Sanktionen gegen Russland mitzutragen und versuchen nun, einen drohenden Strommangel abzuwenden. Wie hat der Krieg die Schweiz geprägt – und was bleibt davon? In dieser Folge von «Einfach Politik» beleuchten wir die politischen Veränderungen, die der Krieg uns gebracht hat. «Einfach Politik» ist ein Podcast von SRF – wenn ihr uns etwas mitteilen wollt: Schickt uns eine Sprachnachricht auf 079 859 87 57 oder schreibt uns auf einfachpolitik@srf.ch. Inhalt und Recherche dieser Folge: Reena Thelly, Noemi Ackermann und Iwan Santoro, Produktion: Marisa Eggli, Technik: Björn Müller
28 Minuten
Jeder achte Schweizer Haushalt kann Rechnungen nicht bezahlen. Steigende Stromkosten, Krankenkassenprämien und die Inflation verschärfen die Situation. Wie geraten Menschen in die Schuldenfalle? Und warum ist es gerade in der Schweiz so schwierig, wieder hinaus zu kommen? Der eigenverantwortliche Umgang mit Geld wird hierzulande gross geschrieben, Schulden grundsätzlich als individuelles Problem betrachtet. Nicht nur diese Faktoren führen dazu, dass die Schweiz verhältnismässig restriktive Gesetze hat, wenn es um Schulden und Betreibungen geht.  Da hohe Schuldenberge und Sozialhilfebezüger:innen, die jahrelang im Schuldenstrudel gefangen sind, auch den Staat belasten, sieht die Politik mittlerweile Handlungsbedarf. Mittels Restschuldenbefreiung will der Bundesrat hoffnungslos verschuldeten Personen eine Perspektive auf einen schuldenfreien Neustart geben.  Im dieser Folge von «Einfach Politik» zu hören: * Schuldenberater Lorenz Bertsch * Christoph Mattes, Co-Autor der Studie «In der Sozialhilfe verfangen»
24 Minuten
Wie schafft man es, Bundesrat zu werden? Und lässt sich diese Karriere planen? Antworten gibts im SRF-Podcast «Einfach Politik» - aus Anlass der Bundesratswahlen am 7. Dezember. In knapp zwei Wochen ist es so weit: Das Parlament versammelt sich zur Bundesratswahl 2022, und die Schweiz erhält zwei neue Bundesratsmitglieder – höchstwahrscheinlich eine Frau und einen Mann. Die beiden stehen damit vor einem Karriere-Schritt, von dem so manche im Parlament träumen. Die Bundesratswahlen, auch 2022, sind ein politisches Happening und für die Bundesrats-Kandidatinnen und -Kandidaten ist es ein schicksalhafter Moment: Viele arbeiten jahrelang daraufhin – und verpassen das Ziel trotzdem haarscharf. Im Podcast «Einfach Politik» zeigen wir, was es braucht, um dieses Prestige-Amt zu ergattern. So viel sei an schon mal verraten: Bundesrätin oder Bundesrat zu werden ist schwierig, es zu sein, ist aber noch viel schwieriger. «Einfach Politik» ist ein Podcast von SRF – wenn ihr uns etwas mitteilen wollt: Schickt uns eine Sprachnachricht auf 079 859 87 57 oder schreibt uns auf einfachpolitik@srf.ch. Inhalt und Recherche dieser Folge: Reena Thelly und Iwan Santoro, Produktion: Marisa Eggli, Technik: Basil Kneubühler
27 Minuten
Nina und Horst mussten für ihr Familienglück nach Spanien. Denn in der Schweiz sind Eizellenspenden verboten, in Spanien aber erlaubt. Einen anderen Weg zum Baby gab es für die beiden nicht. Doch das könnte sich bald ändern. Das Ganze ins Rollen gebracht hat die Basler GLP-Nationalrätin Katja Christ mit einer Motion. Sie findet, die Eizellenspende soll – analog zur Samenspende – legalisiert werden. Gegen den Vorschlag ist Alois Huber, SVP-Nationalrat aus dem Aargau. Er befürchtet, dass die Spenderinnen ausgenutzt werden. Die Politik klärt aktuell, unter welchen Umständen eine Legalisierung