DBZ, der Podcast: Wir zeigen, wie gebaut wird und womit! Archiv
167 Episoden
20 Minuten
Auf der BAU 2025 in München zeigt heroal Innovationen in den Bereichen klimagerechtes Bauen sowie Sicherheit und Designvielfalt. Inwiefern haben die auf der Messe vorgestellten Neuheiten etwas mit vermehrten Hitzetagen und Starkregenereignissen zu tun? Auch darüber hat DBZ-Chefredakteur Michael Schuster mit Manuel Thiesen vom Objektvertrieb bei heroal gesprochen. Das Unternehmen aus dem ostwestfälischen Verl ist Hersteller von Aluminium-Systemlösungen für Rollläden, Sonnenschutz, Rolltore, Fenster, Türen, Schiebetüren, Fassaden und Überdachungen und beschäftigt über 900 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 2024 beging das Unternehmen sein 150-jähriges Firmenjubiläum. heroal auf der BAU: Halle B1, Stand 310
29 Minuten
„Visionäre Räume“ ist das Thema dieses Podcasts und zugleich der Titel einer Ausstellung im Kunstmuseum Krefeld, die zusammen mit dem Belvedere (Wien) entwickelt wurde. Der Untertitel zur Ausstellung macht das Allgemeine konkreter: „Walter Pichler trifft Friedrich Kiesler in einem Display von raumlaborberlin“. Benedikt Kraft vom Podcast-Team der DBZ hat deshalb Francesco Apuzzo, Mitglied der Gruppe "raumlabor berlin", in der Ausstellung zum Gespräch getroffen. Das Kollektiv „raumlabor berlin“ hat das Display entwickelt, konzipiert, entworfen. Wie ist raumlaborberlin zum Ausstellungsprojekt gekommen? Und was genau können wir uns unter „Visionären Räumen“ vorstellen? Auch das wird Thema dieses Gesprächs sein. Die Ausstellung ist noch bis Ende März 2025 in Krefeld zu sehen.
24 Minuten
Was unterscheidet Kulturbauten von anderen Typologien? Welchen Stellenwert nehmen sie bei der Gestaltung des öffentlichen Lebens ein? Und welche Rolle werden sie angesichts leerer Kassen und der Verlagerung von Kunst und Kultur in den digitalen Raum künftig spielen? Um Antworten auf diese Fragen zu erhalten, ist DBZ-Redakteur Jan Ahrenberg heute bei Staab Architekten in Berlin zu Gast. Mit ihm am Tisch sitzt Volker Staab. Bereits seit der Gründung schafft sein Büro Raum für Theater, Konzerte, für die Bildende Kunst und die Wissenschaft. Aus diesem Grund sind Staab Architekten auch Heftpartner der DBZ-Dezember-Ausgabe zum Thema Kulturbauten. Wie geht ein klassisches Büro mit einer umfangreichen Expertise auf diesem Sektor mit der zunehmenden Digitalisierung des Bauens und des Zusammenlebens sowie der Notwendigkeit, den Bestand zu pflegen, um? Und wie wird es dennoch seinem Anspruch gerecht, herausragende Architektur für das Stadtbild zu schaffen? Diesen und weiteren Fragen möchten wir in diesem knapp 30-minütigen Podcast nachgehen.
38 Minuten
Darf das Zentrum einer Hauptstadt Räume anbieten, die nicht konsum-, sondern erlebnisorientiert sind? Auch darum geht es in dieser Folge zum Projekt Flussbad Berlin. Dazu sind wir mit Jan und Tim Edler verabredet. Die Beiden sind Gründer des transdisziplinären Planerinnenkollektivs „realities:united, studio for art and architecture” und so etwas wie die Erfinder des Projekts Flussschwimmbad, das derzeit ausgebremst aussieht. Unterfinanziert, missverstanden, ohne Spender? Das Flussbad, eine öffentliche Schwimm- und Badestrecke unterhalb der Museumsinsel könnte Berlin guttun. Und Vorbild sein. Denn Flussbäder gab es gefühlt schon immer, doch mangelnde Wasserqualität, hohe Sicherheitsanforderungen und die Sorge der Anrainer vor Ruhestörung machen das Projekt in Berlin schwierig in der Umsetzung. Oder gibt es Licht am Ende der Schwimmstrecke?
24 Minuten
Experimentelles Bauen … Das kann alles sein, alles jenseits des Standards. Doch was ist es konkret? Gebäudetyp E kommt einem in den Sinn, aber da geht es wohl nur darum, möglichst viel und möglichst schnell zu bauen … oder auch sich mehr auf die „allgemein anerkannten Regeln der Technik" zu verlassen als auf Richterrecht? Es gibt viele Dinge, die mit dem experimentellen Bauen assoziiert werden, einige davon kommen in diesem Podcast zur Sprache. Dafür sind wir zu ZRS Architekten Ingenieure nach Berlin gereist. Mit uns am Tisch sitzen die Partner bei ZRS Andrea Klinge und Eike Roswag-Klinge sowie Uwe Seiler. Wir, das sind heute vom DBZ-Team Heide Teschner und Benedikt Kraft.
