Isch Gleich Archiv
33 Episoden
1 Stunde 18 Minuten
Damit niemand vergisst am 26. Mai wählen zu gehen: Wir sprechen mit dem Girlaner Markus Warasin (bei Minute 9:58) über die Kommunikationsstrategie der EU, die Probleme der EU, die Arbeit im Parlament und über die Philosopie, die hinter Europa steht.
1 Stunde 10 Minuten
David und Marc haben die Ausstellung "World in Progress" im Centro Trevi besucht und anschliessend mit den Organisatoren über das Konzept gesprochen (Bei Minute 3:07). Martin Angler gibt hingegen Einblicke in die Welt von Altmetrics, Social Media und deren Wichtigkeit in der Wissenschaftskommunikation (bei 43:03).
1 Stunde 28 Minuten
In unserer LÄFAZ (längsten Folge aller Zeiten) ratschen wir heute über eine Publikation über den Autonomiekonvent an der Marc mitgearbeitet hat (ab 10m25s), den erfolgreichen Start der Dragon Capsule von SpaceX (34m23s) und vermeintlich sicheren Passwörtern (42m33s). Unser Gast im "Studio" ist diesmal Mara Mantinger, die uns ein Paper über den Gender Pay Gap vorstellt (ab 53m11s), wo die Studienautoren herausgefunden haben, dass dieser sowohl von Männern, als auch Frauen (!) als gerecht empfunden wird. Warum das so ist? Reinhören.
55 Minuten
Diesmal im ischgleich "Studio": Reinhard Remfort, Co-Host des sehr erfolgreichen Podcasts "methodisch inkorrekt". Nebst seiner Tätigkeit als Podcaster ist Reinhard Physiker und experimentiert an der Universität Duisburg-Essen für seine Doktorarbeit - die er am 11.2. erfolgreich verteidigt hat - zum Thema Epitaxie hochreiner Diamantschichten zur Untersuchung oberflächennaher NV-Störstellen. Außerdem hat er ein Buch geschrieben "methodisch korrektes Biertrinken", das ihr diesmal gewinnen könnt, er ist deutscher Science-Slam-Meister 2013 und macht gelegentlich Beiträge für Fernsehen und Hörfunk, und seit neuestem auch für uns ;)
1 Stunde 5 Minuten
Diese Folge hat es in sich. Zunächst trinken wir Tee statt Bier (omg), unterhalten uns über den Umstand, dass es egal ist, ob mit oder ohne Fallschirme aus Flugzeugen gesprungen wird (das ist sogar wissenschaftlich bewiesen!!11elf) und sprechen per Skype mit Paolo Bellutta, einer von nur einer Handvoll von Personen, die ein Fahrzeug auf einem anderen Planeten (Mars) steuern dürfen. Im Experiment der Woche geht es beim #spagehttimystery sehr nudelig zu. (Marc sucht heute noch nach Nudelresten auf seinem Teppich).
12 Minuten
Diesmal bedienen wir euch nur mit einer kurzen zusatzfolge zu S02E01. Bei genauerer Recherche zum Paper der Woche ist uns aufgefallen, dass es nämlich ein paar Ungereimtheiten gibt. Die Expertise und Ausbildung des Autors ist seltsam, seine Aussagen bzgl. seiner Kollegen (Demagogen) und der Umstand, dass er dasselbe Thema seit Jahren immer wieder aufwirft, inkl. Abschätzung von externen Fachpersonen, lässt uns ein wenig an der Wissenschaftlichkeit der Studie zweifeln. Wir möchten euch in ganz offener Art und Weise an diesem Zweifel teilhaben lassen, statt das Paper unter den Teppich zu kehren.
1 Stunde 12 Minuten
We are back!! In der ersten Folge der zweiten Staffel sprechen wir mit dem Direktor der EURAC Research Stephan Ortner über die Anfänge der Forschung in Südtirol und deren Entwicklungen in den letzten Jahrzehnten. Und im Paper der Woche geht es um einen kosmischen Impakt eines Asteroiden oder Kometen vor 3700 Jahren, ein kosmisches Schauspiel, das in kleinerer Form (zum Glück) gerade auch über Südtirol beobachtet wurde.
25 Minuten
All unsere Fragen an Dr. Oliver Peschel, die es nicht in Folge 10 geschafft haben, gibt es in unserer Bonusfolge. Wer und wie darf an Ötzi geforscht werden? War es wirklich Mord? Was kann man in einer Leiche lesen? Ist Ötzi mit einem Lawinenopfer vergleichbar? Der Tsunami 2005 und der Umgang mit den Beteiligten.
1 Stunde 3 Minuten
In unserer Jubiläumsfolge haben wir mit der Oberschülerin Lisa Niederbrunner vom Cusanusgymnasium Bruneck über ihre astronomischen Forschungstätigkeiten gesprochen. Zusammen mit ihren Kollegen Dominik Moser und Vera Oberhauser und unter Leitung des Physiklehrers Christof Wiedemaier hat die Gruppe einen bis dato unbekannten variablen Stern entdeckt. Ihre Forschungsarbeit haben sie beim Wettbewerb "Junge Forscher gesucht" eingereicht und damit abgeräumt. Im Archäologiemuseum in Bozen haben wir uns mit dem Pathologen Dr. Oliver Peschel, dem Leibarzt des Ötzi getroffen. Mit ihm führten wir ein interessantes Gespräch über den Mord vor mehr als 5000 Jahren, verflüssigten Gehirnen und Betriebsblindheit. Aufgrund des wahnsinnig spannenden Gesprächs wurde es auch überdurchschnittlich lang. Daher haben wir uns entschieden eine Bonus Folge mit all jenen Fragen und Antworten zu veröffentlichen, die es nicht in den final cut geschafft haben. Wir möchten uns an der Stelle auch herzlich beim Archäologiemuseum in Bozen für die Gastfreundschaft bedanken. Es folgen auch zwei Veranstaltungstipps und mit dem Spielerfehlschluss der logische Trugschluss der Woche.
