Handelsblatt Today – Der Finanzpodcast mit News zu Börse, Aktien und Geldanlage Archiv
1660 Episoden
21 Minuten
Die passiven Fonds werden immer beliebter. Aber damit steigt auch ihr Einfluss an den Börsen. Chancen und Risiken für Anleger nehmen zu. 00:04:37 Unser Aktienanalyst Ulf Sommer erklärt am Beispiel der zuletzt abgestürzten Tesla-Aktie, dass der Einfluss von ETF’s an den Börsen mittlerweile zunehmend größer wird. Die Indexfonds erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und gelten als sichere und langfristige Geldanlage. Bereits heute steckt jeder siebte Euro, den die Deutschen in Fonds anlegen, in einem ETF. Auf was Sie beim Kauf von ETF's unbedingt achten sollten, welche ETF's als sicher und welche als riskant gelten - und ob grüne ETF’s wirklich die Rendite drücken, das hat Ulf Sommer erklärt. 00:15:25 Und: Mit unserem Türkei-Korrespondenten Ozan Demircan haben wir über den andauernden Erdgasstreit zwischen der Türkei und Griechenland gesprochen. Worum geht es dort genau, warum mischt sich Deutschland ein und wie lange wird Präsident Erdogan dem Druck der EU noch standhalten? +++ Weitere Informationen zu unserem Newsletter Inside Geldanlage finden Sie hier: https://inside.handelsblatt.com/geldanlage/
24 Minuten
"Das neue Land" ist das Erstlingswerk von Gründerin Verena Pausder. Sie bietet darin Vorschläge, wie Deutschland mutiger, innovativer und digitaler werden kann. 00:06:04 Verena Pausder ist eine der Vordenkerinnen, die Teil des neuen Handelsblatt Innovation Boards sind. Einer Initiative, für die es wohl höchste Zeit wurde. Denn bislang müssen wir oft genug hilflos zusehen, wie kluge Köpfe zu Startups ins Silicon Valley abwandern und vielversprechende deutsche Unternehmen ihren IPO in den USA machen - erinnern Sie sich an das jüngste Beispiel Curevac. Im Interview mit dem stellvertretenden Chefredakteur des Handelsblatts Sebastian Matthes spricht sie über ihr neues Buch "Das neue Land", über fehlende Digitalkompetenzen in Deutschland und darüber, wie man diese aufholen kann. Außerdem verrät die Bildungsexpertin, wie es Unternehmen gelingt, attraktiv für Talente von morgen zu sein. 00:17:59 Außerdem: Die US-Notenbank Federal Reserve hat in ihrer letzten Sitzung vor der US-Wahl beschlossen, ihren Leitzins weiterhin nahe Null zu halten. Wie lange Fed-Chef Jerome Powell seiner Niedrigzinspolitik die Treue halten will, erklärt unsere Korrespondentin in New York Astrid Dörner. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblattgroup.com. +++ Weitere Informationen zu unserem Werbepartner finden Sie hier: (https://www.hypovereinsbank.de/hvb/private-banking/vermoegensuebertragung/stiftung-gruenden) +++
22 Minuten
Die Deutsche Bahn steht vor großen Herausforderungen. Viele Menschen meiden Zugfahrten auf Grund einer möglichen Ansteckung mit dem Coronavirus. 00:06:54 Wie wirkt sich das auf die Preisgestaltung der Tickets aus? Und wie will der Staatskonzern in diesen Zeiten seine Expansionspläne realisieren? Mit unserem Bahnexperten Dieter Fockenbrock haben wir heute über die Zukunft der Deutschen Bahn und die Umsetzung ihrer Strategie gesprochen. Ein Thema, das wohl auch auf der heutigen Aufsichtsratssitzung der Deutschen Bahn wichtig war. Bei einem ist sich unser Redakteur sicher: Die Chance, das neue Amazon für Bahnreisende zu werden, hat der Staatskonzern wahrscheinlich schon verpasst. 