Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick Archiv
1600 Episoden
7 Minuten
"Denn eins ist sicher: die Rente", so hieß der berühmte Satz von Sozialminister Robert Blüm. 35 Jahre später ist eines klar: Die Rente ist nicht sicher. Die neue Bundesregierung wird dringend Weichen für die Zukunft stellen müssen. "Das ist kaum noch zu finanzieren. Man muss es klar formulieren: Die heutige Rente wird immer mehr zu einem Zubrot werden. Man muss definitiv eine Zusatz-Altersvorsorge aufbauen und das so schnell wie möglich. Anders geht es leider nicht mehr", sagt Robert Halver. Sollten in Zukunft auch Beamte ins System einzahlen? Zuletzt brachte die FDP nach schwedischem Modell eine "Aktienrente" ins Spiel. "Natürlich schwanken Aktien. Wenn man aber regelmäßig und langfristig anspart, kann man das Problem lösen", so der Kapitalmarktstratege der Baader Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.
28 Minuten
Eine Kryptowährung wie ein digitaler Dollar, der von der US-Zentralbank unterstützt wird, könnte viele Vorteile bieten. Die Fed hat noch keinen Zeitplan festgelegt, aber die Währung wird voraussichtlich in etwa zwei Jahren an den Start gehen. Wird der Greenback verschwinden? "Der digitale Dollar ist sicherlich eine andere Kategorie als eine Kryptowährung als Investitionsobjekt. Ich denke, jedes Zahlungssystem, das digital abgewickelt werden kann, die Zukunft zu sein scheint", sagt Peter Tuchman. Die Banken haben einen Rekordbetrag von 485 Milliarden US-Dollar in die Reverse-Repo-Fazilität der US-Notenbank Fed über Nacht gesteckt, während sich die Wall Street weiterhin mit der Frage auseinandersetzt, wo sie ihr Geld parken kann. "Es geht um die Sicherheit der globalen Wirtschaftslage. Es gibt Fragen, wann die Wirtschaft wieder ein profitables Geschäftsmodell sein wird. Sie fragen sich, was die Zukunft bringen wird", sagt der Einstein of Wall Street. Salah-Eddine Bouhmidi (Head of Markets IG) zeigt im "Chart der Woche" einige Investitionsmöglichkeiten für EUR / USD. Die beiden Experten diskutieren mit Manuel Koch auch über die Inflation und die aktuelle Marktsituation. Weitere Informationen unter https://www.ig.com
7 Minuten
"Wir haben noch Baustellen - wir haben aber auch viele Baustellen schließen können", sagte Christian Sewing. Der CEO der Deutschen Bank hatte seinem Haus vor drei Jahren ein radikales Programm verordnet. Ist die Aktie für Anleger wieder interessanter? “Ich gehe davon aus, dass die Deutsche Bank das Schlimmste hinter sich hat. Für langfristige Investoren ist die Aktie sehr geeignet." Unser Expertenthema bei Inside MarketsX. Manuel Koch hat zudem wieder zwei Top-Empfehlungen der trading-house Börsenakademie: Gold und Vonovia. Außerdem gibt es neue Bildungsangebote für Anleger. Mehr Infos auf https://www.financeschool.de
#307 Inside Wirtschaft - Max Wienke (XTB): "Die Vonovia-Aktie ist erst einmal auf short eingestellt"
8 Minuten
Kommt die Megafusion in der Immobilienbranche zwischen den beiden Dax-Konzernen Deutsche Wohnen und Vonovia? “Es ist der dritte Versuch von Vonovia, den direkten Rivalen zu übernehmen. Mit der Fusion würde der größte Immobilienkonzern Europas entstehen. Insgesamt hätten die beiden dann über 500.000 Wohnungen im Besitz. Das stellt ein stabiles und profitables Geschäftsmodell dar. Aber es werden politische Probleme auftauchen. Die Vonovia-Aktie ist erst einmal auf short eingestellt”, sagt Max Wienke. Die Deutsche Bank zeigt sich in dieser Woche selbstbewusst, scheint doch der radikale Umbaukurs Früchte zu tragen. “Die Deutsche Bank könnte wieder die Hochs aus dem Jahr 2017 angreifen. In Richtung 17,70 Euro wäre der Weg frei”, so der Marktanalyst im XTB Market Talk. Alle Details auch im Interview von Manuel Koch und auf https://www.xtb.com
5 Minuten
Die Fußballvereine haben enorme Umsatzeinbrüche durch die Corona-Pandemie verzeichnet. Die Stadien blieben lange komplett leer. Einige Vereine wollen deswegen Geld durch Anleihen in die Kassen spülen. “Aktuell hat Hertha BSC eine Anleihe am Laufen. Schalke hat zwei, Werder Bremen hat aktuell eine Anleihe in der Zeichnung", sagt Arthur Brunner. Ist das jetzt nur was für eingefleischte Fans oder auch für Anleger? "Man kann eine Rendite von 6-7 Prozent kriegen, aber es ist schon mit enormen Risiken verbunden. Die Fans wissen das aber abzuschätzen", so der Experte von der ICF Bank. Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch von der Frankfurter Börse.
