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Literatur Radio Hörbahn Archiv

2489 Episoden
3 Minuten
Nachtgeschichte - 23 "Immer und überall"

(Hördauer ca. 2:45 Minuten)

Diese Geschichte nimmt uns wieder mit zu Menschen in einem anderen Land ...

Die neue Serie im LiteraturRadio Hörbahn

Mit der Serie Nachtgeschichten präsentiert das LiteraturRadio Hörbahn eine besondere Auswahl intensiver literarischer Miniaturen aus dem Band „Mir wird kalt“ von Uwe Kullnick – von ihm selbst gelesen und mit eindrucksvoller akustischer Gestaltung von Jupp Stepprath.

Diese Geschichten sind mehr als Erzählungen. Sie sind Fiktion, Halbfiktion, realer Anlass, hörbar gewordener Gedanke, Wunsch, Vorstellung, Vision, Angst und Hoffnung.

Sie spiegeln unsere Welt in all ihren Facetten – aus der ganzen Welt, aus der Zeit, in der Zeit. Sie sind ganz persönlich und doch jeden betreffend, denn sie berühren das, was oft ungesehen bleibt und doch tief empfunden wird: die Schattenseiten des Alltags, die leisen Ängste, das kaum Sagbare – aber auch das Hoffnungsvolle, das Tröstende.

Durch die klangliche Gestaltung von Jupp Stepprath erhalten die Texte eine emotionale Tiefe und Atmosphäre, die unter die Haut geht. Sie werden nicht nur gehört – sie werden erlebt.

Die Nachtgeschichten erscheinen seit dem 15. Juli 2025 bis zum Jahresende jeden Dienstag um 19:30 Uhr – im LiteraturRadio Hörbahn und überall, wo es Podcasts gibt.

Tontechnik Jupp Stepprath,

Autor, Sprecher und Realisation Uwe Kullninck
3 Minuten
Piazza an der Bo "Weihnachtsputz" – eine Kolumne von Uwe Kullnick

Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.

(Hördauer ca. 4 Minuten)

Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.

Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.

Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.

"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.

Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.

 

Sprecher: Matthias Pöhlmann

Schnitt, Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick
49 Minuten
„POLARISIERUNG - Über die Ordnung der Politik“ Nils C. Kumkar in der ev. Stadtakademie München

(Hördauer: ca. 49 Minuten)

Die Debatte um „Polarisierung“ ist von einem Widerspruch geprägt: Während immer mehr Menschen eine Spaltung der Gesellschaft fürchten, belegen Umfragen, dass die Einstellungen der Bürger*innen gar nicht weit auseinanderdriften. Nils Kumkar zeigt, dass eine gewisse Polarisierung im politischen System mit seinen Unterscheidungen zwischen Regierung und Opposition sowie zwischen Regierenden und Regierten zwangsläufig angelegt ist. Die Frage wäre, wie man produktiver spalten kann. Kumkar versucht nicht nur eine Klarstellung in der Diskussion über Polarisierung, sondern auch eine neue Erklärung für den Erfolg des Rechtspopulismus.

DR. NILS C. KUMKAR

ist Soziologie und wissenschaftlicher Mitarbeiter am SOCIUM der Universität Bremen. Er forscht zu sozialer Ungleichheit und zu politischem Protest. Kumkar ist ein gefragter Ansprechpartner für Fernseh- und Rundfunkanstalten und schreibt u. a. für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Bildnachweis: Falk Weiß / Suhrkamp Verlag

KOOPERATIONSPARTNER

Friedrich-Ebert-Stiftung Bayern (Büro München), Münchner Volkshochschule (MVHS)

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 Hörbahn on Stage - live in Schwabing  Literatur und Ihre Autor*innen im Gespräch - besuchen Sie uns!

Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde
"Working in Projects" – Uwe Kullnick spricht mit Anna Conti und Veronika Hackbarth

(Hördauer ca. 61 Minuten) Gespräch

Das sind wir

Entdecke eine Welt voller Vielfalt, Austausch und Kreativität bei WiP gUG! Wir bieten eine inspirierende Plattform für Mehrsprachigkeit, kulturellen Austausch und gemeinsame Projekte. Unsere kostenfreien Räume und Materialien fördern die Verbindung zwischen Menschen verschiedener Nationalitäten und Altersgruppen.