der Eizellenspende bei uns möglich wäre. Welche Frauen kommen für eine Spende infrage? Welche Rechte haben die Spenderinnen, was gilt für die Kinder? Diese Fragen müssen nun geklärt werden, bis dann am Ende eine Gesetzesvorlage vorliegen kann. Doch nicht nur in der Politik ist das Thema umstritten – auch die Fachwelt ist sich nicht einig. Die einen finden, es ist höchste Zeit für eine Gleichstellung auf diesem Gebiet, andere finden, die Gefahr der Ausbeutung der Spenderinnen sei zu gross. «Einfach Politik» ist ein Podcast von SRF – wenn ihr uns etwas mitteilen wollt: Schickt uns eine Sprachnachricht auf 079 859 87 57 oder schreibt uns auf einfachpolitik@srf.ch. Beim nächsten Mal geht es um die Eizellenspende. Inhalt und Recherche dieser Folge: Reena Thelly und Noëmi Ackermann, Produktion: Janis Fahrländer
26 Minuten
Es ist eben erst erschienen: das neue Wahlbarometer der SRG. Welchen Einfluss hat dieser Gradmesser ein Jahr vor den eidgenössischen Wahlen? «Einfach Politik» hat Antworten darauf. Immer wieder werden wir zu irgendetwas befragt, online, per Telefon. Ob uns der Klimawandel Angst macht oder welche Partei wir wählen. Gerade im kommenden Wahljahr werden wir vielen Umfragen begegnen. Doch machen sie überhaupt Sinn? Nein, sagt die SVP. Ja, der Politgeograf Michael Hermann. Er ist Leiter des Unternehmens Sotomo, das die Wahlumfragen für die SRG durchführt und dafür 21'000 Menschen in der Schweiz befragt. Wir sagen in dieser Folge von «Einfach Politik», wie eine Umfrage entsteht - und ob man ihr trauen kann. «Einfach Politik» ist ein Podcast von SRF – wenn ihr uns etwas mitteilen wollt: Schickt uns eine Sprachnachricht auf 079 859 87 57 oder schreibt uns auf einfachpolitik@srf.ch. Beim nächsten Mal geht es um die Eizellenspende. Inhalt und Recherche dieser Folge: Reena Thelly und Iwan Santoro, Produktion: Marisa Eggli, Technik: Thomas Baumgartner
20 Minuten
Keine Lust auf Vollzeit: Wer es sich leisten kann, reduziert sein Pensum. Nicht nur die Arbeitgeber reagieren, sondern auch die Politik.  René Gerber ist ein typisches Beispiel: Er arbeitet als Führungskraft nur 80%, damit er mehr Zeit mit seinem Sohn hat. Zu Beginn der 1990er Jahre arbeiteten in der Schweiz ein Viertel Teilzeit – jetzt ist es bereits mehr als ein Drittel. Die Mehrheit davon sind Frauen. Dieses Bedürfnis und der aktuelle Fachkräftemangel zwingen die Arbeitgeber zum Umdenken, was wiederum dazu führt, dass Arbeitnehmer:innen eine neue Macht haben. Yannick Berner ist Chef eines Industrie-Unternehmens im Aargau, das alle Stellen konsequent auch Teilzeit ausschreibt – mit Erfolg. Nur so fände er noch die geeigneten Leute. Den Trend zu Teilzeitjobs nehmen auch Arbeitgeber und Gewerkschaften wahr und beide betonen: Teilzeit ist auch eine Wohlstandsfrage. Menschen mit tiefen Einkommen haben oftmals keine andere Wahl als Vollzeit. Und ein Teilzeitpensum führt tendenziell zu tieferen Renten. Davon sind bisher vor allem Frauen betroffen. «Einfach Politik» ist ein Podcast von SRF – und wenn ihr uns etwas mitteilen wollt: Schickt uns eine Sprachnachricht auf 079 859 87 57 oder schreibt uns auf einfachpolitik@srf.ch.  Inhalt und Recherche dieser Folge: Noëmi Ackermann. Raphaël Günther, Produktion: Janis Fahrländer
26 Minuten
