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Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
10 Minuten
Christoph Martin Wieland  – 1733-1813

Teil 1, Buch 3, Kapitel 4

Merkwürdiges Beispiel von der guten Staatswirtschaft der Abderiten

Beschluß der Digression über ihr Theaterwesen

(Hördauer 10 Minuten)

Das Projekt

Wir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!

Übrigens, man kann auch jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben.

Das Buch

Die "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riß betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thracier zunichte gemacht.

Christoph Martin Wieland war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung und hat mit seinen Werken maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Literatur beigetragen. Wieland war ein äußerst vielseitiger Autor, der in verschiedenen Genres wie Roman, Drama, Essay und Lyrik tätig war. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Sprache und eine tiefe Humanität aus, die bis heute faszinieren. Besonders bekannt ist Wieland für seinen Roman "Agathon", der als eines der ersten Werke der deutschen Literaturgeschichte gilt, das den Begriff des "Bildungsromans" prägte. Auch seine Übersetzungen von Werken antiker Autoren wie Homer oder Vergil sind bis heute von großer Bedeutung. Insgesamt war Ch. M. Wieland ein herausragender Vertreter seiner Zeit, dessen Werk bis heute einen wichtigen Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt.

Teil 1 Buch 1 Kapitel 1

Teil 1 Buch 1 Kapitel 2

Tei l1 Buch 1 Kapitel 3

Teil 1 Buch 1 Kapitel 4

Teil 1 Buch 1 Kapitel 5

Teil 1 Buch 1 Kapitel 6

Teil 1 Buch 1 Kapitel 7

Teil 1 Buch 1 Kapitel 8

Teil 1 Buch 1 Kapitel 9

Teil 1 Buch 1 Kapitel 10

Teil 1 Buch 1 Kapitel 11

Teil 1 Buch 1 Kapitel 12

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⁠Hörbahn on Stage - live im Pixel – Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!⁠

Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 9 Minuten
Kath-Akademie Archiv: „Peter Hamm zu Gast bei Albert von Schirnding“

(Hördauer: 70 Minuten)

Er war, 1937 in München geboren, ein Kind der Nachkriegszeit mit typischem Schicksal: keine leichte Kindheit; früher Tod der Mutter; zunächst im Heim, dann bei den Großeltern in Weingarten bei Ravensburg; er verließ die Schule, arbeitet in der Landwirtschaft, bricht seine Lehre als Buchhändler ab. Gedichte des Siebzehnjährigen erschienen in der Zeitschrift „Akzente“, aber erst 1981 und 1985 kamen die beiden größeren Lyrikbände „Der Balken“ und „Die verschwindende Welt“ heraus. Inzwischen hatte sich Peter Hamm als Herausgeber mehrerer Anthologien mit schwedischer, tschechischer und deutschsprachiger Lyrik, als Kritiker, Essayist, langjähriger Kulturredakteur beim Bayerischen Rundfunk und Autor von Fernsehfilmen über Heinrich Böll, Ingeborg Bachmann, Hanns Eisler, Hans Werner Henze, Alfred Brendel, Robert Walser und Fernando Pessoa einen Namen gemacht. Seine Aufsätze zur Literatur, darunter „Lobreden und Liebeserklärungen“, erschienen in mehreren Bänden im Hanser Verlag, zuletzt die Sammlung „Pessoas Traum“ (2012). „Einer, der selbst daheim ist, wo die Literatur herkommt: im Unsicherheitsland, da, wo gar nichts gewiss ist, am wenigsten man selbst“, sagte Martin Walser über Peter Hamm. Als engagierter Vermittler widmete er sich auch Autoren, die nicht im Literaturbetrieb aufgehen: Robert Walser, Fernando Pessoa, Reinhold Schneider, Georg von der Vring, Hermann Lenz. Peter Hamm war Vizepräsident der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Mitglied des PEN und der Bayerischen Akademie der Schönen Künste. Er starb am 22.7.2019 in Tutzing.

