Inside Wirtschaft - Der Podcast mit Manuel Koch | Börse und Wirtschaft im Blick Archiv
1600 Episoden
6 Minuten
Die Krypto-Bewegung an der Wall Street wird immer größer. Nachdem institutionelle Investoren im vergangenen Jahr vor allem auf den Bitcoin setzten, investieren sie nun zunehmend in Ether. Sind die Kryptos jetzt wirklich eine etablierte Anlageklasse? „Ich bin ein bisschen skeptisch, aber man sieht schon, dass sie in immer mehr Portfolios drin sind. Dass Vermögensverwalter und die großen institutionellen Adressen, immer mehr auf Kryptos als Beimischung setzen. Je mehr Banken es z.B. ihren Kunden auch hier in Deutschland anbieten, desto eher entwickelt es sich auch zur Anlageklasse. Es ist nicht mehr nur die pure Zockerei“, so Jessica Schwarzer. „Bitcoin ist die älteste und bekannteste Krypto-Währung. Ether gibt es auch schon länger, aber ist nicht ganz so bekannt gewesen. Die Institutionellen an der Wall Street haben Ether für sich entdeckt. Das liegt auch an Donald Trump, der vom Krypto-Kritiker zum Fan geworden ist. Es wird zwar weiterhin starke Schwankungen geben, aber langfristig wird mehr Geld reinfließen. Die Rally könnte weitergehen." Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
11 Minuten
Maues Wirtschaftswachstum, Trumps Handelspolitik und geopolitische Krisen - dem Dax konnte das bisher wenig ausmachen. Auch der österreichische ATX läuft ziemlich gut. Was treibt die Kurse in unserem Nachbarland? „Bank und Bau - ganz einfach. Bank treibt auch in Deutschland. Strabag und Co. performen gut. Ansonsten ist die Wiener Börse eine kleine Börse, die ein bisschen im Windschatten der Deutschen Börse läuft. Allerdings ist sie zurzeit auf der Überholspur. Seit Anfang des Jahres haben wir 25 Prozent Performance gehabt, Deutschland ist aber auch mit über 20 Prozent hervorragend. Die Top 5 an der Wiener Börse haben über 50 Prozent gemacht", sagt Hannes Enthofer. Intensive Einblicke bekommt er auch als Veranstalter vom Alpbacher Finanzsymposium. Dieses Event findet im November zum zweiten Mal auch im Frankfurter Airport Club statt: „In Alpbach sind wir der Platzhirsch, in Frankfurt der Newcomer. Unser nächstes Thema sind die Kronjuwelen - das Corporate-Wissen. Das Wissen der Hidden Champions des Mittelstands." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.alpbacherfinanzsymposium.com
7 Minuten
Die Quartalszahlen großer Dax-Konzerne sorgen für gute Stimmung an den Märkten, während der Zollstreit mit den USA weiter Unsicherheit bringt. „Wir haben etwas mehr Planungssicherheit. Die Investitionen in Amerika kann Frau von der Leyen gar nicht garantieren. Wenn es den Standort Deutschland negativ treffen sollte, werden diese Unternehmen stärker nach Amerika gehen", so Robert Halver. Der Experte von der Baader Bank weiter: „Kleiner Crash - ist immer so eine Verniedlichungsform - eine Korrektur ist absolut gesund. Ich hab den Eindruck, dass sich Dinge mehr klären. Und Herr Trump wird das Mausen nicht sein lassen. Wir bekommen zudem in Amerika wohl eine Zinssenkung. Wenn wir hier unsere Hausaufgaben nicht machen, sind die Unternehmen futsch. Die Berichtssaison ist ein Phantom der Finanz-Oper. Aber entscheidend ist, was sich im Liveticker bewegt. Das ist mir viel wichtiger." Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
5 Minuten
Auch wenn es hier auf dem Parkett der Frankfurter Börse oder auch an der New Yorker Wall Street längst nicht mehr so laut ist, wie noch vor einigen Jahren: An der Börse kochen die Emotionen regelmäßig hoch. Doch das ist gefährlich und kann vor allem Privatanlegern viel Geld kosten. „Der größte Feind des Anlegers schaut ihm jeden Morgen aus dem Spiegel entgegen", die Börsenweisheit hat schon Benjamin Graham gesagt. Man sollte sich selbst überlegen, wie man in bestimmten Börsenphasen reagiert, weil wir schon alle sehr emotional unterwegs sind. Die Börse bestehe aus 90 Prozent aus Psychologie und nur 10 Prozent aus Fakten, sagte André Kostolany“, so Jessica Schwarzer. „Wir empfinden Gewinne 2,5 mal so stark wie Verluste. Man neigt zum Ignorieren von Verlusten. Keiner erzählt dir von seinen Verlusten, alle sprechen immer nur von den Gewinnern. Also man sollte auch mal die Verluste realisieren." Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
