OMR Silicon Valley Update Archiv
78 Episoden
59 Minuten
Platz 1 bei Google reicht nicht mehr. Wer heute von Kunden gefunden werden will, muss in den Antworten von ChatGPT, Claude und Gemini auftauchen. Aber wie kommt man da rein? Jochen Madler weiß es. Mit Sitefire (Y Combinator W26) baut er die “Marketing Suite for the agentic web”: Agents, die Marken in AI-Antworten sichtbar machen, vom Startup bis zum DAX-Konzern. Wie gut das funktioniert, hat er mit einem Aprilscherz bewiesen: Googles AI Overview übernahm seine erfundene Übernahme-Meldung als Fakt. Im Gespräch erklärt Jochen, was GEO (Generative Engine Optimization) von klassischem SEO unterscheidet, warum der erste Google-Platz keine Garantie mehr für die AI-Antwort ist und was Marken jetzt konkret tun sollten. Er verrät exklusiv sein frisches, siebenstelliges Funding, erzählt von seinem Weg von der TUM über Stanford zum PhD-Abbruch, von seinen wichtigsten Y-Combinator-Learnings, und er macht eine Live-Beratung für meine eigene Firma BePurple. Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie Marketing funktioniert, wenn Kunden nicht mehr googeln, sondern prompten. Sitefire testen? Demo buchen auf sitefire.ai und erwähnen, dass ihr die Folge gehört habt, dann gibt es ein Extra. Shownotes Kurztext: Jochen Madler ist Co-Founder und CEO von Sitefire (YC W26) und erklärt, wie Marken in die Antworten von ChatGPT, Claude und Gemini kommen. Wir sprechen über GEO vs. SEO, seinen Aprilscherz, der Googles AI täuschte, ein frisches siebenstelliges Funding, Y Combinator, die TUM-Connection und einen konkreten GEO-Plan für BePurple. Kapitel (00:00) Cold Open & Intro (02:42) Moin: Platz 1 bei ChatGPT, aber warum? (04:37) Vom 5-Seen-Land über Montessori an die TUM (05:55) “Germany’s No. 1 Finance Program”: Was dahinter steckt (07:53) Masterarbeit in Stanford & Co-Founder Vincent (11:47) PhD abgebrochen: die erste Gründung Puls Energy (13:45) Von Energiemärkten zu GEO: Wie die Sitefire-Idee entstand (15:39) GEO für Dummies: Warum Platz 1 bei Google nicht mehr reicht (18:11) Was junge Brands jetzt tun sollten (21:25) Brauchen Agents überhaupt noch Websites? (23:17) Im Maschinenraum: Monitoring plus Agents (26:18) Der Aprilscherz, den Googles AI für wahr hielt (28:34) DAX-Kunden & Pricing ab 250 Dollar (31:15) Exklusiv: das siebenstellige Funding (33:48) Live-Beratung: der GEO-Plan für BePurple (39:12) Ground Truth: Cloudflare-Logs, GA4 & der Weg zum Revenue (41:18) Sitefires eigene Growth-Hacks (42:37) Y Combinator: Learnings & “relentlessly resourceful” (45:19) München statt San Francisco & die TUM-Connection (50:26) Wettbewerb: Profound, Peec & 100 Klone (52:24) ChatGPT Ads kommen nach Deutschland (53:13) Kann man AI-Sichtbarkeit überhaupt messen? (57:15) Abi-Streich mit Polizeiauto & CTA Links: Sitefire: https://sitefire.ai Jochen auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/jochen-madler/ Alle Links zum Podcast: https://linktr.ee/omrsvu Produziert mit Tobi Nothelfer. Präsentiert von BePurple: www.BePurple.ai
1 Stunde 9 Minuten
- Germany at the Frontier am 8. Oktober: https://www.house-of.ai/germany-at-the-frontier - Community: https://linktr.ee/omrsvu Dr. Eike Gerhardt hat über Startup-Pitches promoviert, war VC in Frankfurt und ist heute Co-Founder von Autopoiesis Sciences in San Francisco. Seine Mitgründer: Joseph Reth, beim Kennenlernen 20 und vorher mit DARPA-Projekten unterwegs, und Larry Callahan, jahrzehntelang Wissenschaftler bei der FDA und um die 70. Gemeinsam bringen sie KI bei, wie Wissenschaftler denken, und lassen sie dafür unter anderem eine Rakete bauen. Wir sprechen darüber, was der frühe Tod seines