MeltingPod - Migration im Dialog Archiv
64 Episoden
48 Minuten
Die Covid-19-Pandemie hat auch das wissenschaftliche Arbeiten vor große Herausforderungen gestellt und Forschungsprozesse neu strukturiert. In dieser Folge sprechen wir mit Julia Stier (Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung) über (Feld-)Forschung in Zeiten einer globalen Pandemie, über die Sprache Wolof und über senegalesische Corona-Songs. Sie gibt einen Einblick in ihre Forschung, stellt uns einige Lieder vor und lässt uns einen Song ganz neu entdecken.
38 Minuten
Mit der freischaffenden Literatur- und Kulturwissenschaftlerin Nesrin Tanç sprechen wir anlässlich des 60. Jahrestages des Anwerbeabkommens mit der Türkei über Literatur türkeistämmiger Autor*innen, die im Ruhrgebiet leben oder sich in ihren Werken auf das Ruhrgebiet beziehen. Im Gespräch mit uns gibt sie Einblicke in ihre Forschungsergebnisse und spricht mit uns über die Leerstellen in Kultur, Gesellschaft und Forschung.
38 Minuten
In dieser Folge des Podcasts begrüßen wir einen Historiker und sprechen mit ihm über die Fluchtmigration aus Südostasien in den 1970ern und frühen 1980er Jahren und über die Parallelen zur gestiegenen Fluchtmigration in Richtung Europa ab 2015. Marcel Berlinghoff gibt dabei einen Einblick in das Gebiet der Geschichtswissenschaft bzw. der historischen Migrationsforschung und erzählt, warum sich der Blick in die Vergangenheit lohnt.
43 Minuten
Mit Blick auf die vergangene Bundestagswahl im September 2021 sprechen wir mit Aimie Bouju über die aktuelle Zusammensetzung des neuen Bundestages und über innerparteiliche Selektionsprozesse, die die deskriptive Zusammensetzung des Parlaments bereits vor der Wahl beeinflussen. Für unsere Oktoberausgabe gibt sie uns dabei einen Einblick in ihre frisch abgeschlossene Dissertation zum Thema parlamentarische Repräsentation in der Einwanderungsgesellschaft.
38 Minuten
In der heutigen Folge des MeltingPods dürfen wir Dunja Sharbat Dar begrüßen, eine der Autor:innen des Kinderbuchs "Wie die Sterne an den Himmel kamen - Elf Geschichten aus der Zeit unserer Vorfahren". Das Besondere an diesem Kinderbuch: Die Erzählungen sind nicht frei erfunden, sondern inspiriert von elf Entstehungsgeschichten verschiedener Religionen, geschrieben von erfahrenen Religionswissenschaftler:innen. Es ist also ein besonderer Beitrag zum Wissenstransfer, vermittelt über das spannende Medium eines Kinderbuchs. Welche Herausforderungen das Schreiben für eine junge Zielgruppe insbesondere für Wissenschaftler:innen mitbringt, wie man diese bewältigt und welche Stolpersteine der Entstehungsprozess noch so mitbrachte, darüber berichtet uns heute Dunja. Zudem geht es um das kreative statt wissenschaftliche Schreiben, Arbeiten in einem internationalen Forschendenteam, Diversität in den Illustrationen und Wissenschaftstransfer. Das am Centrum für Religionswissenschaftliche Studien (CERES) der Ruhr-Universität Bochum erarbeitete, von Kianoosh Rezania, Judith Stander-Dulisch und Franziska Burstyn herausgegebene und von Claudia Piras wunderschön illustrierte Buch könnt ihr ab sofort beim Verlag Edition Hamouda kaufen. **Hier findet ihr Infos über unseren Gast sowie das Kinderbuch:** Der Link zum Kauf des Kinderbuchs direkt beim Verlag: https://edition.hamouda.de/wie-die-sterne-an-den-himmel-kamen/). Das CERES an der Ruhr-Universität Bochum: https://ceres.rub.de/de/ Der Instragram-Auftritt zum Buch: https://www.instagram.com/ceres_kinderbuch/ Der Auftritt von Dunja am CERES: https://ceres.rub.de/de/personen/dsdar/ Der Twitter-Account von Dunja: https://twitter.com/shrbtdr?lang=de **Hier könnt ihr den MeltingPod erreichen:** [Die Webpräsenz des InZentIM-Nachwuchsnetzwerks](https://www.uni-due.de/inzentim/nachwuchsnetzwerk) Das InZentIM auf Twitter ([@inzentim](https://twitter.com/inzentim)) Mail: MeltingPodcast@riseup.net
1 Stunde
