Spitzenfrauen Archiv
60 Episoden
40 Minuten
„Man muss schon eine Kämpferinnen-Mentalität haben, wenn man eine Spitzenposition einnehmen und ausfüllen möchte", sagt Prof. Dr. Mandy Mangler. Mangler ist Chefärztin in der Gynäkologie - und das gleich an zwei Berliner Vivantes-Kliniken. Darüber hinaus ist sie Professorin, Host des "Gyncast"-Podcastes und Mutter von fünf Kindern zwischen 5 und 15 Jahren.
Wie sie das alles unter einen Hut bekommt? „Ich sehe es sogar als eine Verpflichtung an, solch eine Position anzunehmen und die Ungleichheit mit auszumerzen. Entweder, man darf sich nicht über die Ungleichheit beschweren, oder man muss eben selbst aktiv mitwirken. Es liegt in der Verantwortung von uns selbst, die Spielregeln zu ändern.“
Hindernisse, erzählt sie, gibt es natürlich immer wieder, und sie lauern an jeder Ecke. Da fallen schonmal Sätze wie: „Warum bleibst Du eigentlich nicht zuhause bei den Kindern?“ Davon dürfe man sich aber nicht vom Weg abbringen lassen, meint Mandy Mangler. Wie sie Hindernisse überwunden hat: "Hinderliche Sätze einfach ausblenden. Denn sie haben ja nichts mit mir zu tun, sondern mit denjenigen, die das sagen."
Mandy Mangler ist nicht nur eine echte Spitzenfrau, sie hat MICH noch mehr motiviert dranzubleiben und weiterzumachen. Denn Frauen wie sie zeigen mir, dass wir alle etwas beitragen können und müssen, damit die Gesellschaft und das Gesundheitswesen endlich gerechter werden.
Wie sie das alles unter einen Hut bekommt? „Ich sehe es sogar als eine Verpflichtung an, solch eine Position anzunehmen und die Ungleichheit mit auszumerzen. Entweder, man darf sich nicht über die Ungleichheit beschweren, oder man muss eben selbst aktiv mitwirken. Es liegt in der Verantwortung von uns selbst, die Spielregeln zu ändern.“
Hindernisse, erzählt sie, gibt es natürlich immer wieder, und sie lauern an jeder Ecke. Da fallen schonmal Sätze wie: „Warum bleibst Du eigentlich nicht zuhause bei den Kindern?“ Davon dürfe man sich aber nicht vom Weg abbringen lassen, meint Mandy Mangler. Wie sie Hindernisse überwunden hat: "Hinderliche Sätze einfach ausblenden. Denn sie haben ja nichts mit mir zu tun, sondern mit denjenigen, die das sagen."
Mandy Mangler ist nicht nur eine echte Spitzenfrau, sie hat MICH noch mehr motiviert dranzubleiben und weiterzumachen. Denn Frauen wie sie zeigen mir, dass wir alle etwas beitragen können und müssen, damit die Gesellschaft und das Gesundheitswesen endlich gerechter werden.
29 Minuten
Der neue Spitzenfrauen-Podcast beleuchtet diesmal das Thema Prävention: Wie können wir unseren Körper besser verstehen? Die Ärztin Dr. Anne Latz ist Mitgründern von Hello Inside. Mit der Hello Inside App bekommst man "Zutritt zum Science Lab des eigenen Körpers", heißt es - und Anne und ich ergründen, was es damit auf sich hat. Dabei haben wir gleich mehrere Themengebiete, die uns beiden wichtig sind, ausgemacht: Digitalisierung, Diversity und mentale Gesundheit. Weil dafür ein Podcast nicht ausreicht, haben wir uns gleich für später verabredet…
„Gründerinnen sind nicht nur akzeptiert, sogar gewünscht - Diversity wird in Start-ups und bei den Investoren mittlerweile großgeschrieben. Verschiedene Perspektiven sind auch wichtig, um Innovationen ins Gesundheitswesen zu bringen“, meint Dr. Anne Latz. Latz, vom Herzen her Medizinerin, aber auch Unternehmerin, hat mit zwei weiteren Kennern der Szene hat Hello Inside gegründet. Mithilfe eines Patches und der APP können User:innen beispielsweise dauerhaft ihren Blutzuckerwert messen. Damit fordert Latz nicht nur das traditionelle Gesundheitswesen, sondern auch die Patient:innen heraus. „Am Anfang gab es sehr viel Ablehnung vor allem auch aus der Ärzt:innenschaft, doch mittlerweile haben viele Kolleginnen begriffen, dass Digitalisierung die konservative Medizin gut unterstützen kann“, sagt Anne Latz. „Es klingt immer so schön, dass Menschen die Herr:innen ihrer Daten sein müssen, doch wir müssen sie überhaupt erst einmal dazu befähigen, mit diesen Daten auch etwas anfangen zu können.“ Datenkompetenz und Gesundheitskompetenz müssten erst einmal erlernt werden, so Latz, dann könnten Menschen sich auch selbst um Prävention kümmern. Mit kleinen Life-Hacks und Tipps gibt Hello Inside - so sagt es ja auch schon der Name - Einblick in die eigene Gesundheit. Und Anne hat dann auch gleich ein paar Tipps am Ende für euch alle bereit - vom Wassertrinken nach dem Aufstehen (sie nennt das "take your internal shower"), über gesunde Ernährung ("eat the rainbow") bis hin zur mentalen Gesundheit - "nutritional psychiatry") und dem Gesetz der kleinen Schritte.
