Literatur Radio Hörbahn Archiv
2489 Episoden
3 Minuten
Piazza an der Bo "Dumm gelaufen" – eine Kolumne von Uwe Kullnick
Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.
(Hördauer ca. 4 Minuten)
Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.
Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.
Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.
"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.
Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal rein.
Sprecher: Matthias Pöhlmann
Schnitt: Jupp Stepprath und Realisation: Uwe Kullnick
Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.
(Hördauer ca. 4 Minuten)
Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.
Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.
Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.
"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.
Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal rein.
Sprecher: Matthias Pöhlmann
Schnitt: Jupp Stepprath und Realisation: Uwe Kullnick
4 Minuten
Hördauer (ca. 4 Minuten)
Ausstellungs-Hinweis:
Das Herz des Orients gewinnen! Armenier, Eziden und Kurden bei Karl May und wie sie sich selbst sehen. Eine kulturhistorische Ausstellung von Dr. Thomas Kramer
(Hördauer 08 Minuten)
Die Ausstellung lief vom 23. September 2023 - 07. Januar 2024 in der ZITADELLE SPANDAU, Berlin
Kuratiert von Dr. Thomas Kramer
(Aktuelle Publikation: Karl May im Kreuzfeuer, 2023, 168 Seiten, Evangelische Verlagsanstalt Leipzig)
Wem dies gefiel, der kann ja auch hier mal hineinhören.
oder hier:
Realisiert durch Uwe Kullnick
Ausstellungs-Hinweis:
Das Herz des Orients gewinnen! Armenier, Eziden und Kurden bei Karl May und wie sie sich selbst sehen. Eine kulturhistorische Ausstellung von Dr. Thomas Kramer
(Hördauer 08 Minuten)
Die Ausstellung lief vom 23. September 2023 - 07. Januar 2024 in der ZITADELLE SPANDAU, Berlin
Kuratiert von Dr. Thomas Kramer
(Aktuelle Publikation: Karl May im Kreuzfeuer, 2023, 168 Seiten, Evangelische Verlagsanstalt Leipzig)
Wem dies gefiel, der kann ja auch hier mal hineinhören.
oder hier:
Realisiert durch Uwe Kullnick
6 Minuten
Alexander von Humboldt – 1789-1799 - Sämtliche Schriften
Bd. I Der junge Wissenschaftler
I/2 „Neptunismus – Plutonismus: Abhandlung vom Wasser im Basalt – 1790“
Gesammelte Schriften von Alexander von Humboldt
In dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (z. B. Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"
ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).
Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben seinen Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.
Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.
Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.
Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
Bd. I Der junge Wissenschaftler
I/2 „Neptunismus – Plutonismus: Abhandlung vom Wasser im Basalt – 1790“
Gesammelte Schriften von Alexander von Humboldt
In dieser Reihe hören Sie zahlreiche Originaldokumente aus den unterschiedlichsten Wissensgebieten. Zu jedem Kapitel, d. h. zu jedem Jahrzehnt, ist ein Expertengespräch geplant. es soll die Zusammenhänge und Hintergründe beleuchten. Hier werden die Herausgeber der sämtlichen Schriften, Oliver Lubrich und Thomas Nehrlich, zur Verfügung stehen. FachwissenschaftlerInnen (z. B. Klimaforschung, Botanik, Zoologie, Geologie, Medizingeschichte und Geschichte) werden punktuell einbezogen werden. Moderieren wird der Initiator des Radio-Podcasts Uwe Kullnick. Vorgesehen ist, dass jeweils am 1. und 3. Mittwoch jeden Monats eine Sendung im Programm erscheinen wird. Lassen Sie sich inspirieren von Alexander von Humboldts Entdeckungen, Erfahrungen und dem Ton seiner Zeit. Er selbst forderte uns auf: "Mein Leben sucht in meinen Schriften!"
ALEXANDER VON HUMBOLDT geboren 1769 in Berlin, gestorben 1859 ebenda, studierte in Frankfurt an der Oder, Göttingen, Hamburg und Freiberg u. a. Kameralistik und Hüttenwesen (1787–1792). Zusammen mit dem französischen Arzt Aimé Bonpland unternahm er eine fünfjährige Forschungsreise durch die spanischen Kolonien in Amerika (1799–1804). Die Ergebnisse seiner Expedition veröffentlichte er in 29 Bänden als Voyage aux régions équinoxiales du Nouveau Continent (Paris: 1805–1838).
Eine zweite außereuropäische Forschungsreise unternahm er 1829 durch Russland und Sibirien.In drei Bänden erschienen sie unter dem Titel Asie centrale (1843). Auf Deutsch verfasste er die Ansichten der Natur (1808, 1826, 1849). Außerdem den fünfbändigen Kosmos (1845–1862), den er bis zu seinem Tod 1859 nicht mehr vollenden konnte. Neben seinen Büchern erschienen weltweit rund 800 Aufsätze, Artikel und Essays. Der bei weitem größte Teil dieser bedeutenden Schriften ist nach Humboldts Tod nie wieder gedruckt worden. Sie wurden zu seinem 250. Geburtstag bei dtv zum ersten Mal gesammelt herausgegeben.
Oliver Lubrich ist Professor für Komparatistik an der Universität Bern. In seiner Forschung dokumentiert er die Zeugnisse internationaler AutorInnen aus Nazi-Deutschland – u. a. Thomas Wolfe, W. E. B. Du Bois und John F. Kennedy. Mit Primatologinnen und Ethnologen untersuchte er Die Affekte der Forscher. Mit Neurowissenschaftlern unternahm er Labor-Studien zur experimentellen Rhetorik. Er schrieb Bücher über Shakespeares Selbstdekonstruktion und Postkoloniale Poetiken – Nun Humboldt oder Wie das Reisen das Denken verändert. Oliver Lubrich ist Herausgeber zahlreicher Werke Alexander von Humboldts.
Thomas Nehrlich studierte Literaturwissenschaft in Berlin und Paris. Er forschte an der Freien Universität Berlin und hatte eine Gastdozentur in Long Beach, Kalifornien. Er ist Postdoc am Institut für Germanistik der Universität Bern. 2021 wurde er mit einer Arbeit zu Alexander von Humboldts Publizistik promoviert. Er veröffentlichte Editionen von Werken Alexander von Humboldts und eine Monographie zu Typographie und Interpunktion bei Heinrich von Kleist. Hinzu kam ein Reader zu Theorie und Geschichte der Superhelden.
Uwe Kullnick ist promovierter Biologe. Seine Fachgebiete sind Neuro-(elektro)physiologe, Anthropologie und forensische Sexualpsychologie. Er war Präsident des Freien deutschen Autorenverbandes. Bis heute ist er Präsident des European Chinese Culture Exchange (ECCE) e.V. Im Jahr 2010 wurde er Schriftsteller, Redakteur und Herausgeber. Seit 2015 ist er Gründer und Leiter des Podcast-Radios Literatur Radio Hörbahn. Uwe Kullnick macht und ist verantwortlich für zahlreiche Sendungen mit Schriftsteller*innen aus Literatur, Kunst und Wissenschaft, ist außerdem Sprecher und Moderator zahlreicher Radiosendungen, Hörbücher (Lyrik, Prosa) und Informations-Apps.
