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Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
59 Minuten
"Callwey Verlag" – Uwe Kullnick spricht mit der Verlegerin Marcella Prior-Callwey über ihren Verlag - Verlage on Stage

 (Hördauer ca. 60 min)

Der Callwey Verlag ist ein traditionsreicher Verlag in München, der sich auf Themen wie Architektur, Design, Garten, Mode und Lifestyle spezialisiert hat. Mit hochwertigen Inhalten, exzellenten Autoren und kreativem Design bietet der Verlag einzigartige Erlebniswelten für seine Leser. Der Verlag wird seit 140 Jahren als unabhängiges Familienunternehmen geführt und steht für hochwertige Inhalte. Callwey entwickelt exklusive Buchprojekte für internationale Unternehmen und porträtiert Menschen, Unternehmenshistorien sowie Regionen. Der Verlag kürt jährlich mit prominenten Jurys die besten Häuser, Innenräume und Gärten, deren Bücher zu den bedeutendsten Publikationen in ihren Bereichen zählen. Der Buchclub bietet verschiedene Abo-Modelle.

Marcella Prior-Callwey wurde 1975 in München geboren und wuchs in einer angesehenen Verlegerfamilie auf. Nach ihrer Ausbildung zur Verlagskauffrau beim BLV Verlag in München studierte sie Kunstgeschichte, Betriebswirtschaftslehre und Kultur- und Medienmanagement. Sie setzte ihre akademische Laufbahn fort und promovierte schließlich in Kunstgeschichte an der University of Oxford.

Im Jahr 2005 kehrte sie zum Callwey Verlag zurück, den ihr Urgroßvater Georg D.W. Callwey gegründet hatte. Als Leiterin des Buchverlags hinterließ sie ihre Spuren und wurde 2009 zur Geschäftsführerin ernannt. Zusammen mit ihrem Bruder Dominik Baur-Callwey führte sie den Verlag in die vierte Generation. Seit 2019 ist Marcella alleinige Gesellschafterin und Geschäftsführerin des Callwey Verlags und lenkt die Geschicke der Buchsparte.

Das Prinzip Buchclub: Gemeinsam Lesen, Entdecken und Teilen

Einzigartige und stilvolle Bücher für Unternehmen und Konzerne

 

Ungewöhnlich: CALLWEY & FRIENDS

Clever: CORPORATE PUBLISHING

Idee Moderation und Realisation Uwe Kullnick
5 Minuten
Sandra Hoffmann

DRINNEN – jeden Montag ein Stück  (halb)privates Leben

im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn

DRINNEN – Kolumne von Sandra Hoffmann

20. "Tanzend" (Den Text finden sie hier)

(Hördauer ca. 6 Minuten)

In den kommenden 52 Wochen schreibt Sandra Hoffmann für das Literaturportal Bayern wieder eine Kolumne: DRINNEN. Momentaufnahmen aus dem (halb)privaten Leben. Anders als Natur-Räume ermöglichen uns Innenräume, wenn es nicht gerade öffentliche Räume sind, nur einen privaten Blick. Wir sehen dort hinein, wo wir Einlass bekommen, oder wir uns den Einlass erkaufen, wie etwa in Museen, Zügen, Hotels. Es geht um Wahrnehmung. Diesmal aber von Orten, von Menschen, Begegnungen, Situationen. Immer mit der für Literatur relevanten Frage: Wie spiegelt sich im Kleinen oder im Privaten auch das große Ganze, die Welt. Wer sind wir im (anscheinend so) Geborgenen?

Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.

Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecherin Sandra Hoffmann, Realisation Uwe Kullnick

Buchveröffentlichungen:

schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 Tagen, C.H. Beck, 2002

Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004

Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008

Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012

Paula, Hanser Berlin, 2017

Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019

Neu erschienen: Jetzt bist du da: Roman

 

 
56 Minuten
Die 23. Welle mit Alex Capus

 (Hördauer ca. 56 Minuten)

Willkommen bei der 23. Ausgabe der GlockenbachWelle.

