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Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick Archiv

1600 Episoden
6 Minuten
Die Börsianer sind zwar laut ZEW-Barometer in Hochstimmung, aber die Aktienmärkte haben trotzdem zu kämpfen, ihre Niveaus zu halten. “Die Möglichkeit auf steigende Zinsen und eine höhere Inflation belasten wieder einmal. Solche Seitwärtsphasen haben wir aber auch schon öfter gesehen. Amazon bewegt sich seit dem Sommer seitwärts, das gleiche gilt für Netflix. Am deutschen Aktienmarkt konzentriert man sich auf Werte wie Delivery Hero, Zalando oder HelloFresh. Alle drei Werte haben um fast 20 Prozent nachgegeben”, sagt Max Wienke. Wie sollten sich Anleger jetzt positionieren und welche Branchen sind interessant? “Gutlaufende Unternehmen sind teuer - aber Qualität hat auch ihren Preis. Viele könnten annehmen, dass Titel z.B. der Airlines attraktiv sind. Aber günstige Kurse bedeuten nicht zwangsläufig vielversprechende Anstiege für die Zukunft. Es gibt einfach noch sehr viel Unsicherheit”, so der Marktanalyst im XTB Market Talk. Alle Details auch im Interview von Manuel Koch und auf https://www.xtb.com
6 Minuten
Telefónica Deutschland hat am Morgen seine Zahlen für Q1 veröffentlicht. Im Corona-Umfeld wurde der Umsatz leicht um 0,2 Prozent gesteigert. Ohne Covid wären es 1,5 Prozent gewesen, so der Münchner Mobilfunkanbieter. Eine hohe Nachfrage gab es nach hochwertigen Smartphones und im Festnetzbereich. "Wir haben über 262.000 Neukunden hinzugewinnen können. Das sind mehr Kunden wie im Vergleichsquartal im letzten Jahr, wo wir nur zwei Wochen im Lockdown waren. Unsere Investitionen in Service und Netz zahlen sich aus", so Markus Rolle. Die Prognose fürs Gesamtjahr 2021 steht. "Wir müssen das Covid-Umfeld weiterhin sehr genau beobachten. Wie sich die Restriktionen auf unser Geschäft auswirken. Getrieben durch die gute Q1-Entwicklung sehen wir unsere Prognose als bestätigt an. Die Investitionsquote werden wir steigern auf 17 bis 18 Prozent des Umsatzes", so der CFO von Telefónica Deutschland bei Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch im Interview.
4 Minuten
Zeitenwende am Finanzmarkt: Der Bundestag macht den Weg für digitale Wertpapiere frei. Ist Deutschland jetzt fit für die Krypto-Zukunft? Und was bedeutet das für Anleger? "Das ist jetzt ziemlich neu. Ich denke es ist erst einmal ein technisches Ding. Ich denke die Abwicklung wird effizienter und günstiger. So könnte das Wertpapiergeschäft für den Kunden billiger werden. Unternehmen kommen vielleicht schneller an den Markt", sagt Stefan Scharffetter von der Baader Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse.
