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58 Episoden
43 Minuten
Nach China fährt er nicht mehr – aber in Taiwan war Roderich Kiesewetter gerade zum dritten Mal. Der CDU-Abgeordnete, Ukraine-Fürsprecher und Bundeswehr-Oberst a.D. erzählt Klaus, warum Deutschland sich für Taiwans Existenzrecht einsetzen sollte. Wie bei der Ukraine sei es im deutschen Interesse, Taiwan gegen autoritäre Bedrohung zu unterstützen.

Der Außenpolitiker kritisiert mangelnde Weitsicht bei großen deutschen Unternehmen und Teilen der Bundesregierung. Deutschland müsse seine Chinastrategie mit De-Risking konsequent umsetzen, statt sich anzubiedern.

Mit Blick auf die moderne Kriegsführung sagt der Militär- und Geheimdienst-Kenner: “Russland und China wollen durch Informationsverfälschung und Staatsterrorismus das Gefechtsfeld so formen, dass ein Militäreinsatz gar nicht mehr oder in geringerem Maße nötig ist.” Moderne Kriegsführung beginne mit Desinformation und Druck auf Andersdenkende.

Abschließend erklärt Kiesewetter, welche Alarmzeichen auf eine Eskalation des Konflikts hindeuten könnten und wie Chinas Vorgehen sich vom russischen unterscheidet.

Als Bonus gibt es die Rede des deutschen Vertreters Karsten Tietz zum Tag der Deutschen Einheit 2026 in Taipeh, in der er deutliche Worte für China fand und ebenfalls Parallelen zwischen Taiwan und der Ukraine zog.

FOLGE 56 – KAPITEL: 

00:00 Wer ist Roderich Kiesewetter?

04:28 Warum Kiesewetter nach Taiwan statt China reist

07:51 Wir sollten uns für Taiwan interessieren wie für die Ukraine 

12:53 Staatsterrorismus und Desinformation

19:50 Moskaus und Pekings Erfüllungsgehilfen, Taiwans Innenpolitik

22:09 Fehler der deutschen Politik und von Unternehmen

26:04 Probleme im Diskurs, Argumente vs. Zweifel

30:21 Anzeichen für eine mögliche Eskalation

38:23 Rede Karsten Tietz zum Tag der Deutschen Einheit 2026 in Taipeh

MEHR ZUM PODCAST: 

Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2026/10/14/roderich-kiesewetter-china-russland-ukraine

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1 Stunde 17 Minuten
China zieht seine Schlinge um Taiwan enger. Eine wichtige Rolle spielen Agenten und Spione. Aber von wem reden wir da, wie viele sind es, und wie gehen sie vor? Das erzählt im Taiwancast Jürgen Kremb. Er kennt sich nicht nur mit dem Thema aus, er wurde in Taiwan auch selbst ausgespäht.

Dass chinesische Agenten ihn beschatten, kennt Kremb noch aus seiner Zeit als Peking-Korrespondent des Spiegel. Doch als ihn mitten in Taiwan, hoch oben auf dem Alishan, eine Spionin ansprach, überraschte das selbst den erfahrenen Journalisten.

Kremb machte sein Erlebnis öffentlich, und die Geschichte ging in Taiwan viral – denn chinesische Spionage ist hier ein großes Problem, dessen Ausmaße den meisten nicht bewusst sind. Kremb hat das Thema in Taiwan monatelang erforscht und mit vielen Insidern gesprochen. Im Gespräch mit Klaus und Mariano erzählt er, was er herausgefunden hat – mit vielen brisanten Details.

Die Dimension, mit der Taiwan von Desinformation überrollt werde, habe ihn schockiert. Chinas Geheimdienste seien eine “erschreckend große Krake” mit dem Ziel, Taiwans Gesellschaft zu destablisieren – doch die wehre sich dagegen.

Davon könne auch Deutschland lernen, sagt Kremb: “Wir müssen die Brandmauer zu China hochfahren, bevor wir in unseren Grundfesten erschüttert werden.”

FOLGE 55 – KAPITEL: 

00:06 Zu Gast: Jürgen Kremb 

06:32 Werdegang: Journalismus, China, Geheimdienste

22:13 Forschen und schreiben über Chinas Spionage 

28:12 Hörerfeedback und Support  

34:03 Was treibt China in Taiwan? 

38:26 Was ist Chinas großes Ziel?

48:03 Wie sind Deutschland und Europa betroffen?

52:31 Ausspioniert auf dem Alishan 

1:03:56 Wie viele chinesische Spione gibt es in Taiwan?

