Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Archiv
1661 Episoden
37 Minuten
Copytrading führt Anleger in Versuchung. Dabei geht es darum, die Trades erfahrener Händler für das eigene Depot automatisch zu kopieren. Die Strategie des anderen wird somit zur eigenen. Anleger könnten von fremden Erfolgen profitieren, ohne selbst tief in die Materie des Handels eintauchen zu müssen. Dieses Angebot gehört für Handelsplattformen wie EToro und Naga längst zum Geschäftsmodell. Wer der Versuchung nachgibt, sollte jedoch die Risiken kennen. Finanzredakteurin Judith Henke erklärt in der neuen Folge von Handelsblatt Today unter anderem, worauf Anleger bei der Auswahl der Top-Trader achten müssen. Denn während Copytrading als einfacher Weg zum Erfolg erscheinen mag: Eine schlechte Entscheidung des kopierten Traders kann sich direkt auf das eigene Portfolio auswirken. Außerdem: Die Ampel hat sich auf die größte Reform des Wettbewerbsrechts seit Jahrzehnten geeinigt. Politikredakteur Julian Olk berichtet im Podcast über die Auswirkungen auf Verbraucher und den Unmut der Wirtschaftsakteure. *** Statt 4 Wochen können Sie jetzt 6 Wochen das digitale Handelsblatt für 1 € lesen. Zusätzlich verlosen wir unter allen Teilnehmenden zehn Amazon Gutscheine im Wert von je 500 €. Sichern Sie sich jetzt unser Sommerangebot – unter www.handelsblatt.com/sommer-special Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
30 Minuten
Die schlimmste Phase scheint zwar vorüber, doch die Inflationsrate im Euro-Raum ist mit 5,5 Prozent aktuell immer noch mehr als doppelt so hoch wie die Zielmarke der Europäischen Zentralbank (EZB). Die liegt bei zwei Prozent. Somit dürfte der Druck auf die Währungshüter nach wie vor hoch bleiben, weitere Zinserhöhungen dürften folgen. Anleger sollten sich deshalb die Frage stellen, wie sie ihr Depot robust aufstellen, rät Finanzkorrespondent Frank Wiebe. „Jemand, der risikofreudig ist und sehr langfristig denkt, der kann immer einen etwas höheren Aktienanteil halten“, so Wiebe. Ein ganz klassisches Depot mit 60 Prozent Aktien und 40 Prozent Anleihen habe im letzten Jahr aber nicht gut funktioniert. In diesem Jahr würden einige Experten dazu raten, die Anleihen etwas höher zu gewichten. „Die meisten Experten raten zu den sogenannten Investmentgrade-Anleihen“, so Wiebe. Vor allem Staatsanleihen würden besonders gut als Kontrapunkt zu Aktien funktionieren, weil sie nicht so stark von der Konjunktur abhängig seien. Von Hochzinsanleihen sei abzuraten. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/anlagestrategie/trends/anlagestrategie-wie-anleger-jetzt-ihr-depot-am-besten-strukturieren/29235892.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article Außerdem ordnet Auslandskorrespondent Gregor Waschinski ein, welche Folgen die gewaltsamen Krawalle für Frankreichs Image haben.