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Hörbahn on Stage - live in Schwabing  Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!

Katholische Akademie in Bayern

Kardinal Wendel Haus

Mandlstraße 23, 80802 München

Realisation Uwe Kullnick

                                                                                   
1 Stunde 36 Minuten
"Seinetwegen" – Zora des Buono spricht über den Roman einer Recherche – Hörbahn on Stage

Lesung von Zora des Buono + Gespräch mit Moderator Uwe Kullnick

(Hördauer ca. 97 min) Gesprächsbeginn (24:15) 

Zora del Buono war acht Monate alt, als ihr Vater 1963 bei einem Autounfall starb. Der tote Vater war die große Leerstelle der Familie. Wie kann jemand, der fehlt, ein Leben dennoch prägen? Die Tochter macht sich auf die Suche und fragt, was der Unfall bedeutet hat: für die, die mit einem Verlust weiterleben, für den, der mit einer Schuld weiterlebt. Seinetwegen erzählt Zeitgeschichte als Familiengeschichte – detailgetreu, raffiniert komponiert, so präzise wie poetisch.

Wie kann jemand der fehlt, ein Leben dennoch prägen?

Der viel zu frühe Unfalltod eines Vaters – und was er für das Leben der Tochter bedeutet hat

Das neue Buch von Zora del Buono nach dem Bestseller „Die Marschallin“

Zeitgeschichte als Familiengeschichte erzählt

Roman einer Recherche: Detailgenau, raffiniert komponiert, so präzise wie poetisch

Für Leser:innen von Monika Helfer, Annie Ernaux und Tove Ditlevsen

„Eine brillante Erzählarchitektin.“ Julia Stephan, Schweiz am Wochenende

 

Zora del Buono hat Architektur an der ETH in Zürich studiert, wo sie heute auch wieder wohnt, wenn sie nicht in Berlin lebt. Dort war sie fünf Jahre Bauleiterin in der Nachwende-Zeit. Sie ist Gründungsmitglied und Kulturredakteurin der Zeitschrift „mare“. Sie ist vielseitig, stilsicher und welterfahren und verbindet die Recherche-Lust der Reporterin und die Planungsfreude der Architektin mit der sprachlichen Feinfühligkeit und dem Einfühlungsvermögen der Schriftstellerin.

"Die Autorin hat einen autofiktionalen Roman über ihr Leben, bzw. DAS Leben geschrieben.

Bei mir hat sie etwa erreicht, das ich nicht für möglich gehalten habe. Meine Eltern sind vor fast 50 Jahren gestorben. Ich hatte mit allem abgeschlossen. Aber die Beschäftigung mit diesem Text bringt mich zu der Überzeugung, dass man nie abgeschlossen hat, solange man lebt und es Gelegenheiten gibt Erinnerungen aus dem eigenen und fremden Erzählen zu schöpfen. Also, danke an dieses Buch, das mir half, wieder ein Stück meines Lebens zu verstehen. Ich denke, es wird auch Anderen, die das Buch zur Hand nehmen ebenso gehen, wie mir, wenn sie es denn zulassen. Als Leser*in wird man festgehalten von all den Szenen, Ereignissen und Gedanken der Haupt- aber auch der sie umgebenden Personen. Das Buch erzeugt eine Stimmung, die es erlaubt zu jeder Zeit bei der Hauptperson zu sein ohne es sein zu müssen und das Geschehen, die Kämpfe, Wünsche und Hoffnungen eines Lebens, das wie jedes Leben besonders ist, mitzuempfinden."       U. Kullnick, The Fortnightly  

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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
24 Minuten
Rätsel des Lebens – Kolumne von Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim

Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim

"Warum man Krawatten nicht bei der Steuer absetzen kann" Über das Zerbröseln des Bürgertums – von Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim - Kolumne

(Hördauer ca. 24 Minuten)

Unter der Überschrift „Rätsel des Lebens“ schreiben wir jeden Monat in unserer Kolumne darüber, was uns in der aktuellen Gesellschaft als erstaunlich, rätselhaft, aufsehenerregend oder amüsant erscheint.

