SALTO Podcast Archiv
683 Episoden
19 Minuten
Immer öfter sehen wir uns mit intensiven Naturereignissen wie Hagel, Stürmen oder Windhosen konfrontiert, die nicht nur Verwüstung hinterlassen, sondern auch erhebliche finanzielle Schäden verursachen. Der Ruf nach einer geeigneten Versicherungsdeckung, um die finanziellen Lasten solcher Schäden nicht selbst tragen zu müssen, wird in manchen Gebieten immer lauter. Aber wie können sich Verbraucher:innen richtig absichern?
23 Minuten
Umberto Gandini hat die Bombenjahre als Journalist des Alto Adige miterlebt. Seine Erinnerungen sind eine Stimme gegen den Chor der Nationalisten auf beiden Seiten.
17 Minuten
Ai leoni da tastiera preferisco un leopardo delle nevi.
Qual è la vocazione dell’imprenditore?
Nessun economista dirà mai che un imprenditore deve avere come scopo principale quello di fare soldi. Porre il centro della questione sulla ricchezza non aiuta a capire la vocazione dell’imprenditore.
E non è corretto scagliarsi contro persone che si pongono domande.
Qual è la vocazione dell’imprenditore?
Nessun economista dirà mai che un imprenditore deve avere come scopo principale quello di fare soldi. Porre il centro della questione sulla ricchezza non aiuta a capire la vocazione dell’imprenditore.
E non è corretto scagliarsi contro persone che si pongono domande.
58 Minuten
Heute mit Alperia AG Generaldirektor Luis Amort, Philipp Frasnelli von Eisackwerk GmbH und Walter Andreaus, Präsident des Verbraucherschutzverein Robin. Das Thema: Der Gratisstrom und das neue Landesgesetz.
16 Minuten
Die Fashion Branche gilt als die weltweit größte Umweltverschmutzerin nach der Ölindustrie. Höchste Zeit für ein Umdenken. De facto stammen aber bloß 0,5% aller Textilien aus recyceltem Material. Bei Wolle sind es 6 %, nicht zuletzt dank der Stadt Prato in der Toskana. Prato ist einer der wichtigsten Umschlagplätze für Altkleider weltweit, Millionen Tonnen an Altkleidern werden dort jährlich sortiert, aufgehackt, neu versponnen, umgeschneidert, zu neuen Stoffen verarbeitet und weiterverkauft. Wie das Recycling von Altkleidern technisch und chemisch funktioniert, erklärt uns Universitätsdozentin und Chemikerin Alessia Patrucco.
21 Minuten
Heinrich Klier über die Feuernacht, die Reaktionen im Ausland und seine Flucht nach Deutschland.
In der letzten Folge seiner Erinnerungen spricht Heinrich Klier über die Feuernacht, seine Rolle bei den Anschlägen und die Reaktionen in Österreich und Deutschland. Auch der Innsbrucker BAS-Mann ist der Meinung, dass es das Bekanntwerden der Misshandlungen der Südtiroler Häftlinge war, der die breite Öffentlichkeit für den Kampf der Attentäter sensibilisiert hat. Als Klier von der österreichischen Staatspolizei verhaftet werden soll, flieht der angehende Schriftsteller nach München, wo er fast drei Jahre lang im Untergrund lebt. Im Mai 1965 steht er beim ersten großen Südtirol-Prozess in Graz vor Gericht und wird wie alle anderen Angeklagten freigesprochen.
1998 wird Heinrich Klier in Italien begnadigt und er fährt in Alter wieder öfters nach Südtirol. Der ehemalige Attentäter sieht später die Südtirol-Autonomie durchaus positiv und als Modell einer europäischen Minderheitenlösung.
In der letzten Folge seiner Erinnerungen spricht Heinrich Klier über die Feuernacht, seine Rolle bei den Anschlägen und die Reaktionen in Österreich und Deutschland. Auch der Innsbrucker BAS-Mann ist der Meinung, dass es das Bekanntwerden der Misshandlungen der Südtiroler Häftlinge war, der die breite Öffentlichkeit für den Kampf der Attentäter sensibilisiert hat. Als Klier von der österreichischen Staatspolizei verhaftet werden soll, flieht der angehende Schriftsteller nach München, wo er fast drei Jahre lang im Untergrund lebt. Im Mai 1965 steht er beim ersten großen Südtirol-Prozess in Graz vor Gericht und wird wie alle anderen Angeklagten freigesprochen.
1998 wird Heinrich Klier in Italien begnadigt und er fährt in Alter wieder öfters nach Südtirol. Der ehemalige Attentäter sieht später die Südtirol-Autonomie durchaus positiv und als Modell einer europäischen Minderheitenlösung.