Vaters mit seinem Antrieb zu tun hat, über ignorierte Nachrichten, einen geplatzten Call und einen Flug nach San Francisco, eine 70-Dollar-Luftmatratze, insgesamt 11 Millionen Funding in Runden von unter zwei Wochen und darüber, warum so eine Firma aus seiner Sicht nicht in Tübingen entstehen könnte. Kapitel (Rohtranskript minus 5:25, weil das Vorgeplänkel bis ca. 07:40 rausfliegt, plus 2:15 für Cold Open und Intro; Tobi passt final an): (02:15) Moin: 20, 36, 70 und ein Familienunternehmen? (03:06) Kindheit zwischen Düsseldorf und Schweizer Grenze (04:01) 2002: Der Tod des Vaters und eine unerschöpfliche Energiequelle (06:10) Nur eine Bank, nur ein Studienplatz (07:33) 800 Kilometer Jakobsweg mit Cialdini im Gepäck (10:30) Doktor in Pitching: Warum es den einen Pitch nicht gibt (13:35) Die VC-Seite: Auch VCs müssen fundraisen (16:32) Gründen aus Frust: Longevity-Konferenzen und Krebsforschung (20:09) Hedging-Strategien: Kryonik und Mind Uploading (21:45) Joseph: ignoriert, versetzt, hingeflogen (24:10) Das interessanteste Gespräch seines Lebens (25:25) Was heißt Autopoiesis? (27:50) VC-Job kündigen und all in (29:15) Der Scientist Guy: Larry auf der Bühne in Berkeley (32:50) Matratze für die Gründer, Luftmatratze für Larry (35:10) Aristotle: Das Gehirn von Wissenschaftlern downloaden (38:30) Was hat eine Rakete mit Krankheiten heilen zu tun? (41:35) Eine KI baut eine Rakete, die mit Feuerwerkskörpern landen soll (45:50) Rapid Fire (47:15) 11 Millionen und warum sie nicht reichen (50:30) Runden in unter zwei Wochen: FOMO statt vier Termine (52:40) Was, wenn es nicht klappt? (55:35) Zehn Monate im Office, aber kein 996 (58:10) Könnte Autopoiesis in Tübingen entstehen? (1:01:05) „Bleib doch mal am Boden“ gegen „Denk größer“ (1:02:00) Das Manifest von vor sieben Jahren (1:03:55) So glücklich wie noch nie (1:05:10) Aristotle testen und ein Risiko eingehen Links: Eike auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/eike-gerhardt/ Autopoiesis Sciences und Aristotle: https://autopoiesis.science Das Paper zu Rakete und Bluetooth-Research: https://arxiv.org/abs/2609.16245 Germany at the Frontier, 8. Oktober im House of AI: https://www.house-of.ai/germany-at-the-frontier
50 Minuten
Kurz vorab: - Germany at the Frontier am 8. Oktober: https://www.house-of.ai/germany-at-the-frontier - Tokenmade in München am 28. September: https://tokenmade.ai/events Julius Körfgen hat sich bei Y Combinator mit einem Satz beworben: „Wir bauen die beste Marketing-Agentur der Welt." Gut ein Jahr später steuert sein Startup Uplane (YC F25) Kampagnen für die Deutsche Bahn und Kalshi, komplett mit AI: Research, Ads, Landing Pages, Budget-Steuerung, end-to-end bis zum Checkout. Im Gespräch erzählt er den ganzen Weg: von der eingerissenen Hose und Mamas Nähkasten zur eigenen Fashion-Marke mit 17, über Enpal, wo sein Team mit Energieportal24 in 12 Wochen 25 Prozent des Lead-Volumens holte, bis zur Erkenntnis, dass AI all das besser kann. Dazu: warum die erste YC-Bewerbung scheiterte, wie sich 120 bis 130 Investor-Calls in zwei Wochen anfühlen, warum 20VC nach 15 Minuten zusagte, wieso die Deutsche Bahn 11 Monate brauchte und Kalshi nur einen Kaffee in Sunnyvale, ab wann sich SOC 2 lohnt, wo im Marketing 2026 noch echte Arbitrage liegt, und was Julius auf die Frage antwortet, ob er für 2 Milliarden verkaufen würde. Eine Folge über die Agentur von morgen, und darüber, wie schnell man sie bauen kann, bevor Omnicom und WPP sich auch nur einmal restrukturiert haben. Julius auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/julius-koerfgen/ Uplane: https://uplane.com (03:30) Moin: Wie lange haben