Rollt also eure geistige Yoga-Matte aus - und habt viel Freude mit dem Spitzenfrauen-Podcast mit Dr. Anne Latz!
„Gründerinnen sind nicht nur akzeptiert, sogar gewünscht - Diversity wird in Start-ups und bei den Investoren mittlerweile großgeschrieben. Verschiedene Perspektiven sind auch wichtig, um Innovationen ins Gesundheitswesen zu bringen“, meint Dr. Anne Latz. Latz, vom Herzen her Medizinerin, aber auch Unternehmerin, hat mit zwei weiteren Kennern der Szene hat Hello Inside gegründet. Mithilfe eines Patches und der APP können User:innen beispielsweise dauerhaft ihren Blutzuckerwert messen. Damit fordert Latz nicht nur das traditionelle Gesundheitswesen, sondern auch die Patient:innen heraus. „Am Anfang gab es sehr viel Ablehnung vor allem auch aus der Ärzt:innenschaft, doch mittlerweile haben viele Kolleginnen begriffen, dass Digitalisierung die konservative Medizin gut unterstützen kann“, sagt Anne Latz. „Es klingt immer so schön, dass Menschen die Herr:innen ihrer Daten sein müssen, doch wir müssen sie überhaupt erst einmal dazu befähigen, mit diesen Daten auch etwas anfangen zu können.“ Datenkompetenz und Gesundheitskompetenz müssten erst einmal erlernt werden, so Latz, dann könnten Menschen sich auch selbst um Prävention kümmern. Mit kleinen Life-Hacks und Tipps gibt Hello Inside - so sagt es ja auch schon der Name - Einblick in die eigene Gesundheit. Und Anne hat dann auch gleich ein paar Tipps am Ende für euch alle bereit - vom Wassertrinken nach dem Aufstehen (sie nennt das "take your internal shower"), über gesunde Ernährung ("eat the rainbow") bis hin zur mentalen Gesundheit - "nutritional psychiatry") und dem Gesetz der kleinen Schritte.
Rollt also eure geistige Yoga-Matte aus - und habt viel Freude mit dem Spitzenfrauen-Podcast mit Dr. Anne Latz!
33 Minuten
Heute im Gespräch: Dr. Silke Sittner, Gründerin und Geschäftsführerin von nisipharm - und meine liebe Kollegin im Beirat Kommunikation bei den Healthcare Frauen. Silke ist Tiermedizinerin und Kommunikationsexpertin - und eine ganz außergewöhnliche Frau:
Dr. Silke Sittner hat Tiermedizin studiert, wollte unbedingt in die Praxis - und ist dann in der Pharmaindustrie gelandet. Mit knapp 30 Jahren hat sie dort eine Marketingleitung übernommen und den Karriereweg eingeschlagen. Nach der Geburt ihres Sohnes hat sich Silke mit ihrem ganzen Wissen selbstständig gemacht. Heute zählt ihr Unternehmen 10 Mitarbeitende. Silke nimmt uns mit in ein außergewöhnliches Unternehmerinnen - und Familienleben. Denn ihr Mann hat, als sie Karriere machen wollte, kurzerhand seine an den Nagel gehängt und die Familienarbeit übernommen. Und Silke führte ihr Unternehmen nisipharm von Anfang an remote. Die meisten Mitarbeitenden hat Silke Sittner nie in 3 D gesehen, bevor sie sie eingestellt hat. Und ein nisipharm-Büro gibt es auch nicht. Wie das funktioniert und worauf es dabei ankommt, hört ihr in diesem Podcast - und noch viel mehr:
Ihr hört Spannendes über doppelt geschriebene Doktorarbeiten in der Veterinärmedizin, vertauschte Rollen in der Familie und darüber, dass es im Leben darauf ankommt, Ziele zu klären, flexibel zu bleiben und ein gutes Netzwerk zu haben. Ein sehr reflexiertes Gespräch, das ganz viele unerwartete Wendungen nimmt.
Dr. Silke Sittner hat Tiermedizin studiert, wollte unbedingt in die Praxis - und ist dann in der Pharmaindustrie gelandet. Mit knapp 30 Jahren hat sie dort eine Marketingleitung übernommen und den Karriereweg eingeschlagen. Nach der Geburt ihres Sohnes hat sich Silke mit ihrem ganzen Wissen selbstständig gemacht. Heute zählt ihr Unternehmen 10 Mitarbeitende. Silke nimmt uns mit in ein außergewöhnliches Unternehmerinnen - und Familienleben. Denn ihr Mann hat, als sie Karriere machen wollte, kurzerhand seine an den Nagel gehängt und die Familienarbeit übernommen. Und Silke führte ihr Unternehmen nisipharm von Anfang an remote. Die meisten Mitarbeitenden hat Silke Sittner nie in 3 D gesehen, bevor sie sie eingestellt hat. Und ein nisipharm-Büro gibt es auch nicht. Wie das funktioniert und worauf es dabei ankommt, hört ihr in diesem Podcast - und noch viel mehr:
Ihr hört Spannendes über doppelt geschriebene Doktorarbeiten in der Veterinärmedizin, vertauschte Rollen in der Familie und darüber, dass es im Leben darauf ankommt, Ziele zu klären, flexibel zu bleiben und ein gutes Netzwerk zu haben. Ein sehr reflexiertes Gespräch, das ganz viele unerwartete Wendungen nimmt.