Lass dich von uns ermutigen, eigene Freizeitprogramme zu gestalten.

Referenten*innen - Mitarbeiter* - Partner* - Förder & Sponsoren

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Kommen Sie doch auch einfach mal zu unseren Live-Aufzeichnungen nach Schwabing

Moderation, Redaktion und Realisation Uwe Kullnick
7 Minuten
"Das Schreckliche hat sich versteckt" – Kindheitserinnerungen aus der Ukraine von Irina Magritz

Teil 4

(Hördauer 4 Minuten)

„Nach einem schweren Schicksalsschlag auf der Suche nach sich selbst, spürt die Autorin den Erinnerungssplittern ihrer Kindheit nach, beobachtet sich selbst beim Heranwachsen. Szenisch und eindringlich schildert sie den Überlebenskampf ihrer Familie, mal tragisch, mal komisch. Vom unbedarften Spiel mit Knochen auf den zerbombten Friedhöfen Akkermans über den geschwisterlich-kulinarischen Besuch des Marktes der Hungernden bis hin zum Geigenunterricht bei Meister Dajles in Kischinjow zeichnet sie ein zutiefst authentisches Bild des Lebens im Stalinismus aus herrlich kindlich-unpolitischer Perspektive.“

Sprecherin Cassiel Metris

Redaktion und Realisation Uwe Kullnick

 

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Komm  doch mal zu unseren Live-Sendungen in Schwabing oder im Gasteig.
1 Stunde 19 Minuten
(Hördauer 80 Minuten)

Die 34. Welle mit Sabine Bohlmann

Herzlich willkommen bei der 34. Ausgabe der GlockenbachWelle.

Wenn der Winter mit großen Schritten naht und uns die Welt mit einer klirrenden Kälte empfängt, ziehen wir uns gerne in die warme Stube zurück und kuscheln uns mit einer Tasse Tee und einer  gemütlichen Decke auf dem Sofa ein. An unserer Seite ein Buch. Oder vielmehr ganz viele Bücher, die uns und unsere Herzen in dieser kalten Jahreszeit ganz besonders erwärmen.

Nach unserer letzten kunterbunten Welle wollten wir noch ein Weilchen bei den Kinderbüchern bleiben und haben uns deshalb eine Expertin eingeladen, die sich in diesem Genre ganz besonders gut auskennt und uns schon einen ganzen Regenbogen an Kinderbüchern geschenkt hat.

Und weil sie unter anderem als „Frau Honig“ bekannt ist, waren wir uns schon im Vorfeld sicher, dass es uns in dieser Folge ganz warm ums Herz wird.

Die Runde in der Glockenbachbuchhandlung:

Pamela Scholz – Leidenschaftliche Buchhändlerin und Inhaberin der Glockenbachbuchhandlung

Steffi Sack - Literaturblog „Nur Lesen ist schöner“

Sabine Bohlmann, Bestsellerautorin, Schauspielerin und Synchronsprecherin

Worum geht es dieses Mal?

In dieser Folge haben wir eine Tausendsassin im kreativen Bereich an unserer Seite.

Sabine vereint nicht nur das geschriebene, sondern auch das gesprochene und visuelle Wort in einer Person, und das super erfolgreich. Wir haben sie also allerhand Löcher in den Bauch gefragt und uns von ihren vielfältigen Projekten inspirieren lassen.

Worauf ihr euch freuen dürft:

vom unerfüllten ersten Berufswunsch zur kreativen Tausendsassin

wie aus der Ratgeber-Frau a la Mary Poppins eine erfolgreiche Kinder- & Jugendbuch - Autorin gewachsen ist

von der Dankbarkeit, die sich durch Tiefschläge und Misserfolge entwickelt

wie wird man Lesekünstlerin (2023) und wer schlägt einen dafür vor

was für Ideen & Projekte in Sabines Ideenschränkchen hausen

wie ein Bilderbuch zum Marionetten-Theaterstück der Augsburger Puppenkiste wird

was die Verfilmung eines Werks in einem auslöst

von Büchern, die sich nicht leicht in ein Genre einordnen lassen und Impulsgeber für Groß und Klein sein können