Agenturen noch? (04:48) Vorort von Frankfurt und der Traum von der Premier League (05:29) Freischwimmer: eingerissene Hose, Nähkasten, eigene Marke mit 17 (07:08) Sechsstelliges Investment und nach einem Jahr out of cash (08:43) Responsibly, Rocket und der Masterplan San Francisco (09:34) Enpal: Donnerstag Interview, Montag erster Arbeitstag (11:18) Energieportal24: 25 Prozent des Enpal-Volumens in 12 Wochen (14:52) 40 bis 50 Prozent des weltweiten Ad-Spends verpuffen (16:32) Der Uplane-Gedanke: alles Manuelle kann AI besser (19:22) Start in Lukas' Wohnzimmer: LinkedIn-Sales und Ad Generator (21:05) Der erste Check kommt von Maxim (Enpal) (21:54) YC-Absage und der neue Pitch: „die beste Marketing-Agentur der Welt" (23:11) Deutsche Bahn: 11 Monate bis zur Unterschrift (24:30) Was YC wirklich bringt: Mindset, Chesky und Altman (26:55) Kein Outreach, 120 bis 130 Investor-Calls in zwei Wochen (29:20) Rapid Fire (31:33) Ganzes Team nach San Francisco (32:45) Kundengewinnung: Network und die Deutsche-Bahn-Story (34:45) Die Kalshi-Story: ein Kaffee in Sunnyvale (36:45) US-Speed vs. Deutschland und SOC 2 seit Batch-Start (38:05) Wo heute noch Arbitrage liegt: Speed und Personalisierung (41:05) Service statt SaaS: die Omnicom-Punchline (42:45) Die 2-Milliarden-Frage (43:16) O1-Visa fürs ganze Team und was San Francisco wirklich bringt (46:05) Siebenstellig heute, 100 Millionen Ende 2027? (47:15) Sechs-Tage-Wochen und wie man Talent bindet (49:15) Demo, Drei-Monats-Pilot und Kontakt
53 Minuten
Tokenmade event am 28. September in Muenchen: https://www.tokenmade.ai/events Germany at the Frontier, 8. Oktober im House of AI: https://www.house-of.ai/germany-at-the-frontier Community: https://linktr.ee/omrsvu Ich war Product Manager bei LinkedIn. Sebastian Scott baut mit Clera den KI-Headhunter, der das Job Board überflüssig machen soll. Klar, dass wir uns über LinkedIn streiten. Sebastian ist Ende 20, halb Brite, halb Deutscher, geboren in Singapur, aufgewachsen im Münchner Umland. Mit 17 hat er seine erste Firma gegründet, Clera hat er von einem Airbnb in Lima aus gebootstrapped, alle sechs Wochen ein neues Land, bevor es mit dem Team nach San Francisco ging. Clera funktioniert wie ein richtig guter Headhunter, nur per iMessage, WhatsApp und E-Mail: Talente sagen, wohin sie wollen, Clera matcht sie mit über 2.000 Jobs bei mehr als 500 Startups und macht eine Warm Intro direkt zum Founder. Heute vertritt Clera knapp 200.000 Talente in den USA und Europa, macht mehrere Millionen Umsatz und hat drei Millionen Dollar Pre-Seed von US-Investoren geraised. Kostenlos für Talente, 15 Prozent Success Fee für Companies. Sebastians Formel: qualitativ der Porsche, preislich der Aldi. Wir sprechen darüber, was an LinkedIn und Job Boards kaputt ist (Stichwort falsche Incentives), warum das Open-to-Work-Badge bei Top-Startups eher schadet als hilft, wie Clera mit Copycats wie Dex und Mercor umgeht und was der echte Moat ist, wenn jeder die Website vibe coden kann. Dazu: die Kritik auf Trustpilot, Resume-Farming-Scams mit 800-Dollar-Coaches und warum Sebastian jede negative Review persönlich beantwortet. Außerdem: das Leben im Hacker House in San Francisco (inklusive der Putzhilfe, die heute im Customer Success Team arbeitet), 996 als Arbeitsmodell, die Glocke, die läutet, wenn jemand sein Claude-Limit erreicht, das E2-Visum als Life Hack für deutsche Founder, warum ohne US-Investoren niemand einen ernst nimmt, und ob Clera auch aus Berlin funktionieren würde. Eine Folge über Recruiting im KI-Zeitalter, deutschen Bootstrapping-Mindset im Valley und die Frage, ob LinkedIn in zehn Jahren noch jemand braucht.