29 Minuten
So viele Veranstaltungen, so viel los im Gesundheitswesen. An diesem verlängerten Wochenende konnte ich mich endlich wieder mal um meinen Spitzenfrauen-Podcast kümmern und freue mich, dass ich Euch heute eine ganz wunderbare junge Frau präsentieren darf: Dr. Estefania Lang, Mit-Gründerin von Dermanostic. Das ist Europas führende Online-Hautarztpraxis.
Alles begann damit, dass Freunde und Bekannte Bilder geschickt haben - von Hautstellen, und der Frage: Ist das schlimm? Kannst Du mal eben draufgucken? Estefania und ihre Mitgründer*innen - Alice und Ole Martin und ihr Mann - erkannten schnell den Need: Menschen die Probleme mit ihrer Haut haben, schnell zu helfen. Ohne Termin beim Arzt, ohne Wartezeit.
Kein leichtes Unterfangen. Denn Telemedizin, ohne den Patienten je gesehen zu haben, das schien damals nicht möglich. Doch die Pandemie hat das Digitale gepusht - und die jungen Gründer*innen beflügelt.
Heute leben die jungen Ärzt*innen jeden Tag ihre Passion. Und sie sind scheinbar omipräsent: In den sozialen Medien, bei Veranstaltungen, auf Panels und sogar im Fernsehen leisten sie Aufklärung, empowern sie junge Menschen, treiben und innovieren sie das Gesundheitswesen und brechen Silos auf.
Wie bekommt man das hin, ein gemeinsames Unternehmen und ein Familienleben zu führen? möchte ich wissen - und:
Wie springt man vom Angestelltenverhältnis ins Unternehmertum?
Und natürlich auch: Wie schafft man es, sich gegen das Beharrungsvermögen im Gesundheitswesen und die vielen Lobby-Interessen durchzusetzen?
„Wenn Du einen Traum hast, dann setze alles daran, diesen Traum zu erreichen“, sagt Estefania. Und: „Wir schauen im Sinne des Gesundheitswesens, der Gemeinschaft und der Gesellschaft auf die Versorgung. Unser Traum ist: Gesundheitsleistungen in der Dermatologie allen Menschen jederzeit zur Verfügung stellen. Und dabei auch effizient und nachhaltig zu sein.“
Wow, so viel Mut, Spirit und Leidenschaft sind da zu spüren, und das, ohne den Blick fürs Wesentliche - die Versorgung - zu verlieren: „Wir brauchen hybride Lösungen - den schnellen Zugang, aber auch den persönlichen Kontakt“, sagt Estefania.
Und WIR brauchen solche Frauen wie Estefania und auch ihre Mitgründern Alice, für die sie hier stellvertretend spricht. Ja, wir brauchen solche jungen Unternehmen, damit sich im Gesundheitswesen etwas bewegt.
Freut Euch auf spannende Insights - mit Dr. Estefania Lang von Dermanostic!
Alles begann damit, dass Freunde und Bekannte Bilder geschickt haben - von Hautstellen, und der Frage: Ist das schlimm? Kannst Du mal eben draufgucken? Estefania und ihre Mitgründer*innen - Alice und Ole Martin und ihr Mann - erkannten schnell den Need: Menschen die Probleme mit ihrer Haut haben, schnell zu helfen. Ohne Termin beim Arzt, ohne Wartezeit.
Kein leichtes Unterfangen. Denn Telemedizin, ohne den Patienten je gesehen zu haben, das schien damals nicht möglich. Doch die Pandemie hat das Digitale gepusht - und die jungen Gründer*innen beflügelt.
Heute leben die jungen Ärzt*innen jeden Tag ihre Passion. Und sie sind scheinbar omipräsent: In den sozialen Medien, bei Veranstaltungen, auf Panels und sogar im Fernsehen leisten sie Aufklärung, empowern sie junge Menschen, treiben und innovieren sie das Gesundheitswesen und brechen Silos auf.
Wie bekommt man das hin, ein gemeinsames Unternehmen und ein Familienleben zu führen? möchte ich wissen - und:
Wie springt man vom Angestelltenverhältnis ins Unternehmertum?
Und natürlich auch: Wie schafft man es, sich gegen das Beharrungsvermögen im Gesundheitswesen und die vielen Lobby-Interessen durchzusetzen?
„Wenn Du einen Traum hast, dann setze alles daran, diesen Traum zu erreichen“, sagt Estefania. Und: „Wir schauen im Sinne des Gesundheitswesens, der Gemeinschaft und der Gesellschaft auf die Versorgung. Unser Traum ist: Gesundheitsleistungen in der Dermatologie allen Menschen jederzeit zur Verfügung stellen. Und dabei auch effizient und nachhaltig zu sein.“
Wow, so viel Mut, Spirit und Leidenschaft sind da zu spüren, und das, ohne den Blick fürs Wesentliche - die Versorgung - zu verlieren: „Wir brauchen hybride Lösungen - den schnellen Zugang, aber auch den persönlichen Kontakt“, sagt Estefania.