Wünschen wir uns nicht alle manchmal einen Ort, an dem wir dem Alltag entfliehen können? An dem wir die Seele baumeln lassen, unseren Gedanken nachhängen und zu uns selbst finden können? In dieser Ausgabe entführen wir euch an einen solchen Ort. Um genau zu sein ist es ein kleines Haus am Sonnenhang eines Weinbergs. Es ist ein Kleinod im Piemont, das unserem Gast für mehrere Jahre als Rückzugsort gedient hat. Der Schriftsteller Alex Capus hat hier seine Zeit verbracht, alleine, mit seiner Familie und Freunden und geschrieben. Einige seiner Werke sind hier entstanden. Geschichten, die vom Leben schreiben. In seiner kürzlich erschienenen Geschichte dürfen wir ihn genau an diesen Ort begleiten, in „Das kleine Haus am Sonnenhang“.

Die Runde in der Glockenbachbuchhandlung:

Pamela Scholz – Leidenschaftliche Buchhändlerin und Inhaberin der Glockenbachbuchhandlung

Steffi Sack - Literaturblog „Nur Lesen ist schöner“

Alex Capus, Autor von Romanen, Kurzgeschichten und Romanen, mit dabei sein neuestes Werk „Das kleine Haus am Sonnenhang“, kürzlich erschienen bei Hanser Literaturverlage

Worum geht es in dieser Folge?

Wir holen uns ein wenig Dolce Vita in das wechselhafte Deutschland, sanft serviert mit einem Schweizer Akzent, und dürfen einen Einblick in das Leben und Wirken eines Autoren erhaschen, der es wie kein anderer oder keine andere schafft, die Geschichten in seinen Büchern im Kopf der Lesenden lebendig werden zu lassen. Der genauso geerdet und bescheiden schreibt wie er als Person auftritt und genau deswegen mächtig Eindruck hinterlässt. Gemeinsam tauchen wir ins sein neues Buch ein und statten dem kleinen Haus am Sonnenhang einen Besuch ab.

Worauf ihr euch freuen dürft:

wie etwas Leichtes und Elegantes entsteht, wenn man eben gerade nicht allzu ambitiös ans Werk geht

warum das Übersetzen eine Übung in Demut ist

wann die Goldberg Variationen von Johann Sebastian Bach von Glenn Gould die Stille ablösen

warum es sich mit einem Füller viel intimer und freier schreiben lässt als am Bildschirm

über den Shitty First Draft – die allererste Fassung

wann Cover und Gerüche zu Killer beim Bücherkauf werden

warum man sich nie leer schreiben sollte und es sich lohnt, immer etwas in Reserve zu haben

über die Bedeutung von Plausibilität in Geschichten

wie ein und dieselbe Geschichte auf ganz unterschiedliche Weise erzählt werden kann

warum manche Geschichten ihre Zeit brauchen

wie sich Wesenszüge und Marotten von Menschen in Figuren wiederfinden lassen

warum ein Roman 150 Seiten braucht, um für sich alleine zu stehen

Wir wünschen viel Freude beim Hören …

Website der Edition Michael Fischer

Julis Homepage

Zum Buch „Unerhört – Unschlagbare Argumente für gendergerechte Sprache“

Artikel zur Welle mit Juli Faber auf Nur Lesen ist schöner

Projektseite auf Nur Lesen ist schöner

 

Projektseite der Glockenbachbuchhandlung
16 Minuten
Alexander von Humboldt – 1789-1799 - Sämtliche Schriften

Bd. II Die amerikanische Reise

3/3 1/10 – „Natürliche Brücken“ – 1810

(Hördauer 27 Minuten)

Gesammelte Schriften von Alexander von Humboldt

In dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (z. B. Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"

ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).

Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben seinen Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.

Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.

Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.

Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.

Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
15 Minuten
 „Die Deutschen und die Revolution“ von Heinrich August Winkler - eine Rezension von - Literaturkritik.de

(Hördauer 16 Minuten)

Sind die Deutschen ein „Volk ohne Revolution“? Diese Frage, mit der er sich auf einen Aufsatz des Historikers Rudolf Stadelmann aus dem Jahr 1948 bezieht, beantwortet Heinrich August Winkler mit einem entschiedenen Nein. Winkler, der sonst mit dickleibigen Büchern wie der vierbändigen Darstellung Geschichte des Westens (2009-2015) hervortritt, hat diesmal einen schlanken Band vorgelegt, der mehr den Charakter eines Essays als einer ausgreifenden Geschichtsdarstellung hat. In fünf Kapiteln geht es um revolutionäre Ereignisse, die Deutschland in den vergangenen zweihundert Jahren geprägt haben. In einem sechsten Kapitel fasst der Autor die Ergebnisse zusammen und versucht einen Ausblick auf eine Zukunft, in der der Westen „seine monopolartige globale Vormachtstellung“ verloren habe..…“