was man sich in Bilderbüchern behutsam an Tabuthemen heranwagen sollte

wie sich ein „Charakter“ entwickelt

besondere Buchempfehlungen von Sabine

Wir wünschen viel Freude beim Hören …

Artikel zur Welle mit Sabine Bohlmann auf Nur Lesen ist schöner

Projektseite auf Nur Lesen ist schöner

Projektseite der Glockenbachbuchhandlung

Website von Sabine Bohlmann

Instagramaccount von Sabine Bohlmann
58 Minuten
"Das Gedicht 33" – Buchpremiere 

Seit Jahren feiert die neue Ausgabe der Jahresschrift DAS GEDICHT im Lyrik Kabinett eine lebhafte Premiere. Dichterinnen und Dichter tragen eigene und ausgewählte Verse vor. Am 19. November 2025 füllten 26 Poeten und knapp hundert Besucher den Raum. Alle waren sich einig: Die Poesie wurde selten so gelungen gefeiert. Der Abend der »jung & alt«-Premiere, die Vorstellung.33. Bandes der Jahresschrift DAS GEDICHT, galt als besonderes Ereignis – auf der Bühne und in Gesprächen während der Pausen und danach (Hördauer ca. 110 min)

Mitwirkende in alphabetischer Reihenfolge:

Friedrich Ani (München) | Jürgen Bulla, (München) | Christian Dörr (München) | Georg »Grög!« Eggers (München) | Jan-Eike Hornauer (München) | Matthias Kröner (Ratzeburg) | Anton G. Leitner (Weßling) | Christina Madenach (München) | Heike Nieder (München) | Kathrin Niemela (Passau und Nürnberg) | Wilson Pearce (München) | Wolfgang Prochaska (München) | Wolfgang Ferdinand Ramadan (Icking) | Thomas Schneider (Basel) | Ludwig Steinherr (München) 

Anton G. Leitner Verlag | DAS GEDICHT. Mit freundlicher Unterstützung des Kulturreferats der Landeshauptstadt München und der Stiftung Lyrik Kabinett. Die Herstellung der 33. Folge von DAS

GEDICHT wird unterstützt vom Bezirk Oberbayern. Buchpremiere DAS GEDICHT #33: jung & alt. 

Die Sendung basiert auf Originalaufnahmen des Lyrik-Kabinetts, jedoch fehlen einige Teile des Abends. Die Lesungen von Christoph Leisten, Ulrich Schäfer-Newiger, Melanie Arzenheimer, Gabriele Trinckler, Thomas Hald, Gabriele Wenng-Debert, Lorena Pircher und Sophia Schnack sind nicht enthalten. Auch das Abschlussgespräch des Abends fehlt. Die Herausgeber entschieden aus rechtlichen Gründen, die Lesungen der abwesenden Lyriker nicht in die Sendung aufzunehmen.

Technische Bearbeitung und Realisation Uwe Kullnick
21 Minuten
Woher weißt Du, was ich lesen wollte?

Warum die KI unheimlich schlau ist

von Dirk Kaesler & Stefanie von Wietersheim - Kolumne

(Hördauer ca. 13 Minuten)

Rätsel des Lebens. Wie, um Himmels willen, geschieht es, dass ein Buch, ein Artikel, ein Aufsatz zu leben beginnt? Worte, die wir geschrieben haben, trafen auf Menschen wie ein magischer Bumerang, der eben diese Menschen zu uns zurückholt?

Es ist doch so: Wir schreiben ein Buch, einen Aufsatz, eine Kolumne. Der Text wird „publiziert“, dem lesenden Publikum ausgeliefert. Fremde und vertraute Menschen lesen jene Worte und Sätze, die uns Autorin oder Autor in den Sinn kamen, als wir geschrieben haben. Wir haben keine Kontrolle darüber, was unsere Leserschaft mit unseren Gedanken, Einfällen und Formulierungen anfängt. Meistens erfahren wir das nicht, manchmal aber doch.

Den Text der Kolumne finden Sie hier

Dirk Kaesler Prof. Dr., war nach seiner Promotion und Habilitation an der Universität München von 1984 bis 1995 Professor für Allgemeine Soziologie an der Universität Hamburg, von 1995 bis zu seiner Pensionierung 2009 an der Universität Marburg. Er lebt inzwischen in Potsdam. Zu seinen Forschungs- und Publikationsschwerpunkten gehören Wissenschafts- und Religionssoziologie, Politische Soziologie, Geschichte und Theorien der Soziologie, ihre Klassiker und Hauptwerke und dabei vor allem Max Weber. Zu seinen letzten Buchveröffentlichungen gehören die 2014 im Verlag C.H. Beck erschienene Biographie „Max Weber. Preuße, Denker, Muttersohn“ und sein zusammen mit Stefanie von Wietersheim 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft veröffentlichter Band "Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise".