Tontechnik Jupp Stepprath, Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
22 Minuten
Christoph Martin Wieland – 1733-1813
Teil 2, Buch 4, Kapitel 8
(Hördauer 22 Minuten)
Das Projekt
Wir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!
Übrigens, man kann auch beinahe jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben.
Alle Beiträge
Das Buch
Die "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riß betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thracier zunichte gemacht.
Christoph Martin Wieland war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung und hat mit seinen Werken maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Literatur beigetragen.
Wieland war ein äußerst vielseitiger Autor, der in verschiedenen Genres wie Roman, Drama, Essay und Lyrik tätig war. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Sprache und eine tiefe Humanität aus, die bis heute faszinieren.
Besonders bekannt ist Wieland für seinen Roman "Agathon", der als eines der ersten Werke der deutschen Literaturgeschichte gilt, das den Begriff des "Bildungsromans" prägte. Auch seine Übersetzungen von Werken antiker Autoren wie Homer oder Vergil sind bis heute von großer Bedeutung.
Insgesamt war Ch. M. Wieland ein herausragender Vertreter seiner Zeit, dessen Werk bis heute einen wichtigen Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt.
Wenn Ihnen dieser Beitrag gefallen hat, dann mögen Sie vielleicht auch diesen.
Hörbahn on Stage - live im Pixel – Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!
Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
Teil 2, Buch 4, Kapitel 8
(Hördauer 22 Minuten)
Das Projekt
Wir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!
Übrigens, man kann auch beinahe jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben.
Alle Beiträge
Das Buch
Die "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riß betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thracier zunichte gemacht.
Christoph Martin Wieland war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung und hat mit seinen Werken maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Literatur beigetragen.
Wieland war ein äußerst vielseitiger Autor, der in verschiedenen Genres wie Roman, Drama, Essay und Lyrik tätig war. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Sprache und eine tiefe Humanität aus, die bis heute faszinieren.
Besonders bekannt ist Wieland für seinen Roman "Agathon", der als eines der ersten Werke der deutschen Literaturgeschichte gilt, das den Begriff des "Bildungsromans" prägte. Auch seine Übersetzungen von Werken antiker Autoren wie Homer oder Vergil sind bis heute von großer Bedeutung.
Insgesamt war Ch. M. Wieland ein herausragender Vertreter seiner Zeit, dessen Werk bis heute einen wichtigen Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt.
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Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 14 Minuten
Essay: Offenbachiade? chez Max Reinhardt – Max Reinhardt in Schloss Leopoldskron. Die "Schloss-Inszenierung" – einsamer Höhepunkt seiner Regieträume. Von Dagmar Saval
Dagmar Saval, In Wien geboren, Studium der Romanischen Sprachen, Kunstgeschichte, Philosophie. In Wien, Genf, Paris. Promotion. Private musikalische Ausbildung (Klavier, Cello). Bibliothekarsausbildung an der ÖNB, dann in der Theatersammlung der ÖNB /heute Theatermuseum, Wien.
Nach der Heirat mit dem Maler Ralph Wünsche, Westberlin/Berlin. Lektorin im Propyläen Verlag/Ullstein, Dramaturgie in der Abteilung Fernsehspiel SFB/RBB, Akademie der Künste, Archiv Abteilung Darstellende Kunst, Berlin.
Zahlreiche Publikationen, Briefeditionen, meist Erstveröffentlichungen über Musik, Theater mit Schwerpunkt Exil 1933 -1945.
Szenisch - musikalische Lesungen in Berlin, Wien u.a. Städten
Wenn Ihnen dieser Podcast gefallen hat, hören Sie auch einmal hier hinein
Dagmar Saval, In Wien geboren, Studium der Romanischen Sprachen, Kunstgeschichte, Philosophie. In Wien, Genf, Paris. Promotion. Private musikalische Ausbildung (Klavier, Cello). Bibliothekarsausbildung an der ÖNB, dann in der Theatersammlung der ÖNB /heute Theatermuseum, Wien.
Nach der Heirat mit dem Maler Ralph Wünsche, Westberlin/Berlin. Lektorin im Propyläen Verlag/Ullstein, Dramaturgie in der Abteilung Fernsehspiel SFB/RBB, Akademie der Künste, Archiv Abteilung Darstellende Kunst, Berlin.
Zahlreiche Publikationen, Briefeditionen, meist Erstveröffentlichungen über Musik, Theater mit Schwerpunkt Exil 1933 -1945.
Szenisch - musikalische Lesungen in Berlin, Wien u.a. Städten
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1 Stunde 22 Minuten
Dein ganz persönliches Hörtheater!
Eine Geschichte um Kulturen, fremd und vertraut, Menschen und Bekenntnisse, von Christian Callo
Michael, ein Photograph, hat sich auf die kleine Insel Litümir zurückgezogen. Versorgt wird er von einem Schiff, das einmal in der Woche vorbeifährt, um Nahrungsmittel und Post zu bringen. Zum Leben in der Einsamkeit hat sich Michael bewusst entschieden. Er will Abstand zu seinem bisherigen Leben. Im Lauf der Zeit merkt er aber, dass er doch gerne einen Menschen in seiner Nähe hätte. Sein Wunsch stellt sich jedoch als schwieriger heraus als er dachte. Der Flüchtling, den er bei sich aufnehmen möchte, ist wider Erwarten ein Mann und keine Frau. Im Verlauf des Kontakts mit dem Fremden entdeckt er in sich alte, dumpfe Einstellungen, die zu überwinden ihm offensichtlich schwerer fallen als er zunächst geglaubt hätte. Parallel zum Geschehen treiben zwei Kulturgeister, Walküre und Aisha, ihr Unwesen. Im Gegensatz zu den Akteuren schaffen sie es aber, sich näher zu kommen.
Bearbeitung Susanna Bummel-Vohland, Technik Uwe Kullnick
Sprecher sind:
Susanna Bummel-Vohland - Erzählerin
Uwe Kullnick- Michael, ein Mann mittleren Alters
Ruth Neureiter - Aisha, weiblicher Kulturgeist zwei, Aisha Qandisha
Klaus Schwarzer - Muhir, ein Flüchtling (spricht sehr gut Deutsch, aber mit Akzent
Marlisa Thumm - Walküre, Weiblicher Kulturgeist eins, Walküre
Unter einem Sprechtheater versteht man eine Aufführung, in dem die Akteure vorwiegend sprechen. Es ist auch unter der Bezeichnung Schauspiel bekannt.
Das Sprechtheater ist dadurch gekennzeichnet, dass auf der Bühne ein Theaterstück aufgeführt wird, bei dem die Textpassagen im Vordergrund stehen. Die Sprache wird aber erst durch Schauspiel, Mimik und Gestik richtig zur Geltung gebracht, weshalb die Theaterschauspieler nicht nur Sprechbegabung vorweisen, sondern sich auch über Bewegung und Mimik ausdrücken können müssen.
Zu den Sprechtheatern zählen z.B.
Tragödien
Komödien oder
das Kabarett.
Das sprechende Drehhbuch, unser Hörtheater ist eine reduzierte Form des Hörspiels und eine erweiterte Form des vorgelesenen Drehbuch.
