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Goebbels und ich – oder die Rheydter der Apokalypse Archiv

10 Episoden
20 Minuten
In Kapitel 10 führt ein Familiengeheimnis nach Hadamar, wo ab 1941 Menschen mit körperlicher oder geistiger Beeinträchtigung und psychisch Kranke ermordet wurden.
23 Minuten
Kapitel 9 erzählt von der Erziehung zur Härte, die durch den 1934 erschienen Erziehungsratgeber von Johanna Haarer propagiert wurde. Der Ratgeber bestimmte über Jahrzehnte hinweg Vorstellungen von der "richtigen" Erziehung in den Familien. Traumatisierungen der Kinder waren da vorprogrammiert.
22 Minuten
Kapitel 8 erzählt von der Schwierigkeit, im 19. Jahrhundert das Erwachsenenalter zu erreichen. Die Kindersterblichkeit gerade in der Arbeiterschicht war hoch. Krankheiten und Mangelernährung hatten häufigen Kindstod schon in den ersten Lebensjahren zur Folge. Hatten die Kinder das Kleinkindalter überlebt, wartete das schwere Los der Fabrikarbeit in Spinnereien und Webereien auf die Kinder. Schulbildung gab es kaum.
20 Minuten
Kapitel 7 sucht weiter eine Antwort auf die Frage, was das Goebbels-Haus mit mir gemacht hat, und erzählt, dass ich mich von Kindestagen an mit Menschen und Kulturen beschäftigt habe, die als "fremd" oder "anders" angesehen wurden – sei es in meinem direkten Umfeld oder auf anderen Kontinenten. Rassismus, Intoleranz und Gewalt waren dabei die vorherrschenden Themen. 
18 Minuten
Im 6. Kapitel erfahren wir, was die Mechanisierung der Textilindustrie für die Lebensverhältnisse meiner Ururgroßeltern bedeutete. In wenigen Jahren erfolgt der soziale und wirtschaftliche Abstieg von einer Kleinunternehmer-Familie zu einer Tagelöhner-Familie.
26 Minuten
Kapitel 5 sucht eine Antwort auf die Frage, was das Goebbels-Haus mit mir gemacht hat ,und erzählt, wie die Auseinandersetzung mit der NS-Zeit mich - wie viele meiner Generation - geprägt hat. Es wird aufgezeigt, dass sowohl meine als auch Goebbels Familie in einem Umfeld lebten, in dem es auch jüdische Familien gab. Trotzdem war Antisemitismus weit verbreitet und auch in meiner Kindheit noch allgegenwärtig. 
17 Minuten
Im vierten Kapitel erfahren wir, wie schwierig es war, als Hausweber ein Auskommen zu finden. Der frühe Tod meines Urururgroßvaters Anton Hages stürzt die Familie in große Armut und Not.  
20 Minuten
Im dritten Kapitel lernen wir das Haus und das Milieu kennen, in dem Goebbels und ich im Abstand von sechzig Jahren aufgewachsen sind. Goebbels Rede zur Verleihung der Ehrenbürgerschaft von 1933 zeugt von seinem engen Verhältnis zur Heimatstadt. Ich stelle mir die Frage, was das Haus mit mir gemacht hat. 
22 Minuten
Das zweite Kapitel dieser Erzählung beschäftigt sich mit meinen Urururgroßeltern Christina und Anton und den Anfängen meiner Familie in Rheydt. Es geht zurück an den Anfang des 19. Jahrhunderts, als es in Rheydt eine Hungersnot gab und es für arme Familien schwierig war zu überleben. 
17 Minuten
In der ersten Episode wird der/die Zuschauer*in in die verschieden Stränge der Erzählung eingeführt - die Stadt Rheydt, meine Familie und das Goebbels-Haus.