1:06:43 Wie kommen Spione in mein Smartphone?

MEHR ZUM PODCAST: 

Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2026/09/17/jurgen-kremb-spionage-taiwan/

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1 Stunde 13 Minuten
Interkulturelle Unterschiede, Missverständnisse, Culture Clash: Fettnäpfchen lauern privat und beruflich überall, wenn Taiwaner und Deutsche miteinander zu tun haben. Anette Luo gibt Workshops, die helfen sollen, Missverständnisse zu vermeiden.

Welche Rolle spielen Direktheit, Konsensdenken oder Hierarchien? Was sollte man in Meetings oder E-Mails bedenken? Anette teilt im Gespräch mit Klaus Eindrücke aus ihrer eigenen Erfahrung.

Es geht auch ums Deutschlernen, denn sie unterrichtet Taiwaner sowohl an einer Uni als auch an einer Abendschule. Und um weibliche Rollenbilder – warum etwa sprechen viele junge Frauen in Taiwan so leise, mit welchen Erwartungen haben sie es zu tun? 

FOLGE 54 – KAPITEL: 

00:00 Kulturelle Unterschiede: unhöfliche Deutsche?

06:36 Sinologiestudium, erste Reise nach Shanghai 

10:56 Shanghai vor 25 Jahren, Rolle als Schwiegertochter

15:37 Rollenbilder und passiver Widerstand 

21:18 Schüchternheit, Wahrheit und Codes

29:25 Als Deutsche im Taiwan-Kontext

31:58 Als Taiwaner im deutschen Kontext

37:53 Hörerfeedback

39:58 Umgang mit Anweisungen

42:04 E-Mails und Telefonate 

45:03 Frauen und erwartetes Verhalten

52:07 Deutschlernen: Uni vs. Abendkurse

54:25 Konsens in der Gruppe 

58:56 Flexibilität und Bedenken

1:02:13 Kluft zwischen Taiwans Generationen

1:09:44 Anettes Workshops

MEHR ZUM PODCAST: 

Website von Anette Luo 

Anette auf LinkedIn

Zu mehr Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2026/08/26/interkulturelle-differenzen-culture-clash/

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33 Minuten
In Berlin besucht Klaus den Mann, der Taiwan repräsentiert, sich offiziell aber nicht “Botschafter” nennen kann. Dr. Klement Gu hat das Amt im Oktober 2025 übernommen, es ist bereits seine vierte diplomatische Mission in Deutschland. Zunächst in Bonn, nun am Gendarmenmarkt hat er Deutschland in ganz verschiedenen Epochen erlebt.

Im Gespräch geht es um seine Aufgaben als Repräsentant, nächste Schritte der Zusammenarbeit und die Frage, was Deutschland und Taiwan alles verbindet. Richtig überrascht war Klaus, als Gu erzählte, wie oft er schon Dresden besucht hat. Das hat natürlich mit der Chipfabrik zu tun, die TSMC/ESMC dort gerade baut.

Lernt die Person kennen, die in den kommenden Jahren das Taiwan-Bild in Deutschland mit prägen wird.

FOLGE 53 – KAPITEL: 

00:06 Klement Gu: Aufgaben als Repräsentant

07:38 Deutschstudium und diplomatischer Werdegang 

12:35 Gemeinsame Werte und Interessen von Deutschland und Taiwan

19:25 Erschwerte Bedingungen durch die deutsche Taiwan-Politik

24:04 Nächste Schritte der Zusammenarbeit

25:16 TSMC/ESMC in Dresden

26:54 Deutsche Politikerbesuche in Taiwan

MEHR ZUM PODCAST: 

Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2026/07/27/taiwancast-botschafter-taiwan-berlin-klement-gu/

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54 Minuten
Von dieser friedlichen Invasion sollen alle profitieren: Tausende Taiwaner werden nach Dresden ziehen und dort arbeiten, leben, zur Schule gehen. In “Silicon Saxony” baut Halbleiter-Gigant TSMC seine erste europäische Chipfabrik. Das ESMC-Joint Venture ist für Sachsen die größte Investition seit der Wende.

Wie bereitet Dresden sich auf seine neuen Mitbürger vor? Wie muss die Infrastruktur für das Werk angepasst werden? Klaus spricht mit Steffen Rietzschel, der die Wirtschaftsförderung der sächsischen Landeshauptstadt leitet. Sein Ziel ist klar: Dresden soll für Taiwaner das werden, was Düsseldorf für Japaner ist – der Go-to-Hub in Deutschland und vielleicht sogar darüber hinaus.