12 Minuten
Koenig & Bauer – der älteste Druckmaschinenhersteller der Welt – feiert sein 40-jähriges Börsenjubiläum. Vom Pionier des Zeitungsdrucks hin zum globalen Technologiekonzern: Wie hat sich das Traditionsunternehmen neu aufgestellt? „Koenig & Bauer hat vor 208 Jahren disruptiv eine moderne Druckmaschine entwickelt und damit die Massenvervielfältigung möglich gemacht. Und das hielt bis Anfang der 2000er bis diese riesen Disruption kam mit dem Internet und mit Kindle. Mit dem kompletten Wegfall unseres Kerngeschäfts im Zeitungsdruck. Meine Vorgänger haben es geschafft, die Firma neu aufzustellen", sagt Dr. Stephen Kimmich. Der CEO von Koenig & Bauer zur Aktien-Entwicklung: „Es ist meine Aufgabe, dem Kapitalmarkt zu beweisen, wie toll wir sind. Wir haben unglaublich viele gesunde, profitable Geschäftsbereiche. Die erlauben es, in andere Geschäftsbereiche zu investieren, die aber heute noch nicht die Erträge bringen, wie wir es in der Zukunft erwarten." Welche Rolle spielen globale Unsicherheiten und Zölle? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://www.koenig-bauer.com/de
5 Minuten
Start-ups in Deutschland kämpfen – doch zwei Branchen schwimmen plötzlich im Geld. Warum ausgerechnet Verteidigung und Software boomen und was das für den Rest der Szene bedeutet? „Im ersten Halbjahr 2025 flossen 4,6 Milliarden Euro in die deutsche Start-up-Szene. Das ist zwar ungefähr so viel wie ein Jahr zuvor, aber es wurden nur noch halb so viele Unternehmen finanziert. Vor allem Start-ups aus der Rüstungsbranche erleben einen Boom", sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Helsing konnte im Juni alleine 600 Millionen Euro einsammeln. Das war die größte Finanzierungsrunde im ersten Halbjahr. Verteidigung ist eben auch gesellschaftlich akzeptiert und kein Tabu-Thema mehr." Wer sind die Verlierer? Alle Details im Interview von Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
7 Minuten
Aktien sind ein wichtiger Baustein für den langfristigen Vermögensaufbau und damit auch für die Altersvorsorge. Doch noch immer meiden viele Deutsche Aktien, Aktienfonds und Aktien-ETFs. Dabei wäre es so wichtig, diesen Rendite-Booster zu zünden - für mehr finanzielle Freiheit und weniger Sorgen vor Altersarmut. „Ich glaube, Anleger haben Angst vor Schwankungen. Viele haben Angst, dass sie das nicht aushalten oder keine Erholung kommt. Aber gerade für die Altersvorsorge ist dieser Rendite-Booster wichtig. Denn wir wissen alle, wie wenig wir beim Sparen bekommen. Das ist Vermögensvernichtung. Und Aktien bringen 6 bis 8 Prozent Rendite im Schnitt langfristig“, so Jessica Schwarzer. Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
4 Minuten
Der Mindestlohn in Deutschland steigt erneut – auf 13,90 Euro ab 2026 und 14,60 Euro ab 2027. Was das für Beschäftigte, Unternehmen und den Staat bedeutet und wer der größte Profiteur ist… „Für Arbeitnehmer bedeutet das mehr Geld im Portemonnaie – für viele sicherlich wichtig. Es trifft vor allem ja die unteren Einkommensschichten. Für Arbeitgeber steigen die Lohnkosten. Das kann in Branchen wie Dienstleistung und Einzelhandel eine echte Herausforderung sein", sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Der Staat spart massiv an Sozialausgaben, insbesondere beim Bürgergeld, weil viele Leute da rauskämen. Gleichzeitig steigen die Einnahmen durch Steuern und Sozialausgaben. Insgesamt ergibt sich dadurch für den Staat ein Plus von mehreren Milliarden Euro. Davon würden fünf bis sechs Millionen Menschen in Deutschland profitieren." Alle Details im Interview von Finanzjournalistin Jessica Schwarzer an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
9 Minuten