2009 bis 2014 sind in "literaturkritik.de" regelmäßig seine Glossen "Abstimmungen mit  der Welt" erschienen.

Stefanie von Wietersheim ist Kulturjournalistin und Buchautorin. Ihre Bildbände Frauen & ihre Refugien, Vom Glück mit Büchern zu leben und Mütter & Töchter wurden zu Klassikern ihres Genres. In ihrem Buch Grand Paris – Savoir-vivre für Insider und solche, die es werden wollen schreibt sie über ihre Wahlheimat Frankreich. Sie geht als Autorin der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung im In- und Ausland auf Reportage. Zusammen mit Dirk Kaesler veröffentlichte sie 2021 im Verlag LiteraturWissenschaft.de Schön deutsch. Eine Entdeckungsreise.

Sprecher: Matthias Pöhlmann

Aufnahme, Schnitt und Realisation Uwe Kullnick
3 Minuten
Nachtgeschichte - 22 "Einfrieren"

(Hördauer ca. 3:20 Minuten)

Diese Geschichte nimmt uns mit auf eine Baustelle in einem anderen Land ...

Die neue Serie im LiteraturRadio Hörbahn

Mit der Serie Nachtgeschichten präsentiert das LiteraturRadio Hörbahn eine besondere Auswahl intensiver literarischer Miniaturen aus dem Band „Mir wird kalt“ von Uwe Kullnick – von ihm selbst gelesen und mit eindrucksvoller akustischer Gestaltung von Jupp Stepprath.

Diese Geschichten sind mehr als Erzählungen. Sie sind Fiktion, Halbfiktion, realer Anlass, hörbar gewordener Gedanke, Wunsch, Vorstellung, Vision, Angst und Hoffnung.

Sie spiegeln unsere Welt in all ihren Facetten – aus der ganzen Welt, aus der Zeit, in der Zeit. Sie sind ganz persönlich und doch jeden betreffend, denn sie berühren das, was oft ungesehen bleibt und doch tief empfunden wird: die Schattenseiten des Alltags, die leisen Ängste, das kaum Sagbare – aber auch das Hoffnungsvolle, das Tröstende.

Durch die klangliche Gestaltung von Jupp Stepprath erhalten die Texte eine emotionale Tiefe und Atmosphäre, die unter die Haut geht. Sie werden nicht nur gehört – sie werden erlebt.

Die Nachtgeschichten erscheinen seit dem 15. Juli 2025 bis zum Jahresende jeden Dienstag um 19:30 Uhr – im LiteraturRadio Hörbahn und überall, wo es Podcasts gibt.

Tontechnik Jupp Stepprath,

Autor, Sprecher, Realisation Uwe Kullnick
4 Minuten
Piazza an der Bo "Die Weihnachtsverschiebung" – eine Kolumne von Uwe Kullnick

Erleben Sie ein ganzes Jahr lang, jeden Dienstag eine Geschichte von der Piazza an der Bo.

(Hördauer ca. 4 Minuten)

Willkommen in der "Piazza an der Bo", einem pulsierenden Mikrokosmos der Kulturen im Herzen einer lebendigen Stadt. In dieser wöchentlichen Kolumne begleiten Sie einen Schriftsteller auf seiner Entdeckungsreise durch die facettenreiche Welt seiner multikulturellen Nachbarschaft.

Die "Piazza an der Bo" ist ein faszinierender Schmelztiegel der Traditionen, Sprachen und Lebenswege. Mit scharfem Blick und warmherzigem Humor porträtiert der Autor die vielfältigen Charaktere, die diesen Ort zu etwas Besonderem machen.

Tauchen Sie ein in die Alltagsgeschichten von Menschen, die trotz unterschiedlicher Hintergründe Seite an Seite leben. Erleben Sie hautnah die Herausforderungen und Triumphe der Integration, die Missverständnisse und Momente des gegenseitigen Verstehens. Die Geschichten beleuchtet sensibel die Komplexität kultureller Begegnungen und zeigen, wie Toleranz und Offenheit in der Praxis gelebt werden können.