Rätsel des Lebens. Warum, um Gottes Willen, haben wir uns insgesamt 50 Folgen der Netflix-Serie „The Crown“ angesehen, von denen jede 58 Minuten dauert? Die Windsor-Story in Einzelhappen über Monate genossen oder als Binge Watching reingezogen – und dabei gefiebert, gelacht, geweint und schließlich getrauert, als alles vorerst vorbei war? ...

Den Text der Kolumne finden Sie hier

Dirk Kaesler Prof. Dr., war nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität München von 1984 bis 1995 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg, von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2009 an der Universität Marburg. Er lebt inzwischen in Potsdam. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Wissenschafts- und Religionssoziologie, Politische Soziologie, Geschichte und Theorien der Soziologie, ihre Klassiker und Hauptwerke und dabei vor allem Max Weber. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören die 2014 im Verlag C.H. Beck erschienene Biographie „Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn“ und sein zusammen mit Stefanie von Wietersheim 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft veröffentlichter Band "Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise".

2009 bis 2014 sind in "literaturkritik.de" regelmäßig seine Glossen "Abstimmungen mit  der Welt" erschienen.

Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.

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Sprecher: Matthias Pöhlmann

Aufnahme, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 23 Minuten
"Marseille 1940" – Die große Flucht der Literatur – Uwe Kullnick spricht mit Uwe Wittstock über sein Buch – Hörbahn on Stage 

Lesung von Uwe Wittstock + anschließendes Gespräch mit Moderator Uwe Kullnick

(Hördauer ca. 84 min) Gesprächsbeginn (28:28) 

Juni 1940: Hitlers Wehrmacht hat Frankreich besiegt. Die Gestapo fahndet nach Heinrich Mann und Franz Werfel, nach Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger und unzähligen anderen, die seit 1933 in Frankreich Asyl gefunden haben. Derweil kommt der Amerikaner Varian Fry nach Marseille, um so viele von ihnen wie möglich zu retten. Uwe Wittstock erzählt die aufwühlende Geschichte ihrer Flucht unter tödlichen Gefahren.

Es ist das dramatischste Jahr der deutschen Literaturgeschichte. In Nizza lauscht Heinrich Mann bei Bombenalarm den Nachrichten von Radio London. Anna Seghers flieht mit ihren Kindern zu Fuß aus Paris. Lion Feuchtwanger sitzt in einem französischen Internierungslager gefangen, während die SS-Einheiten näherrücken. Sie alle geraten schließlich nach Marseille, um von dort einen Weg in die Freiheit zu suchen. Hier übergibt Walter Benjamin seinen letzten Essay an Hannah Arendt, bevor er zur Flucht über die Pyrenäen aufbricht. Hier kreuzen sich die Wege zahlreicher deutscher und österreichischer Schriftsteller, Intellektueller, Künstler. Und hier riskieren Varian Fry und seine Mitstreiter Leib und Leben, um die Verfolgten außer Landes zu schmuggeln. Szenisch dicht und feinfühlig erzählt Uwe Wittstock von unfassbarem Mut und größter Verzweiflung, von trotziger Hoffnung und Mitmenschlichkeit in düsterer Zeit.

"Lieber Feuchtwanger, wir brauchen Mut heute. Wie viel Prozent Hoffnung geben Sie uns?" "Wie viel Hoffnung? Fünf Prozent."