Deutschland will wieder Hightech-Nation werden – und greift dafür tief in die Staatskasse. 5,5 Milliarden Euro sollen in Zukunftstechnologien wie KI, Chips und Fusionsenergie fließen. Doch was heißt das für Anleger und den Aktienmarkt? „Der große Wurf ist es sicher nicht. Dafür ist die Summe zu gering, wenn man sich international mal umsieht. Denn die Burn-Rate ist sehr hoch. Bei OpenAI lag sie zum Beispiel im letzten Jahr bei fünf Milliarden Dollar und wird für dieses Jahr im zweistelligen Milliarden-Bereich geschätzt. Das zeigt wie teuer dieses Thema ist. Aber es kann natürlich Anstoß gesehen werden. Die großen Player sind aber eh zu weit voraus, aber Deutschland kann vielleicht in der zweiten Reihe wettbewerbsfähig werden”, sagt Nicolas Saurenz (Feingold Research). Alle Details über Aktien, Anleihen, Bitcoin und Gold im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
5 Minuten
Die Investmentbranche ist ziemlich kreativ. Und eine ihrer jüngsten Erfindungen sind Lifecycle-ETFs. Bisher kannte man solche Produkte, die mit der Zeit automatisch das Risiko aus dem Portfolio nehmen, nur aus der Welt der aktiv gemanagten Investmentfonds. Jetzt gibt es auch entsprechende ETFs. Wie sie funktionieren und welche Vor- und Nachteile sie haben. „Es ist quasi eine Geldanlage mit Ablaufdatum. Also diese ETFs haben ein Datum im Namen, zum Beispiel 2030, 2033. Das ist das Zieldatum. Man fängt mit einer relativ hohen Aktienquote an, die sich dann immer weiter über die Jahre abbaut und am Ende sehr gering ist. Das spiegelt auch unseren Lebenszyklus wider. Man sagt ja häufig, dass man mit zunehmendem Alter aus dem Risiko rausgehen und die Aktienquote runterfahren sollte“, so Jessica Schwarzer. „Ob es schon das richtig gute Altersvorsorgeprodukt ist, würde ich noch bezweifeln. Aber ich gehe sehr davon aus, dass noch einiges kommen wird." Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
5 Minuten
In Zeiten wachsender Unsicherheit rund um das Rentensystem ruft das Deutsche Aktieninstitut zu tiefgreifenden Reformen in der Altersvorsorge auf. Welche Lösungen es gibt und was Deutschland von anderen Ländern lernen kann… „Es ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Es löst das Problem nicht. Waren es vor sechzig Jahren sechs Beitragszahler, die für einen Rentner gezahlt haben, sind es jetzt nur noch zwei. Auch der Bundeshaushalt muss enorm viel reinbuttern in die Rente. Im letzten Jahr waren es 116 Milliarden Euro, die aus Steuermitteln zur Stabilisierung dazugezahlt werden mussten. Das ist langfristig nicht tragbar“, sagt Manuel Koch. Der Chefredakteur von Inside Wirtschaft weiter: „Wir brauchen ein Umdenken der Politik, ein Einsetzen des Kapitalmarktes und steuerliche Anreize. Da sind Aktien, Aktienfonds und ETFs eine ganz wichtige Maßnahme. Langfristig bringt das eine sehr solide durchschnittliche Rendite von sechs bis acht Prozent pro Jahr." Alle Details im Interview mit BWL-Influencer David Döbele an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
11 Minuten
An der Frankfurter Börse herrscht Zurückhaltung – der Dax kämpft mit der 24.000er-Marke, während aus den USA neue Impulse drohen. Wie reagieren die Märkte auf Zölle, Inflation und Tech-Rallys? „Das grundsätzliche Marktumfeld ist sehr positiv. Denn jeder Rücksetzer wird eigentlich gekauft. Wobei die Headlines eigentlich eher negativ sind. Anleger sehen die Risiken eher nicht und nehmen an, dass z. B. die Zölle nicht so schlimm kommen. Wir haben Kapitalmarktflüsse nach Europa und davon profitiert auch der Dax. Die KI-Rally hat eine zweite, vielleicht sogar eine dritte Luft bekommen. Nvidia hat die Marke von 160 Dollar überwunden. Damit ein neues Rekordhoch verzeichnet und die magische Marke von vier Billionen US-Dollar erreicht und Microsoft und Apple den Rang abgelaufen. Der Optimums bei KI ist weiterhin sehr gut. Alle haben Hunger auf Chips”, sagt Nicolas Saurenz. Der Marktanalyst von Feingold Research über Bitcoin: „Das Marktumfeld ist sehr positiv. Es war auch ein starkes Signal, dass der Bitcoin die leichten Turbulenzen der vergangenen Wochen ausgeblendet hat. Da wären Rücksetzer auf 60.000, 80.000 Dollar nicht verwunderlich gewesen. Es wird viel gekauft." Alle Details über Aktien und Bitcoin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
5 Minuten
Börsengehandelte Indexfonds sind eine Erfolgsgeschichte. Das Angebot wird immer größer und immer mehr Anleger entdecken ETFs. Die meisten Anleger denken dabei zuerst an passive Indexfonds, doch längst gibt es auch aktive ETFs. Was genau das ist, welche Strategien sie verfolgen und wie sie funktionieren. „Also ein aktiver ETF wird aktiv gemanagt von einem Fondsmanagement und eben nicht nur als Index-Nachbilder angeboten. Es gibt die in den USA schon seit 2008, hierzulande erst seit ein paar Jahren. Weltweit gibt es mittlerweile 2.500 aktive ETFs und wir kommen hier ungefähr auf 300 und es kommen wöchentlich neue hinzu. Das Thema kommt an! Meist gibt es mehr Diversifikation und Risikostreuung“, so Jessica Schwarzer. „Die aktiven ETFs sind deutlich günstiger als aktive Aktienfonds. Sie kosten so zwischen 0,04 und 0,85 Prozent jährlich an Managementgebühr. Bei Fonds ist man da ja zwischen 1,0 und 2,5 Prozent. Ein deutlicher Unterschied, der sich auch in der Performance bemerkt macht, weil die Gebühren ja erst einmal verdient werden müssen. Die aktiven ETFs sind auch extrem transparent und flexibel." Alle Details verrät die Buchautorin und Finanzjournalistin im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der Frankfurter Börse und auf https://inside-wirtschaft.de
16 Minuten
Hohe Produktionskosten und strenge Regulierung: Immer mehr Großkonzerne vor allem aus dem Chemie-Sektor schließen ihre Produktionen in Europa. „Die Lage ist vielleicht kritisch, aber nicht hoffnungslos. Wir hatten ja schon mehrfach darüber geredet, dass wir in Europa rohstoffarm sind. Und wenn wir Rohstoffe haben, fördern wir die wegen der Verschmutzung nicht gerne. Die Rohstoffe sind zudem meist günstiger, wenn man sie importiert. Das ist auch schon eines der Probleme, wenn man sich die Firmen anschaut. Die Produktion im Ausland ist günstiger”, sagt Michael Blumenroth im Rohstoff-Talk. Und ist der schwache Dollar gerade gut für Gold-Käufer? „Ich will dieses Jahr auch noch zweimal einen Marathon in den USA laufen und freue mich, wenn es ein bisschen bezahlbarer als in den letzten Jahren ist. Gold wird ja am Weltmarkt in US-Dollar gehandelt. Wenn aber jemand hier in Deutschland Münzen, Barren oder Schmuck kaufen will, macht er das aber meistens in Euro. Wenn jetzt der Dollar-Kurs zum Euro gefallen ist, bedeutet das, dass man für die Euro, die man zur Verfügung hat, entweder mehr Gold bekommt oder man muss weniger dafür bezahlen, um das Gold zu kaufen. Momentan geht der Goldpreis etwas seitwärts. Er hält sich aber auf dem hohen Niveau. Das ist jetzt noch ein Niveau, bei dem man in Gold einsteigen könnte”, so der Experte der Deutschen Bank bei Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch im Interview. Alle Infos im Interview und auf https://www.xetra-gold.com
7 Minuten
Mit der deutschen Aktienkultur ist es nicht weit her. Die Deutschen sind Börsenmuffel. Ganz anders die Amerikaner. Warum das so ist? „Aktien bringen bis sechs bis acht Prozent pro Jahr im Schnitt die beste Rendite. Es gibt natürlich sehr schlechte Jahre und sensationell gute, aber auf diese Rendite sollte man für den Vermögensaufbau und die Altersvorsorge auf keinen Fall verzichten", sagt Jessica Schwarzer an der Wall Street. „Es gibt alle möglichen Vorbehalte: Es fängt bei den krassen Sachen an wie die Börse ist ein Casino. Da wird nur gezockt. Im Grunde ist es aber vor allem, dass die Deutschen Angst vor den Schwankungen haben. Und langfristig schwanken sie eben hoch. Dann kommt noch das Trauma mit der T-Aktie dazu. Ich finde es ist ein Fehler, nicht an der Börse zu investieren." Welche Strategien verfolgt die Expertin? Alle Details im Interview von Inside Wirtschaft-Chefredakteur Manuel Koch an der New York Stock Exchange und mehr Infos auch auf https://inside-wirtschaft.de
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