"Piazza an der Bo" ist mehr als nur das Erzählen von Geschichten - es ist eine Einladung, die Schönheit der Vielfalt aber auch die Herausforderungen der Unterschiede und Differenzen zu entdecken und zu erleben.

Uwe Kullnick, ein Wanderer zwischen Welten - Uwe Kullnick, Biologe, Autor und Weltenbummler, dessen Texte Brücken bauen zwischen Kulturen, Disziplinen und Erfahrungen. In "Piazza an der Bo" verdichtet er seine globalen Erfahrungen mit lokalen Begegnungen zu einem literarischen Kaleidoskop.

 

Sprecher: Matthias Pöhlmann

Schnitt Jupp Stepprath und Realisation Uwe Kullnick
39 Minuten
Kath-Akademie AKTUELL: Karl Graf Spreti Symposium Teil 1 – "Stereotypen im Indienbild des deutschen Films der 20er und 30er Jahre", ein Vortrag von Dr. Georg Lechner

(Hördauer ca. 39 Min.)

Auch Film ist Text. Seine narrative Organisation macht ihn zur Literatur und verbindet den Film beispielsweise mit dem Roman und dem Comic. Der Film teilt als Kunstwerk außerdem zahlreiche Charakteristika mit anderen Texttypen. Das ist Grund genug, in diesem dreifachen Podcast in Kooperation mit der Karl Graf Spreti Stiftung in der Katholischen Akademie in Bayern auf das Jahr 1935 zu blicken, in dem sich Karl Graf Spreti aus seiner Heimat Bayern auf den Weg nach Indien machte. Frisch aus dem Studium hatte er das Angebot erhalten, als Filmarchitekt bei den Bombay Talkies Studios zu arbeiten, die im Jahr zuvor von Himansu Rai, einem frühen Star des indischen Films, gegründet worden waren und die zum Vorläufer von „Bollywood“ wurden. Neben und mit Spreti wirkten dort als Pioniere des frühen indischen Films der Regisseur Franz Osten und der Kameramann Josef Wirsching. Während Spreti 1938 nach Deutschland zurückkehrte, blieb Wirsching auf dem Subkontinent und Osten kehrte immer wieder dorthin zurück. Das achte Karl Graf Spreti Symposium beleuchtet ausgewählte Aspekte ihres Schaffens und ihrer Bedeutung und ordnet diese in einen übergeordneten (kultur-)historischen Kontext ein. Dabei ist auch nach der Relevanz der Filmindustrie für die indische Gesellschaft sowie nach Stereotypen über das Land im Deutschland der 1920er und 1930er Jahre zu fragen. Diesen Part übernimmt Dr. Georg Lechner, der einen Überblick über die historische Entwicklung Indiens im 20. Jahrhundert gibt und ausführlich auf den monumentalen Stummfilm "Das indische Grabmal" von Joe May, sowie spätere Neuverfilmungen des Stoffs von Thea von Harbou, u.a. "Der Tiger von Eschnapur", eingeht. PD Jörg Zedler stellt den Bestand der Briefe Karl Graf von Spretis in den Mittelpunkt seines Vortrags; Briefe, auf die er gleichwohl eher zufällig stieß: Im Rahmen einer ganz anders gearteten Forschung, entdeckte er im Staatsarchiv Pilsen rd. 100 Schreiben, die Spreti zwischen 1935 und 1938 an seine Eltern richtete, während er als Filmarchitekt der Bombay Talkies Filmstudios in Indien weilte. Prof. Harald Fischer-Tiné, Professor für Geschichte der modernen Welt an der ETH Zürich, referiert zu den Themenbereichen Politische und soziale Umwälzungen im spätkolonialen Indien und die Entstehung von Bombays Filmindustrie (1900-1950).

Die Karl Graf Spreti Stiftung wurde 2008 mit dem Ziel eingerichtet, die Außenbeziehungen Bayerns in wissenschaftlicher, künstlerischer und kultureller Hinsicht zu fördern. Sie trägt den Namen des deutschen Diplomaten bayerischer Herkunft, der in Ausübung seines Amtes 1970 in Guatemala ermordet wurde.

