Reisewarnung - mit missio München unterwegs Archiv
137 Episoden
32 Minuten
Die Stoffe, aus denen die typischen Kleider afrikanischer Frauen gemacht sind, kommen gar nicht aus Afrika, sondern sind ein Ergebnis kolonialer Beziehungen über drei Kontinente. Auf dem Großen Markt in Lomé werden sie verkauft, ebenso wie viele andere Waren. Christian Selbherr hat sich dort umgeschaut und das freie Spiel der Kräfte in all seinen Auswirkungen erlebt. Und irgendwie taucht immer wieder dieser Kaffee auf…. Schreiben Sie uns, wie Ihnen die Aufteilung auf zwei kürzere Folgen anstelle einer langen gefallen hat. An: reisewarnung@missio.de Mehr Infos über die Arbeit von missio München gibt’s unter www.missio.com
43 Minuten
Die jungen Frauen lernen und lachen zusammen. Bei "Claire Amitié" bekommen sie nicht nur eine Berufsausbildung, sondern auch ein neues Selbstbewusstsein. Denn sie haben alle ein Päckchen zu tragen: körperliche Gewalt, Missbrauch oder große Armut haben bisher ihr Leben bestimmt. Das Berufsbildungszentrum war die erste Station auf Barbara Brustleins Reise in den Senegal. Danach hat sie noch das Kloster Keur Moussa besucht, wo sie die Benediktinermönche beim Bau der traditionellen Stegharfe, der Kora beobachten durfte. Mehr Informationen unter www.missio.com Die angesprochenen Filme finden Sie unter: https://www.missio.com/aktuelles/sonntag-der-weltmission#videos-aus-dem-senegal
54 Minuten
Ein Kalif, der mit einem Bischof Ostern und Fastenbrechen feiert, ein Besuch auf dem Land, wo Frauen kein Wasser mehr haben, obwohl der Brunnen gerade neu angelegt wurde und natürlich die eine oder andere Reisepanne - darum geht’s in dieser Folge mit Christian Selbherr. Und ein bisschen afrikanische Popmusik kommt auch noch vor. Der Senegal ist Schwerpunktland des Weltmissionssonntags im Oktober. Mehr Infos unter https://www.missio.com/aktuelles/sonntag-der-weltmission
60 Minuten
In Indien saß er ein halbes Jahr fest, weil er in einem Hafen fotografiert hatte. In dieser Zeit hat er seine Frau kennengelernt. Doch als die Anklage wegen Spionage fallengelassen wurde, musste er wieder heim in die DDR. Er durfte trotzdem wieder auf ein Schiff - und ging in Hamburg von Bord. Heute ist er als freier Fotograf unterwegs. Mit missio arbeitet er schon seit 2004 zusammen und hat viele Geschichten auf den gemeinsamen Reisen erlebt.
55 Minuten
Nur in der Regenzeit können die Einwohner ihre Felder bewirtschaften. Denn dann wird die Wüste plötzlich grün. Eine der schönsten Reiseerinnerungen von Christian Selbherr. Doch er hat auch gesehen, wie es sich auswirkt, wenn Menschen buchstäblich gerade genug zu Essen haben. Dann ist es auch schwierig, viele Flüchtlinge aus der Region Darfur im Nachbarland Sudan zu integrieren. In den Flüchtlingslagern entlang der Grenze leben seit mehr als 15 Jahren Zehntausende Menschen. Der missio-Redakteur erinnert sich zum Beispiel an ein Gespräch mit Salahadin, der eine Perspektive sucht. Der 20-Jährige wägt gerade ab, ob er sich auf den gefährlichen Weg nach Europa machen soll, sich eine Zukunft im Tschad aufbauen will oder in die inzwischen unbekannte Heimat zurückgehen kann. Mehr Infos über die Arbeit von missio-München: www.missio.com Kontakt zur Podcastredaktion: reisewarnung@missio.de
41 Minuten
Früher lebte ein Großteil der Menschen als Nomaden. Heute ist der Klimawandel in der Hauptstadt Nouakchott deutlich zu spüren, denn die Wüste breitet sich immer weiter aus. Der dortige Bischof kommt aus Westfalen und hat für Barbara Brustlein einen Reiseplan zu sozialen Einrichtungen in dem muslimischen Land ausgearbeitet. In diesem Jahr war die missio-Redakteurin in den Osterferien trotz Pandemie dort. Ihre Stationen waren unter anderem ein katholischer Kindergarten, eine Einrichtung für Menschen mit Behinderung und ein Ort, wo Ordensschwestern versuchen, Menschen von der gefährlichen Überfahrt zu den Kanarischen Inseln abzuhalten. Statt dessen bieten sie eine Perspektive. Kontakt zur Redaktion: reisewarnung@missio.de Mehr Infos: https://www.missio.com/angebote/podcast
43 Minuten
Serengeti, Sansibar und Kilimandscharo - das ist das touristische Tansania. Antje Pöhner hat auf ihrer Reise ganz andere Seiten des ostafrikanischen Landes kennengelernt. In Mbeya hat sie Father Furaha besucht, der dort Rehabilitationszentren für Kinder mit Behinderung aufbaut und sie so aus der Isolation herausholt. Außerdem war die Reporterin bei der Einweihung einer neuen Klinik dabei, die ein gebürtiger Oberbayer in Mwanza in der Nähe des Victoriasees gebaut hat. Und zurück daheim sind ihre Erlebnisse in eine interaktive Ausstellung für Schülerinnen und Schüler eingeflossen, die jetzt mit der VR-Brille erleben können, wie Geoffrey aus Tansania nach einem Verkehrsunfall wieder ins Leben zurück findet. Wenn Sie Fragen oder Anregungen haben, schreiben Sie uns an reisewarnung@missio.de Mehr über die Arbeit von missio München erfahren Sie auf www.missio.com Mehr über die interaktive Ausstellung erfahren Sie auf www.missioforlife.de
45 Minuten
Das Afrikahaus ist eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten im Herzen Hamburgs. Zwei Elefanten scheinen aus dem Haus herauszutreten. Der Gründer dieses Geschäftshauses hat sein Geld vor allem mit einer Schiffsroute verdient, die Kolonien miteinander verbunden hat. Das ist nur ein Beispiel dafür, wie die scheinbar ruhmreiche Stadtgeschichte sehr unreflektiert präsentiert wird. Kristina Balbach erzählt von einem Askari-Relief, geschwärzten Fotos und ihrem eigenen Großonkel, von dem viele Andenken aus Kamerun im Haus der Großmutter lagern.