21 Minuten
In der aktuellen Folge Handelsblatt Today Extended spricht Börsenexperte Ulf Sommer über die Frage, ob hinter den rasanten Kursgewinnen von KI-Konzernen in den vergangenen Monaten wirklich ein langfristiger Markttrend steckt – oder ob sich die Hoffnungen auf die KI-Revolution jäh in Luft auflösen werden. Dabei geht Sommer im Podcast davon aus, dass beides zutrifft. So seien die derzeitigen Kurse wahrscheinlich übertrieben und würden irgendwann in Zukunft abstürzen. Langfristig allerdings sei der Trend solide – was bedeutet, dass viele der Unternehmen, deren Kurse stark ansteigen und dann wieder fallen, über eine gewisse Zeit hinweg durchaus stabile Dividenden und Kursgewinne abwerfen werden. Als Beispiel dafür nennt Sommer die Telekom: Die sei im Hype des Neuen Marktes als Internet-Aktie zu Rekordpreisen gehandelt worden. Anschließend ging es für die Aktie zwar genauso steil wieder bergab. Doch in der Zeit danach ist es der Telekom gelungen, für ihre Aktionäre eine deutliche Wertsteigerung zu realisieren. Ähnliches sei auch bei Unternehmen wie Microsoft und Nvidia zu erwarten, so Sommer. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Jetzt Handelsblatt Premium 4 Wochen für 1 € testen und immer informiert sein, wie Sie noch mehr aus Ihrem Geld machen können. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfakten Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
26 Minuten
Wenn Banken von Hackern attackiert werden, drohen nicht nur hohe Belastungen für die Geldhäuser, sondern auch Risiken für die Finanzstabilität. Das macht sie zu einem allzeit beliebten Angriffsziel. Künftig dürften die Cyberattacken dank Künstlicher Intelligenz (KI) zunehmen und ausgefeilter werden. „Angreifer auf der ganzen Welt können deutsche Banken jetzt viel einfacher angreifen“, sagt Andreas Kröner, Co-Leiter des Banken-Teams beim Handelsblatt, im Podcast. IT-Sicherheitsexperten von Blackberry zufolge laufe ein Großteil der Cyberangriffe inzwischen mithilfe von KI ab. Doch nur 10 bis 20 Prozent der Abwehrsysteme von Unternehmen und Behörden nutzten Künstliche Intelligenz. „Und Experten sagen, dass Cyberkriminelle deshalb aktuell ein perfektes Zeitfenster für Angriffe haben“, so Kröner. In den vergangenen Monaten seien schon viele gute Phishing-Versuche beobachtet worden, bei denen vermutlich KI eingesetzt worden sei. Doch genau nachvollziehen lasse sich das nur schwer. Außerdem könnten Angreifer mittels KI falsche Identitäten erschaffen: „Dann ist es für den Empfänger oft extrem schwer zu erkennen, dass es sich um Fake-Profile handelt und nicht um echte Personen.” Außerdem erklärt Handelsblatt-Redakteurin Elisabeth Atzler, was deutsche Kartenzahler über das Maestro-Aus ab Juli wissen müssen. Girocard-Kunden können Maestro-Karten bisher für Auslandszahlungen nutzen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
27 Minuten
Experten sind sich einig, dass Künstliche Intelligenz (KI) die Art und Weise, wie wir leben, arbeiten und Geld verdienen, radikal verändern wird. Dabei setzen viele Dax-Unternehmen die Technologie bereits ein – und die meisten rechnen damit, dass KI ihr Geschäftsmodell in den nächsten Jahren verändern wird. Das zeigt eine Handelsblatt-Umfrage unter den 40 Dax-Konzernen, an der sich 30 Unternehmen beteiligt haben. Handelsblatt-Reporter Michael Scheppe erklärt im Podcast, in welchen Bereichen KI-Anwendungen bei den Dax-Unternehmen bereits zum Einsatz kommen. „Die Allianz nutzt KI, um Versicherungsbetrugsfälle automatisiert zu erkennen, und die Telekom vermisst Landstriche mit KI, um Netze schneller ausbauen zu können“, sagt Scheppe. Die Banken seien allerdings noch nicht so euphorisch: „Die Deutsche Bank hat die Webseite von ChatGPT sogar im Firmennetzwerk gesperrt.“ Grund seien Datenschutzbedenken und die Sorge, dass wichtige Kundendaten auf amerikanischen Servern landen könnten. „Die Commerzbank handhabt das genauso“, so Scheppe. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/technik/forschung-innovation/handelsblatt-umfrage-iphone-moment-70-prozent-der-dax-konzerne-sagen-dass-ki-ihr-geschaeftsmodell-veraendert/29222240.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article Technologieteamleiter Thomas Jahn spricht über den ersten kommerziellen Weltraumflug von Virgin Galactic. Für das Unternehmen von Milliardär Richard Branson ist es der wohl wichtigste Flug der Firmengeschichte und könnte der Beginn eines lukrativen Geschäfts werden. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
32 Minuten
In Europa gibt es aktuell 23 KI-Start-ups mit Milliardenbewertung – und das in einer Zeit, in der junge Unternehmen sonst eher mit Finanzierungsproblemen zu kämpfen haben. Kein anderer Bereich scheint aktuell so attraktiv für Investoren zu sein. Technologieredakteurin Nadine Schimroszik stellt in der neuen Folge von Handelsblatt Today die vielversprechendsten Kandidaten der Branche vor. Bemerkenswert: Viele davon haben ihren Sitz in Großbritannien. Was das Vereinigte Königreich diesbezüglich besser macht als Deutschland, welche Start-ups tatsächlich auch Börsenpotenzial haben und wie die Chancen für Europa stehen, den KI-Wettlauf mit den USA noch zu gewinnen, hören Sie im Podcast. Außerdem: Der Fondsriese Blackrock sowie weitere Vermögensverwalter und Banken blicken mit Sorge auf das zweite Halbjahr. Finanzkorrespondentin Anke Rezmer fasst im Gespräch mit Host Lena Jesberg exklusiv zusammen, was Anleger in den kommenden Monaten an den Kapitalmärkten erwarten könnte. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
Global Wealth Report: Deutschlands Wohlstand sinkt / Selbstversuch: Taugt ChatGPT als Anlageberater?