Dr. Georg Lechner, langjähriger Leiter von deutschen Kulturinstituten in Asien, Nordamerika und Europa, ist als Buchautor, Essayist und Dokumentarfilmer tätig. Er blickt auf 25 Jahre in Indien zurück, ein "Land der Gegensätze".

 

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Katholische Akademie in Bayern

Kardinal Wendel Haus

Mandlstraße 23, 80802 München

Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 18 Minuten
Theater im Palais: "Die Verwandlung" von Franz Kafka – Lesung von Carl Martin Spengler

(Hördauer 78 Minuten)

Wie verhalten sich Menschen, wenn das Unmögliche vor ihren Augen passiert? Wenn sich beispielsweise ein erfolgreicher Mann plötzlich in ein Ungeziefer verwandelt?

Kafkas 1912 entstandene schaurige Erzählung beschreibt die Metamorphose des Handelsreisenden Gregor Samsa in einen Schädling. Mit unerbittlicher Plausibilität schildert der Prager Schriftsteller, der Berlin als seinen „Sehnsuchtsort“ bezeichnete, wie aus dem einstigen Ernährer der Familie ein Käfer wird, den sein Umfeld zunehmend als Belastung empfindet. Es beginnt ein Prozess der Ausgrenzung, der für Gregor Samsa fatal endet.

Kafkas fesselnde Erzählung wirft hochaktuelle Themen wie Ausgrenzung, soziale Isolation und die Ablehnung von Andersartigem auf. Für eine besonders packende Atmosphäre sorgen ausgesuchte Musikstücke für Violoncello.

Das THEATER IM PALAIS BERLIN unter der Leitung von Alina Gause ist ein musikalisches Salontheater, das sich im historischen Palais am Festungsgraben mitten in Berlin vor allem den Themen und Geschichten rund um die Hauptstadt widmet. Zu sehen und zu hören sind (Musik-)Theaterproduktionen, Lesungen, musikalische und literarische Programme aus eigener Produktion sowie zahlreiche Gastspiele.

Wir verstehen Berlin in einem umfassenden Sinn: Als Symbol deutscher Geschichte, als Symbol der Teilung und Wiedervereinigung Deutschlands und damit auch als Ort mit Bezug zur Flüchtlingsthematik. Als Metropole mit allen Themen der Postmoderne wie Individualisierung, Globalisierung, Gender- und Beziehungsthemen aber auch Kriminalität. Und nicht zuletzt als Stadt der Kreativen! So versteht sich das THEATER IM PALAIS BERLIN auch als ein Ort des Austausches für Kreative und ihre Themen. Genreübergreifende Formate sind ein fester Bestandteil unseres Programms. Und wir sind eine Entdeckerbühne! Daher zeigen wir zahlreiche Uraufführungen und wenden uns auch der Förderung des Nachwuchses in den darstellenden Künsten zu – beispielsweise indem wir eine Kooperation mit der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch pflegen.

Die beliebten Reihen der BERLINER GESCHICHTEN und BERLINER PERSÖNLICHKEITEN sind das Markenzeichen unseres Hauses und widmen sich berühmten Berliner:innen, einem Stück Stadtgeschichte und Werken Berliner Autor:innen.

Ein weiteres Herzensprojekt ist unsere einmal jährlich im Juni stattfindende Themenwoche HEIMAT_KUNST: Dabei präsentieren wir unseren Besuchern ein einwöchiges Programm mit Festivalcharakter rund um einen thematischen Schwerpunkt. 2025 wird unser Thema „Kriegskinder“ sein.

Nicht zuletzt soll der lebendige Austausch mit Ihnen, unserem Publikum, gepflegt werden, sodass jeder Besuch im charmanten Salontheater zu einem einzigartigen Theatererlebnis für Sie wird.

Wir freuen uns auf viele gemeinsame, erfüllte Theaterabende!

Programm

Ansprechpartnerin

Ildiko Bognar

(Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Dramaturgie)

Tel.: +49 (30) 204 534 54

presse-bognar@theater-im-Palais.de

presse@theater-im-Palais.de

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20 Minuten
Wilhelm Busch "Fipps der Affe für Kinder" - Vergessen?

Heinrich Christian Wilhelm Busch wurde am 15. April 1832 in Wiedensahl geboren und starb am 9. Januar 1908 in Mechtshausen.