41 Minuten
Heute spreche ich mit meiner eigenen Praktikantin. Clara Grözinger ist 20, studiert an der ESADE in Barcelona und hat die letzten zwei Monate das House of AI in San Francisco mitgeprägt, als unsere erste Entrepreneur in Residence. Ohne je programmiert zu haben, hat sie hier mit P0 komplette Software gebaut: ein Operating System, das das House of AI managt, und ein CRM für BePurple. Ihr Rezept: hunderte Male fragen, "erklär's nochmal für eine Zehnjährige", und einfach machen. Im Gespräch erzählt sie, wie ihre Generation wirklich über AI denkt, wie man heute an der Uni lernt, wenn ChatGPT jede Hausarbeit schreiben kann, und wie viel Angst ihr Jahrgang vor dem Jobmarkt hat. Dazu: warum sie LinkedIn cringe findet, welche Apps sie nutzt, die ich nicht kannte, und wofür sie AI ganz bewusst nicht einsetzt. Und es geht um ihre Nachfolge: Die Stelle als Entrepreneur in Residence im House of AI ist ab sofort frei. 50 Prozent fester Job, 50 Prozent Zeit für die eigene Gründungsidee, mit Gehalt, Bonus, Shares, Medical Insurance und auf Wunsch J1-Visum für Bewerber aus Deutschland. Alle Infos und der Bewerbungslink stehen in den Shownotes. Eine Folge über die erste Generation, die mit AI studiert, und über die Kunst, einfach mal zu machen.
29 Minuten
Große Ankündigung: Am 8. Oktober veranstalten wir Germany at the Frontier, einen Tag im House of AI in San Francisco mit 80 bis 100 ausgewählten Entscheidern, Foundern und Investoren aus Deutschland und dem Valley. Mein Co-Host dabei: Christian Weniger. Christian hat für den Staatsfonds in Abu Dhabi investiert, seinen eigenen VC-Fonds gegründet und verkauft (ja, das geht) und ist dann mit Frau und Kind nach Stanford gezogen. Heute baut er an der Brücke zwischen Deutschland und dem Silicon Valley. Wir sprechen darüber, warum Amerikaner Europa für ein Museum halten, wieso deutsche VCs ihre Investments kontrollieren statt ihre Gründer zu befähigen, warum in den USA das 20- bis 30-fache Kapital unterwegs ist und was ein Sequoia-Partner sagte, als er zum ersten Mal deutsche Founder beim Dinner traf. Und natürlich: Was Germany at the Frontier wird, wer kommen soll und wie du dich bewirbst. Nur 80 bis 100 Plätze.
1 Stunde 9 Minuten
2 Tasks vorab: p0 ausprobieren: www.bepurple.ai Und unserer Whatsapp Community beitreten: https://linktr.ee/omrsvu Mike Mahlkow ist zweimal durch Y Combinator gegangen (mit Blair und Fastgen), hat über 50 Angel-Investments gemacht und baut jetzt seinen eigenen Fund auf, mit Fokus auf Immigrant Founders in den USA. Sein allererstes Investment hat 29x returned, finanziert hat er es aus dem Dispo. In dieser Folge erzählt Mike, wie aus einem Handball-Leistungssportler aus Dormagen ein Investor zwischen New York und San Francisco wurde. Wir sprechen über den Unterschied zwischen einem guten Exit und einem Fire Sale, warum er nach zwei eigenen Firmen lieber 20 bis 30 Companies "ein bisschen mitgründet" statt einer eigenen, und worauf er bei Gründern wirklich achtet: Raw Ambition, High Agency und Teamsynergie. Außerdem: warum das Why Now in den meisten Decks fehlt, was AI-generierte Pitch Decks sofort verraten, und warum man in Deutschland erfolgreiche Firmen "trotz und nicht wegen" des Bürokratieapparats baut. Ein Gespräch über Disziplin, Resilienz und die Frage, ob Erfahrung oder Hunger das bessere Gründer-Asset ist. Diese Folge wird unterstützt von BePurple.ai
56 Minuten
2 Tasks vorab: p0 ausprobieren: www.bepurple.ai Und unserer Whatsapp Community beitreten: https://linktr.ee/omrsvu Mit 18 steht Nikolas Keller mit gebrochenem Schulfranzösisch und 20 Kopien seines Lebenslaufs an einem Strand in Südfrankreich und klappert Restaurant für Restaurant ab, bis ihn das fünfte als Jungkoch nimmt. Kochen konnte er da noch nicht. Heute baut er mit seinem Mitgründer Lukas das YC-Startup Walter in San Francisco, einen KI-Agenten, der in SAP, Oracle und Microsoft Dynamics einzieht und die stumpfe Copy-und-Paste-Arbeit in Fertigungsbetrieben übernimmt. Im Gespräch mit Christian Byza erzählt Nikolas, wie eine Spitzenküche wirklich funktioniert, warum er sich beim CDTM erst ablehnen ließ und dann doch reinkam, wie er sich bei einem Startup ohne passenden Lebenslauf einfach reingesneakt hat und wie er und Lukas vier zahlende Pilotkunden gewonnen haben, bevor sie überhaupt richtig gebaut hatten. Dazu: ehrliche Zahlen vor dem Demo Day, wie sich das aktuelle YC-Batch wirklich anfühlt und was er einem 19-Jährigen nach dem Abi heute raten würde. Ein Gespräch über Hartnäckigkeit, den Mut zum Quereinstieg und die Frage, warum man manchmal einfach machen muss.