25 Minuten
Das Nettovermögen der Deutschen ist im vergangenen Jahr um 1,1 Prozent auf 19,2 Billionen Dollar gesunken. Das geht aus dem Global Wealth Report 2023 der Strategieberatung Boston Consulting Group (BCG) hervor. Das Nettovermögen entspricht der Summe aus Finanzvermögen und Sachwerten abzüglich der Verbindlichkeiten. Damit liegt Deutschland in dieser Kategorie laut der BCG-Studie unverändert auf Platz vier weltweit, hinter Japan, China und den USA. „Die Deutschen sind immer noch sehr verliebt in Bargeld und Sachwerte, da ist die Tendenz steigend“, sagt Handelsblatt-Finanzkorrespondent Peter Köhler im Podcast. „Mehr als 40 Prozent des Finanzvermögens liegen auf Sparkonten oder werden als Cash gehalten.“ Das seien knapp zehn Prozentpunkte mehr als im globalen Durchschnitt. Laut der BCG-Studie ist das weltweite Finanzvermögen erstmals seit fast 15 Jahren wieder gesunken. „Das liegt vor allem daran, dass im vergangenen Jahr die Aktien unter die Räder gekommen sind, aber auch Anleihen unter Druck waren“, erklärt Köhler. Trotzdem sei das Gesamtnettovermögen leicht gestiegen. „Global gesehen haben Sachwerte wie Gold und Immobilien das Schlimmste verhindert“, sagt Köhler. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/banken-versicherungen/banken/vermoegensmanagement-reichtum-in-deutschland-2900-menschen-besitzen-ein-fuenftel-des-gesamten-vermoegens/29226432.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article Außerdem berichtet Finanzkorrespondentin Katharina Schneider von ihrem Versuch, mit ChatGPT reich zu werden. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
30 Minuten
Die Stimmung in der deutschen Wirtschaft hat sich deutlich eingetrübt. Der Ifo-Geschäftsklimaindex ist im Juni auf 88,5 Punkte gefallen. Im Mai hatte er noch bei 91,5 Punkten gelegen. Als einen der Gründe für den Stimmungseinbruch nennt Ifo-Chef Clemens Fuest die Maßnahmen zur Bekämpfung der Inflation: „Das ist notwendig, aber die Notenbanken erhöhen die Zinsen und bremsen die Wirtschaft.“ Zudem arbeiteten Industrieunternehmen ihre Aufträge zwar noch ab, doch es komme nichts mehr nach. Das mache vielen Sorgen. „Die nächsten Monate werden sicherlich schwierig bleiben“, sagt Fuest. Ein Dauerproblem für die deutsche Wirtschaft ist zudem der Fachkräftemangel. Doch welche Signale senden das aktuelle Umfragehoch der AfD und der Erfolg bei einer Landratswahl in Thüringen an ausländische Fachkräfte? „Eine regionale Wahl wird die Zuwanderung von Fachkräften nicht besonders beeinflussen“, vermutet Fuest. „Allerdings ist es so, dass Fremdenfeindlichkeit die Zuwanderung von Fachkräften behindert. Und das ist ein gravierendes Problem.“ Außerdem spricht Handelsblatt-Reporter Bert Fröndhoff zum Auftakt der KI-Woche über die Frage, ob Künstliche Intelligenz den Wirecard-Skandal hätte verhindern können. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
18 Minuten
Für das Jahr 2023 rechnet die Tourismusbranche mit einem Rekord beim Reiseaufkommen. Doch Streiks bei der Bahn und Lufthansa könnten die Pläne vieler Urlauber durchkreuzen. Nach den Pandemiejahren haben viele Deutsche wieder Lust aufs Reisen. Die Tourismuskonzerne rechnen mit einem Zuwachs von zwölf Prozent im Vergleich zur Zeit vor Corona. Doch Arbeitskämpfe bei der Bahn und Lufthansa könnten die Branche in diesem Sommer heftig durcheinanderwirbeln. So hat die Eisenbahngewerkschaft EVG angekündigt, ihre Mitglieder