26 Minuten
Warum ein Altbau schützenswert ist.
Ein Altbau ist keine Gebrauchtware, so wie ein Schuh oder ein Auto. Genauso wenig sind unsere Lebenspartner gebraucht, nur weil sie eine Beziehung hinter sich haben.
In einem Altbau zu wohnen, bringt Rechte und Pflichten mit sich, weil es einen Wert hat. Und Werte verpflichten. Ein Streiflicht auf die Denkmalpflege und Südtirol.
Ein Altbau ist keine Gebrauchtware, so wie ein Schuh oder ein Auto. Genauso wenig sind unsere Lebenspartner gebraucht, nur weil sie eine Beziehung hinter sich haben.
In einem Altbau zu wohnen, bringt Rechte und Pflichten mit sich, weil es einen Wert hat. Und Werte verpflichten. Ein Streiflicht auf die Denkmalpflege und Südtirol.
52 Minuten
Die aktuelle Debatte auf SALTO. Heute mit Burkard Zozin, Hannes Senfter und Carlo Bertacchi. Das Thema: Die Politik bedroht den freien Journalismus
24 Minuten
In einer neuen Folge von "Verbraucherwissen to go" setzen wir uns mit Aktivistin Magdalena Gschnitzer intensiv mit dem Thema Plastik auseinander.
Jedes Jahr gelangen ungefähr 19 bis 23 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Gewässer dieser Welt. Das entspricht in etwa zwei Lastwagenladungen voller Plastikverpackungen, die jede Minute in unseren Meeren landen. Während viele von uns die Bilder der Müllteppiche auf der Wasseroberfläche vor Augen haben, ist so einigen nicht bewusst, dass der Großteil des Plastiks auf dem Meeresboden liegt. „Das wird in Zukunft die Referenzschicht des 21. Jahrhunderts“, so Aktivistin Magdalena Gschnitzer, „Die Frage ist nur – wollen wir so etwas den nächsten Generationen hinterlassen?“
Jedes Jahr gelangen ungefähr 19 bis 23 Millionen Tonnen Plastikmüll in die Gewässer dieser Welt. Das entspricht in etwa zwei Lastwagenladungen voller Plastikverpackungen, die jede Minute in unseren Meeren landen. Während viele von uns die Bilder der Müllteppiche auf der Wasseroberfläche vor Augen haben, ist so einigen nicht bewusst, dass der Großteil des Plastiks auf dem Meeresboden liegt. „Das wird in Zukunft die Referenzschicht des 21. Jahrhunderts“, so Aktivistin Magdalena Gschnitzer, „Die Frage ist nur – wollen wir so etwas den nächsten Generationen hinterlassen?“
35 Minuten
mico. La crescita (del PIL) ha dimostrato di non essere l’indicatore per ripensare il mondo nella crisi climatica. È ora di tirare le somme e credere alla matematica, visto che la politica ha perso il filo e, pur sapendo di aver passato sei limiti planetari, si attacca con le unghie al vecchio sistema. Invece, non ci rimane che trovare un’alternativa sostenibile e giusta al capitalismo, e farlo in fretta.
La giovane ricercatrice Letizia Molinari si è tuffata a capofitto nello studio del collasso planetario e nelle politiche ambientali per scardinare il vecchio sistema. Perché non solo ha sfruttato (oltre) il massimo le risorse naturali, ma ha portato benessere a pochi, facendolo sulle spalle di moltƏ. Nella “decrescita” Letizia ha trovato un modo per ripensare le istituzioni come le relazioni. La rivoluzione è mentale ancora prima di economica: una svolta copernicana. E la crisi climatica è sì spaventosa, ma anche un punto di inizio che ci permette di riscrivere il futuro dell’umanità.
La giovane ricercatrice Letizia Molinari si è tuffata a capofitto nello studio del collasso planetario e nelle politiche ambientali per scardinare il vecchio sistema. Perché non solo ha sfruttato (oltre) il massimo le risorse naturali, ma ha portato benessere a pochi, facendolo sulle spalle di moltƏ. Nella “decrescita” Letizia ha trovato un modo per ripensare le istituzioni come le relazioni. La rivoluzione è mentale ancora prima di economica: una svolta copernicana. E la crisi climatica è sì spaventosa, ma anche un punto di inizio che ci permette di riscrivere il futuro dell’umanità.
25 Minuten
Heinrich Klier ist der BAS-Mann, der mit Gleichgesinnten Ende Jänner 1961 das Reiterstandbild von Waidbruck mit mehreren Sprengladungen vom Sockel holt.