In der Augustausgabe sprechen wir mit Dimitra Dermitzaki und Dr. Ali Konyali über ihr Kurzprojekt „Wer bleibt? Eine Pilotstudie zu Karrierewegen von Schwarzen Wissenschaftler*innen und Wissenschaftler*innen of Color“, das im Rahmen des Aufbaus eines Nationalen Diskriminierungs- und Rassismusmonitors (NaDiRa) entstanden ist und das sie gemeinsam mit Dr. Hanna Mai, Nuriani Hamdan, Saboura Naqshband, Bahar Oghalai und Alina Goldbach am DeZIM-Institut leiteten und durchführten. Im Podcast berichten die beiden davon, welche Bedeutung Rassismuserfahrungen und rassistische Fremdzuschreibungen für die Berufswege von Schwarzen Wissenschaftler*innen und Wissenschaftler*innen of Color in der Integrations-, Migrations- und Rassismusforschung haben und erzählen von ihren persönlichen Erfahrungen im Forschungsprozess. Weitere Informationen zu dieser Folge Zur Rassismusdefinition der Enquetekommission "Ursachen und Formen von Rassismus und Diskriminierungen in Thüringen sowie ihre Auswirkungen auf das gesellschaftliche Zusammenleben und die freiheitliche Demokratie" des Thüringer Landtags: https://www.thueringer-landtag.de/fileadmin/Redaktion/1-Hauptmenue/6-Service_und_Kontakt/3-Presse/1-Pressemitteilungen/Dokumente/bericht_der_enquetekommission_6_1_ursachen_und_formen_von_rassismus_und_diskriminierungen_in_thueringen_sowie_ihre_auswirkungen_auf_das_gesellschaftli.pdf Zum Nationalen Diskriminierung- und Rassismusmonitor: https://www.rassismusmonitor.de/ Zum Blogartikel "Who remains? Before we even start our research...": https://ghil.hypotheses.org/265 The Global (De)Centre: https://globaldecentre.org/ #ichbinhanna auf Twitter: https://twitter.com/search?q=%23ichbinhanna Hier könnt ihr uns erreichen: Die Webpräsenz des InZentIM-Nachwuchsnetzwerks: https://www.uni-due.de/inzentim/nachwuchsnetzwerk Das InZentIM auf Twitter (@inzentim): https://twitter.com/inzentim Mail: MeltingPodcast@riseup.net
35 Minuten
Für die Folge im Juli haben wir die freie Autorin Katharina Walser im Gespräch. Sie studierte allgemeine und vergleichende Literaturwissenschaft und Philosophie an der LMU München. Wir sprechen mit ihr über Raum und Raumtheorie in einer genuin interdisziplinär verstandenen Literaturwissenschaft, wie hier unterschiedliche Zugänge bezeichnet werden können und welche Bedeutung das Thema Migration in der Literaturwissenschaft einnimmt bzw. einnehmen kann. In der Folge interessiert uns auch die literaturwissenschaftliche Betrachtung von Heimat und Identität sowie der Wandel einer binär konnotierten hin zu einer transnational beschriebenen Heimat.
50 Minuten
In der Juniausgabe sprechen wir mit Romy Mittag vom Institut für Germanistik der Universität Hamburg über die Funktionale Pragmatik, was das überhaupt bedeutet und wie diese Methode im interdisziplinären Projekt POMIKU angewendet wird. Außerdem sprechen wir über Familie, was postmigrantische Familienkulturen sind und was das mit Sprachwissenschaften, bzw. Linguistik zu tun hat. Zu unserem Gast: Romy Mittag: https://www.slm.uni-hamburg.de/germanistik/personen/mittag.html Hier könnt ihr uns erreichen: Die Webpräsenz des InZentIM-Nachwuchsnetzwerks: https://www.inzentim.de/nachwuchsnetzwerk/ Das InZentIM auf Twitter: https://twitter.com/inzentim?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Eauthor Mail: MeltingPodcast@riseup.net
32 Minuten
In der Maiausgabe sprechen wir mit Tobias Weidinger vom Department Geographie und Geowissenschaften der Friedrich-Alexander Universität Erlangen-Nürnberg über geographische Migrationsforschung und die Vielfalt von Zuwanderung in ländlichen Räumen. Im Podcast berichtet Tobias von den Besonderheiten und Herausforderungen des Forschens auf dem Land und erzählt von Perspektiven und Erfahrungen Geflüchteter in ländlichen Wohnorten im Rahmen eines Forschungsprojekts über die "Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Räumen". Zu unserem Gast: Tobias Weidinger: https://www.geographie.nat.fau.de/person/tobias-weidinger/ Zum Forschungsprojekt "Zukunft für Geflüchtete in ländlichen Räumen": https://www.gefluechtete-in-laendlichen-raeumen.de Weitere Informationen zu dieser Folge: Mehr über das Bundesprogramm "Ländliche Entwicklung": https://www.bmel.de/DE/themen/laendliche-regionen/foerderung-des-laendlichen-raumes/bundesprogramm-laendliche-entwicklung/bule-inhalte-ziele.html;jsessionid=B87B11600104C514AF65C219BDDEFF08.live921 Mehr über die Thünen-Typologie ländlicher Räume: https://literatur.thuenen.de/digbib_extern/dn057783.pdf Mehr über die Diversität von Zuwanderung in ländliche Räume und ländliche Entwicklung: https://www.bosch-stiftung.de/sites/default/files/publications/pdf/2020-02/Kurzexpertise_Vielfalt_von_Zuwanderung.pdf Mehr über die sozialen und ökonomischen Auswirkungen von Zuwanderung in ländlichen Räumen und Bergregionen Europas (laufendes Horizon2020-Forschungsprojekt): https://matilde-migration.eu/ Hier könnt ihr uns erreichen: Die Webpräsenz des InZentIM-Nachwuchsnetzwerks: https://www.inzentim.de/nachwuchsnetzwerk/ Das InZentIM auf Twitter: https://twitter.com/inzentim?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Eauthor Mail: MeltingPodcast@riseup.net