über einen unbefristeten Streik abstimmen lassen zu wollen. Es wäre der erste seit mindestens zehn Jahren – und würde nicht nur Reisende, sondern auch die Wirtschaft hart treffen. „Viele Unternehmen sind auf Gütertransporte angewiesen“, sagt Handelsblatt-Reporter Jens Koenen im Podcast. So gebe es beispielsweise in der Chemieindustrie bestimmte Gefahrengüter, die nur per Schiene transportiert werden dürfen. Auch bei der Lufthansa könnte es zu Streiks kommen, wenn im Juli die Friedenspflicht in den Tarifverhandlungen zwischen der Airline und der Vereinigung Cockpit endet. „Profiteur könnte der Busreisen-Anbieter Flixbus sein, der sich bei den Kunden bereits als Alternative positioniert“, so Koenen. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
25 Minuten
Wer ausländische Dividendenaktien hält, der kennt das Problem: In vielen Fällen landet weniger Geld auf dem Konto als erhofft. Denn zusätzlich zur Abgeltungssteuer in Deutschland fällt die sogenannte Quellensteuer an, die deutsche Anleger im Ausland auf Kapitalerträge zahlen müssen, wenn diese im jeweiligen Land besteuert werden. Eigentlich unterhält Deutschland mit vielen Ländern sogenannte Doppelbesteuerungsabkommen, die die Abgabenlast deckeln. Allerdings kommt es häufig vor, dass ausländische Finanzämter zu viel Steuern einbehalten, die sich die Anleger wieder selbst zurückholen müssen. Und das ist in der Praxis oft sehr kompliziert und teuer, so dass sich das Ganze gerade für Kleinanleger in vielen Fällen nicht lohnt. Die EU will hier Abhilfe schaffen und die Erstattung der Quellensteuer beschleunigen. Wie das konkret ablaufen soll und was von dem Vorschlag zu halten ist, erklärt Finanzkorrespondentin Laura de la Motte im Podcast. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/steuern-recht/steuern/geldanlage-eu-will-erstattung-der-quellensteuer-beschleunigen/29219250.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article Außerdem spricht Türkei-Korrespondent Ozan Demircan über die Ergebnisse der ersten Sitzung der türkischen Zentralbank nach der Wiederwahl von Recep Tayyip Erdogan zum türkischen Präsidenten. Die Währungshüter sind unter Zugzwang, denn die Inflation in der Türkei betrug zuletzt immer noch rund 40 Prozent. Mehr zum Thema lesen Sie hier: https://www.handelsblatt.com/finanzen/geldpolitik/geldpolitik-tuerkische-zentralbank-erhoeht-leitzins-von-8-5-auf-15-0-prozent/29221628.html?utm_medium=of&utm_source=podcast&utm_campaign=pc-today&utm_content=article *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit
47 Minuten
Jüngste Umfragen zeigen: Die Vier-Tage-Woche findet breite Zustimmung unter den Arbeitnehmern in Deutschland. Gleichzeitig legen Studien und Pilotprojekte nahe, dass Menschen, die nur an vier Tagen in der Woche arbeiten, glücklicher und gesünder sind. Deutlich umstrittener ist jedoch die Frage, ob man an vier Tagen genauso produktiv sein kann wie an fünf und welche Folgen das aus volkswirtschaftlicher Sicht hätte. Ist die Vier-Tage-Woche ein Zukunftsmodell oder ein Produktivitätskiller? Darüber haben Holger Schäfer vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) und Sophie Jänicke von der IG Metall im Podcast diskutiert. „Wenn wir die Arbeitszeit kollektiv um ein Fünftel verkürzen, dann bräuchten wir eine Steigerung der Stundenproduktivität um ein Viertel, um das wieder auszugleichen“, sagt Schäfer. Es sei utopisch zu unterstellen, „wir hätten eine 25-prozentige Produktivitätsreserve, die wir von heute auf morgen aktivieren können“. Jänicke entgegnet: „Die Länge der individuellen Arbeitszeit spielt eine geringe Rolle für die Frage der Produktivität.