Schwangere müssen meist nichts bezahlen, wenn sie zur Frauenärztin gehen. So will es das Gesetz. Trotzdem erhalten sie immer wieder Rechnungen von ihrer Krankenkasse. Was das mit Politik zu tun hat – und wie sich Betroffene wehren können, erzählen wir nun bei «Einfach Politik». Andrea* ist erstaunt, als sie in den ersten Monaten ihrer Schwangerschaft eine Rechnung ihrer Krankenkasse erhält für Laboruntersuchungen. Für sie ist klar: Diese Rechnung muss und will sie nicht bezahlen. Nun beginnt ein heftiger Streit mit der Krankenkasse, bis zur Androhung einer Betreibung, die Andrea Angst macht.. Andrea ist kein Einzelfall. Der Schweizer Hebammenverband erfährt pro Monat von rund zwei Frauen, die ebenfalls falsche Rechnungen bekommen. Und das sei nur die Spitze des Eisbergs. Bei «Einfach Politik» erzählt Andrea ihre aufreibende Geschichte – und wir erzählen, weshalb Krankenkassen Schwangeren überhaupt Rechnungen schicken, die sie eigentlich nicht schicken dürften. Und was das mit Politik zu tun hat. «Einfach Politik» ist ein Podcast von SRF – und wenn ihr uns etwas mitteilen wollt: Schickt uns eine Sprachnachricht auf 079 859 87 57 oder schreibt uns auf einfachpolitik@srf.ch. In der nächsten Folge widmen wir uns der Teilzeitarbeit. Inhalt und Recherche dieser Folge: Eliane Leiser und Reena Thelly, Produktion: Marisa Eggli, Technik: Mirjam Emmenegger *Name der Redaktion bekannt
26 Minuten
Der Klimawandel schreitet fort, auf der Erde wird es wärmer. Trotzdem reagiert die Politik zögerlich auf diese Krise, die Klimakrise, obwohl sie längst viel mehr hätte tun können. Wieso eigentlich? «Einfach Politik» erklärt und zeigt Lösungen auf. Hans-Peter Rüdisüli hat sich schon vor 35 Jahren überlegt, wie die Stadt Zürich besser vor Hitze geschützt werden kann. Damals arbeitete er bei der Stadtverwaltung als Landschaftsarchitekt und formulierte seine Erkenntnisse in einem ersten Strategiepapier. Eine Pionierleistung. Das Papier wurde aber zum Papiertiger. Hans-Peter Rüdisüli kritisiert heute, dass in diesem Bereich bisher zu wenig geschehen sei – obwohl man all die Jahre die Lösungen auf dem Tisch gehabt hätte: mehr Bäume, grössere Grünflächen und mehr frei fliessende Bäche. Sie könnten die Stadt längst kühlen. In Zeiten des Klimawandels mit Hitzetagen über 30 Grad im Sommer wäre man heute froh, hätte die Stadt, hätten die Politikerinnen und Politiker diese Bäume schon in den letzten Jahrzehnten pflanzen lassen. Der Klimawandel ist ein Beispiel für das schleppende Handeln der Politik bei Krisen – und Zürich sei kein Einzelfall. Das sagt Politikwissenschaftlerin und Professorin Karin Ingold. Sie hat untersucht, wie die Politik und Demokratien in Krisen funktionieren. Ihr Fazit: Die Politik sei mutloser geworden, und sie sei nicht visionär. Weshalb Karin Ingold das so sieht – und welche Lösungen es aus ihrer Sicht gäbe, das hört ihr in der neuen Folge von «Einfach Politik». «Einfach Politik» ist ein Podcast von SRF – und wenn ihr uns etwas mitteilen wollt: Schickt uns eine Sprachnachricht auf 079 859 87 57 oder schreibt uns auf einfachpolitik@srf.ch. Inhalt und Recherche dieser Folge: Reena Thelly und Iwan Santoro, Produktion: Marisa Eggli, Technik: Ueli Karlen
27 Minuten
Host Reena Thelly und Bundeshausredaktorin Ruth Wittwer wollten im Empörungssturm rund um Cancel Culture und Wokeness eine konstruktive und politische Analyse mit Expert:innen liefern. Doch das Sendungsskript landete im Papierkorb.  Entstanden ist stattdessen nicht nur ein Tagebuch des Scheiterns - sondern auch ein grundehrliches Gespräch darüber, warum es eigentlich weder um Dreadlocks, noch Winnetou geht. Sondern darum, dass wir damit den eigentlichen Kern ausblenden, negieren, vermeiden: Rassismus.  Wollt ihr mitdiskutieren? Gern: einfachpolitik@srf.ch