Wir hoffen, das es den Hörern Freiraum gibt um die Handlung in ihr persönliches romanvergleichbare Gedankenhabitat zu transponieren.
Eine Geschichte um Kulturen, fremd und vertraut, Menschen und Bekenntnisse, von Christian Callo
Michael, ein Photograph, hat sich auf die kleine Insel Litümir zurückgezogen. Versorgt wird er von einem Schiff, das einmal in der Woche vorbeifährt, um Nahrungsmittel und Post zu bringen. Zum Leben in der Einsamkeit hat sich Michael bewusst entschieden. Er will Abstand zu seinem bisherigen Leben. Im Lauf der Zeit merkt er aber, dass er doch gerne einen Menschen in seiner Nähe hätte. Sein Wunsch stellt sich jedoch als schwieriger heraus als er dachte. Der Flüchtling, den er bei sich aufnehmen möchte, ist wider Erwarten ein Mann und keine Frau. Im Verlauf des Kontakts mit dem Fremden entdeckt er in sich alte, dumpfe Einstellungen, die zu überwinden ihm offensichtlich schwerer fallen als er zunächst geglaubt hätte. Parallel zum Geschehen treiben zwei Kulturgeister, Walküre und Aisha, ihr Unwesen. Im Gegensatz zu den Akteuren schaffen sie es aber, sich näher zu kommen.
Bearbeitung Susanna Bummel-Vohland, Technik Uwe Kullnick
Sprecher sind:
Susanna Bummel-Vohland - Erzählerin
Uwe Kullnick- Michael, ein Mann mittleren Alters
Ruth Neureiter - Aisha, weiblicher Kulturgeist zwei, Aisha Qandisha
Klaus Schwarzer - Muhir, ein Flüchtling (spricht sehr gut Deutsch, aber mit Akzent
Marlisa Thumm - Walküre, Weiblicher Kulturgeist eins, Walküre
Unter einem Sprechtheater versteht man eine Aufführung, in dem die Akteure vorwiegend sprechen. Es ist auch unter der Bezeichnung Schauspiel bekannt.
Das Sprechtheater ist dadurch gekennzeichnet, dass auf der Bühne ein Theaterstück aufgeführt wird, bei dem die Textpassagen im Vordergrund stehen. Die Sprache wird aber erst durch Schauspiel, Mimik und Gestik richtig zur Geltung gebracht, weshalb die Theaterschauspieler nicht nur Sprechbegabung vorweisen, sondern sich auch über Bewegung und Mimik ausdrücken können müssen.
Zu den Sprechtheatern zählen z.B.
Tragödien
Komödien oder
das Kabarett.
Das sprechende Drehhbuch, unser Hörtheater ist eine reduzierte Form des Hörspiels und eine erweiterte Form des vorgelesenen Drehbuch.
Wir hoffen, das es den Hörern Freiraum gibt um die Handlung in ihr persönliches romanvergleichbare Gedankenhabitat zu transponieren.
20 Minuten
Rätsel des Lebens – Kolumne von Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim
Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim
Ist der Bauch das neue Dekolleté?
(Hördauer ca. 20 Minuten)
Unter der Überschrift „Rätsel des Lebens“ schreiben wir jeden Monat in unserer Kolumne darüber, was uns in der aktuellen Gesellschaft als erstaunlich, rätselhaft, aufsehenerregend oder amüsant erscheint.
Ist der Bauch das neue Dekolleté?
Rätsel des Lebens. Wie konnte das nur passieren? In der U-Bahn, im Büro und auch am heimischen Esstisch begegnet man seit ein paar Jahren einem Phänomen, das viele schockt, stört oder irritiert – das aber zum Mainstream geworden ist: die Parade des nackten Frauenbauchs. Vor allem junge Mädchen und Frauen tragen Crop Tops, Oberteile, die den Bauch schüchtern angedeutet oder komplett blank rauf bis zum Busen zeigen. Bauchfreie Looks über gestählten Sixpack-Muskeln, weichen Kissenbäuchen oder ausufernden Fleischrollen sind so selbstverständlich geworden wie Sneakers zu Herrenanzügen und Hoodies auf der Pressekonferenz von großen Unternehmen. ...
Den Text der Kolumne finden Sie hier
Dirk Kaesler Prof. Dr., war nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität München von 1984 bis 1995 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg, von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2009 an der Universität Marburg. Er lebt inzwischen in Potsdam. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Wissenschafts- und Religionssoziologie, Politische Soziologie, Geschichte und Theorien der Soziologie, ihre Klassiker und Hauptwerke und dabei vor allem Max Weber. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören die 2014 im Verlag C.H. Beck erschienene Biographie „Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn“ und sein zusammen mit Stefanie von Wietersheim 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft veröffentlichter Band "Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise".
2009 bis 2014 sind in "literaturkritik.de" regelmäßig seine Glossen "Abstimmungen mit der Welt" erschienen.
Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.
Sprecher Matthias Pöhlmann
Aufnahme, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim
Ist der Bauch das neue Dekolleté?
(Hördauer ca. 20 Minuten)
Unter der Überschrift „Rätsel des Lebens“ schreiben wir jeden Monat in unserer Kolumne darüber, was uns in der aktuellen Gesellschaft als erstaunlich, rätselhaft, aufsehenerregend oder amüsant erscheint.
Ist der Bauch das neue Dekolleté?
Rätsel des Lebens. Wie konnte das nur passieren? In der U-Bahn, im Büro und auch am heimischen Esstisch begegnet man seit ein paar Jahren einem Phänomen, das viele schockt, stört oder irritiert – das aber zum Mainstream geworden ist: die Parade des nackten Frauenbauchs. Vor allem junge Mädchen und Frauen tragen Crop Tops, Oberteile, die den Bauch schüchtern angedeutet oder komplett blank rauf bis zum Busen zeigen. Bauchfreie Looks über gestählten Sixpack-Muskeln, weichen Kissenbäuchen oder ausufernden Fleischrollen sind so selbstverständlich geworden wie Sneakers zu Herrenanzügen und Hoodies auf der Pressekonferenz von großen Unternehmen. ...
Den Text der Kolumne finden Sie hier
Dirk Kaesler Prof. Dr., war nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität München von 1984 bis 1995 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg, von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2009 an der Universität Marburg. Er lebt inzwischen in Potsdam. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Wissenschafts- und Religionssoziologie, Politische Soziologie, Geschichte und Theorien der Soziologie, ihre Klassiker und Hauptwerke und dabei vor allem Max Weber. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören die 2014 im Verlag C.H. Beck erschienene Biographie „Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn“ und sein zusammen mit Stefanie von Wietersheim 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft veröffentlichter Band "Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise".
2009 bis 2014 sind in "literaturkritik.de" regelmäßig seine Glossen "Abstimmungen mit der Welt" erschienen.
Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.
Sprecher Matthias Pöhlmann
Aufnahme, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
3 Minuten
Uwe Kullnick - Nachtgeschichten
04 "Das Blatt"
(Hördauer ca. 3 Minuten)
So wie in dieser Nachtgeschichte erzählt, hast du noch nie ein Blatt betrachtet ...
