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Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick Archiv

1600 Episoden
12 Minuten
"Es ist die Frage, ob die großen Preise für die Staatsanleihen-Märkte gerechtfertigt sind, wenn man weiß, dass die Überschuldung so dramatisch ist, dass man sie nicht mehr zurückzahlen kann. Natürlich ist der Aktienmarkt teuer, aber wenn die Alternative noch teurer ist, muss man keine Angst haben, dass der Crash vor der Haustür steht", sagt Robert Halver. Zur Schuldensituation sagt der Börsenexperte der Baader Bank weiter: "Man kann es nicht mehr zurückzahlen. Das heißt die Notenbank ist gezwungen, die Zinsen günstig zu halten. Die Notenbanken werden zur Mülldeponie. Man wird es nicht mehr hinbekommen mit Steuererhöhungen oder nachkommenden Generationen, dass die Staatsschulden einigermaßen wieder ausgeglichen sind. Der Zug ist einfach abgefahren." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.
21 Minuten
Die US-Märkte haben Schwierigkeiten, sich von den Verlusten zu erholen, die durch steigende Zinsen bei den Staatsanleihen ausgelöst wurden. Beeindruckt das aber wirklich die Wall Street? "Wir sind hier in wilden stürmischen Gewässern. Historisch gesehen ist der Februar ein Monat der Konsolidierung", sagt Peter Tuchman beim IG Trading Talk. "Wir haben Marktbewegungen aus irrationalen Gründen gesehen. Jetzt ist der Markt transparenter, aber in gewisser Weise sehr ADD", sagt der Einstein der Wall Street. Salah-Eddine Bouhmidi (Head of Markets IG) und Manuel Koch besprechen mit dem legendären Wall Street-Broker die aktuellen Märkte und wie sich NYC und die Wall Street nach der Pandemie verändern könnten. Mehr Infos auf https://www.ig.com
9 Minuten
Beim "Trade der Woche" geht es diesmal um Delivery Hero. Berichten zufolge will sich Goldman Sachs von Millionen Aktien des Lieferdienstes trennen. "Wir dürfen nicht vergessen, dass die Aktien in wenigen Monaten 40 Prozent oben draufgepackt hat. Dass dann irgendwann mal Gewinnmitnahmen wie bei Goldman Sachs stattfinden, bietet sich auf dem Niveau an. Wir wollen uns die scharfe Korrektur zunutze machen und haben deswegen ein Zertifikat (WKN: UD8 L6D) von der UBS mit Hebel 3,21 und einem KO von 73,81 Euro ausgewählt", sagt Samir Boyardan. Der Händler von HeavytraderZ schaut im Interview zudem auf den Dax. Mehr Infos im Interview und auf https://www.heavytraderz.live
7 Minuten
Überall liest man vom drohenden Börsencrash - aber welcher ist jetzt genau gemeint? Und sind Aktien wirklich so heiß gelaufen? "Natürlich ist der Aktienmarkt teuer, aber wenn die Alternative noch teurer ist, muss man keine Angst haben, dass der Crash vor der Haustür steht." Viel schlimmer könnten sich die enormen Schulden auf Dauer auswirken. Werden die jemals wieder zurückgezahlt? "Die Notenbanken werden zur Mülldeponie. Man wird es nicht mehr hinbekommen mit Steuererhöhungen oder nachkommenden Generationen, dass die Staatsschulden einigermaßen wieder ausgeglichen sind. Der Zug ist einfach abgefahren." Unser Expertenthema bei Inside MarketsX. Manuel Koch schaut zudem wieder auf zwei Top-Empfehlungen der trading-house Börsenakademie: Blackrock und Platin. Mehr Infos auf https://www.trading-house.de
7 Minuten
In den vergangenen Tagen geisterte das Schreckgespenst der Inflation durch die Märkte. Könnte die Zeit der Niedrigzinsen womöglich bald vorbei sein? Die Worte von US-Notenbank-Chef Jerome Powell beruhigten am Dienstag jedoch erst einmal wieder. "Wie stark die Inflation anziehen wird, kann keiner wirklich sagen, aber die Sorgen sind durchaus berechtigt. Denn die Märkte setzen auf ein Ende der Krise", sagt Max Wienke. Der XTB-Marktanalyst weiter: "Die ersten Termine wären frühestens Ende 2022, Anfang 2023." Was können wir vom Jahr 2021 erwarten? "Ich bin recht optimistisch, dass wir dieses Jahr neue Rekordhochs an den Aktienmärkten erreichen könnten. Wenn der Dax die 15.000-Punkte-Marke knacken würde, wäre das nicht unrealistisch." Alle Details im Interview von Manuel Koch im XTB Market Talk und auf https://www.xtb.com