47 Minuten
Im März 2021 veranstaltete das Nachwuchsnetzwerk des Interdisziplinären Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (InZentIM) die zweite Frühjahrstagung zum Thema „Identität im Kontext von Migration: Methoden, Befunde und Analysen“ als Online-Tagung. Zusammen mit 40 Teilnehmenden unterschiedlicher Qualifikationsstufen wurden Konzept der Identität speziell im Kontext der Migration auf trans- und interdisziplinärer Ebene diskutiert. In der Special-Folge zur 10. Ausgabe haben wir Dr. Patrick Wolf-Farré (Insititut für Deutsch als Zweit- und Fremdsprache, Universität Duisburg-Essen) und Dr. Alma Elisa-Kittner (Institut für Kunstpädagogik, Justus-Liebig-Universität in Gießen) aus dem Organisationsteam zu Gast und sprechen über Identität, Interdisziplinarität, Nachwuchsnetzwerke sowie qualitative und quantitative Forschung.
42 Minuten
Für unsere neunte Folge haben wir uns virtuell mit David Lorenz getroffen. Nachdem wir ein paar Einblicke in Davids Verknüpfung zu Frankfurt bekommen, sprechen wir mit ihm über innereuropäische Abschiebungen durch das sogenannte Dublin-Abkommen, was Dublin überhaupt bedeutet, was eine Schachbrettmetapher mit Davids methodischer Herangehensweise zu tun hat und wie Forschung kritisch sein kann.
33 Minuten
Für unsere achte Folge haben wir uns mit Dr. Sarah Nimführ getroffen und mit ihr über kollaboratives Forschen gesprochen. Sarah hat ihre Promotion im Rahmen eines DOC-Stipendiums der Österreichischen Akademie der Wissenschaften am Institut für Europäische Ethnologie an der Universität Wien geschrieben. Ab Juni hat sie eine Postdoc-Stelle an der Kunstuniversität Linz in der Abteilung Kulturwissenschaft. Wir hören von der Kulturanthropologin für Kritische Migrationsforschung von ihrer Promotion über Alltagsorganisation von nicht abschiebbaren Geflüchteten auf Malta und von ihrem Feldzugang und warum daraus ein kollaborativer Ansatz entstanden ist. Sarah spricht mit uns über die Chancen und Herausforderungen dieser Methodiken und ihren Ansatz einer reflexiven aktivistischen WIssenschaftlichkeit. Außerdem erfahren wir, was ein imaginierter Verhandlungstisch ist.
1 Stunde 2 Minuten
Der Titel ist Programm, denn in der ersten Folge im neuen Jahr gab es viel zu erzählen: In dieser Ausgabe beschäftigen wir uns mit einem Ansatz, der davon ausgeht, dass sich die Lebenswelt in Erzählungen strukturiert. Dafür haben wir mit Özgür Özvatan (BIM) gesprochen, der in seiner Dissertation diesen erzähltheoretischen Zugang vorschlägt und sich dabei von anderen (insb. deliberationstheoretischen) Annahmen abgrenzt. Die Ausgabe widmet sich diesem Ansatz und seinen Gegenpositionen: Wir lernen die Erzählformen der Komödie, Romanze, Tragödie und Ironie kennen, sprechen unter anderem über rechte Erzählungen in der Umweltpolitik, über die Normalisierung.
36 Minuten
Für unsere letzte Ausgabe des MeltingPod aus diesem Jahr 2020 haben wir uns ganz im Sinne der 30 Jahre nach dem Mauerfall für das Thema Ost-West entschieden und uns virtuell mit Daniel Kubiak aus der Humboltd-Universität zu Berlin getroffen. Mit ihm sprechen wir über die Forschungsmethode "imitation game" und wie damit Fremdzuschreibungen erörtert werden können. Außerdem thematisieren wir das Thema seiner Dissertation zu ostdeutscher Identität, fehlender westdeutscher Identität und was Othering-Prozesse sind und damit zu tun haben.
34 Minuten
Für die Novemberausgabe von MeltingPod haben wir uns virtuell mit Dr. Alma-Elisa-Kittner getroffen und sprechen mit ihr über die Kunstwissenschaft und migrierende Objekte. Wir thematisieren die Relevanz von Kunstwissenschaft in Bezug auf Migration und diskutieren "Objekte der Migration".