10 Minuten
Der Bitcoin ist zuletzt etwas ins Stocken geraten, dafür lief es für den Ether richtig gut. Was sollten Anleger jetzt bei Krypto-Investments beachten? “Die Luft bei Bitcoin ist schon etwas raus. Wir konsolidieren auf hohem Terrain. Wir atmen jetzt über Tage und vielleicht Wochen erst einmal durch”, sagt Timo Emden. Der Marktwert von Ether hat die Schwelle von 400 Milliarden Dollar überschritten. Kann Ether auch den Bitcoin (1,1 Billionen) überholen? Der Kryptoexperte weiter: “Wir dürfen nicht vergessen, dass der Bitcoin schon aus Marketing-Sicht einen Vorteil hat. Denn er ist die erste, größte und bekannteste Kryptowährung. Ether ist die zweitgrößte. Aber ich glaube, dass Ether dem Bitcoin in den kommenden Jahren angesichts des praktischen Nutzens definitiv sehr auf die Pelle rücken kann.” Alle Details im IG Trading Talk mit Manuel Koch und auf https://www.ig.com
6 Minuten
Zur Wochenmitte ist der DAX unter die Marke von 15.000 Punkten gegangen. Grund waren Aussagen der neuen US-Finanzministerin Janet Yellen über mögliche Zinserhöhungen. Die Märkte reagierten sofort. “Das war der Grund, warum der Markt abgerutscht ist. Da kamen dann Sorgen auf, dass an der Zinsschraube was gemacht werden könnte. Natürlich war das sicherlich auch ein Testballon. Der Markt hat sich aber schnell wieder erholt." Und wie sollten sich Anleger jetzt aufstellen? Unser Expertenthema bei Inside MarketsX. Manuel Koch schaut zudem wieder auf Top-Empfehlungen der trading-house Börsenakademie: Fraport und Kraft Heinz. Mehr Infos auf https://www.trading-house.de
4 Minuten
"Sell in May and go away" heißt eine alte Börsenweisheit, die sich auf den Zeitraum Mai bis Oktober bezieht. “Der Spruch geht auf die 1930er Jahre zurück. Das Thema ist, dass man sich in den tendenziell schlechteren Sommermonaten zurückhält und dann zurückkehrt, wenn die Renditen besser sind”, sagt Max Wienke. Und gilt die Regel noch - denn immerhin ist der Dax in dieser Woche aus der Seitwärtsbewegung unter die Marke von 15.000 Punkten ausgebrochen. “In jedem Jahr gibt es Abweichungen. Beim Dax gibt es aber meistens im Mai eine Seitwärtsbewegung. Wir schauen jetzt vor allem, wie Corona weitergeht”, so der Marktanalyst im XTB Market Talk. Alle Details auch im Interview von Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.xtb.com
28 Minuten
Eigentlich wollte Rock Tech das für Elektroauto-Batterien eingesetzte Lithium nur aus einer kanadischen Mine fördern. Doch die Nachfrage durch die rasant wachsende Elektromobilität wird in den nächsten Jahren so enorm wachsen, dass das kanadische Unternehmen eine Chance sah und den Rohstoff nun auch weiterverarbeiten will. Dafür wird für 400 Millionen Euro ein erster Standort in Ostdeutschland gebaut. Damit ist man nah an Tesla und Volkswagen dran. "Jetzt ist eine hochspannende Situation. Die Nachfrage nach Lithium steigt massiv. Investitionen sind jetzt notwenig, sonst kriegen wir die Angebots-Engpässe nicht gelöst", sagt Dirk Harbecke. Geld sammelt das Unternehmen durch Banken, Subventionen und am Kapitalmarkt ein. "Die Lithium-Aktien haben bereits begonnen seit Anfang des Jahres zu steigen. Der Lithium-Preis ist von gut 6.000 Dollar Mitte Dezember letzten Jahres auf jetzt über 13.000 Dollar gestiegen. Wir werden Preise in diesem Sommer oder Herbst von 20.000 Dollar sehen, weil die Engpässe jetzt erst losgehen", so der CEO von Rock Tech Lithium, dessen eigene Aktie schon um fast 200 Prozent gestiegen ist. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch und auf https://www.rocktechlithium.com
17 Minuten
Lockdown und Pandemie lähmen die deutsche Wirtschaft. So sank das BIP im ersten Quartal erneut um 1,7 Prozent. Die Exportwirtschaft läuft, aber die Dienstleistung und andere Branchen leiden immer stärker. Ein Vorkrisenniveau rückt in weitere Ferne. "Unsere Prognosen sagen, Anfang 2022 könnte die deutsche Wirtschaft wieder auf Vorkrisenniveau sein. Aber das heißt ja nicht, dass man alles wieder aufgeholt hat. Diese Pandemie hat einen nachhaltigen wirtschaftlichen Schaden angerichtet. Es wird Unternehmen in die Pleite treiben, Menschen in die Arbeitslosigkeit treiben. Viele Menschen haben enorm gelitten. Den Schaden wird man nicht in ein oder zwei Jahren aufholen können", so Prof. Marcel Fratzscher. Welche Rolle spielt da die Politik in einem Wahljahr? "Wahrscheinlich ist dieses Jahr 2021 das wichtigste Jahr für den wirtschaftlichen Ausblick für die nächsten zehn bis 20 Jahre. Denn jetzt werden die Weichen gestellt", so der DIW-Präsident. Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch bespricht mit dem Top-Ökonomen ausführlich die Themen Schulden, Inflation, Insolvenzen, Hilfsprogramme, Digitalisierung und die Verhältnismäßigkeit der politischen Maßnahmen.
