Mutismus-Podcast Archiv
175 Episoden
19 Minuten
Veränderung geht durchaus leicht, wenn sie erst mal in Gang kommt. Dann passiert es aber leicht, dass man vor sich selbst und den neuen Entwicklungen, die sich ergeben, erschrickt und deswegen ins vertraute Fahrwasser zurückkehrt.
25 Minuten
Ich versuche eine Antwort zu einer Frage zu geben, die extrem häufig gestellt wird, wenn es um Selektiven Mutismus geht. Aber ich sage es gleich: Ich fühle mich dazu überhaupt nicht als Expertin. Denn das Thema ist mega-komplex - selbst, wenn es von Fachleuten besprochen wird, die sich darauf spezialisiert haben.
Daher muss ich es sehr vereinfachen, wenn ich meine persönlichen Gedanken dazu formuliere.
Daher muss ich es sehr vereinfachen, wenn ich meine persönlichen Gedanken dazu formuliere.
28 Minuten
Leistungsdruck führt zu Überforderung. Überforderung führt zu mutistischen Blockaden. So weit, so klar.
Aber das gilt auch für sozialen Leistungsdruck...
Aber das gilt auch für sozialen Leistungsdruck...
8 Minuten
Bis die nächste Podcastfolge kommen wird, dauert es ein wenig. Aber das muss nicht heißen, dass zwischen uns Sendepause ist. :-)
17 Minuten
Es gibt keine Faustregel dafür, wie lange man warten sollte, bis eine Mutistin oder ein Mutist spricht. Denn schon die Erwartung, dass sie oder er sprechen soll, führt dazu, dass es wahrscheinlich nicht möglich sein wird.
23 Minuten
Es klingt verlockend: Man macht das Problem in der Vergangenheit weg und der Mensch, der es hatte, lebt fortan so weiter, als ob es nie ein Problem gegeben hätte.
26 Minuten
Ich hatte erst mehr als dreißig Jahre lang Mutismus und dann seit mittlerweile bald 15 Jahren nicht mehr - deswegen lasse ich die Aussage “Das ist schon lange da, das geht nicht mehr weg.” nicht gelten.
21 Minuten
Jugendliche und Erwachsene, die mit Selektivem Mutismus aufgewachsen sind, antworten fast immer auf die Frage, was sie möchten
1. in Ruhe gelassen werden und
2. Normal sein
Wenn man danach fragt, was sie konkret mit “normal sein” verbinden, wird es schnell unübersichtlich. Denn an ein NORMAL ohne Mutismus können sie sich nicht erinnern.
1. in Ruhe gelassen werden und
2. Normal sein
Wenn man danach fragt, was sie konkret mit “normal sein” verbinden, wird es schnell unübersichtlich. Denn an ein NORMAL ohne Mutismus können sie sich nicht erinnern.
28 Minuten
Über meine eigenen Erfahrungen mit dem Selektiven Mutismus spreche ich recht oft. Aber diesmal versuche ich, meine Geschichte zu hinterfragen und aus dem Abstand heraus, den ich mittlerweile zu den Sprechblockaden habe, einzuordnen.
18 Minuten
Ist der Sel. Mutismus evtl. durch einen "Sprachfehler" entstanden? Oder könnte er von anderen Kindern “abgeschaut” sein?
29 Minuten
Ob es sich um Selektiven Mutismus handeln könnte, ist in den ersten Lebensmonaten noch nicht sicher feststellbar. Aber das heißt nicht, dass es keine Möglichkeit gibt, sich und seinem Kleinkind gut zu tun.
37 Minuten
Diese Folge vom Mutismus-Podcast schließt an die letzten beiden an.
Da hatte ich davon erzählt, wie ich mich beim Vorausdenken von Problemen sehr aus der Ruhe gebracht habe und wie ich mir Probleme in den Kopf gesetzt habe, die außerhalb meines Kopfes nie eintreten werden. Und so drängt es sich buchstäblich auf, jetzt auch noch etwas über die Ruhe im Kopf zu sagen. Denn aus ruhigen Gedanken entsteht Veränderung.
Da hatte ich davon erzählt, wie ich mich beim Vorausdenken von Problemen sehr aus der Ruhe gebracht habe und wie ich mir Probleme in den Kopf gesetzt habe, die außerhalb meines Kopfes nie eintreten werden. Und so drängt es sich buchstäblich auf, jetzt auch noch etwas über die Ruhe im Kopf zu sagen. Denn aus ruhigen Gedanken entsteht Veränderung.
37 Minuten
Wie wirkt sich eigentlich das eigene Denken auf die Kommunikation aus - und wie hängt Überforderung und Hilflosigkeit damit zusammen? Vielleicht ergibt sich daraus ja auch für Mutismus eine andere Betrachtungsweise.
34 Minuten
Ich nehme dich mit in den Zustand, in dem ich gerade bin: Wenn der Kopf völlig leer ist und der Körper deswegen so reagiert, als ob ich in akuter Gefahr wäre.
28 Minuten
Nicht nur Mutisten verweigern nicht.
NIEMAND verweigert, jeder tut sein Bestes (in dem Moment unter den gegebenen Umständen).
Jemanden zu verurteilen, weil sein Bestes nicht reicht, ist erstens sinnlos und zweitens zutiefst unmenschlich. Sich selbst zu verurteilen, ist noch viel schlimmer (und häufig die Folge von äußeren Urteilen).
NIEMAND verweigert, jeder tut sein Bestes (in dem Moment unter den gegebenen Umständen).
Jemanden zu verurteilen, weil sein Bestes nicht reicht, ist erstens sinnlos und zweitens zutiefst unmenschlich. Sich selbst zu verurteilen, ist noch viel schlimmer (und häufig die Folge von äußeren Urteilen).