Prototyp – Der ingenieur.de Karriere-Podcast Archiv
118 Episoden
28 Minuten
Heute startet Star Trek „Strange New World“ im Streaming in Deutschland und im nächsten Jahr wird „Captain Picard“ wieder das Ruder auf den Bildschirmen übernehmen. Einer wird sich sicher früher oder später alle Abenteuer ansehen: Hubert Zitt. Der promovierte Elektrotechnik-Ingenieur und Dozent im Studiengang Informatik an der Fachhochschule Kaiserslautern am Standort Zweibrücken.ist berühmt für seine Leidenschaft für die Serie Star Trek. „Captain Zitt“ , wie ihn längst nicht nur Fans der Sci-Fi-Serie anerkennend nennen, kann nicht nur Föderationsbrezel backen und „exoterrestrische“Cocktails mixen, sondern beschäftigt sich seit Jahrzehnten mit der Technik in Star-Trek und hält dazu unterhaltsame und hochwissenschaftliche Vorlesungen, die international viel Beachtung finden. 2008 unterrichtete er „Phyics of Star Trek“ als reguläre Lehrveranstaltung an der „University of the Incarnate Word“ in San Antonio in Texas. Mitte Dezember geht es wieder los mit Präsenz-Vorlesungen in Deutschland. Der Buchautor und Preisträger des Lehrpreises des Landes Rheinland-Pfalz für herausragende Leistungen in der Lehre fand seinen Beruf und seine Berufung in einem Jugendheim. „Da wusste ich noch nicht, was ich werden will. Da fiel das Wort Elektroingenieur. und ich wusste dann schnell, das es das ist. Da war ich noch auf der Realschule und dann war der nächste Schritt klar“, erzählt er im Podcast Prototyp, dem Karrierepodcast von VDI nachrichten und ingenieur.de. Was er jungen Ingenieurinnen und Ingenieuren rät, welche Technik es vom Raumschiff Enterprise in die Realität geschafft haben und ob wir uns jemals beamen werden können, all das verrät er in der neuen Folge von Prototyp im Gespräch mit Claudia Burger.
26 Minuten
Das mobile Arbeiten, in der Pandemie als Notwendigkeit eingeführt, ist gekommen um zu bleiben. Davon ist Prof. Axel Minten überzeugt. Der Experte für New Work und Personalwesen, Partner bei der cowork AG sowie Professor an der FOM Hochschule für Ökonomie und Management, gibt im Podcast Tips, wie sich Arbeitnehmer*innen im mobilen Office richtig organisieren und welche Fehler zu vermeiden sind. Im Gespräch mit Moderator Jens D. Billerbeck geht er auch drauf ein, wie die neue Arbeitswelt auch Berufe verändert, die nicht für mobiles Arbeiten geeignet sind.
21 Minuten
Der gelernte Maschinenbauingenieur Christoph Teege entdeckte die Begeisterung für den Boxsport in einer Fernseh-Quiz-Show. Jetzt zeigt der Coach Führungskräften, wie sie durch Boxtraining fit für berufliche Herausforderungen werden. Und das gewaltfrei. Christoph Teege im Gespräch mit Moderator Wolfgang Schmitz.
24 Minuten
Das Phänomen kennen viele: Vorgesetzte, die sich „oben“ lieb Kind machen und nach „unten“ treten. Fabiola H. Gerpott, Professorin für Personalführung, ist dieser unschönen Karrierestrategie nachgegangen. Was motiviert Menschen zur „Kiss-Up-Kick-Down"-Verhaltensweise? Wie begegnet man ihr als Betroffener oder Betroffene? Darüber spricht sie in dieser Ausgabe mit den Moderatoren Peter Sieben und Wolfgang Schmitz.
19 Minuten
Die Versprechen sind groß: Zehntausende Euro pro Jahr und mehr kann jeder nebenher verdienen - mit den richtigen Tricks. "Passives Einkommen" heißt das Zauberwort, das das Wunder möglich machen soll. Und tatsächlich gibt es Möglichkeiten, langfristig immer wieder Einnahmen aus einmal getätigten Investitionen oder einmal erschaffenen Produkten zu generieren. Nur: Ist das wirklich so einfach? Und bringt das tatsächlich ein zweites Jahresgehalt oder mehr, wie manche Ratgeber behaupten? Spoiler: Nein, leider nicht. "Manchmal stecken hinter den großen Versprechungen sogar betrügerische Absichten", sagt André Weikard, Wirtschaftsredakteur bei den VDI nachrichten. Im Gespräch mit Moderator Peter Sieben erklärt er, wo Fallstricke lauern und worauf man achten muss, wenn man tatsächlich ein passives Einkommen aufbauen möchte.