Eine Rezension von Günter Rinke

Den Text der Rezension finden Sie hier

Sprecher Matthias Pöhlmann 

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Kommen Sie doch einmal in unsere Live-Aufzeichnungen in München

 

Realisation Uwe Kullnick
5 Minuten
Sandra Hoffmann

DRINNEN – jeden Montag ein Stück  (halb)privates Leben

im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn

DRINNEN – Kolumne von Sandra Hoffmann

19. "Farantouri" (Den Text finden sie hier)

(Hördauer ca. 5 Minuten)

In den kommenden 52 Wochen schreibt Sandra Hoffmann für das Literaturportal Bayern wieder eine Kolumne: DRINNEN. Momentaufnahmen aus dem (halb)privaten Leben. Anders als Natur-Räume ermöglichen uns Innenräume, wenn es nicht gerade öffentliche Räume sind, nur einen privaten Blick. Wir sehen dort hinein, wo wir Einlass bekommen, oder wir uns den Einlass erkaufen, wie etwa in Museen, Zügen, Hotels. Es geht um Wahrnehmung. Diesmal aber von Orten, von Menschen, Begegnungen, Situationen. Immer mit der für Literatur relevanten Frage: Wie spiegelt sich im Kleinen oder im Privaten auch das große Ganze, die Welt. Wer sind wir im (anscheinend so) Geborgenen?

Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.

Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecherin Sandra Hoffmann, Realisation Uwe Kullnick

Buchveröffentlichungen:

schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 Tagen, C.H. Beck, 2002

Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004

Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008

Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012

Paula, Hanser Berlin, 2017

Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019

Neu erschienen: Jetzt bist du da: Roman
5 Minuten
"Die Möndin, nebst einigen Anmerkungen zur Illustration von Arno Schmidts Geschichte auf dem Rücken erzählt".  – Beitrag von Erwin Pischel - GASL (Gesellschaft der Arno Schmidt Leser)

(Hördauer 05 Minuten)

Mit freundlicher Genehmigung der "Mitteilungen der Gesellschaft der Arno Schmidt Leser (GASL),

JG 34, 2021 Heft 1

Sprecher Matthias Pöhlmann,  Realisation Uwe Kullnick
15 Minuten
Christoph Martin Wieland  – 1733-1813

Teil 1, Buch 2, Kapitel 5

Die Sache wird auf ein medicinisches Gutachten ausgestellt

Der Senat läßt ein Schreiben an den Hippokrates abgehen. Der Arzt kommt in Abdera an, erscheint vor Rat, wird vom Ratsherrn Thrasyllus zu einem Gastgebot gebeten, und hat – Langeweile

Ein Beispiel, daß ein Beutel voll Dariken nicht bei allen Leuten anschlägt

(Hördauer 16 Minuten)

Das Projekt

Wir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!

Übrigens, man kann auch jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben.

Das Buch

Die "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riß betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thracier zunichte gemacht.

Christoph Martin Wieland war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung und hat mit seinen Werken maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Literatur beigetragen. Wieland war ein äußerst vielseitiger Autor, der in verschiedenen Genres wie Roman, Drama, Essay und Lyrik tätig war. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Sprache und eine tiefe Humanität aus, die bis heute faszinieren. Besonders bekannt ist Wieland für seinen Roman "Agathon", der als eines der ersten Werke der deutschen Literaturgeschichte gilt, das den Begriff des "Bildungsromans" prägte. Auch seine Übersetzungen von Werken antiker Autoren wie Homer oder Vergil sind bis heute von großer Bedeutung. Insgesamt war Ch. M. Wieland ein herausragender Vertreter seiner Zeit, dessen Werk bis heute einen wichtigen Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt.