“ Außerdem erklärt Jan Hildebrand, stellvertretender Leiter des Handelsblatt-Hauptstadtbüros, warum ein Haushaltstrick der Ampelkoalition nun vor dem Bundesverfassungsgericht verhandelt wird. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/14967/anzeige/xx/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen
26 Minuten
Rekordtemperaturen im Atlantik, schwere Dürren in Frankreich, Überschwemmungen in Italien: Der Klimawandel lässt das Wetter weltweit verrücktspielen. Für die meisten Unternehmen sind die Folgen solcher Wetterereignisse gravierend – denn durch Niedrigwasser in den Flüssen werden viele wichtige Wassertransportstraßen immer häufiger blockiert. Doch es gibt auch Branchen, die von der zunehmenden Wasserknappheit profitieren. Ein Beispiel ist das Unternehmen Xylem, das Technologien entwickelt, mit denen überprüft werden kann, ob es Leckagen in Rohrleitungssystemen gibt. „Das Unternehmen ist ein Paradebeispiel für Anbieter, die sich einem der größten Herausforderungen der Menschheit widmen: der Versorgung mit sauberem Wasser“, sagt Finanzredakteur Frank Wiebe im Gespräch mit Handelsblatt Today. Neben Einzelunternehmen gibt es auch spezielle Fonds, mit denen Anleger in die Wasserwirtschaft investieren können. Ein Beispiel dafür ist der Wasserfonds des Anbieters Pictet, der in Firmen investiert, die mindestens 20 Prozent ihres Geschäfts im Wassersegment machen. Außerdem: Politiker von SPD und Grünen fordern eine Steuer auf Künstliche Intelligenz – doch Branchenvertreter und Ökonomen sind skeptisch. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/14967/anzeige/xx/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen
28 Minuten
Für die siebten deutsch-chinesischen Regierungskonsultationen hat Peking eine große Delegation nach Deutschland entsendet. Der chinesische Ministerpräsident Li Qiang ist gemeinsam mit neun weiteren Regierungsvertretern zu Besuch in Berlin. Doch die Erwartungen beider Länder an die Gespräche sind äußerst unterschiedlich. „Für China sind die Regierungskonsultationen wichtig, um zu zeigen, dass sie kooperieren können“, sagt Hauptstadt-Korrespondentin Dana Heide. „Für China sind deshalb vor allem die Bilder wichtig.“ Von deutscher Seite seien die Erwartungen an die Gespräche dagegen sehr beschränkt. Man wolle im Gespräch bleiben und schwierige Themen ansprechen. Neben dem Taiwan-Konflikt und Chinas prorussischer Haltung dürften die zunehmenden Sorgen deutscher Unternehmen wegen der Verschärfung des chinesischen Anti-Spionage-Gesetzes im Fokus stehen. „Es wird immer schwieriger, Geschäfte in China zu machen“, so Heide. Durch die Gesetzesverschärfung würden im Grunde alle Versuche, Informationen zu sammeln, unter Spionage-Verdacht gestellt. Außerdem spricht der internationale Korrespondent Torsten Riecke im Podcast über den bevorstehenden Prozess um Schadensersatz zwischen dem amerikanischen Hedgefonds Elliott und der Londoner Metallbörse LME. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/14967/anzeige/xx/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen
23 Minuten