55 Minuten
Nach einem kurzen Wochenrückblick führt David ein Gespräch mit dem Südtiroler Teilchenphysiker Dr. Günther Dissertori, der an der ETH Zürich lehrt und beim größten und beim leistungsstärksten Teilchenbeschleuniger der Welt, dem Large Hadron Collider am CERN, forscht und arbeitet. Es geht um Grundlagenforschung, sterile Neutrinos und um das größte Mikroskop der Welt. Im Anschluss, stellt Marc das Paper der Woche "Uses and abuses of migrant crisis" vor, wo es um unseren alltäglichen (und falschen) Sprachgebrauch des Wortes "Krise" geht. Und zum Abschluss präsentieren wir selbstverständlich wieder die social media Tipps und das Experiment der Woche, wo wir euch zeigen, wie ihr die Blutgefäße eurer Retina sichtbar machen könnt. Diesmal freudig erhopft durch das Kellerbier von Hacker-Pschorr.
1 Stunde 5 Minuten
In aller Herrgottsfrüh zu Gast bei isch gleich: Die EURAC Forscherin und Julius-Perathoner-Preisträgerin Johanna Mitterhofer. Mit ihr sprechen wir über die von ihr und ihrer Kollegin Verena Wisthaler verfasste Arbeit: "Südtiroler Gemeinden und Integration. Möglichkeiten zur nachhaltigen Gestaltung des Zusammenlebens in Vielfalt", Problematiken und Lösungsvorschläge für Migration und Integration und agitierenden Sprachgebrauch in Politik und Forschung. Neu dabei ist "Das Experiment der Woche", aber selbstverständlich dürfen social media und Veranstaltungstipps natürlich auch nicht fehlen.
1 Stunde 8 Minuten
Diesmal zu Gast bei ischgleich: Don Paolo Renner, Professor für Fundamentaltheologie und Religionswissenschaften an der Universität Bozen-Brixen. Bei einem Bierchen unterhielten wir uns mit ihm über seine Arbeit, die katholische Kirche, Kruzifixe in der Schulklasse, dem Urknall und ungläubige (Natur)Wissenschaftler. Der logische Trugschluss der Woche zum Thema passend das "Autoritätsargument". Wir danken Helios/RU17 für die Gastfreundschaft!
58 Minuten
Diesmal sprechen wir mit dem Direktor des Geoparcs Bletterbach Christian Weber bei einem Gläschen Lupinen-Bier aus "Voltrui" über seine Arbeit, Fossilien in der Bletterbach-Schlucht und Mars-Rover im "Grand Canyon Südtirols". David papert über die "Silurian Hypothesis". Gemeint sind nicht die Silurianer aus Dr. Who, sondern die Überlegung, ob vor unserer Zivilisation bereits eine andere hochentwickelte Spezies auf der Erde gab. Marc ist davon eher weniger überzeugt, und freut sich stattdessen über hungrige Enzyme. Ganz zum Schluss werden beim logischen Trugschluss der Woche Torpfosten verschoben.
53 Minuten
Diesmal bei #ischgleich zu Gast im Studio: Kerstin Wonisch, Forscherin und Doktorandin am Institut für Minderheitenrecht der EURAC. Nach einem kurzen Wochenrückblick sprechen wir mit ihr über den Islam, das Kopftuchverbot, islamischen Feminismus und ob Muslime einen Mondkalender haben. Veranstaltungs- und Social Media Tipps dürfen natürlich auch nicht fehlen. Der logische Trugschluss der Woche ist diesmal das "Falsche Dilemma". Und auch diesmal geht der Dank an unseren Produzenten Simon Gamper und Martin Niedermair in der Tonstube in Oberbozen.
49 Minuten
In dieser Folge begrüßen wir zum ersten Mal einen Gast im Studio. Und niemand geringerer als der Landesmeteorologe und local hero Dieter Peterlin ist zu uns auf den Ritten in die Tonstube gekommen. Nach einem kurzen Wochenrückblick, erzählt uns Dieter bei einem Gläschen Weisswein (ein Kalterer trinkt kein Bier) ein wenig aus seinem beruflichen Alltag und stellt auch das Paper der Woche vor ("Detecting Severe Weather Trends Using an Additive Regressive Convective Hazard Model"). Marc stellt in den "social media Tipps" den flickr-account "Humanitarians of Tinder" vor und berichtet auch wie man, ganz empirisch, das perfekte Tinder Profil einrichtet (und nein, er spricht nicht aus Erfahrung). David forderte indes zu einem Lauf auf dem Olympus Mons heraus - der höchste Berg des Sonnensystems, der sich aber nicht auf der Erde, sondern auf dem Mars befindet. Wie das geht? Reinhören und mitlaufen. Der logische Trugschluss der Woche lautet diesmal "cum hoc, ergo propter hoc", und für alle, die nicht Latein in der Schule hatten, oder sich daran nicht mehr erinnern wollen: "mit diesem, folglich deswegen", oder etwas ausführlicher: "Eine beobachtete Korrelation, bedeutet nicht eine ursächliche Wirkung." Foto von fotowebcam.eu, siehe shownotes.