Die neue Serie im LiteraturRadio Hörbahn
Mit der Serie Nachtgeschichten präsentiert das LiteraturRadio Hörbahn eine besondere Auswahl intensiver literarischer Miniaturen aus dem Band „Mir wird kalt“ von Uwe Kullnick – von ihm selbst gelesen und mit eindrucksvoller akustischer Gestaltung von Jupp Stepprath.
Diese Geschichten sind mehr als Erzählungen. Sie sind Fiktion, Halbfiktion, realer Anlass, hörbar gewordener Gedanke, Wunsch, Vorstellung, Vision, Angst und Hoffnung.
Sie spiegeln unsere Welt in all ihren Facetten – aus der ganzen Welt, aus der Zeit, in der Zeit. Sie sind ganz persönlich und doch jeden betreffend, denn sie berühren das, was oft ungesehen bleibt und doch tief empfunden wird: die Schattenseiten des Alltags, die leisen Ängste, das kaum Sagbare – aber auch das Hoffnungsvolle, das Tröstende.
Durch die klangliche Gestaltung von Jupp Stepprath erhalten die Texte eine emotionale Tiefe und Atmosphäre, die unter die Haut geht. Sie werden nicht nur gehört – sie werden erlebt.
Die Nachtgeschichten erscheinen seit dem 15. Juli 2025 bis zum Jahresende jeden Dienstag um 19:30 Uhr – im LiteraturRadio Hörbahn und überall, wo es Podcasts gibt.
Tontechnik Jupp Stepprath,
Autor, Sprecher, Realisation Uwe Kullnick
04 "Das Blatt"
(Hördauer ca. 3 Minuten)
So wie in dieser Nachtgeschichte erzählt, hast du noch nie ein Blatt betrachtet ...
Die neue Serie im LiteraturRadio Hörbahn
Mit der Serie Nachtgeschichten präsentiert das LiteraturRadio Hörbahn eine besondere Auswahl intensiver literarischer Miniaturen aus dem Band „Mir wird kalt“ von Uwe Kullnick – von ihm selbst gelesen und mit eindrucksvoller akustischer Gestaltung von Jupp Stepprath.
Diese Geschichten sind mehr als Erzählungen. Sie sind Fiktion, Halbfiktion, realer Anlass, hörbar gewordener Gedanke, Wunsch, Vorstellung, Vision, Angst und Hoffnung.
Sie spiegeln unsere Welt in all ihren Facetten – aus der ganzen Welt, aus der Zeit, in der Zeit. Sie sind ganz persönlich und doch jeden betreffend, denn sie berühren das, was oft ungesehen bleibt und doch tief empfunden wird: die Schattenseiten des Alltags, die leisen Ängste, das kaum Sagbare – aber auch das Hoffnungsvolle, das Tröstende.
Durch die klangliche Gestaltung von Jupp Stepprath erhalten die Texte eine emotionale Tiefe und Atmosphäre, die unter die Haut geht. Sie werden nicht nur gehört – sie werden erlebt.
Die Nachtgeschichten erscheinen seit dem 15. Juli 2025 bis zum Jahresende jeden Dienstag um 19:30 Uhr – im LiteraturRadio Hörbahn und überall, wo es Podcasts gibt.
Tontechnik Jupp Stepprath,
Autor, Sprecher, Realisation Uwe Kullnick
4 Minuten
Piazza an der Bo "Nachts auf der Piazza" – eine Kolumne von Uwe Kullnick
Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.
(Hördauer ca. 3 Minuten)
Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.
Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.
Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.
"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.
Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.
Wenn Ihnen diese Sendung gefallen hat, hören Sie doch hier mal rein.
Sprecher: Matthias Pöhlmann
Mixing Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick
Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.
(Hördauer ca. 3 Minuten)
Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.
Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.
Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.
"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.
Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.
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Sprecher: Matthias Pöhlmann
Mixing Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick
30 Minuten
LYRIK: VERONIQUE HOMANN LIEST IHRE GEDICHTE VOM "WRITERS' CORNER" EINER PSYCHIATRISCHEN ANSTALT IN SCHWEDEN, UND ÄLTERE TEXTE
(Hördauer ca. 30 min)
Als Debüt der Berliner Dichterin Veronique Homann präsentiert der Kölner Verlag parasitenpresse in seiner Lyrikheft-Reihe den Band „Sid Wischi Waschi“ (Bd. 106).
Der Band besteht aus zwei Teilen.
Im ersten Teil Talion findet sich eine Sammlung von sowohl älteren Texten als auch neuen, die während der Arbeit am Lyrikheft entstanden sind. Dort treffen etwa Franz Kafka und Sid Vicious aufeinander, ein Schatten stellt sich nach dem Ableben seines Menschen die eigene Existenzfrage, und die Gretchenfrage „Was ist Kunst?“ findet endlich ihre Antwort. Der zweite Teil Asebia ist das Resultat der Teilnahme am Writers’ Corner einer psychiatrischen Anstalt in Schweden, die ihre Patient:innen dazu einlädt, einmal wöchentlich über ein Wort zu schreiben. Aus Berlin hat Homann sich daran beteiligt: Die Texte, die dabei entstanden sind, zeugen davon, was das vorgegebene Wort hervorholen oder provozieren kann. Oft sind ihre Texte kurz, fast karg, dann wieder nehmen sie Gesagtes und Gehörtes auf und verflechten es zu Gebilden, vor denen man staunend steht und sich Fragen nach Struktur und Brüchigkeit stellt.
Im Februar 2021 erschienen, ist das Lyrikheft von Veronique Homann im Frühjahr darauf eingelesen und mit Philipp Bellinger in der Kim Bar in Berlin aufgenommen, produziert und vertont worden.
Wie das Lyrikheft, bestehen auch die dabei entstandenen Aufnahmen aus den beiden Teilen Talion und Asebia.
Während auf Talion jeder Text eine eigene Vertonung erfährt, die durch Interludes miteinander verbunden sind, liegt Asebia ein improvisiertes 15-minütiges Musikstück zugrunde, das die Texte begleitet, beigesteuert vom „Max Zahl Trio“.
Der vertonte Sid Wischi Waschi ist am 30. Juli 2021 über Homanns Eigenverlag Plackscheißerei (in Kooperation mit der parasitenpresse) auf Bandcamp und Kassette erschienen (limitierte Auflage von 51 Stück).
www.homannin.tumblr.com
www.sidwischiwaschi.bandcamp.com
https://parasitenpresse.wordpress.com/2021/02/19/veronique-homann-sid-wischi-waschi/
Veronique Homann, geb. 1990 in Oberpullendorf, aufgewachsen bei Bregenz, schreibt in Berlin und manchmal stellt sie auch aus. Ihre Texte sind veröffentlicht worden in diversen Zeitschriften (unter anderem in der Wiener Straßenzeitung „Augustin“) und in Anthologien. Seit 2016 betreibt sie den Eigenverlag Plackscheißerei (benannt nach der Bezeichnung für „Schreiberei“ aus Grimmelshausens Simplicissimus). Die vertonte Hörbuchfassung von Sid Wischi Waschi ist dessen sechste Veröffentlichung.
