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1 Stunde 13 Minuten
Interkulturelle Unterschiede, Missverständnisse, Culture Clash: Fettnäpfchen lauern privat und beruflich überall, wenn Taiwaner und Deutsche miteinander zu tun haben. Anette Luo gibt Workshops, die helfen sollen, Missverständnisse zu vermeiden.

Welche Rolle spielen Direktheit, Konsensdenken oder Hierarchien? Was sollte man in Meetings oder E-Mails bedenken? Anette teilt im Gespräch mit Klaus Eindrücke aus ihrer eigenen Erfahrung.

Es geht auch ums Deutschlernen, denn sie unterrichtet Taiwaner sowohl an einer Uni als auch an einer Abendschule. Und um weibliche Rollenbilder – warum etwa sprechen viele junge Frauen in Taiwan so leise, mit welchen Erwartungen haben sie es zu tun? 

FOLGE 54 – KAPITEL: 

00:00 Kulturelle Unterschiede: unhöfliche Deutsche?

06:36 Sinologiestudium, erste Reise nach Shanghai 

10:56 Shanghai vor 25 Jahren, Rolle als Schwiegertochter

15:37 Rollenbilder und passiver Widerstand 

21:18 Schüchternheit, Wahrheit und Codes

29:25 Als Deutsche im Taiwan-Kontext

31:58 Als Taiwaner im deutschen Kontext

37:53 Hörerfeedback

39:58 Umgang mit Anweisungen

42:04 E-Mails und Telefonate 

45:03 Frauen und erwartetes Verhalten

52:07 Deutschlernen: Uni vs. Abendkurse

54:25 Konsens in der Gruppe 

58:56 Flexibilität und Bedenken

1:02:13 Kluft zwischen Taiwans Generationen

1:09:44 Anettes Workshops

MEHR ZUM PODCAST: 

Website von Anette Luo 

Anette auf LinkedIn

Zu mehr Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2026/08/26/interkulturelle-differenzen-culture-clash/

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33 Minuten
In Berlin besucht Klaus den Mann, der Taiwan repräsentiert, sich offiziell aber nicht “Botschafter” nennen kann. Dr. Klement Gu hat das Amt im Oktober 2025 übernommen, es ist bereits seine vierte diplomatische Mission in Deutschland. Zunächst in Bonn, nun am Gendarmenmarkt hat er Deutschland in ganz verschiedenen Epochen erlebt.

Im Gespräch geht es um seine Aufgaben als Repräsentant, nächste Schritte der Zusammenarbeit und die Frage, was Deutschland und Taiwan alles verbindet. Richtig überrascht war Klaus, als Gu erzählte, wie oft er schon Dresden besucht hat. Das hat natürlich mit der Chipfabrik zu tun, die TSMC/ESMC dort gerade baut.

Lernt die Person kennen, die in den kommenden Jahren das Taiwan-Bild in Deutschland mit prägen wird.

FOLGE 53 – KAPITEL: 

00:06 Klement Gu: Aufgaben als Repräsentant

07:38 Deutschstudium und diplomatischer Werdegang 

12:35 Gemeinsame Werte und Interessen von Deutschland und Taiwan

19:25 Erschwerte Bedingungen durch die deutsche Taiwan-Politik

24:04 Nächste Schritte der Zusammenarbeit

25:16 TSMC/ESMC in Dresden

26:54 Deutsche Politikerbesuche in Taiwan

MEHR ZUM PODCAST: 

Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2026/07/27/taiwancast-botschafter-taiwan-berlin-klement-gu/

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54 Minuten
Von dieser friedlichen Invasion sollen alle profitieren: Tausende Taiwaner werden nach Dresden ziehen und dort arbeiten, leben, zur Schule gehen. In “Silicon Saxony” baut Halbleiter-Gigant TSMC seine erste europäische Chipfabrik. Das ESMC-Joint Venture ist für Sachsen die größte Investition seit der Wende.

Wie bereitet Dresden sich auf seine neuen Mitbürger vor? Wie muss die Infrastruktur für das Werk angepasst werden? Klaus spricht mit Steffen Rietzschel, der die Wirtschaftsförderung der sächsischen Landeshauptstadt leitet. Sein Ziel ist klar: Dresden soll für Taiwaner das werden, was Düsseldorf für Japaner ist – der Go-to-Hub in Deutschland und vielleicht sogar darüber hinaus.

Die allererste Kontaktaufnahme von TSMC mit Rietzschel geschah noch inkognito. Seitdem hat sich viel geändert. Wir reden über seine Taiwan-Reisen, über Völkerverständigung, den Bedarf nach Wasser und Wohnraum – und darüber, wer alles von den Veränderungen profitieren kann.

