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BDA-Denklabor – Der Architektur-Podcast Archiv

37 Episoden
32 Minuten
Im Gespräch mit der freien Architekturjournalistin Kerstin Kuhnekath spricht Wiebke Ahues (LXSY Architektur, Berlin) über die Herausforderungen und Bereicherungen, die sie in ihrem Ehrenamt als BDA-Architektin für die Architektenkammer Berlin erlebt, und erklärt, wie sich der Berufsstand durch eine starke Kammer auch effektiver in politischen Prozessen einbringen kann.
27 Minuten
Der Begriff „Domizid“ beschreibt die massenhafte und mutwillige Zerstörung von Wohnhäusern als Mittel der Kriegsführung. In dieser ersten englischsprachigen Folge erläutert Prof. Balakrishnan Rajagopal (UN-Sonderberichterstatter zum Recht auf angemessenes Wohnen) im Gespräch mit Uta Winterhager und Prof. Juan Pablo Molestina (BDA Nordrhein-Westfalen) seine Forderung, den „Domizid“ völkerrechtlich als eigenständiges Verbrechen gegen die Menschlichkeit zu etablieren.
22 Minuten
Der Stadtplaner Daniel Luchterhandt spricht in seinem Vortrag „Von der Aufgabe, eine gemeinsame Sprache zu finden“ über die Herausforderungen bei der Einbindung von Öffentlichkeit in Planungsprozesse und erläutert, wie Architektinnen und Architekten ihre Kommunikation verbessern können. Tipp: Wir empfehlen alle drei Teile dieser Folge zum Thema "Architektur und Öffentlichkeit" chronologisch zu hören. Sie finden alle Folgen im Podcast-Feed des Denklabors.
21 Minuten
In Ihrem Vortrag „Zwischen Fachdiskurs und Populismus. Architekturvermittlung in den Medien“ zeigt die freie Journalistin und Autorin Marietta Schwarz, wie viel du welche Berichterstattung über Architektur in der überregionalen Presse und im Rundfunk zu finden ist. Sie liefert außerdem Vorschläge, wie die Fachwelt aus ihrer medialen Nische herauskommen kann. Tipp: Wir empfehlen alle drei Teile dieser Folge zum Thema "Architektur und Öffentlichkeit" chronologisch zu hören. Sie finden alle Folgen im Podcast-Feed des Denklabors.
27 Minuten
Prof. Dr. Michael Heinrich, Hochschule Coburg, spricht in dieser Folge zum Thema „Der Mensch im Mittelpunkt? Architektur und Humanorientierung“. In seinem Vortrag geht es um die Chancen der Wahrnehmungspsychologie für die Architekturpraxis. Tipp: Wir empfehlen alle drei Teile dieser Folge zum Thema "Architektur und Öffentlichkeit" chronologisch zu hören. Sie finden alle Folgen im Podcast-Feed des Denklabors.
34 Minuten
BDA-Präsidentin Susanne Wartzeck und Alexander Poetzsch, BDA Sachsen, diskutieren mit John von Düffel, Autor des 2022 erschienen Buches „Das Wenige und das Wesentliche: Ein Stundenbuch“, und Marika Schmidt, Architektin BDA über Verzicht, das richtige Maß in der Architektur und über den Mut zum Unfertigen.
31 Minuten
Julia Mang-Bohn, stellvertretende Vorsitzende des BDA Bayern, diskutiert mit Prof. Lydia Haack, Präsidentin der Bayerischen Architektenkammer und Dr. Olrik Vogel, Fachanwalt für Bau- und Architektenrecht, ob und wie der „Gebäudetyp e“ das Bauen in Deutschland nicht nur vereinfachen, sondern auch noch schneller, wirtschaftlicher und schöner machen kann.
37 Minuten
Christian Holl im Gespräch mit Wiebke Ahues und Alexander Poetzsch über die HOAI, die bis 2025 novelliert wird. Doch reicht das? Wie geht es der HOAI, welchen Werten entspricht sie noch? Und wie geht es mit ihr weiter? Nach einer längeren Pause meldet sich das Denklabor zurück!