#305 Inside Wirtschaft - Jacob Hetzel (Scalable Capital): "Kurze Schockwellen durch Inflationsangst"
10 Minuten
Der Dax ist momentan in stabiler Seitenlage auf hohem Niveau. Wie läuft es an den Märkten? "Wir schwanken eigentlich immer um die 15.000 Punkte. Die Ausbrüche nach oben wollen noch nicht so recht gelingen. Aber gemessen am Vorjahr ist das ein enormer Anstieg. In den USA und Europa haben 80 Prozent der Unternehmen ihre Ergebnisse geliefert. Das ist überdurchschnittlich positiv. Gold war wieder stärker nachgefragt. Außerdem hatten wir das Blutbad am Kryptomarkt”, sagt Jacob Hetzel mit Blick auf die letzten Wochen. Der Head of Distribution beim digitalen ETF-Vermögensverwalter Scalable Capital weiter: "Gerade in einem Land wie Deutschland ist das Thema Inflation von enormer Sprengkraft, vor dem die Leute auch Angst haben. Es sind kurz Schockwellen durch die Märkte gegangen, dass dadurch Aktien an Attraktivität für Anleger verlieren könnten.” Der Experte schaut zudem wieder den Index des Monats (ETFs rund um Emerging Markets). Alle Details im Interview von Manuel Koch an der Frankfurter Börse.
8 Minuten
Ein Nachfrageboom bei Kupfer, Lithium und Stahl sorgt für eine regelrechte Rally bei den Rohstoffpreisen. Ein wichtiger Treiber ist u.a. die Energiewende. “Absolut - Stahl wird für Windkraftturbinen oder Solaranlagen gebraucht. Die Nachfrage ist sehr hoch - auch aus China. Kupfer und Lithium haben mit Elektromobilität zu tun. Von der Edelmetallseite Platin und Palladium. Die profitieren stark vom Boom”, sagt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Unterdessen ging es auch für Gold auf ein Vier-Monats-Hoch. "An dem Tag, als in den USA die Renditen der US-Staatsanleihen gesunken sind Ende März, hat der Goldpreis begonnen zu steigen. Je niedriger die Zinsen, desto besser ist es für den Goldpreis. Und auch die Inflationsängste treiben Gold. Ich persönlich bevorzuge ETFs. Da hat man schmale Spannen zwischen An- und Verkauf und das Gold wird sicher in einem Tresor verwahrt", so der Experte der Deutschen Bank bei Manuel Koch im Interview an der Frankfurter Börse. Mehr Infos auch auf https://www.xetra-gold.com
10 Minuten
Lag Gold in Q1 noch recht weit hinten, konnte das Edelmetall zuletzt deutlich zugewinnen. An den Märkten gibt es bei vielen Rohstoffen einen Nachfrageboom. “Rohstoffe haben ein neues Kaufsignal generiert bzw. die Outperformance gegenüber Aktien könnte sogar noch eine Weile andauern”, sagt Christian Henke im IG Trading Talk. Der Senior Marktanalyst vergleicht Aktien versus Rohstoffe und schaut auf Gold und Öl. Alle Infos auch auf https://www.ig.com
6 Minuten
Die Kryptowährungen mussten zur Wochenmitte regelrecht bluten. Zeitweise war ein Wert von über einer Billion Dollar vernichtet. Ein Grund war u.a., dass China Kryptos nicht als Zahlungsmittel akzeptieren will. “Ich glaube, dass die Entscheidung aus China ein Game Changer ist. Es ist aber auch so viel Volatilität im Markt, dass sich ein Einstieg in irgendeiner Form lohnen wird. Alle Akteure sind noch in Kryptos drin. Das ist der Zock im Moment.” Außerdem geht es um die aktuellen Aktienmärkte und Rohstoffe. Unsere Expertenthemen bei Inside MarketsX. Manuel Koch schaut zudem wieder auf zwei Top-Empfehlungen der trading-house Börsenakademie: easyJet und Gold. Außerdem gibt es neue Bildungsangebote für Anleger. Mehr Infos auf https://www.financeschool.de
5 Minuten
Der Dax in dieser Woche mal wieder auf Rekordhoch - doch nachhaltig war das nicht. In welche Richtung geht es jetzt für die Märkte? "Ein Rücklauf zur 200-Tageslinie wäre auch irgendwann mal wieder angebracht. Die Linie befindet sich aktuell auf dem Vorkrisenniveau von 13.800 Punkten. Um eine größere Verkaufswelle auszulösen, müsste der Markt erst einmal aus der Seitwärtsbewegung ausbrechen. Und dieser Auslöser, der bleibt noch aus", sagt Max Wienke. Außerdem crashten die Kryptowährungen. Ist das jetzt eine günstige Einstiegschance? "Das war ganz schön turbulent. Der Bitcoin hat seit einem Monat einen Wertverlust von 55 Prozent erlebt. Wir haben aber auch gesehen, dass die Tiefs schnell wieder gekauft werden. Eine Bodenbildung braucht jetzt Zeit", so der Marktanalyst im XTB Market Talk. Alle Details auch im Interview von Manuel Koch und auf https://www.xtb.com