Über die Flucht von Heinrich Mann, Anna Seghers, Franz Werfel, Hannah Arendt, Lion Feuchtwanger, Walter Benjamin und vielen anderen

Eine szenisch dichte Chronik von Mut, Verzweiflung und Mitmenschlichkeit

Marseille 1940: Wo sich die Wege zahlreicher Schriftsteller und Intellektueller kreuzten

Uwe Wittstock ist Schriftsteller und Journalist und war bis 2018 Redakteur des Focus. Zuvor hat er als Literaturredakteur für die FAZ, als Lektor bei S. Fischer und als stellvertretender Feuilletonchef und Kulturkorrespondent für die Welt gearbeitet. Er wurde mit dem Theodor-Wolff-Preis für Journalismus ausgezeichnet. Bei C.H.Beck ist sein Bestseller "Februar 33. Der Winter der Literatur" (6. Auflage 2021) erschienen, übersetzt in neun Sprachen.

"Das Buch erzählt von der Gewalt der Herrschenden, dem Überlebenskampf der Verfolgten und dem Mut der Helfer und Helferinnen - eine Lektüre, die in Zeiten weltweiter Flüchtlingsströme von besonderer Relevanz ist. Uwe Wittstock entführt die Leser mit dichterisch-empathischer Sprachkraft in finstere Zeiten, die zugleich eine Warnung und ein Lehrstück für die Gegenwart sind. Sein sorgfältige Recherche und fesselnder Erzählstil machen dieses Buch zu einem Meisterwerk, das auch heute noch wichtige Fragen zur Demokratie und Menschlichkeit aufwirft. In einer Zeit der Abschottung und Konflikte ist "Marseille 1940" ein beeindruckendes und eindringliches Werk, dem der Erfolg gewünscht ist, den es verdient.

Lassen sie mich noch hinzufügen: Wir führen dieses Gespräch unmittelbar nach der Europawahl mit ihrem, wie ich finde, katastrophalen Rechtsruck, ausgerechnet in den Ländern von denen entweder schon einmal Unglück und Verzweiflung, Kulturmord und Zerstörung der Menschlichkeit ausging bzw. erlitten werden musste. Vielleicht nehmen wir dieses Buch und das was es schildert zu Anlass um wach zu werden oder zu bleiben, Vorzubeugen, damit solche Schicksale wie Uwe Wittstock sie uns geschildert hat nicht wiederkommen. Vor der Tür stehen sie schon. ."   U. Kullnick, The Fortnightly 23 

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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
4 Minuten
Sandra Hoffmann

DRINNEN – jeden Montag ein Stück  (halb)privates Leben

im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn

DRINNEN – Kolumne von Sandra Hoffmann

29. "Radiostudio" (Den Text finden sie hier)

(Hördauer ca. 4 Minuten)

In den kommenden 52 Wochen schreibt Sandra Hoffmann für das Literaturportal Bayern wieder eine Kolumne: DRINNEN. Momentaufnahmen aus dem (halb)privaten Leben. Anders als Natur-Räume ermöglichen uns Innenräume, wenn es nicht gerade öffentliche Räume sind, nur einen privaten Blick. Wir sehen dort hinein, wo wir Einlass bekommen, oder wir uns den Einlass erkaufen, wie etwa in Museen, Zügen, Hotels. Es geht um Wahrnehmung. Diesmal aber von Orten, von Menschen, Begegnungen, Situationen. Immer mit der für Literatur relevanten Frage: Wie spiegelt sich im Kleinen oder im Privaten auch das große Ganze, die Welt. Wer sind wir im (anscheinend so) Geborgenen?

Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.

Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecherin Sandra Hoffmann, Realisation Uwe Kullnick

Buchveröffentlichungen:

schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 Tagen, C.H. Beck, 2002

Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004

Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008

Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012

Paula, Hanser Berlin, 2017

Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019

Neu erschienen: Jetzt bist du da: Roman

 

 
20 Minuten
SF & more: – "NSA" von Andreas Eschbach - Gabi Feucht, Marcus Weible und Evelyn Müller diskutieren das Buch

(Hördauer ca. 20 Minuten)

Weimar 1942: Die Programmiererin Helene arbeitet im NSA, dem Nationalen-Sicherheits-Amt, und entwickelt dort Komputer-Programme, mit deren Hilfe alle Bürger überwacht werden. Erst als die Liebe ihres Lebens Fahnenflucht begeht und untertauchen muss, widersetzt Helene sich. Dabei muss sie nicht nur gegen das Regime kämpfen, sondern auch gegen ihren Vorgesetzten Lettke, der die perfekte Überwachungstechnik des Staates für ganz eigene Zwecke benutzt und dabei zunehmend jede Grenze überschreitet ...

Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.

Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern - Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent."

 

Realisation Uwe Kullnick
21 Minuten
Christoph Martin Wieland  – 1733-1813

Teil 1, Buch 3, Kapitel 3

Beiträge zur abderitischen LitterargeschichteNachrichten von ihren ersten theatralischen Dichtern, Hyperbolus, Paraspasmus, Antiphilus und Thlaps (Hördauer 24 Minuten)

Das Projekt

Übrigens, man kann auch jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben.

Das Buch

Wir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!

Die "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riß betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thracier zunichte gemacht.

Christoph Martin Wieland war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung und hat mit seinen Werken maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Literatur beigetragen.

Wieland war ein äußerst vielseitiger Autor, der in verschiedenen Genres wie Roman, Drama, Essay und Lyrik tätig war. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Sprache und eine tiefe Humanität aus, die bis heute faszinieren.

Besonders bekannt ist Wieland für seinen Roman "Agathon", der als eines der ersten Werke der deutschen Literaturgeschichte gilt, das den Begriff des "Bildungsromans" prägte. Auch seine Übersetzungen von Werken antiker Autoren wie Homer oder Vergil sind bis heute von großer Bedeutung.

Insgesamt war Ch. M. Wieland ein herausragender Vertreter seiner Zeit, dessen Werk bis heute einen wichtigen Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt.

Teil 1 Buch 1 Kapitel 1

Teil 1 Buch 1 Kapitel 2

Tei l1 Buch 1 Kapitel 3

Teil 1 Buch 1 Kapitel 4

Teil 1 Buch 1 Kapitel 5

Teil 1 Buch 1 Kapitel 6

Teil 1 Buch 1 Kapitel 7

Teil 1 Buch 1 Kapitel 8

Teil 1 Buch 1 Kapitel 9

Teil 1 Buch 1 Kapitel 10

Teil 1 Buch 1 Kapitel 11

Teil 1 Buch 1 Kapitel 12

 

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Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 27 Minuten
"Zeit der Schuldigen" – von Markus Thiele – Hörbahn on Stage

Lesung Markus Thiele, anschließend Gespräch zwischen Markus Thiele und Heike Stepprath

(Lesung bis ca. 29 min, anschließend Gespräch, Dauer ca. 58 min)

Moderation Heike Stepprath

Mord verjährt nie. Auch nach 42 Jahren würde ein Verfahren wieder aufgenommen werden, sofern neue Beweise vorliegen, dass jemand einen anderen Menschen umgebracht hat. Wie ist es möglich, dass dennoch ein mutmaßlicher Mörder seit Jahrzehnten in Freiheit ist?

In der 231. Sendung von Hörbahn on Stage haben wir mit Markus Thiele ein Gespräch über Recherche, seinem Alltag als Rechtsanwalt und Autor und natürlich der deutschen Rechtsprechung geführt. Wie gewohnt hören Sie vorweg eine halbstündige Lesung; dieses Mal aus dem Roman „Zeit der Schuldigen“ (erschienen beim Lübbe Verlag).

Buchdaten:

https://www.luebbe.de/luebbe-belletristik/buecher/thriller/zeit-der-schuldigen/id_10176422

 

 

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Redaktion Heike Stepprath, Tontechnik Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick 
8 Minuten
Alexander von Humboldt – 1789-1799 - Sämtliche Schriften

Forschung in Paris

AvH 3/3-„Pittoreske Ansichten in den Cordilleren“ (5 v. 10) – 1810

(Hördauer 8 Minuten)

Gesammelte Schriften von Alexander von Humboldt hörbar gemacht

In dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (z. B. Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"

ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).

Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben seinen Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.

Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.

Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.

Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.

Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 7 Minuten
Die 25. Welle mit Martina Bogdahn

(Hördauer ca.67 Minuten)

Herzlich willkommen bei der 25. Ausgabe der GlockenbachWelle.

„Man weiß nie, wo es hingeht im Leben, aber man weiß immer, wo man herkommt“

Das ist das Credo des Buches, über das wir in dieser Ausgabe sprechen. Wie wir als Kinder unbedingt ganz anders sein wollten als unsere Eltern, wie wir gelangweilt weghörten, wenn die Großeltern von der Vergangenheit erzählten. Und doch kommt irgendwann die Zeit, in der wir uns auf unsere Wurzeln zurückbesinnen und aufgrund von all den Hürden, die das Leben so mit sich bringt, uns in die einfache Geborgenheit zurückwünschen. Zu wissen, woher wir kommen, ist ein großes Geschenk, denn es verwurzelt uns in der Welt und gibt uns den Halt, allen Widrigkeiten des Erwachsenenlebens zu trotzen.

Die Runde in der Glockenbachbuchhandlung:

Pamela Scholz – Leidenschaftliche Buchhändlerin und Inhaberin der Glockenbachbuchhandlung

Steffi Sack - Literaturblog „Nur Lesen ist schöner“

Martina Bogdahn, Fotografin und Autorin des Romans „Mühlensommer“, kürzlich erschienen bei Kiepenheuer und Witsch

Worum geht es dieses Mal?

Wir machen in dieser Folge eine kleine Landpartie! Nein, es wird kein Picknick im Grünen, sondern vielmehr der Besuch auf einem bäuerlichen Hof. Und da heißt es ab in die Gummistiefel und rein in den Schweinestall! Natürlich bekommen wir auch ein bisschen frische Landluft dabei ab, aber allen voran eine Ahnung davon, wie so eine Kindheit auf dem Bauernhof wirklich aussieht oder ausgesehen hat. Mit seinen schönen und auch weniger schönen Seiten.

Worauf ihr euch freuen dürft:

warum der „Mühlensommer“ ein großes Wunder ist

wie aus der Kurzgeschichte über einen glitschigen Aal ein Roman wuchs

was sich hinter „Mit dem Kopf im Wasser und den Füßen im Licht“ verbirgt

wie sich der Arbeitstitel des Romans im vorangestellten Musikzitat finden lässt

wie man sich zu seinen Wurzeln zurückfindet

wie aus der „Mäusleinsmühle“ der „Birkenhof“ wurde

was sich hinter mittelfränkischen „Baggers“ verbirgt

wie sich Realität und Fiktion in einem Roman vermischt

auf Damen mit exotischen Namen oder Quark auf dem Knie

von der Fotografie zum Schreiben

von Lieblingsfiguren und Lieblingsstellen im Buch

Buchempfehlungen à la thematischer Treibsand

Wir wünschen viel Freude beim Hören …

Artikel zur Welle mit Martina Bogdahn auf Nur Lesen ist schöner

Projektseite auf Nur Lesen ist schöner

Projektseite der Glockenbachbuchhandlung

 

Website von Kiepenheuer und Witsch

 Zum Roman „Mühlensommer“
26 Minuten
DUNE 2 – Der Film - Gabi Leucht und Marcus Weible sprechen über ihr Kinoerlebnis – SF & more

(Hördauer ca. 27 Minuten)

Nach dem überwältigenden Erfolg von Denis Villeneuves erstem „Dune“-Film waren die Erwartungen an die Fortsetzung immens. In diesem Gespräch geben wir einen Einblick, ob „Dune 2“ diesen hohen Ansprüchen gerecht wird.