33 Minuten
Christian Holl (BDA Hessen) spricht mit der Landschaftsarchitektin Constanze Petrow, dem Künstler Norbert Kiening und Thomas Kaup, Vizepräsident des BDA über die Praxis und die Perspektiven von Gestaltungsbeiräten. Diese sind ein wichtiges Instrument zur Qualitätssicherung von Bauten und Anlagen in unseren Städten; der BDA widmete ihnen 2022 eine eigene Publikation. Als informelle Einrichtungen können sie nur Empfehlungen aussprechen, die umso wirkungsvoller sind, je überzeugender sie und das Gremium und dessen Mitglieder sind. Gestaltungsbeiräte können veränderten Fragestellungen, neuen Herausforderungen angepasst werden. Zur Qualität von Gestaltungsbeiräten gehört der interdisziplinäre Austausch und auch das Gespräch darüber, wie man Gestaltungsbeiräte verbessern kann.
30 Minuten
Ein Gespräch zwischen Nikolaus Hirsch, Leiter des belgischen Architekturzentrums CIVA, und Stefan Ochs, Leiter des saarländischen IBA-Werkstattlabors; mit einer Einführung von Peter Alt. Kann ausgerechnet im Saarland, das wie ein schwarzer Fleck auf der grauen Weste der Republik im Südwesten wirkt, eine prototypische, neue Architektur entstehen? Thematisch eingeführt von Peter Alt, sprechen darüber Nikolaus Hirsch und Stefan Ochs. Sie unterhalten sich über Grenzräume, die ein bisher unentdecktes und enormes Potenzial besitzen, um einen systemischen Wandel anzustoßen. Ein Experiment kann und darf auch scheitern, aber schon der Mut, eine Experimentanordnung aufzustellen, wird sich auszahlen – nach dieser Maxime soll entlang der lothringisch-saarländischen Grenze eine binationale Internationale Bauausstellung gewagt werden, die nach den Grundschwingungen der Zukunft suchen und unter den Haupthemen „Klima“ und „Grenze“ stehen wird.
27 Minuten
BDA-Denklabor Folge 27 zum Thema „Europa Regional. Nachbarn im Wandel“ Die Architektin Iris Willems-Bender vom BDA-Landesverband Rheinland-Pfalz hat sich mit Prof. Florian Hertweck (Universität Luxemburg), Dr. Harald Trapp und Prof. Robert Thum (Hochschule Trier) auf dem Autobahnparkplatz Air-de-Wasserbillig getroffen, um über die Grenzregion zwischen Deutschland und Luxemburg zu sprechen. Sie diskutieren über Auswirkungen und Probleme, die sich für Grenzregion durch die strukturpolitische Entwicklung Luxemburgs ergeben. Mit Luxembourg in Transition hat das luxemburgische Ministerium für Energie und Raumordnung eine Plattform auf den Weg gebracht, die strategische Raumplanungsvorschläge zusammenführen und ökologische Übergangsszenarien für Luxemburg und seine Grenzgebiete definieren soll. Prof. Florian Hertweck hat mit einer mulidisziplinären Forschungsgruppe daran teilgenommen. Sie wollen mehr über den BDA erfahren? Laden Sie unsere neue BDA-App herunter oder folgen uns auf Facebook, Instagram oder Twitter.
30 Minuten
In der Folge #26 diskutiert die Architekturkritikerin Uta Winterhager mit den Architekten Christian Heuchel (O&O Baukunst, Berlin) und Juan Pablo Molestina (Molestina Architekten + Stadtplaner, Köln) über „Architektur und Demokratie“. Sie sprechen darüber, wie demokratische Prozesse Architektur und Stadtplanung beeinflussen. Denn partizipatorische Formate verändern derzeit Planungs- und Bauprozesse. Bewohner und Betroffene wollen mehr und mehr mitreden und mitgestalten. Kann Bürgerbeteiligung in der Planungsphase dazu dienen, gemeinwohlorientierter zu planen?