In der Nacht auf den 29. Jänner 1961 führt der BAS seinen bis dahin wohl spektakulärsten Anschlag durch. Vor dem Montecatini-Kraftwerk in Waidbruck steht eine überlebensgroße Bronzestatute, die Benito Mussolini hoch zu Ross zeigt. Diese Statute, die im Volksmund nur der „Alu-Duce“ genannt wird, sprengt der BAS in die Luft. Der Kopf dieser Aktion ist Heinrich Klier.
Er erzählt in dieser Folge die Hintergründe dieses Anschlages und eine Aktion mit der Alu-Scherben Tage später nach Wien gebracht wurden Ebenso erinnert sich Klier an die Sprengstofftransporte und einer gefährlichen Panne in Osttirol.
Heinrich Klier ist aber auch am 1. Juni 1961 beim Treffen in Zernez in der Schweiz dabei, wo der BAS den großen Schlag – die sogenannte Feuernacht – vorbereitet.
In der Nacht auf den 29. Jänner 1961 führt der BAS seinen bis dahin wohl spektakulärsten Anschlag durch. Vor dem Montecatini-Kraftwerk in Waidbruck steht eine überlebensgroße Bronzestatute, die Benito Mussolini hoch zu Ross zeigt. Diese Statute, die im Volksmund nur der „Alu-Duce“ genannt wird, sprengt der BAS in die Luft. Der Kopf dieser Aktion ist Heinrich Klier.
Er erzählt in dieser Folge die Hintergründe dieses Anschlages und eine Aktion mit der Alu-Scherben Tage später nach Wien gebracht wurden Ebenso erinnert sich Klier an die Sprengstofftransporte und einer gefährlichen Panne in Osttirol.
Heinrich Klier ist aber auch am 1. Juni 1961 beim Treffen in Zernez in der Schweiz dabei, wo der BAS den großen Schlag – die sogenannte Feuernacht – vorbereitet.
18 Minuten
Passate le grandi feste, oramai possiamo nuovamente concentrarci sul vivere sano, almeno da un punto di vista alimentare. E allora apriamo i nostri orizzonti parlando insieme di alimenti e di speranza.
49 Minuten
Heute mit Karl Zeller, David Röck und Arnold Tribus. Das Thema: Verlierer Kompatscher?
Nach drei Monaten harten Verhandlungen steht die neue Landesregierung. Arno Kompatscher hat fast ein halbes Dutzend verschiedene Schlachten geschlagen. Und alle verloren. Herausgekommen ist eine Rechts-Rechts-Regierung, mit 11 Landesräten, ohne Arnold Schuler und Angelo Gennaccaro. Startet damit Landeshauptmann Arno Kompatscher seine letzte Legislatur als Verlierer? Ist er zwar Landeshauptmann, doch bestimmen im Wirklichkeit andere in seiner Partei? Hält diese Koalition überhaupt 5 Jahre. Sind Giorgia Meloni und ihre Fratelli wirklich so ungefährlich, wie man uns jetzt glaubhaft machen will?
Nach drei Monaten harten Verhandlungen steht die neue Landesregierung. Arno Kompatscher hat fast ein halbes Dutzend verschiedene Schlachten geschlagen. Und alle verloren. Herausgekommen ist eine Rechts-Rechts-Regierung, mit 11 Landesräten, ohne Arnold Schuler und Angelo Gennaccaro. Startet damit Landeshauptmann Arno Kompatscher seine letzte Legislatur als Verlierer? Ist er zwar Landeshauptmann, doch bestimmen im Wirklichkeit andere in seiner Partei? Hält diese Koalition überhaupt 5 Jahre. Sind Giorgia Meloni und ihre Fratelli wirklich so ungefährlich, wie man uns jetzt glaubhaft machen will?
18 Minuten
Meike Hollnaicher racconta l'agricoltura sostenibile attraverso la comunicazione in rete e lo storytelling.
Benvenuti nella sesta puntata di Oikos, terra di economie possibili. Oggi, ci immergeremo nel progetto "Farmfluencers", nato all'interno del master in Ecosocial Design. Meike Hollnaicher ci presenta questa iniziativa dedicata a promuovere l'agricoltura sostenibile attraverso storie coinvolgenti e incontri di rete, creando ponti tra agricoltura e società. Meike ci spiega l'opportunità unica che l'agricoltura rigenerativa offre nel ristabilire il nostro legame con la terra, una sorta di "magia" che può rigenerare ciò che abbiamo già distrutto.