Die allererste Kontaktaufnahme von TSMC mit Rietzschel geschah noch inkognito. Seitdem hat sich viel geändert. Wir reden über seine Taiwan-Reisen, über Völkerverständigung, den Bedarf nach Wasser und Wohnraum – und darüber, wer alles von den Veränderungen profitieren kann.

FOLGE 52 – KAPITEL: 

00:00 Vorstellung Steffen Rietzschel

05:40 Dresdens großes Ziel

09:24 Anfänge, Reisen, Investition

18:17 Zwischenmenschliches und Interkulturelles

28:20 Taiwan-Kulturmonat Juni 2026, mögliches Kulturzentrum

31:10 Bitte an unsere Hörer

33:09 Infrastruktur, Wasserbedarf 

37:38 Elektrizität, Strombedarf

41:42 Wohnraum  

47:11 Chancen  

50:21 Hörerfeedback TC 51 (Stephan Thome)

52:10 Hennig Höne (FDP) im Machtwechsel-Podcast

MEHR ZUM PODCAST: 

Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2026/05/04/tsmc-dresden-esmc-taiwan/

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1 Stunde 4 Minuten
Er ist kein Politiker oder Politologe und doch einer der meistgefragten deutschen Taiwan-Erklärer. Stephan Thomes neuestes Buch fand Friedrich Merz so interessant, dass er kurz vor seiner ersten Chinareise den Schriftsteller ins Kanzleramt einlud. Wie so ein Abendessen mit dem Bundeskanzler abläuft, wie er sich auf den Termin vorbereitete und was aufgetischt wurde, verrät Thome im Taiwancast.

Thome lebte bereits in Taiwan, als er 2009 mit seinem Debütroman “Grenzgang” als Schriftsteller bekannt wurde. Klaus fragt nach: Warum dauerte es mehr als zehn Jahre, bis er Bücher über Taiwan schrieb? Auf die “Gebrauchsanweisung Taiwan” und den Roman “Pflaumenregen” folgte 2024 das Sachbuch “Schmales Gewässer, gefährliche Strömung: Über den Konflikt in der Taiwanstraße”, das nun aktualisiert als Taschenbuch erscheint.

Wie hat Taiwans Lage sich in Trumps zweiter Amtszeit verändert? Wie erlebt der Autor die Stimmung der Taiwaner angesichts der chinesischen Bedrohung? Was für Lücken bestehen im deutschen Wissen und Bewusstsein, obwohl man anders auf Taiwan blickt als noch vor einigen Jahren? Und wie versetzt sich ein Schriftsteller in die Gefühlswelt eines taiwanischen Mädchens vor 80 Jahren? Auch um diese Fragen geht es im Gespräch mit Stephan Thome.

FOLGE 51 – KAPITEL: 

00:00 Gesprächsgast Stephan Thome

05:25 Abendessen im Bundeskanzleramt

23:08 Taiwan nach Trump

31:12 China-Kompetenz in Deutschland 

34:04 Stephans bisherige Taiwan-Bücher

38:07 Taiwancast: Support und Kontakt

40:24 Stephans Weg nach Taiwan

48:18 TV-Beitrag Kulturzeit 2022

55:44 Wie Schriftsteller sich in Figuren hineindenken

59:24 Nächste Projekte

STEPHANS BÜCHER BEI AMAZON.DE:

Gebrauchsanweisung für Taiwan

Pflaumenregen

Schmales Gewässer, gefährliche Strömung

(Affiliate-Links. Beim Kauf verdienen wir ein paar Cent, der Preis ändert sich nicht.)

MEHR ZUM PODCAST: 

Zu den Links und Shownotes

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53 Minuten
Es herrschten Kriegsrecht und Tanzverbot, aber in illegalen Discos war die Hölle los. Keine MRT, kein Taipei 101, aber überall Trubel bis in die Nacht – so erinnert sich Uwe Hockenjos an Taipeh, wie er es 1986 als Student erlebte.

Der junge Deutsche lernte Chinesisch an der Shida (mit antiquierten Methoden) und suchte sich Kampfsport-Lehrer für Shaolin-Kung-Fu. Er erlebte, wie “MTV”s für private Video-Vorführungen aufmachten – zunächst mit Zelten statt Kabinen. Und er erfuhr, mit welchen Fragen er taiwanische Studenten verblüffen konnte.