42 Minuten
Nach dem letzten Podcast mit Christoph Hesse, der das Thema „Bauen im ländlichen Raum“ behandelte, widmen wir uns in dieser Folge nun seiner Ausstellung im Aedes Architekturforum in Berlin, welche ab dem 25. Oktober 2024 besichtigt werden kann. Eine zentrale Frage in „Rural Rebellion“ ist, durch welche Methoden Selbstwirksamkeit in der Architektur gefördert werden kann. Darauf eine Antwort zu finden, ist nicht leicht – aus gutem Grund haben es sich daher DBZ-Redakteurin Yoko Rödel und Architekt Christoph Hesse zur Aufgabe gemacht, sich diesem Thema aus den unterschiedlichsten Perspektiven anzunehmen.
33 Minuten
Wie wird aus einem Entwurf mit Hilfe von KI basierten Tools eine konkrete Planung? Was ist eine Punktwolke? Und welche Möglichkeiten gibt es, eine Punktwolke zu erzeugen? Im letzten Podcast mit dem BIM-Software-Hersteller Allplan haben wir eine Zeitreise durch die KI gestartet. Im heutigen Podcast befassen wir uns mit dem Thema der Planung mit Punktwolken und KI. Um die Fragen zu diesem Thema zu beantworten, haben wir uns mit Stefan Kaufmann von Allplan und Simon Stemmler (Co-Founder von bimeto) unterhalten. Kaufmann ist im Produktmanagement bei Allplan tätig und verantwortlich für strategische Partnerschaften, neue Technologien und künstliche Intelligenz. Themen bei bimeto wiederum sind u.a. sowohl KI basierte Ökobilanzierung als auch Modellierung aus Punktwolken auf KI-Basis. Allplan ist Teil der Nemetschek Group und bietet BIM-Lösungen für die AEC-Industrie sowie integrierte Cloud-Technologie zur Unterstützung der interdisziplinären Zusammenarbeit bei Hoch- und Tiefbauprojekten an. Weltweit sind über 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Allplan beschäftigt. Transparenz-Hinweis: Dieser Podcast entstand mit Unterstützung von der Firma Allplan.
27 Minuten
In den vergangenen Jahren hat sich das Arbeiten sehr verändert, sowohl was die Kommunikation als auch was die Räumlichkeiten angeht - weg vom Einzel- und Großraumbüro hin zu Homeoffice, Co-Working-Places und mobilem Arbeitsnomadentum – wie können wir das Büro als Begegnungsort wieder attraktiv machen? Was macht ein modernes Bürokonzept aus? Um das Thema Arbeiten geht es in diesem Podcast. Dazu sind wir nach Berlin gefahren zu Kinzo Architekten. Kinzo ist ein internationales Architekturbüro mit Sitz in Berlin, München und Hamburg und beschäftigt knapp 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bei seinen Projekten legt das Büro einen Schwerpunkt auf Interior Design, New Work und Bauen im Bestand.
27 Minuten
Welche Werte stecken in (m)einem Haus? Wie lässt sich Umbauen neu erlernen? Und: Müssen wir das eigentlich? Im UmBauLabor in Gelsenkirchen erprobt und diskutiert ein kleines Team der Baukultur NRW bis Ende 2026 nachhaltiges und kreislaufgerechtes Planen und Bauen, und zwar im Maßstab 1:1. Seit März 2024 werden in der Bergmannstraße 23 Materialien betrachtet, werden Räume gedanklich und praktisch umgedeutet. Dabei gilt die Maxime: lieber gebraucht oder aufgewertet als neu. Für diesen Podcast erläutern Santana Gumowski, Projektmanagerin UmBauLabor, und Peter Köddermann, Geschäftsführung „Programm“ der Baukultur NRW, das Konzept.
30 Minuten
Passend zur September-Ausgabe der DBZ geht es in dieser Podcast-Folge um die Fassade. Mit den Partnern Lina Lahiri und Sibylle Bornefeld sowie dem Associate Philipp Hesse vom Berliner Büro Sauerbruch Hutton Architekten sprachen wir über den Entwurf, die Realisierung, Weiterentwicklung, den Städtebau, über Möglichkeiten und Grenzen und die KI in der Fassadenentwurfsplanung. Durch das Gespräch führt DBZ-Redakteur Benedikt Kraft.