27 Minuten
Das Berliner Fintech Bitwala heißt ab sofort Nuri. Marke und Produkt sollen eine breitere Zielgruppe ansprechen. "Wir gehen noch ein Stück weiter als Raider und Twix. Wir haben eine komplett neue App released. Alles wurde noch benutzerfreundlicher. Und wir haben das Branding also die Farben und Messages und sogar den Namen geändert, um alles auf ein neues Level zu heben. Nuri steht für New Reality”, sagt Christoph Iwaniez. Weiterhin wird es das kostenlose Girokonto mit VISA-Karte geben und Anleger können z.B. einen Bitcoin- oder Ether-Sparplan abschließen. Der CFO von Nuri deutet aber auch neue Anlageklassen an, die man im Blick hat: "Alles was sich rund um Aktien und ETFs und Fonds orientiert. In dem Segment gibt es eine sehr sinnvolle Erweiterung für uns." Wie der Experte die momentanen Chancen für die Krypton einschätzt? Alle Infos dazu im Interview mit Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch oder auf https://www.nuri.com
19 Minuten
Es ist vielleicht das wichtigste Thema, wenn es um Immobilien geht: die Projektentwicklung. Dauerte ein Bebauungsplan früher 18 Monate, dauert es heute bis zu acht Jahre. Was hat sich in den vergangenen Jahren getan? “Diese viel gerügte Stadt Berlin ist auch hier kein Musterbeispiel. Es dauert einfach und es dauert zu lange”, sagt Corvin Tolle (Geschäftsführer Tolle Immobilien). “Man muss sich die Frage stellen, warum das so ist. Ich denke das ist eine sehr traurige Kombination von Ideologie und mangelndem Handwerk”, so Prof. Dietmar Lucht (bbw Hochschule Berlin). Der Dozent weiter: "Was Wohnungen betrifft haben wir kein generelles Problem. Wir haben ein Problem für die 30 Prozent der Menschen - die relativ wenig Einkommen haben - kostengünstige Wohnungen zu schaffen." Dafür gibt es aber Lösungen wie die Stadt Wien zeigt. In der Sendung schauen wir zudem auf die Städte New York und Paris und die Zukunft der Immobilienbranche. Alle Details im Tolle Immo Talk und auf https://tolle-immobilien.de
9 Minuten
Der Dax kämpft zurzeit in seiner Seitwärtsphase auf hohem Niveau. Kommt jetzt eine saisonale Schwächephase in den tendenziell nicht so starken Sommermonaten? "Viele Anleger haben ja durchaus Gewinne in ihren Depots. Von der Zukunft ist jetzt vielleicht schon sehr viel eingepreist. Da kann man sich vielleicht eher mal etwas zurücklehnen und die Urlaubszeit genießen. Aber kommt der Markt stärker zurück, werden sofort die Schnäppchenjäger kommen", sagt Robert Halver. Und welche Schnäppchen gibt es so? "Flughafenbetreiber, Fluglinien und Touristikunternehmen - denen wachsen dann wieder Flügel. Die kommen von null auf 100", so der Kapitalmarktstratege der Baader Bank. Und sollte Gold zur Beimischung ins Depot? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch.
28 Minuten
Inflationsängste sind zurück: Die US-Verbraucherpreise stiegen im April um 4,2 Prozent und brachten die Rate auf den höchsten Stand seit fast 13 Jahren. Was bedeutet das für die weltweiten Finanzmärkte? "Ich habe festgestellt, dass hier etwas los ist, und ich denke, es ist wichtig, dass ich mich damit befasse. Ich denke, es ist das Resultat der Wiedereröffnung der Welt, der Wiedereröffnung der Wirtschaft. Was positiv für die Wirtschaft ist, kann negativ für die Märkte sein", sagt Peter Tuchman (Einstein of Wall Street). Salah-Eddine Bouhmidi (Head of Markets IG) zeigt im "Chart der Woche" einige Investitionsmöglichkeiten für Öl. Die beiden Experten diskutieren mit Manuel Koch auch über Kryptos und die aktuelle Marktsituation. Weitere Informationen unter https://www.ig.com
10 Minuten
650 Milliarden Euro muss der deutsche Staat wohl zur Krisenbekämpfung ausgeben, so das Wirtschaftsinstitut IW. Die nächste Regierung hat dann nur zwei Möglichkeiten: Steuern und Sozialabgaben erhöhen oder weiter von der Schuldenbremse abrücken und die Löcher mit neuen Schulden stopfen. “Aus ideologischen Gründen sollte man keine Steuern erhöhen. Man muss zunächst die EZB die Zeche zahlen lassen." Unser Expertenthema bei Inside MarketsX. Manuel Koch schaut zudem auf Gold und hat wieder zwei Top-Empfehlungen der trading-house Börsenakademie: AT&T und Daimler. Außerdem gibt es neue Bildungsangebote für Anleger. Mehr Infos auf https://www.financeschool.de
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