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Eine Runde Berlin Archiv

73 Episoden
57 Minuten
Christian Schertz ist einer der bekanntesten Medienanwälte Deutschlands. Das Managermagazin hat ihn mal als „Kettenhund des deutschen Geld- und Wirtschaftsadels“ bezeichnet. Er selbst bezeichnet sich als „Verfechter der Privatsphäre“. Vertreten hat er viele, wenn nicht sogar fast alle – um nur ein paar zu nennen: Cristiano Ronaldo, Thomas Gottschalk, Klaus Wowereit, Jan Böhmermann, Barbara Schöneberger, Christian Lindner, Hannelore Elsner und Herbert Grönemeyer. Im Podcast spricht er mit Tagesspiegel-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp darüber, warum er das macht, was er macht – und wie er das macht. Es geht um Julian Reichelt und Prinz Harry, um Medien und Macht und um die, wie er sagt, „erbarmungslose deutsche Empörungsgesellschaft“.
60 Minuten
Till Behnke ist Digital- und Sozialunternehmer. 2007 hat er Deutschlands größte Spendenplattform betterplace.org gegründet, seit 2015 will er mit dem Nachbarschaftsnetzwerk nebenan.de beweisen, dass Social Media tatsächlich sozial sein kann. Da gibt es weder Trolle noch Bots, heißt es. Da wird nicht gehasst, sondern geholfen: z.B. dann, wenn sich jemand ein Werkzeug leihen oder einen Kiezverein gründen will. Im Podcast spricht Tagesspiegel-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp mit Till Behnke unter anderem über die Zukunft von Twitter und Elon Musk, über das Gute im Internet, Diversität in Unternehmen und die Einsamkeit in der Großstadt. Außerdem geht’s um die Frage, warum die Rettung der Welt möglicherweise in der kleinen lokalen Gemeinschaft liegt.
60 Minuten
It’s a kind of magic: Siegfried & Joy bringen als Zauberer Gold, Glitzer und einen Hauch Las Vegas auf Berlins Straßen, auf die Bühnen dieser Welt – und auch ins Internet. Ihre Shows sind über Nacht ausverkauft, ihre Videos erreichen auf Social Media mittlerweile ein Millionenpublikum. Im Podcast sprechen die beiden mit Tagesspiegel-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp über die US-amerikanische Zauberwelt, Berlins ältesten Zauberladen und die Macht der Magie. Sie reden über David Copperfield, der mittlerweile elf Bahamas-Inseln besitzt, den Wandel von Illusionen im Internetzeitalter und die Frage, warum Zauberei nicht perfekt sein muss.
1 Stunde
Wie war das nochmal 2022…? Düzen Tekkal ist preisgekrönte Filmemacherin, Autorin und Kriegsberichterstatterin, vor allem aber ist sie Menschenrechtsaktivistin. In diesem Podcast – dem letzten Ringbahnpodcast in 2022 – wollen wir gemeinsam einen kleinen Rückblick auf das Jahr wagen. Wir sprechen über den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine, über den wahnsinnigen Mut der Frauen im Iran, über den zivilgesellschaftlichen Wandel in Deutschland und darüber, wer den Titel „Politiker:in des Jahres“ verdient hat. Düzen Tekkal ist überzeugt: Das Jahr 2022 war vor allem das Jahr der „Haltung“. Wie sie das meint und warum sie das sagt: Das hört ihr überall, wo es Podcasts gibt.
1 Stunde
Als er nach Berlin zog, hatte Casper seinen großen Durchbruch. Elf Jahre später steht sein Album „Alles war schön und nichts tat weh“ wieder auf Platz eins der Album-Charts. Was ist seitdem passiert? Wie geht’s ihm? Und wie geht’s ihm mit Berlin? Darüber spricht der Rapper bei einer Ringbahnrunde mit Tagesspiegel-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp. Es geht um das (für ihn sehr volle) Jahr 2022 und seinen 40. Geburtstag auf dem Lollapalooza. Es geht um New Orleans und Bielefeld. Um Selbstzweifel und Superkräfte. Und: Es geht um eine Herrentoilette in Friedrichshain.