L'episodio esplora, da una parte, le sfide di questa impresa non profit nel pagare il proprio lavoro trasformativo. Dall'altra, le difficoltà degli agricoltori che adottano nuovi modelli più rispettosi della terra, sottolineando che queste persone coraggiose hanno bisogno di un maggiore supporto dalla comunità e dal mercato. Promuovere l'agricoltura sostenibile è una responsabilità di tutti.
Benvenuti nella sesta puntata di Oikos, terra di economie possibili. Oggi, ci immergeremo nel progetto "Farmfluencers", nato all'interno del master in Ecosocial Design. Meike Hollnaicher ci presenta questa iniziativa dedicata a promuovere l'agricoltura sostenibile attraverso storie coinvolgenti e incontri di rete, creando ponti tra agricoltura e società. Meike ci spiega l'opportunità unica che l'agricoltura rigenerativa offre nel ristabilire il nostro legame con la terra, una sorta di "magia" che può rigenerare ciò che abbiamo già distrutto.
L'episodio esplora, da una parte, le sfide di questa impresa non profit nel pagare il proprio lavoro trasformativo. Dall'altra, le difficoltà degli agricoltori che adottano nuovi modelli più rispettosi della terra, sottolineando che queste persone coraggiose hanno bisogno di un maggiore supporto dalla comunità e dal mercato. Promuovere l'agricoltura sostenibile è una responsabilità di tutti.
24 Minuten
Er war einer der untypischsten Attentäter: Heinrich Klier, Bergsteiger, Autor und Kopf des Anschlages von Waidbruck, erinnert sich an den Beginn des Nordtiroler BAS.
Heinrich (Heinz) Klier war einer der wichtigsten Protagonisten der Nordtiroler Gruppe des Befreiungsausschusses Südtirol. Der 1926 in Zirl geborene Klier arbeitet in den 1950er Jahren als Schriftsteller, Autor von Berg- und Wanderführern und Gestalter von Radiosendungen im ORF. Über diese Tätigkeit und vor allem als begeisterter Kletterer und Bergsteiger lernte er nicht nur Südtirol kennen, sondern auch die Gruppe um den Bozner BAS-Mann Martin Koch. Schon bald war Klier einer der Nordtiroler, die sich aktiv an der illegalen Untergrundbewegung beteiligten. So war er der Kopf des Anschlages auf das Reiterstandbild in Waidbruck Ende Jänner 1961. Als Wolfgang Pfaundler aus gesundheitlichen Gründen die Leitung der Innsbrucker BAS-Gruppe niederlegen musste, übernahm Klier diese Rolle. Bald nach Feuernacht musste er – weil von österreichischen Polizei gesucht – nach Deutschland fliehen, wo er jahrelang getrennt von seiner Familie lebte.
Heinrich Klier wurde später zu einem der wichtigsten und erfolgreichsten Tourismusunternehmer Nordtirols. Mit seiner Wintersport Tirol AG erschloss er skitechnisch nicht nur den Stubaier Gletscher, sondern er plante und baute auch mehr als halbes Tiroler Skigebiete. Klier stirbt am 6. Oktober 2022 in Innsbruck.
Heinrich (Heinz) Klier war einer der wichtigsten Protagonisten der Nordtiroler Gruppe des Befreiungsausschusses Südtirol. Der 1926 in Zirl geborene Klier arbeitet in den 1950er Jahren als Schriftsteller, Autor von Berg- und Wanderführern und Gestalter von Radiosendungen im ORF. Über diese Tätigkeit und vor allem als begeisterter Kletterer und Bergsteiger lernte er nicht nur Südtirol kennen, sondern auch die Gruppe um den Bozner BAS-Mann Martin Koch. Schon bald war Klier einer der Nordtiroler, die sich aktiv an der illegalen Untergrundbewegung beteiligten. So war er der Kopf des Anschlages auf das Reiterstandbild in Waidbruck Ende Jänner 1961. Als Wolfgang Pfaundler aus gesundheitlichen Gründen die Leitung der Innsbrucker BAS-Gruppe niederlegen musste, übernahm Klier diese Rolle. Bald nach Feuernacht musste er – weil von österreichischen Polizei gesucht – nach Deutschland fliehen, wo er jahrelang getrennt von seiner Familie lebte.
Heinrich Klier wurde später zu einem der wichtigsten und erfolgreichsten Tourismusunternehmer Nordtirols. Mit seiner Wintersport Tirol AG erschloss er skitechnisch nicht nur den Stubaier Gletscher, sondern er plante und baute auch mehr als halbes Tiroler Skigebiete. Klier stirbt am 6. Oktober 2022 in Innsbruck.