Und WIR brauchen solche Frauen wie Estefania und auch ihre Mitgründern Alice, für die sie hier stellvertretend spricht. Ja, wir brauchen solche jungen Unternehmen, damit sich im Gesundheitswesen etwas bewegt.
Freut Euch auf spannende Insights - mit Dr. Estefania Lang von Dermanostic!
44 Minuten
Eine ganz besondere Freude: Der Spitzenfrauen-Podcast mit einer Visionärin und Pionierin im Gesundheitswesen Inga Bergen
Inga ist Politikwissenschaftlerin und ausgewiesene Digitalexpertin. Sie hat viele Startups mit gegründet und groß gemacht. Jetzt berät sie Startups und investiert in Digital Health Unternehmen. Inga hat einen eigenen Podcast - Visionäre der Gesundheit - und ist dementsprechend selbst Visionärin - oder wie sie sagt „intrinsisch motiviert“.
Sie hat sich sehr früh mit innovativen Ansätzen im Gesundheitswesen beschäftigt, ist Pionierin im Bereich Digital Health und hat sich als eine der ersten Frauen mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen befasst. Inga Bergen liebt es, den Finger in die Wunde zu legen: „Sobald es in Ebenen geht, wo Entscheidungen getroffen werden, ist alles sehr männlich dominiert“, sagt sie. „Meine Erfahrung zeigt jedoch, wenn mehr Frauen am Tisch sitzen, wird es besser und effizienter.“ Um das zu erreichen, unterstützt sie auch die Quote. „Denn all die Beweise, dass gemischte Teams bessere Outcomes haben, nützen ja nichts.“
„Warum gibt es so wenige Gründerinnen?“, will ich von ihr wissen? Das sei gar nicht so, sagt sie. Nur gründen Frauen weniger Unternehmen, die von Risikokapital getrieben sind.
Oft treffen die Frauen, die gründen wollen, nicht auf Investoren, die auf der gleichen Wellenlänge sind. Das liege einfach daran, dass Männer „megakrasse Zukunftsvisionen verkaufen, obwohl sie gar keine Grundlage haben“.
Ein spannendes Gespräch über Selbstvermarktung, Bananenbrot bei Investor*innenenmeetings und darüber, wie Frauen besser für sich einstehen können.
Inga ist Politikwissenschaftlerin und ausgewiesene Digitalexpertin. Sie hat viele Startups mit gegründet und groß gemacht. Jetzt berät sie Startups und investiert in Digital Health Unternehmen. Inga hat einen eigenen Podcast - Visionäre der Gesundheit - und ist dementsprechend selbst Visionärin - oder wie sie sagt „intrinsisch motiviert“.
Sie hat sich sehr früh mit innovativen Ansätzen im Gesundheitswesen beschäftigt, ist Pionierin im Bereich Digital Health und hat sich als eine der ersten Frauen mit der Digitalisierung im Gesundheitswesen befasst. Inga Bergen liebt es, den Finger in die Wunde zu legen: „Sobald es in Ebenen geht, wo Entscheidungen getroffen werden, ist alles sehr männlich dominiert“, sagt sie. „Meine Erfahrung zeigt jedoch, wenn mehr Frauen am Tisch sitzen, wird es besser und effizienter.“ Um das zu erreichen, unterstützt sie auch die Quote. „Denn all die Beweise, dass gemischte Teams bessere Outcomes haben, nützen ja nichts.“
„Warum gibt es so wenige Gründerinnen?“, will ich von ihr wissen? Das sei gar nicht so, sagt sie. Nur gründen Frauen weniger Unternehmen, die von Risikokapital getrieben sind.
Oft treffen die Frauen, die gründen wollen, nicht auf Investoren, die auf der gleichen Wellenlänge sind. Das liege einfach daran, dass Männer „megakrasse Zukunftsvisionen verkaufen, obwohl sie gar keine Grundlage haben“.
Ein spannendes Gespräch über Selbstvermarktung, Bananenbrot bei Investor*innenenmeetings und darüber, wie Frauen besser für sich einstehen können.
26 Minuten
Sie hatte schon ein eigenes Startup - im Energie-Bereich. Mit 28 Jahren. Doch dann hat sich die ausgebildete Medizinerin Dr. Ute Wiedemann wieder auf ihre ursprüngliche Leidenschaft besonnen - auf das Gesundheitswesen. Sie hat die Erfahrungen aus dem unternehmerischen Bereich dann verbunden mit der Medizin und war im Krankenhausmanagement aktiv. Hat 2018 nochmal ein MBA gemacht an der Frankfurt School of Management - und das alles mit drei Kindern. Seit dem 1. März ist Dr. Ute Wiedemann Vorständin bei der gesetzlichen Krankenkasse DAK Gesundheit - und damit eine der wichtigen Frauen in der GKV.