Der zweite Teil von "Dune" läuft derzeit in den deutschen Kinos. Viele Fans haben sich in den letzten Wochen erneut in die Bücher vertieft und den ersten Film noch einmal angesehen, um bestens auf die fast dreistündige Sci-Fi-Fortsetzung vorbereitet zu sein. Unsere Gesprächspartnerinnen teilen in der folgenden Kritik ihre Eindrücke und Meinungen zum Film. Viel Vergnügen!

Marcus Weible, geboren 1968 in München. Nach Abitur und Bundeswehr habe ich Geschichte und Rechtswissenschaften in Erlangen und Würzburg studiert. Ich war 15 Jahre als Rechtsanwalt und juristischer Repetitor bei Kern - Nordbayern tätig. In dieser Zeit bereitete ich bundesweit zahlreiche Studenten und Referendare auf das Erste und Zweite Juristische Staatsexamen vor. Mittlerweile lebe ich in Regensburg und gehe dort dem Anwaltsberuf mit Schwerpunkt im Verwaltungsrecht nach. Neben meinem Hobby Geschichte, sind und waren SF und Fantasy meine große Leidenschaft. Ich bin Mitglied des Münchner Fankreises „Die Phantasten“ und betätige mich auf mehreren Literaturseiten als Autor und Rezensent."

 

Gabriele Leucht, geboren: 1981 in München, Ausbildung: von den alten Sprachen bis zur Avvocatessa der Juristerei in Rosenheim, Birmingham, Maryland, Neapel, Straßburg und München. Interessen: Kunst, je abstrakter desto lieber, Literatur, besonders Romane und Dramen, Opern-Musik, fürs Herz italienisch, für den Rest auch alles andere, Politik: Grundgesetz-Fanatikerin, Antirassistin u.v.m., Sport: nicht ohne meine Berge.

Realisation Uwe Kullnick
4 Minuten
Sandra Hoffmann

DRINNEN – jeden Montag ein Stück  (halb)privates Leben

im Literaturportal Bayern und Literatur Radio Hörbahn

DRINNEN – Kolumne von Sandra Hoffmann

28. "Freunde" (Den Text finden sie hier)

(Hördauer ca. 4 Minuten)

In den kommenden 52 Wochen schreibt Sandra Hoffmann für das Literaturportal Bayern wieder eine Kolumne: DRINNEN. Momentaufnahmen aus dem (halb)privaten Leben. Anders als Natur-Räume ermöglichen uns Innenräume, wenn es nicht gerade öffentliche Räume sind, nur einen privaten Blick. Wir sehen dort hinein, wo wir Einlass bekommen, oder wir uns den Einlass erkaufen, wie etwa in Museen, Zügen, Hotels. Es geht um Wahrnehmung. Diesmal aber von Orten, von Menschen, Begegnungen, Situationen. Immer mit der für Literatur relevanten Frage: Wie spiegelt sich im Kleinen oder im Privaten auch das große Ganze, die Welt. Wer sind wir im (anscheinend so) Geborgenen?

Sandra Hoffmann lebt nach einem Studium der Literaturwissenschaft, Mediävistik und Italianistik (M.A.) seit 2003 als freie Schriftstellerin. Seit Ende 2012 in München. Sie hat seither 6 Romane veröffentlicht, schreibt Radiofeature und Radioessays für den Bayerischen Rundfunk und den Südwestrundfunk, für den sie auch Sachbücher bespricht. Für DIE ZEIT schreibt sie v. a. Reisereportagen. Für das Literaturportal Bayern schrieb sie von 2020 - 2022 die Kolumne DRAUSSEN. Sie unterrichtet kreatives und literarisches Schreiben u. a. an der Universität Karlsruhe, dem Literaturhaus München und für die Bayerische Akademie des Schreibens, sowie für Goetheinstitute im Ausland.

Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecherin Sandra Hoffmann, Realisation Uwe Kullnick

Buchveröffentlichungen:

schwimmen gegen blond, eine Erzählung in 52 Tagen, C.H. Beck, 2002

Den Himmel zu Füßen, Roman, C.H. Beck, 2004

Liebesgut, Roman, 2008, C.H. Beck, 2008

Was ihm fehlen wird, wenn er tot ist, Hanser Berlin, 2012

Paula, Hanser Berlin, 2017

Das Leben spielt hier, Roman, Hanser Jugendbuch, 2019

Neu erschienen: Jetzt bist du da: Roman
43 Minuten
"Emmy von Egidy" - Ingvild Richardsen spricht mit Uwe Kullnick über ein Jahrhunderttalent – Frauenpower 1900

(Hördauer 44 Minuten)

1872 wird die spätere Künstlerin und Schriftstellerin Emmi von Egidy in Pirna bei Dresden geboren. Emmy von Egidy ist das zweite Kind (von insgesamt 12) und die älteste Tochter des Offiziers, Sozialethikers und Pazifisten Moritz von Egidy (1847-1898) und seiner Frau Luise geb. von Götz. Deren Mutter wiederum ist Luise v. Götz geb. Prinzessin v. Schwartzburg-Sondershausen, die aber bei der Geburt ihrer Tochter verstirbt. 1891 siedelt die Familie nach Berlin über. Nach ihrer Schulzeit lässt sich Emmy von Egidy als bildende Künstlerin in der Schule für Keramik und Modellierung in Bürgel ausbilden. 1896 verlegt sie ihren Wohnsitz wie so viele Künstler und Schriftsteller ihrer Zeit nach München. Sie wohnt zuerst in der Kaulbachstrasse, ab 1899 bis nach dem Ersten Weltkrieg dann in der Amalienstraße 50c. 1898 gehört sie zu den ersten Mitarbeiterinnen der Vereinigten Werkstätten für Kunst im Handwerk in München, deren Mitbegründer 1897 der Jugendstilkünstler Hermann Obrist (1862-1927) ist.

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Ingvild Richardsen forscht über die Frauenbewegungen und vergessenen Autorinnen des 19. und 20. Jahrhunderts. 2018 kuratierte sie die Ausstellung »Evas Töchter« (Monacensia), die die Rolle der Schriftstellerinnen in der Münchener Frauenbewegung von 1894 bis 1933 darstellte. Sie hat in Bonn und München Literaturwissenschaften und Philosophie studiert und arbeitet als Dozentin und wissenschaftliche Mitarbeiterin u.a. an den Universitäten München und Augsburg sowie für das Literaturschloss Edelstetten. Außerdem ist sie als freie Autorin und Kuratorin für zahlreiche Kulturinstitutionen, für Verlage, Film und Fernsehen tätig. Der gleichnamige Begleitband zur Ausstellung erschien im Volk Verlag, München.

Uwe Kullnick ist Redakteur, Sprecher und Moderator für zahlreiche Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes.  Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft. Außerdem ist er promovierter Biologe. Er studierte Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie, und forensische Sexualpsychologie.

Regie und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 26 Minuten
Münchner Phantasten Stammtisch

"Die religiöse Seite der Science Fiction - SF als Religion und Religion in der SF"

Online - Treffen am 10.6.2024

(Hördauer 87 Minuten)

Unser Stammtisch findet einmal im Monat, meist online per Videokonferenz statt. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

Einfach melden bei Udo per Mail: Udo.Klotz@web.de

Es diskutierten: 

- Jürgen vom Scheidt

- Marcus Weible

- Markus Raffelsbauer

- Walter Gräblfinger

- Karl Eitzenberger

Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal hinein. 

Mit freundlicher Genehmigung der Münchner Phantasten.

Tontechnik Jupp Stepprath, Realisation: Uwe Kullnick