Westend Podcast Archiv
164 Episoden
22 Minuten
Ein fiktiver Tatsachenbericht über Long Covid und Post Vac, über Diskursverengung und rote Linien und eine Million bedauerliche Einzelfälle. Wer damit nichts anzufangen weiß, liest einfach nur den frechen Frauenroman auf den Bonusseiten. Die Kabarettistin Christine will ein Buch schreiben. Ihre Lektorin Gabi findet das gut und begleitet den kreativen Schreibprozess. Einziges Problem: Das Buch ist von vornherein zum Scheitern verurteilt. Und eine der beiden Protagonistinnen ist krank.Eine satirische Schein-Autobiografie. Eine pseudo-authentische Satire. Eine E-Mail-Novelle.
24 Minuten
Albrecht Müller im Gespräch mit Heinz Klippert, im zweiten Teil des Gesprächs geht es um die Anwendungsbereiche seines Buchs. Pazifistisches Denken gilt als veraltet, wenn nicht gar als naiv und unmoralisch, wie die jüngst bemühte, skandalöse Vokabel des "Lumpenpazifismus" bezeugt. Populär ist dagegen eine neue politische Entschlossenheit, die den Krieg als Mittel der Friedenssicherung verklärt. Heinz Klippert beleuchtet die Hintergründe menschlicher Destruktivität, kommentiert die Aufrüstungs-, Entspannungs- und Friedenspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg und plädiert für einen reflektierten Pazifismus, der Waffeneinsätze zwar nicht ausschließt, wohl aber dem sensiblen Hinterfragen, Verstehen und Deeskalieren internationaler Konflikte die absolute Priorität zuweist. Das Buch richtet sich an alle, die der Alternativlosigkeit politischer und militärischer Konfrontation widersprechen und pazifistische Denkweisen retten möchten. Denn Schwarz-Weiß-Malerei bringt keinen Frieden!
43 Minuten
lbrecht Müller im Gespräch mit Heinz Klippert. Pazifistisches Denken gilt als veraltet, wenn nicht gar als naiv und unmoralisch, wie die jüngst bemühte, skandalöse Vokabel des "Lumpenpazifismus" bezeugt. Populär ist dagegen eine neue politische Entschlossenheit, die den Krieg als Mittel der Friedenssicherung verklärt. Heinz Klippert beleuchtet die Hintergründe menschlicher Destruktivität, kommentiert die Aufrüstungs-, Entspannungs- und Friedenspolitik nach dem Zweiten Weltkrieg und plädiert für einen reflektierten Pazifismus, der Waffeneinsätze zwar nicht ausschließt, wohl aber dem sensiblen Hinterfragen, Verstehen und Deeskalieren internationaler Konflikte die absolute Priorität zuweist.
26 Minuten
Ob Krisen, Armut oder die zunehmende Verrohung und Spaltung der Gesellschaft: Die beängstigenden Entwicklungen der letzten Jahre sind in erster Linie das Ergebnis verfehlter wie fehlender wirtschaftspolitischer Ideen und Leitbilder. Das sagt der Politökonom Patrick Kaczmarczyk. Seine Suche nach möglichen Auswegen aus dem drohenden sozio-ökonomischen wie ökologischen Desaster führt Kaczmarczyk bis in die Soziallehre der Kirche. Diese weist einen überraschenden Reichtum an Prinzipien und Leitbildern auf, die den auf radikalen Egoismus setzenden Dogmen des Neoliberalismus in fundamentaler Weise entgegenstehen. Denn eines steht fest: Ohne mehr Gemeinsinn sind die aktuellen Krisen ein bloßer ein Vorgeschmack auf all das, was noch auf uns zukommt.
1 Stunde 25 Minuten
Koblenz im Dialog - Michael Andrick liest aus seinem kürzlich erschienenen Buch »Im Moralgefängnis«. Wieso enden unsere Meinungsverschiedenheiten in bitteren Fehden, die uns entzweien? Warum können wir nicht mehr gesittet miteinander streiten und freundlich auseinandergehen? Woher stammt das peinlich-laute Schweigen in Familien, unter Freunden, Kollegen und in den Medien? Ob Coronakrise, Gendern oder Ukrainekrieg: Dass die Gesellschaft gespalten sei und der private wie öffentliche Diskurs erodiert, hören wir seit Jahren. Doch an einer profunden Analyse der Gründe und Mechanismen mangelt es. Der Philosoph Michael Andrick zeigt, dass es ein Übermaß an Moralin ist, an der unsere Debattenkultur krankt: Spaltung ist eine Infektion der Kommunikationswege mit dem Virus der Moralisierung. Dieses Buch klärt auf, warum wir uns so stark voneinander entfremden konnten - und wie wir endlich wieder zueinanderfinden.