Wie sie das alles geschafft hat? „Wenn man auf meinen Lebenslauf schaut, dann ist der rote Faden, dass ich immer die Chancen ergriffen habe." Und sie hatte eine sehr klare Vision: „Ich wollte immer in einer Position sein, wo ich viel gestalten sein und ein Stückweit die Welt verbessern kann.“
Was sie bei der DAK Gesundheit verändern möchte? Dass die verschiedenen Player im Gesundheitswesen mehr miteinander reden und gemeinsam Versorgung neu gestalten. Talente zu fördern und mehr Frauen Mut zu machen, in Führungspositionen zu gehen, das ist ihr Ziel.
„Macht Euer Herz auf und unterstützt Euch gegenseitig“, ermuntert sie die Frauen - und sie macht auch Mut, immer wieder aus der eigenen Komfort-Zone herauszugehen. „Karriere hängt nicht am Engagement, sondern daran, offen zu sein für Neues“, sagt Dr. Ute Wiedemann.
Viel Freude beim Hören!
Wie sie das alles geschafft hat? „Wenn man auf meinen Lebenslauf schaut, dann ist der rote Faden, dass ich immer die Chancen ergriffen habe." Und sie hatte eine sehr klare Vision: „Ich wollte immer in einer Position sein, wo ich viel gestalten sein und ein Stückweit die Welt verbessern kann.“
Was sie bei der DAK Gesundheit verändern möchte? Dass die verschiedenen Player im Gesundheitswesen mehr miteinander reden und gemeinsam Versorgung neu gestalten. Talente zu fördern und mehr Frauen Mut zu machen, in Führungspositionen zu gehen, das ist ihr Ziel.
„Macht Euer Herz auf und unterstützt Euch gegenseitig“, ermuntert sie die Frauen - und sie macht auch Mut, immer wieder aus der eigenen Komfort-Zone herauszugehen. „Karriere hängt nicht am Engagement, sondern daran, offen zu sein für Neues“, sagt Dr. Ute Wiedemann.
Viel Freude beim Hören!
33 Minuten
Dr. Bernadette Klapper kennt wohl alle Facetten der Pflege: Sie hat selbst eine Pflegeausbildung gemacht, sich akademisch weiterentwickelt, ist ins Ausland gegangen und hat dort Pflege ganz anders erlebt. Und zwischendurch ist sie noch Mutter geworden und hat trotzdem oder erst recht alles durchgezogen. Mindestens genauso anstrengend empfindet sie es, wie aktuell immer noch über die Pflege in Deutschland diskutiert wird. Keine Unterstützung bei der Betreuung, kaum Wertschätzung, und immer noch eine eklatante Benachteiligung von Frauen im Gesundheitswesen im Allgemeinen. In Frankreich, wo sie zwischendurch lebte, hat Klapper das ganz anders erlebt. Heute ist Dr. Bernadette Klapper als Bundes-Geschäftsführerin des Deutschen Berufsverbandes für Pflegeberufe eine der wichtigen Fürsprecherinnen der Pflege:
„Wir brauchen eine Weiterentwicklung des Pflegeberufes“, meint sie. „Die Pflegeberufe werden behandelt wie die Ehefrau der 50-er Jahre.“ Die Ärzte sagen, wo es langgeht und die Pflege führt aus. Pflege darf gar nichts und wird von vorne bis hinten kontrolliert.“ Das sei völlig veraltet.
Ihre Lösung: Mittel- und langfristige Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Pflegekräfte, mehr Durchlässigkeit sowie die Schaffung eines Skills-Mixes und eine bessere Nutzung der Digitalisierung.
Viel Freude bei einer spannenden Reise durch die Themen Female Empowerment und Zukunft der Pflege!
„Wir brauchen eine Weiterentwicklung des Pflegeberufes“, meint sie. „Die Pflegeberufe werden behandelt wie die Ehefrau der 50-er Jahre.“ Die Ärzte sagen, wo es langgeht und die Pflege führt aus. Pflege darf gar nichts und wird von vorne bis hinten kontrolliert.“ Das sei völlig veraltet.
Ihre Lösung: Mittel- und langfristige Möglichkeiten zur Weiterentwicklung der Pflegekräfte, mehr Durchlässigkeit sowie die Schaffung eines Skills-Mixes und eine bessere Nutzung der Digitalisierung.
Viel Freude bei einer spannenden Reise durch die Themen Female Empowerment und Zukunft der Pflege!
32 Minuten
Der Spitzenfrauen-Podcast geht weiter. Denn wir haben noch viel zu tun: Auch, wenn es immer mehr Spitzenfrauen im Gesundheitswesen gibt, so wissen wir immer noch zu wenig von ihnen und über sie. Und dieser Podcast soll eine Plattform für diese großartigen Frauen sein. Heute im Podcast: Prof. Dr. Sylvia Thun. Thun ist Direktorin der Core Unit eHealth und Interoperabilität am Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) und hat eine W3 Professur auf Lebenszeit für Digitale Medizin und Interoperabilität inne.
Sie ist Ärztin Ingenieurin und Expertin in Sachen Digitalisierung. Sie engagiert sich für eine bessere Medizin durch die Schaffung von besseren Datengrundlagen - und in diesem Zusammenhang auch für gerechte Algorithmen. „Das Herz schlägt in der Mitte heftig zwischen Medizin und Technik“, sagt sie - das eine geht für sie nicht ohne das andere.