Wenn Ihnen dies gefallen hat, hören Sie doch auch einmal hier hinein
Idee und Realisation: Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 30 min)
Als Debüt der Berliner Dichterin Veronique Homann präsentiert der Kölner Verlag parasitenpresse in seiner Lyrikheft-Reihe den Band „Sid Wischi Waschi“ (Bd. 106).
Der Band besteht aus zwei Teilen.
Im ersten Teil Talion findet sich eine Sammlung von sowohl älteren Texten als auch neuen, die während der Arbeit am Lyrikheft entstanden sind. Dort treffen etwa Franz Kafka und Sid Vicious aufeinander, ein Schatten stellt sich nach dem Ableben seines Menschen die eigene Existenzfrage, und die Gretchenfrage „Was ist Kunst?“ findet endlich ihre Antwort. Der zweite Teil Asebia ist das Resultat der Teilnahme am Writers’ Corner einer psychiatrischen Anstalt in Schweden, die ihre Patient:innen dazu einlädt, einmal wöchentlich über ein Wort zu schreiben. Aus Berlin hat Homann sich daran beteiligt: Die Texte, die dabei entstanden sind, zeugen davon, was das vorgegebene Wort hervorholen oder provozieren kann. Oft sind ihre Texte kurz, fast karg, dann wieder nehmen sie Gesagtes und Gehörtes auf und verflechten es zu Gebilden, vor denen man staunend steht und sich Fragen nach Struktur und Brüchigkeit stellt.
Im Februar 2021 erschienen, ist das Lyrikheft von Veronique Homann im Frühjahr darauf eingelesen und mit Philipp Bellinger in der Kim Bar in Berlin aufgenommen, produziert und vertont worden.
Wie das Lyrikheft, bestehen auch die dabei entstandenen Aufnahmen aus den beiden Teilen Talion und Asebia.
Während auf Talion jeder Text eine eigene Vertonung erfährt, die durch Interludes miteinander verbunden sind, liegt Asebia ein improvisiertes 15-minütiges Musikstück zugrunde, das die Texte begleitet, beigesteuert vom „Max Zahl Trio“.
Der vertonte Sid Wischi Waschi ist am 30. Juli 2021 über Homanns Eigenverlag Plackscheißerei (in Kooperation mit der parasitenpresse) auf Bandcamp und Kassette erschienen (limitierte Auflage von 51 Stück).
www.homannin.tumblr.com
www.sidwischiwaschi.bandcamp.com
https://parasitenpresse.wordpress.com/2021/02/19/veronique-homann-sid-wischi-waschi/
Veronique Homann, geb. 1990 in Oberpullendorf, aufgewachsen bei Bregenz, schreibt in Berlin und manchmal stellt sie auch aus. Ihre Texte sind veröffentlicht worden in diversen Zeitschriften (unter anderem in der Wiener Straßenzeitung „Augustin“) und in Anthologien. Seit 2016 betreibt sie den Eigenverlag Plackscheißerei (benannt nach der Bezeichnung für „Schreiberei“ aus Grimmelshausens Simplicissimus). Die vertonte Hörbuchfassung von Sid Wischi Waschi ist dessen sechste Veröffentlichung.
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Idee und Realisation: Uwe Kullnick
1 Stunde 10 Minuten
Semmel sei der Mensch, Bratwurst und Senf!: Fortschreibungen, Parodien, Gegenreden usw. zu klassischen Gedichten von Martial über Goethe bis ... mit Einordnungstexten von Jan-Eike Hornauer.
(Hördauer: Lesung, ca. 09 Min., Gespräch ca. 63 Min)
Vom beißenden Spott über augenzwinkernden Humor bis auch hin zu Ernst und Melancholie: Karsten Paul setzt sich mit lyrischen Vorbildern von der Antike bis in die Jetztzeit auseinander und reagiert auf sie in seinem ganz eigenen, unverkennbaren Ton – und doch auch stets eindeutig angelehnt ans Original.
Geistreich, horizonterweiternd und humorgesättigt – das sind Karsten Pauls Verse.
Karsten Ingmar Paul (*1970), geboren und aufgewachsen im Allgäu. Nach dem missglückten* Versuch eines Germanistikstudiums in München studierte er in Gießen Psychologie.** Auf Promotion und Habilitation in Nürnberg folgten akademische Stationen an den Universitäten in Bamberg, Vilnius und Kassel. Schließlich fand Paul an der Johannes-Kepler-Universität Linz, wo er nun Angewandte Psychologie unterrichtet, dauerhaft ein warmes Professorenbüro. Zu seinen Forschungsgebieten gehören u. a. die psychologische Bedeutung von Erwerbsarbeit und Erwerbslosigkeit, die weitverbreitete Unterschätzung der Wirkung von Werbung sowie die Analyse psychischer Bedürfnisse. Begeisterung für Lyrik empfindet er, seit er in seiner Jugend die Dichter des Expressionismus für sich entdeckt hat. Neben diversen Fachpublikationen Veröffentlichungen von Gedichten in Anthologien und Literaturzeitschriften, dazu wurde Paul mehrfach bei Lyrikwettbewerben ausgezeichnet, z. B. beim Lyrikstier 2018 (Jurypreis), beim Preis für politische Lyrik 2017 (1. Platz), beim Hochstadter Stier 2014 (Publikumspreis 1. Platz) und beim Jokers-Lyrik-Preis 2013 (TextArt-Sonderpreis). Alternativ zu der hier beschriebenen Biografie erschiene ihm auch ein Leben als Seetang erstrebenswert (siehe Seite 105 in diesem Band). * Ursache unklar, vermutlich Faulheit. ** Selbstverständlich mit dem Ziel, sich selbst zu therapieren. Nach der elften an der eigenen Person diagnostizierten psychischen Störung verwarf er das Projekt 'Selbstheilung' allerdings als utopisch. Seither pflegt er einen eher kameradschaftlichen Umgang mit seinen Neurosen.
Jan-Eike Hornauer, (Co-Moderator) geboren 1979, leidenschaftlicher Textzüchter (freier Lektor, Texter, Autor, Herausgeber), wohnt in München. In Lübeck in die Welt geworfen, aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Verfasst Lyrik und kurze Prosa. Beim Schreiben interessieren ihn stets die Brüche, die sich in Sprache, Kultur und Welt, in allen menschlichen Lebensbereichen auftun. Erster Solo-Lyrikband: »Schallende Verse. Vorwiegend komische Gedichte« (Lerato; »Lesespaß, der in der modernen Lyrikwelt seinesgleichen sucht« Kultura-Extra). Herausgabe von Prosa-Anthologien, zuletzt »Grotesk!« (Candela; »Ein Muss für jeden, der nicht auf 08/15-Literatur steht« Wir lesen), und Lyrik-Sammlungen, hier zuletzt »Der schmunzelnde Poet« (Candela; »eine Fundgrube für jeden, der Freude an Lyrik hat ... ausgezeichnete Arbeit des Herausgeber« Main-Echo). Zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins REALTRAUM, freier Redakteur bei DAS GEDICHT blog, dort v. a. Herausgabe von Online-Lyrikanthologien (u. a. »Wenn Liebe schwant I & II«). Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien, u. a. DAS GEDICHT, etcetera, Versnetze, Poesiealbum neu, Dichtungsring, Schreibkräfte. Zweifelsohne einer der größten Literaten Deutschlands (exakt zwei Meter Körperlänge)
Moderator Jan-Eike Hornauer*, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer: Lesung, ca. 09 Min., Gespräch ca. 63 Min)
Vom beißenden Spott über augenzwinkernden Humor bis auch hin zu Ernst und Melancholie: Karsten Paul setzt sich mit lyrischen Vorbildern von der Antike bis in die Jetztzeit auseinander und reagiert auf sie in seinem ganz eigenen, unverkennbaren Ton – und doch auch stets eindeutig angelehnt ans Original.