8 Minuten
Die Deutsche Bank hat das erste Quartal mit einem Gewinn von über 900 Millionen Euro so gut wie seit sieben Jahren nicht mehr abgeschlossen. Vor allem das Investmentbanking boomte. "Das ist nachhaltig. Man hat in der Vergangenheit sehr viele riskante Bereiche geschlossen. Dieser Gewinn steht sehr stabil da", sagt Robert Halver. Das Privatkundengeschäft stagnierte hingegen. "Die Sparte ist nicht verloren, aber hart umkämpft. Man muss pfiffig, kostengünstig und innovativ sein - dann schafft man das auch", so der Experte von der Baader Bank. Und wie steht es um die Aktie, die 2007 schon einmal über 90 Euro notierte und sich nach langer Krise und diversen CEOs jetzt zumindest wieder stabil über 10 Euro hält? "Christian Sewing ist der erste, der das Schlachtschiff kernsaniert und auf die richtige Spur gebracht hat. Jetzt steht die 13-Euro-Marke im Fokus - dann wird auch mehr Weg nach oben frei. Für viele ist es auch reizvoll, eine Aktie zu kaufen, die noch relativ tief steht", so Halver. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.
21 Minuten
Salah Bouhmidi (Head of Markets IG) and Manuel Koch (Inside Wirtschaft) talk with the legendary investor Jim Rogers (78), who lives in Singapore today. On IG Trading Talk Rogers said: Covid19 consequences: "We have never in world history had so much money printed, borrowed and spent as we're having now. Somebody has to pay the price for this. Politicians worry about the next election, they're not worried about my kids. Of course there is an alternative. I would not do it the easy way." Currencies: "I can see down the road that the US Dollar is gonna come to an end. It will still be there but not what it is now. The Euro is good but will it survive? I don't know." Gold: "I own Gold, but I am not buying it now and I haven't bought it for a while. The way things are now I would buy more Silver than Gold." Bitcoin: "My view is if Bitcoin becomes successful as a currency - and that's what the supporters say - governments will say no, you must use our money as currency. Governments work on their own computer money now, they don't want competition." Interesting stocks: "I tell you one I just bought. It's called Lufthansa." President Biden: "Mr. Biden's friends will now make money and Mr. Trump's friends won't make money. That's what happens." More information on https://www.ig.com
9 Minuten
Vor einem Börsencrash müssen Anleger keine Angst haben. Die US-Notenbank macht mit ihrer ultralockeren Geldpolitik auf unbestimmte Zeit weiter. Doch der Preis dafür sind hohe Schulden. “Die geldpolitische Rettungsnummer muss weitergehen. Wir sind weltweit verschuldet und die Welt verträgt keine Zinserhöhungen mehr. Deshalb müssen sich Anleger keine Sorgen machen, dass die Liquiditäts-Hausse austrocknet.” Unser Expertenthema bei Inside MarketsX. Manuel Koch schaut zudem wieder auf Top-Empfehlungen der trading-house Börsenakademie: Deutsche Bank (kommt der alte Glanz zurück?)und Moderna. Mehr Infos auf https://www.trading-house.de
8 Minuten
Anleger an den Finanzmärkten nehmen zurzeit die „Reflation Trades“ ins Visier. Dahinter verbirgt sich das Ziel, von einem gleichzeitigen Anstieg der Wirtschaftsleistung (engl. REcovery) und der Preise (engl. inFLATION) zu profitieren. Diese Reflation Trades funktionieren besonders gut in einer frühen Aufschwungphase nach einer Rezession wie z.B. der Corona-Pandemie. “Anleger setzen auf das Ende der Pandemie. Zyklische Werte stehen dann im Fokus. Das sind z.B. Banken oder Energieversorger oder Fluggesellschaften und Reiseunternehmen", sagt Max Wienke. "Vor allem Industriemetalle wie Kupfer haben outperformt. Gold hat sehr schlecht abgeschnitten. Wachstumsaktien sind besser als Value-Aktien gelaufen”, so der XTB-Marktanalyst. Alle Details auch zur Kritik an den Notenbanken im Interview von Manuel Koch im XTB Market Talk und auf https://www.xtb.com