Sylvia Thun hatte nie vor, Karriere zu machen - sondern wollte immer am Menschen und für den Menschen arbeiten. „Einen Karriereweg zu planen, das war nicht mein Ding. Ich bin sehr früh Mutter geworden - fulltime Arbeiten und Kinder gut versorgen - das war mein Ziel“, sagt sie.
Dieses Feuer hat sie nach oben gebracht. Hindernisse habe sie einfach übersprungen, sagt sie. Wie, das erfahrt ihr in diesem Podcast - aber auch: Warum Algorithmen bisher nicht gerecht sind und warum das gefährlich ist, aber auch wie sich das ändern kann….
Sie ist Ärztin Ingenieurin und Expertin in Sachen Digitalisierung. Sie engagiert sich für eine bessere Medizin durch die Schaffung von besseren Datengrundlagen - und in diesem Zusammenhang auch für gerechte Algorithmen. „Das Herz schlägt in der Mitte heftig zwischen Medizin und Technik“, sagt sie - das eine geht für sie nicht ohne das andere.
Sylvia Thun hatte nie vor, Karriere zu machen - sondern wollte immer am Menschen und für den Menschen arbeiten. „Einen Karriereweg zu planen, das war nicht mein Ding. Ich bin sehr früh Mutter geworden - fulltime Arbeiten und Kinder gut versorgen - das war mein Ziel“, sagt sie.
Dieses Feuer hat sie nach oben gebracht. Hindernisse habe sie einfach übersprungen, sagt sie. Wie, das erfahrt ihr in diesem Podcast - aber auch: Warum Algorithmen bisher nicht gerecht sind und warum das gefährlich ist, aber auch wie sich das ändern kann….
32 Minuten
Im heutigen Spitzenfrauen-Podcast spricht Host Cornelia Wanke mit Dr. Anne-Sophie Geier, Geschäftsführerin des Spitzenverbandes Digitale Gesundheitsversorgung. „Wir haben in Deutschland sehr wenige gute Datensätze, sagt Geier und plädiert für einen offensiveren Umgang mit Daten und auch die Zusammenarbeit mit der Industrie. Denn: „Wir können JETZT die Entscheidung treffen, dass Deutschland in den nächsten Jahren führend in der Nutzung von Daten sein kann“, sagt sie. Frühe Nutzenbewertung ist für die Gesundheitswissenschaftlerin kein Fremdwort - genauso wenig wie digital health und DiGA. Sie ist eine von vielen jungen Frauen in der Gesundheitsszene, die mutig Themen treibt - und alte Muster aufbrechen möchte. „Wir tun zu wenig, um den Nutzen der elektronischen Patientenakte zu erklären“, sagt sie beispielsweise und: „Es gibt Menschen in diesem Land, die sterben wegen Medikamentenwechselwirkungen. Da geht des doch nicht um eine digitale Spielerei, sondern um Leben. Wir haben es bisher versäumt, die Mehrwerte richtig aufzuzeigen.“ Apropos. Welchen Mehrwert Frauen in der Gesundheitsbranche leisten, auch das müsse man noch viel offensiver kommunizieren, meint Dr. Anne Sophie Geier. „Wenn Du nicht kommunizierst, was Du kannst, dann wird es niemand für Dich tun.“ Und sie selbst ist das beste Beispiel hierfür. Wir brauchen solche Frauen, die klar kommunizieren.
46 Minuten
Im Spitzenfrauen-Podcast spricht Host Cornelia Wanke mit Dr. Alina Dahmen, ab 1. September die neue Medizinische Direktorin des Klinikums Wolfsburg. Sie ist Ärztin und Managerin - und das ist eine super Kombination sagt sie. Denn beide Professionen müssen für eine gute Versorgung an einem Strang ziehen. „Eine gute Patientenversorgung ist nur möglich, wenn eine hochwertige Medizin angeboten wird, die aber auch ökonomisch abzubilden ist. Und Apropos gute Versorgung: Da geht doch noch viel mehr, spornt sie uns alle an und nimmt uns mit auf die Reise in eine moderne Medizin. Aber es geht noch um viel mehr: Um gute Führung, echtes Leadership, menschliche Werte, um Mut zur Veränderung. Um Vorbilder und lebenslanges Lernen. Lasst uns Banden bilden und den Wandel leben: Für uns. Für das Gesundheitswesen. Für die Gesellschaft!
36 Minuten
Host Cornelia Wanke spricht im Podcast mit Jana Husemann - Ärztin aus Leidenschaft auf St. Pauli in Hamburg und ebenso leidenschaftliche Streiterin für die Sache der Frauen. Sie ist stellvertretende Sprecherin des Forums Hausärztinnen und darüber hinaus Vorsitzende des Landesverbandes der Hamburger Hausärzte. Wir reden in diesem Podcast über eingeschworene Männerrunden, Change im Kopf und im wahren Leben, über Macht, Profilierung und den Kampf um Pöstchen, über Frauen-Empowerment und darüber, dass wir Frauen uns gegenseitig stärken sollten. Gemeinsam räumen wir auf mit der Mär, dass es anscheinend die Frauen nicht gibt, die für die Top-Positionen taugen. Und wir lösen die Frage, was ein hohes Gerechtigkeitsempfinden und die evidenzbasierte Medizin miteinander zu tun haben.