00:06:54 Außerdem: Verkehrsminister Andreas Scheuer und Martin Daum, Vorstandsmitglied der Daimler AG, haben sich heute in einer Pressekonferenz zur künftigen Elektro-Technologiestrategie für Nutzfahrzeuge geäußert. Unser Automobilexperte Franz Hubik hat die wichtigsten Punkte für uns zusammengefasst. Geht es bei den LKW schneller voran, als bei den PKW? Wann sind die Nutzfahrzeuge von morgen einsatzbereit und welche Technik setzt sich am Ende durch: Batterie oder Brennstoffzelle? +++ Weitere Informationen zu unserem Newsletter Inside Geldanlage finden Sie hier: https://inside.handelsblatt.com/geldanlage/
23 Minuten
Zahlungsdienstleister, Robo-Advisor und Co. gelten schon lange als ernst zu nehmende Konkurrenz für Banken. Doch wie gefährlich können die Startups den alten Geldhäusern wirklich werden? 00:05:02 Bereits vor mehr als 25 Jahren hat Bill Gates Banken für überflüssig erklärt: "Banking is necessary, banks are not", sagte der Microsoft-Gründer damals. Die Zweifel an der Daseinsberechtigung der Geldhäuser wird nun, da Zahlungsdienstleister und andere Fintechs einen Boom erleben und Bankfilialen langsam aussterben, wieder lauter. Peter Barkow, Chef des Beratungsunternehmens Barkow Consulting, erklärt im Gespräch, wie bedrohlich Finanz-Startups wirklich für Banken sind, ob sie die Kreditinstitute überflüssig machen und wie die sich ändern müssen, um in Zukunft zu bestehen. 00:17:59 Außerdem: Der Öl-Boom ist vorbei und der Nachfrage-Höhepunkt längst überschritten. So schreibt es zumindest der britische Mineralölkonzern BP in seinem jährlichen Energy Outlook. Dabei sprachen Experten bislang von einer steigenden Nachfrage bis mindestens 2035. Wie begründet BP also seine plötzliche Prognose? Und was ist dran an der prophezeiten Zeitenwende? Handelsblatt-Redakteurin Kathrin Witsch hat die Antworten. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblattgroup.com. +++ Weitere Informationen zu unserem Werbepartner finden Sie hier: https://www.hypovereinsbank.de/hvb/private-banking
22 Minuten
Finanzexpertin Sandra Navidi spricht über erhöhte Kursschwankungen an den Märkten durch Tweets von Donald Trump und darüber, wie russische Hacker durch Fake-News versuchen die US-Wahl erneut zu beeinflussen. US-Präsident Donald Trump hat mehr als 10.000 Twitter-Meldungen seit seinem Amtsantritt im Januar 2017 abgesetzt. Gleichzeitig hat Trump auf seinem privaten Account mehr als 80 Millionen Follower. Die Tweets des Präsidenten lösen damit in regelmäßigen Abständen Kursschwankungen an den Märkten aus. Wir sprechen dazu heute mit der CEO von Beyond Global, Sandra Navidi. Sie gibt uns tiefe Einblicke in die Schattenseiten der Social-Media-Welt – und zu denen gehört nicht nur die Manipulation durch zum Beispiel Tweets von bekannten Persönlichkeiten, sondern auch das Thema Fake-News. Wie beeinflussen Fake-News den US-Wahlkampf? Und welche Rolle spielt Russland dabei? Erst vor wenigen Tagen hat Microsoft berichtet, dass russische Hacker US-Kampagnen attackieren, um Biden zu schwächen. Außerdem: Martin Dowideit, der viele Jahre im Handelsblatt-Newsroom gearbeitet hat, war heute zu Gast im Studio. Er weiß, wie sich Fake-News in Deutschland bemerkbar machen und wie wir als Redaktion eine korrekte Berichterstattung sicherstellen. Zum Schluss kommen wir dann noch kurz auf sein aktuelles Herzensprojekt zu sprechen - unsere neue Handelsblatt-App.