46 Minuten
2 Tasks vorab: p0 ausprobieren: www.bepurple.ai Und unserer Whatsapp Community beitreten: https://linktr.ee/omrsvu Vor 10 Monaten saß Peter Steinberger noch in Wien und hatte drei Jahre lang nach dem €100M-Exit von PSPDFKit keine Zeile Code geschrieben. Heute steht er auf der TED-Bühne, ist bei Lex Fridman zu Gast, und sowohl Mark Zuckerberg als auch Sam Altman rufen ihn persönlich an, um ihn für ihre Labs zu gewinnen. Der Grund: OpenClaw. Das agentische Framework mit über 180.000 GitHub Stars, das die ganze Branche nervös macht und für Peter selbst seine Wohnungen verwaltet, mit seiner Putzfrau kommuniziert und nebenbei Pull Requests schreibt. In dieser Folge erzählt Peter, wie der virale Moment wirklich entstanden ist, warum er sich am Ende für OpenAI entschieden hat – und was es bedeutet, plötzlich als Solo-Builder in einer 4.000-Personen-Firma zu sitzen. Wir sprechen über Vibe Coding, Job-Verlust durch AI, warum Europa beim Bieten um ihn schlicht zu langsam war und was er einem CTO heute empfiehlt, der noch skeptisch ist.
33 Minuten
Chat GPT Boss Nick Turley (und VP of product bei OpenAI) ist jetzt Stammgast im OMR Silicon Valley Update. Zum 2. Mal durfte ich ihn auf der großen OMR Conference Stage vor 15k Menschen interviewen. Wie weit sind wir wirklich davon entfernt, dass KI einfach selbständig Dinge für uns erledigt? Statt zu antworten, einfach machen? Nick Turley, Head of ChatGPT bei OpenAI, gibt darauf eine überraschend konkrete Antwort: sechs Monate. Mit dem Zukauf von Peter Steinberger und OpenClaw hat OpenAI den Schritt vom reaktiven Chatbot hin zum proaktiven Assistenten eingeleitet, der ganze Computer für dich bedient. Ich holte Nick zum zweiten Mal in die OMR Silicon Valley Update Reihe. Live von der OMR Bühne vor 15.000 Menschen sprechen wir beiden über die wichtigste Wette von OpenAI im letzten Jahr, warum ChatGPT trotz einer Milliarde Nutzer immer noch wie MS-DOS funktioniert, was 250 Millionen Menschen wöchentlich an Gesundheitsfragen reinkippen, und warum Nick glaubt, dass Deutschland gerade jetzt eine riesige Chance hat. Außerdem: was Sam Altman richtig gut macht, warum OpenAI im KI-Coding-Rennen plötzlich Konkurrenz bekommt, und wo Nick die nächste große Welle für Gründer sieht. Live von der OMR Bühne in Hamburg mit Nick Turley. Auf gehts. p0 ausprobieren: www.bepurple.ai Und unserer Whatsapp Community beitreten: https://linktr.ee/omrsvu
1 Stunde 5 Minuten
p0 ausprobieren: www.bepurple.ai Und unserer Whatsapp Community beitreten: https://linktr.ee/omrsvu --- Stefano Benedikter hat bei Merrill Lynch in London Milliarden-Deals gemacht — und dann alles hingeworfen, um als Erster Pizza Hut nach Sub-Sahara-Afrika zu bringen. In Sambia. Am ersten Tag hat er internationale Verkaufsrekorde gebrochen. Danach kamen Vodafone, eine Blaubeerfarm mit über 10.000 Mitarbeitern in Simbabwe, eine Kaffee-Rösterei und La Marzocco als Reseller. 