Geistreich, horizonterweiternd und humorgesättigt – das sind Karsten Pauls Verse.
Karsten Ingmar Paul (*1970), geboren und aufgewachsen im Allgäu. Nach dem missglückten* Versuch eines Germanistikstudiums in München studierte er in Gießen Psychologie.** Auf Promotion und Habilitation in Nürnberg folgten akademische Stationen an den Universitäten in Bamberg, Vilnius und Kassel. Schließlich fand Paul an der Johannes-Kepler-Universität Linz, wo er nun Angewandte Psychologie unterrichtet, dauerhaft ein warmes Professorenbüro. Zu seinen Forschungsgebieten gehören u. a. die psychologische Bedeutung von Erwerbsarbeit und Erwerbslosigkeit, die weitverbreitete Unterschätzung der Wirkung von Werbung sowie die Analyse psychischer Bedürfnisse. Begeisterung für Lyrik empfindet er, seit er in seiner Jugend die Dichter des Expressionismus für sich entdeckt hat. Neben diversen Fachpublikationen Veröffentlichungen von Gedichten in Anthologien und Literaturzeitschriften, dazu wurde Paul mehrfach bei Lyrikwettbewerben ausgezeichnet, z. B. beim Lyrikstier 2018 (Jurypreis), beim Preis für politische Lyrik 2017 (1. Platz), beim Hochstadter Stier 2014 (Publikumspreis 1. Platz) und beim Jokers-Lyrik-Preis 2013 (TextArt-Sonderpreis). Alternativ zu der hier beschriebenen Biografie erschiene ihm auch ein Leben als Seetang erstrebenswert (siehe Seite 105 in diesem Band). * Ursache unklar, vermutlich Faulheit. ** Selbstverständlich mit dem Ziel, sich selbst zu therapieren. Nach der elften an der eigenen Person diagnostizierten psychischen Störung verwarf er das Projekt 'Selbstheilung' allerdings als utopisch. Seither pflegt er einen eher kameradschaftlichen Umgang mit seinen Neurosen.
Jan-Eike Hornauer, (Co-Moderator) geboren 1979, leidenschaftlicher Textzüchter (freier Lektor, Texter, Autor, Herausgeber), wohnt in München. In Lübeck in die Welt geworfen, aufgewachsen in Hausen bei Aschaffenburg, Studium der Germanistik und Soziologie in Würzburg. Verfasst Lyrik und kurze Prosa. Beim Schreiben interessieren ihn stets die Brüche, die sich in Sprache, Kultur und Welt, in allen menschlichen Lebensbereichen auftun. Erster Solo-Lyrikband: »Schallende Verse. Vorwiegend komische Gedichte« (Lerato; »Lesespaß, der in der modernen Lyrikwelt seinesgleichen sucht« Kultura-Extra). Herausgabe von Prosa-Anthologien, zuletzt »Grotesk!« (Candela; »Ein Muss für jeden, der nicht auf 08/15-Literatur steht« Wir lesen), und Lyrik-Sammlungen, hier zuletzt »Der schmunzelnde Poet« (Candela; »eine Fundgrube für jeden, der Freude an Lyrik hat ... ausgezeichnete Arbeit des Herausgeber« Main-Echo). Zweiter Vorsitzender des Münchner Künstlervereins REALTRAUM, freier Redakteur bei DAS GEDICHT blog, dort v. a. Herausgabe von Online-Lyrikanthologien (u. a. »Wenn Liebe schwant I & II«). Veröffentlichungen in Literaturzeitschriften und Anthologien, u. a. DAS GEDICHT, etcetera, Versnetze, Poesiealbum neu, Dichtungsring, Schreibkräfte. Zweifelsohne einer der größten Literaten Deutschlands (exakt zwei Meter Körperlänge)
Moderator Jan-Eike Hornauer*, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
13 Minuten
Christoph Martin Wieland – 1733-1813
Teil 2, Buch 4, Kapitel 7
(Hördauer 13 Minuten)
Das Projekt
Wir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!
Übrigens, man kann auch beinahe jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben.
Das Buch
Die "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riß betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thracier zunichte gemacht.
Christoph Martin Wieland war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung und hat mit seinen Werken maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Literatur beigetragen.
Wieland war ein äußerst vielseitiger Autor, der in verschiedenen Genres wie Roman, Drama, Essay und Lyrik tätig war. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Sprache und eine tiefe Humanität aus, die bis heute faszinieren.
Besonders bekannt ist Wieland für seinen Roman "Agathon", der als eines der ersten Werke der deutschen Literaturgeschichte gilt, das den Begriff des "Bildungsromans" prägte. Auch seine Übersetzungen von Werken antiker Autoren wie Homer oder Vergil sind bis heute von großer Bedeutung.
Insgesamt war Ch. M. Wieland ein herausragender Vertreter seiner Zeit, dessen Werk bis heute einen wichtigen Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt.
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Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
Teil 2, Buch 4, Kapitel 7
(Hördauer 13 Minuten)
Das Projekt
Wir haben ein besonderes Projekt gestartet, das uns in diesem Jahr begleiten wird. Gemeinsam mit vielen unserer talentierten Sprecherinnen und Sprecher haben wir das Buch "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland vertont. Wir sind begeistert, euch diese altgriechischen Schildbürgergeschichten in zahlreichen Folgen präsentieren zu können. Lasst euch von den faszinierenden, amüsanten Erzählungen aus vergangenen Zeiten verzaubern und taucht ein in die Welt der Abderiten die unseren Schildbürgern in nichts nachstehen; im Gegenteil. Wir wünschen euch viel Spaß beim Zuhören Staunen über den gesammelten Unsinn, den Wieland uns präsentiert!
Übrigens, man kann auch beinahe jederzeit einsteigen und jede Folge verstehen, ohne die vorherigen gehört zu haben.
Das Buch
Die "Geschichte der Abderiten" von Christoph Martin Wieland ist ein satirischer Roman, der schon zu Lebzeiten des Autors als Abbild seiner Heimatstadt Biberach an der Riß betrachtet wurde. Möglicherweise hatte Wieland einige Charaktere aus seiner Reichsstadt vor Augen, doch in dieser Schrift werden auch menschliche Verhaltensweisen dargestellt, die zu allen Zeiten und an jedem Ort anzutreffen sind. Der formale Aufbau des Romans orientiert sich an antiken Komödienautoren und Satirikern, welche Geschichten aus dem verschrienen Abdera im klassischen Hellas verbreiteten. Christoph Martin Wieland (1733-1813) war ein deutscher Dichter, Übersetzer und Herausgeber zur Zeit der Aufklärung. In dem Buch wird das Altertum einer Stadt namens Abdera in Thrakien behandelt, welches bis in die fabelhafte Heldenzeit zurückreicht. Ob sie ihren Namen von verschiedenen möglichen Quellen empfing oder nicht - das spielt uns keine große Rolle. Immerhin fiel die Stadt nach ihrer ersten Gründung aufgrund ihres hohen Alters zusammen. Erst Timesius von Klazomene unternahm um die Zeit der 31. Olympiade den Versuch sie wieder aufzubauen - jedoch wurden seine Früchte durch feindlich gesinnte wilde Thracier zunichte gemacht.