27 Minuten
Auf Dauer zufrieden im Job können die allermeisten von uns nur dann sein, wenn sie fühlen, dass sie und ihre Arbeit wirklich gewürdigt werden. Für viele ist Wertschätzung mindestens so wichtig wie eine angemessene Bezahlung. Und Wertschätzung ist mehr als ein schnelles Lob zwischen Tür und Angel, sagt Dr. Thomas Löbel: "Ein Lob hat schnell etwas Gönnerhaftes." Löbel ist Ingenieur, hat viele Jahre u.a. beim Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt und später beim Technologiekonzern Voith gearbeitet und berät jetzt mit seinem Unternehmen Ingenieurshelden andere Ingenieurinnen und Ingenieure bei der Karriereplanung. Wertschätzung auf Augenhöhe fängt schon bei der Formulierung an, sagt er: "Wenn etwas gut gelaufen ist, sollten Vorgesetzte möglichst genau sagen, was ihnen gefallen hat und warum." Aber was, wenn nie ein Feedback kommt? Welche Alarmzeichen zeigen mir, dass ich meinen Vorgesetzten egal bin? Darüber spricht Thomas Löbel mit "Prototyp"-Moderator Peter Sieben in dieser Ausgabe. Mehr Infos zu Thomas Löbel: https://ingenieurshelden.de/ www.linkedin.com/in/dr-thomas-loebel
34 Minuten
Sogenannte Stressfragen sollen Bewerberinnen und Bewerber aus der Reserve locken. Im Zweifel sollten Sie spontan und authentisch antworten - doch es gibt Methoden, sich auf kritische Fragen vorzubereiten. Und wie geht man smart mit Nachfragen um, die die Personalerin oder der Personaler eigentlich gar nicht hätte stellen dürfen? Darüber spricht Prototyp-Moderator Peter Sieben in dieser Ausgabe mit Karriere- und Bewerbungscoach Katrin Plangger. Mehr Infos zum Thema und zum Interviewgast: www.careerbuilding.de https://careerbuilding.de/schwaechen-im-bewerbungsgespraech-so-antworten-sie/
28 Minuten
Das Dazwischen ist eine spezielle Zeit. Gemeint ist die Zeit zwischen zwei Jobs oder zwischen den Optionen: Kündigen oder doch lieber Bleiben. Wie geht man mit solchen Übergängen um? Wie bleibt man motiviert? Darüber sprechen Peter Sieben und Wolfgang Schmitz mit Cornelia von Velasco, die dem Thema Übergänge ein ganzes Buch gewidmet hat.
28 Minuten
Irgendwann ist sie da, die Zukunft. Und schon jetzt gibt es Menschen, die sich sehr gut darauf vorbereiten. „Übermorgengestalter“ nennt Anne M. Schüller diese Leute. Die Keynotespeakerin hat ein Buch über das Thema geschrieben und sie sagt: Unternehmen brauchen gerade jetzt dringend Menschen mit Ideen und Visionen, nur dann ist Innovation und Fortschritt möglich. „Um ein Beispiel zu nennen: Wir können uns heute noch gar nicht vorstellen, dass wir eines Tages keine Handys mehr haben. Google und Apple arbeiten aber längst an einer handylosen Zeit. Die sind dabei, ihre derzeitigen Erfolgsmodelle schon jetzt in Frage zu stellen, um dann auf das Übermorgen vorbereitet zu sein.“ Wie man es schafft, auch gegen Widerstände neue Ideen zu präsentieren, wie wichtig lebenslanges Lernen beim Thema Innovation ist und wie es Unternehmen schaffen, mögliche Ängste ihrer Mitarbeitenden vor Veränderung zu nehmen, darüber sprechen Claudia Burger und Peter Sieben mit Anne M. Schüller in dieser Ausgabe.