38 Minuten
Corona und neue Gesetze beschäftigen den Wirtschaftsjuristen: "Gerichte haben immer wieder gesagt, hier wird viel zu verallgemeinert. Die Einschnitte sind zu groß, das Allgemeinwohl ist zu stark eingegrenzt. Die Politik will im Nachgang mit dem Infektionsschutzgesetz legitimieren, was man an Blödsinn gebaut hat", so Patrick Held. Der Spezialist für Finanz- und Versicherungsverträge weiß aus seiner Erfahrung, dass viele Klienten viel mehr herausholen könnten. "Altverträge unbedingt auf den Prüfstand stellen. Wer nicht handelt, ist selber Schuld", sagt Held. Der Geschäftsführer der Internationalen Expertenmanufaktur (IEM) schaut zudem auf neue Konzepte für Anleger: "Es geht nicht darum, was man mehr hat, sondern es geht erst einmal um den Erhalt des Vermögens. Anleger sollten nicht nur auf ein Pferd setzen, Streuung, Risiko-Minimierung, anständige Rendite. Die Triversifikation baut darauf auf." Alle Infos im Interview und auf https://iem-experten.de
10 Minuten
Steht der Dax vor einer Richtungsentscheidung und könnten härtere Lockdown-Maßnahmen der Börse und Wirtschaft schaden? "Die Börse nimmt ja immer vorweg und auch zwei weitere Monate Lockdown kann sie überspringen. Andere Dinge machen mir eher Sorgen: Sollte es Versuche geben, weitere Teile der Ukraine zu annektieren, hätte das herbe Auswirkungen auf die Börse. Aber auch der Konflikt zwischen den USA und China könnte Deutschland besonders hart treffen", sagt Stefan Riße. Und was würde eine grüne Kanzlerin Baerbock für die deutsche Wirtschaft bedeuten? "Ich fänd es ganz gut, wenn die Union mal in die Opposition ginge. Diese Partei ist absolut reformmüde. Mit einer grünen Partei würde bei grünen Finanzprodukten sicherlich noch mehr Förderung reinkommen. Da ist es spannend sich einige Werte anzuschauen. Allerdings sind da schon viele furchtbar teuer", so der Kapitalmarktstratege von ACATIS bei Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch im Interview.
23 Minuten
Mehr als 200 Milliarden US-Dollar wurden am Freitag an Wert im gesamten Kryptowährungsmarkt vernichtet. Bitcoin und andere Währungen stürzten ab, als eine von US-Präsident Biden vorgeschlagene Reichensteuer zu einer Verkaufswelle führte. "Ich glaube nicht, dass Bitcoin schon Mainstream ist. Viele Leute wie Elon Musk haben alles aus Marketinggründen versucht, um ihn zum Mainstream zu machen. Wir haben gesehen, wie Coinbase auf den Markt kam. Wir an der New York Stock Exchange waren ein wenig enttäuscht, dass wir den Börsengang nicht erhalten haben. Bei uns gibt es Menschen und Technologie. An der Nasdaq handelt es sich ausschließlich um ein Technologiespiel. Je mehr öffentliche Aufmerksamkeit digitale Währungen erhalten, desto stärker sind sie gefährdet, wenn Dinge wie Präsident Bidens Rede über die Reichensteuer herauskommen", sagt Peter Tuchman (Einstein of Wall Street). Salah-Eddine Bouhmidi (Head of Markets IG) und Manuel Koch diskutieren mit dem legendären Wall Street-Broker über grüne Investments und die aktuellen Märkte. Weitere Informationen unter https://www.ig.com
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