59 Minuten
Immer mehr Menschen sind in unserer stark vereinzelten Gesellschaft von Einsamkeit betroffen. Gerade Ältere leiden besonders darunter, denn es ist für sie in der Regel schwierig, sich daraus zu befreien. Zudem schauen viele Menschen beim Thema "Alterseinsamkeit" oftmals lieber weg. Dieses Buch nimmt zum ersten Mal die Einsamkeit der Älteren gezielt in den Fokus. Es versucht, darüber ins Gespräch zu kommen, und zeichnet Lösungen und Wege auf, wie wir der Vereinsamung im Alter individuell und als Gesellschaft entgegenwirken können. Elke Schilling als Gründerin von Silbernetz ist eine ausgewiesene Expertin und zeigt auf, wie wir mit mehr Gemeinsamkeit unsere Gesellschaft stärken können.
57 Minuten
Tierhaltung und Tierwohl – geht das überhaupt zusammen? Eine Frage, die auch im Rahmen der Grünen Woche wieder heiß diskutiert werden wird. Und eine Frage, die Bernward Geier, Stefanie Pöpken und Renate Künast mit dem von ihnen herausgegebenen Buch „Nutztiere – Mehr als eine Frage der Haltung“ eindeutig bejahen. Die Argumente und Belege, wie das gelingen kann, haben sie heute bei der Buchvorstellung beim NABU in Berlin zusammen mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Ophelia Nick dargelegt.
60 Minuten
Anlässlich der Veröffentlichung des Buches 'Der Fall von Ulrike Guérot' führen Gabriele Gysi und Florian Warweg ein Gespräch über das Buch, die Bauerproteste, Putin und viele weitere Themen.
60 Minuten
Florian Schwinn und Bernward Geier sprechen über die moderne Landwirtschaft, insbesondere die Nutztierhaltung.
1 Stunde 8 Minuten
Katja Suding sprach mit Sabine Kuegler über ihr kürzlich veröffentlichtes Buch »Ich schwimme nicht mehr da, wo die Krokodile sind«. Sabine Kuegler wuchs im Dschungel von Westpapua auf, ihr Buch Dschungelkind wurde ein weltweiter Millionenbestseller.
30 Minuten
Rainer Weiss sprach mit Christian Redl anlässlich der Frankfurter Buchmesse über seine zu Beginn dieses Jahres erschienene Autobiografie. Er hat sein Leben aufgeschrieben – ehrlich, aufrichtig, ungeschönt. Aufgewachsen in den fünfziger Jahren unter der Obhut eines kriegstraumatisierten Vaters, macht er gegen den Willen der Eltern eine Ausbildung zum Schauspieler. Schonungslos gegen sich selbst erzählt er von seiner rastlosen Suche nach Erfolg und Anerkennung, von Triumphen am Theater, fantastischen Auszeichnungen sowie von gefährlichen Beziehungen und der Macht des Alkohols, von tiefer Melancholie, Euphorie und Verzweiflung. Aber auch von einer beglückenden späten Liebe, mit der er nicht mehr gerechnet hatte. Besonders bekannt durch seine Rolle als Kommissar Thorsten Krüger in den Spreewaldkrimis.
19 Minuten
Markus J. Karsten sprach anlässlich der Frankfurter Buchmesse 2023 mit Gabriele Krone-Schmalz über Russland, den Krieg in der Ukraine und blinde Flecken in der deutschen Berichterstattung.
31 Minuten
Rüdiger Grünhagen spricht mit Oliver Schulz über sein neues Buch »Neue Weltmacht Indien Geostratege, Wirtschaftsriese, Wissenslabor«.
31 Minuten
Markus J. Karsten spricht mit Prof. Dr. Rainer Mausfeld über sein neues Buch.
39 Minuten
Markus J. Karsten und Roberto De Lapuente sprechen mit Heiner Flassbeck über die wirtschaftliche Lage Deutschlands und Europas.