42 Minuten
Das Thema ist so groß, dass wir zwei Folgen daraus gemacht haben: Diesmal spricht Philosoph Christian Uhle mit Podcast-Host Peter Sieben unter anderem darüber, ob Gewinnmaximierung und (potentielle) Wohlstandsvermehrung allein einen Job sinnvoll machen oder nicht. Und welche Fragen sollte man sich erst einmal stellen, wenn man aktuell am Sinn seiner Arbeit zweifelt und übers Kündigen nachdenkt? Christian Uhle hat Philosophie, Physik und Volkswirtschaftslehre an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und an der Humboldt-Universität zu Berlin studiert. Die Frage nach dem Sinn treibt ihn schon lange um. Uhle war unter anderem philosophischer Berater der arte-Serie "Streetphilosophy" und ist Host mehrerer Veranstaltungsreihen. Lesetipp: Christian Uhle: Wozu das alles? Eine philosophische Reise zum Sinn des Lebens, S. Fischer, 496 Seiten, ISBN: 978-3-10-397141-5
28 Minuten
In den USA ist das Phänomen bereits riesig und auch hier zeichnet sich ab: Immer mehr Menschen wechseln ihren Job. Nicht zuletzt die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie lässt viele am Sinn hinter ihrer Arbeit zweifeln. "Ich habe den Eindruck, dass Leute das Gefühl haben, nur einen halbherzigen Kompromiss zu fahren. Dass sie nur ein paar wenige tatsächlich spannende und sinnvolle Aufgaben erfüllen und ansonsten gelangweilt sind, aber der Sicherheit wegen nicht kündigen", sagt Philosoph, Physiker und Autor Christian Uhle. Dazu komme: "Mehr als die Hälfte aller Menschen in Deutschland arbeiten vor allen Dingen am Computer. Das ist zumindest ein Einflussfaktor, der dazu führt, dass in manchen Bereichen die Beziehung zum eigentlichen Produkt abstrakter wird. Der Sinn der Arbeit wird dann manchmal weniger klar erfassbar." Doch was ist Sinn eigentlich? Und wie kann ich herausfinden, ob mein Job wirklich sinnhaft ist - oder vielleicht doch sinnlos? Darüber spricht Podcast-Host Peter Sieben mit Christian Uhle, der zum Thema Sinn ein ganzes Buch geschrieben hat.
33 Minuten
Hard Skills allein reichen längst nicht mehr aus, um Karriere zu machen, sagt Katharina Hain vom Recruiting-Spezialisten Hays. „In unserer Arbeitswelt gibt es viele Schnittstellen, kaum jemand arbeitet im stillen Kämmerlein. Soziale Skills sind deshalb sehr wichtig. Und wir haben in der Pandemie gelernt, dass es sehr hilfreich ist, wenn wir uns an neue Gegebenheiten sehr schnell anpassen können.“ Die Halbwertszeit von Wissen sei viel kürzer geworden. "Deshalb sind Soft Skills wie die Bereitschaft für lebenslanges Lernen ganz wichtige Faktoren für den Erfolg.“ Je nach Job seien aus Personaler-Sicht die Soft Skills mindestens genauso wichtig wie die fachlichen Kenntnisse. Beweisen können wir erst in der Praxis, dass wird über die nötigen Soft Skills verfügt, teamfähig sind und Eigenmotivation zeigen. Aber wie stelle ich meine Soft Skills im Bewerbungsprozess am besten heraus? Wie überzeuge ich den zukünftigen Arbeitgeber von meiner Persönlichkeit? Darüber sprechen Katharina Hain und Podcast-Host Peter Sieben in dieser Ausgabe von Prototyp.
29 Minuten
Karriere ohne Netzwerken geht kaum: Und das hat nicht einmal unbedingt etwas mit dem einst eher verpönten "Vitamin B" zu tun, sagt Katharina Hain vom Recruiting-Spezialisten Hays: "Ohne Netzwerk würde ich vielleicht von interessanten Jobs gar nicht erst erfahren oder würde eine große Chance nicht bekommen, weil mich niemand auf dem Schirm hat." Doch das Netzwerken liegt nicht jedem und es gibt bestimmte Regeln, die jeder beachten sollte - und in sozialen Karrierenetzwerken wie Linkedin oder Xing sieht es nochmal ganz anders aus. Wie man Netzwerke aufbaut und sie richtig nutzt, darüber spricht Katharina Hain mit Prototyp-Host Peter Sieben in dieser Folge.