Mit Klaus spricht Uwe über seine Erfahrungen in Taiwan vor 40 Jahren und dann noch einmal rund um die Jahrtausendwende, als er in Taipeh – nun im Berufsleben – das 921-Erdbeben, die Y2K-Panik und einen wichtigen Regierungswechsel erlebte. Und er verrät, was ihn am heutigen Verhalten der Taiwaner am meisten überrascht hat.

FOLGE 50 – KAPITEL: 

0:00 Mit Uwe Hockenjos im Daan-Park

9:28 Reaktionen auf Ausländer 1986

13:23 Verkehr und Regeln 

21.36 Neue Lebensqualität

23:42 Filme und mehr im MTV

27:22 Chinesisch lernen damals

32:02 Kampfsport

38:51 Rückkehr 1998 und 921-Erdbeben

45:06 Chinesischunterricht online heute

49:25 Uwes Krimi “Der Smart Contract Killer”

MEHR ZUM PODCAST: 

Artikel (chin.) über die illegalen Discos der 1980er: https://storystudio.tw/article/gushi/taiwan-disco-dance/

Uwes Buch "Der Smart Contract Killer" bei Amazon: https://amzn.to/4bpTFc4 

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54 Minuten
Ein Kanzleramtschef, ein Grünen-Vorsitzender, ein Urgestein der EU-Außenpolitik: Politiker, die früher solche wichtigen Ämter hatten, sind nach Taipeh gereist. Zusammen mit Akademikern und Think-Tank-Experten. Der Grund: Die erste “Taipei Germany Conference”. Was wurde da besprochen, und vor allem: Was soll dabei rauskommen? Für Euch hat Klaus Teilnehmerinnen und Teilnehmer vors Mikro geholt.

Außerdem saß er selbst auf der Bühne, um über Taiwans Migrationspolitik zu reden. Die Gelegenheit hat er für einen kleinen Rant genutzt, denn auf diesem Feld liegt einfach zu viel im Argen, und Taiwan legt sich mit seiner Politik selbst unnötig Steine in den Weg. Als einziger Einwanderer in dem Panel sagte Klaus: Andere Migranten machen in Taiwan viel wichtigere Arbeit als er – werden aber schlechter behandelt.

FOLGE 49 – KAPITEL: 

00:00 Dialogplattform und Taipei Germany Conference

08:55 Reinhard Bütikofer

15:31 Claudia Wessling

19:51 Wolfgang Schmidt 

27:17 Umfrage in Taiwan (Josie Marie Perkuhn)

30:33 Sophie-Caroline Zillessen

34:27 Elmar Brok 

40:58 Klaus zu Migration in Taiwan (engl.) 

MEHR ZUM PODCAST: 

Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2025/10/23/wolfgang-schmidt-elmar-brok-taipei-germany-conference/

Mein Taiwankalender 2026: Spezial-Angebot / Fotos

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33 Minuten
Alle Wege führen nach Tübingen - zumindest für die, die sich in Deutschland systematisch und akademisch mit Taiwan beschäftigen wollen. An der dortigen Uni leitet Gunter Schubert ein Taiwan-Forschungszentrum. Als einziger Professor in Deutschland beschäftigt er sich schwerpunktmäßig mit Taiwan.

In unserem Gespräch erklärt Schubert, warum er derzeit noch nicht von einer deutschen Taiwanpolitik reden würde. Und er kritisiert Taiwans derzeitige innenpolitische Verhältnisse - Polarisierung und Misstrauen bereiteten ihm Sorge, sagt er.

FOLGE 48 – KAPITEL: 

00:00 Begrüßung Gunter Schubert

08:05 Dialogplattform und Berliner Symposium

09:48 Ist Roderich Kiesewetter ein China Hawk?

12:33 Gibt es eine deutsche Taiwanpolitik?

16:26 Jährliche Reisen nach Taiwan und China

22:50 Ärger über Taiwans Innenpolitik

European Research Center on Contemporary Taiwan in Tübingen

Schuberts “Kleine Geschichte Taiwans” bei Amazon

MEHR ZUM PODCAST: 

Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2025/08/28/interview-gunter-schubert-tubingen

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58 Minuten
Taiwan ist mehr als ein Krisenherd, und so plädieren wir meist dafür, aus anderen Perspektiven auf Taiwan zu schauen. Aber manchmal ist es trotzdem nötig. “Kriegsgefahr in Ostasien?” hieß ein Event von Weltreporter.net, in dem Klaus mit dem Chinakorrespondenten Fabian Kretschmer Erfahrungen teilte und Fragen beantwortete.