2 Minuten
"Reisewarnung!" ist nominiert für den Publikumspreis beim Deutschen Podcast Preis 2021. Geben Sie uns Ihre Stimme! Der Link zur Abstimmung: https://www.deutscher-podcastpreis.de/podcasts/reisewarnung/
57 Minuten
Mossul, Erbil, Karakosch und Nadschaf sind die Stationen der Papstreise, die die Redakteure des missio-Magazins vor einigen Jahren besucht haben. Im Norden des Irak ist Christian Selbherr der Frage nachgegangen, ob die vom „Islamischen Staat“ vertriebenen Jesiden und Christen wieder in ihre Heimat zurückkehren können. Barbara Brustlein war mit Peter Scholl-Latour bei hohen geistlichen Würdenträgern in Nadschaf. Beide erzählen von einem Land, in dem das Wunderschöne und der Krieg oft nur wenige Kilometer auseinanderliegen.
55 Minuten
Wieder geht´s nach Westafrika. Diesmal erzählt Christian Selbherr von der Baumwollproduktion. Denn Burkina Faso hat die genveränderten Pflanzen ausprobiert und wieder rausgeschmissen. Außerdem in dieser Folge: Corona in Afrika, Menschen auf der Flucht vor Islamisten, die Zahlenfrau und der Mann für die schwierigen Wörter, Fußballfieber und ein Treffen mit dem Präsidenten.
49 Minuten
Der Dortmunder Fotograf war schon in fast allen Ländern, in denen missio Projekte unterstützt. In manchen Ländern sogar mehrfach. Zum Bespiel in Südafrika, von wo er einmal für ein Hochglanzmagazin berichtete und einige Male für missio. Und dabei hat er ganz unterschiedliche Motive vor die Kamera bekommen. Aber er erzählt auch von ganz einmaligen Erlebnissen wie einer Reise nach Nordkorea, wo er Einblicke in eine Diktatur bekam, die vorher kein Fotograf festhalten durfte. Oder von einem Überfall auf ihn in Mozambique, der ihn aber nicht davon abgehalten hat, die Reise fortzusetzen.
57 Minuten
Uschi Dämmrich von Luttitz ist bekannt als Moderatorin zahlreicher Unterhaltungssendungen, vor allem im Bayrischen Rundfunk. Monsignore Wolfgang Huber ist der Chef von missio-München. Die beiden haben zusammen missio-Projekte auf den Philippinen, in Äthiopien und in Indien besucht. Dabei haben sie Tischtennis gespielt, Brote mit Gemüse gefüllt und sich ein Tattoo malen lassen – und natürlich ganz viel von den Problemen und Erfolgen ihrer Projektpartner erfahren. Mehr Infos: www.missio.com
53 Minuten
7107 Inseln mit ebenso vielen Stränden und noch viel mehr Palmen machen die Philippinen zu einem Urlaubsparadies. Doch seit 2016 regiert hier Rodrigo Duterte. Er hat den Drogen den Kampf angesagt – mit allen Mitteln. Inzwischen wurden mehr als 30.000 Menschen Opfer seiner außergerichtlichen Tötungen, die jeden treffen können, der verdächtigt wird, mit Drogen gehandelt oder sie konsumiert zu haben. Antje Pöhner war in einem Projekt, in dem Hinterbliebene der Opfer betreut werden. Außerdem hat sie auf der Insel Mindanao die Stadt Marawi besucht, in der es 2017 einen fünfmonatigen Krieg zwischen dem IS und der Regierung gegeben hat. Bis heute können die Einwohner nicht dorthin zurückkehren. Blättern im missio-magazin können Sie hier: https://www.missio.com/angebote/publikationen/missio-magazin
56 Minuten
Der Norden von Mali wird von Rebellen und Terrorgruppen bedroht. Der malische Staat ist der Situation nicht gewachsen. Das ganze Land steckt in der Krise. Mit schwerem Gerät und über 1.000 Soldaten versucht die deutsche Bundeswehr, ihren Teil zur UN-Friedensmission MINUSMA beizutragen. Doch Frieden schaffen mit Waffen – geht das? Dieser Frage ist Christian Selbherr, Redakteur der Zeitschrift „missio magazin“ nachgegangen. Er hat im Bundeswehrcamp erlebt, dass kein Tag vergeht ohne einen Angriff, Überfall oder eine Explosion an irgendeinem Ort des Landes. Aber er hat auch mit den Menschen in Mali geredet. Dem Schulleiter, der endlich wieder eine volle Schule hat, dem Bischof, der immer wieder mit Vertretern aller Religionsgemeinschaften spricht und mit einigen Goldsuchern, die einen zweifelhaften Traum vom Glück leben.