Christoph Martin Wieland war ein bedeutender deutscher Schriftsteller und Übersetzer des 18. Jahrhunderts. Er gilt als einer der wichtigsten Vertreter der deutschen Aufklärung und hat mit seinen Werken maßgeblich zur Entwicklung der deutschen Literatur beigetragen.
Wieland war ein äußerst vielseitiger Autor, der in verschiedenen Genres wie Roman, Drama, Essay und Lyrik tätig war. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Sprache und eine tiefe Humanität aus, die bis heute faszinieren.
Besonders bekannt ist Wieland für seinen Roman "Agathon", der als eines der ersten Werke der deutschen Literaturgeschichte gilt, das den Begriff des "Bildungsromans" prägte. Auch seine Übersetzungen von Werken antiker Autoren wie Homer oder Vergil sind bis heute von großer Bedeutung.
Insgesamt war Ch. M. Wieland ein herausragender Vertreter seiner Zeit, dessen Werk bis heute einen wichtigen Platz in der deutschen Literaturgeschichte einnimmt.
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Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 16 Minuten
"Thomas Mann" – Graphic Novel von Magdalena Adomeit, Friedhelm Marx und Julian Voloj – im Gespräch mit Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 51 Minuten) Gespräch
Ein einmaliger Einblick in Thomas Manns erste Deutschlandreise nach der Auswanderung ins Exil
1929 erhält er den Literaturnobelpreis, 1933 wird er als einer der lautesten Gegner des Nationalsozialismus ins Exil getrieben. Thomas Manns Beziehung zu Deutschland bleibt fortan kompliziert. 1938 emigriert er in die USA, erst 1949 setzt er wieder seinen Fuß auf deutschen Boden: auf Einladung zum Goethe-Jahr in Ost- und Westdeutschland. Seine Deutschlandreise ist das erste international beachtete kulturelle Großereignis nach dem Fall des Nationalsozialismus. Lange hat Thomas Mann gezögert, ob er überhaupt kommen soll. Er reist mit seiner Frau Katia von Frankfurt am Main über Nürnberg und München nach Weimar, hält Reden in beiden Teilen Deutschlands, was seinem Deutschlandbesuch auch politisch höchste Brisanz verleiht. Er wird bejubelt und zugleich kritisiert.
Basierend auf Thomas Manns Tagebüchern, Briefen, Reiseberichten und den Erinnerungen seines Schweizer Fahrers, erzählt diese Graphic Novel von Manns zehntägiger Rückkehr, einem politisch extrem aufgeladenen Kapitel im Leben Thomas Manns und seiner Familie. Zudem beleuchtet die Graphic Novel auch Schlüsselmomente im Leben des Schriftstellers, blickt in Flashbacks immer wieder auf historisch wichtige Phasen zurück und gibt einen facettenreichen Einblick in die Gedankenwelt Thomas Manns.
Magdalena Adomeit ist Illustratorin und Reisende. Sie studierte Illustration an der HAW in Hamburg und sammelte zuvor Inspirationen in der weiten Welt. Ihre Entdeckungen hält sie mit realistischem wie fantasievollem Strich fest. Mit bereits mehreren illustrierten Büchern, unter anderem Heute ist wichtig von Clemens Fobian, ist dies ihre Debüt-Graphic Novel.
Prof. Dr. Friedhelm Marx ist Literaturwissenschaftler und Lehrstuhlinhaber für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Bamberg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören das Werk Thomas Manns, die Literatur der Moderne und die deutschsprachige Gegenwartsliteratur. Seit 2006 ist Friedhelm Marx Vizepräsident der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft.
Julian Voloj (beim Gespräch nicht anwesend) wurde in Münster geboren und ist Autor zahlreicher international erfolgreicher Graphic Novels. Zuletzt erschienen seine Biografien Bobby Fischer: Eine Schachlegende zwischen Genie und Wahnsinn (2022, illustriert von Wagner Willian) und Marlene Dietrich: Augenblicke eines Lebens (2021, illustriert von Claudia Ahlering) im Knesebeck Verlag. Seit 2003 lebt und arbeitet er in New York.
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Moderation, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
(Hördauer ca. 51 Minuten) Gespräch
Ein einmaliger Einblick in Thomas Manns erste Deutschlandreise nach der Auswanderung ins Exil
1929 erhält er den Literaturnobelpreis, 1933 wird er als einer der lautesten Gegner des Nationalsozialismus ins Exil getrieben. Thomas Manns Beziehung zu Deutschland bleibt fortan kompliziert. 1938 emigriert er in die USA, erst 1949 setzt er wieder seinen Fuß auf deutschen Boden: auf Einladung zum Goethe-Jahr in Ost- und Westdeutschland. Seine Deutschlandreise ist das erste international beachtete kulturelle Großereignis nach dem Fall des Nationalsozialismus. Lange hat Thomas Mann gezögert, ob er überhaupt kommen soll. Er reist mit seiner Frau Katia von Frankfurt am Main über Nürnberg und München nach Weimar, hält Reden in beiden Teilen Deutschlands, was seinem Deutschlandbesuch auch politisch höchste Brisanz verleiht. Er wird bejubelt und zugleich kritisiert.
Basierend auf Thomas Manns Tagebüchern, Briefen, Reiseberichten und den Erinnerungen seines Schweizer Fahrers, erzählt diese Graphic Novel von Manns zehntägiger Rückkehr, einem politisch extrem aufgeladenen Kapitel im Leben Thomas Manns und seiner Familie. Zudem beleuchtet die Graphic Novel auch Schlüsselmomente im Leben des Schriftstellers, blickt in Flashbacks immer wieder auf historisch wichtige Phasen zurück und gibt einen facettenreichen Einblick in die Gedankenwelt Thomas Manns.
Magdalena Adomeit ist Illustratorin und Reisende. Sie studierte Illustration an der HAW in Hamburg und sammelte zuvor Inspirationen in der weiten Welt. Ihre Entdeckungen hält sie mit realistischem wie fantasievollem Strich fest. Mit bereits mehreren illustrierten Büchern, unter anderem Heute ist wichtig von Clemens Fobian, ist dies ihre Debüt-Graphic Novel.
Prof. Dr. Friedhelm Marx ist Literaturwissenschaftler und Lehrstuhlinhaber für Neuere deutsche Literaturwissenschaft an der Universität Bamberg. Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehören das Werk Thomas Manns, die Literatur der Moderne und die deutschsprachige Gegenwartsliteratur. Seit 2006 ist Friedhelm Marx Vizepräsident der Deutschen Thomas-Mann-Gesellschaft.