17 Minuten
Der Berliner Immobilienmarkt ist ständig in den Schlagzeilen: Zu wenig Wohnraum, steigende Mieten und ungewisse Gesetze wie der Mietendeckel belasten Eigentümer und Mieter. Was läuft in der Hauptstadt falsch? Welche Rolle spielt die Politik? "Viele Objekte sind immer noch in der Entwicklung oder nicht realisiert worden. Es dauert einfach viel zu lang", mahnt Corvin Tolle von Tolle Immobilien. Berlin braucht aber in den kommenden zehn Jahren 200.000 neue Wohnungen. "Die Kraft liegt in der Metropolregion Berlin-Brandenburg. Und wenn man sich mal überlegt, dass wir daraus in den nächsten 20 Jahren das neue Silicon Valley machen. Wirtschaftsansiedlung, Wohnraum und Infrastruktur zu schaffen, ist nicht nur ein Traum, sondern es ist real. Gerade nach der Pandemie könnten wir jetzt eine neue Gründerzeit erleben", so Sebastian Czaja. Der Fraktionschef der Berliner FDP weiter: "Interdisziplinäres Denken muss ein relevantes Motto auch für einen zukünftigen Senat sein. Nur dann kann es gelingen." Mehr Infos auch auf https://tolle-immobilien.de
7 Minuten
Telefónica Deutschland hat am Morgen seine Jahresergebnisse veröffentlicht. Trotz der Corona-Krise ist der Konzern in allen wichtigen Bereichen gewachsen. "Es haben sich immer mehr Kunden für uns entschieden. Über 1,26 Millionen neue Vertragskunden konnten wir verzeichnen. Alleine im letzten Quartal 490.000 davon. Damit wachsen wir stärker als der Wettbewerb. Das spiegelt sich auch im Umsatz wider - der wächst um 1,8 Prozent auf 7,53 Milliarden Euro." Zudem will der Mobilfunkanbieter im Jahr 2021 so viel investieren wie noch nie. "Wir werden weiterhin in den 4G-Ausbau investieren. So schließen wir gemeinsam mit der Telekom und Vodafone letzte Versorgungslücken. Aber wir werden hauptsächlich unsere Investition in die 5G-Netze ausbauen. Bis Ende 2021 wollen wir mehr als 30 Prozent und bis 2025 sogar eine bundesweite Bevölkerungsabdeckung erreichen.
7 Minuten
Während die Aktienmärkte mit Rekorden ins Jahr gestartet sind, lief es für einige Rohstoffe doch schleppender. Wo liegen die Probleme und wo die Chancen? "Wir sehen in den USA steigende Zinsen für Staatsanleihen. Also Gegenwind für den Goldpreis. Es sind durchaus noch einmal fünf bis zehn Prozent Rückschlagspotential da, aber langfristige Anleger könnten allmählich über einen Einstieg bei Gold nachdenken. Und da bin ich eher ein Freund von ETCs", sagt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Welche Rohstoffe sind sonst im Fokus? “Die Ölpreise sind schon arg weit gelaufen. Aber bei den Edelmetallen ist Platin so ein wenig der Nachzügler, wir sehen starke Preissteigerungen. Und Zukunftspotential auch für Kupfer”, so der Experte der Deutschen Bank bei Manuel Koch im Interview an der Frankfurter Börse. Mehr Infos auch auf https://www.xetra-gold.com
8 Minuten
"So gut ist der Dax jetzt auch nicht. Seit einiger Zeit haben wir eine Outperformance an den asiatischen Börsen. Auf den ersten fünf Plätzen der Relative-Stärke-Liste finden wir vier asiatische Börsen. Außerdem hat der ATX - der österreichische Index - doch auf Platz eins sehr an Glanz gewonnen", sagt Christian Henke im IG Trading Talk. Der Senior Marktanalyst weiter: "Gerade der Nikkei ist interessant. Er ist noch ein Stück von Rekorden entfernt und gerade darin kann man Aufwärtspotential sehen." Alle Infos auch auf https://www.ig.com
7 Minuten