1 Stunde
Karoline Herfurth ist in Ost-Berlin geboren, stand bereits mit 15 Jahren für ihren ersten Kinofilm „Crazy“ vor der Kamera und ist seitdem aus der deutschen Filmlandschaft nicht mehr wegzudenken. Um nur mal ein paar ihrer Filme zu nennen: „Mädchen Mädchen“, „Das Parfum“, „Fuck you Goethe“ oder auch „Das perfekte Geheimnis“, das allein im Jahr 2019 5 Millionen Kinobesucher gezählt hat. Außerdem steht Karoline mittlerweile nicht nur als Schauspielerin vor, sondern auch als Regisseurin hinter der Kamera: Ihr neuestes Werk „Einfach mal was Schönes“, in dem sie Regie führt und die Hauptrolle spielt, kommt im November in die Kinos. Im Podcast spricht Tagesspiegel-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp mit ihr unter anderem darüber, wie sich Karoline ihre Filme erarbeitet, was einen guten Film ausmacht und ob es so etwas wie ein „Rezept“ gibt, mit dem es gelingt, Menschen zu berühren. Außerdem geht es um Hunde, Pferde, den Zirkus, Ritterfeste, Kitsch, Berlin, Brandenburg, die Ost-Sozialisation, das Älterwerden, die Work-Live-Balance und ganz viel um die Familie.
1 Stunde 6 Minuten
Wie ist das Universum entstanden? Kann man die Zeit stillstehen lassen? Und: Gibt es Aliens? Die großen Fragen der Welt beantwortet Wissenschaftsjournalist und Content-Creator Niklas Kolorz in der Regel in einminütigen Tiktok-Videos. Knapp 1,5 Millionen Menschen folgen ihm bereits. Außerdem hat er ein Buch geschrieben, das im Oktober erscheint: „(FAST) ALLES EINFACH ERKLÄRT: Vom Big Bang quer durch die Weltgeschichte bis zum Ende des Universums.“ Bei einer Ringbahnfahrt lässt sich Tagesspiegel-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp Weltgeschichte und Weltraum auch einfach mal erklären. Berlins Bedeutung inklusive.
1 Stunde 1 Minute
Astrid-Sabine Busse (64) ist in Tempelhof aufgewachsen, war mehr als 30 Jahre Direktorin an der Grundschule in der Köllnischen Heide und macht mittlerweile den Job der Bildungssenatorin. „Man muss ihr nicht erklären, was Schule in Berlin bedeutet“, hatte Franziska Giffey über sie gesagt. Was Verwaltung und die Übernahme eines Ressorts bedeuten, das ähnlich viele Baustellen zählt, wie der BER zu seinen besten Zeiten, das konnte Busse wohl nur erahnen. Lehrer:innen fehlen genauso wie ausreichend Plätze für Schüler:innen, die Schulsanierung geht nur schleppend voran, die Leistungen der Kinder haben sich durch Corona nochmal verschlechtert. Wie schlimm ist es wirklich? Woran scheitert die Bildungsgerechtigkeit? Warum kann die Sozialdemokratie ihr Versprechen, dass jeder alles schaffen und werden kann, nicht einlösen? Und: Ist das Berliner Bildungssystem noch zu retten? Wenn ja, wie und wann? Um all das und noch ein bisschen mehr geht‘s kurz vor dem Schulstart in der Ringbahn.
1 Stunde 7 Minuten
Ganze neun Jahre war Katja Kipping Bundesvorsitzende der Partei „Die Linke“. Mittlerweile ist sie auf die Berliner Landesebene gewechselt und Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales. Mit Tagesspiegel-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp spricht Sie im Podcast über ihren Wechsel, die Vereinbarkeit von Politik und Familie und Sexismus in ihrer Partei. Außerdem Thema: Kippings Pläne für Berlin, das 9-Euro-Ticket, der Pflichtdienst, die Frage, was sie als Sozialsenatorin gegen Armut in dieser Stadt tun will und was die Linke tun muss, um weiter zu bestehen.
57 Minuten
Spätestens seit „OH BOY“ ist Tom Schilling einer der ganz großen Berlin-Schauspieler. Ein bisschen auch, weil er die Sehnsucht, die diese Stadt in sich trägt, besser verkörpert als jeder andere. Außerdem ist er Musiker. Vor wenigen Wochen hat er mit seiner Band: „Die Andere Seite“ das neue Album „Epithymia“ rausgebracht. Demnächst geht’s damit auf Tour. Eigentlich, sagt Tom Schilling, „verschwindet er am liebsten“ beim Bahnfahren, umso schöner, dass er sich mit Tagesspiegel-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp und dem Mikro trotzdem auf eine Runde Ring gewagt hat. Gesprochen haben die beiden über Ossi-Empathie, Rammstein, seine Grufti-Phase, Perfektionismus und den Flirt mit Brandenburg. Über politische Äußerungen von Kulturschaffenden, das Liederschreiben, die Frage, was einen guten Film ausmacht – und was eigentlich Berlin.