18 Minuten
Wer das Glück hatte, eine Karte zu ergattern, der konnte Anfang Juni in Bielefeld dem Schweizer Architekten Roger Boltshauser bei seiner Rede zur Architektur lauschen. Dort wurde auch bekannt gemacht, dass der Verfechter einer anderen (Schweizer) Architektur im Herbst mit dem Semperpreis 2024 der Sächsischen Akademie der Künste ausgezeichnet wird. Mit ihm würdigt die Akademie einen Architekten, der sich seit über 20 Jahren mit nachhaltigen Baumaterialien und innovativen Energiekonzepten beschäftigt. Bekannt geworden ist Roger Boltshauser unter anderem für die Verwendung des über lange Zeit vergessenen Materials Lehm, das er auch in größeren und komplexen Bauten auf verschiedene Weise einsetzt und mit anderen Materialien kombiniert. Er sagt: Lehmbau braucht überzeugte Planerinnen, Bauherren und Lehrende an den (Hoch-) Schulen. Denn gegeben habe es Lehmbau immer schon, fast überall – jetzt gilt es, ihn wiederzuentdecken. Seinen Besuch in Bielefeld nutzte DBZ-Redakteur Benedikt Kraft, um mit Roger Boltshauser ein Podcast-Gespräch zu führen. Hier geht’s zu „DBZ, der Podcast“.
27 Minuten
ACMS Architekten, Wuppertal, realisieren gerade das Eingangs- und Ausstellungsgebäude am Freilichtmuseum in Detmold. Der Auslober und Bauherr, der Landschaftsverband Westfalen-Lippe, legte damals großen Wert auf Nachhaltigkeit im ganzen Projekt. Wie das ACMS erreichen wollen, darüber sprachen wir auf der Baustelle mit einem der Partner von ACMS und dem Projektverantwortlichen, mit Simon Waigand.
51 Minuten
Anlass des Gesprächs in Hamburg bei OTTO WULLF war ein kritischer Beitrag in der DBZ über ein Werkstattverfahren zum Wohnungsbau in Hamburg-Wilhelmsburg, bei welchem das Bauunternehmen in Kooperation mit der Stadt Hamburg verantwortlich involviert ist. Fokus des Projekts soll sein die Kreislaufwirtschaft. Aber kann ein solches, derart hochaufgehängtes Nachhaltigkeitsversprechen (Kreislaufwirtschaften) mit Bauprojekten überhaupt Realität werden? Kann man damit Geld verdienen? Ist es wieder einmal etwas für die Happy Few Gutverdiener? Die Hamburger reagierten auf den Artikel sehr freundlich und luden zum Gespräch. Dass wir am runden Tisch (der ist in Wirklichkeit ein eckiger!) mit gutem Ergebnis führten.
27 Minuten
Ob Sporthallen, Stadien oder Schwimmbäder – es gibt ganz unterschiedliche Freizeiteinrichtungen, die von Architektinnen und Architekten geplant werden. Immer mit dem Ziel, möglichst viele Besucherinnen und Besucher anzulocken. Welche Funktionen haben Freizeiteinrichtungen in einer Stadt? Muss es immer der teure Spa-Tempel sein oder geht es vielmehr um demokratische Teilhabe aller am öffentlichen Raum? Wie müssen Freizeiträume gestaltet sein, um gleichzeitig auch klimaresilient zu sein? Und um wessen Freizeit geht es eigentlich? All diese Themen haben wir mit Julia Schmid und Felix Wiemken vom Architekturbüro Auer Weber besprochen. Auer Weber beschäftigt in Stuttgart und München etwa 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Das Büro hat viel Expertise im Planen von Sport- und Freizeitstätten, so hat es u.a. das Wassersportstadion für die Olympischen Spiele 2024 in Paris gebaut.
34 Minuten
Sind KI-Tools in der Architektur mehr als nur Entwurfshilfen? Wie kann man sicherstellen, dass kleine Büros nicht die Verlierer des Transformationsprozesses werden? Und was ist die größte Herausforderung beim Einsatz von KI im Bauwesen? Zu all diesen Themen haben wir mit Stefan Kaufmann vom BIM-Software-Hersteller Allplan und Prof. Michael Holze von der Berliner Hochschule für Technik gesprochen. Allplan ist Teil der Nemetschek Group und bietet BIM-Lösungen für die AEC-Industrie (Architektur-, Ingenieur- und Baubranche) sowie integrierte Cloud-Technologie zur Unterstützung der interdisziplinären Zusammenarbeit bei Hoch- und Tiefbauprojekten an. Weltweit sind über 600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei Allplan beschäftigt. Stefan Kaufmann ist bei Allplan im Produktmanagement tätig und verantwortlich für strategische Partnerschaften, neue Technologien und künstliche Intelligenz. Prof. Michael Holze lehrt an der Berliner Hochschule für Technik computergestützte Architekturdarstellung. Dort setzt er zusammen mit seinen Studierenden er KI u.a. im Entwurfsprozess ein. Der Podcast entstand mit Unterstützung von der Firma Allplan.