Teil 1 Buch 1 Kapitel 1

Teil 1 Buch 1 Kapitel 2

Tei l1 Buch 1 Kapitel 3

Teil 1 Buch 1 Kapitel 4

Teil 1 Buch 1 Kapitel 5

Teil 1 Buch 1 Kapitel 6

Teil 1 Buch 1 Kapitel 7

Teil 1 Buch 1 Kapitel 8

Teil 1 Buch 1 Kapitel 9

Teil 1 Buch 1 Kapitel 10

Teil 1 Buch 1 Kapitel 11

Teil 1 Buch 1 Kapitel 12

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⁠Hörbahn on Stage - live im Pixel – Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!⁠

Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
6 Minuten
„Der Sohn des Friseurs“ von Gerbrand Bakker - eine Rezension von Peter Mohr - Literaturkritik.de 

(Hördauer 06 Minuten)

 

Simon, Mitte vierzig, führt ein ruhiges Leben. Wie bereits sein Vater und Großvater ist er Friseur. Er möchte nicht unbedingt zu viele Kunden, und wenn er mal einen Espresso braucht, dann geht er rasch in seine Wohnung über dem Salon. Zwei Poster von Schwimmern an der Wand erinnern an seine Jugendhelden, und dreimal die Woche zieht er selbst Bahnen – Simon mag seinen unaufgeregten Alltag und wenn er zwischendurch eine Strähne Einsamkeit an sich entdeckt, dann stört ihn das nicht weiter.

Als einer der Stammkunden, ein Schriftsteller, sich für die Geschichte seines Vaters interessiert, wird auch Simon neugierig. Er hatte den Vater nie kennengelernt, weil dieser, wie es hieß, 1977 bei einem Flugzeugunglück auf Teneriffa ums Leben gekommen war. Aber warum weiß Simon eigentlich so wenig darüber? Und noch etwas anderes treibt ihn um: Als Simon seiner Mutter beim Schwimmunterricht für Jugendliche hilft, lernt er den stummen Igor kennen – und verliebt sich in ihn.…“

Eine Rezension von Peter Mohr

Den Text der Rezension finden Sie hier

Sprecher Matthias Pöhlmann 

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Realisation Uwe Kullnick
13 Minuten
Die Finessen der Schwerkraft – von Nick Meinhart - Literatur und Kritik

(Hördauer ca. 14 Minuten)

Wir dürfen Beiträge aus Ausgabe 577/578 von Literatur und Kritik für unser Literaturpodcastradio vertonen.  Es hat den Themenschwerpunkt SCHWER-LOS,  Rezensionen von Neuerscheinungen österreichischer Autorinnen und Autoren sowie weitere Beiträge. In dieser Sendung hören Sie einen Beitrag von:

Nick Meinhart: Geboren 1970, Studium der Kommunikations- und Politikwissenschaft an der Universität Wien, Tätigkeit als Texter, Fotograf, Designer, Konzeptleiter für Agenturen und Medienunternehmen. Lebt und arbeitet in Wien.

Wir danken dem Verlag und dem Autor für die kostenlose Überlassung der Nutzung für diese Sendung.

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Unsere Live-Sendung in München/Schwabing oder im Pixel (Gasteig, Mü)

Sprecher, Regie und Realisation Uwe Kullnick
17 Minuten
Great Shorties: "Der verschwundene Augenblick" von Marlisa Thumm – Zum 85. der großen Erzählerin 5/5

(Hördauer 17 Minuten)

Marlisa Thumm, die große Geschichtenerzählerin, erzählt ihre schönsten Geschichten.

  

Seit 2004 ist Marlisa Thumm ausgebildete Erzählerin und lebt mit und in ihren Geschichten, sowohl den eigenen als auch mit und in Literatur-Nacherzählungen.

Sie hören hier eigene Geschichten, die wir für schön genug hielten um ihr einen eigenen Zyklus zu widmen.

Sie erzählt ihre Geschichten auch live bei den “Geschichtenspinnern” Im immer ausverkauften Werkhaus, Leonrodstr. 19, München

Einige der schönsten Geschichten zum 85. Geburtstag der großen Münchner Geschichten der Autorin, Erzählerin und Malerin sind in ihrem Sammelband "Ich will hier raus" zusammengefasst.

Es spricht die Autorin

Regie und Realisation Uwe Kullnick
10 Minuten
Literatur und Kritik: Körper, ein Verb – von Simon Froehling

(Hördauer ca. 11 Minuten)

Wir dürfen Beiträge aus Ausgabe 575/576 von Literatur und Kritik für unser Literaturpodcastradio vertonen.  Es hat den Themenschwerpunkt BERÜHRUNGEN, und die Rubriken „Umfrage“ und „Ein Tag im Leben“, Rezensionen von Neuerscheinungen österreichischer Autorinnen und Autoren sowie weiteren Beiträgen. In dieser Sendung hören Sie: einen Beitrag von

Simon Froehling, geboren 1978 ist schweizerisch-australischer Doppelstaatsbürger. Neben rund einem Dutzend Theaterstücken und Hörspielen hat er zwei Romane veröffentlicht und war sowohl für den Ingeborg Bachmann Preis als auch den Schweizer Buchpreis nominiert Neben seiner Arbeit als freier Autor ist er als Dramaturg und stellvertretender künstlerischer Leiter am Tanzhaus Zürich tätig.