23 Minuten
Der Target 2-Saldo der deutschen Bundesbank hat einen neuen Rekordwert erreicht. Er liegt derzeit bei über 1,056 Billionen Euro. Was bedeutet das für Deutschland? 00:04:36 Target 2: Das ist der Name des Verrechnungssystems der Euro-Zone, über das der gesamte grenzüberschreitende Zahlungsverkehr abgewickelt wird. Kritiker wie Hans Werner Sinn bemängeln, dass dieses System die Notenbanken in einen Selbstbedienungsladen verwandele. Es handele sich bei den Target 2-Salden um bloße Überziehungskredite. Doch stimmt das? Handelsblatt-Finanzredakteur Frank Wiebe erklärt, was Target 2-Salden sind und welche Risiken sie mit sich bringen. 00:16:32 Außerdem: Donald Trump will spätestens bis Ende des Jahres einen Corona-Impfstoff durchbringen. Dadurch erhofft er sich höhere Chancen auf einen Wahlsieg im November. Schmälern könnten die Aussichten auf einen Sieg jedoch die jüngsten Enthüllungen des Journalisten Bob Woodward: Er will Beweise dafür haben, dass der US-Präsident schon viel früher von der Gefahr durch Covid-19 wusste, als bisher bekannt. Trump habe die Bedrohung absichtlich klein geredet. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblattgroup.com. +++ Weitere Informationen zu unserem Newsletter Inside Geldanlage finden Sie hier: https://inside.handelsblatt.com/geldanlage/
22 Minuten
Der Euro wird immer stärker, die Inflation im Euroraum ist historisch niedrig und die US-Notenbank lockert ihre Geldpolitik weiter. Wie will die EZB das in den Griff bekommen? 00:05:14 Fakt ist: Sie bildet die Spitze des Bankensystems in Europa und gestaltet mit Ihren Beschlüssen die Geldpolitik im Euroraum. Und damit sie ihren Aufgaben frei von Beeinflussung nachgehen kann, ist sie unabhängig und untersteht keiner politischen Kontrolle. Sie ist also ziemlich mächtig. Manche Kritiker sagen, sie sei zu mächtig. Wir haben mit der Leiterin unseres Finanzressorts, Kathrin Jones, gesprochen: Sie räumt so manche Vorurteile aus dem Weg und spricht über die jüngsten Beschlüsse der amerikanischen Notenbank, und darüber, was sie für die europäische Geldpolitik bedeuten. 00:15:14 Außerdem: Unser Finanzredakteur Jan Mallien hat die zentralen Ergebnisse der heutigen EZB-Sitzung für uns eingeordnet. Die Fed hat bereits letzte Woche angekündigt, eine höhere Inflation zuzulassen. Das könnte den Dollar weiter schwächen und den Euro zusätzlich stärken. Für die EZB wäre das ein ziemliches Problem. Schaukeln sich die Entscheidungen der Notenbanken zu einem Währungskrieg zwischen Europa und den USA hoch? Wie reagieren die Märkte auf die Ergebnisse der EZB-Ratssitzung? Und wie hoch ist das Risiko einer Deflation in Europa? +++ weitere Informationen zu unserem Werbepartner finden Sie hier: https://www.hypovereinsbank.de/hvb/private-banking/vermoegen-anlegen/geldanlage/depot-check
20 Minuten
So erkennen Sie als Anleger, welche Aktien sich auch in der Krise lohnen. Mit praktischen Beispielen von Handelsblatt-Finanzmarktspezialist Ulf Sommer. 00:04:34 Die einen leiden, die anderen laben sich. Während die meisten Unternehmen seit Beginn der Corona-Pandemie Verluste schreiben, Stellen abbauen, ihr Geschäft teilweise ganz aufgeben müssen, gibt es auch wahre Gewinner der Krise: Firmen, die wachsen, ihren Umsatz steigern und sich um neue Mitarbeiter reißen. Für Börsianer sind diese Unternehmen ein wahr gewordener Traum. Doch woran können Anleger diese Wachstumsstars erkennen? Welche dieser gefragten Aktien sind für Normalverdiener überhaupt noch bezahlbar? Und: Wo ist der Haken? All das beantwortet unser Finanz- und Unternehmensredakteur Ulf Sommer. 00:12:34 Alexej Nawalny ist nicht nur als Putins ärgster Kritiker bekannt, sondern auch als Kämpfer gegen Korruption. Im Zuge dieser Mission blieb auch die umstrittene Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 nicht vor seinen klaren Worten verschont. Handelsblatt-Russland-Experte Mathias Brügmann erzählt im Interview von Nawalnys Vorwürfen gegen Gazprom und, warum das nicht der erste Konflikt mit dem russischen Großkonzern ist. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblattgroup.com. +++ Weitere Informationen zu unserem Newsletter Inside Geldanlage finden Sie hier: https://inside.handelsblatt.com/geldanlage/