FOLGE 52 – KAPITEL: 

00:00 Vorstellung Steffen Rietzschel

05:40 Dresdens großes Ziel

09:24 Anfänge, Reisen, Investition

18:17 Zwischenmenschliches und Interkulturelles

28:20 Taiwan-Kulturmonat Juni 2026, mögliches Kulturzentrum

31:10 Bitte an unsere Hörer

33:09 Infrastruktur, Wasserbedarf 

37:38 Elektrizität, Strombedarf

41:42 Wohnraum  

47:11 Chancen  

50:21 Hörerfeedback TC 51 (Stephan Thome)

52:10 Hennig Höne (FDP) im Machtwechsel-Podcast

MEHR ZUM PODCAST: 

Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2026/05/04/tsmc-dresden-esmc-taiwan/

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1 Stunde 4 Minuten
Er ist kein Politiker oder Politologe und doch einer der meistgefragten deutschen Taiwan-Erklärer. Stephan Thomes neuestes Buch fand Friedrich Merz so interessant, dass er kurz vor seiner ersten Chinareise den Schriftsteller ins Kanzleramt einlud. Wie so ein Abendessen mit dem Bundeskanzler abläuft, wie er sich auf den Termin vorbereitete und was aufgetischt wurde, verrät Thome im Taiwancast.

Thome lebte bereits in Taiwan, als er 2009 mit seinem Debütroman “Grenzgang” als Schriftsteller bekannt wurde. Klaus fragt nach: Warum dauerte es mehr als zehn Jahre, bis er Bücher über Taiwan schrieb? Auf die “Gebrauchsanweisung Taiwan” und den Roman “Pflaumenregen” folgte 2024 das Sachbuch “Schmales Gewässer, gefährliche Strömung: Über den Konflikt in der Taiwanstraße”, das nun aktualisiert als Taschenbuch erscheint.

Wie hat Taiwans Lage sich in Trumps zweiter Amtszeit verändert? Wie erlebt der Autor die Stimmung der Taiwaner angesichts der chinesischen Bedrohung? Was für Lücken bestehen im deutschen Wissen und Bewusstsein, obwohl man anders auf Taiwan blickt als noch vor einigen Jahren? Und wie versetzt sich ein Schriftsteller in die Gefühlswelt eines taiwanischen Mädchens vor 80 Jahren? Auch um diese Fragen geht es im Gespräch mit Stephan Thome.

FOLGE 51 – KAPITEL: 

00:00 Gesprächsgast Stephan Thome

05:25 Abendessen im Bundeskanzleramt

23:08 Taiwan nach Trump

31:12 China-Kompetenz in Deutschland 

34:04 Stephans bisherige Taiwan-Bücher

38:07 Taiwancast: Support und Kontakt

40:24 Stephans Weg nach Taiwan

48:18 TV-Beitrag Kulturzeit 2022

55:44 Wie Schriftsteller sich in Figuren hineindenken

59:24 Nächste Projekte

STEPHANS BÜCHER BEI AMAZON.DE:

Gebrauchsanweisung für Taiwan

Pflaumenregen

Schmales Gewässer, gefährliche Strömung

(Affiliate-Links. Beim Kauf verdienen wir ein paar Cent, der Preis ändert sich nicht.)

MEHR ZUM PODCAST: 

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53 Minuten
Es herrschten Kriegsrecht und Tanzverbot, aber in illegalen Discos war die Hölle los. Keine MRT, kein Taipei 101, aber überall Trubel bis in die Nacht – so erinnert sich Uwe Hockenjos an Taipeh, wie er es 1986 als Student erlebte.

Der junge Deutsche lernte Chinesisch an der Shida (mit antiquierten Methoden) und suchte sich Kampfsport-Lehrer für Shaolin-Kung-Fu. Er erlebte, wie “MTV”s für private Video-Vorführungen aufmachten – zunächst mit Zelten statt Kabinen. Und er erfuhr, mit welchen Fragen er taiwanische Studenten verblüffen konnte.

Mit Klaus spricht Uwe über seine Erfahrungen in Taiwan vor 40 Jahren und dann noch einmal rund um die Jahrtausendwende, als er in Taipeh – nun im Berufsleben – das 921-Erdbeben, die Y2K-Panik und einen wichtigen Regierungswechsel erlebte. Und er verrät, was ihn am heutigen Verhalten der Taiwaner am meisten überrascht hat.

FOLGE 50 – KAPITEL: 

0:00 Mit Uwe Hockenjos im Daan-Park

9:28 Reaktionen auf Ausländer 1986

13:23 Verkehr und Regeln 

21.36 Neue Lebensqualität

23:42 Filme und mehr im MTV

27:22 Chinesisch lernen damals

32:02 Kampfsport

38:51 Rückkehr 1998 und 921-Erdbeben

45:06 Chinesischunterricht online heute

49:25 Uwes Krimi “Der Smart Contract Killer”

MEHR ZUM PODCAST: 

Artikel (chin.) über die illegalen Discos der 1980er: https://storystudio.tw/article/gushi/taiwan-disco-dance/

Uwes Buch "Der Smart Contract Killer" bei Amazon: https://amzn.to/4bpTFc4 

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Über diesen Podcast

Ein Podcast über Taiwan. Auf Deutsch. Mariano Glas (2mg.de) und Klaus Bardenhagen (taiwanreporter.de) reden über die interessanteste Insel der Welt.
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„Taiwancast“

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