42 Minuten
„Können wir das auch anders machen?“ lautete die Leitfrage des Projekts Gröninger Hof mitten in der Hamburger Innenstadt. Das ehemalige Parkhaus wäre wahrscheinlich noch vor kurzem abgerissen und durch einen Neubau ersetzt worden, doch nun wird es von einer Genossenschaft zu einem gemischtgenutzten Wohn- und Arbeitshaus umgewandelt - als „Modell einer ortsgebundenen, innovativen Projekt- und Immobilienentwicklung“. Anders als bei herkömmlichen Projekten wird hier partizipativ, klimagerecht, sozial, gemeinschaftsorientiert, nutzungsgemischt und architektonisch ambitioniert geplant und gebaut. Tina Unruh berichtet im Gespräch mit Jan Löhrs und Philipp Loeper über die erste Entwicklungs-Phase des Pionierprojekts zur Innenstadtbelebung. Unruh ist Architektin und Vorsitzende des Aufsichtsrates in der Genossenschaft Gröninger Hof eG. In der Hamburgischen Architektenkammer engagiert sie sich als stellvertretende Geschäftsführerin für baukulturelle Thema ebenso wie in der Hamburger Stiftung Baukultur (HSBK), deren Geschäftsführerin sie ist. Jan Löhrs (Spine Architects) und Philipp Loeper (asdfg Architekten) sind Vorstandsmitglieder im BDA Hamburg und engagieren sich u.a. im Arbeitskreis Bestand.
30 Minuten
Wie verbindlich ist Denkmalschutz bei Gebäuden, deren Erhalt in Frage steht? Wie fest muss der Schutz im Sanierungsfall sein? Welchen Stellenwert bei der Bewertung spielen ökonomische Faktoren im Verhältnis zu kulturellen oder ökologischen? Diese Fragen werden anhand des Lörracher Rathauses behandelt, 1972-1976 von Thomas Heis erbaut. Es steht stellvertretend für viele Verwaltungsbauten westdeutscher Städte der 1970er Jahre. Die aktuelle öffentliche Debatte um Erhalt oder Abriss des Verwaltungsturms wird durch den lokalen Kontext sowie durch Fachwissen erweitert. Es diskutieren Dr. Anette Busse, Dozentin und Forscherin zur Nachkriegsmoderne an der Fakultät für Architektur des Karlsruher Instituts für Technologie, sowie Monika Neuhöfer-Avdić, Baubürgermeisterin der Stadt Lörrach. Die Moderation übernimmt Dr. Christian Saehrendt, Kunsthistoriker, Publizist und Autor, Co-Autor der Publikation Ist das Kunst oder kann das weg? Vom wahren Wert der Kunst.
37 Minuten
Vor dem Hintergrund der drängenden Umwelt- und Klimaprobleme wird die Forderung nach einer Kreislaufwirtschaft immer öfter erhoben. Doch im Bauen, wo die Material- und Energieströme besonders hoch sind und wo mehr als die Hälfte des Mülls in Deutschland produziert wird, sind wir von einer echten Kreislaufwirtschaft noch weit entfernt. Gerhard Greiner, Landesvorsitzender des BDA Hessen, und Christian Holl, Landessekretär des BDA Hessen, sprechen mit Annette Hillebrandt darüber, was sich ändern muss und welche Potenziale eine konsequente Kreislaufwirtschaft für das Bauen und das Berufsbild Architekt*in bietet. Annette Hillebrandt ist seit 2013 Professorin für Baukonstruktion, Entwerfen und Materialkunde an der Universität Wuppertal, freie Partnerin im Architekturbüro msah architektur in Köln, Mitglied bei der DGNB und Gründungsmitglied der Initiative von Prof. J. Schellnhuber „Das Bauhaus der Erde". Ihre Forschungsschwerpunkte sind Urban Mining und Stoffkreisläufe in der Architektur.