Beim "Trade der Woche" geht es diesmal um die BASF. "Nächste Woche Donnerstag werden die Zahlen präsentiert. Die Aktie ist spannend und ich erwarte positive Zahlen und einen guten Ausblick. Wir haben deswegen ein Zertifikat (WKN: UE2 6Y3) von der UBS mit Hebel 3,76 und ein KO von 50 Euro ausgewählt", sagt Andreas Wolf. Der Händler von HeavytraderZ schaut im Interview zudem auf die Aktien von Chevron und Verizon, die gerade auch von Star-Investor Warren Buffett gekauft wurden. Mehr Infos im Interview und auf https://www.heavytraderz.live
7 Minuten
Die Mega-Schulden-Aufnahme startet: Das EU-Parlament hat den Corona-Aufbaufonds angenommen, wobei es bei der Vergabe der Mittel gar nicht mitreden darf. Der Fonds kann jetzt Milliarden vergeben, wovon fast die Hälfte nicht zurückgezahlt werden muss. Bekommen wir jetzt durch die Hintertür die Vergemeinschaftung von Schulden in der EU? "Warum Hintertür? Das ist der Vordereingang mit voller Beleuchtung. Eine Krise muss man nutzen und die hat die EU genutzt, in dem wir immer mehr aus der europäischen Stabilitäts- eine Schulden-Union machen. Die Tür ist aufgemacht und die kriegen wir nie wieder zu." Unser Expertenthema bei Inside MarketsX. Manuel Koch schaut zudem wieder auf zwei Top-Empfehlungen der trading-house Börsenakademie: Bitcoin und Gold. Mehr Infos auf https://www.trading-house.de
7 Minuten
"Green Rush" nennen einige die Goldgräber-Stimmung bei den Cannabis-Aktien, die zuletzt einen Kurssprung erlebten. Zudem könnte es unter Präsident Biden in den USA zu mehr Legalisierung kommen. Aber wie viel Potential hat der Markt? "Es gab regelrechte Kursexplosionen. Zwei Werte standen da nach Nachrichten im Fokus: Tilray und Aphria", sagt Max Wienke. Gibt es Parallelen zur Spekulationsblase von GameStop? Der XTB-Marktanalyst: "Hier geht es nicht um Hedgefonds, sondern Anleger setzen auf die Legalisierung durch die Biden-Regierung." Alle Details im Interview von Manuel Koch im XTB Market Talk und auf https://www.xtb.com
5 Minuten
Die Finanzlage der Pensionskassen spitzt sich weiter zu. Die Versicherungsaufsicht hat gerade erst zwei dicht gemacht und beobachtet 36 von 135 Kassen. Welche Probleme haben die Pensionskassen? Ist die Altersvorsorge noch sicher? "Das Problem ist natürlich die Niedrigzinsphase! Man kann die Garantien nicht mehr einhalten, die teilweise mit Garantiezinsen von drei bis vier Prozent verkauft wurden. Hier muss man Sorge haben, ob eine vernünftige Rendite überhaupt noch erwirtschaftet werden kann", sagt Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: "Ganz fatal wird es dann, wenn die Pensionskassen so in Schieflage geraten, dass sie ihre Leistungen sogar kürzen müssen." Alle Details im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse.
8 Minuten
Der Bitcoin ist zuletzt richtig nach oben geschossen, als Tesla-Chef Elon Musk bekannt gab, dass der Elektro-Autobauer für 1,5 Milliarden Dollar in Bitcoin investiert hatte. Im Video schauen wir nicht auf Bitcoin selbst, sondern auf Alternativen. Auf Unternehmen, die auf die Blockchain-Technologie setzen. Was gibt es denn da noch für interessante Namen in der Branche? "Da gibt es jede Menge Unternehmen. Wir haben da z.B. große Tech-Konzerne wie Facebook, Microsoft, IBM, AMD oder die Bank of America. Da haben dann immer Teile des Geschäftsmodells etwas mit Blockchain zu tun. Und dann haben wir jede Menge Startups. Das ist deutlich riskanter für Anleger", sagt Jessica Schwarzer. Die Buchautorin und Finanzjournalistin weiter: "Da ist Musik drin im Thema. Gerade durch den Bitcoin. Es gibt auch ein Themen-ETF, das an der Börse Frankfurt notiert ist und es gibt noch jede Menge Fonds." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.
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