7 Exits in 20 Ländern über 13 Jahre. Zwischendurch hat er auf einem 10.000-Acre-Anwesen in Sambia gelebt — mit 7.000 Tieren, darunter Elefanten, Giraffen und zwei Geparden als Haustiere. Sein Ziel: den "Central Park of Africa" bauen. Heute baut Stefano Nuraxi, eine AI-Longevity-Company, die ein sogenanntes World Model für menschliche Gesundheit entwickelt. Der Clou: Es soll vorhersagen, was in deinem Körper in den nächsten Jahren passiert — und zwar nicht mit einem LLM wie ChatGPT, sondern mit einem komplett neuen Ansatz. Gelauncht hat er das Ganze nicht im Silicon Valley, sondern in Saudi-Arabien. Wir sprechen darüber, warum Brian Johnson aufgehört hat zu leben, wie man in Ländern ohne Strom und Straßen globale Marken aufbaut, warum die Schubkarre in Simbabwe mehr wert war als das Geld drin — und warum in 50 Jahren die Hälfte der Welt Afrikaner sein wird.
53 Minuten
Jetzt als Gast zur TokenMade.ai anmelden! Dann p0 ausprobieren: www.bepurple.ai Und unserer Whatsapp Community beitreten: https://linktr.ee/omrsvu In dieser Folge spreche ich mit Dominik Middelmann, Co-Founder und CEO von mdhub (YC S24). mdhub baut ein AI-natives Betriebssystem für Behavioral-Health-Kliniken in den USA: drei AI-Worker (Sarah für Admissions, Emma für klinische Dokumentation, Eric fürs Billing) plus EHR, CRM und Revenue Cycle Management in einer Plattform. Themen der Folge: Vom Internat in England über King's College, LBS und BCG zu vier prägenden Jahren bei TIER Mobility — und wie aus zwei TIER-Kollegen das mdhub-Founding-Team wurde. Warum Behavioral Health und nicht General Healthcare. Wie der Taco-Laden-Moment mit Efren die Idee zündete und warum 100 Gespräche mit Ärzten der eigentliche Startpunkt waren. Wie der erste VC nach einer Live-Demo auf einem Golfplatz 100.000 Dollar zusagte. Warum Y Combinator drei Anläufe brauchte. Wie aus 800k Seed eine Firma wurde, die dieses Jahr 10 Millionen ARR knacken will. Strategie-Entscheidung Full-Stack statt Point Solution: Warum mdhub das genaue Gegenteil von Abridge baut, dessen Series E gerade auf 5,3 Milliarden Dollar Bewertung landete. Wie ein 11-Personen-Team eine Firma auf 10 Millionen ARR skaliert, warum AI-Agents das alte Hiring-Playbook ablösen, und was deutsche Gründer von der amerikanischen Sales-Kultur lernen können. Plus: Warum ein Junge aus Bochum bodenständig bleibt, auch wenn er in San Francisco gegen die Großen antritt.
58 Minuten
Jetzt bewerben zum ersten TokenMade.ai Event in Hamburg! Dann p0 ausprobieren: www.bepurple.ai Und unserer Whatsapp Community beitreten: https://linktr.ee/omrsvu Louis Morgner hat mit Anfang 20 Jamie mitgegründet – Europas führendes AI-Notetaking-Startup mit Millionen-Umsatz. Dann ist er rausgegangen. Mitten im Wachstum. Heute baut der 26-Jährige mit Acta gleichzeitig mehrere Ventures auf und hat ohne fertiges Produkt über 2 Millionen Views und 15.000 Follower in zwei Monaten generiert – komplett organisch. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum er Jamie verlassen hat, wie er ein Team aufbaut, das wie ein Steven-Spielberg-Set funktioniert, warum Content heute der wahre Moat ist und was es bedeutet, alles öffentlich zu machen. Außerdem: Warum er trotz aller Ambitionen wieder nach Berlin zurückgeht, was er am europäischen Startup-Ökosystem hasst und warum „People prefer the certainty of misery over the misery of uncertainty“ mehr als nur ein Spruch ist.