20 Minuten
Ferdinand Dudenhöffer spricht von 100.000 gefährdeten Arbeitsplätzen in Deutschland durch die Pandemie. Wie könnte das verhindert werden? Und wird der chinesische und amerikanische Einfluss auf die Autoindustrie in Deutschland zwangsläufig immer größer werden? Wieviel ausländischen Einfluss muss die deutsche Autoindustrie zulassen und wieviel Kontrolle abgeben, um in der Welt auch zukünftig eine bedeutende Rolle zu spielen? Und wie schnell kann und sollte ein Umstieg auf die Elektromobilität erfolgen? Darüber haben wir mit dem Autoexperten und Hochschullehrer gesprochen. Außerdem: Bundeskanzlerin Angela Merkel veranstaltet heute einen Autogipfel im Kanzleramt, um über die Themen zu sprechen, die Deutschlands Autobranche enorm belasten. Handelsblatt-Autoexperte Stefan Menzel erklärt, welche das sind und warum er Ferdinand Dudenhöffer beim Thema „Stellenabbau“ entschlossen widerspricht. Im Anschluss blicken wir natürlich auch auf die Aktien der Branche. So viel schon vorweg: Unser Redakteur hat ein überzeugendes Argument dafür, welche Papiere aus seiner Sicht gerade Potential haben: Denn am Ende, sagt er, gehen auch die Aktien mit der Zeit. +++ Weitere Informationen zu unserem Werbepartner finden Sie hier: https://www.hypovereinsbank.de/hvb/private-banking/vermoegen-anlegen/anders-investieren/esg-kriterien
22 Minuten
Auf was müssen Sie bei Flugbuchungen und -reisen jetzt achten? Und welche Aktien lohnen sich gerade vielleicht besonders? Wir haben unseren Luftfahrtexperten Jens Koenen gefragt. 00:05:31 Ryanair will eine Million Flugtickets für jeweils fünf Euro verkaufen. Ist das nur der Anfang? Dürfen sich Kunden jetzt auf eine ganze Reihe von guten Angeboten der Airlines freuen? Und welche Rechte haben Passagiere eigentlich, wenn ihr Flug kurzfristig abgesagt wird? Unser Luftfahrtexperte Jens Koenen weiß, worauf Sie unbedingt achten sollten – und welchen Aktien der Branche vielleicht nochmal ein Höhenflug bevorsteht. 00:18:03 Außerdem: Es gibt ein neues Update zur US-Arbeitslosenquote. Höchste Zeit also, dass wir unseren Blick auf den amerikanischen Arbeitsmarkt richten. Dafür schalten wir nach Washington zu unserer Korrespondentin Annett Meiritz: Wer sind die Gewinner, wer die Verlierer? Und mit welchen Job-Versprechen locken US-Präsident Trump und Herausforderer Joe Biden die Amerikaner diese Woche in Pennsylvania auf ihre Seite? +++ Weitere Informationen zu unserem Newsletter Inside Geldanlage finden Sie hier: (https://inside.handelsblatt.com/geldanlage/)
22 Minuten
Finanzminister Olaf Scholz traut der SPD bei der Kanzlerwahl 2021 zu, die 20 Prozent zu knacken. 00:04:34 Kanzlerkandidat und Bundesminister für Finanzen: Dieser Tage ist das eine Kombination, die Mut und starke Nerven erfordert. Alles, was Olaf Scholz tut und sagt, wird kritisch begutachtet. Handelsblatt-Chefredakteur Sven Afhüppe hat den SPD-Mann im Rahmen des heutigen Handelsblatt-Bankengipfels gesprochen. Es geht um seinen Umgang und seine Einschätzung zur Coronakrise, um die Lehren und Konsequenzen aus dem Fall Wirecard – und um seinen Kampf um das Kanzleramt. 00:17:18 Außerdem: Die US-Aktienindizes brechen Rekorde. Der Dow Jones notiert über 29.000 Punkte. Doch was stimmt die Anleger in diesen schweren Zeiten so optimistisch? US-Börsenexperte Markus Koch erklärt es. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per Email an today@handelsblattgroup.com. +++ weitere Informationen zu unserem Werbepartner finden Sie hier: https://www.hypovereinsbank.de/hvb/private-banking/vermoegen-anlegen
23 Minuten