1 Stunde 1 Minute
Oleksandra Bienert ist 1983 in der Ukraine geboren und lebt seit 2005 in Berlin. Sie ist Aktivistin und Forscherin, hat unter anderem den „Ukrainischen Kinoklub Berlin“ und die „Euromaidan Wache Berlin“ mitbegründet, schreibt gerade an ihrer Doktorarbeit, arbeitet als Stadtteilkoordinatorin in Marzahn und engagiert sie sich in der Geflüchtetenhilfe. Ein Teil ihrer Familie lebt in Russland, ein Teil in der Ukraine, ihre Mutter hat es vor wenigen Wochen von Kiew nach Berlin geschafft. Im Podcast spricht Oleksandra Bienert mit Tagesspiegel-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp über ihre Heimat, die Geschichte ihres Landes, den gigantischen Zusammenhalt der Leute und ihre Kindheit in der Kleinstadt Czernowitz. Zum Krieg sagt sie: „Ich bin immer wieder überrascht, wenn Leute hier in Deutschland sagen, das sie das nicht erwartet haben, was gerade passiert. Also wir haben das alle erwartet.“
1 Stunde 11 Minuten
Kurt Krömer ist DER Berliner Komiker unserer Zeit. Nachdem er jahrelang relativ erfolglos vor drei bis fünf Leuten in der Schöneberger „Scheinbar“ aufgetreten ist, ist er heute von Deutschlands Bühnen und TV-Bildschirmen kaum mehr wergzudenken. Über sein Leben abseits des Business schreibt er erstmals ausführlich in seinem Buch „Du sollst nicht alles glauben, was du denkst“ – über seine Alkoholsucht, seine Impotenz, seinen Vater, der ein ziemlicher Schlägertyp war und über seine Rolle als Alleinerziehender von vier Kindern. Warum er über all das spricht: Darüber redet Kurt Krömer mit Tagesspiegel-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp bei einer Ringbahnrunde. Außerdem Thema: Chez Krömer, der Wedding, Baumärkte, was im Leben wichtig ist, der Tod – und der Widerstand von Ex-Komiker und Ukraine-Präsident Wolodymyr Selenskyj.
1 Stunde
Mehr als 1 Million Produkte hat das Kaufhaus des Westens im Sortiment, allein 60.000 im berühmten Food-Court. Nichts davon „braucht“ man, sagt KadeWe-Chef André Maeder. Wie und warum man die Dinge trotzdem verkauft – darüber spricht er mit Tagesspiegel-Redakteurin Ann-Kathrin Hipp. Über Luxus, Träume, pinke Flamingosessel und einen lebensgroßen Lord Voldemort. Außerdem Thema: seine eher ungewöhnliche Karriere, Kaufhäuser als Ort der Begegnung, Berlin als Inspirationsquelle und ein autofreier Tauentzien.
1 Stunde 5 Minuten
Seit knapp 30 Jahren ist Lorenz Maroldt auf dem Berliner Zeitungsmarkt unterwegs, seit 18 Jahren Tagesspiegel-Chefredakteur. Was hat sich in dieser Zeit am meisten verändert? Er selbst, der Journalismus oder die Stadt? Mit Kollegin Ann-Kathrin Hipp spricht Lorenz Maroldt über seine Kindheit in Köln, die „Langeweileflucht“ nach Berlin und die Karriere mit der Punk-Band „The Magoo Brothers“. Er erklärt, warum er das Rockleben für den Journalismus aufgegeben hat, was guten Journalismus heutzutage eigentlich ausmacht – und ob er die Welt retten kann oder sollte. Außerdem Thema: der Berliner Freiheits-Mythos und die Frage, ob der rot-grün-rote Senat tatsächlich Zukunftshauptstadt kann.
60 Minuten
Mit seinem Klavieralbum „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ hat Daniel Pongratz alias Danger Dan eins der großen Alben dieses Jahres rausgebracht. In der Ringbahn spricht er über abstrakte Utopien, das Leben, den Tod, Fischstäbchen mit Spinat und Rio-Reiser-Predigten an Heiligabend. Daniel erzählt, warum das Lied „Eine gute Nachricht“ eigentlich eine Art Weihnachtslied ist, woher die ein oder andere „Anti“-Haltung kommt und warum das neue Antilopenalbum ausgerechnet am 24. Dezember erscheint.
Eine Runde Berlin

Eine Runde Berlin

Der Ringbahn-Podcast vom Tagesspiegel Checkpoint