Er war einer der einflussreichsten humoristischen Dichter und Zeichner Deutschlands. Zwischen 1862 und 1888 hielt er sich oft in Wolfenbüttel auf, der Heimatstadt des Sprechers, was letzterem von Kindheit an ein besonderes Verhältnis zum Werk Wilhelm Buschs ermöglichte.

Wohl jeder kennt die Streiche von Max und Moritz. Auch die Bildergeschichten wie Hans Huckebein und Die fromme Helene sind immer noch in Erinnerung. Aber es gibt noch andere Seiten im Wirken von Wilhelm Busch, die weitgehend unbekannt sind. Seine große Leidenschaft war die Malerei und er schuf unzählige Zeichnungen und Gemälde, die er aber nie veröffentlichte, da er sie für nicht gut genug hielt.

Er war auch Dichter, aber die Gedichte und Erzählungen, die er veröffentlichte, sind von seinen Lesern nie wirklich angenommen worden. Die Menschen wollten nur seine lustigen Bildergeschichten lesen. Seine vom Stil Heinrich Heines und der Philosophie Arthur Schopenhauers beeinflusste Lyrik und Prosadichtung stießen beim Publikum, das mit seinem Namen nur komische Bildergeschichten verband, auf Unverständnis.

 

Sprecher und Realisation Uwe Kullnick
36 Minuten
Beiträge vom  "Fest der bayerischen Bücher Teil 7

litera bavarica"

Hören Sie den aufgezeichneten Live-Beitrag

(Hördauern Einzelbeiträge: 13 Minuten, 13 Minuten, 11 Minuten)

Marta Donato

Mörderisch malerisches Malcesine 

"Er beobachtete die deutsche Anwältin in ihrem roten Kleid, die mit Ausdauer und sichtlicher Ergriffenheit vor dem Klimt-Gemälde stand – als wolle sie es für alle Ewigkeit in Erinnerung behalten, bevor es von jemandem ersteigert und vielleicht für immer in einem privaten Anwesen verschwinden würde.

Gustav Klimts verloren geglaubtes Bild "Malcesine am Gardasee" taucht in einem Auktionshaus in Malcesine auf. Die Anwältin Monika Bacher will eine Versteigerung verhindern, denn die jüdische Familie, der das Bild von den Nazis entzogen worden ist, erhebt Ansprüche. Als die Anwältin Opfer eines Giftanschlags wird, bricht nicht nur bei den international tätigen Kunstagenten hektische Betriebsamkeit aus."

Thomas M. Glaw

Huldrychs Ende

In „Huldrychs Ende“ entführt Thomas Michael Glaw seine Leser:innen in eine Welt skurriler Figuren, mysteriöser Intrigen und schräger Wendungen. Am Morgen nach einem schillernden Fest auf Schloss Iringsburg, das die Eröffnung der 250. Buchhandlung des Librorius Imperiums feiert, erschüttert ein rätselhafter Todesfall die literarische Szene. Der Chef des Hauses wird leblos auf der Terrasse aufgefunden und Hauptkommissar Louis Lukaschonsky, wie immer in seinen unverkennbaren Trenchcoat gekleidet und begleitet von seinem treuen Dackel Waldemar, steht einem schier unlösbaren Rätsel gegenüber. Unterstützung findet er in der charmanten Kommissarin Jana Vecera, die ihren Chef nicht nur um Haupteslänge überragt, sondern auch mehr Grips besitzt als er und Waldemar zusammen. Gemeinsam begeben sie sich auf die Suche nach der Wahrheit hinter dem rätselhaften Tod des Buchhandlungsbesitzers.

Christine Rechl

Die wunderbaren Schafe der Amelie und der Tote im Englischen Garten (Weihnachtskrimi)

Die Künstlerin Amelie betreibt in München einen Laden für Wollwaren. Mit ihrer kleinen Schafherde und dem Rauhaardackel Josef verbringt sie den Advent auf dem Künstlerweihnachtsmarkt im Englischen Garten. Die weihnachtliche Atmosphäre wird jäh unterbrochen, als am Nikolausmorgen ein Toter vor Amelies Schäferwagen liegt. Nur die Schafe haben gesehen, wer Sepp, den Wurstbrater vom Viktualienmarkt, dort abgelegt hat. Schnell fällt der Verdacht auf die Veganer, aber Amelie verfolgt eine andere Spur und greift dabei zu unkonventionellen Mitteln.