In diesem Mitschnitt könnt Ihr nachhören, was die beiden zu erzählen hatten. Es ging auch um die Probleme der Berichterstattung, die deutsche Chinapolitik – und um Südkorea, wo Fabian mittlerweile wieder lebt, nachdem er Peking verlassen musste.

FOLGE 47 – KAPITEL: 

00:00 Begrüßung Folge 47

04:10 Wie beurteilt ihr die Lage?

13:34 Wie bereitet ihr euch auf einen Ernstfall vor?

17:54 Was bedeutet Trump für Taiwan und China?

25:40 Narrative Chinas und Taiwans

38:15 Probleme der Berichterstattung

43:55 Die neue Bundesregierung und Taiwan

46:14 Blick nach Korea

51:06 Taiwans Nachbarn in einem Konflikt

53:20 Das Verhältnis zum Globalen Süden

MEHR ZUM PODCAST: 

Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2025/07/02/klaus-bardenhagen-fabian-kretschmer-kriegsgefahr

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44 Minuten
Weil sie keine Fernbeziehung wollte, nutzte die Schauspielerin Rosie Chang viele Visa-Möglichkeiten, um bei ihrem Freund in Deutschland zu leben. Sie wurde sogar Kindergärtnerin. Ob Sprachkurse, Studienplatzsuche oder per FSJ-Visum in einer Kita – sie erzählt uns von ihren Erfahrungen.

Wie kommt man beim Deutschlernen schnell auf C1-Niveau? Wie reagieren Kinder in der Provinz-Kita auf eine taiwanische Erzieherin? Und wieso sind Rosie und ihr Mann nach der Heirat dann doch nach Taiwan gezogen?

In Tainan erwischen wir Rosie in einer Probenpause und erfahren, wie das Leben in Taiwan als Schauspielerin ist und in welchem Projekt sie demnächst auf der Bühne stehen wird.

FOLGE 46 – KAPITEL: 

00:00 Begrüßung Rosie Chang

03:50 Als Taiwanerin Deutsch lernen

16:33 Visa-Möglichkeiten und FSJ in deutscher Kita  

25:44 Als Taiwanisch-Sprachlehrerin per App Geld verdienen

32:22 Wie eine Schauspielerin in Taiwan arbeitet

MEHR ZUM PODCAST: 

Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2025/05/07/visa-deutschland-fuer-taiwaner-fsj-schauspielstudium/

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1 Stunde 7 Minuten
In Deutschland wird gewählt, und wir sprechen mit einem Politiker, der besonders viel mit Taiwan zu tun hat. Reinhard Bütikofer organisiert Taiwan-Konferenzen und leitet für die Bundesregierung ein neues Dialogforum.

Der Grünen-Veteran erzählt, welche deutsche Parteien sich mehr oder weniger für Taiwan engagieren. Ein bestimmter Bundesminister habe Taiwan besuchen wollen, dann aber doch nicht gedurft, erzählt er. Und er macht Hoffnung, dass ein hochkarätiger Gast aus Taiwan bald nach Deutschland reisen könnte.

Klaus und Mariano, der nach einer Pause endlich wieder dabei ist, schauen sich dann noch deutsche Parteiprogramme genauer an. Bei einigen findet sich das Wort “Taiwan” überhaupt nicht, bei anderen um so öfter.

FOLGE 45 – KAPITEL: 

04:03 Bundestagswahl: Abstimmen in Taiwan

08:16 Über Reinhard Bütikofer

10:11 Bütikofer: Wie er Taiwan kennenlernte

14:25 Bütikofer: Entwicklungen in Deutschlands Taiwan-Politk

22:22 Bütikofer: Die Rolle der FDP

26:52 Bütikofer: Was Taiwan für Deutschland wichtiger macht

31:11 Bütikofer: Was könnte Taiwan von einem Kanzler Merz erwarten?

41:36 Warum die Wahl in Taiwan kein Thema ist

46:31 Taiwan in deutschen Wahlprogrammen

55:26 Aus meinem Buch: die deutsche Taiwanpolitik

59:43 Deutsch-Taiwanische Dialogplattform für zivilgesellschaftlichen Austausch

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Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2025/02/05/reinhard-butikofer-bundestagswahl-wahlprogramme/

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43 Minuten
Als Diplomat erlebte er wichtige Jahre in Taipeh. Hilmar Kaht war der erste Leiter des Deutschen Instituts und hat hier viele Umbrüche rund um die Jahrtausendwende miterlebt.