Deutsche Banken im Kampf gegen eine mögliche Krise im Herbst und die spannendsten Momente des Handelsblatt-Bankengipfels: Banken vor dem Sturm: So lautet das Motto des diesjährigen Handelsblatt-Bankengipfels in Frankfurt. Und es trifft die aktuelle Stimmung gut auf den Punkt: Denn obwohl die Wirtschaft langsam wieder hochfährt, rechnen Ökonomen im Herbst mit schweren Folgen für den Finanzsektor in Deutschland. 00:05:46 Was müssen deutsche Banken also tun, um sich gegen hohe Kreditausfälle zu wappnen? Mit welcher Strategie will besonders die Deutsche Bank sicher durch die Krise kommen? Diese und weitere Fragen haben Chefredakteur Sven Afhüppe und Leiterin des Finanzressorts, Kathrin Jones, heute dem Chef der Deutschen Bank gestellt. 00:17:27 Aber nicht nur Christian Sewing war zu Gast in Frankfurt. Auch Bafin-Chef Felix Hufeld und Theodor Weimer, Chef der Deutschen Börse, haben teilgenommen. Unsere Banken-Expertin war live vor Ort. Mit Yasmin Osman haben wir die spannendsten Momente für Sie zusammengefasst. +++ Weitere Informationen zu unserem Newsletter Inside Geldanlage finden Sie hier: (https://inside.handelsblatt.com/geldanlage/)
22 Minuten
Der Euro hat im Vergleich zum Dollar einen neuen Höchststand erreicht. Normalerweise wäre das nichts Besonderes. Schon oft hat die europäische Gemeinschaftswährung im Vergleich zum amerikanischen Pendant auf- und wieder abgewertet. Doch diesmal kommt das Währungshoch zur Unzeit. Warum? Und wie lange hält das starke Kursverhältnis noch an? Was bedeutet der starke Euro für die Wirtschaft? Wir erklären es im Interview mit Handelsblatt-Finanzmarktspezialist Ulf Sommer. Außerdem: Die Spitzen der Großen Koalition waren stolz, als sie Anfang Juni das 130 Milliarden Euro schwere Konjunkturpaket verkündeten. Die Wirkung aber lässt auf sich warten. Viele Versprechen sind bislang unerfüllt. Wie viel von dem angepriesenen Geld bei deutschen Unternehmern tatsächlich schon angekommen ist und ob Olaf Scholz "Wumms" noch kommt, erklärt unser Redakteur für Finanzpolitik Jan Hildebrand. Er zieht eine Zwischenbilanz zum Konjunkturpaket. Wenn Sie Anmerkungen, Fragen, Kritik oder Lob zu dieser Folge haben, schreiben Sie uns gerne per E-Mail an today@handelsblattgroup.com. +++ Weitere Informationen zu unserem Werbepartner finden Sie hier: https://www.hypovereinsbank.de/hvb/private-banking/vermoegen-anlegen/anders-investieren/esg-kriterien
21 Minuten
Richtiger Umgang mit aufstrebenden Trading-Apps und Elon Musks Start-up „Neuralink“ im Check: Corona hat der neuen Broker-Generation einen Schub verpasst. Neben vielen Vorteilen, warnen Experten aber auch vor dem Suchtpotential und emotionalen Fehlentscheidungen. Wer sein Geld in Aktien investieren will, der braucht bekanntlich einen Broker. Und diesen Zwischenhändlern hat Corona in Deutschland einen ordentlichen Schub gegeben, zu dem Ergebnis kommt die Strategieberatung Oliver Wyman in einer aktuellen Studie. Das ist gut für das traditionelle Bankengeschäft, für Direktbanken - und für die sogenannten NEO-Broker. Diese neue Broker-Generation wird von Experten nicht umsonst als das „Börsen-Zutrittstor für Privatanleger“ bezeichnet: Die Bedienung ist leicht, die Gebühren sind niedrig, Anleger können schnell und flexibel handeln und spontan ein- und aussteigen. 00:05:34 In Amerika gibt es diesen Trend schon etwas länger. Robinhood hat dort einen richtigen Boom erlebt: Drei Millionen neue Nutzer hat die Trading-App seit Anfang des Jahres dazugewonnen. Dass die Nutzung von Neo-Brokern aber auch gefährlich sein kann, zeigt der Selbstmord eines 20-Jährigen. Alex Kearns hat mit komplexen Optionen experimentiert - bis sein Kontostand offenbar ein Minus von über 700.000 Dollar angezeigt hat. Auf was müssen Anleger bei der Nutzung solcher Apps achten? Darüber haben wir mit unserer Finanzkorrespondentin Katharina Schneider gesprochen. 00:14:39 Außerdem: Unser Silicon Valley-Korrespondent Alexander Demling hat sich mit Neuralink beschäftigt: Das Start-up von Elon Musk baut Computerchips, die im Schädel eingepflanzt werden sollen. Das Ziel: Krankheiten bekämpfen und Gedanken übertragen. Wie genau soll das funktionieren - und wo liegen die Gefahren?