25 Minuten
Streit mit Kolleginnen und Kollegen, cholerische Vorgesetzte, Lästerattacken: Es gibt immer wieder zahlreiche Gründe, sich im Job zu ärgern. Und das macht die Arbeitstage dann so richtig kaputt. Oder? Philipp Karch ist Kommunikationstrainer und Anti-Ärger-Coach. Er sagt: "Ärger ist eine Ressource. Und die kann ich nutzen." Es gebe günstigen und ungünstigen Ärger. Was heißt das? "Ungünstiger Ärger ist, wenn ich zum Beispiel bei einem Vortrag von einem Kollegen unterbrochen werde, nichts dazu sage, und mich danach still ärgere. Das ist Energieverschwendung", sagt Karch und erklärt das mit einem Bild: "Entweder bin ich ein scheues Reh und reagiere nie, bin in einer Opferrolle. Oder ich bin ein Gorilla und raste komplett aus." Beides gelte es zu vermeiden. Wie das gelingt, besprechen Philipp Karch und Prototyp-Host Peter Sieben in dieser Ausgabe von Prototyp.
24 Minuten
Menschen haben immer Ängste: Vor Krankheiten, vor dem Tod, vor dem Verlust der finanziellen Existenz, vor Prüfungen oder davor, sich vor Menschen zu präsentieren. „Was sich aber verändert hat, ist das Ausmaß. Durch die Pandemie und den Krieg in der Ukraine hat sich alles potenziert“, sagt Birgit Böttcher, Psychotherapeutin aus Düsseldorf in dieser Ausgabe von "Prototyp". In psychotherapeutischen Praxen sei ein großer Nachfrageanstieg zu registrieren. Wie geht man mit diesen Ängsten um? Das Nächstliegende: Mit Freundinnen und Freunden sprechen. „Beeinträchtigen die Ängste einen Menschen aber so sehr, dass er oder sie den Alltag nur noch schwer bewältigen kann, dann sollte man sich professionelle Hilfe suchen.“ Und dann gibt es noch eine paradox scheinende Angst: Furcht vor Erfolg. Etwa wenn man sich fragt, ob man der Beförderung gewachsen ist. „Man kann frühzeitig vorbeugen, indem man seine Fähigkeiten erweitert und etwa Führungskräftetrainings in Anspruch nimmt. Kann man sich nicht vorstellen, die entsprechenden Kompetenzen zu erlernen, wachsen die Ängste und damit die Notwendigkeit, die Ängste und deren Ursachen zu hinterfragen.“ Ängste sollten sowohl vom Arbeitnehmer wie vom Arbeitgeber als Signal verstanden werden, zu handeln und die erforderlichen Hilfsangebote zu initiieren. Das Positive: Junge Menschen empfänden Sorgen und Ängste nicht mehr als Einzelphänomene, sondern zunehmend als „normale“ Erscheinungen, die mit den entsprechenden Maßnahmen zu lösen sind. Birgit Böttcher betont, dass es nicht die eine Methode gebe, die alle Ängste aus dem Wege räumt. Jede Angst gestalte sich anders und müsse individuell angegangen werden. Dennoch lohne es sich, „die Angst zu Ende zu denken“. Ängste entstünden häufig, weil man sich nicht vor Augen führe, dass auch der vermeintliche Super-GAU, etwa der Jobverlust, nicht zwangsläufig im Desaster enden muss. Böttcher: „Die Angst hat immer den Gegenspieler der Risikobereitschaft. Im besten Fall ist die Angst dann das Korrektiv, um auf die Gefahren aufmerksam zu machen, im schlechtesten Fall führt sie zu negativen Prophezeiungen und zu Schwarzmalerei. Dann kann ich mich in der Angst verlieren.“ Wer so denke, verliere den Blick für alternative Wege. Mehr Informationen zu unserem Gast Birgit Böttcher finden Sie [hier](https://boettcher-coaching.de/).