1997. Kohl ist Kanzler. Sein Außenminister Klaus Kinkel schickt den Diplomaten Hilmar Kaht nach Taipeh – mit dem Auftrag: Gründen Sie das Deutsche Institut Taipei. Denn das gab es damals noch nicht.

Bis 2000 war Kaht Deutschlands oberster Repräsentant in Taiwan. Im Taiwancast erzählt er von Leben in Taipeh und dem Verkehr vor einem Vierteljahrhundert, von Begegnungen mit Präsident Lee Teng-hui, und er verrät, was das Zugunglück von Eschede mit Taiwans High Speed Rail zu tun hatte.

FOLGE 44 – KAPITEL: 

00:00 Vorstellung Hilmar Kaht

14:19 Taipeh Ende der 1990er

20:48 Begegnungen mit Lee Teng-hui

22:40 Politische Besuche aus Deutschland

32:11 Diskussionen um Taiwans Status

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Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2024/12/19/erster-inoffizieller-deutscher-botschafter-taiwan

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40 Minuten
Wasserfälle und Mangroven, ein Katzendorf und eine Kakteenküste: In Taiwan gibt es viel zu entdecken. Wir reden über einige ganz besondere Orte und Beobachtungen am Wegesrand.

Anlass sind die Motive von Klaus' neuem Taiwan-Kalender für 2025. Jedes Jahr sucht er zwölf Motive aus, die Taiwans ganze Bandbreite zeigen sollen – das Schöne und das Spezielle.

Der Kalender ist wieder auf Deutsch/Chinesisch/Englisch erschienen und ist ein schönes Weihnachtsgeschenk für Taiwan-Liebhaber und solche, die es noch werden sollen.

FOLGE 43 – KAPITEL: 

00:00 Neues zum Buch

05:35 Jan: Tanzende Techno-Götter

09:25 Feb: Katzendorf Houtong

12:40 Mär: Snail Alley Tainan

14:25 Apr: Sandiaoling Waterfall Trail

16:23 Mai: Xingtian Temple Beitou

18:35 Jun: Mangroven Hongshulin

22:25 Jul: Jiufenershan in Nantou

25:05 Aug: Guan Gong

26:25 Sep: Radfahren in Taiwan

28:27 Okt: Kaohsiungs Kakteenküste

30:59 Nov: Bopiliao-Block in Wanhua

35:29 Dez: Historisches Dadaocheng

LINKS

Mehr zum Kalender https://intaiwan.net/2024/10/28/mein-taiwan-kalender-2025-jetzt-zu-haben/ 

In Taiwan bei Shopee bestellen https://tw.shp.ee/pgxqmAG 

Ilons RTI-Sendung “Rund um die Insel” https://de.rti.org.tw/radio/programView/id/316

Mein E-Book bei Google Play https://play.google.com/store/books/details/Die_wichtigste_Insel_der_Welt_Was_Sie_wissen_m%C3%BCsse?id=ykMBEQAAQBAJ&hl=gsw 

Zu allen weiteren Links und den Shownotes: https://intaiwan.net/2024/11/20/ausflugsziele-taipeh-tainan-pingxi/

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13 Minuten
Lautes Krähen mitten in der Nacht und das Einfangen des Übeltäters mit Hilfe von Wasserpistolen - darum geht es im allerersten Absatz meines Taiwan-Buchs. Wie passt das zu Land, Leuten und Politk? Diese Hörprobe verrät es.

“Willkommen in meinem Taiwan”, schreibe ich in der Einleitung meines Buches. “Kommt es Ihnen ein bisschen eigenartig vor, schwer auf einen Nenner zu bringen, aber durchaus sympathisch? So geht es mir jedenfalls. Aber das sind nur meine Eindrücke. Taiwan ist auf kleinem Raum so vielfältig, so widersprüchlich, dass jeder es völlig anders erlebt.”

Und das, genau das, ist es ja auch, was wir mit dem Taiwancast deutlich machen wollen.

Nach längerer Pause gibt es endlich wieder eine Folge, diesmal mit einer exklusiven Hörprobe - und der Antwort auf die Frage: Wie könnte es klingen, wenn Klaus ein Hörbuch einspricht?

FOLGE 42 – KAPITEL: 

00:00 Einleitung

02:50 Leseprobe

09:15 Termine und Infos

MEHR ZUM PODCAST: 

Zu den Links und Shownotes: https://intaiwan.net/2024/10/24/die-wichtigste-insel-der-welt-klaus-bardenhagen-horbuch-audio/

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