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Kernöl für die Seele Archiv

22 Episoden
36 Minuten
In der heutigen Folge - kurz vor Weihnachten -  ist der Kabarettist und Schauspieler Oliver Hochkofler bei Superintendent Wolfgang Rehner zu Gast. Gemeinsam mit seinem "Alter Ego" Imo Trojan bespielt er seit dreißig Jahren die Bühnen im deutschsprachigen Raum.

Die Themen dieser Podcastfolge sind Advent, Weihnachten, Humor,  Weihnachtsprojekte in Zeiten von Corona, uvm. In diesem humorvollen Gespräch mit Tiefgang werden Querverbindungen sichtbar; auch in den Kabarettprogrammen von Oliver Hochkofler und Imo Trojan steht immer der Mensch im Mittelpunkt.
35 Minuten
Unterwegs auf den Wegen des Lebens trifft Superintendent Wolfgang Rehner heute auf  Paul Diwiak. Der vielseitig begabte Lehrer spielt in seiner Freizeit Theater und ist Bassist in einer Band. Resonanz ist für ihn der Schlüssel zu einem sinnvollen Leben. Zuletzt hat er mit seiner Schulklasse ein Theaterstück erarbeitet, dass das aktuelle Thema "Social Distancing" in mehreren Zeitebenen abhandelt. Das Stück zeigt, was passiert, wenn Jugendliche plötzlich auf sich selbst gestellt sind.

Auch Glaube braucht Gemeinschaft, ist er sich sicher. Viele junge Menschen fragen sich aber, wofür brauche ich Gott in meinem Leben? Ihnen fehlt der lebenspraktische Bezug. Glaube meint er, wird von Kindern und Jugendlichen oft mit dem Tod assoziiert. Und damit wollen sich Kinder und Jugendliche in ihrer Lebensphase nicht auseinandersetzen. Was wird heuer zu Weihnachten anders sein und wie können Kirchen darauf reagieren? Für Jugendliche wird die Familie und der familiäre Zusammenhalt immer wichtiger. Für ältere Menschen, die keinen Zugang zu Internet etc. haben, sollte ein geeignetes Angebot gefunden werden. Radio- und Fernsehgottesdienste stellen für Diwiak ein solches Angebot dar.
31 Minuten
Die Musicaldarstellerin Anja Wendzel ist in dieser Episode Gast von Superintendent Wolfgang Rehner. Sie erzählt über ihren Werdegang, ihre Familie und welche Rolle Gott dabei spielt. Musik ist ihr Leben. Das merkt man sofort, denn dann leuchten ihre Augen und die Stimme beginnt besonders zu schwingen. Für Gottesdienste wünscht sie sich mehr Leichtigkeit - eine Feier an das Leben und den Zusammenhalt. Von ihrer Kirche wünscht sie sich weniger Schubladendenken. Sie sagt: "Musik deckt die Schönheit der Welt und auch des Glaubens auf, dadurch wird Gott auch sichtbar."
35 Minuten
In dieser mobilen Folge aus Schladming trifft Superintendent Wolfgang Rehner auf den gebürtigen Deutschen  Florian Zefferer. Sport sei sein Leben, erzählt er uns gleich zu Beginn des Gesprächs. Schon als Jugendlicher hat er im Turnverein Badminton unterrichtet. Heute ist er Obmann des Schladminger Turnvereins und möchte den Verein weiterentwickeln, Randsportarten etablieren.  In seiner Schul-und Konfi-Zeit standen für ihn gemeinschaftliche Erlebnisse im Vordergrund.  Er will nicht nur in sportlicher Hinsicht etwas weiterbringen, sagt er und engagiert sich auch im Gemeinderat von Schladming. Hauptberuflich ist er Lehrer für Mathematik. Sport, Schule, Politik haben etwas gemeinsam: Es geht immer auch um Gemeinschaft. Wie in Kirchen. Was wünscht sich dieser junge, vielfach engagierte Mann von der Evangelischen Kirche? Hören Sie die überraschende Anwort!
31 Minuten
Zu Gast in Folge 3 von 12 ist Diana Materi. In Usbekistan geboren, lebte bis zu ihrem neunten Lebensjahr in Weißrussland  und wuchs dann in Deutschland auf. Diana Materi arbeitet als Referentin für Wirtschaft, Internationale Beziehungen und Tourismus im Büro des Grazer Bürgermeisters und hat mit vielen Menschen unterschiedlicher Nationen und Kulturen zu tun.

Im Gespräch mit Superintendent Wolfgang Rehner erzählt sie über ihren Zugang zu Glaube und Religion und die besondere Bedeutung von Kirchen und Religionsgemeinschaften für die Gesellschaft. In ihrer Jugendzeit ist sie mit der protestantischen Tradition in Kontakt gekommen und so entschied sie sich als 14-Jährige  dafür, den Konfi-Unterricht zu besuchen. Diese Zeit beschreibt sie als sehr prägend für ihr weiteres Leben.

Für Materi ist es wichtig, dass Religionsgemeinschaften miteinander im Diskurs sind und bleiben. Die Menschenrechte und deren Durchsetzung sind ihr ein sehr wichtiges Anliegen.  Kirchen stehen für sie in einem größeren Zusammenhang. Gerade deswegen sollen Kirchen  als „Weltgemeinden“   noch mehr für die Durchsetzung der Menschenrechte eintreten.

 

 

 
28 Minuten
Heute machen wir Halt in der Südost-Steiermark, in Hatzendorf bei Kristel Junesch. Die geborene Siebenbürgerin zog es nach der Schule in die weite Welt. Schließlich landete sie in Graz und studierte Architektur. Frei zu sein, war ihr von Kindesbeinen an ein wichtiges Anliegen. Während des Studiums lernte sie ihren Mann Patrick kennen. Mit ihm und den drei gemeinsamen Kindern lebt sie seit ein paar Jahren im Paradieschen, wie sie ihren Hof liebevoll nennen.

Verantwortungsvoll mit unserer Schöpfung umzugehen, ist für Kristel Junesch wichtig, aus diesem Grund betreibt sie, gemeinsam mit ihrem Mann, eine biologische Landwirtschaft. Ihr selbst angebautes Gemüse und Obst vermarkten sie auch selbst.

Im Gespräch erzählt Kristel Junesch über ihren Zugang zu Spiritualität und wie sie den Kontakt zu ihrer Kirche verloren hat. Es ist ihr wichtig, so sein zu dürfen wie man ist - ohne (gesellschaftlich) verurteilt zu werden. Das wünscht sie sich auf von den Kirchen: Einzutreten für jene, die einfach anders sind.

Superintendent Wolfgang Rehner auf der Suche nach Querverbindungen und verstecktem Glauben...
31 Minuten
Im ersten von zwölf Gesprächen ist Stefanie Reinwald bei Superintendent Wolfgang Rehner zu Gast. Die Maturantin ist mit ihrem „Tagebuch einer Maturantin“ in der Kleinen Zeitung, Gesicht und Stimme dieses besonderen „Corona-Maturajahrgangs“ in der Steiermark geworden. Sie erzählt über ihre Autorenschaft für die Kleine Zeitung, vom Musizieren und warum es aus ihrer Sicht für junge Menschen so wichtig ist, zu beten.
Kernöl für die Seele

Kernöl für die Seele

Der Podcast der Evangelischen Kirche in der Steiermark.