„Was wir von den Männern allerdings lernen können, ist, dass wir nicht immer alles hundertprozentig wissen müssen, sondern einfach mal loslegen dürfen“, betont Jana Husemann. Und sie selbst legt in diesem Podcast mächtig los. Von dieser Frau werden wir noch viel hören, bin ich mir sicher.
„Was wir von den Männern allerdings lernen können, ist, dass wir nicht immer alles hundertprozentig wissen müssen, sondern einfach mal loslegen dürfen“, betont Jana Husemann. Und sie selbst legt in diesem Podcast mächtig los. Von dieser Frau werden wir noch viel hören, bin ich mir sicher.
50 Minuten
Heute gibt's wieder ein Podcast-Special und gleich eine Premiere: Einen Podcast der Spitzenfrauen und der Healthcare-Frauen. Denn diesmal hat Host Cornelia Wanke eine ganz bekannte Spitzenfrau zu Gast: Nicole Staudinger.
Nicole Staudinger ist mehrfache Bestseller-Autorin, Top-Speakerin und zertifizierte Trainerin. Auf der Bühne und bei Trainings geht es ihr immer nur um eins: Gestärktes weibliches Selbstbewusstsein für selbstsicheres Auftreten.
"Ratschläge sind auch Schläge", sagt sie. Frauen brauchen weder „Erklär-Bären“ noch „Rat-Schläger“, um selbstbewusst und erfolgreich zu sein. Nicole Staudingers Motto ist über ́s Herz in den Kopf. Sie motiviert Frauen, an sich zu glauben. 2014 startete sie mit ihrer Idee Schlagfertigkeitstrainings nur für Frauen anzubieten – ein damals wie heute einzigartiges Konzept. Und eines, an dem alle am kommenden Montag von 17 Uhr 30 bis 19 Uhr teilnehmen können. Ihr müsst nur eine E-Mail an
info@agingforfuture.de senden, dann bekommt ihr den Teilnahmelink für das Zoom-Meeting zugeschickt.
Einen Vorgeschmack auf diese tolle Frau gibt es in diesem Podcast: Mit Humor und ohne Berührungsängste erzählt Staudinger von ihrer Krankheit Brustkrebs und anderen Ohrfeigen, die das Leben für sie parat hatte. Doch sie steckte nicht nur ein, sondern teilt auch kräftig aus. Was für eine Frau - volle Womanpower. Viel Spaß beim Zuhören und Lernen!
Mehr über die Powerfrau und ihr neuestes Werk unter www.nicolestaudinger.de
Nicole Staudinger ist mehrfache Bestseller-Autorin, Top-Speakerin und zertifizierte Trainerin. Auf der Bühne und bei Trainings geht es ihr immer nur um eins: Gestärktes weibliches Selbstbewusstsein für selbstsicheres Auftreten.
"Ratschläge sind auch Schläge", sagt sie. Frauen brauchen weder „Erklär-Bären“ noch „Rat-Schläger“, um selbstbewusst und erfolgreich zu sein. Nicole Staudingers Motto ist über ́s Herz in den Kopf. Sie motiviert Frauen, an sich zu glauben. 2014 startete sie mit ihrer Idee Schlagfertigkeitstrainings nur für Frauen anzubieten – ein damals wie heute einzigartiges Konzept. Und eines, an dem alle am kommenden Montag von 17 Uhr 30 bis 19 Uhr teilnehmen können. Ihr müsst nur eine E-Mail an
info@agingforfuture.de senden, dann bekommt ihr den Teilnahmelink für das Zoom-Meeting zugeschickt.
Einen Vorgeschmack auf diese tolle Frau gibt es in diesem Podcast: Mit Humor und ohne Berührungsängste erzählt Staudinger von ihrer Krankheit Brustkrebs und anderen Ohrfeigen, die das Leben für sie parat hatte. Doch sie steckte nicht nur ein, sondern teilt auch kräftig aus. Was für eine Frau - volle Womanpower. Viel Spaß beim Zuhören und Lernen!
Mehr über die Powerfrau und ihr neuestes Werk unter www.nicolestaudinger.de
33 Minuten
Heute gibt es ein Special zum Muttertag. Erstens, weil das mein Geschenk an Euch und an meine großartige Mutter ist, die eine der ersten Mütter war, die bei uns auf dem Land damals Kinder und Karriere unter einen Hut gebracht hat - und zweitens, weil ich die Gelegenheit hatte, ein Gespräch mit Anne Schilling, der Geschäftsführerin des Müttergenesungswerks, zu führen. Eine ganz tolle, engagierte Frau:
Das Müttergenesungswerk wurde als gemeinnützige Stiftung 1950 von Elly Heuss-Knapp, der Frau des ersten Bundespräsidenten, mit dem Ziel gegründet, die Gesundheit von Müttern mit Kuren zu unterstützen. Denn damals gab es hierfür noch keinen gesetzlichen Anspruch.