Radio LiberTon

Warum wir Lieder gegen RECHTS brauchen und der Zunahme der radikalen Auffassungen klaren Widerstand entgegensetzen müssen. 

In einer Zeit, in der die Grundpfeiler unserer Demokratie bröckeln, ja offenen Auges mit Füßen getreten werden, stellt sich die Frage: Warum sollten wir als Menschen dieses oder unseres Landes Songs gegen den Missbrauch von Macht und Geld und die Zerstörung der Demokratie machen, oder solchen zumindest zuhören und sie mitsingen?

Musik hat die einzigartige Fähigkeit, Menschen zu berühren und zu bewegen. Sie kann komplexe Themen auf eine Weise vermitteln, die direkt ins Herz und den Verstand geht. Wenn wir Lieder über die Gefahren des Machtmissbrauchs und die Bedrohung unserer demokratischen Werte schaffen, können wir mehr als nur zu unterhalten – wir bilden, wir inspirieren, wir mobilisieren.

Unsere Songs können vielleicht:

Das Bewusstsein schärfen: Sie machen auf subtile, genauso wie auf brutale und als selbstverständliche hingenommene Formen des Machtmissbrauchs aufmerksam.

Emotionen wecken: Sie lassen uns die Dringlichkeit des Problems fühlen. Es geht Jeden an

Zum Handeln anregen: Sie motivieren uns, aktiv für unsere Demokratie einzustehen.

Gemeinschaft stiften: Sie verbinden Menschen mit ähnlichen Sorgen, Ängsten und Hoffnungen.

Technische Bearbeitung Jupp Stepprath, Realisation Uwe Kullnick
1 Stunde 29 Minuten
"Monsieur Orientexpress" von Gerhard J. Rekel" - Wie es Georges Nagelmackers gelang, Welten zu verbinden

(Hördauer ca. 13 Minuten Lesung, ca. 64 Minuten Gespräch)

„Georges Nagelmackers hat etwas komplett Neues für Europa eingeleitet: Er hat es vollbracht, Grenzen zu überwinden, ohne Krieg zu führen.“ – Baudouin Nagelmackers, Mitglied der Familie

Der Orient-Express gilt als berühmtester Zug der Welt. Agatha Christie, Graham Greene und schließlich Hollywood machten ihn zum Mythos. Doch was ist die Geschichte des Orient-Express, wer hat ihn auf die Gleise gestellt, welche Vision steckte dahinter? Um 1880 stehen die Zeichen in Europa auf Nationalismus, viele europäische Länder streben eine Großmachtstellung an und schotten sich ab. In dieser Zeit taucht ein Mann auf, der die europäischen Staaten miteinander verbinden will: Georges Nagelmackers (1845–1905). Trotz Vorurteilen, Fremdenhass und bürokratischer Hindernisse gelingt es dem Eisenbahn-Pionier, ab 1883 Paris mit Konstantinopel zu verbinden und ein Netzwerk von über 180 europäischen Nachtzugverbindungen aufzubauen.

Georges Nagelmackers’ Lebensgeschichte, hier in Szene gesetzt und mit prächtigen zeitgenössischen Illustrationen versehen von Gerhard Rekel, ist ein Plädoyer für die hartnäckige Verfolgung einer Vision, das raffinierte Spiel über die Bande und den Glauben an den Umweg: geografisch, politisch und menschlich.

Gerhard J. Rekel wurde 1965 in Graz geboren. Er absolvierte die Filmakademie Wien, für die Komödie „Trauma“ erhielt er eine British Academy Nomination, eine Biennale-Einladung sowie den Japanischen Drehbuchpreis. Er verfasste mehrere Drehbücher für den „Tatort“ und realisierte als Regisseur Wissenschaftsdokumentationen für ARTE, ZDF und andere Sender. Rekel hat mehrere Romane veröffentlicht, u. a. „Der Duft des Kaffees“. Das zuletzt bei K&S erschienene Buch „Monsieur Orient-Express“ erhielt den ITB-BookAward 2023 des Deutschen Buch-Börsenvereins und wurde ins Englische, Französische und Niederländische übersetzt.

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Redaktion und Realisation Uwe Kullnick