20 Minuten
Viele haben ein grosses Vertrauen in unser Gesundheitssystem. Doch wenn man die Stimmen des Personals hört, scheint das gute Image nicht überall gerechtfertigt. Zu viele Überstunden und ständiger Stress machen den Arbeitsalltag zur Hölle. Darunter leidet auch die Patientensicherheit. Franziska und Viola sind Assistenzärztinnen und beschreiben die Zustände in der Branche als katastrophal. Überstunden und Stress prägen den Arbeitsalltag. Erst kürzlich machte das Spital Einsiedeln Schlagzeilen: Aus Protest über die Arbeitsbedingungen kündigten alle Assistenzärzte auf einen Schlag. Dabei sind die Assistenzärztinnen das Rückgrat unseres Gesundheitssystems: Sie machen fast die Hälfte aller in den Schweizer Spitälern praktizierenden Ärzte aus. Wäre da nicht eigentlich die Politik gefordert? «Einfach Politik» fragt nach bei den Verantwortlichen. Dabei zeigt sich: Das Problem ist erkannt – bei möglichen Lösungen scheiden sich die Geister. Anmerkung: Im Nachgang haben uns einige Nachrichten von Assistenzärztinnen und -ärzten erreicht, die uns mitteilten, dass im ersten Assistenzjahr das Gehalt zwischen 80'000 und 90'000 Franken liegt. Schickt uns eine Sprachnachricht auf 079 859 87 57 oder schreibt uns auf einfachpolitik@srf.ch. Moderation: Raphaël Günther, Recherche: Iwan Santoro, Produktion: Janis Fahrländer
25 Minuten
Wer politisch etwas erreichen will, muss viel Wind machen. Das denken sich auch die Gegner von 5G. Nicht nur bekämpfen sie gerichtlich jede neue Mobilfunk-Antenne. Sie reagierten auch mit einer Email-Flut auf unseren Aufruf. Klein, aber laut. So bezeichnet Claudio Looser, Lobbyist bei der Beratungsunternehmen furrerhugi seine Gegner. Er arbeitet für die Schweizer Telekom-Firmen und soll den Ausbau von 5G-Mobilfunk beliebter machen. Die 5G-Mobilfunkgegner sind aber gut organisiert. Auf einen Aufruf von «Einfach Politik» schicken sie uns über 100 E-Mails. Zum Teil mit gleich- oder ähnlich lautendem Text. Verfasst wurde das Argumentarium vom Verein «Schutz vor Strahlung». Dessen Präsidentin Rebekka Meier kämpft aus Überzeugung gegen alle Geräte, die strahlen. Dass wir nun hier über politische «Pressure Groups» und deren Einfluss auf eine politische Debatte berichten – und nicht nur über den Stand der 5G-Debatte in der Schweiz, hat Claudio Looser sich selbst zu verdanken. Er schrieb in seinem «Chance5G»-Newsletter über unseren Aufruf, worauf Rebekka Meier ihre Mitstreiter:innen mobilisierte. Damit sind wir beim Kern von «Einfach Politik»: Wir erklären, wie politische Prozesse im Alltag funktionieren. Nämlich wie vermeintlich kleine Interessengruppen sich mit allem, was sie haben in den medialen Kampf stürzen, um gehört zu werden. Und wie ihnen das Internet dabei hilft – vielleicht sogar eine Initiative erfolgreich ins Ziel zu bringen. Und warum sich starke Lobby-Gruppen wie «Chance5G» den Erfolg einer Initiative sogar herbeiwünschen, weil sie dann genauer wissen, gegen was sie angehen müssen. «Einfach Politik» ist ein Podcast von SRF – und wenn ihr uns etwas mitteilen wollt: Schickt uns eine Sprachnachricht auf 079 859 87 57 oder schreibt uns auf einfachpolitik@srf.ch. Inhalt und Recherche dieser Folge: Valérie Wacker und Curdin Vincenz, Produktion: Philip Meyer, Sounddesign: Miriam Emmenegger
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