Die Stiftung sollte Mütter individuell mit Beratung, Kuren, Spenden und Nachsorge helfen und sich mit politischer und gesellschaftlicher Arbeit für gute Rahmenbedingungen und gesetzliche Regelungen für Mütter einsetzen. Zu den größten Erfolgen der politischen Arbeit der Stiftung zählt die gesetzliche Verankerung von Kuren zur Vorsorge und Rehabilitation für Mütter - und Väter und ist heute nicht mehr aus der Versorgung wegzudenken: 50.000 Frauen pro Jahr nutzen die Möglichkeit, wieder zu Kräften zu kommen. Und das ist heute wichtiger denn je. Denn jede von uns weiß, wie belastend das ist, alles unter einen Hut zu bekommen - gerade in Zeiten der Pandemie!
„Wir brauchen einen Rettungsschirm für die Mütter“, fordert Anne Schilling
Denn gerade in Zeiten der Pandemie hat sich gezeigt: Die Frauen arbeiten pflichtbewusst im Homeoffice weiter, machen fleißig dazu noch den Haushalt und kümmern sich ums Homeschooling - und sind mit ihrem Latein und ihren Kräften am Ende.
„Ich würde mir wünschen, dass es einen Aufschrei der Frauen gibt, dass die Frauen, die es können, die Stimme erheben: Mütter: Sagt laut, wie es Euch geht. Sagt, dass es so nicht mehr geht und dass ihr das so nicht mehr wollt!"
Liebe Spitzenfrauen - Anne Schillings Wunsch ist auch meiner: Lasst uns viel öfter und gemeinsam unsere Stimmen erheben.
www.gemeinsam-stark.social/spitzenfrauen
Und nicht nur heute am Muttertag kann man unter dem obigen Link spenden!
Das Müttergenesungswerk wurde als gemeinnützige Stiftung 1950 von Elly Heuss-Knapp, der Frau des ersten Bundespräsidenten, mit dem Ziel gegründet, die Gesundheit von Müttern mit Kuren zu unterstützen. Denn damals gab es hierfür noch keinen gesetzlichen Anspruch.
Die Stiftung sollte Mütter individuell mit Beratung, Kuren, Spenden und Nachsorge helfen und sich mit politischer und gesellschaftlicher Arbeit für gute Rahmenbedingungen und gesetzliche Regelungen für Mütter einsetzen. Zu den größten Erfolgen der politischen Arbeit der Stiftung zählt die gesetzliche Verankerung von Kuren zur Vorsorge und Rehabilitation für Mütter - und Väter und ist heute nicht mehr aus der Versorgung wegzudenken: 50.000 Frauen pro Jahr nutzen die Möglichkeit, wieder zu Kräften zu kommen. Und das ist heute wichtiger denn je. Denn jede von uns weiß, wie belastend das ist, alles unter einen Hut zu bekommen - gerade in Zeiten der Pandemie!
„Wir brauchen einen Rettungsschirm für die Mütter“, fordert Anne Schilling
Denn gerade in Zeiten der Pandemie hat sich gezeigt: Die Frauen arbeiten pflichtbewusst im Homeoffice weiter, machen fleißig dazu noch den Haushalt und kümmern sich ums Homeschooling - und sind mit ihrem Latein und ihren Kräften am Ende.
„Ich würde mir wünschen, dass es einen Aufschrei der Frauen gibt, dass die Frauen, die es können, die Stimme erheben: Mütter: Sagt laut, wie es Euch geht. Sagt, dass es so nicht mehr geht und dass ihr das so nicht mehr wollt!"
Liebe Spitzenfrauen - Anne Schillings Wunsch ist auch meiner: Lasst uns viel öfter und gemeinsam unsere Stimmen erheben.
www.gemeinsam-stark.social/spitzenfrauen
Und nicht nur heute am Muttertag kann man unter dem obigen Link spenden!
35 Minuten
Heute im Spitzenfrauen-Podcast: Simone Schwering: Sie hat Jura studiert, bei der Barmer zunächst im Justitiariat gearbeitet, wechselte dann zu den Betriebskrankenkassen und ins Fach Personal und kam dann über die Fusion der Deutschen BKK mit der Barmer wieder an die Ursprünge zurück. Heute leitet sie den Bereich Personal - und leistet dort im wahrsten Sinne des Wortes vorbildliche Arbeit. Nicht nur als Working Mum: Die Barmer wurde erst kürzlich als einer der besten Arbeitgeber Deutschlands ausgezeichnet. Und das ist auch ihr Werk. Wie bekommt sie das hin - Kinder und Karriere? Ihr Geheimnis: Ein guter Plan, ein stabiles Netzwerk und viel Flexibilität. Ihr Rat: Am Ende geht viel, wenn man nur klar kommuniziert, was man will.
35 Minuten
In dieser Podcast-Folge spricht Cornelia Wanke mit Chantal Friebertshäuser, Geschäftsführerin von MSD in Deutschland. Sie ist gebürtige Französin, eine Frau mit Esprit und Herz - und mit einem wunderbaren Akzent. Und sie setzt auch Akzente: "Meine Ambition war es immer, einen kleinen Beitrag zur großen Gesundheit zu leisten. Das hat mich motiviert. Mir ging es nie darum, Karriere zu machen, sondern beizutragen und etwas zu verbessern. Folge Deinem Herzen und gehe Deinen Weg, dann wird Dir vieles gelingen", sagt sie.