Handelsblatt-Börsenexperte Ulf Sommer spricht in der neuen Folge von Handelsblatt Today Extended über vier Dax-Konzerne, bei denen es zuletzt nicht besonders gut lief – und bei denen sich gerade deswegen im Moment viel tut. Es geht um Siemens Energy, Fresenius, Vonovia und Adidas. Diese vier Konzerne haben sich zuletzt einen radikalen Umbau samt Kosteneinsparungen und stärkerer Fokussierung bis hin zum Chefwechsel verordnet. Die Gründe sind vielfältig und reichen von Verlusten über hohe Schulden bis hin zu miserablen Aktienkursentwicklungen. Doch sollten die Umbaumaßnahmen gelingen, dann könnten sich bei den jeweiligen Aktien bislang ungeahnte Kurspotenziale ergeben. Sommer erklärt im Podcast, wie Fresenius aus der Negativspirale an der Börse herauskommen will, warum ein Großteil der Analysten trotz der Zinswende die Aktie des Immobilienkonzerns Vonovia empfiehlt, wie sehr die missglückte Kooperation mit dem US-Rapper Kanye West Adidas geschadet hat und ob die spanische Windkrafttochter Siemens Gamesa auch weiterhin das Sorgenkind von Siemens Energy bleibt. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today Extended-Hörer: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit https://cmk.handelsblatt.com/cms/articles/14967/anzeige/xx/hier-gibt-s-weitere-infos-zu-den-angeboten-unserer-werbepartner-innen
40 Minuten
Manuel Streifeneder ist Finanzblogger, Frugalist und sagt von sich selbst, dass er bereits im Jahr 2020 die finanzielle Unabhängigkeit erreicht habe. Da war er noch nicht einmal 30 Jahre alt. Mittlerweile haben er und seine Freundin ihre Jobs als Angestellte gekündigt und reisen durch Südostasien. Ohne ein passives Einkommen würde das alles nicht funktionieren. „Das schwankt natürlich jeden Monat, ich bekomme nicht immer gleich viel Dividenden, Ausschüttungen oder Optionsprämien“, sagt Streifeneder in der neuen Folge von Handelsblatt Today. „Ich bin so bei 2000 bis 4000 Euro netto im Schnitt, die aktuell reinkommen.“ Gleichzeitig hält er seine Ausgaben sehr niedrig: „Ich gebe im Monat 1650 bis 1700 Euro aus, inklusive Reisen“, sagt Streifeneder. Für mögliche Sonderausgaben bildet er rechtzeitig Rücklagen, die auf Extrakonten liegen. Ob er sagen würde, dass er asketisch lebe? „Ich glaube eigentlich nicht. Wenn ich mein Leben mit anderen vergleiche, dann sehe ich nur relativ wenig Unterschiede“, sagt der Blogger, der sich „DerFinanznomade“ nennt. Der größte Unterschied: „Ich habe ein altes Auto, ich lebe mit meiner Freundin in einer Zwei-Zimmer-Wohnung, und wir sind auch relativ sparsam, was Kurzurlaube und Essen-Gehen angeht“, sagt Streifeneder. Im Podcast erklärt er, mit welcher Anlagestrategie er sich ein Vermögen von knapp 350.000 Euro aufgebaut hat – und wie er sein Ziel von zwei Millionen Euro erreichen will. Außerdem spricht Handelsblatt-Redakteurin Agatha Kremplewski mit ihrem Kollegen Roman Winkelhahn darüber, warum das Klimaphänomen El Niño nicht nur das Wetter, sondern auch die Wirtschaft beeinflusst. *** Exklusives Angebot für Handelsblatt Today-Hörer: Testen Sie das digitale Handelsblatt 3 Monate mit 30% Rabatt und bleiben Sie immer informiert, was die Finanzmärkte bewegt. Mehr Informationen: www.handelsblatt.com/mehrfinanzen Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gern per E-Mail: today@handelsblattgroup.com Ab sofort sind wir bei WhatsApp, Signal und Telegram über folgende Nummer erreichbar: 01523 – 80 99 427 Helfen Sie uns, unsere Podcasts weiter zu verbessern. Ihre Meinung ist uns wichtig: www.handelsblatt.com/zufriedenheit