Julian Voloj (beim Gespräch nicht anwesend) wurde in Münster geboren und ist Autor zahlreicher international erfolgreicher Graphic Novels. Zuletzt erschienen seine Biografien Bobby Fischer: Eine Schachlegende zwischen Genie und Wahnsinn (2022, illustriert von Wagner Willian) und Marlene Dietrich: Augenblicke eines Lebens (2021, illustriert von Claudia Ahlering) im Knesebeck Verlag. Seit 2003 lebt und arbeitet er in New York.
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Moderation, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
7 Minuten
"Vom Stemmen der Gewichte" von Heinrich von Berenberg – rezensiert von Marius Müller
(Hördauer 07 Minuten)
Man sollte sich hüten, sich allzu ernst zu nehmen, wenn man Bücher nicht schreibt, sondern sie nur drucken lässt. Aber nach 20 Jahren sind ein paar Berichte aus dieser Tätigkeit vielleicht doch nicht ganz uninteressant. Also versuchen wir es mal: Dieser schmale Band aus biegsamem Material versammelt Porträts, Gespräche, Reiseberichte und eine Auswahl jener Newsletter, die über die Jahre unregelmäßig über das Wie und Wer in diesem Verlag informiert haben: vom Elend der Vorschautexte über »schwierige Autoren«, aus Israel, Palästina und anderswo. Nicht zu vergessen: der Kosmos Spanien und Lateinamerika und warum er für uns so wichtig ist. Mit Texten über Roberto Bolaño, Rafael Chirbes, Michael Rutschky, Vicente Valero sowie einem Gedicht von Christine Wunnicke: »Ein Logo spricht«. ...
Marius Müller mit seinem Literaturblog Buch-Haltung hat uns als Literatur Radio Hörbahn aus seinen Blog-Beiträgen diejenigen auszusuchen und zu vertonen, die uns zu unseren Hörern zu passen scheinen. Herzlichen Dank dafür!
Wir werden jeden Beitrag zu seiner Seite verlinken, damit man ihn bei Bedarf Nachlesen kann.
Den Volltext dieser Rezension findest Du hier
Wenn dir Rezensionen gefallen, hör doch mal hier hinein.
(Hördauer 07 Minuten)
Man sollte sich hüten, sich allzu ernst zu nehmen, wenn man Bücher nicht schreibt, sondern sie nur drucken lässt. Aber nach 20 Jahren sind ein paar Berichte aus dieser Tätigkeit vielleicht doch nicht ganz uninteressant. Also versuchen wir es mal: Dieser schmale Band aus biegsamem Material versammelt Porträts, Gespräche, Reiseberichte und eine Auswahl jener Newsletter, die über die Jahre unregelmäßig über das Wie und Wer in diesem Verlag informiert haben: vom Elend der Vorschautexte über »schwierige Autoren«, aus Israel, Palästina und anderswo. Nicht zu vergessen: der Kosmos Spanien und Lateinamerika und warum er für uns so wichtig ist. Mit Texten über Roberto Bolaño, Rafael Chirbes, Michael Rutschky, Vicente Valero sowie einem Gedicht von Christine Wunnicke: »Ein Logo spricht«. ...
Marius Müller mit seinem Literaturblog Buch-Haltung hat uns als Literatur Radio Hörbahn aus seinen Blog-Beiträgen diejenigen auszusuchen und zu vertonen, die uns zu unseren Hörern zu passen scheinen. Herzlichen Dank dafür!
Wir werden jeden Beitrag zu seiner Seite verlinken, damit man ihn bei Bedarf Nachlesen kann.
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4 Minuten
Uwe Kullnick - Nachtgeschichten
03 "Bougainville"
(Hördauer ca. 4 Minuten)
Bougainville, der große Busch an der verwitterten Hauswand. Im Busch lebt SIE. Wir SIE ist? Hört einfach rein.
Die neue Serie im LiteraturRadio Hörbahn
Mit der Serie Nachtgeschichten präsentiert das LiteraturRadio Hörbahn eine besondere Auswahl intensiver literarischer Miniaturen aus dem Band „Mir wird kalt“ von Uwe Kullnick – von ihm selbst gelesen und mit eindrucksvoller akustischer Gestaltung von Jupp Stepprath.
Diese Geschichten sind mehr als Erzählungen. Sie sind Fiktion, Halbfiktion, realer Anlass, hörbar gewordener Gedanke, Wunsch, Vorstellung, Vision, Angst und Hoffnung.
Sie spiegeln unsere Welt in all ihren Facetten – aus der ganzen Welt, aus der Zeit, in der Zeit. Sie sind ganz persönlich und doch jeden betreffend, denn sie berühren das, was oft ungesehen bleibt und doch tief empfunden wird: die Schattenseiten des Alltags, die leisen Ängste, das kaum Sagbare – aber auch das Hoffnungsvolle, das Tröstende.
Durch die klangliche Gestaltung von Jupp Stepprath erhalten die Texte eine emotionale Tiefe und Atmosphäre, die unter die Haut geht. Sie werden nicht nur gehört – sie werden erlebt.
Die Nachtgeschichten erscheinen seit dem 15. Juli 2025 bis zum Jahresende jeden Dienstag um 19:30 Uhr – im LiteraturRadio Hörbahn und überall, wo es Podcasts gibt.
Tontechnik Jupp Stepprath,
Autor, Sprecher, Realisation Uwe Kullnick
03 "Bougainville"
(Hördauer ca. 4 Minuten)
Bougainville, der große Busch an der verwitterten Hauswand. Im Busch lebt SIE. Wir SIE ist? Hört einfach rein.
Die neue Serie im LiteraturRadio Hörbahn
Mit der Serie Nachtgeschichten präsentiert das LiteraturRadio Hörbahn eine besondere Auswahl intensiver literarischer Miniaturen aus dem Band „Mir wird kalt“ von Uwe Kullnick – von ihm selbst gelesen und mit eindrucksvoller akustischer Gestaltung von Jupp Stepprath.
Diese Geschichten sind mehr als Erzählungen. Sie sind Fiktion, Halbfiktion, realer Anlass, hörbar gewordener Gedanke, Wunsch, Vorstellung, Vision, Angst und Hoffnung.
Sie spiegeln unsere Welt in all ihren Facetten – aus der ganzen Welt, aus der Zeit, in der Zeit. Sie sind ganz persönlich und doch jeden betreffend, denn sie berühren das, was oft ungesehen bleibt und doch tief empfunden wird: die Schattenseiten des Alltags, die leisen Ängste, das kaum Sagbare – aber auch das Hoffnungsvolle, das Tröstende.
Durch die klangliche Gestaltung von Jupp Stepprath erhalten die Texte eine emotionale Tiefe und Atmosphäre, die unter die Haut geht. Sie werden nicht nur gehört – sie werden erlebt.
Die Nachtgeschichten erscheinen seit dem 15. Juli 2025 bis zum Jahresende jeden Dienstag um 19:30 Uhr – im LiteraturRadio Hörbahn und überall, wo es Podcasts gibt.
Tontechnik Jupp Stepprath,
Autor, Sprecher, Realisation Uwe Kullnick