Wir danken dem Verlag und dem Autor für die kostenlose Überlassung der Nutzung für diese Sendung.

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Sprecher, Regie und Realisation Uwe Kullnick
16 Minuten
"Ich lese wieder Arno Schmidt" – Essay von Lena Riess - GASL (Gesellschaft der Arno Schmidt Leser)

(Hördauer 16 Minuten)

Die Autorin betreibt den Literaturblog https://lenariess.de

Mit freundlicher Genehmigung der "Mitteilungen der Gesellschaft der Arno Schmidt Leser (GASL),

JG 32, 2019 Heft 3-4

Sprecher Matthias Pöhlmann,  Realisation Uwe Kullnick
4 Minuten
Sandra Hoffmann

DRINNEN – jeden Montag ein Stück  (halb)privates Leben

im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn

DRINNEN – Kolumne von Sandra Hoffmann 18. "Törtchen vor allem"

. "SkySpace" (Den Text finden sie ⁠hier⁠)

(Hördauer ca. 5 Minuten)

In den kommenden 52 Wochen schreibt Sandra Hoffmann für das Literaturportal Bayern wieder eine Kolumne: DRINNEN. Momentaufnahmen aus dem (halb)privaten Leben. Anders als Natur-Räume ermöglichen uns Innenräume, wenn es nicht gerade öffentliche Räume sind, nur einen privaten Blick. Wir sehen dort hinein, wo wir Einlass bekommen, oder wir uns den Einlass erkaufen, wie etwa in Museen, Zügen, Hotels. Es geht um Wahrnehmung. Diesmal aber von Orten, von Menschen, Begegnungen, Situationen. Immer mit der für Literatur relevanten Frage: Wie spiegelt sich im Kleinen oder im Privaten auch das große Ganze, die Welt. Wer sind wir im (anscheinend so) Geborgenen?

Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.

Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecherin Sandra Hoffmann, Realisation Uwe Kullnick

Buchveröffentlichungen:

schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 Tagen, C.H. Beck, 2002

Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004

Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008

Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012

Paula, Hanser Berlin, 2017

Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019

Neu erschienen: Jetzt bist du da: Roman
9 Minuten
 "Mit fremder Feder. Der gefälschte Schiller." - von Gabriele Klunkert, eine Rezension von Manfred Orlick - Literaturkritik.de

(Hördauer 10 Minuten)

 

Auf den Spuren eines ungeheuerlichen Kriminalfalls aus dem klassischen Weimar

Gabriele Klunkert zeichnet in „Mit fremder Feder“ den Fälschungsfall um angebliche Autographen Schillers nach.

Fake News und Fälschungen sind heute etwas Alltägliches. Sie sind aber bei weitem kein Phänomen der Neuzeit. Bereits in der Antike haben Menschen Münzen, Schriftrollen oder Schmuck gefälscht.

In der Mitte des 19. Jahrhunderts ereignete sich in Weimar ein einzigartiger Kriminalfall. Der Architekt und Geometer Heinrich von Gerstenbergk (1814-1887) fälschte hunderte Autographen von Friedrich Schiller (1759-1805). Dieser brisanten Kriminalgeschichte widmete das Goethe- und Schiller-Archiv in Weimar die Ausstellung Mit fremder Feder – Der gefälschte Schiller (15.09. – 17.12.2023), die seit 2018 von der Kuratorin Gabriele Klunkert vorbereitet wurde. Eigentlich liegt das Hauptaugenmerk des Literaturarchivs auf originalen und somit authentischen Dichterhandschriften, doch nun wurde der historisch bedingt große Bestand an Schiller-Fälschungen präsentiert, die letztmals der Öffentlichkeit 1856 im Kreisgericht Weimar gezeigt wurden. …“

Eine Rezension von Manfred Orlick

Den Text der Rezension finden Sie hier

Sprecher Matthias Pöhlmann 

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Schnitt Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick