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Superscience Me - Wissenschaft und Fiktion Archiv

58 Episoden
30 Minuten
Superscience Me widmet sich in diesem Jahr ganz dem Spekulativen! Kapitel 1: Was ist das Spekulative in der Philosophie, der Literatur und der Finanzwelt? Und: Was ist überhaupt "Spekulation"?
56 Minuten
Superscience Me wird ab 2021 ein bisschen anders. Superscience Me bekommt einen neuen Sendeplatz, wird kürzer und auch das Sendungskonzept ändert sich. Gefragt wird nach dem vielzitierten Satz "It matters what stories we tell" (u.a. in besonders inspirierender Weise von Donna Haraway geschrieben). Immer öfter hört man: Wir müssen neue Geschichten erfinden. Wir müssen neue Weisen finden über unsere Zukünfte zu fabulieren; Geschichten, die uns /heute/ helfen gemeinsam über die Zukunft nachzudenken und sie mitzugestalten. Storytelling, das Geschichtenerzählen, das Narrative - das sind alles Begriffe, die auftauchen, wenn nach neuen Weisen die Welt zu erzählen gefragt wird. Das neue "Superscience Me" wird danach fragen wie diese oft etwas abstrakt bleibenden Begriffe denn mit den Geschichten zusammenhängen, die wir täglich in Büchern oder Comics lesen oder in Filmen oder Serien sehen bzw. auch mit den Geschichten, die wir selbst schreiben und gemeinsam schreiben. Wie gewohnt wird es viel Science Fiction geben, auch Gespräche und Reportagen, aber auch - und das ist neu - ein paar Experimente gemeinsamen Schreibens.
27 Minuten
Wieso schauen wir Kunst nicht wie einen Oktopuss an? Wer kann uns helfen ein Oktopuss zu werden - und wieso? Warum muss die elektrische Frau sterben und die Heilige darf leben? Wie zeigt sich Lebendigkeit in der Kunst? ....
44 Minuten
Wir dürfen etwas aus dem "Postcoronal Lab" senden: Dieser Hörbeitrag zum Thema „Invasive Spezies – Aliens unter uns“ ist der erste seiner Art vom Postcoronal Lab. Den Neophyten, als besonders leicht zu beobachtende, weil meist verwurzelte Spezies, ist diese Folge besonders gewidmet.
38 Minuten
"Children of the Night, oh, Children of Darkness"... schwärmen die Draculas und meinen damit sich selbst, Ratten, Wölfe, aber in den meisten Fällen: Fledermäuse. Letztes Monat ging es um Vampir*innen, diesmal geht es in Superscience um Fledermäuse, aus philosophischer und biologischer Sicht.
52 Minuten
"Wir sind die Untoten, Carmilla! Merk dir das endlich! Wir sind nur Pseudotote. Wir sind die Schlimmsten. Carmilla, versteh doch, wir sind und sind nicht!" Elfriede Jelinek: "Krankheit oder Moderne Frauen" Die Figur des Vampirs zieht sich durch alle Genres und durch (fast) alle Zeiten. Die Vampir*innen sind den Menschen intellektuell und physisch überlegen, sie haben übernatürliche Fähigkeiten, können durch Wände gehen, Tiere befehlen und sich verwandeln. Sie sind aber auch auf spannende Weise verletzbar. Sie sind die Empfindlichen, von zu viel Licht Geblendeten, zu viel Fühlenden. Superscience #34 ist eine wilde Collage aus vampirischen Fiktionen.
57 Minuten
Shaina Kapeluck, Ross Lipton and Benjamin Schurr from the band Tadzio have prepared a very special episode! Shaina talks with Ross about her research on the history of american and british folk song and balladry traditions. They introduce (and play!) ballads that tell stories about people who try to negotiate with the unnegotiable fate, songs that were written and sung at times of the black plague and other pandemics, dealing with contamination and isolation. From there, they talk about their own experiences during the lockdown - as friends and band colleagues, who live in different parts of the US -, about how music can help deal with the current situation and what kind of songs will come out of this. From medieval sounds to Joy Division.
53 Minuten
They withstand a very wide temperature range, they move, create their own habitat, withdraw under the ground and cooperate with animals and other plants. Cactaceae and other succulents are extremely diverse groups of plants, that are perfectly adapted to their environment, which can mean that they are highly specialized on one niche habitat. This is one of the reasons cacti are among the most endangered plant species on the planet. This episode is all about the habitats, ecologies and amazing abilities of cacti and other desert plants.

Schleim

53 Minuten
Er hält Körper zusammen, aber auch das Meer und die Wüste. Er bildet Schutzmembranen um Zellen, Mikroorganismen und Organe. Er ist Schnittstelle zwischen verschiedensten lebenden und nicht-lebenden Entitäten. Und er ist omnipräsent in Horror und Science Fiction Literatur. In dieser Ausgabe von Superscience Me geht es um etwas, das so gut wie überall vorkommt, das unglaublich divers ist, das wir sofort erkennen, wenn wir es sehen oder ertasten, das wir aber trotzdem gerne übersehen oder absichtlich ausblenden: Schleim.
8 Minuten
We talk about & with Deji Bryce Olukotun, author of "Nigerians in Space" and "After the Flare"; about genre, postcolonial experience and narratives and some tentacular beings.
57 Minuten
"What is radio?“ asks Alasdair Pinkerton at the beginning of his newly published book "Radio: Making Waves in Sound", in which he answers this question a dozen times or more. Depending on time, place and perspective, it can mean the discovery of the natural occurring electromagnetic waves, the technological inventions that make use of these waves or a means of communication that has had tremendous effects on our lives since more than a century. It can also mean a medium of news and entertainment or the little box itself that we turn on to tune in. Alasdair Pinkerton’s “Radio” touches on all these aspects and shows beautifully that they are entangled on various levels. He tells the history of radio as stories of bold inventors, of uncanny coincidences and of political oppression and liberation.

Toxic Temple.

57 Minuten
"Ausgelaugte Böden, übersäuerte Meere, verpestete Atmosphären. Uns sucht das Verdrängte heim. Wir können dem Gift nicht mehr entgehen. LET´S GET SICK WITH IT!" So laden Anna Lerchbaumer und Kilian Jörg in ihre Ausstellung "Toxic Temple", die am 12. Februar im Angewandte Innovation Lab in Wien eröffnet. Die Klang- und Videokünstlerinder und der Philosoph und Künstler "betreten 'Wastelands' statt Neuland" und untersuchen auf künstlerisch-forschende Weise die Artefakte, die der Mensch in die nicht-menschliche Umwelt platziert. Das Motto: "Müllhalden sind die neuen Tempel. In sadistischer Manier atmen wir das hier und jetzt ein. Transformative Kräfte werden freigesetzt. Freie Radikale. Rituale um das Chaos unter der glatten Oberfläche zu entlarven."

Klärschlamm

57 Minuten
Er ist unordentlich und überbordend. Er ekelt und verunsichert. Er verwässert Grenzziehungen: Ist das lebendig oder tot, aktiv oder passiv, technisch oder organisch, Subjekt oder Objekt? Der Schlamm – und seine besondere Rolle als Klärschlamm – ist die zentrale Figur der Ausstellung "Klärschlamm", die ab 22. Jänner in der Kunsthalle Exnergasse zu sehen ist. Gestaltet von Julia Grillmayr und Eva Seiler geht sie einem faszinierenden und oft wenig beachtetem Thema nach: Was genau passiert auf einer Kläranlage mit unserem Abwasser? Die Kläranlage ist artifizielles Biotop, Kulturleistung genauso wie non-humaner Mikrokosmos. Sie beherbergt Millionen Kleinstlebewesen, die menschliche Verschmutzung ein Stück weit tilgen, und macht damit die Hybridität zwischen Mensch, Technologie und Natur deutlich. Den althergebrachten, aufklärerisch-humanistischen Wissenschaftspraktiken des Sezierens und Kategorisierens, sowie den zeitgenössischen Vorstellungen von Hygiene und Sauberkeit hält die Ausstellung das Gewirr, die Spekulation und die Unordnung entgegen. Der Klärschlamm wird unser Komplize im Versuch Kollaborationen mit nicht-menschlichen Lebensformen zu denken, „non arrogant collaboration with all those in the muddle“, wie es die Philosophin Donna Haraway formuliert.
53 Minuten
In dieser dritten tentakulären Ausgabe wird es schleimig. Ihr hört Auszüge aus dem Vortrag "Meer Denken" von Nanna Heidenreich. Die Kulturwissenschafterin sprach im Jänner 2018 an der Kunstuniversität Linz in der Vortragsreihe 'relatifs' "Von queeren Quallen, Seerecht, Kabelwegen und Tiefsee(t)räumen". Außerdem durfte ich Berhard Leitner und Siegfried Maierhofer zu einem ihrer "Staatsquallengipfel" treffen. Die Japanologen & Philosophen machen sich über die Siphonophore Gedanken und dekonstruieren Ernst Haeckel. Und es wird natürlich wieder einige tentakuläre Science Fiction zusammengetragen.
52 Minuten
In november 2019, I met the Science Fiction author and painter Rudy Rucker at his house in the bay area & we recorded a conversation about Science Fiction, futurism tentacular beings and how everything, even a stone, is alive.
Superscience Me - Wissenschaft und Fiktion

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